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Rezensionen verfasst von
Matthias Claudius

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Der Höllenwurm
Der Höllenwurm
Preis: EUR 6,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn Dämonen mit Obst bekämpft werden ..., 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Höllenwurm (Audio CD)
Als von der ersten Hörspielfolge der Serie an großer Fan der John Sinclair
Reihe habe ich auch dem neuen Produktionsteam lange die Stange gehalten.
Meiner Ansicht nach zu lange. Denn abgesehen von gelegentlichen Ausreißern
nach oben (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn), ging es mit der
Serie immer weiter bergab. Nach den absolut unterirdischen Folgen 90 und 91
verabschiede ich mich nun endgültig von dieser Hörspielserie.

Da es sich bei den beiden Folgen ja um zwei Teile einer Geschichte handelt,
gehe ich nachfolgend auch in einem Rutsch auf beide Folgen ein. Was also
hat mich nun daran so sehr gestört:

Eigentlich nicht mehr erwähnenswert ist, dass die Sprecher auch in diesen
Folgen völlig lustlos wirken und die Übergänge zwischen den Szenen lieblos
geschnitten sind. Auch wurden fast schon zu viele Actionszenen eingefügt,
die dann aber häufig - gerade wenn es um große Gegner geht - viel zu
schnell vorbei sind.

Neu ist hingegen, dass diesen beiden Folgen - meines Empfindens so sehr wie
in keiner der anderen Folgen - die atmosphärische Dichte und die
Stimmigkeit der Soundeffekte fehlt. Weshalb ist beispielsweise in den
Szenen auf dem Eifelturm nur der Wind und geklappere von Metall im
Hintergrund zu hören, nichts aber von den tausenden Menschen, die sich am
Fuße des Eifelturms versammelt haben? Weshalb ist in der Szene mit dem
Helikopter das Geknalle der Dämonenpeitsche zu hören, wo John diese doch in
der Hand hält und sich Suko ans andere Ende klammert?

Auch die Geschichte selbst ist an einigen Stellen nicht stimmig: In Folge
90 versammeln sich tausende Menschen am Fuß des Eifelturms. In Folge 91
heißt es, dass _alle_ von ihnen verhaftet und zur Vernehmung aufs
Polizeirevier verbracht wurden. Na, das Revier möchte ich mal sehen ...

Weiter wird in Folge 91 das magische Pendel zunächst als "schwarz wie
Obsidian" beschrieben, in einer späteren Szene ist es dann plötzlich
tiefrot.

Über all das wäre ich noch bereit gewesen, wehmütig hinwegzusehen. Doch was
ich nicht weiter gewillt bin hinzunehmen, ist die Lächerlichkeit einiger
Charaktere und Schilderung der Ereignisse.

Vampiro Del Mar scheint neuerdings zur Gruppe geistig minderbemittelter
Dämonen zu gehören. In Folge 90 wiederholt er gleich dreimal monoton (und
völlig sinnbefreit), dass er der Kaiser der Vampire sei. Auch in Folge 91
ist er stets derjenige, der im Dialog mit Lady X das bereits
Offensichtliche aussprechen muss.

In Folge 90 wird in der Szene im Theater beschrieben, wie aus Belphégors
Hand eine Flamme hervorschießt, die sich auf seine Finger verteilt und von
dort aus immer weiter verzweigt. Beschrieben wird das Ganze damit, dass es
sich zunächst um 5, dann um 25 und dann um 125 Flammen handelt. Wen bitte
interessiert das und welcher Zuschauer könnte das so schnell erfassen?
Weshalb reicht es nicht aus zu schildern, dass sich die Flammen immer
weiter verzweigen?

In Folge 91 dann tauchen nach der Beschwörung durch Belphégor die
Erdengeister aus der Erde auf. Die Schilderung im Hörspiel: "als würde die
Erde schwitzen". Nur eine von zahlreichen Sequenzen, die von keinerlei
literarischem Gefühl zeugt. Unter Oliver Döring hätte es wahrscheinlich
geheißen "als würde die Erde bluten" oder ähnlich, aber hier wird ein
völlig unpassender Vergleich gewählt.

