Hier klicken Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More WAR Winterschlussverkauf Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFitmitBeat Autorip WS HW16
Profil für Steinwolf > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Steinwolf
Top-Rezensenten Rang: 392.139
Hilfreiche Bewertungen: 491

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Steinwolf

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18
pixel
Hohelied: Roman
Hohelied: Roman
von Ken Scholes
  Taschenbuch

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwächelt im 3. Teil, 27. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hohelied: Roman (Taschenbuch)
Nach "Sündenfall" und "Lobgesang" ist "Hohelied" der dritte Teil von Ken Scholes' "Legende von Isaak", zwei weitere sollen noch folgen. Und wie das oft so mit Mittelteilen ist, man hat auch bei diesem Buch das Gefühl, als hätte der Autor da einen Durchhänger. Vor allem in der Mitte zieht sich die Geschichte so dahin, die interessanteren Passagen gibt es am Anfang und am Ende.

Außerdem finde ich die Story zunehmend verwirrender, was umso erstaunlicher ist, da es eigentlich nur zwei Parteien - Gut und Böse - gibt. Wer aber zu wem gehört und vor allem, was der- oder diejenige eigentlich gerade erreichen will, ist oft nicht ganz klar. Auch die Figuren selbst wirken orientierungslos, Neb irrt durch die Ödlande, Vlad Li Tam weiß nicht genau, was er eigentlich sucht und König Rudolfo agiert zunehmend planloser. Und wenn es dann mal irgendwo zum Kampf kommt, schafft es Ken Scholes leider nicht, die Action richtig rüberzubringen.

Ich zweifle zum gegenwärtigen Zeitpunkt stark daran, daß ich die zwei weiteren Teile noch lesen werde. Zwar würde mich interessieren, ob sich die Verwirrung dann noch irgendwie glaubhaft auflöst, wahrscheinlich bringe ich aber nicht nochmal die Geduld auf, mich durch so langweilige Passagen zu kämpfen.


Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter
Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

5.0 von 5 Sternen Das Mädel und der Königsmörder, 21. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was gibt es noch zu sagen, was ich nicht in den vorhergehenden Rezensionen geschrieben habe? Bei "Sturm der Schwerter" ist mir kein ähnlicher Faux-pas wie beim Vorgänger aufgefallen (vergessener Text auf der Spruchrolle am Cover), bei den Übersetzungen der Eigennamen hat sich nichts verändert. Manches ist einfach nur albern wie z.B. der "blutige Mummenschanz" (wie der wohl im Original heißt?), an anderer Stelle gehen Wortspiele wie "Vargo Hoat, the Goat" verloren, wenn man zwar Goat in Ziege übersetzt, den Namen (Hoat) aber gleich belässt.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß ein Einstieg in die Reihe mit einem Buch zwischendrin überhaupt keinen Sinn macht, also wer "Das Lied von Eis und Feuer" lesen will, muß unbedingt mit Buch 1 anfangen, durch die Vielzahl von Charakteren ist es so schon schwierig genug, den Überblick zu behalten!

Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch der Part mit "Königsmörder" Jaime Lennister und seiner Bewacherin "Mädel" Brienne von Tarth, die sich auf ihrer Reise wunderbare Nicht-nur-Wort-Gefechte liefern, bin gespannt, wie es mit den beiden noch weitergeht. Jedenfalls erfährt man mehr über den Hintergrund von Jaime und beginnt, seine Taten in einem anderen Licht zu sehen, und auch bei ihm verschwimmen so - wie in dem gesamten Epos - die Grenzen zwischen Gut und Böse.

Wie immer kann ich kaum den nächsten Teil erwarten, verheißt doch die Ankunft einiger "Gäste" am Ende einiges an Zündstoff für die bevorstehende Hochzeit...


Trouble: Ein Jack-Reacher-Roman
Trouble: Ein Jack-Reacher-Roman
von Lee Child
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als "Way Out", 17. Oktober 2011
Zur Reacher-Fangemeinde darf ich mich noch nicht zählen, "Trouble" war erst das zweite Buch, das ich gelesen habe.

