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Rezensionen verfasst von
Brother in Mind (Ruppichteroth)

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CAMPOMAGGI Canvastasche mit Leder und Print, (BxHxT) 42 x 42 x 12 cm, Military Schwarz
CAMPOMAGGI Canvastasche mit Leder und Print, (BxHxT) 42 x 42 x 12 cm, Military Schwarz

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich schöne Tasche - Nur die Farbe weicht ab ..., 4. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein liebe Frau wollte eine Tasche haben, die farblich überwiegend zu ihrer Kleidung passt, damit sie diese auch möglichst oft einsetzen kann. Das ist ja schon mal sehr löblich. :-)

Nach stundenlangem Vergleichen von Campomaggi-Taschen fiel dann die Wahl auf diese. Sie erscheint in der Abbildung eigentlich eher in einem bräunlichen Touch; und eben dies gefiel meiner Frau. Also: bestellt, gewartet und zwei Tage später war das ersehnte Objekt im Haus.

Die größte Enttäuschung war dann die Farbe selbst, die im Schein einer normalen Halogen-Lampe doch dann ziemlich an das Grün eines Bundewehr-Parkas von vor 30 Jahren erinnert. Von dem bräunlich wirkenden Farbton der hiesigen Abbildung keine Spur.

Äußerlich positives Merkmal ist jedoch das wesentlich besser zu erkennende Markenzeichen von Campomaggi im Vergleich zur obigen Abbildung. Auch Verarbeitung und beschriebene Ausstattungsmerkmale stimmten mit der gelieferten Tasche überein.

Bevor wir wegen der Farbabweichung andachten die Tasche zurückzusenden, wollten wir diese dann doch erst einmal bei Tageslicht in Augenschein nehmen. Und siehe da: tatsächlich wirkte die Tasche nicht mehr ganz so Parka-grün und einen Stich ins bräunliche war nun dann doch zu erkennen - wenn auch nur zaghaft.

Kurz: Meine Frau hat dann die Tasche doch behalten; nicht zuletzt, weil sie Anklang im Kreis ihrer Kolleginnen gefunden hat. Jetzt ist die Tasche für meine Frau erst einmal die "Nummer 1" und hat ja auch einige Vorteile abseits der Farb-Irritationen:

- Sie wird in einem wirklich Militär-Grünen und belastbaren Stoffbeutel ausgeliefert, der zusammengefaltet ständig in der Campomaggi-Tasche verbleibt und sich als zusätzliche Tasche z.B. bei größeren Shopping-Gängen bereits als nützlich erwiesen hat.
- Sie ist überaus geräumig und in dem innenliegenden Fach mit Reißverschluss lässt sich auch ein großes Portemonnaie nebst Smartphone unterbringen.
- Sie ist solide und sauber verarbeitet. Markant und schmuck sind auch die Lederapplikationen im Innenraum.
- Im Lieferumfang dabei ist auch ein großzügig dimensionierter Schulterriehmen aus Leder, mit dem man sich die Tasche über die Schulter (auch quer) hängen kann.
- Alle Lederapplikationen und -riehmen wurden speziell behandelt und haben diesen (ich habe mich da von meiner Frau aufklären lassen) typischen "Used-Look". Ich hätte jetzt "Vintage" gesagt.

Es gibt aber auch Wermutstropfen, mit denen man aber auch durchaus leben kann (meine Frau tut es ja gerade):
- Das innenliegende Fach, welches eigentlich für ein Handy angedacht ist, erweist sich jedoch als glatte Fehlkonstruktion: Hier scheinen sich die Taschendesigner wohl den Zeichen der Zeit größerer Handies - also Smartphones - seit gefühlt mehreren Jahren standhaft zu widersetzen: Das Fach ist viel zu schmal dimensioniert. Ich bezweifle, das italienische Damen ihre Handies von der Größe der Taschenfächer abhängig machen ...
- Der Schulterriehmen ist ziemlich lang - auch in der kürzesten Einstellung hängt die Tasche gut und gern leicht unterhalb der Hüfthöhe, wenn sie nur über eine Schulter (also nicht quer) getragen wird.
- Wegen dem soliden Canvas-Stoff (äh, doppelt gewebtes Leinen?) und dem langen Schulterriehmen hat die Tasche ein relativ hohes Eigengewicht. Wenn das "Raummonster" mal anständig gefüllt sein wird (Portemonnaie, Schal, Jacke, Pullover, Schmink-Notbedarf, Smartphone, Regenschirm à la Knirps, ...), dann könnte das heftig werden. Zumindest für uns unbedarfte Männer; unsere Frauen nehmen dies als "süße Last" in Kauf, wenn sie mit der Tasche bewundert werden. :-)

Fazit:
Mir, als modisch geimpften Ehemann, gefällt die Tasche wirklich gut. Meine Frau liebt sie mittlerweile und gibt sie nicht mehr her. Und wer mit den kleineren Widrigkeiten leben kann, der (eher "die") erhält eine solide, modisch zeitlose Tasche, die etwas "hermacht". Auch der Preis für diese Tasche scheint in meinen Augen durchaus fair zu sein. Der eine Stern Punktabzug ist der farblichen Abweichung der Produktabbildung geschuldet, die anfänglich zu Missstimmungen meiner Frau geführt hat. Und diese Art von Stressmoment ist wirklich unnötig, wenn man bei der Produktfotografie mit dem richtigen Weißabgleich arbeiten würde ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2016 7:49 AM CET


Ballistol Neo Hausmittel 250 ml, 26210
Ballistol Neo Hausmittel 250 ml, 26210
Preis: EUR 15,39

30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wunderwaffe", 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt ja schon einige Rezensionen zu Ballistol Neo. Ich bin aber so begeistert, dass ich meinen Senf auch noch beigeben möchte.