Ebenso, nachdem Izzy durch den silbernen Bumerang zweigeteilt wurde. Dessen
Überreste werden mit den "zerhackten Teilen eines Regenwurms" verglichen.
Sowas sorgt beim Zuhörer natürlich für Grusel-Feeling pur ... Mal ganz
abgesehen davon, dass wir hier die nächste Umstimmigkeit haben: der
Höllenwurm ist zunächst so groß, dass er eine (zuvor noch als enorm groß
beschriebene) Berghütte dem Erdboden gleich macht. Dann aber soll der
Bumerang ihn völlig durchdrungen und zweigeteilt haben?

Sorry Leute, aber so produziert man kein Horror-Hörspiel. Ach ja, das Beste
habe ich mir - quasi als kleines Schmankerl zum Abschluss - bis jetzt
aufgehoben: In der entscheidenden Szene vor der Vernichtung von Izzy wird
der Bumerang als "silberne Banane" bezeichnet.

So, und das wars nun von mir mit John Sinclair. So einen Schwachsinn gebe
ich mir nicht mehr länger.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2014 10:38 AM CET


Belphegors Rückkehr
Belphegors Rückkehr
Preis: EUR 5,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn Dämonen mit Obst bekämpft werden ..., 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Belphegors Rückkehr (Audio CD)
Als von der ersten Hörspielfolge der Serie an großer Fan der John Sinclair
Reihe habe ich auch dem neuen Produktionsteam lange die Stange gehalten.
Meiner Ansicht nach zu lange. Denn abgesehen von gelegentlichen Ausreißern
nach oben (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn), ging es mit der
Serie immer weiter bergab. Nach den absolut unterirdischen Folgen 90 und 91
verabschiede ich mich nun endgültig von dieser Hörspielserie.

Da es sich bei den beiden Folgen ja um zwei Teile einer Geschichte handelt,
gehe ich nachfolgend auch in einem Rutsch auf beide Folgen ein. Was also
hat mich nun daran so sehr gestört:

Eigentlich nicht mehr erwähnenswert ist, dass die Sprecher auch in diesen
Folgen völlig lustlos wirken und die Übergänge zwischen den Szenen lieblos
geschnitten sind. Auch wurden fast schon zu viele Actionszenen eingefügt,
die dann aber häufig - gerade wenn es um große Gegner geht - viel zu
schnell vorbei sind.

Neu ist hingegen, dass diesen beiden Folgen - meines Empfindens so sehr wie
in keiner der anderen Folgen - die atmosphärische Dichte und die
Stimmigkeit der Soundeffekte fehlt. Weshalb ist beispielsweise in den
Szenen auf dem Eifelturm nur der Wind und geklappere von Metall im
Hintergrund zu hören, nichts aber von den tausenden Menschen, die sich am
Fuße des Eifelturms versammelt haben? Weshalb ist in der Szene mit dem
Helikopter das Geknalle der Dämonenpeitsche zu hören, wo John diese doch in
der Hand hält und sich Suko ans andere Ende klammert?

Auch die Geschichte selbst ist an einigen Stellen nicht stimmig: In Folge
90 versammeln sich tausende Menschen am Fuß des Eifelturms. In Folge 91
heißt es, dass _alle_ von ihnen verhaftet und zur Vernehmung aufs
Polizeirevier verbracht wurden. Na, das Revier möchte ich mal sehen ...

Weiter wird in Folge 91 das magische Pendel zunächst als "schwarz wie
Obsidian" beschrieben, in einer späteren Szene ist es dann plötzlich
tiefrot.

Über all das wäre ich noch bereit gewesen, wehmütig hinwegzusehen. Doch was
ich nicht weiter gewillt bin hinzunehmen, ist die Lächerlichkeit einiger
Charaktere und Schilderung der Ereignisse.

Vampiro Del Mar scheint neuerdings zur Gruppe geistig minderbemittelter
Dämonen zu gehören. In Folge 90 wiederholt er gleich dreimal monoton (und
völlig sinnbefreit), dass er der Kaiser der Vampire sei. Auch in Folge 91
ist er stets derjenige, der im Dialog mit Lady X das bereits
Offensichtliche aussprechen muss.

In Folge 90 wird in der Szene im Theater beschrieben, wie aus Belphégors
Hand eine Flamme hervorschießt, die sich auf seine Finger verteilt und von
dort aus immer weiter verzweigt. Beschrieben wird das Ganze damit, dass es
sich zunächst um 5, dann um 25 und dann um 125 Flammen handelt. Wen bitte
interessiert das und welcher Zuschauer könnte das so schnell erfassen?
Weshalb reicht es nicht aus zu schildern, dass sich die Flammen immer
weiter verzweigen?

