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Rezensionen verfasst von
Nickmann

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Need for Speed - [PlayStation 4]
Need for Speed - [PlayStation 4]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 34,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu unrecht verteufelt, 6. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed - [PlayStation 4] (Videospiel)
So, nach einigen Spielstunden (und keiner Konnektivitätsprobleme mehr) möchte ich meine ursprüngliche Rezension komplett ändern und darauf eingehen, warum meines Erachtens dieses Spiel zu unrecht so schlecht bewertet wird. Auch möchte ich hier sofort anmerken, dass der Online-Zwang tatsächlich ne ziemliche Sauerei ist, aber hingegen vieler Behauptungen kein PlayStation-Plus Abo zwingend notwendig ist.

Da ich kein Freund von 5-seitigen Rezensionen sind, versuche ich diese etwas Stichpunktartig aufzubauen und Euch als möglichen Käufern einen übersichtlichen, auf's wesentliche reduzierten Erfahrungsbericht zu bieten:

PRO

+ Richtig schöne Fahrzeugauswahl. Sogar hierzulande weniger bekannte Drift-Ikonen wie der Nissan Silvia oder Exoten wie dem Nissan Skyline GT-R, Toyota Supra als auch Ferraris und Lamborghinis sind auswählbar. Auch der kommende Ford Focus RS lässt soch fahren. Insgesamt eine solide und zum Spiel passende Auswahl an schnellen Autos.

+ Extrem viele und detailverliebte Einstellmöglichkeiten an der Fahrzeuggeometrie und dem Fahrwerk, so dass man selbst bestimmen kann, ob das Fahrzeug wie ein Brett auf der Straße liegt und Kurven wie auf Schienen nimmt (Grip) oder ob man mit steilen Lenkwinkeln jede Kurve geschmeidig per Drift nehmen kann (Drift). Das driften macht dabei richtig Spass.

+ Umfangreiche Tuningmöglichkeiten des Motors, Fahrwerks und der Reifen. Optisches Tuning leider etwas inkonsequent, siehe Contra.

+ Bei höherpreisigen Fahrzeugen oder nach einigem Tuning des Motors hat man ein richtig schönes Geschwindigkeitsgefühl.

+ Sehr gute und zeitgemäße Grafik, allerdings etwas wenig Verkehr auf den Straßen. Dennoch mit Wow-Effekt ;)

+ Entgegen der Fachpresse gibt es sogar eine Art Tag/Nacht-Modus: Neben den Rennen bei Nacht, gibt es auch Rennen bei Morgendämmerung, die sich optisch deutlich vom Nachtmodus abhebt.

+ Gute Mukke und wirklich genialer Fahrzeugsound, sobald man etwas Tuning betreibt (der Skyline R33 beispielsweise röhrt genial)

NEUTRAL

+/- Optik-Tuning wie das Anbringen von Decals etwas kompliziert und fummelig geraten.

+/- Zwischensequenzen sind wirklich etwas kitschig, aber Stilecht und passend zum Spiel.

+/- Es herscht in Ventura Bay leider wie bereits angesprochen wenig Verkerh und auch gibt es keine Fußgänger, was dem ganzen etwas die Atmosphäre nimmt.

+/- Leider keine Drag-Rennen mehr wie in Underground 1 & 2, aber dafür andere, interessante Modi.

+/- Die KI: Ja es ist eine Gummiband-KI. Aber: Jedes mal wenn ein Auto von hinten mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit an mir vorbei zieht, denke ich mir, im realen Leben wäre dies durch den gezielten Einsatz von NOS durchaus auch möglich. Also eigentlich garnicht so unrealistisch.

+/- Die Tonausgabe ist sehr leise.

CONTRA

- Die Story ist quasi nicht vorhanden, zumindest nicht innerhalb der ersten Spielstunden. Es gibt keine spannenden Wendungen oder sonst irgendeinen Plot. Man wird lediglich in eine Tuningbegeisterte Clique reingeworfen, gegen die man dann Rennen fahren darf. Alles in allem ein bisschen lau.

- Der Online-Zwang: Wie bereits erwähnt, wenn man auf realie Kontrahenten verzichten kann, ist auch kein PS-Plus-Abo notwendig. Dennoch ist der Online-Zwang unnötig und macht einem als Spieler nur abhängig vom Traffic der Server.

- Nervige Anrufe: Die besagte Clique ruft leider ein wenig zu oft auf dem digitalen Smartphone an, um einen zu weiteren Rennen einzuladen. Teilweise klingelt das Handy 5 mal in der Minute, die Anrufe wiederholen sich dabei oft. Blödsinnig!

- Leider keine Interieur- bzw. Cockpit-Sicht.

- Ebenfalls existiert leider kein lokaler Online-Modus bzw. Split-Screen. Spontane Rennen gegen die Freundin fallen damit flach - sehr schade und unnötig.

