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Beiträge von Walter Hain
Top-Rezensenten Rang: 1.271.020
Hilfreiche Bewertungen: 82

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Rezensionen verfasst von
Walter Hain "w.hain" (Wien)
(REAL NAME)   

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Inferno: Thriller. Robert Langdon, Bd. 4
Inferno: Thriller. Robert Langdon, Bd. 4
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Eben nur ein Roman ..., 3. April 2016
Wenn man zu einer Sache etwas wissen will, sollte man eben Sachbücher lesen. Dan Brown versteht es immer wieder geschickt zu thematisieren. liefert jedoch keine sachlichen Lösungen.


Es war ganz anders: Geheimnisse der österreichischen Geschichte
Es war ganz anders: Geheimnisse der österreichischen Geschichte
von Georg Markus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein wenig Geschichtsverdrehung, 27. November 2013
Georg Markus bringt immer Interessantes und nette Anekdoten aus der österreichischen Geschichte, doch in diesem Buch folgt er leider blind der von Gabriele Praschl-Bichler unhaltbaren Ansicht, dass die Schwiegermutter von Kaiserin Elisabeth gar nicht so böse und eigentlich sehr nett war. Die süßlichen Briefe der Erzherzogin sollen das bestätigen (siehe auch die Rezensionen zu "Unsere liebe Sisi"). Die großen Sisi-Biographien sprechen aber eine andere Sprache und daraus ergibt sich ein klares Bild. Sisi hat Sophie gehasst, auch als sie zu ihrem Sterbebett eilte. Die Erzherzogin hat sie ständig gekränkt. Die Dominanz der Erzherzogin am Hof war derart groß, dass es bei ihrer Beisetzung geheißen hat, "wir haben jetzt unsere Kaiserin begraben" (Hamann, Elisabeth, S. 306). So schreibt Georg Markus: "Sophie mag eine strenge und in ihren Ansichten sehr konservative Frau gewesen sein. Doch eine widerliche Person - als die sie in Biographien und in den Sissi-Filmen, sehr einprägsam dargestellt von Vilma Degischer - beschrieben wird, war sie wohl nicht" (S. 69). Das ist leider Geschichtsverdrehung. Es war keineswegs "ganz anders". Vilma Degischer hat die Erzherzogin ganz gut dargestellt, in Wirklichkeit war sie sogar noch schlimmer, herrschend, bestimmend und verletzend.


Falsch informiert! Vom unmöglichsten Buch der Welt, Henochs Zaubergärten und einer verborgenen Bibliothek aus Metall
Falsch informiert! Vom unmöglichsten Buch der Welt, Henochs Zaubergärten und einer verborgenen Bibliothek aus Metall
von Erich von Däniken
  Gebundene Ausgabe

32 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus zu empfehlen, aber..., 25. Oktober 2007
Ich kann das Buch durchaus empfehlen, weil es neue Hintergründe über die angebliche Entdeckung einer geheimnisvollen "Metallbibliothek" in der Tayos-Höhle in Ecuador beschreibt. Warum Erich von Däniken niemals in dieser Höhle gewesen sein kann - auch nicht in einem "Seiteneingang" -, hat Peter Kaufhold (mit meiner Hilfe) schon ausführlich dargestellt. Neuerdings will Däniken "auf allen Vieren einige Meter ins Innere des Felsens" (dem Seiteneingang), S. 136, gekrochen sein; wo er sich doch 1972, "an einem Seilzug", "80 m in die Tiefe" herabgelassen hat. Ich glaube auch nicht, dass es ihm seine Fans Übel nehmen werden, wenn er endlich zugibt, dass er in dieser Angelegenheit nicht ganz die Wahrheit geschrieben hat. Diese persönliche Angelegenheit ist im Grunde aber nicht so wichtig; wichtig ist vielmehr, ob es diese Metallbibliothek tatsächlich gibt. Die Antwort ist: mit größter Wahrscheinlichkeit nicht! Denn die genaue Lage der Tayos-Höhle ist seit gut 20 Jahren bekannt, dort gibt es kein "Götter-Gold". Stanley Hall versucht jetzt einen Ausweg zur Ablenkung in eine andere Richtung, 130 km entfernt, nachdem Jaramillo und Moricz verstorben sind, und diese sich nicht mehr dazu äußern können.


