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Beiträge von A. Lamberty
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Rezensionen verfasst von
A. Lamberty "Yuko"
(REAL NAME)   

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Frühlingsnacht
Frühlingsnacht
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ****, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Frühlingsnacht (Audio CD)
Generell ist es ja schon mal ein schönes Wagnis, gleich bei der ersten CD mit Liszt-Liedbearbeitungen zu erscheinen, die man von wenigen Ausnahmen abgesehen vor nicht allzu langer Zeit noch als eher seichte Gefilde abtat, mit denen man als Pianist sich schnell um seinen seriösen Ruf klimpern konnte. Dass es sich um ein ernst zu nehmendes Genre handelt, hat sich erst in den letzten Jahre etabliert. Die Auswahl auf der CD war also mit einem gewissen Risiko verbunden, was aber dadurch wieder etwas relativiert wurde, indem Krichel die eher populäreren unter diesen Stücken ausgewählt hat. Als Kompromiss an die Plattenindustrie muss man hingegen wohl den kitschigen Titel der CD verbuchen. Naja, solange er sich nicht wie andere mit Strass behängt auf dem Flügel räkelt, kann man das verschmerzen ;-).

Angesichts der eigenartigen Aufnahmen etlicher Newcomer, die teilweise in den Medien hoch gehandelt werden, ist Krichel hier sicherlich einer der besseren - wenn auch mit Luft nach oben. Man merkt, dass er reflektiert und dass er Liszt nicht für eine frühe Version von Rachmaninow hält - zum Glück. Er ist sicherlich reflektionsstark und die tendenziell aggressive, exhibitionistische, laute Spielweise einiger Newcomer ist nicht sein Ding. Die eher leiseren, stilleren, ruhigeren Passagen werden nicht als "leidige Durststrecke" aufgefasst werden, sondern als Passagen mit ganz eigener, besonderer Qualität. Auch damit hebt er sich ab von einigen der "mickey-mousigen" anderen Aufnahmen oder solchen, bei denen Lautstärke und quasi-maschineller Anschlag gerne schon mal "Leidenschaft" genannt wird - und man sich verwundert die Augen resp. Ohren reibt.

Dass noch Luft nach oben ist, ist kein Makel, da es nun mal noch eine erfahrenere Top-Liga gibt und zum zweiten bei Plattenaufnahmen bei Neulingen wenig Zeit ist und zu viele Leute reinreden. Man wird das Gefühl nicht los, dass er eigentlich noch mehr hätte rausholen können, aber dass er sich entweder dafür die Zeit nicht genommen oder aber man sie ihm nicht gegeben hat.


Chopin
Chopin
Preis: EUR 6,99

14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht mein Ding..., 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Chopin (Audio CD)
Knallharter Anschlag, unnötige brachiale Lautstärken (sie nennt das "Leidenschaft"). Lyrische Passagen wirken oft wie ein leidiges Übel, dass es zu überbrücken gilt, bis wieder richtig reingehauen werden kann.

Ein Pianist sagte mal, dass es Pianisten gibt, die das Klavier als Gesangsinstrument sehen und welche, die es als Schlaginstrument sehen. Buniatishvili gehört zu den letzteren, wobei dies bei einer bestimmten pianistischen Szene der zeit sozusagen als "State of the Art" gilt - leider. Die Brutalität des Anschlags geht für meinen Geschmack stellenweise weit über die körperliche Schmerzgrenze hinaus. Es gibt Leute, die finden gerade das gut und die Vorlieben sind halt unterschiedlich - mein Ding ist es nicht. Technisch hat sie das natürlich alles drauf (osteuropäischer Tonleiterdrill mit seinen guten und seinen weniger guten Auswirkungen....).

In meinen Augen wieder nur eines dieser vielen Marketingprodukte, wo Defizite mit bestimmten optischen Effekten ausgeglichen werden sollen (Räkeln am Klavier, tiiiiiefe Ausschnitte - ist der neue Trend, Juja Wang macht auch mit, hat aber auch vergleichbare pianistische Schwachpunkte, wo lyrische Defizite oder auch interpretatorische Ratlosigkeit gerne mal im dreifachen Forte weggedonnert werden). Kurz: Für mich zu wenig eigene Persönlichkeit, viel zu viel Lautstärke, zu exhibitionistisch (nicht zu verwechseln mit Ausdrucksstärke), zu wenig Sinn für poetische Momente.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2016 1:54 PM MEST


Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Preis: EUR 10,99

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen **, 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 (Audio CD)
Die Interpretation ist in meinen Augen nicht schlechter und nicht besser als die tausender anderer Klavierstudenten. Ich fand sie über weite Strecken sehr "schulmädchenhaft", es schien in erster Linie darum zu gehen, möglichst nichts falsch zu machen, daber das ist natürlich zu wenig angesichts der Konkurrenz auf dem Sektor. Die Farbbreite ist unglaublich schmal und es schien, als ob ein Rubato an der ein oder anderen Stelle nicht durch eine lyrische Idee begründet war, sondern durch technische Grenzen bzw. den Schwierigkeitsgrad der ein oder anderen Stelle.