- Wie man so hört, ist auch die Spielzeit mit ca. 20 Stunden etwas kurz bemessen, auch hier kann man mehr erwarten.

- Inkonsequentes Optik-Tuning: Das fummelige Anbringen von Decals ist ja nocht verkraftbar, aber wieso gibt es z.B. keine Carbon-Motorhauben für den Skyline? Generell gibt es bei den teureren Fahrzeugen immer weniger Bodykits etc. Wobei man hier fairerweise sagen muss, dass es im realen Leben für einen Ferrari auch keine zig Front- und Heckschürzen gibt.

Alles in allem dennoch ein gutes und solides Need for Speed im Stile von Underground und Carbon. Hat man erstmal den Bogen raus, ob man sein Fahrzeug auf Grip oder lieber auf Drift einstellt, kann man auch ein spaßiges Fahrgefühl genießen, je nach Präferenzen. Wirklich unnötig und nervtötend sind hingegen der Online-Zwang sowie die penetranten, viel zu oft auftretenden Anrufe der digitalen Clique. Wer Underground 1 & 2 mochte und eine halbwegs stabile Internetverbindung sein eigen nennt, darf hier meines Erachtens ohne Bedenken zugreifen.


Sony Xperia M4 Aqua Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) IPS-Display, 1,5-GHz-Octa-Core-Prozessor, 13 Megapixel-Kamera, 8 GB interner Speicher, Android 5.0) weiß
Sony Xperia M4 Aqua Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) IPS-Display, 1,5-GHz-Octa-Core-Prozessor, 13 Megapixel-Kamera, 8 GB interner Speicher, Android 5.0) weiß
Wird angeboten von Warenhammer
Preis: EUR 169,95

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der interne Speicher ist ein schlechter Scherz, 10. Oktober 2015
Eines vorab: Ich weiß, dass mich viele wegen der folgenden Rezension kritisieren werden und viele Sony-Fans diese Bewertung nicht nachvollziehen werden können. Aber ich möchte bewusst nicht großartig auf die Qualität dieses Smartphones seitens Leistung und Verarbeitung (was allenfalls durchschnittlich ist, aber es handelt sich ja auch "nur" um ein Mittelklasse-Smartphone) sondern diese wirklich EXTREME Problematik des geringen, internen Speichers ansprechen und eventuelle Käufer als auch Sony wachrütteln.

Zum jetzigen Zeitpunkt der Software ist der ca. 8 GB interne Speicher des Handy so vollgestopft, dass bei Auslieferung kaum etwas davon frei ist. Das traurige dabei ist, dass es sich dabei um viele unnötigen "Zwangsapps" handelt, die ich garnicht deinstallieren kann. Z.B. ist Chrome als Browser vorinstalliert, Google Drive, PlayStation Video, Sony What's New und und und. Dabei lassen diese Apps sich ohne Root nicht deinstallieren und belegen Unmengen des ohnehin schon begrenzten, internen Speichers.

In der Praxis sieht das dann so aus, dass man nur ganz wenige Apps selbst installieren kann und der Speicher ständig voll läuft. Besonders nervig kommt diese Tatsache dann bei App Updates zu Tage, die ja nicht selten auftreten. Will man eine App auf den neuesten Stand bringen, erhält man von Google Play ständig den Hinweis, dass der interne Speicher voll sei, obwohl dieser Laut Menü noch einige hundert MB frei hat. Damit dies effizient funktioniert, müssten ständig etwa 500 MB frei sein, was aber schon mit der Installation weniger Apps wie WhatsApp usw. (welche sich programmierungsbedingt nicht auf die SD-Karte kopieren lassen) nicht mehr der Fall ist. Zwar lassen sich einige Apps zu einem großen, aber nicht vollständigen Teil auf den externen Speicher verschieben, der Cache löschen und wiederum andere Werks-Apps verkleinern und deaktivieren, aber selbst das hilft nur sehr kurzfristig bis das Problem wieder von vorne beginnt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer ein günstiges Smartphone sucht und wirklich nur WhatsApp plus 2-3 andere Apps nutzt, kann hier gerne zugreifen, wer aber auch gerne mal 4-5 Apps wie Freeletics, Runtastics, Here, das ein oder andere Spiel etc. nutzt, sollte NICHT zugreifen. Es sei denn, man will sich regelmäßig darüber aufregen, dass man keine Updates oder neuen Apps mehr installieren kann, da der Speicher permanent überlastet ist.
Des Weiteren ist das Gerät laut Sony garnicht 100% Wasserdicht sondern im Alltag eher Spritzwassergeschützt, der Octacore Prozessor und die 2 GB RAM sehr langsam und kaum zum spielen geeignet (Lags bei Programmen wie Fallout: Shelter), der Akku hält unter normaler Benutzung niemals zwei Tage (VW lässt grüßen...) und die Kamera ist wirklich, wirklich grottig. Keine Ahnung warum dort die Fachpresse so gelobt hat. Klar, für den günstigen Preis erhält man schon ein robustes Standard-Smartphone, welches auch seine Vorzüge bietet, aber zumindest der Fakt mit nur wenigen freien GB obwohl 8 GB versprochen wurden, geht einfach garnicht.

