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Rezensionen verfasst von
JoeTheLion (Wien)

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Depeche Mode - Video Singles Collection [3 DVDs]
Depeche Mode - Video Singles Collection [3 DVDs]
DVD ~ Depeche Mode
Preis: EUR 20,33

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zumindest ein paar neue alte Clips..., 24. November 2016
Ich bin mit Sicherheit kein Hardcore-DM-Sammler, jedoch auf deren Videos wollte ich nicht verzichten. Deshalb habe ich mir vor mehreren Jahren die Doppel-DVD "Videos 86-98+" sowie die CD+DVD-Edition "Best Of Volume 1" zugelegt, um einen Großteil der Clips abzudecken.
Als ich nun die Ankündigung zur dreifach-DVD las, löste das bei mir zwar keine Jubelschreie aus (schon wieder einmal das selbe kaufen...), aber zumindest eine Überlegung eines Kaufs.

Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht und verglichen, wie viele und welche "neuen" Clips diese dreifach-Edition im Hinblick auf die beiden oben genannten Ausgaben für mich bieten würde.

Tja, immerhin 25 Clips an der Zahl, die da wären:
"A Pain That I'm Used To", "Blasphemous Rumours", "But Not Tonight (Pool Version)", "Fragile Tension", "Freelove", "Get The Balance Right", "Goodnight Lovers", "Heaven", "Hole To Feed", "It's Called A Heart", "John The Revelator", "Leave In Silence", "Love In Itself", "Martyr", "Peace", "People Are People (12" Version)", "Personal Jesus 2011", "See You", "Should Be Higher", "Somebody", "Soothe My Soul", "Soothe My Soul (Extended)", "Stripped (Alternate)", "The Meaning Of Love", "Wrong".

Veröffentlichungspolitik ist natürlich die eine Sache; ob man auf das angebotene Produkt letztendlich anspricht, die andere. Ich möchte hier nicht jammern; im Gegenteil. Ich finde es gut, wenn einem die Auswahl geboten wird. Schließlich hat man als mündiger Konsument ohnehin die Freiheit über eine positive oder negative Kaufentscheidung.

Sollte man noch keine Depeche Mode Clip-DVD haben und in Erwägung ziehen, sich eine zu kaufen, dann ist diese hier auf Grund ihres Umfangreichtums sicher eine Empfehlung wert. Natürlich fehlt noch das eine oder andere Video, doch in Summe ist die "Video Singles Collection" wesentlich mehr als bloß ein repräsentativer Querschnitt.

Ich für meinen Teil konnte mich trotz der zusätzlichen 25 Clips noch nicht dazu durchringen, diese DVD zu bestellen. Ich werde noch ein bisschen zuwarten, vielleicht wirds ja noch billiger (was natürlich ein großer Kaufanreiz wäre...).


Stay Together
Stay Together
Preis: EUR 5,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weichgespült, 13. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Stay Together (MP3-Download)
Ob dieses Album nun gut oder schlecht ist, möchte ich nicht beurteilen. Es wird sicherlich neue Fankreise ansprechen. Fakt ist, meinen Geschmack trifft es nicht. Alles wofür ich und wahrscheinlich auch viele andere die Musik der Kaiser Chiefs geliebt haben, wurde hier über Bord geworfen. Weg sind die schrägen Gitarren, die kantigen Riffs und die markanten Drum-Beats, die diese Band unverwechselbar gemacht hatten. Alles geopfert zu Gunsten von radiotauglichem Weichspül-Pop im Happy-Sound. Mit diesem vollzogenen Stilwechsel haben die Kaiser Chiefs eine Reise in die X-Beliebigkeit unternommen. Sie sind austauschbar geworden und klingen nun wie viele andere Bands (manchmal wie Scissor Sisters, manchmal wie Bee Gees). Was New Order mit ihrem letzten Album "Music Complete" mit Bravour gelungen ist, nimmt man den Kaiser Chiefs mit "Stay Together" einfach nicht ab. Schon die vorab erschienene Auskopplung "Parachute" klang erschreckend seicht und nichts sagend. Mit dem nun veröffentlichten Album haben sich meine schlimmsten Erwartungen bestätigt. Als Mainstream-Album, was Produktion und Umsetzung betrifft, zwar durchaus ok, als Kaiser Chiefs-Album jedoch eine Enttäuschung. Was hatte bloss diesen Kommerz-Schub ausgelöst? Möglicherweise die Teilnahme von Sänger Ricky Wilson als Juror bei "The Voice", der britischen Version der Talente-Show DSDS? Vielleicht.
Reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten. Ich für meinen Teil werde an dieser Reise nicht teilnehmen. Schade, denn das Cover hätte mir gefallen.


