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Rezensionen verfasst von
FFischer

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Nummer Zwei: Thriller
Nummer Zwei: Thriller
von Claus Probst
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasanter Thriller, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nummer Zwei: Thriller (Taschenbuch)
Ein Mann findet frühmorgens im Wald ein Mädchen. Sie jung, sie ist nackt und sie ist tot. Ihr Mörder hat sie gefesselt, gekämmt, ihr Lippenstift verpasst und sie auf einer Bank festgebunden. Es ist das Mädchen, das der Mann, Romberg, schon aus dem Fernsehn kennt, das Mädchen, das vor wenigen Tagen entführt wurde. Lagsam nähert er sich ihr - aber ist er selbst in sicherheit, oder laurt der Täter noch hinter dem nächsten Busch. Romberg weiß, hier kann er sie so nicht zurücklassen. Er beschließt, sie mit sich zu nehmen...
Kaum hat man diesen spannenden Einstieg in Claus Probsts Thriller gelesen, geht es rasant weiter. Denn, das Mädchen auf der Bank war nicht das letzte Opfer des Mörders, der auch Romberg immer näher kommt. Lena Böll, eine in den Staaten ausgebildete Profilerin, muss versuchen beide zu verstehen: den Swerienmörder und den Mann, der eine Leiche stielt und den sie fortan Nummer Zwei nennt.
Ein riskantes Dreieck aus Polizei, Killer und einem leicht schrägen Leichendieb und ein rundum gelungener und treibender Thriller


Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter: Thriller
Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter: Thriller
von Malcolm MacKay
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Snatch meets Stieg Larsson, 1. Juni 2014
'Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter' ist der Auftakt einer extrem coolen und harten Krimi-Trilogie, die in Glasgows Untergrund spielt. So abgebrüht britisch wie 'Snatch' oder 'Layer Cake', so kompromisslos wie die Millennium-Romane. Wer traditionelle whodunnit-Plots sucht, wie man sie schon zigmal gelesen hat, ist hier falsch: Als Leser wird man vom Erzähler, dem freiberuflichen Hitman Calum MacLean, auf eine bisweilen einschüchternd unaufgeregte Weise in die internen Abläufe krimineller Organisationen im heutigen Schottland eingeweiht. So hat man das Gefühl, von einem Profikiller in dessen Geschäft eingearbeitet zu werden.
Ungebunden zu arbeiten bewahrt Calum davor, in die blutigen Kriege rivalisierender krimineller Organisationen involviert zu werden. Kartell-Killer nämlich fallen schnell mal einem symbolischen Vergeltungsakt zum Opfer, der klarstellt, wer Glasgow in der Hand hat. Mord ist selten persönlich, meist ist er reines Geschäft. Als Calum aber einen Auftrag von den zwei mächtigen Kartellchefs Peter Jamieson und John Young annimmt, begibt er sich ungewollt in die Schusslinie. Sein Ziel ist Lewis Winter, ein kleiner Ganove, der den falschen Leuten im Weg steht. Was Calum nicht weiß: Winter arbeitet für Shug Francis, den enigmatischen Anführer eines neuen Kartells, das Jamieson und Young ausschalten möchten, bevor es zu spät ist. Urplötzlich steht Calum zwischen den Fronten eines beginnenden Kartellkriegs, in dem er niemandem trauen kann: Werder seinen Auftraggebern, die ihn unter ständiger Beobachtung haben, noch dem coolen Shug, der ihn abwerben will, und schon gar nicht der Polizei, die korrupter ist, als so manches Kartell.
Einen so unterkühlten und trotzdem schweißtreibenden Noirthriller findet man selten. Am Ende merkt man, dass es jetzt erst richtig losgeht und der Krieg zwischen den Kartells erst begonnen hat. Wenn die nächsten Teile 'How a Gunman Says Goodbye' und 'The Sudden Arrival of Violence' genauso gut sind, wie der erste, wird die Glasgow-Trilogie von Mackay zum modernen Krimi-Klassiker.


Unterholz: Alpenkrimi
Unterholz: Alpenkrimi
von Jörg Maurer
  Gebundene Ausgabe

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es raschelt im Unterholz, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Unterholz: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
"Kreizsacklzementhalleluja!" - Jörg Maurer hat einen neuen Alpenkrimi vorlegt und der hat's in sich. Wer geglaubt hat, dass es im Alpenland rund um Garmisch-Partenkirchen ruhig und traditionell zugeht, wird in UNTERHOLZ schnell eines Besseren belehrt.

Als auf der Wolzmüller-Alm eine Frau auftaucht, die zuerst ihr Leben, dann ihr Gesicht und schließlich den Kopf verliert, gerät der umtriebige Besitzer und "Knödelwirt" der hiesigen Alm-Pension Rainer Maria Ganshagel schon bald ins Vesier der Ermittler. Der hält auf seiner Alm schließlich regelmäßig Treffen ab, bei denen sich nicht nur die Alpenschickeria und Politiker aus aller Herren Länder einfinden, sondern auch schon mal der Pontifex höchstselbst. Ja, herrschaftszeiten - frelich gehd des net lang guad!

Der schrullige Kommissar Jennerwein und seine CSI- und COBRA11-geschulte Truppe beginnen im Kreis der ortsansässigen Eigenbrötler und Dorfgrößen mit der Spurensuche. Wer war die Frau? Wie konnte sie am helllichten Tag und in Sichtweite der Pension unbemerkt ermordet werden?

Wie sich herausstellt, ist die Wolzmüller-Alm für die Ermittler ein denkbar unpässlicher Ort, um den Fall zu klären: Die Gästeliste nämlich setzt sich zusammen aus dem Who-is-Who der internationalen Auftragskiller, die sich beim freundlich-hilfreichen Knödelwirt für ein Killer-Fortbildungsseminar eingefunden haben. Wer hier ermittelt, findet sich schnell selbst unter Beschuss.

Das Buch hält, was der Name verspricht: ein wahres Dickicht aus möglichen Verdächtigen und abstrusen Geschichten, das beim Aufstieg in die Geschichte einigen Atem kostet, durch das man sich als Leser aber mit viel Freude und manchem Schmunzeln seinen Weg bahnt. Nur gut, dass Jörg Maurer seinem Text die passenden Wegweiser in Form von diversen Unterholztrivia eingeschrieben hat. Eine Sammlung enzyklopädischen Wissens, die einen, wenn man sie denn zu lesen weiß, wie mit Wandermarken durchs Gestrüpp führt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2014 10:38 AM MEST


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