Sony, bitte hier unbedingt Softwareseitig nachbessern und die Möglichkeit bieten, mit dem nächsten Firmware-Update wirklich ALLE Apps löschen zu dürfen!


Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]
Metal Gear Solid V: The Phantom Pain - Day One Edition - [PlayStation 4]

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Pflichtkauf und ein Stern am Spielehimmel, 29. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei MGS V: The Phantom Pain handelt es sich zusammen mit MGS V: Ground Zeroes um mein erstes Metal Gear Solid Spiel, welches ich selber spiele. Um die zugegebenermaßen sehr komplexe und epische Story allerdings verstehen zu können, habe ich mir Teil 3 sowie den PSP-Ableger MGS: Peace Walker komplett im Let's Play angeschaut. Diesen Schritt kann ich nur wärmstens allen ans Herz legen, die die storyrelevanten Teile noch nicht selbst gespielt haben, da man selbst in ausführlichen Zusammenfassungen dank der unzähligen Codenamen nur Bahnhof versteht. Ausserdem haben die Let's Plays bei mir erst so richtig den Heisshunger auf dieses geniale Spiel geschürt.

Zum eigentlichen Game: Wow, was für ein intensiver und packender Prolog! Jeder, der den 3. Teil kennt, wird unweigerlich sofort an ein paar alte Charaktere erinnert werden. Zufall? Wer weiß! Nach dem überaus cineastischen und fesselnden Prolog geht es auch sofort weiter nach Afghanistan in ein riesiger Open World-Areal, das grafisch mich persönlich wirklich vom Hocker gehauen hat. Ich verstehe nicht, warum hier immer stets The Witcher 3 mit seinen auf der PS4 verwaschenen Texturen (Bäume und Pflanzen) immer als Maßstab genannt wird, mir persönlich gefällt die Fox Engine mit seinen vor allem bei Nacht ebenfalls sehr beeindruckenden Lichteffekten DEUTLICH besser. Damit will ich aber die Qualität von The Witcher 3 nicht schmälern.

Allerdings fängt bei diesem Vergleich schon auch die erste, kleinere Schwäche an Phantom Pain auf - Die Map wirkt auf Dauer etwas steril und leblos, es gibt kaum herumstreunende Tiere, keine Zivilbevölkerung, keine feindliche, attackierende Armee (was bei einem Feind, der überwiegend auf Guerilla-Taktiken zurückgreift auch wenig verwundernd ist), keine lebendigen Städte usw. Allerdings fällt einem dies kaum bewusst auf, immerhin handelt es sich hier um die vom Krieg zerstörte Bergregion Nordkabul zur Zeit der Sowjet-Intervention 1984. Auch ist man beim spielen so auf den Gegner und seine Aufgabe fixiert, dass einem dies ebenfalls nicht zwingend störend auffällt. Diese Aufgaben und Missionsziele werden in gewohnter MGS-Manier schleichend mit viel Geduld absolviert, können aber meistens auch mit Punktabzug auf die Rambo-Art gelöst werden. Dabei kann man auf Artillerie- und Hubschrauber-Unterstützung seitens seines Teams der Mother Base sowie auf zahlreiche Waffen und Gadgets zurückgreifen, die mit der Zeit immer weiter verbessert und neu entwickelt werden können.

Auch die Cutscenes als auch die Charakterdarstellungen haben mich sehr überzeugt. Es mag nicht mehr ganz so Japan-Anime-verrrückte Charaktere und Filmsequenzen geben, dafür wirkt das Spiel nun realistischer und erwachsener. Und trotzdem findet man auch hier kleinere Plot-Twists und unterhaltsame, spannungsaufbauende Filmchen. Diesem MGS fehlt es meiner Meinung nach im Vergleich zu den Vorgängern an nichts, gewinnt aber mehr Tiefe durch die "erwachsenere" Story und Darstellung.

Ebenfalls erfrischend ist die Nebentätigkeit auf der Mother Base. Dort kann ich Rekruten verschiedene Abteilungen zuweisen, die mich dann aktiv oder passiv im Kampf unterstützen. So benötige ich beispielsweise erst ein fähiges F&E-Team, das meine Gadgets und Waffen entwickelt. Artillerieunterstützung erhalte ich auch erst, nachdem ich eine Unterstützungseinheit aufgebaut habe. Und jede dieser Einheiten benötigt eine entsprechende Plattform auf der Mother Base, die ich ebenfalls erweitern kann. Der Teil des Spiels hat mich ein wenig an alte Klassiker wie Theme Hospital erinnert, bei dem man ein Krankenhaus aufbauen, Ärzte und Krankenschwestern werben muss usw. Eine nette Auflockerung vom Schleichalltag.

