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Rezensionen verfasst von
the dying poet

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Various Artists - the Little Prince [UK Import]
Various Artists - the Little Prince [UK Import]
DVD ~ Various Artists
Wird angeboten von sound of music (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 29,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nett vefilmte Oper mit der Musik von Rachel Portman, 10. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Oper "The Little Prince" basiert relativ textnahe auf dem erfolgreichen (Kinderbuch)Klassiker "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupery.
Die Musik steuert die britische Komponistin Rachel Portman bei, die den meisten wohl eher als Filmkomponistin bekannt sein dürfte.
Die Oper hatte Mai 2003 in der Houston Grand Opera Premiere. Auf dieser DVD ist die Verfilmung einer BBC Studioinszenierung zu sehen.

Die Oper dürfte sicherlich nicht jedermans Geschmack treffen. Kunden mit klassischem Hintergrund (wie der Rezensent) sollten beachten, dass es sich eher um ein Singspiel, eine Miniaturoper handelt, als um ein groß angelegtes Werk. Die Musik ist, wie bei Portman gewohnt im Stile des Minimalismus anzusiedeln. Wer damit leben kann, dem sei diese Oper ans Herz gelegt. Für die Kunden mit "Lifestyleklassikhintergrund" könnte bei dieser Oper relativ wenig zurückbleiben, wenig summbares, oder nachzuschmetternde Arien.

Bühnentechnisch haben sich die Produzenten nette Tricks einfallen lassen, z.B. um die Reise zwischen den Planeten darzustellen. Teilweise traumhafte Bilder, wobei mir manche Kostüme etwas zu Quitschvergnügt nach Kindergarten aussehen (was wohl dem Umstand zu schulden ist, dass es sich bei der Vorlage um ein Kinderbuch handelt).
Die Handlung wird sehr nett umgesetzt. Wer das Buch kennt, wird kein Problem haben der Oper zu folgen.

Die Sänger sind sehr gut, allen voran Joseph McManners als der kleine Prinz. Dass er sich gegen 25000 Bewerber durchgesetzt hat, hört man ihm an: eine schöne Stimme die dazu auch noch Ausdruck hat.

Um auf den wichtigsten Punkt zu sprechen zu kommen: Die Musik.
Komponiert von Rachel Portman, die ich als Filmkomponistin sehr schätze. Ebenfalls schätze ich minimalistische Musik.
Portman hat besonders in der ersten Hälfte einige nette musikalische Einfälle, insbesonders die Hauptgesangsnummer "The Little Prince Song", das Thema kehrt einigemale wieder.
Ansonsten für meinen Geschmack zu wenig melodisches Material, zu dünne musikalische Strukturen um den Zuhörer eine ganze Oper durch zu fesseln. Dies führt dazu, dass die Oper gegen Ende etwas monoton, etwas musikalisch langweilig wird. Allerdings geb ich zu, dass mir das häufig bei den Minimalisten passiert. Selbst einem Philip Glass, den ich sehr verehre, geht für meinen Geschmack bei seinen größeren Werken, wie den Opern gegen Ende die Puste aus (Ist sicher Ansichtssache).
Die zweite Hälfte verläuft musikalisch Höhepunktlos im Gegensatz zur Handlung, die sehr wohl dramaturgisch auf ein Klimax zusteuert.
Insbesonders die wohl bekannteste Stelle des Buches, die Parabel der Rosen und das Geheimnis des Fuches ("Man sieht nur mit dem Herzen gut...) hätte ich mir eindrucksvoller gewünscht. Diese Stelle wirkt in der Oper etwas belanglos und uninspiriert.

Die DVD:
Bild und Ton sind einwandfrei.
Die Extras sind informativ, mit dem einzigem Manko, dass ich mir mehr Extras gewünscht hätte. Es wird leider kaum auf die Musik eingegangen, ein Interview mit der Komponistin hätte mich interessiert.

Fazit:
Mir hat die Oper gefallen, bis auf die wenigen angesprochenen Kritikpunkte. Sicherlich kein absolutes Muss für Musikfreunde noch für Fans der Buchvorlage, jedoch eine unterhaltsame und schöne Ergänzung.
Vier von fünf Sternen für die Umsetzung des Klassikers als Oper auf DVD.


Schnee, der auf Zedern fällt
Schnee, der auf Zedern fällt
DVD ~ Ethan Hawke
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 8,15

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein volkommener Film!, 9. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (DVD)
Es gibt wenig Filme bei denen einfach ALLES stimmt und bei denen man sich nicht vorstellen kann, dass er überhaupt auf eine andere Weise hätte gedreht werden können.
Dieser Film ist so ein Meisterwerk!