Ballistol kenne ich schon seit Jahrzehnten. Mein Vater nutzt es für die Konservierung alter Sammlerstücke (Werkzeuge und Steinschlosswaffen) und ich habe als Sportschütze dann das Produkterbe in jungen Jahren bereits ebenso angetreten. Von daher sind mir die Beschaffenheit, Wirksamkeit und der spezifische Geruch bestens bekannt. Auch als Lederpflege von Uhrenarmbändern hat sich Ballistol bestens bewährt (Schweißgeruch und die Lederbrüchigkeit werden wirksam unterbunden).

Ballistol Neo hat neben den Zusätzen den typischen "Waffenölgeruch" beibehalten, auch wenn es frischer riecht und tatsächlich eine kühlende Wirkung hat. Hauptsächlich habe ich mir das Öl für die Fußpflege zugelegt, da ich schon seit einigen Jahren unter extrem trockener Haut an den Füßen leide und sich auch noch ein Nagelpilz am großen Zeh gebildet hat.

Der Hammer! Bereits nach wenigen Wochen hat sich die Haut wieder normalisiert, nachdem Mittelchen und fettende Schaumsprays und Creme von meinen Fußpflegesitzungen so gut wie keine nahhaltige Wirkung zeigten! Selbst meine übermäßige Hornhautbildung mit Schrunden an den Fersen ist jetzt nach 2 Monaten regelmäßiger Nutzung komplett zurückgegangen. Glatt wie ein Kinderpopo! Sagenhaft! Wenn das Teufelszeug jetzt noch meinen Nagelpilz eliminiert, dann wäre ich überglücklich. Aber das braucht wahrscheinlich noch so seine Zeit - gesetzt den Fall, es wirkt. Ich werde beizeiten über diesen Fall nochmals berichten und die Rezension anpassen.

Nebenbei: Ich hab's auch mal nach der Rasur auf meinen Hals aufgebracht, da ich ziemlich unter Rasierbrand leide. Egal, ob ich mich trocken oder nass rasiere: Meine Haut sieht danach aus wie 'ne Pizza. Was soll ich sagen: Das Brennen hört innerhalb kürzester Zeit auf und die Rötungen gehen ebenso zügig zurück. Echt cool. Mache ich aber nur, wenn ich nicht "unter die Leute" muss. Man hat ja doch das Gefühl, man versprühe den Charme einer Waffenkammer, da ja die eigene Nase mit der Zeit immun gegen eingesetzte Rasierwässerchen und Parfums wird.

Absolute Kaufempfehlung!

Apropos: Der intensive Geruch beim Einreiben verfliegt. Braucht zwar ein wenig - na, sagen wir mal zwischen einer viertel bis zu einer halben Stunde. Der Restgeruch ist zu vernachlässigen. Okay, ich habe mich durch meine Vorgeschichte daran gewöhnt und mag perverser Weise sogar diesen typischen "Duft", der aber im abgeklungenen Zustand - ich schwöre! - echt nicht mehr aufdringlich ist.

Mit bester Empfehlung ...
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2016 11:39 AM CET


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Gute Verarbeitung und überraschend leicht, 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von meinem Cousin ein Foto-Poster in gerade diesen Abmessungen (84*119 cm) geschenkt. Dieses Poster sollte natürlich nicht auf Ewig zusammengerollt in irgendeiner Ecke verstauben. Dafür ist es viel zu schade, zumal er das Foto selbst gemacht. Und dies richtig professionell!

Na, wie dem auch sei, natürlich braucht man einen passenden Rahmen und so fiel mir letztlich gemäß der Produktbeschreibung der Denver MDF-Bilderrahmen ins Auge.

Die Bestellung funktionierte gemäß der Beschreibung: Nach Absetzen der Kauforder habe ich noch über die Mailfunktion "Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen" (o.s.ä.) über die Bestellübersicht des Portals noch die Farbe der Hintergrundplatte ändern lassen und das war's.

Zum Bilderrahmen selbst:
Dieser kam vorzüglich verpackt mit Eckschonern und komplett in Folie eingeschweißt an. Ebenfalls dabei sind zwei flachbändige Aufhängeösen mit passenden Schrauben. Überrascht war ich vom verhältnismäßig geringen Gewicht, da bei dieser Größe natürlich kein Echtglas eingesetzt wurde, sondern eine Acryl-Scheibe mit einer entspiegelten Seite. Diese ist im Auslieferungszustand beidseitig mit einer Schutzfolie (Kratzschutz) überzogen, welche man erst einmal abziehen muss, bevor man das Poster einlegt. Die Scheibe ist recht dünn, aber von ausreichender Stabilität, wenn sie im Bilderrahmen sitzt. Beide Seiten des Acrylglases waren bei meinem Exemplar in einwandfreiem und homogen beschichtetem Zustand.

Der MDF-Rahmen ist erstklassig verarbeitet und lackiert (in meinem Falle aluminiumfarbig). Mir war natürlich klar, dass ich keinen echten Alurahmen erhalte, wenn in der Beschreibung "Alu gebürstet Dekor ..." steht. Dennoch ist der Holzwerkstoff täuschend echt in der Optik eines gebürsteten Alu-Rahmens frontseitig und an den Außenkanten lackiert und von eimem solchen auf dem ersten Blick nicht zu unterscheiden. Als Klemmvorrichtung für Glas, Poster und Rückwand werden schmale, flache Metalllippen eingesetzt, die sich für das Einsetzten des Posters nach oben und wieder zurückbiegen lassen. Ich denke mal, dass man dies nicht allzu oft tun sollte, sonst gehen diese mit Sicherheit "drauf".

Die ebenfalls recht dünne (aber ebenso ausreichend stabile) Rückwand kommt von der Ausprägung einer einfachen Schrankrückwand gleich und ist - wie der Rahmen selbst - gemäß der bestellten Farbwahl einseitig beschichtet (laminiert?).

Das Poster sieht in diesem Rahmen erstklassig aus! Richtig edel!