Zugegeben, ich befinde mich mit 10 Stunden Spielzeit noch am Anfang des Spiels und habe Afrika noch nicht gesehen. Aber was man so liest, steigert sich das Game in dieser zweiten Spielphase nochmals immens, weswegen ich ruhigen Gewissens jetzt schon 5 Sterne geben möchte. Dieses Meisterwerk fesselt mich seit Tagen jede freie Minute an den Controller und hat absolutes Suchtpotential, selbst nach der 10. sich ähnelnden Mission, da diese immer wieder mit anderen Taktiken, sich weiterentwickelten Gegnern, unterschiedlicher Ausrüstung und einigen Überraschungen lösen lassen und hier (vorerst) null langeweile aufkeimt. Ich kann jedem PlayStation-Spieler, der von einer Ödland-Welt wie in Fallout nicht abgeschreckt ist, nur empfehlen dieses Spiel zu kaufen. Sofern man sich vorher die Mühe macht und die storyrelevanten Vorgänger zockt oder anschaut, wird man sich auch gleich heimisch fühlen und dieses tolle Metal Gear Solid-Gefühl erleben, dass dank der Regie von Hideo Kojima selbst vor leichten Horrorelementen, typisch japanischem Humor und einer fesselnden Story keinen halt macht. Absolute Kaufempfehlung meinerseits!


Audispray Adult Spray, 50 ml
Audispray Adult Spray, 50 ml
Wird angeboten von Hearing Direct Ltd
Preis: EUR 9,39

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht besser als lauwarmes Wasser, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Audispray Adult Spray, 50 ml (Badartikel)
Muss mich meinen Vorrednern leider anschließen. Die Wirkung ist gleich null und wahrscheinlich nicht viel anders, wie wenn man mit einem sanften Warmwasserstrahl vom Duschkopf sich das Ohr ausspühlt. Dafür sind 12 Euro eindeutig unverschämt teuer!


Mittelerde: Mordors Schatten - [PlayStation 4]
Mittelerde: Mordors Schatten - [PlayStation 4]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 25,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider weder Fisch noch Fleisch..., 2. November 2014
Auch ich muss leider eine eher negative Rezension abgeben, auch wenn sowas vielen Fans des Spiels stets sauer aufstößt. Aber auch wenn Mordors Schatten durchaus viel Spaß macht, so viel Frustpotential bietet es auch.

::Steuerung::
Die Steuerung ist für mich persönlich, gelinde gesagt, katastrophal. Wie viele hier bereits geschrieben haben, erinnert das Spielprinzip sehr an Assassin's Creed. Nur leider gilt dies nicht für die Steuerung. Für beinahe jede Aktion muss man mehrere Tasten gleichzeitig drücken oder ist in den hektischen Kämpfen mit einer Vielzahl von Orks aufgrund der überladenen Steuerung schnell überfordert. Schlussendlich smasht man immer wieder den selben Button, bis der Gegner tot ist oder am Boden liegt. Liegt er am Boden, muss man ihn mit einer Tastenkombi den Rest geben, was allerdings oftmals schlichtweg nicht funktioniert. Man hat viel zu oft das Gefühl, der Charakter macht nicht das, was man will und stirbt dadurch schnell. Frust pur!

::Story::
Da ich das Spiel nur ausgeliehen hatte, konnte ich es leided nicht ganz durchspielen. Aber eine wirklich fesselnde Story sah bis dahin (leider) anders aus. Zu oft wiederholen sich im Kern die Quests, es dreht sich nur um Orks und alles spielt sich nur vor den Toren Mordors ab, was auf Dauer zu wenig Abwechslung bietet. Die Story selbst bietet dabei wenig überraschendes, auch tauchen bis auf Gollum keine altbekannten Charaktere auf. Alles nicht schlecht, aber wenig Abwechslungsreich

::Grafik::
Die Grafik ist weder Fisch noch Fleisch. Die Orks als auch deren Hauptmänner sind sehr sehr schön gestaltet. Die Weitsicht ist nicht atemberaubend, aber in Ordnung. Licht- und Wettereffekte sind schön anzuschauen. Trotzdem wirkt alles zu steril, zu leblos und wenig abwechslungsreich. Auch wirkt die Engine nicht mehr ganz zeitgemäß, auch wenn die Ork-Hauptmänner noch so grimmig und detailliert modelliert wurden. Es erinnert doch eher an ein PS3-Spiel.