Scott Hicks Stärken, mit denen er bereits in seinen anderen großartigen Filmen Shine oder Hearts in Atlantis glänzte (auch dort jongliert er mit den Zeitebenen), kommen bei diesem Film zur vollen Geltung.

Ich kann nicht verstehen, dass dieser Film seinerzeit nich gebührend gewürdigt wurde. Denn für mich ist es eines der gelungensten Werke über Diskriminierung, ein Apell an die Menschlichkeit (humanity goes trial).
Der Film funktioniert auf sovielen Ebenen, sei es was das schwerwiegende Thema der Diskriminierung angeht, der tragischen und zarten Liebesgeschichte oder als Gerichtsthriller.

Sicherlich ist der Film dadurch, dass er nicht geradlinig erzählt wird nicht leichter zu verfolgen, allerdings erzielt Hicks damit eine größere emotionale Wirkung, aber er hebt den Film damit auch auf ein höheres Niveau, denn gekonnt jongliert er mit Sinnbildern, Vergleichen und Symbolen die sich durch alle Zeitebenen ziehen (Beispiel: Der Fisch am Strand oder auf dem Boot, Ishmael und Carl die im Wasser treiben). Mit diesen Bildern spricht er das aus, was Max von Sydows Figur am Ende des Films über das Schicksal sagt, dass es das Schicksal ist, das bestimmt wen es trifft, das das Schicksal unser Leben bestimmt.
Überhaupt gefällt mir an dem Film, wie viel gesagt wird, ohne dass jemand redet.
Und wenn doch etwas wichtiges Gesagt wird, dann tut Hicks das auf eine beeindruckende Weise. Beispiel: Wenn Max von Sydows Charakter sein Schlussplädoyer hält, dann geschieht das (im Gegensatz zu konventionellen Gerichtsfilmen) in einer einzigen Einstellung ohne die Reaktionen der Anwesenden zu zeigen und ohne Musik. Max von Sydow spricht direkt vor der Kamera, die die Position der Geschworenen einimmt. Und damit spricht er direkt die Zuschauer an. Das ist beeindruckend und aus meiner Sicht eine stilistische Glanzleistung.

Ein weiteres Plus dieses Film sind die atemberaubenden Bildkompositionen, tolle Aufnahmen, die Landschaft und das Wetter sind eine Hauptfigur in dem Film und erzeugen Atmosphäre. Dazu kommt die überragende Musik von James Newotn Howard, ich kann an dieser Stellen allen nur den Soundtrack ans Herz legen.
Es ist faszinierend mal die Entwicklung des Films und den Spannungsverlauf zu verfolgen. Gipfelnd in zwei Höhepunkten: Die Verlegung in die Internierungslager und als zweites der Abschiedsbrief.
Schnittechnisch ist mir seltend etwas so Geniales unter die Augen gekommen.

Die Schauspielerriege ist erstklassig. Bis in den kleinsten Nebencharakter passend mit tollen Schauspielern besetzt.

Ich kann mir den Film immer wieder ansehen und jedesmal entdecke ich etwas neues, jedes mal spicht mich etwas anderes an. Ich hoffe in der Zukunft noch viele weiter Filme von Scott Hicks zu sehen.
Ich hab nichts auszusetzen und kann den Film nur in höhsten Tönen loben. In dem Film stimmt wirklich ALLES.

Noch kurz zur DVD. Das Bild könnte teilweise etwas schärfer sein, bei den diffusen und nebligen Bildern ist das allerdings schwierig, abhilfe würde da wohl die BlueRay bringen. Die Extras sind etwas mager ausgefallen, wobei ich eh der Typ bin, der keine großen Extras braucht.

"Schnee der auf Zedern fällt" gehört mit zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Ein anspruchsvoller, unterhaltsamer und bewegender Film mit einer unaufdringlichen aber wichtigen Botschaft.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2009 2:18 AM MEST


Feigen, die fusseln: Entfessle den Dichter in dir
Feigen, die fusseln: Entfessle den Dichter in dir
von Stephen Fry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet..., 23. Dezember 2008
Voller Vorfreude hab ich mich auf das Buch gestürzt. Als Hobbypoet war ich schon lange der Meinung, dass ich mich handwerklich verbessern müsste.
Ich hatte im Laden begeistert das Vorwort gelesen und anschließend sofort das Buch hier bei Amazon bestellt. und das Vorwort hat es wirklich in sich. Es hat mich inspiriert wie seltend ein Fachbuch übers schreiben. Es hat mir Mut gemacht und mich erst mal darüber nachdenken lassen, warum ich schreibe, dichte und wie ich es "rechtfertigen" kann. Weil es Spaß macht. Bumms aus. Danke Herr Fry für das Vorwort, ich überlege ob ich es ausdrucken und an meine rationale naturwissenschaftliche auf die freien Künste herabschauende Verwandschaft verteilen soll.