In Folge 91 dann tauchen nach der Beschwörung durch Belphégor die
Erdengeister aus der Erde auf. Die Schilderung im Hörspiel: "als würde die
Erde schwitzen". Nur eine von zahlreichen Sequenzen, die von keinerlei
literarischem Gefühl zeugt. Unter Oliver Döring hätte es wahrscheinlich
geheißen "als würde die Erde bluten" oder ähnlich, aber hier wird ein
völlig unpassender Vergleich gewählt.

Ebenso, nachdem Izzy durch den silbernen Bumerang zweigeteilt wurde. Dessen
Überreste werden mit den "zerhackten Teilen eines Regenwurms" verglichen.
Sowas sorgt beim Zuhörer natürlich für Grusel-Feeling pur ... Mal ganz
abgesehen davon, dass wir hier die nächste Umstimmigkeit haben: der
Höllenwurm ist zunächst so groß, dass er eine (zuvor noch als enorm groß
beschriebene) Berghütte dem Erdboden gleich macht. Dann aber soll der
Bumerang ihn völlig durchdrungen und zweigeteilt haben?

Sorry Leute, aber so produziert man kein Horror-Hörspiel. Ach ja, das Beste
habe ich mir - quasi als kleines Schmankerl zum Abschluss - bis jetzt
aufgehoben: In der entscheidenden Szene vor der Vernichtung von Izzy wird
der Bumerang als "silberne Banane" bezeichnet.

So, und das wars nun von mir mit John Sinclair. So einen Schwachsinn gebe
ich mir nicht mehr länger.


GUN OIL H2O Gleitgel auf Wasserbasis - 237 ml (8 oz)
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Preis: EUR 33,07

1.0 von 5 Sternen Gun Oil H2O = H2O?, 7. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte bereits zahlreiche Gleitgels in Verwendung. Von der absoluten
Billig-Schmiere bis zum hochwertigen Premium-Gleitmittel war schon alles
dabei. Doch noch von keinem war ich so dermaßen enttäuscht wie vom Gun Oil
H2O. Es ist viel zu flüssig, kaum gleitfähig und zieht unglaublich schnell
in die Haut ein. Eben fast wie Wasser. An den Hersteller: ein bisschen
weniger "H2O" und etwas mehr "Gun Oil" hätte dem Produkt sicher gut getan.
So nur unterirdisch schlecht.


Elektroschocker 500 mA Bulltec Modell Max Power 1 mit PTB E 001-12 Prüfzeichen + 1 Stück Pfefferspray 63 ml Breitstrahl
Elektroschocker 500 mA Bulltec Modell Max Power 1 mit PTB E 001-12 Prüfzeichen + 1 Stück Pfefferspray 63 ml Breitstrahl

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Gerät ist ein Witz ..., 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... über den im Ernstfall niemand lachen kann. Aber von Anfang an:

Seit Langem habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir einen Elektroschocker zur
Selbstverteidigung zuzulegen. Ich bin oftmals spät abends oder in der Nacht
unterwegs und wurde währenddessen schon mehrfach angepöbelt. Eskaliert ist die
Situation zum Glück noch nie, aber ich wollte mich nicht weiterhin
ausschließlich auf mein Glück verlassen. Daher entschied ich mich zum Kauf des
Elektroschockers "Bulltec Max Power 1". Es handelt sich dabei um das stärkste,
frei verkäufliche Gerät in Deutschland.

Heute dann ist das Teil hier eingetroffen. Bereits der erste Eindruck war
durchwachsen: das Gerät ist zwar gut verarbeitet und fühlt sich hochwertig
an, allerdings rastet der Sicherungsschalter nicht richtig ein (könnte also
beim Tragen des Geräts versehentlich gelöst werden) und der Abzugsknopf ist
etwas zu klein geraten (dass man den im Ernstfall schnell genug betätigen kann,
möchte ich mal bezweifeln).

Aber OK, wichtiger sind ja die "inneren" Werte des Geräts. Und weil ich schon
immer sehr experimentierfreudig war, hab ich den Schocker gleich mal mit einer
starken 9V-Blockbatterie (Energizer Ultra+ Alkaline) ausgestattet und den
Auslöser betätigt. Ohhh, funken und knistern tut das Ding also schon mal recht
schön.