Ein typisches Marketingprodukt, was natürlich jeden wirklich guten Nachwuchspianisten entmutigt, der mehr zusagen hat, aber nicht zum Zug kommt, weil aus welchen Gründen auch immer nicht so gut bei der Plattenfirma punkten kann.

Völlig unbegreiflich, dass die großartige Yulianna Avdeeva, Siegerin im Chopin-Wettbewerb 2010, deren phantastische pianistische Persönlichkeit auch durch russischen Tonleiterdrill nicht ausgetrieben werden konnte und die wirklich ideenreich und farbig interpretiert, in deutschen Medien komplett leer ausgeht, aber Scheps und Buniatishwili usw., von denen es - wie ein anderer Rezensent sagt - allein in China tausende gibt, so gehypt werden. Nicht dass es ich ihr nicht gönnen würde, aber das muss doch für jeden Nachwuchspianisten einfach extrem entmutigend sein.

Es gibt Pianisten, deren Anspruch es ist, möglichst das Maximum aus jedem Takt herauszuholen. Scheps gehört nach meinem Eindruck nicht dazu.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2015 11:16 PM MEST


Mode zeichnen und entwerfen: Grundlagen, Techniken, Ideen; Mit inspirierenden Übungsbeispielen
Mode zeichnen und entwerfen: Grundlagen, Techniken, Ideen; Mit inspirierenden Übungsbeispielen
von Dieter W. Schwaiger
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ****, 21. September 2012
Habe das Buch einer 14-Jährigen geschenkt, und es war ein voller Erfolg. Sie arbeitet emsig nach und nach die Übungen nach und hat schon eine ganze Mappe angefertigt. Sie findet das Buch "cool", weil es relativ vielseitig ist und Grundlagen vermittelt (Proportionen, Zeichnen), aber auch Anregungen zum selbst Ausprobieren. Das Buch hat Ehrgeiz und Lernwille geweckt, das ist mehr als man bei einem "normalen" Geschenk erwarten kann.


Kinder mit Asperger einfühlsam erziehen: Wie Sie Sozialverhalten und Kommunikation Ihres Kindes fördern
Kinder mit Asperger einfühlsam erziehen: Wie Sie Sozialverhalten und Kommunikation Ihres Kindes fördern
von Beth Wagner Brust
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Annehmen oder umerziehen?, 25. Juli 2012
Die Frage stellt sich - wie immer bei dem Thema - : will man Menschen in ihrer Andersartigkeit annehmen oder sollen sie sozusagen "den Normalo schauspielern", der sie nicht sind.

Beispiel Blickkontakt: wenn ein Asperger dazu erzogen wird, den Blickkontakt zu halten, verliert er u. U. ein ganz wichtiges Tool, da viele Asperger nun mal die Emotionen und vieles andere mehr nicht an den Augen ihres Gegenübers ablesen, sondern am Mund.

Wenn das Kind also dazu umerzogen wird, anderen ständig in die Augen zu sehen, obwohl ihn das irritiert und er darin überhaupt nichts erkennen kann, dann verliert es die Fähigkeit, sein Gegenüber "zu lesen", es einzuschätzen, weil es das nunmal (zumindest viele von ihnen) nur an den Bewegungen des Mundes kann.

Irgendwie scheint es in den meisten Asperger-Büchern in erster Linie darum zu gehen, dass das Kind sich unauffällig verhalten soll, aber nicht darum, dass es gut klar kommt. Das wird nicht offen so gesagt, es passiert alles unter dem Label "wir wollen ihm ja bloß helfen". Nur dass sowas m. E. keine Hilfe ist, wenn man aus einem Asperger-Kind eine Art "Normalo-Darsteller" macht. Das ist in etwa vergleichbar wie wenn man von einem Homosexuellen verlangt, er solle sein Leben lang einen Heterosexuellen spielen, um nicht weiter aufzufallen. Oder wenn ein Linkshänder auf Rechtshänder umdressiert wird: er wird damit nie seinen Frieden finden.

