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Beiträge von Janosch Dziwior
Top-Rezensenten Rang: 591.361
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Rezensionen verfasst von
Janosch Dziwior

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Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country-Star war
Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich Country-Star war
von Pauls Toutonghi
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skurril, mit Schwächen - aber lesenswert., 22. April 2011
Dieser Roman ist sehr unkonventionell aber dennoch beziehungsweise trotzdem kann man ihn durchaus empfehlen. Deutliche Abzüge muss man aber beim Plot machen, welcher bei aller Skurrilität insgesamt viel zu unausgegoren ist. Was dieses Buch so lesenswert macht, das sind die hervorragend geschilderten, ungewöhnlichen Charaktere. Der Autor schildert sie sehr akkurat und mit großer Wärme und kommt fast ohne jede Stereotype aus. Trotz der humoristischen (aber nie im Sinne eines platten Humors) Schreibweise kommen mitunter leichte Längen auf. Der ein oder andere Handlungsstrang wirkt etwas sinnlos und hätte durchaus entfernt werden können. So wird die Handlung manchmal doch etwas emotionslos. Nicht aber gegen Ende des Buches hier nimmt die Handlung noch einmal Fahrt auf und es wird richtig emotional. Trotz einiger deutlicher Schwächen war dieser Roman absolut lesenswert. Ich bin schon gespannt auf den Nachfolger, denn der Autor hat mit Sicherheit großes Potential.


Deutsches Theater
Deutsches Theater
von Benjamin von Stuckrad-Barre
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Texte, brillant formuliert!, 22. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Deutsches Theater (Taschenbuch)
Dieses Buch ist (nahezu) rundum gelungen und das Lesen hat mir viel Freude bereitet. Die Formulierungen des Autors sind messerscharf, so dass hier der Begriff Lesevergnügen einmal wirklich angebracht ist. Wie viele zeitgenössische. deutschsprachige Schreiberlin ge können so spielerisch mit der Sprache umgehen? Und einem so viele herzhafte Lacher entlocken? Definitiv ist das eines der besten Bücher, welche ich in letzter Zeit gelesen habe und man kann es somit uneingeschränkt empfehlen. Unverständlich, warum man die einzigen schwächeren Texte gleich zu Beginn platziert hat. Ein klein wenig Geduld wird dem Leser also abverlangt, er wird aber dafür anschließend vollauf belohnt.


"Nicht nur die Liebe zählt ...": Lebenszufriedenheit und kultureller Kontext
"Nicht nur die Liebe zählt ...": Lebenszufriedenheit und kultureller Kontext
von Petia Genkova
  Broschiert
Preis: EUR 40,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch hält nicht annähernd was der Klappentext verspricht, 22. April 2011
Hier wurde eine wissenschaftliche Arbeit (vermutlich eine Habilitation) kaum oder gar nicht überarbeitet veröffentlicht. Dieses Buch ist keinesfalls lesenswert für ein breiteres Publikum, sondern selbst innerhalb der Wissenschaft nur für Personen, welche sich mit Interkultureller Psychologie beschäftigen. Doch selbst diese dürften nicht begeistert sein, denn für ein wissenschaftliches Werk (und populärwissenschaftlich ist es bei dieser schwerfälligen Schreibweise keinesfalls) legt man eigentlich höhere Maßstäbe an. So verwundern die exzessiven Sekundärzitate selbst relativ neuer Quellen sowie die fehlende Berücksichtigung eigentlich recht zentraler Forschungsergebnisse. Insgesamt überzeugt der Theorieteil kaum, es dominieren lange Listen von Aufzählungen. Auch der komplizierte Sprachstil erschwert das Verständnis, manche Passagen wirken ungelenk aus dem Englischen übersetzt. Hängen bleibt eigentlich nur das fortwährende Lamento, dass in der Kulturvergleichenden Psychologie alles so schwierig sei und das Eigenlob, dass man selbst alles so gut umgesetzt habe. Dabei ist die Studie methodisch keinesfalls besonders ausgefeilt und die Ergebnisse doch recht überschaubar. Dass dieses Buch im akademischen Kontext durch gewunken wurde ist ein Skandal, der zweite ist, dass es einem hier für viel Geld als anwendungsbezogen verkauft wird. Finger weg!