Aber dieses hat mir schon besser gefallen als zuvor "Way Out". Zum einen ist die Story - und vor allem das Ende - besser gelungen, zum anderen arbeitet Reacher diesmal ungewohnterweise im Team, was neue Aspekte in seinem Charakter zum Vorschein bringt. Trotzdem bleibt noch Luft nach oben: Lee Child baut kontinuierlich Spannung auf, aber der Schluß kann dann nicht mehr mit großartigen Überraschungen aufwarten. Und daß sich Reacher & Co. trotz brillianter Analysen teilweise völlig verrennen, wirkt irgendwie unglaubwürdig. Aufrecht erhalten muß ich auch meine schon am Vorgänger geäußerte Kritik an den Charakteren: Entweder gut oder böse, und das scheinbar ohne Grund und ohne Abstufungen. Mit dieser Art von Schwarz-Weiß-Malerei beurteilt auch Reacher seine Umgebung - die Bösen sind böse, und sie bekommen auch keine zweite Chance, sondern werden gnadenlos im Schnellverfahren verurteilt und gleich hingerichtet (ich sage nur Hubschrauberpilot).

Der Vergleich vom Klappentext mit "poliertem Stahl" ist daher meiner Meinung nach sehr passend: glatt, hart, kalt, gefühllos, aber elegant, schön anzuschauen. Wer also einen schnellen Action-Thriller ohne Schnörkel und Tiefgang sucht, wird hier bestens unterhalten, man sollte nur nicht zuviel Wert auf die Charaktere legen...


Das Lied von Eis und Feuer 04: Die Saat des goldenen Löwen
Das Lied von Eis und Feuer 04: Die Saat des goldenen Löwen
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George R. R. Martin hui, blanvalet pfui!, 7. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Langsam wird es schon fad, immer über die Qualität der Umsetzung für den deutschsprachigen Markt zu schimpfen, aber wenn die Mängel schon am Cover(!) anfangen, was bleibt mir da anderes übrig? Diesmal hat man doch glatt bei der Spruchrolle der Tullys deren Motto ("Familie - Pflicht - Ehre") vergessen!
Ansonsten bleibt es bei den fragwürdigen Übersetzungen von Eigennamen, ein paar lustige Beispiele gefällig: Davos Seaworthy wird zu Davos Seewert - warum nicht Meerwert oder gleich Mehrwert ;-), ein Junge hört auf den Namen "Heiße Pastete" und ein Schloß trägt den "furchteinflößenden" Namen "Tiefwald Motte".

Nachdem man für 2 von den 10 deutschen Büchern soviel bezahlt wie für alle 5 von 5 englischen zusammen(!) hätte ich mir da schon mehr von der Übersetzung erwartet - zumal es ja schon die zweite ist!

Was die Geschichte selbst jedoch betrifft, gerate ich nach wie vor ins Schwärmen. Nie sind mir in einem Buch interessantere und vielschichtigere Charaktere begegnet, kaum einmal hat mich eine Story so in den Bann gezogen. Im Vergleich zu den Vorgängern findet diesmal auch eine große Schlacht statt, und auch diese schildert George R. R. Martin sehr spannend.

Gut, daß das nächste Buch schon bald kommt. Und noch ein Tip an blanvalet, das Motto von Haus Baratheon lautet "Unser ist der Zorn", und das sollte dann besser am Cover stehen, sonst ist der Zorn unser, nämlich auf Seiten der Käufer!


Adrenalin: Joe O'Loughlins 1. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 1)
Adrenalin: Joe O'Loughlins 1. Fall (Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, Band 1)
von Michael Robotham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwas passt nicht..., 14. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schade, über lange Strecken fand ich das Buch interessant und spannend, aber gegen Ende hin wirkt der Autor dann etwas lust- und ideenlos. Mit der Entdeckung wer warum hinter allem steckt, ist die Luft draußen - trotz der kleinen Überraschung am Schluß. Bis dahin fand ich die Figur von Professor O'Loughlin und die Ausflüge in die Psychologie durchaus gelungen. Ein Ermittler mit "körperlichen Defiziten" ist zwar nicht neu - siehe Jeffery Deaver's Lincoln Rhyme - aber in dieser Form doch eine interessante Variante (ohne einen "ausführenden Partner" wie Amelia Sachs). Das Szenario erinnerte mich zwischendurch aber auch sehr an "Auf der Flucht".

Zugegeben, wenn ein Buch lange in den Bestsellerlisten weit oben geführt wird, habe ich auch eine entsprechend hohe Erwartungshaltung. Michael Robotham zeigt hier vielversprechende Ansätze - vielleicht werde ich ja "Amnesie" auch noch lesen - aber unterm Strich komme ich nur auf drei Sterne. Tortzdem, ich denke, daß das Genre Psychothriller schon ziemlich ausgereizt ist, so gesehen können Anhänger dieser Richtung schon Gefallen an dem Buch finden...


