Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Uwe Blum > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Uwe Blum
Top-Rezensenten Rang: 486.447
Hilfreiche Bewertungen: 31

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Uwe Blum

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
...Again (Remastered+Expanded Edition)
...Again (Remastered+Expanded Edition)
Preis: EUR 19,42

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Again-Die Rückkehr eines Ausnahmemusikers, 7. Februar 2014
Dave Edmunds, der Gitarrenhexer (Sabre Dance) aus Wales ist zurück im Geschäft. 20 Jahre nach dem Album "Plugged in" und einem mittlerweile vergriffenen, nur über Internet erhältlich gewesenen Album "Hand picked musical fantasies " erscheint das Werk "Again" mit 4 neuen Titeln und von Dave selbst ausgewählten Stücken der zuvor genannten Alben. Der Grund für die lange Abstinenz lag unter anderem darin, dass DE mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte (Bypass-OPs, Gehörprobleme) und vorwiegend als Produzent tätig war, von gelegentlichen Mini-Touren abgesehen. Außerdem ist DE ein Musiker, der lieber Singles konsumiert und produziert, als Longplayer mit viel Füllmaterial.
Somit bietet die 15 Songs-umfassende Tracklist eine fantastische Mischung aus Coverversionen und Raritäten. Das Booklet beinhaltet ausführliche Sleeve Notes mit Kommentaren von Dave Edmunds zu jedem einzelnen Song. Alle Instrumente sind vom Meister persönlich gespielt und abgemischt. Die Stücke erinnern teilweise an sein frühes Meisterwerk "Subtle as a flying mallet" und an "Get it", sind aber in gewisser Weise auch zeitlos.
"Again" - Titelsong und Singleauskoppelung bestätigt diesen Eindruck und schleicht sich in die Gehörgänge. "Chutes and ladders" ist ein schleppender Rocker mit tollem Riff. Zweiter neuer Song ist "People wanna get high" mit Beach Boys-Anleihen. "Georgia on my mind", der dritte "neue" Song ist sehr gut interpretiert. Elton Johns "Your song" wird in einer instrumentalen Fassung fast klassisch präsentiert, so wie DE in der Vergangenheit häufig schon live und im Studio mit anderen Stücken von Bizet, etc. bereits gezeigt hatte, welch hervorragender Gitarrist er ist.
Dave Emunds wird in Kürze 70 Jahre alt! Ausgedehnte Touren, eine Rockpile-Reunion und revolutionäre Alben werden wir vermutlich nicht mehr von ihm erwarten können. Aber vielleicht fallen ihm wie bei diesem Album beim Gassi gehen mit seinem Border Collie oder einer anderen Gelegenheit Songs mit Single-Potenzial ein, die er auf einem weiteren, ganz "neuen" Album verewigen kann. Bis dahin bleibt dem geneigten Hörer der nicht zu bereuende Griff zu "Again".


None Of Us Is Like All OfUs
None Of Us Is Like All OfUs
Wird angeboten von Orangtruthahn2011
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Westcoast-Feeling aus Norddeutschland, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: None Of Us Is Like All OfUs (Audio CD)
Die Hagen Allstars sind eine Band, die aus acht Solisten besteht und seit über 20 Jahren im Kern nahezu unverändert Coverversionen und eigene Stücke zum Besten gibt. Die bekanntesten Mitglieder sind zweifellos George B. Miller (Haupt) und Klaus George Meier, die in den 1970er und 1980er Jahren unter anderem bei Kravinkel, den Rattles, Lude Lafayette’s Wolfsmond, Meier Miller Kaiser, Good, Bad n' Ugly die deutsche Rockszene maßgeblich beeinflussten, ohne den ganz großen Erfolg zu ernten.
Den sollten sie sich nun endlich verdienen, sind die beiden doch Ausnahmemusiker.
Zum Einstieg wird "Lucky stars" von den US Rails interpretiert, gefolgt von einem Ryan Adams-Song. Gute Arbeit, doch danach kommen die drei Eigenkompositionen und sofort erinnert man sich an Wolfsmond, zu deren besten Zeiten. George Meier spielt hier die Gitarre wie in alten Tagen, er ist und bleibt der deutsche Mark Knopfler, was er auch noch einmal bei Walls von Tom Petty mit der typischen "Geigen-Gitarre" unterstreicht. Meiers Soli waren schon immer markant, seine Fender "singt" eben unvergleichbar.
Nach einer gelungenen Version von Fleetwood Macs "Need your love so bad" werden noch J.J. Cale und Neil Young bemüht. Als Zugabe und letztem Höhepunkt des Albums gibt es eine tolle Liveaufnahme von "Like a hurricane". Einziges Manko der CD ist die Abmischung der Drums, die völlig zu Unrecht etwas zu weit im Hintergrund bleiben.
Die Hagen Allstars dürfen bald wieder nachlegen und jede Menge eigenes Material einspielen. Bis dahin uneingeschränkte Kaufempfehlung für diese tolle CD.