Nun gut, aber dann wäre da ja noch das Buch selbst. Ein gutes Buch wenn man etwas über Versmaß, Rythmus und Form lernen will. Vielleicht ein bisschen zu ausführlich für meinen Geschmack, das gibt es auch kompakter. Ein wenig mühselig sich durchzulesen, der Autor an manchen Stellen zu dogmatisch.
Das Kapitel über Reime, ist sehr hilfreich, leider etwas zu kurz.
Die Themen, die mich interessiert hätten, werden nur nebensächlich oder gar nicht behandelt, oder zu wenig hilfreich. Themen wie: Freie Lyrik und moderne Lyrik (Lyrik heute).
Schade, das ist meines Erachtens die Prämisse einer zeitgenössischen "Schreibanleitung".

Zwei Sterne Abzug wegen fehlender wichtiger Themen und einer zu sehr auf Schulbuch ausgerichteten Konzeption.


Moonlight - Die komplette Serie (4 DVDs)
Moonlight - Die komplette Serie (4 DVDs)
DVD ~ Alex O'Loughlin

4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blutleere Pseudovampirserie...immerhin unterhaltsam, 23. Dezember 2008
Wie man diese Serie beurteilt, liegt sicherlich daran mit welcher Erwatung man sich Moonlight anschaut.
Wenn man auf Soap- und leicht kitischige Liebesserien mit geringem Spannungseinschlag steht, dann wird man hier bestens bedient. Wenn man Fantasy und Vampirbegeistert ist, dann wird man wohl eher enttäuscht. In Hinblick auf den Vampirmythos bietet Moonlight wenig Neues und auch nur all zu seichte Kost. Die Konflikte wurden alle schon mal (und auch intensiver und besser) in anderen Romanen/ Filmen verarbeitet. Dagegen wirkt Moonlight zu uninspiriert. Für Fantasyneulinge und Vampireinsteiger vielleicht interessant, aber nur dafür.
Ansonsten ist die Serie sehr Zielgruppengerichtet.
Zugegeben, mich hat die Serie sehr unterhalten und nicht gelangweilt, daher rechtfertige ich die drei Sterne, aber man hat doch irgendwann das Gefühl, das die Luft raus ist, die Story nicht mehr viel hergibt. Ich denke es ist ganz gut, dass nach einer Staffel Schluss ist.

Die Schauspieler sind ganz okay, allerdings auch alle ein Tick ZU hübsch, charismatisch zu glattgebügelt. Alles perfekte Schwiegersöhne- und töchter.
Besonders die Hauptfigur Mick. Eher ein Kaufhauskatalog- Strickpulli-Model als ein blutrünstiger Vampir.
Beth wieder eine der Frauen, die zwischen zwei Männern steht und keine gute Figur dabei macht. Irgendwann hat auch sie ihre Sympathie bei mir verspielt. Kann sie sich nicht mal klar entscheiden und hört auf ihren all zu gutmütigen Freund (selbstverständlich ein Staranwalt) zu hintergehen. (Ok solche Gedanken kommen mir eigentlich immer bei Dreiecksgeschichten).

Die Dialoge in dieser Serie sind teilweise eine Zumutung. Habe seltend so etwas schlechtes gehört in letzter Zeit.
[Vamp: "Ich bin ein Vampir, warum sollte ich das nicht machen?"
Mick: "Das ist böse" ....Aaaargh]
Die Stimme aus dem Off wird zu oft bemüht und meist ist sie überflüssig und nervt.
Die Figuren verhalten sich seltend dämlich und bugsieren sich bereitwillig in sämtliche Gefahrensituationen. (Beth Mann wird bedroht, fordert Schutz für seine Frau, spaziert aber selbst mutterseelenallein im dunkeln Parkhaus rum... ja neee ist klar! Mick spielt lieber noch ein bisschen an der Jahrmarktelektronik rum um für die Kameramänner ein schöneres Bild zu bekommen, statt dem Teenievamp gleich seine Akne aus dem Gesicht zu prügeln. (Ist ja viel cooler, wenn das die Achterbahn übernimmt))
Es gibt Logikfehler, besonders in Punkto Sinneswahrnehmung der Vampire. Eigentlich können sie ja riechen oder hören (Herzschlag), wenn jemand in der Nähe ist. Lassen sich aber gern mal belauschen oder verfolgen (von einem Fotografen oder mehrmals steht Beth unvermittelt im Zimmer).