Lion (& Bonus CD "Bauhaus-Live")
Lion (& Bonus CD "Bauhaus-Live")
Preis: EUR 8,29

3.0 von 5 Sternen Brüllende Löwen beissen nicht, 7. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lion (& Bonus CD "Bauhaus-Live") (Audio CD)
Ein enttäuschendes Nachfolgealbum auf das grossartige "The Ninth". Auch nach dem x-ten Mal Anhören bleibt wenig hängen. Ausser dass man nachher ziemlich genervt ist. Melodien? Naja - da hat er früher schon wesentlich bessere geschrieben. Ich denke da an Songperlen wie etwa "Strange Kind Of Love", "Roll Call", "Final Solution", "Cuts You Up", "Indigo Eyes" etc. Leider findet man auf hier "Lion" nichts Ähnliches.
Die Arrangements sind ok, aber alles in allem ist es zuviel Bombast und vor allem zuviel Gebrüll, was einem das ganze verleidet. Murphy & Youth als Producer sollte eigentlich eine gute Kombination sein - ist es aber in diesem Falle leider nicht.
Weil's Peter Murphy ist, gerade noch 3 Sterne.


Methodrone
Methodrone
Preis: EUR 8,14

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grüße aus der Garage, 15. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Methodrone (Audio CD)
Falls einem wieder einmal dieser unstillbare Gusto nach einem neuen Album von The Cure überkommen sollte, eine Veröffentlichung eines solchen jedoch aus welchen Gründen auch immer in nicht absehbare Ferne gerückt ist, könnte man sich mit Brian Jonestown Massacre's Album "Methodrone" eine willkommene, artverwandte Überbrückungshilfe schaffen.

Brian Jonestown Massacre, neben den Black Angels und den Warlocks die Haupt-Protagonisten der Neo-Psychedelia, wurden 1988 in San Francisco von Singer/Songwriter/Multi-Instrumentalist Anton Newcombe gegründet. Als deren Leader mit einem Faible für die frühen Stones ist er eine der wenigen Konstanten der Band. Zahlreiche Umbesetzungen im Line-Up in den über 25 Jahren Band-Geschichte wirken ebenso wie ein Markenzeichen von BJM wie die musikalischen Stilwechsel, die oftmals von Album zu Album vollzogen wurden. Man kann sich nie ganz sicher sein, was und welches Genre einem auf deren nächstem Output erwartet. Doch ein gutes Quantum an Psychedelischem wird mit Sicherheit dabei sein. Hierzulande gelten sie leider noch immer als Insider-Tipp. Einige Bekanntheit erlangten sie mit dem Titel "Straight Up And Down" (aus dem Album "Take It From The Man!", 1996), der als Untermalung des Vorspanns der US-Serie "Boardwalk Empire" verwendet wurde.

Auf ihrem zweiten Album "Methodrone" aus dem Jahre 1995 frönen die unberechenbaren Herren von BJM teilweise dem mächtigen Shoegaze- und Drone-Sound in bester Velvet Underground-Tradition. Stimmlich in der Nähe von Robert Smith (The Cure) und Richard Butler (Psychedelic Furs), musikalisch irgendwo zwischen My Bloody Valentine und dort, wo Jesus And Mary Chain mit "Darklands" aufgehört haben, ist dieses Album angesiedelt. Mit seinem verlangsamtem, stets in trägem Tempo voranschreitendem Stil, vermittelt es das Gefühl, in einer abgelegenen und dunklen, schmutzigen Garage mitten im sonnigen Kalifornien entstanden zu sein.