Kleiner Worflow am Rande zum Einsetzen des Bildes, da keine Montageanleitung dabei war:
1. Bilderrahmen flach mit der Vorderseite nach unten auf einen großen Teppich legen.
2. Schutzfolie auf der Rückseite aufreißen, aber eventuell erst mal nicht den kompletten Rahmen aus ihr befreien. Dient zusätzlich dem Schutz der lackierten Front.
3. Metalllippen komplett nach oben biegen.
4. Mit einer Hand unter den Rahmen greifen und das "Innenleben" vorichtig nach oben drücken.
5. Die Rückwand aus dem Rahmen heben.
6. Die Acrylscheibe im Rahmen belassen und die Schutzfolie der sichtbaren Seite in einem flachen Winkel langsam und gleichmäßig abziehen. (Etwas "Piddelsarbeit")
7. Die Scheibe vorsichtig aus dem Rahmen nehmen und umgedreht wieder in den Rahmen einsetzen. Vorsicht ist geboten, damit man die nun ungeschützte Seite nicht durch die nach oben abstehenden Metalllippen verkratzt!
8. Die zweite Schutzfolie abziehen (siehe Punkt 6.).
9. Überprüfen, dass die entspiegelte (matte) Seite letztlich zur Rahmenvorderseite eingesetzt ist, sonst bringt das nix! Also gegebenenfalls Punkt 7 wiederholen.
10. Poster auf die im Rahmen befindliche Scheibe einsetzen (Vorsicht mit den Metalllippen!).
11. Die Rückwand mit der beschichteten Seite nach unten in den Rahmen wieder einsetzen (Vorsicht mit den Metalllippen!).
12. Metalllippen wieder komplett und bündig wieder auf die Rückwand zurückbiegen.
13. Die Aufhängeösen auf die (seitlichen!) Leistenrückseiten schrauben. Nicht auf die Leiste anbringen, die letztlich im Hoch- oder Querformat aufgehängt oben sein wird, sonst wird das Gewicht diese obere Leiste verziehen (nach meinem Dafürhalten). Die Position der Montage hängt davon ab, wieviele Löcher man in die Wand bohren will. Ich habe den einfachen Weg gewählt und die Ösen ca. 15 cm von der Oberkante gemessen angebracht und eine stabile Schnur durchgezogen und verknotet. Das ist praktisch, da man nur einen Haken in die Wand einsetzen muss und das Bild leichter über die Schnur einnivellieren kann.

Fertig!

Einen kleinen Wermutstropfen will ich nicht verschweigen, der zu einem Stern Abzug geführt hat:
Mein Rahmen "schüsselt" ein wenig. Will heißen, dass alle vier Ecken etwas von der Wand abstehen (2-3 mm). Ob dies ein Reklamationsgrund, eine verabeitungs- oder werkstoffspezifische Eigenschaft ist, weiß ich nicht. Letzlich ist nur die Front lackiert und die Leistenrück- und Innenseiten unbehandelt. Könnte nach meinem Laienverständnis der Grund sein, dass die Leistenseiten unterschiedlich die Umgebungsfeuchtigkeit aufnehmen. Für mich persönlich liegt das Verziehen im tolerierbaren Bereich, da man es nur erkennt, wenn man seitlich direkt an der Wand auf den Rahmen schaut.

Fazit:
Super Rahmen und trotz des oben beschrieben Mankos alles in allem sauber verarbeitet. Über den Preis will ich mich nicht auslassen. Der ist "gefühlt" immer zu hoch. :o)


Custom Brackets RF-PRO Rapid Fire rotierbare High-End Blitzschiene für DSLR-kamera und Systemkamera Profi-Qualität
Custom Brackets RF-PRO Rapid Fire rotierbare High-End Blitzschiene für DSLR-kamera und Systemkamera Profi-Qualität
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 249,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich eine stabile Blitzschiene ..., 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war schon seit 2 Jahren auf der Suche nach einer geeigneten Blitzschiene, mit der man den Blitz um die Objektivachse bewegen kann, um seitliche Schlagschatten bei Hochformataufnahmen zu vermeiden. Bei den Systemen, für die ich mich interessierte, gab es immer ein Manko:
Mal wurde die Kamera auf der Blitzschiene gedreht, dann aber in die falsche Richtung, sodass sich der Hochformatauslöser an der Unterseite des "Gestells" befand. Dann wiederum wurde beim Drehen der Kamera oder des Blitzes die Achse verschoben, sodass der Blitz nicht mehr mittig über dem Objektiv lag. Auch gibt es Systeme, bei denen die Blitzschiene über Segmente verfügt, die durch Umklappen den Blitz bei Hochformataufnahmen wieder vertikal über die Objektivachse bringen - allerdings wird auf diese Weise der Abstand vom Blitz zum Kameragehäuse derart vergrößert, dass bei Nahaufnahmen das AF-Hilfslicht des Blitzes über das Motiv u.U. hinwegschießt. Und die Konstruktionen sind teilweise abenteuerlich, unhandlich und klapprig.

Die nun vorliegende Blitzschiene von Custom Brackets (ohne ACRA-Schnellwechselplatten-System) scheint nun eine echt gute, wenngleich auch sau-teure Alternative zu sein. Da ich das System erst seit einer Woche im Einsatz habe, kann ich noch nicht viel zur "Alltagstauglichkeit" beisteuern. Aber bekanntlich zählt ja auch der erste Eindruck:

PRO:
- Das System besteht aus matt-schwarz lackiertem Aluminium und ist deshalb recht leicht. Es eignet sich sowohl für "Standard"-DSLR wie auch für DSLR mit angebrachtem oder integriertem Hochformatgriff. Dafür kann der Schwenkbügel hochgezogen und mittels einer Schraube zuverlässig festgedreht werden. Bohrungen an der Basis lassen ein Versetzen der Montageplattform zu. Dies ist auch notwendig, da die Schiene, an der der Schwenkbügel verstellt werden kann, schräg nach links verläuft. Außerdem lässt sich über diese Höhenverstellung die Blitzhalterung exakt über die optische Achse des Objektivs positionieren und führt zu dem Wichtigsten überhaupt: Schlagschatten ade!!! Der Blitz sitzt - egal ob in Querformat- oder Hochkantformatposition - korrekt über der optischen Achse!
- Man hat an annähernd Alles gedacht und einige Features spendiert, um die Blitz/Kamera-Kombination optimal zu justieren. Bis auf ein Manko (dazu später und "Contra") ...
- Sind Kamera und das Blitzschienensystem einmal justiert, dann sitzt alles sehr stabil: Kein Verwinden und Verdrehen von Blitzgerät, Schienensystem und Kamera.
- Der Blitz lässt sich relativ leicht um 90 Grad nach rechts drehen und rastet zuverlässig an den Endpunkten ein. Es gibt zwar noch einen Einrastpunkt bei 45 Grad, allerdings kann man den vergessen (siehe "Contra").
- Beiliegender Imbus-Schlüssel für die wesentlichen Justierkomponenten. Einen Kreuzschlitz-Schraubendreher sollte man aber besitzen, um die Sache perfekt einzustellen.
- Der aufgesteckte Systemblitz sitzt relativ weit vorne über dem Objektiv. Ein Vorteil beim Einsatz von Weitwinkelobjektiven, da beim direkten Blitzen oftmals das Objektiv das Blitzlicht am unteren Bildrand halbmondförmig abschatten kann. Gleicher Vorteil auch bei Nahaufnahmen mit Einsatz eines Diffusors (Bouncer, "Joghurtbecher"): Das Licht trifft auch mal bei nicht entfesseltem Blitzen das Motiv.
- Am Systemfuß der Blitzschiene befinden sich auch 2 Stativgewindebohrungen (1 links seitlich, 1 links unten), an denen man entweder das System auf ein Stativ schrauben oder den Haltering eines "Sniper"-Kameragurtes anbringen kann.
- Es gibt einen ausklappbaren Bügel an der Basis des Systems, mit dem die Kamera umkippsicher auf einer ebenen Fläche (Tisch) abgelegt werden kann. Die funktioniert nur, wenn nicht vorher etwas in den Gewinden an der Basis (siehe Punkt oben drüber) eingedreht wurde, was hervorsteht. Sonst wird’s etwas instabiler.

Contra:
- Bedienungsanleitung nur in Englisch beiliegend (dafür in einwandfreiem, da der Hersteller in den USA sitzt). Die Abbildungen sind zwar deutlich und erklären vieles, allerdings darf man keinen Ikea-Comic-Strip erwarten.
- Schraubengewinde und Imbusschlüsselgröße sind nicht nach dem westeuropäischen metrischen System, sondern im amerikanischen Zoll-System gehalten. Deshalb besser nicht den Imbusschlüssel verlegen oder gar verlieren!
- Einrastpunkt des Blitzschwenkmechanismus bei 45 Grad ist unbrauchbar, da er einen schwereren Systemblitz nicht halten kann. Die Einraststellen an den Endpunkten halten aber dafür zuverlässig (darauf kommt es ja gerade an!).
- Je nach Objektivabmessungen und Bauart kann der Schwenkbügel den Zugriff auf den manuellen Fokusring oder Zoomring eines Objektivs stark behindern.
- Es gibt zwar 2 Bohrungen für die Montage der Kamera auf die Blitzschiene, damit diese (je nach Abmessungen der Kamera) etwas weiter vorn oder hinten festgeschraubt werden kann; allerdings ragt die Montage-Plattform stets etwas am Kameraboden hervor. Insbesondere bei Hochformatgriffen ist dies etwas vom Handling unkomfortabel, da man vorne an den Fingern die harte Metallkante umgreifen muss.
- Durch den relativ weit vorn sitzenden Blitz wird das zusammengesetzte System in den Händen etwas kopflastig. Gerade beim Einsatz eines längeren Objektivs (z.B. einem 70-200er Zoom) braucht man in der Kombination etwas mehr "Muckis". Von Vorteil wäre dann der zusätzliche Einsatz eines Stativrings (Stativschelle), den man als Stütze nutzt.
- Wahrscheinlich dürfte der Einsatz der Kamera-Blitzschienen-Kombination an einem Stativ ungeeignet sein. Schaut man sich die Auflagefläche an, die sich an der unteren Gewindebohrung ergibt, so fällt diese nicht gerade üppig aus. Ich hab's noch nicht ausprobiert, aber bezweifle eine ausreichende Stabilität. Insbesondere wenn das Ganze auf einem Drei-Wege-Neiger oder Kugelkopf angebracht werden soll. Da die Bohrung deutlich außerhalb des System-Schwerpunktes liegt, dürfte sich die Ausrichtung verdrehen, wenn man die Kamera nach vorn neigt. Auch Panorama-Aufnahmen dürften misslingen ("Foto-Stitching") wegen der fokalen Dezentrierung (Versatz der optischen Achse).

Empfehlungen:
- Wenn Kamera und Blitz nicht bereits über ein integriertes Funksystem für die "entfesselte" Blitzauslösung verfügen und somit der Einsatz eines Blitzkabels unumgänglich wird, sollte dieses Kabel möglichst kurz ausfallen. Sonst baumelt es einem ständig vor der Linse herum oder man muss es einmal rund um das Objektiv wickeln. Dann wird aber die Bedienung von Zoom und manuellem Fokus eine noch fummeligere Angelegenheit (vgl. auch "Contra" bezgl. der Position des Schwenkbügels).
- Der Blitzschuh oder -halter für die Aufnahme des Systemblitzes am Schwenkbügel sollte vor der Montage der Kamera an die Blitzschiene erfolgen, da die Feststellschraube für den Blitzschuh durch das Kameraobjektiv sonst versperrt wird.
- Vor der Demontage der Kamera vom Blitzschienensystem sollte der Blitz abgenommen werden, da man sonst keine Kontrolle über 2 relativ schwere Komponenten bekommt. Entweder rauscht die Kamera von dannen oder das Blitzschienensystem plus Blitz. Beides wäre extrem ärgerlich. Ich montiere die Kamera und den Blitz vor dem Einsatz im Sitzen (Komponenten auf dem Schoß liegend) oder auf einem Tisch.
- Empfehlenswert ist ebenso das Video zu dieser Blitzschiene auf den Seiten von enjoyyourcamera ([...]). Die Präsentation ist gelungen und ehrlich, wenngleich der Protagonist den Eindruck erweckt, er habe das Vorführprodukt mittels "Learning by Doing" kennengelernt und den Blick in die Bedienungsanleitung geschmäht.