Na gut, genug gemeckert. Letztlich sollte man beachten, dass das ganze eher eine Soap ist, als eine ernsthafter Fantasyserie. Wenn man das akzeptiert, bekommt man eine durschnittlich, bis überdurschnittlich gute Serie, die einen gut unterhält.


Virgin Territory [UK Import]
Virgin Territory [UK Import]
Wird angeboten von Hagewitt
Preis: EUR 10,66

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes..., 18. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Virgin Territory [UK Import] (DVD)
Zugegeben der Film ist gewöhnungsbedürftig, hat seine Höhen und Tiefen, aber als Gesamteindruck überwiegt doch das Positive. Zumal er gar nicht erst versucht ernsthaft daher zu kommen.
Ich habe viele Male laut gelacht, so absurd sind die Situationen, so skurril die Charaktere.
Man könnte dem Film vorwerfen kitschig und pubertär zu sein. Ich persönliche halte ihn aber eher für voller überbordener Lebensfreude und herrlich dekadent und frivol.

Die Geschichte folgt mehreren Personengruppen, die aber alle ein Ziel haben: aus dem pestverseuchten Florenz (um 1300 nochwas) zu einer ländlichen Villa zu reisen wo die Hochzeit der schönen Pampinea stattfinden soll. Mit wem ist nich ganz klar, da sich mehrere Kandidaten anbieten, u.a. der russische Count mit dem unausprechlichen Namen, der Badguy Gerbino de la Ratta und der obligatorische Schönling Lorenzo. Während der Reise passieren viele skurrile Dinge, wobei ich mir da trotz lustiger Momente durchaus etwas mehr Geradlinigkeit im Storytelling gewünscht hätte. In der Mitte des Filmes hängt die Geschichte etwas durch. Zusammengehalten wird die Geschichte von einem ehemaligen Dieb der sich als Priester ausgiebt, und immer wieder für einen guten (blasphemischen) Spruch zu haben ist.

Die Bilder des Films sind sehr schön gefilmt, schöne Landschaften, tolle Kostüme und die Musik find ich mehr als passend. Der Soundtrack unterstützt den Film in seiner Andersartigkeit herrvoragend. Die Schauspieler sind gut gewählt. Hayden Christensen und Mischa Barton sind ein hübsches Paar, Tim Roth leicht freaky und wirklich gut als Badguy. Leider hat er nicht wirklich Gelegenheit sein Talent hier voll auszuspielen, man hätte ihm mehr Leinwandzeit gegönnt.

Alles in allem, ein mal etwas anderer Film, dessen Ende vielleicht doch eine Spur zu konventionell ausgefallen sein dürfte, um als etwas ganz besonderes zu gelten. Das ist letztlich auch der Grund warum ich nur 4 Sterne vergebe.
Dennoch anschaun lohnt sich.


Awake
Awake
DVD ~ Hayden Christensen
Preis: EUR 8,49

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann man sich angucken, muss man aber nicht..., 17. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Awake (DVD)
Der Film ist sicher kein Meilenstein in der Kinogeschichte, aber er hat einen durchaus originellen Ansatz, was auf jeden Fall ein Grund sein sollte sich den Film anzuschauen.
Die Schauspieler machen ihre Sache durchweg gut, haben aber auch nicht wirklich Gelegenheit zu glänzen oder sich auszuzeichnen. Lena Olin zuzusehen macht einfach Spaß, ich hoffe sie wird auch in Zukunft des öfteren in größeren Kinostreifen zu sehen sein. Hayden Christensen (von dem ich im Gegensatz zum Amazon-Rezensenten eine ganze Menge halte und glaube, dass sein Potential das der meisten seiner austauschbaren Jungkollegen um ein vielfaches übersteigt)überrascht mal wieder mit seiner Rollenwahl. Nach dem Hype um Star Wars hat er dermaßen unaufällige Rollen (ob bewusst oder unbewusst weiß ich nicht)gewählt, dass es einerseits sympathisch ist andereseits auch schade. Aber wenigstens gehen diese Filme einem nicht auf den Wecker mit ihrer belanglosen kommerzialisierten konventionellen Art. Jessica Alba wie immer nett anzusehen und über den Rest der Schauspieler mag ich mir kein Urteil zu bilden, da ich jeden Schauspieler unglaubwürdig finde der einen Arzt darstellt (da können die Schauspieler nichts für ist einfach so ;))

Einige Negativ/Positiv Punkte:

Ich hätte am Anfang des Filmes auf die Vorrausblende verzichtet, damit entsteht eher gegenteiliger Effekt, als wohl gedacht und lässt am Ende das Vorhersehbare nur noch vorhersehbar werden(ich will aufgrund von Spoilergründen nicht näher drauf eingehen).
Die Thrillerelemente in dem Film sind mir dann ab einem bestimmten Punkt einfach zu viel, der Film wirkt überladen, die Enthüllungen sind einfach übersteigert. Zugegeben der Plot wirkt sicherlich etwas abstrus und übertrieben, aber das kann man dem Film verzeihen.
Der Anfang der OP ist wirklich sehr gut dargestellt worden, ich hatte echt Horror beim hinsehen und falls ich jemals in die Lage kommen sollte ebenfalls auf den OP Tisch zu müssen, werd ich sicherlich keine Spur beruhigter an diesen Film zurück denken.