Hypnotisch in seiner Art und angereichert mit massenhaft eingesetzten Gitarren- und Rückkopplungs-Effekten zählt die fast zehn Minuten lange Verzerrer-Orgie "Hyperventilation" zu einem der Highlights des Albums. Manchmal dauert es zwar ein wenig, bis die Songs zum Punkt kommen ("Crushed"), doch das ist nicht so schlimm. Mit "She's Made Me", "I Love You" oder dem Opener "Evergreen" werden hier auch rascher ins Ohr gehende Dream-Pop-Titel geboten, während "That Girl Suicide" mit einem gewissem Late Sixties-Touch aufwarten kann.
"Methodrone" eignet sich nicht zum schnellen Zwischendurchhören. Man sollte sich schon Zeit und Muße nehmen und es als Ganzes genießen; so kommen auch ruhigere Titel wie "End Of The Day" oder das gemächliche "She's Gone" voll zur Entfaltung. Mit seiner Gitarren-lastigen, dreckigen Erdigkeit zieht einem dieses Album langsam aber sicher in seinen Bann. Erst nach mehrmaligem Genuss schleicht es sich in die Gehörgänge ein und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Als einzigen kleinen Störfaktor empfinde ich zeitweise den Gesang der beiden Background-Sängerinnen Elise Dye und Paola Simmonds, die interessanterweise auch nur auf "Methodrone" zur Bandbesetzung gehörten. Sie verleihen dem einen oder anderen Titel eine etwas süßliche, elfenhafte Note, die nicht überall passend ist. Dies soll jedoch der Güte des Albums keinen Abbruch tun. In seiner berauschenden Intensität hat es für mich die eindeutigen Charakterzüge eines zeitlosen Klassikers.

Obwohl sich die Titel "Wisdom", "She's Gone", "That Girl Suicide" und "Evergreen" auch allesamt auf der 2004 erschienen Band-Compilation "Tepid Peppermint Wonderland" wieder finden, spricht für dieses Album vor allem der Zusammenhalt der Songs, die in ihrer Geschlossenheit dem Hörer einen kompakten Gesamteindruck vermitteln.

Brian Jonestown Massacre's "Methodrone" wurde 2007 auf Anton Newcombe's A Records wiederveröffentlicht und ist, wie einige andere ihrer Alben auch, als 180g Doppel-LP, und zwar in durchsichtigem blauen Vinyl, erhältlich.


Unser Österreich
Unser Österreich
Preis: EUR 14,99

12 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ..."na na na na I bin's net, I bin's net, der des kauft, I bin's net!"..., 13. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Unser Österreich (Audio CD)
Obiges Zitat, in Abwandlung eines Wolfgang Ambros-Textes, fiel mir spontan nach dem "Hör-Genuss" von Molden & Nino's Album "Unser Österreich" ein.

Es bietet 12 Songs lang wahrlich schauderhaftes Gejammer und Gesuder, bei dem man nicht weiß, wie einem geschieht. Während man einerseits von blankem Entsetzen gepackt wird und alle Zustände bekommt bei Gesang und Stimmen, die ungefähr so weit vom Original entfernt sind wie Neusiedl am See von Wien-Floridsdorf, ist man andererseits bei der spärlichen musikalischen Untermalung (hauptsächlich Akustik- aber auch E-Gitarre, gelegentlich Harmonika) durchaus geneigt, wegzukippen und in Minuten-Schlaf zu verfallen.

Normalerweise würde ich weder ein Ernst Molden- noch ein Nino aus Wien-Album rezensieren; ich kenne deren Musik und weiß aus Erfahrung, dass diese eher nicht meinen Geschmack trifft. Also warum sollte ich mich negativ über deren Werke äußern, wenn diese für mich sowieso nicht relevant sind?

In diesem Fall verhält es sich anders. "Unser Österreich" beinhaltet ausschließlich Neu-Interpretationen bekannter Songs von großen österreichischen Künstlern, die ich sehr schätze. Und da ist es mir sehr wohl ein persönliches Anliegen, meine Meinung und meine Eindrücke mitzuteilen. Natürlich ist es legitim, so ein Album zu machen, gar keine Frage; doch es ist auch legitim, Gefallen daran zu finden oder eben nicht.

Bei "Unser Österreich" fehlt es mir an fast allem: Pep, Humor, Eigenständigkeit, Spontanität, Tempo. Einzig das dahinter stehende Konzept - Lieder aus den düsteren Ecken Wiens - schimmert einigermaßen durch. Was ein Klassiker à la "Hoffnungslos" (Wolfgang Ambros, 1977) hätte werden können, versinkt in musikalischer Langeweile und vokaler Larmoyanz. Wem dieses Album gefällt - und das ist bei den erstklassigen Texten leicht möglich - dem sind wahrscheinlich die Originale unbekannt. Nichts gegen Nino aus Wien oder Ernst Molden (seine Gesang-Parts sind die erträglicheren); beide Künstler sind auf ihre Weise eine Bereicherung für die österreichische Musiklandschaft. Jedoch dieses gemeinsame Projekt empfinde ich als... sehr sehr anstrengend und enervierend...