Damit war aber meine Experimentierfreude noch nicht erschöpft. Schließlich
wollte ich auch die Abwehrfähigkeit des Geräts ausprobieren. Eine Testperson
habe ich mir dafür natürlich nicht gesucht, sondern mich selbst für einen
wissenschaftlichen Versuch geopfert.

Anfangs zögern. Soll ich es wirklich wagen und mir einen Stromstoß verpassen?
So wie das Teil kracht und funkt ist das sicher extrem schmerzhaft. Na gut,
ein kleiner Stromstoß wird schon nicht allzu schlimm sein. Ich halte mir den
Elektroschocker also erstmal an den Oberschenkel. Dabei trage ich eine dünne
Stoffhose; schließlich kommt es - außer vielleicht am FKK-Strand - eher selten
vor, dass Überfälle nackt verübt werden. Dann betätige ich den Auslöser. Nur
ganz kurz.

"Wie, das wars schon", denke ich mir. Ein kurzer, elektrischer Stich.
Unangenehm aber nicht schmerzhaft. Dann also auf in die nächste Runde. Ich
betätige den Auslöser erneut und halte ihn diesmal gedrückt. Es fühlt sich an,
als wäre man an ein medizinisches Elektrostimulationsgerät angeschlossen, das
maximal aufgedreht ist. Kurze, harte Stromschläge in schneller Folge.
Zugegebenermaßen wirds nach etwa zwei Sekunden wirklich schmerzhaft und ich
breche ab.

Dann noch ein letzter Test. Da ja Weichteile besonders schmerzempfindlich
sein sollen, halte ich mir das Gerät an den Bauch. Tatsächlich; es tut mehr
weh als am Oberschenkel und ich halte nur etwa eine Sekunde lang durch. Aber ich bin
mir sicher, dass ich auch nach einem viersekündigen Stromstoß am Bauch
nicht außer Gefecht gesetzt wäre. Das Gerät an Brust oder Gesicht
zu halten war mir im Übrigen zu heikel.

Fazit:

Das elektrische Knistern und Blitzen mag auf völlig unerfahrene (vllt.
jugendliche) Angreifer ein wenig abschreckend wirken. Ein kurzer Schlag mit dem
Schocker ist je nach Körperregion unangenehm bis leicht schmerzhaft. Ein
Angreifer, der damit überrascht wird, wird wohl schon rein aus Reflex ein
Stück zurückweichen und den Kontakt zum Gerät unterbrechen. Ich weiß nicht wie
es da in einem Kampf gelingen sollte, das Gerät mehrere Sekunden lang an den
Körper des Gegners zu pressen, um wenigstens einigermaßen Eindruck zu
hinterlassen. Doch selbst, wenn man das schafft, ist der Gegner noch lange
nicht kampfunfähig. Ich selbst bin zwar groß, aber sehr schlank und wenig
muskulös, aber trotzdem schafft es das Gerät nicht ansatzweise, mich
umzuhauen.

Ich finde es fatal, was der Gesetzgeber mit seinen Vorgaben verursacht hat:
Es dürfen nur noch Geräte frei verkauft werden, die genau gar nichts taugen.
Das Schlimme ist, dass viele Leute sich darauf verlassen. Das ist insbesondere
deshalb gefährlich, weil Angreifer üblicherweise, wenn sie durch einen
Gegenangriff nicht sofort außer Gefecht gesetzt werden, erst recht aggressiv
reagieren und die Situation eskaliert. Aber möglicherweise erwirbt man ja mit
dem Kauf dieses Geräts deshalb automatisch zugleich eine Flasche Reizgas.
Wenn der Elektroschocker sich im Ernstfall als Flopp herausstellt, kann man
immer noch auf das Reizgas zurückgreifen. Das heißt, solange man dann noch
Zeit dafür findet.