Unter deutschen Betten: Eine polnische Putzfrau packt aus
Unter deutschen Betten: Eine polnische Putzfrau packt aus
von Justyna Polanska
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Recht unmotivierte Schwarzarbeit, 22. April 2011
Wer auch immer dieses Buch überarbeitet hat, der hat ziemlich schlechte Arbeit abgeliefert. Einst hatte ich einen Auftrag bei dem ich genau nach Seitenzahl bezahlt wurde. Und was macht man dann, wenn man keine Lust und kein Material hat? Man macht Absätze, ganz viele Absätze, rückt wörtliche Reden radikal ein und schreibt im Text immer wieder ganz fett. Dazu macht man noch sehr viele kleine Kapitel (natürlich mit großer Kapitelüberschrift) - so kann man auch immer wieder eine Seite nur zu einem Drittel vollschreiben. Genau solche Stilmittel werden in diesem Buch bis zum Erbrechen ausexerziert. Die gut 200 Seiten hätten sich so eventuell auch auf knapp 100 unterbringen lassen. Und selbst der spärliche Inhalt der dann übrig bleibt muss noch stark gestreckt werden, beispielsweise durch 15 Seiten Putztipps. Ansonsten braucht die Autorin ein knappes Viertel des Buches um uns zu schildern, warum sie es schreibt und was sie damit erreichen will. Dann geht es mit der ein oder anderen Anekdote los. Manche sind sehr eindringlich, einige witzig, andere sollen wohl erotisch angehaucht sein. Etwas nervig ist der mitunter +überdramatische Sprachstil, welcher ziemlich an Unterschichten-Fernsehen erinnert. Am Ende schreibt dann die Autorin, es hätte noch so viele interessante Geschichten gegeben - man fragt sich, warum sie einem vorenthalten wurden. Immerhin, die teils ganz passablen Geschichten rechtfertigen gerade so zwei Sterne. Empfehlen kann man dieses Buch aber nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2011 10:21 AM MEST


Wassermusik. Roman
Wassermusik. Roman
von T. Coraghessan Boyle
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Boyle mal ganz anders - aber leider nach furiosem Beginn mit einem schwachen Ende, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Ich habe schon viele Bücher von Boyle gelesen aber die Wandlungsfähigkeit des Autors hat mich einmal mehr überrascht. Denn hier nähert er sich dem Stoff keineswegs so, wie er es bei seinen anderen Werken mit historischem Touch tut. Stattdessen springt er mitten in die Handlung und er legt mit einem absolut rasanten Erzähltempo los. Ungewöhnlich auch sein Schreibstil, welcher dieses Mal auch mit einigem an englischem Humor angereichert ist. Boyle geht damit fast in eine Richtung irgendwo zwischen Tom Sharpe und Terry Pratchett. Und weil er die Handlung in der gewohnten Qualität schildert denkt man sich die ersten 300, 400 Seiten: Das ist der beste Boyle, den ich je gelesen habe und vielleicht schafft er mit diesem Buch den Sprung in die Liga der ganz, ganz Großen. Leider kann er dann das Erzähltempo nicht mehr annähernd so hoch halten. Der zweite Teil des Buches (gleichzeitig die zweite Expedition) ist zunehmend weniger interessant und die Handlung verflacht die letzten 100 Seiten dann vollkommen. Das ist sehr schade, weil Boyle hier (mal wieder) nicht weit von einem brillanten Meisterwerk entfernt war.