Fazit:
Die Blitzschiene von Custom Brackets ist nicht frei von kleineren Schönheitsfehlern. Bei dem Preis sollte man eigentlich erwarten können, dass zumindest der 45 Grad-Einrastpunkt des Schwenkbügels zuverlässig einen Systemblitz halten sollte. Gemessen an den sonst auf dem Markt erhältlichen Blitzschienensystemen zur Eliminierung harter Schlagschatten ist in meinen Augen das Konzept als grundsätzlich durchdacht anzusehen. Der wesentliche Vorteil liegt in den noch annehmbaren Abmessungen der zusammengesetzten Komponenten und in der ausgezeichneten Stabilität und Verarbeitung. Für diejenigen, welche sich mit den genannten Schwächen/Einschränkungen unter "Contra" arrangieren können, ist die Blitzschiene von Custom Brackets eine klare Empfehlung. Der Umgang (Montage und Bedienung) sollte allerdings vor einem "großen Einsatz" mehrere Male geübt werden, damit man nicht mangels ausreichender "Konditionierung" die ein oder andere Gelegenheit für ein gutes Bild verpasst (was übrigens für alles, was man so tut, gelten dürfte: "A fool with a tool is still a fool").

Seid nachsichtig mit dem Umfang der Rezension. Ich bin dafür berüchtigt ... :-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2014 8:10 AM MEST


Theben TIMER 26 Theben Zeitprogrammstecker weiss
Theben TIMER 26 Theben Zeitprogrammstecker weiss
Preis: EUR 9,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie tut, was sie soll ..., 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist die 5. Zeitschaltuhr, die ich für meine Warmwasserpumpe einsetze. Und der Theben Timer 26 scheint endlich zuverlässig seinen Dienst zu verrichten.

Meine ersten 4 Zeitschaltuhren waren digitaler Natur, 3 aus dem Baumarkt (Max Bahr), wovon 2 (Marke habe ich nicht mehr parat) innerhalb von 24 Stunden nach 4-5 Schaltvorgängen sich komplett aufhängten und nach dem erforderlichen Reset natürlich die ganzen Programme jedes Mal neu eingegeben werden mussten.

Eine Zeitschaltuhr (Nummer 3; von düwi (auch aus Max Bahr Baumarkt, habe hier kein baugleiches Modell gefunden) hielt gerade 1 Jahr. Auch sie setzte sich hin und wieder eigenständig zurück und musste wieder neu programmiert werden. Dann, nachdem ich die Backup-Batterie (3 Knopfzellen) austauschen musste, wollte sie auf einmal gar nicht mehr schalten.

Die 4. digitale Zeitschaltuhr hatte ich aus dem Kaufhof, eine Vivanco DT1, die auch hier käuflich zu erstehen ist. Sie verrichtete 2 Monate ihren Dienst, bevor sich das Drama in ähnlicher Weise wiederholte:
* Eingefrorene Programmierung, bei der kein Tastendruck den Weg in das Programm-Menü zuließ
* Keine Digitalanzeige mehr, bis der Reset-Knopf gedrückt wurde
* Plötzlich die ganze Programmierung weg.

Also: Ich habe "die Faxen dicke" mit den digitalen Artgenossen.

Jetzt habe ich mich für eine mechanische Zeitschaltuhr entschieden, nämlich für den Theben Timer 26. Und diese scheint endlich zuverlässig zu sein. Ich habe diesen "Automaten" erst seit knapp einem Monat, weshalb ich noch keine Langzeitdiagnostik betreiben kann. Bis jetzt verrichtet sie brav ihren Dienst.

Klar ist:
- Keine Tages- und Wochen-/Wochenendprogramme mehr.
- Kein Sekunden-genaues Einstellen der Uhrzeit
- Kein Minuten-genaues Einstellen von Schaltprogrammen
Dies wusste ich, BEVOR ich mich auf den mechanischen Timer einließ.

Aber sind wir ehrlich:
- Für den Warmwasserkreislauf brauche ich keine Uhr, die sich auf die Sekunde einschaltet.
- Für die unterschiedlichen Warmwasserbedarfsprofile wäre zwar das Einstellen eines Wochentags- und Wochenendprogramms nützlich, aber kriegsentscheidend ist das jetzt für mich nicht.

Dafür genieße ich folgende Vorteile auf einem Blick:
- Ablesen der ungefähr eingestellten Uhrzeit (ca. +/- 5 Minuten bekommt man schon hin)
- Ablesen der eingestellten Schaltintervalle auf der 24-Stundenskala

Für mich reichen die Features:
- Mindestschaltintervall: 15 Minuten
- Dauerhaftes Einschalten über ein seitliches Drehrädchen

Eventuelle Nachteile, deren ich mir bewusst bin:
- Kein dauerhaftes Ausschalten
- Nicht unbedingt geeignet für eine Verwendung an einer Steckerleiste wegen der baulich bedingen Abmessungen.
- Festgestellte Zeitabweichung der Uhr: - 5 Minuten/Monat

Fazit:
Trotz meines mittlerweile ausgearteten Kontrollzwangs funktioniert der Timer in meinen Augen einwandfrei. Wer mit "ungefähr" leben kann, aber auf zuverlässiges Schalten der Programme Wert legt, ist mit dem Theben Timer 26 bestens bedient. Für den eingesetzten Zweck: Klare Kaufempfehlung.