Conan the Barbarian
Conan the Barbarian
von Michael A. Stackpole
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Predictable, 1. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan the Barbarian (Taschenbuch)
I didn't like the former b-movie with Arnold Schwarzenegger, so if it hadn't been for the author Michael Stackpole - my favourite fantasy-writer - I wouldn't have considered reading this book. Nevertheless I feared that the pregiven main plot wouldn't leave Stackpole much room for other story elements and make the whole thing predictable and unsurprising.
And that's what has happened. The author tried his best, using his skills in describing fights and making a fantasy world alive, but the story lacks of new ideas.

So, as fans of Stackpole and of Conan might take a look, I cannot recommend "Conan" to all others, perhaps try Stackpole's "Crown Colonies" instead.


Schneewittchen muss sterben
Schneewittchen muss sterben
von Nele Neuhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Titel, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben (Taschenbuch)
"Schneewittchen muss sterben", das muß einem erst mal als Titel einfallen, klingt witzig, wirklich originell! Mit der Geschichte an sich hat das zwar wenig zu tun, aber so hat sich das Buch sicher allemal besser verkauft als z.B. als "Mord in Altenhain" oder als "Die Heimkehr des Mörders".

Abgesehen von diesem Geniestreich hat Nele Neuhaus auch im 4. Teil ihrer "Kripo Hofheim"-Reihe einen guten und spannenden "klassischen" Krimi abgeliefert. Sehr gut eingfangen hat sie dabei meiner Meinung nach die typische Kleinstadt-Atmosphäre mit der Abhängigkeit von einem ansässigen "Dorfkaiser". Eine kleine verschwiegene Gemeinschaft, in der durch ein plötzliches Ereignis alles aus den Fugen gerät. Vielleicht sind die Enthüllungen am Ende des Buches dann doch ein wenig zu viel geworden, aber es bleibt immer spannend und schwer vorhersehbar. Wie schon in den Vorgängern agiert die Polizei ziemlich planlos, klappert einfach die Verdächtigen wieder und wieder ab - und das oft ohne erkennbarfen Grund. Da kommt dann zwischendurch schon mal ein Verdächtiger abhanden, weil der Herr Kommissar mit seinen privaten Problemen zu kämpfen hat und auch die Auflösung des Falles passiert mehr durch Zufall und Beharrlichkeit denn durch kriminaltechnische Raffinesse. Das ist wohl nicht Jedermanns Sache, aber durchaus realistisch, einen Columbo wird man bei der deutschen Polizei wohl eh nicht finden. Und daß man viel über das Privatleben von Frau Kirchhoff und Herrn von Bodenstein erfährt, macht einem die beiden irgendwie sympathisch, und man möchte (neben dem nächsten Krimi) auch wissen, wie es mit ihnen persönlich weitergeht - wer weiß, vielleicht wird aus den beiden ja noch ein Paar?

Ich jedenfalls werde die Krimis von Nele Neuhaus weiter lesen, beim Überangebot von Thrillern sind gute Krimis selten genug...


Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman
Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman
von Lee Child
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Jack Reacher, schon cool, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman (Taschenbuch)
Am besten hat mir die Hauptfigur gefallen, Jack Reacher, der Ex-Militärpolizist, der als einsamer Wolf durch die Gegend zieht, bewaffnet nur mit einer Klappzahnbürste (?!?), eine Mischung aus Rambo und Robin Hood. Schon cool, was der alles kann, was er sich alles zusammenreimt, um dann doch die falschen Schlüsse zu ziehen und haarsträubende Fehler ("den größten Fehler seit Enstehung des Kosmos") zu machen und diese sofort wieder auszubügeln.

Vor allem am Anfang ist die Story auch sehr spannend und die im ganzen Buch immer wieder überraschenden Wendungen sind wirklich gut gelungen. Irgendwo in der Mitte, etwa da, wo Reacher auf Ex-Agentin Pauling trifft, ist aber ein wenig die Fahrt draussen, und ich habe mich etwas gelangweilt. Enttäuscht hat mich dann vor allem der Schluß, da hätte ich mir einen besonderen Showdown mit dem Oberbösewicht erwartet, der aber leider ausblieb. Daß man von Reacher relativ wenig erfährt, ist ok, das mehrt nur die Spannung im Hinblick auf andere Romane mit ihm. Schade ist aber, daß auch die anderen Charaktere völlig farblos bleiben, die Schilderung der "Bösen" ist so oberflächlich, daß man sie nicht mal richtig hassen kann, die "Guten" sind so langweilig, daß man kein Mitgefühl für sie entwickelt.