Manche der Songs mögen in dieser Art der Präsentation vielleicht bei Live-Gigs als Zugabe oder in angeheiterter Runde funktionieren, doch in Rille gepresst oder auf Silberscheibe kommt das nicht rüber. Kunst hin oder Spaß her - auch wenn "Unser Österreich" vielleicht als etwas wie eine späte Heller/Qualtinger-Reinkarnation gemeint gewesen sein sollte - diese, auf das Allernötigste reduzierten Haut & Knochen-Cover-Versionen werden den Original-Interpreten Ambros, Danzer, Maron und Co. in dargebotener Form nicht gerecht. Ganz schlimm - die beiden Falco-Titel "Nachtflug" und "Ganz Wien"! Wobei ich überzeugt bin, dass es möglich ist, diese Songs in derart abgespeckter Weise, nur mit Stimme und Gitarre, wesentlich fesselnder zu interpretieren; doch das passiert hier nicht. Die Umsetzungen wirken kraftlos und gezwungen. Schade um das Tonträger-Material! Sorry! Bitte kein "Volume 2" rausbringen!

Wie heißt es doch so treffend bei EAV's "Schweine-Funk" nach dem Solo: "JA JA - ÜBEN!"
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 31, 2015 10:31 AM MEST


Musik für die Massen
Musik für die Massen
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 10,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Musik für (?) welche (?) Massen (?), 11. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Musik für die Massen (Audio CD)
Als langjähriger Fan von Depeche Mode ist mir die ganzen Jahre lang komplett entgangen, dass diese so fröhlich klingen können, und dass deren Musik, um es mal salopp zu sagen, fast schon dem Genre "Happy-Sound" zuzuordnen ist. Mir hat sich DM's Werk hauptsächlich eher als dunkel und düster erschlossen.. Oder hat hier irgend jemand irgend etwas falsch verstanden?

"Depeche Ambros: Musik Für Die Massen" - was soll man davon halten?
Bandname, Album-Titel und Cover-Gestaltung lassen Großes erhoffen, doch beim Anhören dieses Machwerks zerplatzt jegliche Hoffnung wie eine Seifenblase. Der dünnflüssige Sparflammen-DM-Sound lässt bereits nach den ersten paar Takten Mitleid aufkommen, während Darbietung und Gesang viel zu uneigenständig rüberkommen. Zu oft wird versucht, stimmlich möglichst nahe am Original zu liegen.
Zu ein paar simplen Synthie-Akkorden mit regelmäßen DM-Zitaten wurden ausnahmslos bekannte Austropop-Titel, die sich seinerzeit lange in der österreichischen Hitparade halten konnten, chartstauglich verwurstet. Songs wie "Fürstenfeld", "Schifoan", "Da Hofa", "Zwickt's Mi" oder "Jö Schau" werden da gnadenlos durch den Wolf gedreht.

Würden die Herren Gahan und Gore die Zeit haben, etwas dazu zu sagen oder würden sie wohl am Fleck erbrechen?

Weder möchte ich die Talente der vier jungen Herren von Depeche Ambros geringschätzig herabwürdigen, noch das Kind mit dem Bade ausschütten sowie die Idee, Austro-Klassiker mittels Synthie-Sounds ins 21. Jahrhundert zu transportieren, von vornherein als schlecht bezeichnen.
Einige Monate länger im Proberaum hätten Zeit geboten, klangliche Feinheiten, Band-eigene Charakteristika und einen Sound, der DM eher gerecht wird, herauszuarbeiten. Eine subtilere Auswahl der Songs, vielleicht ein paar weniger bekannte, wäre ebenfalls von Vorteil gewesen. Und schließlich hätte man auch gesangstechnisch wesentlich mutiger sein können, um sich vom Original besser abzuheben. Vor allem die eingangs erwähnte fröhliche Note im Gesang, die eher Wirtshaus-Stimmung verbreitet, hat hier nichts verloren. Oder man nennt sich eben nicht Depeche Ambros, denn dann wäre die Erwartungshaltung schon eine ganz andere.

In Summe gesehen bezweifle ich stark, dass es sich hier um ein Produkt für die Massen handelt. Eher gehe ich davon aus, dass man erfolgreicher gewesen wäre, hätte man eine x-beliebige Winterlandschaft als Cover genommen und statt des Bandnamens und des Album-Titels etwas im Sinne von "Après Ski-Hütten Hits" verwendet. Damit wäre die mögliche Klientel von "Musik Für Die Massen" wahrscheinlich leichter erreichbar gewesen. Soviel nur als Tipp am Rande.