Ich werde das "Teil" natürlich weiterhin beobachten. Sollte sich etwas anderes ergeben, so werde ich die "Community" auf dem Laufenden halten. Versprochen.


Pelikan 985739 Kolbenfüllhalter Souverän M 400 Bicolor-goldfeder 14-K/585 Federbreite M, 1 Stück, schwarz/grün
Pelikan 985739 Kolbenfüllhalter Souverän M 400 Bicolor-goldfeder 14-K/585 Federbreite M, 1 Stück, schwarz/grün
Preis: EUR 208,79

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wertiger Kolbenfüller, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben: Günstig ist der Kolbenfüller von Pelikan (Souverän M 400 Bicolor-goldfeder 14-K/585 Federbreite M, schwarz/grün) nicht. Aber das Schreiben mit diesem Füller macht wieder Spaß.

Als ich mir vor knapp 30 Jahren von meinem ersten Praktikantengehalt in einem "Anflug von Größenwahn" das Vorgängermodell zulegte, hatte ich von Beginn an meinen ersten Kolbenfüller geliebt. Alles stimmte: Die Feder schrieb einwandfrei und weich ohne zu kratzen, lag bequem in der Hand und der Füllmechanismus funktionierte einwandfrei, bis meine Mutter meinte, sie müsse mein Hemd, welches über die Rückenlehne meines Schreibtischstuhls hing, unbedingt noch einer Waschmaschinenladung zuführen. Leider übersah sie den Füller, der noch in der Hemdentasche steckte. Und den Waschgang bei 60° hat der Füller folglich nicht so unbeschadet überstanden:
Das Gehäuse hatte sich verzogen, sodass der Füller zwar noch schrieb, jedoch kleckste. Dies lag an einer kleinen Undichtigkeit im Kolben, der nun auch noch Luft aus dem hinteren Bereich zog. Auch lief Tinte in den Bereich hinter dem Kolben und trat mit der Zeit über den Schneckenantrieb am Drehmechanismus wieder aus. Kurz: Schreiben und "Aufladen" wurden zu einer Sauerei.

Also verschwand der Füller irgendwann in einer Schublade und fiel dem Vergessen anheim.

Erst kürzlich gab mein Ersatz-Lieblingsschreibgerät den Geist auf und so fiel mir mein alter Pelikan Kolbenfüller wieder ein. Als ich diesen wieder gangbar machen wollte, brach der Schneckenantrieb im Gehäuse. Also entschloss ich mich für einen adäquaten Neukauf.

Nach Lesen der Rezensionen der vielfältigen Palette von Pelikan Kolbenfüllern entschied ich mich für dieses Modell, da es den Abmessungen und dem Gewicht meines alten defekten "Schätzchens" am nächsten kam. Der Preis schien mir zwar grenzwertig aber noch vertretbar. (Mein alter Pelikan Kolbenfüller kostete - soweit ich mich nach so langer Zeit noch daran erinnern kann - ebenfalls etwas über 200 DM ...)

Positives:
Nach nunmehr 3 Wochen "Dauereinsatz" kann ich resümieren, dass ich den Kauf bislang nicht bereut habe. Die Feder (Stärke M) ist der meines alten Füllers ebenbürtig. Der Füller schreibt gleichmäßig weich, kratzt nicht und der Tintenfluss zeigt sich ohne Abriss. Auch der Aufzugmechanismus ist leichtgängig und zuverlässig (bislang 3 Füllungen mit Pelikan 4001 blau-schwarz). Kein Klecksen durch Nachlaufen der Tinte.

Interessant ist, dass sich die Feder meines alten Füllers weiterhin verwenden lässt. Dazu konnte ich die Originalfeder abschrauben und die eingeschriebene alte Feder meines kaputten Füllers eindrehen! Funktioniert einwandfrei und passt! Selbst die alte Verschlusskappe ließe sich weiter verwenden. Ich denke mal, dass dies eine nützliche Information für diejenigen ist, welche ähnliche Szenarien mit ihrem Schreibutensil durchgestanden haben. :-)

Negatives:
Für den Preis hätte man eine etwas wertigere Verpackung erwarten können. Hier muss ich den Rezendenten Recht geben, welche die einfache, schmale Pappschachtel beanstanden, die noch nicht einmal eine Kurzbeschreibung über den richtigen Gebrauch und Pflege des Kolbenfüllers enthielt. Meinen alten Füller hatte ich in einem stabilen Kunststoff-Etui erhalten - mit Gebrauchsanweisung!

Empfehlung:
Dem Kolbenfüller ist eine erhöhte Pflege zuzugestehen; er sollte nicht allzu lange weggelegt werden, da er austrockenen kann. Die passiert ja bei Partonen-Füllern ebenfalls. Jedoch kristallisiert die getrocknete Tinte am Kolben und verklebt diesen. So kann die Kolbendichtung Schaden nehmen, wenn er über die eingetrockneten Tintenrückstände reibt. In meiner alten Gebrauchsanleitung wird ein sorgfältiges Durchspülen mit klarem Wasser (am besten destiliertes Wasser mehrfach über die Feder mit dem Kolbenmechanismus einsaugen und wieder herausdrücken) empfohlen, bevor der Füller für längere Zeit nicht genutzt wird.

Fazit:
Von meiner Seite ist noch nichts Negatives zu beanstanden und somit der Pelikan Kolbenfüller eine klare Kaufempfehlung. Ich werde den geneigten Leser auf dem Laufenden halten, insofern sich etwas anderes ergeben sollte.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2014 4:19 PM CET


Windows
Windows
Preis: EUR 12,37

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus einem Guß ..., 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows (Audio CD)
"Windows" von David Boswell ist das erste Album, welches ich mir von diesem Interpreten zugelegt habe. Auschlaggebend waren hierbei 2 Musikstücke, die ich in einem Jazz-Channel über das Internetradio gehört habe und dachte, es klingt in einigen Passagen so, wie mein Lieblingsinterpret Pat Metheny.