Das klingt größtenteils alles zu negativ, ist es aber gar nicht, Sie machen nichts verkehrt wenn Sie den Film schauen, unterhaltsam ist er allemal, hat einen originellen Ansatz der leider nach gewisser Zeit verpuufft. Nur falls Sie eh eine leichte Panik vor Krankenhäusern und Ärtzten haben, schauen sie sich den Film besser nicht an ;)

Ton und Bild sind DVD gemäß in Ordnung die Extras durschnittlich okay, für so einen Film benötige ich allerdings auch keine großen Extras. Einzig eine fundiertes Special zu den medizinischen Hintergründen des Wachkomas hätte mich interessiert.

Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen. Wie gesagt:

Kann man sich angucken, muss man aber nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2009 2:17 PM MEST


Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
DVD ~ Ben Barnes
Preis: EUR 7,79

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig zu beurteilen..., 30. November 2008
Es gibt manchmal Filme, die liebt man entweder oder man hasst sie.
Ich denke die Narnia- Reihe ist so ein Fall.
Manchmal gehe ich in einen Film und will ihn lieben, komme was da wolle. Und dann wird man so hart auf die Probe gestellt.
Ich kannte die 7 Narnia Bücher bereits bevor die Verfilmung herauskamen und hab mich sehr auf die Verfilmung gefreut, wusste aber auch im Vorraus, dass der Stoff rein dramaturgisch schlecht zu verfilmen ist. Das hat dem ersten Film bereits sehr geschadet, auch wenn die Filmemacher einige kleine sinnvolle Änderungungen vornahmen. Bei Kaspian wurde es sogar noch besser. Allerdings krankt der Film an anderen Stellen.

Aber erst mal zum Positiven:
Die vielen stimmungsvollen und epischen Bilder im Film sind ein Genuss, besonders im Zusammenhang mit Harry Gregson-Williams Musik.
Dies, die Effekte und die Actionszenen, die etwas über die zugegeben dünne Story retten sollen, sind echt ein Spektakel für die verwöhnte Netzhaut. Besonders die Actionszenen sind mir aufgefallen, gerade wo man heut schon alles gesehen zu haben meint. Ich habe in letzter Zeit seltend einen so packenden Schwertkampf gesehen und auch der Angriff auf die Burg war klasse.
Die Charakterisierung der Kinder ist eindeutig tiefgründiger und ernster als im ersten Film.
Die Schauspieler sind alles in allem sehr gut (bis auf die Susan Darstellerin, die mir bereits im ersten Teil auf die Klötze ging ;-))
Fehler aus dem ersten Film wurden abgestellt. Ich denke dabei an übertriebene Disney-Rosarote-Kindlichkeit, wie dem Drang der Kinder sich alle 10 Filminuten einmal zu umarmen ;)
Eines der Haupthemen, der simple kindliche Glaube bzw der verlorene Glaube ist gut und nicht zu aufdringlich inszeniert worden und zieht sich wie ein roter Faden durch den Film, so dass man etwas hat, woran man sich durch die Geschichte entlanghangeln kann (leider wurde diese Linie am Ende aufgegeben).

Und damit kommt das große ABER und ich damit zu den negativen Seiten des Filmes:

Ich finde die erste Stunde ist sehr gut inszeniert worden und der Film hätte Super werden können. Aber ab dem Punkt wo es zur Schlacht kommt geht mir alles viel zu gehetzt. Alles was man vorher aufgebaut hat an Zweifel, Ungläubigkeit etc wird beiseite gefegt und hinterher kaum noch angesprochen. Gerade Aslans (leider viel zu kurzer) Auftritt, der mir immer einen Schauer über den Rücken jagt ist viel zu "mickrig" geraten, seine Dialoge sind platt und unangemessen. Da wurde Potential verschenkt.
Vielleicht hätte man in der Endschlacht nicht zu sehr auf Bombast setzen sollen, sondern hier die dramatischen, stillen Seiten des Films mehr herausarbeiten sollen.
The Final Battle erinnert von seiner Dramatik und dem Aufbau eh viel zu sehr an den ersten Film, auch wenn ein paar wirkliche Augenschmankerl hier eingesetzt werden, was allerdings spätesten durch die Bäume und den Fluss wieder an Uninspiriertheit kaum zu überbieten ist (Ich kann mich momentan nicht an die Buchvorlage erinnern, aber wegen der Nähe zu den Herr Der Ringe Filme hätte man so etwas vermeiden sollen). Also zusammenfassend ist der erste große Fehler ein völlig vermurkstes letztes drittel des Films.