Golden Earring
Golden Earring

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der Rockgeschichte, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Golden Earring (Audio CD)
1970 begann nach der Umbenennung der Golden Earrings in Golden Earring die Erfolgsgeschichte des holländischen Vierers. Auch heute noch sind die vier personell unverändert (mit Ausnahme eines zwischenzeitlichen Gast-Gitarristen und -Keyboarders) aktiv, veröffentlichen Tonträger und geben Live-Konzerte.
Das erste Album dieses Quartetts katapultierte die Band durch den internationalen Hit "Back home" in die Charts und machte Lust auf das Album, einer Mixtur aus eingängigen Rocksongs, verspielten Stücken a' la Jethro Tull und dem typischen Earrings-Sound. Absolut gelungen und noch ein wenig stärker als der Meilenstein "Moontan" bietet die Band mit diesem Longplayer alles, was den Rockmusikhörer erfreut. Nach einem gemäßigten Einstieg wird das Tempo schnell gesteigert und erreicht mit "This is the time of the year" den ersten musikalischen Hochgenuss. Danach wird es härter, ohne jedoch in den Metal-Bereich abzudriften. "Back home" hat ein klassisches Riff. "I'm going to send my pigeons to the sky" ist das überragende Stück des Albums, geprägt von Tempowechseln, tollem Satzgesang und Spannungsbögen. Zum Ausklang wird es noch einmal etwas bluesig; insgesamt absolut hörenswert ohne einen einzigen Ausfall. Bemerkenswert ist auch die tolle Klangqualität, verglichen mit den meisten Aufnahmen dieser Ära.


The Ride
The Ride
Preis: EUR 19,07

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Ausnahmekünstler, 28. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Ride (Audio CD)
Michael Stanley ist einer der ganz großen Musiker, denen die Top-Chartplätze leider immer wieder verwehrt wurden. Trotzdem hat er es gerade in den USA in seiner über 40-jährigen Karriere immer wieder einmal in den 70-er und 80-er Jahren mit der MSB (Michael Stanley Band) zu kleineren Charts-Erfolgen gebracht.

Nach dem Auflösen der Michael Stanley Band 1986 war er mit großen Teilen seiner ehemaligen Band als The Ghost Poets und als Michael Stanley & The Resonators aktiv. Von seinen Fans auch als ausgezeichneter Live-Act geschätzt, konnte er u. a. mit Live in Tangiers: The Acoustic Shows (1998) ein herausragendes Album vorlegen.

Nun hat er mit "The ride" das 29. Album seiner Karriere (ohne Kompilationen gerechnet) vorgelegt, das im Gegensatz zu den letzten Veröffentlichungen wesentlich relaxter klingt. Er rockt, hat gelegentlich den Blues und R&B und jede Menge Folk-Rock-Pop-Nummern im Gepäck. Wer dieses Album nicht zu schätzen weiss, ist vermutlich in einer anderen Musiksparte beheimatet.

Als Anspieltips sind besonders zu empfehlen die herausragenden Stücke "When the Smoke It Finally Clears", "To Love Somebody" von den Bee Gees,"I Can't Wait" und "Shining Thru". Wer auf wirklich gute, abwechslungsreiche, melodische Stücke steht, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Spitze!


Bula Bula Quo (Kua Ni Lega)
Bula Bula Quo (Kua Ni Lega)
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen 100. Single von Status Quo, 11. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Bula Bula Quo (Kua Ni Lega) (MP3-Download)
Bula Bula Quo ist tatsächlich die 100. Single in der Bandgeschichte! Das ist erwähnenswert, wenn auch seit einigen Jahren die Charts von den Altrockern nicht mehr überflutet werden. Das hat weniger mit der Qualität der Scheiben, denn mit den Kaufgewohnheiten der heutigen Generation und äußerst geringer Radio- und Musiksender-Präsenz zu tun.

Dieser Titel hätte allerdings eine gehobene Chartposition verdient. Ein tolles Video, welches zu großen Teilen dem Trailer zum Bula Quo-Film entnommen wurde, könnte ein Übriges dazu leisten. Der Sound ist toll, die Musik mit einer eingängigen Melodie und klasse Gesang von Francis Rossi mit einem sehr ungewöhnlichen Frauenchor im Background. Status Quo mit Fiji(Fidschi)-Anleihen, das passt bei diesem Stück wirklich gut zusammen; wunderschönes mehrstimmiges Outro. Was braucht es mehr zu einem Hit?


Japandorf
Japandorf
Preis: EUR 16,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück des "Gesamtkunstwerks", 13. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Japandorf (Audio CD)
Klaus Dinger bezeichnete sich einst als "Gesamtkunstwerk". Das war er wohl auch; gestartet als Drummer bei Kraftwerk, schlussendlich Gitarrist, Bassist und Sänger bei Japandorf. Ein kauziger, wenngleich liebenswerter Mensch. Die Probe- und Aufnahmesessions von 2000 bis 2007 zu diesem Album fanden entweder in seinem Düsseldorfer Studio nahe dem Flughafen statt oder in seinem Studio in Zeeland an der niederländischen Küste. Genauso entspannt und ausgeglichen klingt dieses Album.

Natürlich sind immer wieder Versatzstücke, Toncollagen, ja sogar ein gesprochenes Rezept (Udon) eingespielt, aber hauptsächlich sind es wunderschöne Stücke, teils minimalistisch monoton rockig wie bei "NEU!" oder "Die Engel des Herrn", teils fröhliche Popsongs mit japanischen Anklängen. Dazu hat natürlich die Symbiose mit den in Düsseldorf lebenden japanischen Musikern geführt, die hier sein Vermächtnis mit Achtung und Genialität begleiten und verwalten.

Klangtechnisch hervorragend und absolut professionell abgemischt (Danke Miki und Dank an Herbert Grönemeyer für die Veröffentlichung) sind die Höhepunkte des Albums "Sketch No. 1-6", "Sketch No. 4" und endlich eine gelungene Version von "Cha Cha 2000" (hier: 2008). Herausragend ist aber die "Kittelbach Symphony", ein instrumentales Folkstück, das auch in die moderne Countryrock-Szene passen würde. Ironie des Schicksals ist, dass Klaus Dinger sein Meisterstück nicht mehr erleben durfte. Für ihn läuten nun die Glocken der "Andreaskirche" zum Abschluss des Albums. Ruhe in Frieden, Klaus - es lebe Japandorf!


Seite: 1