Meine Empfehlung:

Finger weg von diesem Gerät. Kauft euch eine Flasche Reizgas, lauft mit
irgendeinem spitzen Gegenstand in der Tasche durch die Gegend (und wenns eine
Stricknadel ist) oder verteilt im Ernstfall Faustschläge: alles ist effektiver
als die in Deutschland frei erhältlichen Elektroschocker.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2013 1:15 PM MEST


17: Gedankenspione
17: Gedankenspione
Preis: EUR 12,78

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen inhaltlich eher langweilig, 8. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 17: Gedankenspione (Audio CD)
Monate lang habe ich nach dem furiosen Ende von Folge 16 sehnsüchtig darauf
gewartet, wie es wohl weitergehen würde. Zu meiner Enttäuschung muss ich
sagen, dass die neue Folge nicht ansatzweise mit der Vorgängerfolge mithalten
kann.

Zwar hält auch Folge 17 nur wenige Lacher bereit, so dass die Tendenz von
Folge 16 aufrecht erhalten wird und es sich um eine eher ernste Geschichte
handelt, allerdings gelingt es ihr nicht, dieselbe Spannung wie Folge 16
aufzubauen. Die Geschichte präsentiert zwar einige für den künftigen Verlauf
der Serie wichtige Geschehnisse, plätschert aber eher wie eine Erzählung dahin.

Am Ende blieb dann nur die Frage "wie, das wars schon?" und das Gefühl, dass
sich die lange Wartezeit nicht gelohnt hat. Dass die Produktion an sich
wieder einwandfrei war, bietet nur geringen Trost.


10: Der Anschlag
10: Der Anschlag

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut unvergleichlich, 28. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10: Der Anschlag (Audio CD)
Ein grandioses Hörspiel, das in meiner Hörspielsammlung, die mittlerweile
mehrere Tausend Titel umfasst, ganz an der Spitze steht. Es kann locker mit
den besten Sinclair-Folgen mithalten und ist vllt. sogar noch einen Tick besser
als diese. Die Geschichte ist verdammt spannend und ziemlich düster.
Zahlreiche Wendungen sorgen für ständig neue Überraschungen und lassen keine
Minute Langeweile aufkommen; und das ganz ohne laute Schockeffekte, die den
Hörer zusammenzucken lassen. Eine beachtliche Leistung, die das Zuhören zum
puren Vergnügen werden lässt. Da fällt die kleine, unlogische Stelle - ein
querschnittsgelähmtes Mädchen, das entführt wurde und ganz ohne Rollstuhl aus
ihrer Zelle fliehen will - gar nicht weiter ins Gewicht.

An die Hörspielfans: unbedingt kaufen!

An den Verlag: Weiter so! Ihr habts echt drauf!


Das Schloss der Schlange (01)
Das Schloss der Schlange (01)
Wird angeboten von popde
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein solides Machwerk mit einigen Schönheitsfehlern, 13. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schloss der Schlange (01) (Audio CD)
Fangen wir mit dem Positiven an:
Die Story selbst ist zwar kein Feuerwerk an Kreativität, lässt aber dennoch
die Spannung nicht zu kurz kommen. Wie in einer anderen Rezension schon
erwähnt wurde, ähnelt sie ein wenig den Geschichten aus der Feder von H. P.
Lovecraft. Im Vordergrund steht das Unheimliche, Übernatürliche, welches
das Hörspiel recht gut durch Beschreibungen und Hintergrundmusik zu vermitteln
vermag. Die Hintergrundmusik und die Soundeffekte können sich hören lassen,
jedoch darf man nicht auf großartige Schockeffekte hoffen. Dies ist aber
nicht weiter schlimm, denn auch so gelingt es, insbesondere durch die guten
Sprecher, die Charaktäre der Geschichte glaubhaft zu vermitteln. Positiv fallen
sofort die Dialoge auf, die nicht von der Oberflächlichkeit anderer Hörspiele sind.