Der zweite große Fehler im Film ist m.E. dass sich die Filmemacher nicht festlegen konnten, welche Figur nun die Interessanteste ist. Schwerpunkt lag wohl auf den Pevensie- Geschwistern, wobei Edmund und Susan eher Statistenrollen einehmen (auch wenn sie einige tolle Actionszenen haben). Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Peter in seiner Unsicherheit und Wandlung und Lucy als gleichbleibendem Gegenpol. Allerdings werden diese Konflikte und die Charaktäre nicht konsequent ausgebaut. Der Haupt-Charakter Kaspian bleibt trotz unmotivierten Ansätzen auf der Strecke und bildet nichts weiter als Namensgeber für einen Film ;)

Zudem gelingt wie beim ersten Film die Gradwanderung zwischen Kinderfilm und Fantasy-Actionspektakel nicht wirklich.
So bleibt ein Film, der dichter in der Dramaturgie und allgemein reifer daherkommt als Teil 1, dennoch bleibt am Ende ein unbefriedigendes Gefühl.
Wie gesagt der Film beginnt sehr gut und verpricht etwas, das er am Ende nicht halten kann. Ich finde den Schluss ab dem Zeitpunkt an dem Aslan den Kriegshauplatz betritt einfach nur peinlich, gipfelnd in dem völlig beknackten Schlussong der plötzlich einsetzt und mich vollends aus dem Fantasykontext reißt.
Schade man hätte den Schluss sicherlich noch retten können, in dem man den endgültigen Abschied Peter und Susans noch emotionaler und tiefgründiger gestaltet hätte.
Potential hat der Film... leider nur zum Teil genutzt.

Es gibt manchmal Filme, die will man einfach lieben. Ich mag den Film sehr und hätte ihm vier Sterne verleihen wollen, aber ich hab versucht objektiv zu bleiben, da ich das beim ersten schon nicht war ;)
Daher drei Sterne.
Für Fans ein Schmankerl, für Nicht-Fans wohl ein mittelmäßiger Fantasyfilm für verregnete Nachmittage.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2009 2:22 AM CET


Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
DVD ~ Ben Barnes
Preis: EUR 7,79

82 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig zu beurteilen..., 22. November 2008
Es gibt manchmal Filme, die liebt man entweder oder man hasst sie.
Ich denke die Narnia- Reihe ist so ein Fall.
Manchmal gehe ich in einen Film und will ihn lieben, komme was da wolle. Und dann wird man so hart auf die Probe gestellt.
Ich kannte die 7 Narnia Bücher bereits bevor die Verfilmung herauskamen und hab mich sehr auf die Verfilmung gefreut, wusste aber auch im Vorraus, dass der Stoff rein dramaturgisch schlecht zu verfilmen ist. Das hat dem ersten Film bereits sehr geschadet, auch wenn die Filmemacher einige kleine sinnvolle Änderungungen vornahmen. Bei Kaspian wurde es sogar noch besser. Allerdings krankt der Film an anderen Stellen.

Aber erst mal zum Positiven:
Die vielen stimmungsvollen und epischen Bilder im Film sind ein Genuss, besonders im Zusammenhang mit Harry Gregson-Williams Musik.
Dies, die Effekte und die Actionszenen, die etwas über die zugegeben dünne Story retten sollen, sind echt ein Spektakel für die verwöhnte Netzhaut. Besonders die Actionszenen sind mir aufgefallen, gerade wo man heut schon alles gesehen zu haben meint. Ich habe in letzter Zeit seltend einen so packenden Schwertkampf gesehen und auch der Angriff auf die Burg war klasse.
Die Charakterisierung der Kinder ist eindeutig tiefgründiger und ernster als im ersten Film.
Die Schauspieler sind alles in allem sehr gut (bis auf die Susan Darstellerin, die mir bereits im ersten Teil auf die Klötze ging ;-))
Fehler aus dem ersten Film wurden abgestellt. Ich denke dabei an übertriebene Disney-Rosarote-Kindlichkeit, wie dem Drang der Kinder sich alle 10 Filminuten einmal zu umarmen ;)
Eines der Haupthemen, der simple kindliche Glaube bzw der verlorene Glaube ist gut und nicht zu aufdringlich inszeniert worden und zieht sich wie ein roter Faden durch den Film, so dass man etwas hat, woran man sich durch die Geschichte entlanghangeln kann (leider wurde diese Linie am Ende aufgegeben).