::Gameplay::
Auch hier leider zu wenig Abwechslung. Man kämpft immer nur gegen Orks und auch selten gegen einen alleine. Die Karte wirkt mit Orks überladen. Ständig gerät man in Kämpfe mit einer ganzen Horde an Orks, weswegen man oft die Flucht antreten muss. Einzig wenn man auf dem Rücken dieses "Rhenozeros" reitet (sry an die Fans, mir fällt der Name nicht mehr ein), hat man ganz gute Chancen. Auch muss man oft Gegner im Schleichmodus töten, darf sie aber nicht mit dem Bogen o.ä. killen, weswegen man oft ungewollt entdeckt wird. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich nicht einstellen.

Alles in allem würde ich sagen, ist das Spiel mehr etwas für Fans von Orks und der HdR-Reihe. Fans von Schleichspielen, in denen man an jeglichen Objekten hochklettern kann, sind von der Steuerung und der Kameraführung bei Assassin's Creed deutlich besser aufgehoben. Wer allerdings auch Batman mochte und mit der Steuerung dort klarkam, kann hier wohl eher zugreifen. Allerdings waren dort die Levels und die Umgebung für meinen persönlichen Geschmack schöner gestaltet. Trotz alledem konnte mich das Spiel einige Stunden an den Fernseher fesseln, auch wenn ich gerne mehr als einmal meinen Controller vor Frust an die Wand geschmissen hätte.


Destiny - Standard Edition - [PlayStation 4]
Destiny - Standard Edition - [PlayStation 4]

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Als MOF schaut man in die Röhre..., 21. Oktober 2014
Destiny ist, wie viele Vorredner bereits geschrieben haben, beileibe kein schlechtes Spiel. Schaut man über die wirklich hahnebüchene Story hinweg und aktzeptiert, dass die Missionen, abgesehen von den Strikes und dem Raid (den ich aufgrund mangels Destiny-Freunde nicht spielen konnte, doch dazu später mehr) sehr eintönig gestrickt sind, erhält man ein durchaus unterhaltsames Spiel, mit toller Gegner-KI (siehe z.B. die VEX), einer Vielzahl an interessanten Waffen und legendären Rüstungen und einem tollen Multiplayer.

Doch ja, eben die besagten Story-Missionen mögen einfach nicht so ganz ins Spiel passen, obwohl man meinen sollte, dass dies der Kern eines solchen Spiels ist. Auch ich frage mich hier, wo sind die 500 Millionen Dollar an Budget hingeflossen? Beinahe jede Mission läuft gleich ab: man gehe zu Ort XY, analysiere irgend eine Konsole mit seinem "Geist", einem schwebenden Mini-Roboter der einen stets begleitet und verteidige ihn dann gegen Gegnerwellen. Auch wechseln die Umgebungen dabei teils kaum, vor allem auf der Erde wirkt so ziemlich jedes Level gleich und sehr steril, was eben daran liegt, dass man immer wieder an gleichen Stellen und Orten kämpfen muss, bis sich dann im finalen Teil der Mission irgend ein neuer "Dungeon" auftut. Für die nötige Abwechslung im Story-Modus sorgen hierbei die bereits erwähnten Strikes, die man gezwungen ist, zu dritt zu spielen, sofern denn keiner der hinzugewürfelten Mitstreiter das Spiel vorzeitig verlässt. Doch dieser "Zwang" sorgt für ne Menge Spielspass, denn zusammen mit anderen Spielern einen Strike oder Missionen zu meistern, erzeugt gleich eine ganz andere Dynamik und macht deshalb wirklich eine menge Spass! Aus diesem Aspekt heraus, ist Destiny wirklich empfehlenswert! Auch macht der PvP-Multiplayer, genannt "Schmelztiegel" eine Menge Freude, allerdings ist das Balancing/Matchmaking hier teils sehr fragwürdig, weswsegen man vor allem als Anfänger nur wenig Kills sammeln darf. Zwar sind die Level-Vorteile der Mitspieler dort deaktiviert, dies gilt aber nicht für spezielle Waffen mit mehr Schadenskraft usw.

Hat man aber das Problem wie ich und ist in der Destiny-Spielwelt eher der Typ "MOF" (=Jugendsprache für "Mensch ohne Freunde"), so bleiben einem für den Spielspass eben nur diese Strikes und der Schmelztiegel. Alleine machen die Missionen auf Dauer einfach zu wenig Spass und sorgen für zu wenig Abwechslung. Zwar gibt es wie gesagt die bereits erwähnten Strikes, bei denen man mit anderen Spielern zusammengewürfelt wird, doch setzt hier auch die größte Schwäche Destinys an:

Will man einen der Weekly-Strikes spielen, die Woche für Woche variieren und einen mit besonderen Rüstungsgegenständen oder anderen seltenen Gegenständen belohnt, funktioniert dieses Zwang-Matchmaking nicht mehr. Sprich man ist auf Mitspieler angewiesen, die man selbst kennt und mit denen man befreundet ist. Gleiches gilt auch für den angesprochenen Raid oder den Story-Missionen. Warum gibt es hier, für Leute die eben keinen großen Freundeskreis an Destiny-Spieler besitzen, keine Möglichkeit sich in eine Art Lobby einzufinden, in der beliebige Mitstreiter hinzustoßen können? Warum kann ich nicht selbst entscheiden, ob ich alleine, mit Freunden oder eben mit zufällig hinzugefügten Mitspielern spielen möchte, und das bei jeder Mission/Strike/Raid? Warum gibt es kaum Interaktionsmöglichkeiten innerhalb Destiny, ausser die vier bekannten Gesten? Warum kann man im Turm nicht an einen Sammelort gehen, wo sich solche Spieler dann zu Fireteams verabreden können? Destiny lässt solche Spieler wie mich, hier einfach im Stich. Quasi Pech gehabt, wenn man in Destiny ein "MOF" ist. Das können andere Spiele besser.

Aus diesem Aspekt heraus, kann ich folgendes Fazit sprechen:
Das Spiel ist als Single-Player Spiel viel zu fad, die Story quasi nicht vorhanden und die Missionen bieten zu wenig Abwechslung. Der Schmelztiegel ist spassig, bietet aber kleinere Schwächen. Erst wenn man mit Freunden zusammenspielt, bekommt das Spiel eine ganz neue Dynamik, ähnlich wie es in Koop-Shootern wie bspw. Borderlands der Fall ist. Doch hat man diese Freunde nicht, so besteht auch kaum eine Möglichkeit, daran etwas zu ändern, abgesehen von ein paar wenigen Strikes. Bitte Bungie, wenn ihr das Spiel als ein Shooter mit MMO-Elementen verkauft, dann sorgt doch auch dafür, dass man sich innerhalb des Spiels verabreden kann, Clans finden kann usw. und nicht mühselig über eine externe Webseite.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2014 8:16 PM MEST


iProtect Anti Staub Stecker Abdeckung für Sony PlayStation 4 PS 4 USB LAN Plug Schutz anti-dust [video game]
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Wird angeboten von HOBLANK24 Handelsgesellschaft mbH
Preis: EUR 5,99

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Produktqualität und Passform ungenügend, 20. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An und für sich super Idee, die Konsole vor Staub zu schützen. Doch leider handelt es sich bei diesem Produkt um regelrechte Billigware. Die Staubabdeckungen müssen selber zusammengebaut werden, was allerdings nicht allzu schwer ist. Allerdings handelt es sich dabei um hauchdünnes, billiges Plastik, das die nötige Steifigkeit nicht aufweist. Steckt man dann die Abdeckung in die dafür vorgesehenen Schlitze an der PlayStation, so stehen diese teilweise aufgrund der geringen Materialsteifigkeit hervor und schliessen nicht bündig zur Konsole ab. So kann weiterhin Staub in die Konsole eindringen.

Die Abdeckungen für die USB-Slots usw. sitzen dagegen schon besser, wenn auch nicht ideal. Es ist aber fraglich, ob sich durch diese Slots/Anschlüsse überhaupt Staub in der Konsole sammeln kann.

Auch ist die Reinigung der Staubfilter beinahe unmöglich, da sobald man mit einem Staubsauger darüber geht, man den kompletten Einsatz mit raussaugt, da dieser in dem billigen Plastikrahmen nicht genügend halt findet. Dafür sind Ersatz-Einsätze beigelegt.


Tomb Raider
Tomb Raider

5.0 von 5 Sternen Wow...so hat mich lange kein Spiel an den PC gefesselt, 17. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Tomb Raider (Computerspiel)
Vor einigen Tagen konnte ich 'Tomb Raider' auf Steam für sage und schreibe 3,99 Euro ergattern, weswegen ich mir gedacht habe, für so wenig Geld macht man nichts falsch. Doch was mir Tomb Raider für diesen Preis gebotet hat, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt. Selten hat mich ein Spiel so dermaßen lange am Stück an den Rechner bzw vor dem Fernseher (dank dem konsolenähnlichen Steam Big Picture-Modus) gefesselt. Bei den meisten Games musste ich das Spiel nach 1-2 Stunden beenden, da ich einfach nicht so der Non-Stop-Zocker bin, doch hier wollte ich einfach ständig wissen, wie die Story weitergeht, was es mit dieser ominösen Insel, auf der Lara gestrandet ist, auf sich hat und war einfach beeindruckt, von diesem unglaublichen Setting und der dichten Atmosphäre!

Wenn man die Chance hat, das Spiel wie ich mit einem Xbox360-Controller zu spielen und es wieder einmal auf Steam oder einer der vielen PC-Key Plattformen für billiges Geld verscherbelt wird, dann unbedingt zuschlagen! Aber auch wer mehr dafür bezahlt (hat) oder es auf einer Konsole für etwas mehr Geld kaufen muss, wird ausreichend dafür belohnt.