Wenn man so einem Kind wirklich helfen will, dann nicht in einer "Normalo-Schauspielerei" und indem man ihm ständig seine - vermeintlichen - Defizite vor Augen führt (die ja aus seiner Perspektive oftmals gar keine Defizite sind), sondern indem man es in seinen Fähigkeiten und Begabungen bestärkt und fördert, da eine selbstbewusste Ausstrahlung und innere Zufriedenheit schon automatisch dazu führt, vermeintliche oder echte Defizite zumindest teilweise zu kompensieren. "Behinderte", die glücklich und selbstbewusst sind, werden m. E. meist auch vom gesellschaftlichen Umfeld besser behandelt, als Behinderte, deren Selbstbewusstsein zuvor erst atomisiert wurde, indem man ihm ständig erzählt hat, wie defizitär es doch ist und die dementsprechend mit einer unterwürfigen, gedemütigten Attitüde auftreten, in vorauseilender Annahme der nächsten kommenden Herabwürdigung.

Da wird meiner Ansicht nach das Pferd von hinten aufgezäumt: erst wird den Kindern eingebimst, dass sie "verkehrt" sind so wie sie sind. Und nachdem man ihr Selbstbewusstsein dauerhaft geschreddert hat, erwartet man von ihnen "normales Verhalten". Meiner Ansicht nach muss sich noch viel ändern im Umgang mit Leuten, die halt nicht den üblichen "Standards" entsprechen.
Kommentar Kommentare (24) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2016 1:58 PM MEST


Das Chaos da draußen: Wie Du Deinen autistischen Alltag besser bewältigen kannst
Das Chaos da draußen: Wie Du Deinen autistischen Alltag besser bewältigen kannst
von Lasse von Dingens
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bringt mich nicht weiter, 23. Juli 2012
Das Buch eignet sich vielleicht eher für Außenstehende, die in mit der Materie zum ersten Mal konfrontiert werden.

Für Leute, die mit der Materie etwas vertrauter sind bringt es so gut wie nichts Neues. Dass Asperger-Autisten z. B. mehr an Sachthemen als an "Socializing" interessiert sind, dass wissen die Betroffenen von Kindesbeinen an und ist wohl in erster Linie an neu Interessierte gerichtet - insofern ist der Titel irreführend.

Inhaltlich und stilistisch fand ich das Buch weitestgehend eindimensional bis oberflächlich, ja stellenweise sogar riskant - zum Beispiel scheint es mir vermessen bis gefährlich, dass der Autor dem Betroffenen rät, welche Personen er zu einem Coming-Out mitnehmen soll. Das jedoch kann jeder nur für sich selbst beurteilen, da es von seinem Umfeld, dem Charakter der Freunde (soweit vorhanden), Verwandten, Chef usw. abhängt und da keine Pauschalratschläge gegeben werden können oder sollten.

Sprachlich schreit das Buch förmlich nach dem Rotstift des Korrektors. Seine bevorzugte Formulierung "von wegen dieses oder jenes" im Sinne von "aufgrund" ist wirklich nur etwas für stilistisch hart Gesottene.

Wirklich problematisch finde ich jedoch, dass jemand, der erst seit drei Jahren von seiner Diagnose weiß und obendrein zu den Aspergern gehört, die ohnehin vergleichsweise wenig Probleme zu haben scheinen (also verheiratet sind bzw. in Beziehung leben und berufstätig sind) anderen Aspergern, die bedeutend mehr Probleme haben, denn nun raten will. Vieles wirkt "glückkeksspruchmäßig", etwa wenn dem Leser geraten wird, sich mit bestimmten Dingen abzufinden und aus anderen Situationen das Beste zu machen. Für solche Ideen braucht's keinen Buchkauf.

Erkenntnisgewinn hatte das Buch für mich keinen. Alles an reinen Sachinformationen kann man genauso gut im Internet nachlesen, teilweise sogar besser, etwa da, wo in Selbsthilfegruppen nützliche Sachinfos, etwa wissenschaftlicher Art ausgetauscht werden oder die Vor- und Nachteile von Diagnosen diskutiert werden und wo konträre Meinungen und verschiedene Asperger-Sichtweisen aufeinander treffen oder wie Betroffene sich Tipps geben, was den Umgang mit Geräuschen betrifft usw.

Wirklichen Erkenntnisgewinn haben eher Studien über die Vernetzung im Gehirn, neue neurologische Testverfahren usw. Da gibt es durchaus verständlich zu Lesendes, wenn man sich ein bisschen umsieht. Etwa zum Thema Asperger und mathematische oder musikalische Begabung. Das hilft im Alltag zwar auch nicht weiter, hat aber zumindest Erkenntnisgewinn und zeigt auf, wohin es hinsichtlich der Forschung in Zukunft gehen könnte.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2013 9:06 PM MEST


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