Unterm Strich bleibt ein gut gelungener Action-Krimi mit recht interessanter Story, gut geschrieben, ohne gröbere Mängel in der Logik, aber mit flachen Charakteren und einem enttäuschenden Ende. Aber vielleicht sollte ich um Reachers Willen dem Autor noch eine zweite Chance geben...


Nacht: Roman
Nacht: Roman
von Richard Laymon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine kurzweilige Fahrt in der Geisterbahn, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Nacht: Roman (Taschenbuch)
Ich kaufe mir eine Karte, gehe zu einem der Wagen und setze mich auf einen Platz, und dann geht die Fahrt auch schon los...

In hohem Tempo führt einen Richard Laymon durch seinen Roman, Mörder von vorn, Unfälle von der Seite, Schuss von hinten. Nicht ganz so schnell wie bei Matthew Reilly, aber der schreibt ja auch Actionthriller und keinen Horror. Wenn ich schon Vergleiche ziehe, dann also besser mit anderen Horror-Autoren: Stephen King hat für mich die besseren Stories, bei "Nacht" fehlt mir irgendwie der rote Faden durch das Buch. Man folgt einfach Protagonistin Alice durch allerlei Geschehnisse, von denen manche dann gar keinen Bezug zur Geschichte haben, wie z.B. die Episode mit Murphy. Dean Koontz kann für mich (oder konnte, in seiner Glanzzeit) wie kein zweiter Spannung erzeugen, diese fehlt mir hier völlig, man hat nie das Gefühl der Bedrohung oder Unsicherheit, das gehört für mich aber unbedingt in einen Horror-Roman. Gut fand ich aber, daß Laymon seine Geschichte selbst nicht ernst nimmt, das liest man immer zwischen den Zeilen. Nicht so wie bei Jack Ketchum, wo mir das Szenario viel zu realistisch ist, um Spaß daran zu haben.

Vielleicht ist das unfair: Wenn Herr Tarantino oder Herr Rodriguez aus diesem Plot einen Film gemacht hätten - inklusive der immer recht "freizügig" bekleideten Hauptfigur Alice - ich glaube, ich wäre begeistert! Aber als Buch empfinde ich das als Zeitverschwendung, es bleibt einfach nichts davon hängen.

...hinterher steige ich aus, war ja ganz witzig - kurzweilig, ok, aber nochmal? Nein, danke. Und eine andere Geisterbahn? Was sollte sich da schon groß ändern, bleibt doch immer dasselbe...


Strugatzki Gesammelte Werke 1: Drei Romane in einem Band: Die bewohnte Insel; Ein Käfer im Ameisenhaufen; Die Wellen ersticken den Wind
Strugatzki Gesammelte Werke 1: Drei Romane in einem Band: Die bewohnte Insel; Ein Käfer im Ameisenhaufen; Die Wellen ersticken den Wind
von Arkadi Strugatzki
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

10 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 18. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muß zugeben, als ich dieses Buch bestellt habe, hatte ich eine bestimmte Erwartungshaltung. Ich hatte ein paar Bücher von Sergej Lukianenko gelesen und war auf der Suche nach "etwas ähnlichem". Ich erwartete mir Science Fiction, neue Ideen, spannend erzählte Stories mit überraschenden Wendungen. Vielleicht so wie die Bücher von Phillip K. Dick, vielleicht auch philosophischer, wie es so in der Natur der Russen liegt.

Was habe ich stattdessen bekommen? "Die bewohnte Insel" ist eine langatmige Parabel über das Leben in einer Militärdiktatur (der ehemaligen Sowjetunion?), der Versuch eines einzelnen Individuums, sich erst in diese einzufügen und dann dagegen zu rebellieren. Wie spannend und unheimlich ich das in "1984" empfunden hatte, wie genial dort scheinbare Widersprüche in der Philosophie ("Krieg ist Frieden" usw.) erklärt werden - in diesem Roman dagegen ist alles platt, langweilig und vorhersehbar.
"Ein Käfer im Ameisenhaufen" schildert die Suche eines Menschen (oder doch nicht?) nach seiner Identität, allerdings aus der Sicht von Maxim Kammerer, der den Auftrag erhält, diesen Mann zu suchen. Viel besser hat mir das in "Blade Runner" gefallen, wo die Hauptperson selbst zweifelt, was sie denn nun ist - Mensch oder Roboter?
Den dritten Roman habe ich mir dann erspart.

Vielleicht können Freunde von "ernsthafter" Literatur mit diesem Buch ja etwas anfangen, als SF- und Lukianenko-Fan kann ich nur entschieden davon abraten, ich habe kaum je langweiligeres gelesen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 20, 2011 2:59 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18