Nach mehrmaligem Anhören der kompletten CD kam ich aber zum Schluss: "Kein Vergleich". Pat Metheny ist weit ideenreicher und virtuoser als David Boswell mit seinem Album "Windows.

Auch wenn ich mir jetzt eine verbal "blutige Nase" von eingefleischten David Boswell-Fans abhole, komme ich persönlich zu dem Urteil, dass sich die Stücke auf dem Album zu gering voneinander in Rhythmus, Tonlage und Interpretation abheben bzw. unterscheiden. Zu Beginn - wenn man die Stücke noch nicht so intensiv kennt - musste ich mich öfters mal rückversichern, ob das Stück, welches ich gerade hörte, nicht schon der nächste Track war oder es sich gar um ein "Reprise" eines vorangegangenen Tracks handelte.

Das man mich nicht falsch versteht: Dies ist mein erstes Album von Boswell, weshalb mir der Vergleich zu anderen Alben unmöglich ist. Ich finde die Musik auf dieser CD etwas einseitig.

Aber dennoch gefällt mir die CD. Die Musik darauf ist unkompliziert, unaufdringlich und auch für Nicht-Jazz-Fans und geneigte Akkustik-Liebhaber gut hörbar. Man findet sich leicht in die thematischen Passagen ein und innerhalb kurzer Zeit kann man auch mit einem Lächeln auf den Lippen die Stücke mitsummen. Das schafft man im (hinkenden) Vergleich zu Pat Metheny-Stücken nicht so ohne Weiteres.

Fazit:
Die Musik des Gitarristen gefällt mir. Bereut habe ich jetzt nicht den Kauf. Aber die Stücke sind wenig variabel.

Wie Musik nun mal ist: Sie ist Geschmacksache. Deshalb kann ich jetzt keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Ich schätze aber mal, dass der Kauf des Albums "Windows" nicht in ausgesprochene Katastrophe ausartet.


Yamaha Bißplatte klar, 4-er Set L
Yamaha Bißplatte klar, 4-er Set L

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4.0 von 5 Sternen Schont die Zähne und das Mundstück ..., 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Bissplatten (0,5 mm) für mein Saxophon (Tenor) zugelegt, um meine Schneidezähne etwas vor den Vibrationen zu schützen. Diese Plättchen tun das auch geflissentlich, jedoch hätte ich mir vielleicht besser im Nachhinein die 0,3 mm-Variante zulegen sollen, da ich das Gefühl habe, nicht so ganz "Eins" mit dem Mundstück und mir zu sein.

Zur Beschaffenheit:
Die Bissplatten bestehen aus Silikon und werden auf der Oberseite des Mundstücks geklebt. Sollte man beim Aufsetzen sich etwas "vertan" haben, so lässt sich die 'Bissplatte rückstandsfrei wieder ablösen und erneut aufkleben.

Mein erster Eindruck als Anfänger:
Das Gefühl an den Schneidezähnen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Man hat am Anfang den Eindruck, man beißt in einen Haushaltshandschuh. Nicht falsch verstehen! Das Silikon ist absolut geschmacksneutral. Nur ist das Silikon halt so weich wie Gummi. Jedoch gewöhnt man sich schnell daran.

Die 0,5mm sind zwar soweit okay, doch zu Beginn hat man das Gefühl, die Schneidezähne versinken etwas im Material. Dennoch haben diese Plättchen den Vorteil, dass man den Ansatz nicht so leicht während des Spielens verschiebt, da die Zähne fast im wahrsten Sinne des Wortes "gehalten" werden.

Vielleicht hätte auch die 0,3mm-Variante gelangt. Doch nun habe ich sie halt und werde diese erst mal aufbrauchen. Was das "Aufbrauchen" betrifft: Ich bin noch beim ersten Plättchen und habe noch keine Abnutzungserscheinungen nach 3 Wochen täglichen Übens feststellen können.

Blöd ist nur, dass ich schon zwei Wochen zuvor mit meinen Schneidezähnen das Oberflächen-Finish des neuen Mundstücks (Kautschuk) beackert habe, welches nun entsprechende Spuren aufweist. Na ja, was soll's. Dann hat das Mundstück halt schon seinen "Vintage-Look" :o)

Als Anfänger habe ich natürlich nicht so die Ahnung, welche Auswirkung die Plättchen auf den Klang des Saxophons haben. Ich habe jedoch den Verdacht, dass der Klang des Saxophons in leisen Musikpasagen etwas weicher und dumpfer (weniger "kernig") klingt als sonst. Das kann aber auch eine Fehleinschätzung sein. Wie gesagt: Bin Anfänger!

Nicht desto trotz ist das Spielen nach der Eingewöhnungsphase wesentlich angenehmer geworden - im Vergleich zu dem Spielen ohne den Bissschutz.

Fazit: Bin zufrieden. Werde, wenn es mal soweit ist, dennoch mal die dünnere Version austesten.


Das Saxophonbuch. Version Bb. Mit Mitspiel-CD und ausdruckbaren Klaviernoten
Das Saxophonbuch. Version Bb. Mit Mitspiel-CD und ausdruckbaren Klaviernoten
von Klaus Dapper
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Übungsbuch, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir wurde das Übungsbuch von meinem Saxophonlehrer empfohlen. So habe ich es mir dann auch "ohne mit der Wimper zu zucken" gleich zugelegt. Als Anfänger liegen mir jetzt natürlich keine Vergleiche zu anderen Lehrbüchern vor, weshalb ich keine besseren Alternativen aussprechen kann.

Ich selbst finde das Buch, welches mit einer CD ausgeliefert wird, für recht gelungen.

Zur Ausstattung:
Das Buch ist in einzelne Lektionen mit steigenenden Schwierigkeitsgraden aufgeteilt. Außerdem enthält es eine ausklappbare Grifftabelle, die gerade zu Beginn wirklich hilfreich ist, wenn man mit dem Transfer der Noten auf die Vielzahl an Tasten und Klappen am Saxophon auf dem Kriegsfuß steht.