Nun zum Negativen:
Ja, leider gibt es in diesem Hörspiel auch einige kleinere Schönheitsfehler,
die nicht von der Hand zu weisen sind. So ist beispielsweise die Musik an
manchen Stellen zu laut, was Dialoge teilweise (glücklicherweise nicht allzu
häufig) schwer verständlich werden lässt. Mit einem Kopfhörer besteht dieses
Problem aber so gut wie gar nicht mehr. Allerdings bringen, vor allem
hochwertige Kopfhörer, bei diesem Hörspiel den Nachteil mit sich, dass man
die Stimmen der Sprecher zu gut versteht. Oftmals wirkt es so, als habe sich
das Mikrofon bei den Aufnahmen nicht vor, sondern in dem Mund der Sprecher
befunden. Beim Sprechen unvermeidlich entstehende kleine Schmatzgeräusche, die
man üblicherweise nicht wahrnimmt, wurden mit aufgezeichnet und sind beim
Hören mit einem Kopfhörer deutlich zu vernehmen. Wen dies aber nicht stört,
wird mit der Klangkulisse dieses Werkes zufrieden sein, auch wenn sich manche
Soundeffekte nicht immer perfekt ins aktuelle Geschehen einfügen, was jedoch
kaum störend wirkt. Anders verhält es sich mit dem nachfolgend geschilderten
Problem. Der Umstand nämlich, dass es keinen Erzähler gibt und somit das
Geschehen immer von den Charaktären selbst geschildert wird, führt oftmals zu
ungewollt komisch anmutenden Stellen in Szenen, die eigentlich düster wirken
sollten. Statt beispielsweise einen Erzähler beschreiben zu lassen, dass sich
zwei Personen vor einem düsteren Loch befinden, schildert die eine Person dies
der anderen in etwa dieser Form:

"Seht, da vorne, ein Loch. Es hat einen Durchmesser von mehr als zehn Metern ..."

Von einem ernst zu nehmenden Hörspiel wäre so etwas nicht zu erwarten gewesen.
Auch kleinere Unstimmigkeiten in der Handlung stören den Hörfluss ein wenig. Da
dieses Phänomen abstrakt schwer zu erklären ist, hier zwei Beispiele:

Beispiel 1: Zwei Personen befinden sich in einem Schloss und wollen sich an
einen bestimmten Ort heranschleichen. Die eine Person sagt dann, sie werde
von der anderen Seite her hochklettern. Seltsam, da man nirgendwo zuvor gehört
hat, die Charaktäre wären einen Hügel oder ähnliches empor gestiegen.

Beispiel 2: Mehrere Personen befinden sich in einem Raum. Plötzlich sagt eine
Person jedoch, sie werde wieder zu den anderen hinab gehen. Auch dies ist
verwunderlich, da nicht geschildert wurde, die Person habe sich zuvor in ein
anderes Stockwerk begeben.

Fazit:

Ein Hörspiel mit Potential, dem ein Sprecher fehlt und das besser abgemixt
werden sollte.


Bei Vollmond Holt Dich Der Vampir
Bei Vollmond Holt Dich Der Vampir

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 21. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als jahrelanger Hörspielsammler sind mir zwar schon schlimmere Hörspiele zu
Ohren gekommen, überzeugt hat mich dieses hier aber bei weitem nicht. Meiner
Meinung nach fehlt dazu einfach zu viel von dem, was ein gutes Hörspiel
ausmacht. Die Soundeffekte an sich sind nicht unbedingt als schlecht zu
bezeichnen, bestechend fand ich sie jedoch auch nicht. Zudem wurden sie
ohne große Liebe zum Detail gemixt, so dass die wenig mitreißende Akustik
eher zu einem Film passen würde, in dem man neben visuellen Effekten
kleinere Unsauberkeiten in der Akustik eher hinnehmen mag. Und auch die
gelegentlichen, abrupten Szenenwechsel sind nicht dazu angetan, den Hörer
bei Laune zu halten. Man wird oftmals sofort ins nächste Geschehen versetzt,
ohne durch eine kurze Ansage (wie z.B. bei John Sinclair) oder eine
kleine Schilderung durch den Erzähler zu erfahren, wo die aktuelle Szene
stattfindet. Ein angenehmer, entspannter Hörfluss kommt nicht zustande.

Zudem wirkt die gesamte Geschichte wenig kreativ und abgenutzt, schlichtweg
nicht überzeugend (ein im Wald liegendes Haus voller Vampire, daneben ein
Friedhof, ein Handelsvertreter, der natürlich zufällig in der Nähe mit
seinem Wagen liegen bleibt, ...). Auch die Dialoge wirken oftmals langweilig
und die Wortwahl auffällig einfallslos.

Fazit:
Ich werde mir kein Hörspiel mehr aus der Geister-Schocker-Reihe zulegen.
Die zwei Sterne verdankt das Hörspiel den Sprechern, die jedenfalls
bemüht sind, ihre Rolle glaubwürdig zu vertonen.
Leider gelingt auch das nicht immer.


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