Vielleicht sollte mit Depeche Ambros einfach nur ein weiterer 3-Tages-Hype, der einmal kurz Charts-Luft schnuppern darf, kreiert werden. Falls "Musik Für Die Massen" nur als "Spaß" zu verstehen sei, muss ich leider gestehen, dass mir hier eher das Lachen vergangen ist; obwohl ich normalerweise über eine gesunde Portion Humor verfüge. Sorry, aber für die Band Depeche Mode, die jeweiligen Original-Interpreten der Songs sowie all deren Fans ist dieses Album eine regelrechte Beleidigung!.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2016 8:14 PM MEST


Sugar Suite
Sugar Suite
Preis: EUR 21,38

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitreisende mit Funkverständnis, 8. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Sugar Suite (Audio CD)
Frisch aus der Zeitmaschine, aus dem fernen 18. Jahrhundert direkt in die Gegenwart, kommen die Herren von Johann Sebastian Bass - mit Make-Up, Puder, Perücken und ihrem eigenen Style: Electrococo!
Nach der anstrengenden Zeitreise und dem damit verbundenen Jet-Lag folgte für Johann Davidus Bass (Drums), Johann Domenicus Bass (Synth, Cembalo) und Johann Martinus Bass (Vox, Talkbox, Synth) vulgo Johan Sebastian Bass ab 2011 eine Phase der Akklimatisierung. Anno Domini 2014 machte man sich dann frohen Mutes auf und schritt ans Werk bzw. ins Studio, um dort unter der Schirmherrschaft von Hallucination Company-Chef und Producer Zebo Adam den ersten Long-Player "Sugar Suite" aufzunehmen.

Zuvor wurde im Eilkurs die moderne englische Sprache verfeinert, Grundlagen hatte man bereits nach dem Studium von William Shakespeare intus - es waren nur ein paar kleinere Updates zwecks gängigem Sprachgebrauchs notwendig.
Weitere Einschulungen gab es in Sachen Instrumenten-Kunde. Die altgediente Trommel wurde gegen ordentliche Drums getauscht, Cembalo und Orgel gegen den artverwandten Synthesizer; und auch auf das Cello konnte verzichtet werden, denn die tiefer gelegenen Basstöne wurden ebenfalls vom Synthesizer übernommen. Schliesslich wurden zur Verstärkung der Stimme moderne Mikros verwendet. Dank dem Einsatz einer Talk-Box konnten zusätzliche Effekte generiert werden.
Schliesslich begab man sich auch in den Genuss zeitgenössischer Musik, wobei man hier so manches an Einflüssen mitnehmen und am eigenen Album als Zitat verarbeiten konnte. Mit Sicherheit sehr erfreut und beeindruckt zeigten sich Johann Sebastian Bass von Daft Punk, denn so mancher Titel auf "Sugar Suite" erweckt den Eindruck, als käme er direkt aus der Feder der französischen Electronic-Heroen. Der Track "Bass" ist so ein Beispiel. Doch die hochverehrten Herren von JSB zollten auch anderen grossen Künstlern wie z.B. Prince - bei dem funkigen Titel "Voodoo" - ihr Tribut.
Oder, wenn man genau hinhört beim Refrain von "Marmalade Skies", könnte man annehmen, Queen in Original-Besetzung zu hören. Das Schmunzeln nicht verkneifen kann man sich bei "Major Dom", bei dem textlich weitere Schlüssel-Wörter aus David Bowie's berühmten Song "Space Oddity" entlehnt werden. Doch am besten selber anhören und entdecken...
In lingua nativa germanica (in deutscher Muttersprache) werden "Osterfladen" serviert, fein garniert mit würzigen Drum & Bass- und Dub-Step-Elementen.
Auf "Sugar Suite" gibt es gleich mehrere Titel mit Hit-Potential, allem voran das beschwingte "Heart Of Stone" nebst den bereits oben erwähnten Tracks. Hier ist ein erstaunliches Erstlings-Werk mit hohem Wiedererkennungswert gelungen.
Doch es dominiert nicht nur technische Finesse. Auch auf sakrale Orgel- und Cembalo-Klänge wird hier nicht verzichtet, hatte man solche doch hundertfach bei Hofe zum Wohlgefallen der noblen, imperialen Gesellschaft im späten 18. Jahrhundert vorgetragen.

Ihrem feinen Gespür für zeitgemässe Rhythmen und ihrer hohen Musikalität haben JSB es zu verdanken, dass sie es in die Vorentscheidung des Europäischen Sänger-Wettstreits 2015 (ESC) geschafft haben.