Pro:
- Fesselnde Story über eine geheimnisvolle Insel (erinnert stellenweise an die TV-Serie 'Lost')
- Sehr schöne Atmosphäre mit japanischem/tibetanischem Flair
- Sehr gutes Gameplay und Spielemechanik, sofern man einen Controller sein eigen nennt oder es auf Konsole spielt
- Rollenspiel-Elemente mit Erfahrungspunkten und interessanten Waffen-Upgrades
- Gute Grafik mit einer hervorragend aussehender Lara Croft (selbst einzelne Haarsträhnen bewegen sich auf den höchsten Einstellungen im Wind)

Mid:
- Ein wirkliches Tomb Raider-Feeling wie bei den ersten Teilen mag nicht so ganz aufkommen, das ganze erinnert eher an die aber durchaus ebenfall sehr gut gemachte Uncharted-Reihe auf Playstation
- Durchschnittliche, aber stellenweise dennoch fordernde KI (die Kamikaze-Angriffe bringen ein ins Schwitzen)
- Stellenweise wirkt die Grafik in Puncto Weitsicht nicht mehr ganz so zeitgemäß, bewegt sich aber nach wie vor auf einem gutem Niveau mit gelungenem Setting und einer noch gelungener animierten Lara Croft (siehe oben)

Contra:
- Rätsel und erkundbare Grabkammern sind für die Tomb Raider-Reihe eher untypisch hier vergleichsweise selten anzutreffen
- Die Menüführung für Upgrades, Kartenübersicht, Schnellreisefunktion usw. hätte etwas schlanker und übersichtlicher designed werden können

Von meiner Seite daher absolute Kaufempfehlung. Wer auf Spiele wie Uncharted, The Last of Us (sorry, bin eben auch Konsolenspieler) oder Deckungs-Shooter wie Gears of War steht, kann bedenkenlos zugreifen. Wer viele Rätsel wie bei den ersten Teilen erwartet, kommt nicht ganz auf seine Kosten, erhält aber meines Erachtens dennoch ein Wahnsinns-Game. Vor allem zu dem Preis, den es als wirklich gut portierte PC-Version derzeit inne hat.


Twin Peaks - Season 2, Teil 1 [3 DVDs]
Twin Peaks - Season 2, Teil 1 [3 DVDs]
DVD ~ Kyle MacLachlan

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr gute Serie, leider schlechte DVD-Box, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twin Peaks - Season 2, Teil 1 [3 DVDs] (DVD)
Wie schon viele hier vor mir geschrieben haben, muss auch ich sagen, dass der Ton bei dieser Staffel leider sehr, sehr schlecht ist. Bei den ersten paar Folgen dachte ich mir noch, dass diese ganzen negativen Rezensionen etwas arg übertrieben sind, doch umso weiter ich die Staffel schaute, desto mehr störte es mich. Die Hintergrundmusik klingt stellenweise stark verzerrt, Dialoge sind viel zu leise und es herrscht oftmals ein Rauschen im Hintergrund usw.

Auch die Aufmachung der Menüführung ist für mich im Vergleich zur Staffel 1 ein Rückschritt: Viel zu Lieblos wird man durch's Menü geführt. Und der für mich größte Kritikpunkt: Es erfolgt keine Rückblende zu Anfang mehr, was in der vorherigen Folge geschah. Schaut man nicht alle Folgen am Stück an, so tut man sich manchmal schwer wo man denn genau stehen geblieben ist und was eigentlich so alles wichtige geschah.

Alles in allem sehr lieblose DVD-Umsetzung und steht der ersten Staffel doch um einiges nach. Nichtsdestotrotz eine spannende und tolle Serie, man sollte allerdings auf David Lynch-Filme stehen.


Wolfenstein: The New Order - [PC]
Wolfenstein: The New Order - [PC]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 14,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein MUSS für alle Shooter-Fans!, 24. Mai 2014
Selten habe ich einen so guten und abwechslungsreichen Shooter wie das neue Wolfenstein gespielt, es erinnert mich vom Gameplay sogar Stellenweit an Schmankerl wie Half-Life 2. Und da das Game wie ich finde, zu unrecht hier so oft schlecht bewertet wurde, dachte ich mir, ich schreibe auch mal eine Rezension darüber.