Einige in dem Buch wiedergegebene Partituren sind auf der beiligenden CD "vertont" (über 60 Tracks), wobei davon wiederum das ein oder andere Stück mal mit Saxophonbegleitung oder mal lediglich mit Klavierbegleitung aufgenommen wurde. Hier liegt eventuell ein kleiner Wermutstropfen im Gesamtpaket - speziell für Autodidakten:

Wer wie ich keine Ahnung vom Notenlesen hat, speziell das Interpretieren von Tempi, Rhytmus, Pausen und Notenlängen, dem hilft die CD nicht so gut weiter. Hier fehlen meines Erachtens die nachgespielten Versionen der essentiellen Übungen, deren Themen innerhalb des Buches abgehandelt werden. Was also Tempi, Pausen und Notenlängen betrifft, so kann nur der Saxophonlehrer weiterhelfen und nicht das "stille Kämmerlein" daheim. Deshalb auch der eine Stern Abzug.

Sonst empfinde ich das Buch als recht verständlich geschrieben, nebst wertvollen Tipps zur Atmung, Ansatz, Pflege usw.

Und was den Preis betrifft, so kann man bei dieser Ausstattung auch nicht meckern.

Kurzum: Empfehlenswert als Begleitung im Musikunterricht. Allerdings für diejenigen, die ohne fachliche Unterstützung auskommen wollen, nicht so sonderlich gut geeignet.


SaXholder 3 103 001 SWISSINNO Saxophon Dreipunkt Trage-System
SaXholder 3 103 001 SWISSINNO Saxophon Dreipunkt Trage-System
Wird angeboten von MusicScout
Preis: EUR 41,37

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es hält, was es verspricht ..., 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als "blutiger" Anfänger habe ich während eines "Schnupperkurses" den Saxholder bei meinem Saxophon-Lehrer gesehen und war davon fasziniert. Da ich als Haupthobby der Fotografie fröhne, kenne ich das Problem über lange Zeit eine schwere Kamera nebst Zoom-Objektiven um den Hals hängen zu haben; nach einiger Zeit geht einem die "Last" echt an den Hals bzw. ans Genick. Weil mein neustes Hobby nun ein Tenorsaxophon ist, welches ebenfalls schon über ein üppiges Gewicht verfügt, lag der Verdacht nahe, dass bei längerem Tragen während des Übens einem das Gewicht ebenso nerven und Nackenprobleme auftreten könnten.

So habe ich mich dann schließlich nach einigem Hin-und-Her (Preis!) für den Saxholder entschieden. Jetzt habe ich den Saxholder mittlerweile rund einen Monat und bin wirklich sehr zufrieden. Trotz täglichem Üben von 1-2 Stunden macht mir das Gewicht des Saxophons absolut keine Probleme, da die Last - ähnlich einem Rucksack - auf den Schultern liegt.

Die Handhabung ist denkbar einfach und auch in der beiligenden Gebrauchsanleitung gut erklärt. Wirklich durchdacht finde ich das Verstellen der Schulterarme. Gerade hier würde ich sagen, man sollte zu Beginn etwas Zeit investieren, um den Bügelabstand der jeweiligen Schulterbreite anzupassen. Dies geschieht über das Lösen einer Schraube eines kleinen Schiebers auf der Rückseite des Gelenksystems.

Der Saxholder verfügt auch über eine ausziehbare Bruststütze. Diese habe ich aus eigener Erfahrung so eingestellt, dass sie auf dem Oberbauch aufliegt. So verteilt sich das Gewicht recht gleichmäßig auf dem Oberkörper.

Das Zugsystem mit dem Haken lässt sich meiner Erfahrung nach am Besten einstellen, nachdem das Saxophon eingehängt wurde: Durch ruckweises Ziehen nach unten oder oben hat man relativ schnell die optimale Höhe des S-Bogens nebst Mundstück zum Mund positioniert und kann dann auch schon loslegen.

In der Beschreibung steht auch, dass man die Bügel etwas beibiegen kann. Ich habe darauf verzichtet, da sie bei mir schon so ohne Druck auf das Schulterblatt recht gut sitzen.

Hat man einmal die optimalen Einstellungen gefunden, braucht man diese nicht mehr anzupacken. Das Teil lässt sich im Handumdrehen zusammenklappen und in einem beiliegendem Stoffsäckchen verstauen. Natürlich braucht der Saxholder etwas Platz im Koffer wegen der starren Beschaffenheit. Er lässt sich nun nicht gerade mal eben zusammenknuddeln, wie ein Nackengurt. Glücklicherweise bietet mein Saxophonkoffer über ein entsprechend dimensioniertes Zubehörfach, in dem der Holder einwandfrei hineinpasst.

Als weiteres Zubehör liegt auch noch eine Ersatzschnur dem Lieferumfang bei, falls sich mal die Schnur mit dem Haken dran "verabschieden" sollte.

Noch etwas zum Material: Bis auf die gummierten Schulterbügel besteht das System aus einem äußerst stabilen Kunststoff, bei dem man keine Angst zu haben braucht, dass dieser mal unter dem Gewicht des Saxophons klein beigeben könnte. Der Haken besteht aus Metall, der mit dem gleichen Hartkunststoff des restlichen Systems ummantelt ist; so kann man auch hier gewiss sein, dass dieser nicht mal durchbricht oder gar verbiegen könnte. Außerdem schont die Kunststoffummantelung die Hakenöse am Saxophon.

Fazit: Alles in Allem eine wirklich empfehlenswerte Alternative zu den Nackengurtsystemen - erst recht zu dem dürftig ausgestatteten Nackengurt, der üblicherweise bei einem Neukauf eines Saxophons beiliegt. Ich habe diese Investition nicht bereut und würde sie jederzeit wieder tätigen.

Der Preis erscheint zugegebener Maßen recht üppig. Er relativiert sich aber angesichts des Preises, den man für ein gutes Saxophon hingelegt hat.


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