Und damit kommt das große ABER und ich damit zu den negativen Seiten des Filmes:

Ich finde die erste Stunde ist sehr gut inszeniert worden und der Film hätte Super werden können. Aber ab dem Punkt wo es zur Schlacht kommt geht mir alles viel zu gehetzt. Alles was man vorher aufgebaut hat an Zweifel, Ungläubigkeit etc wird beiseite gefegt und hinterher kaum noch angesprochen. Gerade Aslans (leider viel zu kurzer) Auftritt, der mir immer einen Schauer über den Rücken jagt ist viel zu "mickrig" geraten, seine Dialoge sind platt und unangemessen. Da wurde Potential verschenkt.
Vielleicht hätte man in der Endschlacht nicht zu sehr auf Bombast setzen sollen, sondern hier die dramatischen, stillen Seiten des Films mehr herausarbeiten sollen.
The Final Battle erinnert von seiner Dramatik und dem Aufbau eh viel zu sehr an den ersten Film, auch wenn ein paar wirkliche Augenschmankerl hier eingesetzt werden, was allerdings spätesten durch die Bäume und den Fluss wieder an Uninspiriertheit kaum zu überbieten ist (Ich kann mich momentan nicht an die Buchvorlage erinnern, aber wegen der Nähe zu den Herr Der Ringe Filme hätte man so etwas vermeiden sollen). Also zusammenfassend ist der erste große Fehler ein völlig vermurkstes letztes drittel des Films.

Der zweite große Fehler im Film ist m.E. dass sich die Filmemacher nicht festlegen konnten, welche Figur nun die Interessanteste ist. Schwerpunkt lag wohl auf den Pevensie- Geschwistern, wobei Edmund und Susan eher Statistenrollen einehmen (auch wenn sie einige tolle Actionszenen haben). Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Peter in seiner Unsicherheit und Wandlung und Lucy als gleichbleibendem Gegenpol. Allerdings werden diese Konflikte und die Charaktäre nicht konsequent ausgebaut. Der Haupt-Charakter Kaspian bleibt trotz unmotivierten Ansätzen auf der Strecke und bildet nichts weiter als Namensgeber für einen Film ;)

Zudem gelingt wie beim ersten Film die Gradwanderung zwischen Kinderfilm und Fantasy-Actionspektakel nicht wirklich.
So bleibt ein Film, der dichter in der Dramaturgie und allgemein reifer daherkommt als Teil 1, dennoch bleibt am Ende ein unbefriedigendes Gefühl.
Wie gesagt der Film beginnt sehr gut und verpricht etwas, das er am Ende nicht halten kann. Ich finde den Schluss ab dem Zeitpunkt an dem Aslan den Kriegshauplatz betritt einfach nur peinlich, gipfelnd in dem völlig beknackten Schlussong der plötzlich einsetzt und mich vollends aus dem Fantasykontext reißt.
Schade man hätte den Schluss sicherlich noch retten können, in dem man den endgültigen Abschied Peter und Susans noch emotionaler und tiefgründiger gestaltet hätte.
Potential hat der Film... leider nur zum Teil genutzt.

Es gibt manchmal Filme, die will man einfach lieben. Ich mag den Film sehr und hätte ihm vier Sterne verleihen wollen, aber ich hab versucht objektiv zu bleiben, da ich das beim ersten schon nicht war ;)
Daher drei Sterne.
Für Fans ein Schmankerl, für Nicht-Fans wohl ein mittelmäßiger Fantasyfilm für verregnete Nachmittage.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2009 1:49 PM CET


Eragon, Bd. 3: Die Weisheit des Feuers (Eragon - Die Einzelbände, Band 3)
Eragon, Bd. 3: Die Weisheit des Feuers (Eragon - Die Einzelbände, Band 3)
von Christopher Paolini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

444 von 517 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Enttäuschung...., 31. Oktober 2008
Leider muss ich sagen, dass dieser dritte Band der von einer Trilogie zu einem Ring ausgeweiteten Saga eine herbe Enttäuschung für mich ist.

Ich habe den ersten Band und selbst den zweiten, der bereits einige Längen hatte, sehr gemocht. Trotz sicherlich vieler Kritikpunkte (eindimensionale Charaktere, grausige Dialoge, Klischees etc) haben mich diese Bücher unterhalten und ich habe mit dem Protagonisten Eragon gefiebert. Ein solides Stück Fantasy. Sicherlich kein Meisterwerk, aber eben unterhaltsam und sympathisch.
Ich habe Band zwei als Versatzstück und Bindeglied zum großen Finale gesehen und daher die Längen in dem Buch verziehen und dann kam der dritte Band...