Die Doppel-LP, in ästhetisch weisses 180g-Vinyl gepresst, ist erschienen im Gatefold Cover; die CD im DigiPak liegt als Bonus dem Album bei.

Fazit: Johann Sebastian Bass beweisen hier, dass Österreich neben Falco, Hofreitschule und Mozartkugeln auch Grosses an neuen, jungen Musik-Acts zu bieten hat. Mit "Sugar Suite" haben sie ein flottes, Electronic & Dance-lastiges Debüt-Album geschaffen, das auf Anhieb gute Laune bringt und seinesgleichen sucht.


Hard
Hard
Preis: EUR 19,13

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen den Stühlen, 8. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Hard (Audio CD)
1983, als Gang of Four ihr viertes Album "Hard" aufnahmen, befand sich die Band im Umbruch und auf dem Weg zur Neu-Orientierung. Ein Style-Wechsel war angeagt. Bassist und Gründungsmitglied Dave Allen war bereits 1981 ausgestiegen, um danach Shriekback zu gründen. Im Frühjahr 1983 ging auch Drummer Hugo Burnham, der sich zunächst als Session-Musiker durchschlug und danach ebenfalls bei Shriekback, als deren Manager fungierte.
Gang of Four selbst waren inzwischen zum Trio geschrumpft, nachdem die verbliebenen Protagonisten Jon King (Vocals, Harmonica) und Andy Gill (Guitar, Vocals) mit der aus Robert Fripp's League Of Gentlemen stammenden Bassistin Sara Lee einen passenden Ersatz gefunden hatten. In dieser Dreier-Besetzung wurde "Hard" eingespielt.

Wie unzählige andere New Wave Bands (Human League, Spandau Ballet, Stranglers, New Order, Killing Joke, etc.) waren auch Gang of Four Mitte der 80er Jahre gewissen modischen Strömungen ausgesetzt. Nach ihrem wegweisenden Debut "Entertainment" (1979), dem vielversprechenden Nachfolge-Album "Solid Gold" (1981) und dem Meisterwerk "Songs Of The Free" (1982) hätte man das so von ihnen nicht erwartet. Für viele war der Schwenk vom brachialen Post-Punk mit seinen politisch links angehauchten Texten hin zu seichten Disco-Gefielden mit gelegentlicher Streicher-Begleitung einfach nicht nachzuvollziehen. Naturgemäss wurde "Hard" bei seiner Veröffentlichung dann auch gleichermassen von Fans und Kritikern verrissen.

Wie schaut das nach mehr als drei Jahrzehnten später aus?
"Hard" ist sicher nicht so übel wie anfangs angenommen, doch es ist auch keine Meisterleistung. Und von "in Würde gealtert" kann man hier leider auch nicht sprechen. Musikalisch und von ihrer Struktur sind die Songs gut bis sehr gut, doch die Arrangements wirken oft allzu glatt und zu poliert. Zu oft hört man die damals gerne eingesetzten Synthie-Drums und die Handclap-Effekte, die heutzutage ziemlich aus der Mode gekommen sind.
Doch "Hard" bietet auch ein paar Highlights. Allem voran das sparsam instrumentierte "Woman Town" oder "Man With A Good Car" und das flotte "Independence", die beide wieder etwas mehr in die bewährte Richtung gehen, sowie auch "Silver Lining", das mit eingängigem Refrain und den für Andy Gill typisch, klassisch zerhackten Gitarrenriffs punkten kann.
Die damalige Single-Auskopplung "Is It Love?", von der es auch einen Remix von John "Jellybean" Benitez (ehemaliger Madonna Producer) gab, ist ein netter, harmloser Disco-Track, der so klingt, als hätte Nile Rodgers seine Finger im Spiel gehabt. Mit Gang of Four würde man diesen Titel nicht spontan assoziieren. Überhaupt klangen damals, wie oben bereits erwähnt, Bands wie Human League, Heaven 17, Spandau Ballet u. a. ziemlich ähnlich - und Gang of Four eben auch. Doch auch diese Phase ging wieder vorbei und beim nächsten Album "Mall" (1991) war fast alles wieder beim alten.

Fazit: Als Gang of Four-Fan sollte man, wenn man's nicht eh schon lang im Fach stehen hat, sehr wohl einen Kauf in Erwägung ziehen. Auch wenn "Hard" allgemein als das schwächste Album in der GoF-Diskografie gilt, stellt es doch in seiner Art eine gewisse Kuriosität dar. Und einige gute Songs kann man hier trotz der kurzen Spieldauer finden.
Für alle anderen gilt: Wer dieses Album bislang nicht gebraucht hat, wird es auch in Zukunft nicht brauchen; mit gröberen Entzugserscheinungen ist eher nicht zu rechnen.