Mystik. Rätsel der Menschheit
Mystik. Rätsel der Menschheit
von Herbert Genzmer
  Gebundene Ausgabe

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes Buch, aber mit Fehlern, 1. September 2007
Wieder ein Buch, das den Rätseln der Menschheit auf die Spur kommen will, doch das sich in manchen Fällen nicht ganz klar ausdrückt und sogar falsches wiedergibt. Das "Raumschiff Viking" kehrte keineswegs "am 26. Januar 1989", "mit den Aufnahmen von der Oberfläche des Planeten Mars" und dem "Gesicht im Mars" zurück (S.291). Dieses wurde am 25. Juli 1976 von Viking 1 fotografiert und als Bild zur Erde gesendet. Die Viking-Sonden sind Marssatelliten und können nicht selbstständig zur Erde "zurückkehren".
Zum Heiligen Gral:
Zitat: Aufgrund der sehr unklaren Beschreibung und nicht zuletzt durch die vielen gegensätzlichen Mythen und Legenden, ist davon auszugehen, dass man die Spur des Grals, sofern er tatsächlich existiert, nicht mehr aufnehmen kann. Der Fund des heiligen Grals wird demnach eher dem Zufall überlassen sein" (S. 111). Die Spur des Heiligen Gral kann man in Wirklichkeit schon seit vielen Jahren aufnehmen. Er existiert so gewaltig, dass er nicht zu übersehen ist. Das ist aber vielen Gralssuchern offenbar nicht bekannt.
Zur Sintflut:
Zitat: Da eine weltweite Sintflut, ..., nicht möglich gewesen ist, gehen einzelne Wissenschaftler davon aus, dass es sich bei der biblischen Sintflut um eine Überschwemmung gehandelt hat, bei der weite Landesteile für einen längeren Zeitraum unter Wasser standen" (S. 115). Es handelte sich dabei tatsächlich um Überflutungen des Euphrat und des Tigris im mesopotamischen Raum in Sumer um 2300 v. Chr. (Keilschrifttexte über Gottkönig Ziusudra, dem sumerischen Noah). Eine weltweite Sintflut gab es nicht!
Zur Karte des Piri Reis:
Die Karte des Piri Reis von 1513 ist keine Satellitenaufnahme und auch keine Nachbildung davon; sie zeigt auch nicht die Antarktis.
Zu Atlantis:
Atlantis ist eine reine Erfindung Platons. Schon Aristoteles, Platons Schüler, erwähnte um 350 v. Chr., dass Platon selbst Atlantis aus dem Meer gehoben habe.
Derartige Fehler tauchen in solchen Büchern immer wieder auf, wenn sich Textautoren und Lektorat nicht mit den Fachleuten in Verbindung setzen.
Zur Auseinandersetzung mit der Thematik ist dieses Buch durchaus lesenswert. Um den Rätseln wirklich auf den Grund zu kommen, sollte man sich aber auch um andere Quellen bemühen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2014 9:53 AM MEST


The End of Poverty: How We Can Make it Happen in Our Lifetime
The End of Poverty: How We Can Make it Happen in Our Lifetime
von Jeffrey Sachs
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen There is only an end of poverty if..., 20. Februar 2007
Books like this provides an impression of the dramatic evolution of mankind and its achievements and the results from it, as the climate change and the destruction of the environment. They make us attentive to our mistakes which we undoubtedly made in the last decades. That we however register too little very obviously and only have want slightly truly. The book gives several propositions to the economical around intend and for the juster distribution of the rich men to the arms. The author however, only rises the real cause low onto the basis: It is the world population climbed fast in the last hundred years. Society opponents and globalization critics like Jean Ziegler, Al Gore, Michael Moore and Jeffrey D. Sachs, go out from that, that with the corresponding redistribution of prosperity that difficulties into those the mankind brought themselves can become over-sore ones. With it are to be helped all experiments the arms of this world condemned for failing, if the population further increases. The part of the going ones of the world population went back to 18 percent in the year 2000 from 35 percent in the year 1960. However by doubling the number of the people around the world at this period, held itself the number of the going ones about one billion. It is 842 million according to the FAO. Want one monthly 30 US dollars each to hunger suffer human being set up available, would must angry for it dollars per annum more than of of 303 billion may be. That for instance corresponds to the military billing of the USA in 2001 at more than 322 billion dollars. A reduction of the number of our kind would be had to be striven in order to receive the problems of mankind into the grip and to prevent the destruction of our living space - in addition to all other measures for the reduction of our environment hostile behavior - also. There is only an end of poverty if we also undertake something against population growth.

Walter Hain, Vienna, Austria.

[...]