Ich habe mir das Spiel als Download via Steam besorgt (nicht über Amazon) und installiert. Klar, man muss den Kritikern hier schon recht geben: Das Spiel ist unerwartet groß und dank Day1-Patch nochmal um einiges größer geworden, sprich man verbringt schon sehr viel Zeit damit dem Ladebalken zuzuschauen. Auch ist die Problematik mit der Zensur und dem Geo Tagging (sobald man das Spiel in D installiert, ist es immer zensiert oder funktioniert erst garnicht bei einer ausländischen Version) natürlich irgendwo nervig, denn in jedem WW2-Kriegsfilm sieht man auch ständig Hakenkreuze. Von der zensierten Symbolik mal abgesehen, trüben auch seltsame Bezeichnungen ein klein wenig die Atmosphäre. So wird aus dem "Führer" einfach mal das "Staatsoberhaupt". Doch alles in allem muss ich sagen, dass das dem Spiel kein Abbruch tut und die Atmosphäre schon sehr gelungen an ein Sci-Fi-Drittes Reich erinnert. Auch spritzt ausreichend Blut, Gegner werden durch Granaten regelrecht zerfetzt usw. Deshalb konnte ich auch die Kritiken bezüglich einer "Zensur" nicht ganz nachvollziehen. Wenn man sich einmal damit abfindet, dass man statt Hakenkreuze nur eine ähnliche Symbolik vorfindet, hat man ein tolles Spiel vor dem Bildschirm.

Da zum eigentlichen Inhalt und der Story selbst schon viel gesagt wurde und auch viele Tests renommierter Spielemagazine das Game ausreichend beschrieben (und hochgelobt) haben, möchte ich meine Rezension somit nur auf's wesentliche beschränken:

+ Sehr abwechslungsreiche Story mit aufregenden Levels (Schützengräben, ein KZ, London und sogar der Mond)
+ Interessantes Setting (das Dritte Reich einmal 1946 und danach 1960)
+ Futuristische Waffen und Gegner, Cyborgs, Tesla-Soldaten und noch viele mehr, ohne dass das Spiel dabei an Authentizität verliert
+ Zwar lineares, schlauchartiges Leveldesign, aber mit genügend Verzweigungen und alternativen Wegen
+ Schöne Schleicheinlagen
+ Sehr viele, schöne Cutscenes (deswegen wahrscheinlich auch die Größe des Spiels)
+ Nette Easter-Eggs (man kann als "Flashback" während eines Alptraums das Ur-Wolfenstein in VGA-Grafik spielen)
+ Klassisches Gameplay, das man in heutigen Shootern leider kaum mehr sieht (erinnert an die gute, alte Shooter-Zeit)
+ Lange Spielzeit von deutlich mehr als 20 Stunden

- Kein Multiplayer (würde aber m.E. auch irgendwie nicht reinpassen)
- Eher durchschnittliche Gegner-KI
- Die Grafik: der Grund meines Sternabzugs. Auch das möchte ich näher erläutern:

Das Spiel macht auf seine "klassische" Gameplay-Art wirklich morz viel Spass, doch fühlte ich mich von Anfang an (gerade die erste Misson ist ein echter Grafik-Fauxpas) auch in Sachen Grafik in alte Zeiten zurückversetzt. Möchte man das Spiel auf höchster Grafikpracht spielen, so bentöigt man schon richtig gute Hardware (deutlich über den Mindestanforderungen). Mit meiner Radeon HD 7850 mit 2GB Speicher und 256-Bit Speicheranbindung hatte ich durchaus Probleme, das Spiel mit hohen Details bei 1080p flüssig spielen zu können. Selbst in den mittleren Einstellungen habe ich oft Micro-Ruckler, da das Game sehr auf die CPU geht. Naja gut, das ist nun mal schlichtweg Geldbeutel- bzw. Hardwareabhängig.

Aber selbst auf den hohen Einstellungen überraschte mich die Grafik etwas negativ. Man schwankt beim Spielen stets ziwschen "Wow, wie geil" und "Oha, das kann ja ein 5 Jahre altes Call of Duty besser". Die Texturen laden bei schnellen Kameraschwenks sichtbar nach und bei kurzer Entfernung werden sie matschig. Geht man beispielsweise dicht an Warnschilder heran, so ist die Schrift plötzlich total pixelig und verschwommen. Auch die meist sehr schönen Lichteffekte scheinen nur statisch zu sein (kein Schatten beim durchlaufen usw.). Alles in allem unterscheidet sich die Grafik teilweise kaum von wesentlich älteren Spielen, kann aber je nach Level dann doch wieder ziemlich beeindrucken. Irgendwie eine seltsame Engine, die wohl dank OpenGl stellenweise einfach altbacken wirkt. Deswegen der Stern Abzug.

Sieht man aber von der Zensur, den Ladezeiten, Geo-Tagging und den Texturproblemen bei der Grafik ab, hat man ein sehr solides, abwechslungsreiches Spiel mit einer spannenden (wenn auch sehr Betonlastigen) Story und schönen Wendungen. Für mich ein Spiel, das man ohne weiteres bei anderen, teils älteren Meilensteinen wie die Half-Life-Reihe, Unreal, Return to Castle Wolfenstein einreihen kann. Für mich deutlich spannender, als alle Call of Duty und Battlefield-Spiele, die ja doch irgendwie immer alle gleich aussehen und viel zu schnell durchgespielt sind.


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