What Happens Next
What Happens Next
Preis: EUR 14,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was dann passierte,, 4. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What Happens Next (Audio CD)
als sich 2012 auch Sänger und GoF-Mastermind Jon King von der Viererbande verabschiedete, war, dass Gitarrist und Co-Writer Andy Gill als das einzige Original-Mitglied dieser wegweisenden, unangepassten Post-Punk-Truppe vorerst alleine da stand. Die Zukunft und auch der Fortbestand der Band schien ungewiss und die Chancen standen gut, dass auch er den Hut draufhaut und sich fortan nur mehr dem Produzieren anderer Acts widmet; was er in den letzten Jahrzehnten ja zur Genüge getan hat (Red Hot Chilli Peppers, Michael Hutchence, Killing Joke, Stranglers etc.). Es drängte sich irgendwie die Frage auf, ob nun das grandiose "Content"-Album von 2011 den letzten grossen Meilenstein darstellt und einen würdigen Schlusspunkt hinter der GoF-Story setzt.

Es kam aber dann doch anders als gedacht. Der gute Andy machte im "Alleingang" weiter, holte sich mit Thomas McNeice (Bass) und Jonny Finnegan (Drums) zwei hervorragende, live-erprobte Musiker und fand schliesslich in John "Gaoler" Sterry auch einen passenden Jon King-Ersatz hinterm Mikro (obwohl Jon King nicht ersetzbar ist). John "Gaoler" Sterry's Stimme klingt halt noch recht jung und unverbraucht; weicher und weniger charismatisch als die von Jon King - doch das ist sicher noch ausbaufähig.
Für das Nachfolge-Album "What Happened Next" tüftelte Gill in den Jahren 2013 und 2014 in seinem Londoner Studio "The Beauchamp Building" neue Sounds aus und quälte seine Gitarren bis zur Maximal-Reizschwelle. Zudem wurden alte und neue Bekannte mit an Bord geholt, die als Gast-Sänger/-Musiker fungierten:

Gail Ann Dorsey, bestens bekannt als Bassistin in der Band von David Bowie und alte GoF-Mitstreiterin beim Album "Mall" gibt sich hier die Ehre beim Song "First World Citizen".
Alison Mosshart singt zu den kantigen, sofort-ins-Ohr-gehenden Hooklines von "Broken Talk" und "England's In My Bones". Insgesamt klingt sie hier aber etwas zahmer, als man es von ihr bei den Kills oder bei Dead Weather gewohnt ist.
Herbert Grönemeyer ist ein langjähriger Freund und Bekannter von Gill. Und mit Sicherheit auch ein grosser Fan von Gang Of Four, deren oben erwähntes Album "Content" auf seinem Grönland-Label erschienen ist. Nun hat sich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit ergeben. Tja - warum nicht?
Als Gastsänger beim Titel "The Dying Rays" geht er es ruhiger und subtiler an. Es ist ein langsam fliessender, drückender Song, in dem der Synthesizer dominiert. Auf CD kommt man auch in den Genuss der deutschen Version - "Staubkorn" - auf Vinyl leider nicht! Schade, denn auch das musikalische Arrangement ist hier etwas anders.
Grönemeyer mag man oder mag man nicht. Ich finde, er macht seine Sache hier recht gut. Er bringt seinen Part ohne aufdringlich zu wirken und liefert damit einen Beweis seiner musikalischen Vielfalt bzw. Offenheit. Gang of Four & Grönemeyer! Nicht jedermanns Sache, doch ganz bestimmt eine interessante Kombi!
Zu den weiteren Gästen der illustren Runde gesellt sich der japanische Superstar Hotei, der hier beim Titel "Dead Souls" ziemlich fetzige Gitarren-Riffs mit einbringt. Stimmlich punktet der Song mit einem Bowie-esken Touch.
Mit dabei auch Robbie Furze, bekannt als Sänger und Gitarrist des britischen Electronic Acts The Big Pink. Beim Titel "Graven Image" übernimmt er die Vocal Parts.