Das Ende der Armut: Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt
Das Ende der Armut: Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt
von Jeffrey D. Sachs
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ende der Armut nur wenn..., 18. Februar 2007
Bücher wie dieses vermitteln einen Eindruck über die dramatische Entwicklung der Menschheit und deren Errungenschaften und den daraus resultierenden - und auch inzwischen greifbar spürenden - Folgen, wie den Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt. Sie machen uns auf unsere Fehler aufmerksam, die wir in den vergangenen Jahrzehnten zweifelsohne gemacht haben, die wir aber ganz offensichtlich zu wenig registrieren und nur wenig wahr haben wollen. Neben mehreren Vorschlägen zum wirtschaftlichen Umdenken und zum gerechteren Verteilen von den Reichen zu den Armen, gehen auch hier der Autor der wirklichen Ursache nicht bzw. nur wenig auf den Grund. Es ist die rasant gestiegene Weltbevölkerung in den vergangenen hundert Jahren. Gesellschafts- und Globalisierungskritiker wie Jean Ziegler, Al Gore, Franz Alt (Eine bessere Welt ist möglich) und Michael Moore, gehen davon aus, dass mit entsprechender Umverteilung des Wohlstandes, die Schwierigkeiten, in die sich die Menschheit gebracht hat, überwunden werden können. Dabei sind alle Versuche den Armen dieser Welt zu helfen zum Scheitern verurteilt, wenn die Bevölkerung weiter zunimmt. Der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ging z.B. von 35 Prozent (1960) auf 18 Prozent (2000) zurück, jedoch durch die Verdoppelung der Anzahl der Menschen in diesem Zeitraum, hielt sich die Zahl der Hungernden bei etwa einer Milliarde - laut der FAO sind es 842 Millionen. Will man monatlich 30 US-Dollar jeden an Hunger leidenen Menschen zur Verfügung stellen, müssten dafür pro Jahr über 303 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Das entspricht etwa dem Militärbudget der USA im Jahr 2001 mit über 322 Milliarden Dollar. Um die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen und die Zerstörung unseres Lebensraums zu verhindern, müsste - neben allen anderen Maßnahmen zur Reduzierung unseres umweltfeindlichen Verhaltens - auch eine Reduzierung der Anzahl unserer Art angestrebt werden. Ein "Ende der Armut" kann es nur geben, wenn auch etwas gegen das Bevölkerungswachstum unternommen wird.

W. Hain, Wien, 20.2.07

[...]


Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung
Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung
von Jean Ziegler
  Broschiert

13 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wirkliche Schande ist..., 18. Februar 2007
Bücher wie dieses vermitteln einen Eindruck über die dramatische Entwicklung der Menschheit und deren Errungenschaften und den daraus resultierenden - und auch inzwischen greifbar spürenden - Folgen, wie den Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt. Sie machen uns auf unsere Fehler aufmerksam, die wir in den vergangenen Jahrzehnten zweifelsohne gemacht haben, die wir aber ganz offensichtlich zu wenig registrieren und nur wenig wahr haben wollen. Neben mehreren Vorschlägen zum wirtschaftlichen Umdenken und zum gerechteren Verteilen von den Reichen zu den Armen, geht auch hier der Autor der wirklichen Ursache nicht bzw. nur wenig auf den Grund. Es ist die rasant gestiegene Weltbevölkerung in den vergangenen hundert Jahren. Gesellschafts- und Globalisierungskritiker wie Jean Ziegler, Al Gore, Michael Moore und Jeffrey D. Sachs (Das Ende der Armut), gehen davon aus, dass mit entsprechender Umverteilung des Wohlstandes, die Schwierigkeiten, in die sich die Menschheit gebracht hat, überwunden werden können. Dabei sind alle Versuche den Armen dieser Welt zu helfen zum Scheitern verurteilt, wenn die Bevölkerung weiter zunimmt. Der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ging z.B. von 35 Prozent (1960) auf 18 Prozent (2000) zurück, jedoch durch die Verdoppelung der Anzahl der Menschen in diesem Zeitraum, hielt sich die Zahl der Hungernden bei etwa einer Milliarde - laut der FAO sind es 842 Millionen. Will man monatlich 30 US-Dollar jeden an Hunger leidenen Menschen zur Verfügung stellen, müssten dafür pro Jahr über 303 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Das entspricht etwa dem Militärbudget der USA im Jahr 2001 mit über 322 Milliarden Dollar. Um die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen und die Zerstörung unseres Lebensraums zu verhindern, müsste - neben allen anderen Maßnahmen zur Reduzierung unseres umweltfeindlichen Verhaltens - auch eine Reduzierung der Anzahl unserer Art angestrebt werden. Die wirkliche "Schande" ist, dass nur wenig gegen das Bevölkerungswachstum unternommen wird.