Hummeldumm: Das Roman
Hummeldumm: Das Roman
von Tommy Jaud
  Broschiert

2.0 von 5 Sternen Wie eine Pauschalreise aus dem Katalog: Billige Massenware, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Hummeldumm: Das Roman (Broschiert)
Dass Jaud früher Comedy-Serien schrieb merkt man diesem Roman überdeutlich an: Die Story ist sehr platt und - abgesehen von ein paar völlig unrealistischen Einsprengseln - komplett vorhersagbar. Auch die Charaktere bleiben trotz eines Umfangs von über 300 Seiten zumeist vollkommen platt und sind eindimensionale Abziehbilder. Selbst der Hauptfigur fehlen (anders als bei Vollidiot und Resturlaub) weitgehend die Konturen. Immerhin: Im Mittelteil des Buches kann einem der Autor des Öfteren ein Kichern entlocken. Ansonsten bleibt der Roman aber recht mäßig, eine Art literarischer Mario Barth- Auftritt.


Der Wahnsinn liegt auf dem Platz
Der Wahnsinn liegt auf dem Platz
von Jens Lehmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist höchstens reif für die Regionalliga, 18. September 2010
Gleich vorweg: Als jahrelanger Lehmann-Sympathisant hätte ich mit einem intelligenteren und unterhaltsameren Buch gerechnet. Aufgeteilt ist es in mehrere Kapitel, welche zumeist einem losen chronologischen Faden folgen. Innerhalb der Kapitel wird stellenweise vor- und zurückgesprungen, gewisse Wiederholungen bleiben dabei nicht aus. Recht interessante Einblicke liefern die Kapitel zum Einstieg in das Profigeschäft und auch zum Abschnitt beim BVB. Der Rest des Buches fällt dagegen deutlich ab, insbesondere die neueren" Kapitel. Hier werden gewisse Thesen des Keepers einfach zu oft wiederholt. Die vermeintlich skandalösen Aussagen fallen dabei aber recht knapp und unspektakulär aus. Wesentlich unangenehmer ist da schon die (in diesem Genre übliche) Selbstverklärung. Und immer sind die anderen Schuld, was mit fortschreitender Seitenzahl zunehmend nervt. Ebenso wie die ein oder andere lächerliche Verschwörungstheorie. Mitunter widersprechen sich Lehmann und sein Autor Siemes auch selbst. Etwas zu knapp fallen dagegen zwei essentielle Bestandteile des Genres Fußballerbiographie aus: Einblicke hinter die Profi-Kulissen und lusti8ge oder spektakuläre Anekdoten. Die ein oder andere Geschichte mit Potential (z.B. der betrunkene Matthäus) ist zwar dabei, jedoch werden diese meist lieblos abgehandelt.


Schuld: Stories
Schuld: Stories
von Ferdinand von Schirach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast so mitreißend wie das Erstlingswerk "Verbrechen", 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Schuld: Stories (Gebundene Ausgabe)
Der Aufbau und die Schreibweise dieses Buches sind mit der des Vorgängers "Verbrechen" identisch: Verschiedene, stark unterschiedlich lange Kurzgeschichten aus der juristischen Praxis werden erzählt. Trotz der minimalistischen Erzählweise löst der Autor mit ihnen jede Menge Emotionen beim Leser aus. Vieles ist schockierend, manches rührt einen und gelegentlich wird es sogar lustig. Die Geschichte zum Einstieg wurde leider schon vorab im Spiegel gedruckt, sie hatte mich damals sehr bewegt und für alle, die sie noch nicht kennen, sollte dies ein gelungener Auftakt sein. Es folgen zwei, drei mäßigere Fälle, aber es sind die einzigen. Denn spätestens zur Mitte des Buches (die Geschichte des Swinger-Päärchens) packt es einen dann vollkommen und lässt einen nicht mehr los. Ganz stark sind vor allem die Geschichten, in denen einen der Autor zwingt völlig vom Schwarz-Weiß-Denken abzulassen. Bei einigen Fällen hofft man fast, dass sie nicht wahr sind. Nahezu alle Kurzgeschichten sind unglaublich gut geschrieben, in der typischen Art des Autors. Insgesamt kommt dieses Buch vielleicht nicht ganz an den Vorgänger heran, aber es kommt ihm sehr nahe und verdient sich knapp fünf Sterne.