In Summe ist "What Happened Next" ein kräftiges, zeitgemässes und eingängiges Album mit den GoF-typisch vertrackten Rhythmen. Trotz der vielen Gastsänger kann dieses Werk ein gutes Mass an Homogenität für sich bewahren. Wer Gang of Four schätzt und Andy Gills unverwechselbare, rudimentäre Art seines Gitarrenspiels mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Während bei "Content" eher Tiefe und Reduktion im Vordergrund stand, ist es hier Modernität und produktionstechnische Raffinesse. Das kann man nun besser oder schlechter finden - reine Geschmackssache! Immer nur Kopien und Variationen von ein und demselben Album zu machen bringt ja auch nichts. Ich für meinen Teil freue mich, dass es Gang of Four noch gibt und hoffe, dass es sie noch lange geben wird!

Fazit: Im Vergleich zu meinen GoF-Lieblings-Alben "Entertainment" (1979), "Songs Of The Free" (1982) und "Content" (2011) - für mich alles 5-Sterne-Alben, würde ich "What Happened Next" bei 4 Sternen einordnen. Guter Ansatz, Andy, weiter so - du kannst es noch besser!


From The Vault: Hampton Coliseum 1981 (Ltd. Deluxe Boxset DVD & 2-CD)
From The Vault: Hampton Coliseum 1981 (Ltd. Deluxe Boxset DVD & 2-CD)
DVD ~ The Rolling Stones
Preis: EUR 20,49

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Überraschungs-Ei Edition, 4. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Fan der ältesten Boygroup der Welt habe ich dieses Album natürlich sofort nach dessen Ankündigung bestellt, und zwar als 3LP+DVD Edition. Nun hat es der Postmann endlich gebracht und ich war gleich ganz entzückt ob dessen opulenter Aufmachung im 3-Panel Gatefold Cover. "The Rolling Stones Live im Hampton Coliseum 1981" ist, wie 5 weitere ihrer Live-Alben, seit längerem als Download erhältlich. Also der Inhalt und die Super-Qualität dieses Mitschnitts war mir bereits bekannt, darum musste auch eine physische Kopie davon den Weg in meinen Haushalt finden. Doch darauf möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, mir geht es hier um etwas anderes.

Nach eingehender Betrachtung des Covers wollte ich mir natürlich auch die einzelnen LP's anschauen. Und siehe da, ich krieg sie nicht raus. Auch mit mässig starkem Ziehen konnte ich sie nicht aus dem Cover nehmen.
Was war passiert?
Die Innen-Sleeves haben sich im Falz des Covers verklebt! Die LP's sind mit den Innen-Sleeves so zu sagen in den Falz eingesunken, das ganze hat sich verklebt und steckt nun fest.
Schöne Sch... dachte ich mir, fuhr einmal mit der Hand in das Cover und probierte mit den Fingern, Innen-Sleeve vom Cover zu lösen. Dabei ist erhöhte Vorsicht geboten, denn wenn man zu weit hinein greift dehnt man das Cover zu sehr auf und es entstehen darauf unschöne Falten und Knicke, über die man sich später ärgert. Im Endeffekt hatte ich aber mit dieser Methode keinen Erfolg. Der Kleber im Falz war einfach zu stark. Wozu des ganze überhaupt geklebt wurde ist mir sowieso ein Rätsel.
Na gut, dachte ich mir - wenn's nicht mit Liebe geht...
Ich holte mir aus der Küche ein stumpfes Streichmesser (klingt brutal - ist es aber nicht), fuhr damit wieder in das Cover und versuchte auf diese Weise mit dezentem, leichtem Stochern und etwas Druck, Innen-Sleeve vom Cover zu lösen. So wird auch das Cover nicht zu sehr gedehnt. Dem Vinyl selbst kann dabei nichts passieren, die Innen-Sleeves sind aus festem Karton gefertigt. Dieser zweite Versuch war dann auch von Erfolg gekrönt. Nach ein paar Minuten Stochern hatte ich es geschafft und die Innen-Sleeves sind dabei unversehrt geblieben, also keine Einrisse oder Kleber-Reste. Wichtig ist nur: Langsam vorgehen und nicht die Nerven wegschmeissen! Es gibt keinen Grund zur Panik. Mit Vorsicht und ein wenig Geduld ist das leicht zu schaffen!

Mit dieser Anleitung hoffe ich, jedem, der das selbe Problem haben sollte, geholfen zu haben.

Fazit: Wenn man also "The Rolling Stones Live im Hampton Coliseum 1981" als 3LP+DVD Edition bestellt, dann verhält es sich so, wie mit einem Überraschungs-Ei. Man hat dreimal was davon:
Etwas für die Ohren, etwas fürs Auge und etwas zum Basteln!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2014 11:02 AM CET


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