W. Hain, Wien, 18.2.07


Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
von Franz Alt
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirklich bessere Welt..., 18. Februar 2007
Bücher wie dieses vermitteln einen Eindruck über die dramatische Entwicklung der Menschheit und deren Errungenschaften und den daraus resultierenden - und auch inzwischen greifbar spürenden - Folgen, wie den Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt. Sie machen uns auf unsere Fehler aufmerksam, die wir in den vergangenen Jahrzehnten zweifelsohne gemacht haben, die wir aber ganz offensichtlich zu wenig registrieren und nur wenig wahr haben wollen. Neben mehreren Vorschlägen zum wirtschaftlichen Umdenken und zum gerechteren Verteilen von den Reichen zu den Armen, gehen auch hier die Autoren der wirklichen Ursache nicht bzw. nur wenig auf den Grund. Es ist die rasant gestiegene Weltbevölkerung in den vergangenen hundert Jahren. Gesellschafts- und Globalisierungskritiker wie Al Gore, Michael Moore, Jean Ziegler (Das Imperium der Schande) und Jeffrey D. Sachs (Das Ende der Armut), gehen davon aus, dass mit entsprechender Umverteilung des Wohlstandes, die Schwierigkeiten, in die sich die Menschheit gebracht hat, überwunden werden können. Dabei sind alle Versuche den Armen dieser Welt zu helfen zum Scheitern verurteilt, wenn die Bevölkerung weiter zunimmt. Der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ging z.B. von 35 Prozent (1960) auf 18 Prozent (2000) zurück, jedoch durch die Verdoppelung der Anzahl der Menschen in diesem Zeitraum, hielt sich die Zahl der Hungernden bei etwa einer Milliarde - laut der FAO sind es 842 Millionen. Will man monatlich 30 US-Dollar jeden an Hunger leidenen Menschen zur Verfügung stellen, müssten dafür pro Jahr über 303 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Das entspricht etwa dem Militärbudget der USA im Jahr 2001 mit über 322 Milliarden Dollar. Um die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen und die Zerstörung unseres Lebensraums zu verhindern, müsste - neben allen anderen Maßnahmen zur Reduzierung unseres umweltfeindlichen Verhaltens - auch eine Reduzierung der Anzahl unserer Art angestrebt werden. Eine wirklich "bessere Welt" kann es nur geben, wenn etwas gegen das Bevölkerungswachstum unternommen wird.

W. Hain, Wien, 18.2.07

[...]


Eine unbequeme Wahrheit: Die drohende Klimakatastrophe und was wir dagegen tun können
Eine unbequeme Wahrheit: Die drohende Klimakatastrophe und was wir dagegen tun können
von Al Gore
  Gebundene Ausgabe

12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die wirklich unbequeme Wahrheit..., 18. Februar 2007
Bücher wie dieses vermitteln einen Eindruck über die dramatische Entwicklung der Menschheit und deren Errungenschaften und den daraus resultierenden - und auch inzwischen greifbar spürenden - Folgen, wie den Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt. Sie machen uns auf unsere Fehler aufmerksam, die wir in den vergangenen Jahrzehnten zweifelsohne gemacht haben, die wir aber ganz offensichtlich zu wenig registrieren und nur wenig wahr haben wollen. Neben mehreren Vorschlägen zum wirtschaftlichen Umdenken und zum gerechteren Verteilen von den Reichen zu den Armen, geht auch hier der Autor der wirklichen Ursache nicht bzw. nur wenig auf den Grund. Es ist die rasant gestiegene Weltbevölkerung in den vergangenen hundert Jahren. Gesellschafts- und Globalisierungskritiker wie Al Gore, Michael Moore, Jean Ziegler (Das Imperium der Schande) und Jeffrey D. Sachs (Das Ende der Armut), gehen davon aus, dass mit entsprechender Umverteilung des Wohlstandes, die Schwierigkeiten, in die sich die Menschheit gebracht hat, überwunden werden können. Dabei sind alle Versuche den Armen dieser Welt zu helfen zum Scheitern verurteilt, wenn die Bevölkerung weiter zunimmt. Der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ging z.B. von 35 Prozent (1960) auf 18 Prozent (2000) zurück, jedoch durch die Verdoppelung der Anzahl der Menschen in diesem Zeitraum, hielt sich die Zahl der Hungernden bei etwa einer Milliarde - laut der FAO sind es 842 Millionen. Will man monatlich 30 US-Dollar jeden an Hunger leidenen Menschen zur Verfügung stellen, müssten dafür pro Jahr über 303 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Das entspricht etwa dem Militärbudget der USA im Jahr 2001 mit über 322 Milliarden Dollar. Um die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen und die Zerstörung unseres Lebensraums zu verhindern, müsste - neben allen anderen Maßnahmen zur Reduzierung unseres umweltfeindlichen Verhaltens - auch eine Reduzierung der Anzahl unserer Art angestrebt werden. Die wirklich "unbequeme Wahrheit" ist, dass etwas gegen das Bevölkerungswachstum unternommen werden muss.

W. Hain, Wien, 18.2.07


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