Drop City: Roman
Drop City: Roman
von T. C. Boyle
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen - irgendwo an der Grenze zwischen 4 und 5 Sternen, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Drop City: Roman (Taschenbuch)
Die Hauptfiguren des Buches sind zu Beginn in zwei scheinbar völlig isolierten Handlungssträngen angesiedelt: Star, Ronnie und Marco haben ihr kleinbürgerliches Leben radikal hinter sich gelassen und treffen sich in einer Hippie-Kommune in Kalifornien. Dem gegenüber steht Sess Harder, der als Selbstversorger in Alaska lebt und der frisch liiert mit Pamela ist, welche ebenfalls aussteigen will. Alle Personen eint eine ablehnende Haltung gegenüber den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse, die Schlüsse und Lebenswege welche daraus resultieren sind aber unterschiedlich. Das Buch ist schon ein ganzes Stück vorangeschritten, ehe klar wird, wie sich die beiden Handlungsstränge kreuzen: Die Hippie-Kommune in Kalifornien wird aufgelöst und macht sich auf den Weg zu ihrem zukünftigen Standort nach Alaska. Dort prallen dann Gegensätze aufeinander.
Erneut ist Boyle ein Buch gelungen, welches sich sehr flüssig lesen ist. Der historische Rahmen der 70er Jahre ist allenfalls angedeutet und im Gegensatz zu anderen Büchern verzichtet der Autor hier auf historische Abhandlungen und Ausflüge - was der Lesbarkeit sehr entgegen kommt. Man kann die Handlung durchaus auch als zeitlos beurteilen.
Die Kritik vorhergehender Rezensionen, die Handlung und die Personen seien sehr stereotyp kann ich nur bedingt nachvollziehen und zwar insofern, dass Stereotypen manchmal halt sehr nah an der Realität sind. Die Hauptfiguren sind recht rund, insbesondere der herrlich getroffene Antiheld Ronnie. Jeder selbstkritische Leser wird sich teilweise in diesem großmäuligen Pseudo-Alpha wieder erkennen, welche zwischen den Hippies und den Jägern und Fallenstellern pendelt und bei beiden nicht heimisch wird, weil er ein degeneriertes Kind der Zivilisation ist. Aber auch bei den vier Protagonisten lassen sich zahlreiche negative Seiten finden, welche der Autor andeutet. Auch zu zahlreichen anderen Fragen nimmt der Autor allenfalls indirekt Stellung und deutet am Ende nur an, dass beide Lebensformen durch die gesellschaftlichen Veränderungen überholt werden.


Männer und Frauen im Job Interview: Eine evolutionspsychologische Studie zu ihrem Sprachgebrauch im Englischen
Männer und Frauen im Job Interview: Eine evolutionspsychologische Studie zu ihrem Sprachgebrauch im Englischen
von Daniela Wawra
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein vollkommen unsägliches Buch, 6. August 2010
Neben sinnfreien Wortneuschöpfungen zum Thema (z.B. genderflex oder gendersell) und unfreiwillig komischen Ansichten ("In welcher Beziehung sex und gender zueinander stehen, bzw. ob sie überhaupt in einer Beziehung zueinander stehen, ist umstritten.") hat dieses Buch noch eine Studie" zu bieten, welche mit sehr schwach noch euphemistisch bewertet ist.
Die Stichprobe bestand aus sagenhafte 9 Männer und 9 Frauen, genauer Studenten und auf dieser Basis wurde dann exzessiv gerechnet. Auch von handwerklich- methodischer Seite her wurden Fehler gemacht, welche man selbst bei Studenten in den ersten Semestern nicht erwartet: So wurde nicht geprüft ob sich die Bewerber auf dem gleichen Level befinden. Die Interviews wurden natürlich auch von Wawar selbst durchgeführt - wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer (bewusst oder unbewusst) beeinflusst wurden sehr hoch ist. In der Psychologie oder Wirtschaft wäre diese Arbeit allerhöchstens als Seminararbeit, niemals aber als Doktorarbeit durchgegangen.


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