Ich habe mich die ganze Zeit während des Lesens bis einige Seiten vor Ende gefragt: Wann geht die Geschichte endlich los bzw. weiter?
(Ausgenommen die Befreiung Katrinas, die am Anfang ja konsequenterweise stattfinden musste).
Paolini führt die Geschichte nicht weiter fort, es gibt keine neue Entwicklung und das ist sehr enttäuschend für mich. Es gibt keinen Spannungsbogen der sich durch das gesamte Buch zieht, nur ab und zu punktuelle Spannung, reichlich "Action". Das ist aber nur Strohfeuer. Die Spannung fehlt, die den Leser dazu treibt atemlos die Seiten weiter zu blättern. Der Handlungsmotor stottert. Es baut nicht eins auf das andere auf. Keine Handlung die eine weitere Handlung zur unweigerlichen Konsequenz hat.
Der Protagonist stolpert ziellos durch den Roman. "Och jetzt war ich gerade bei den Zwergen, dann geh ich jetzt mal wieder zu den Elfen. Die Schlacht an dem Ort ist vorbei, OK geh ich zur nächsten Stadt". Der Protagonist ist oft viel zu passiv. Man hat nach dem Lesen des Buches nicht das Gefühl, dass er der unausweichlichen Begegnung mit Galbatorix ein Stück näher gekommen ist.
Ich führe das mal auf die fehlende Kompetenz des noch jungen Autors zurück, der scheinbar nicht weiß, wie man Geschichten konsequent weiter entwickelt. Ansonsten käme man wohl zu dem Schluss, da hat ein Erfolgsautor mit dem Verlag und Managern im Rücken mal wieder mächtig Buchstaben ausgespuckt um die Kuh zu melken solange sie Milch gibt, wie es leider so oft in naher Vergangenheit passiert ist.

Zudem hat mich sehr gestört und das wirkt wirklich wie Füllmaterial, dass Nebenfiguren zu Hauptfiguren werden. Insbesondere im Falle Rorans und Nasuadas. Ich weiß nicht, was der Autor mit diesen meines Erachtens für die Geschichte unerheblichen Heldenstories bezweckt. Es ist sehr mühsam sich jedes Kapitel wieder an eine andere Perspektive zu gewöhnen und es hat mir gründlich den Lesespaß verdorben. Zumal der Autor hier leicht übertreibt, die Helden sind zu heldenhaft (Roran (trotz obligatorischer Zweifel)). Es wird nichts wesentliches über Roran berichtet, nur Schlachten, unzählige Schlachten und Tote. Für die Story selbst bringt das aber leider nichts.
Wahrscheinlich hatte Paolini hier Tolkiens Werke im Sinne. Nur hatte Tolkien nie vor ein unterhaltsames Fantasy-Werk zu schreiben, sondern eine Sage im altertümlichen Sinne.

Zumal fällt auf, dass der Autor Streckenweise viel zu sehr Vorgänge beschreibt, die man auch zusammenfassen oder überspringen hätte können (Reisebeschreibung, Kochkünste, Schwertschmiedung etc.). Und manchmal wird zuviel wie in den Bänden zuvor auch (nur hier fällt es mehr auf) ins blaue philosophiert, nur dass es eher Glückskeksartig wirkt, als tiefsinnig.

Was bleibt vom Buch?

Zwei wichtige Informationen, nämlich die Hintergrundgeschichte um Eragons Familie und das Geheimnis von Galbatorix Macht. Der Rest ist letztlich für die Geschichte als ganzes ohne Belang und hätte auch verdichtet werden können.

Die Entscheidung aus der Trilogie ein Ring zu machen war meines Erachtens falsch. Ich werde mir das Finale dennoch zulegen, da ich schließlich wissen will, wie es weiter geht. Ich hoffe inständig nicht wieder enttäuscht zu werden.

Hardcore Fans dieser Saga werden meiner Rezension natürlich nicht zustimmen, die sind froh über jeden Buchstaben aus Alagäesia. Ich für meinen Teil bin der Meinung ein schlecht konzipiertes Buch gelesen zu haben. Das mit Abstand schlechteste der drei. Ich kann den Lesern, die nicht unbedingt Eragon Fans sind nur empfehlen auf Band 4 zu warten und sich den Inhalt von Band 3 aus der anfänglichen Zusammenfassung zu besorgen.
Kommentar Kommentare (37) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2015 12:46 PM CET


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