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Rezensionen verfasst von
silicia

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HP Deskjet D2660  Tintenstrahldrucker
HP Deskjet D2660 Tintenstrahldrucker

1.0 von 5 Sternen Furchtbar, 18. März 2013
Den Drucker haben wir seit mehreren Jahren und es ist die reinste Katastrophe.
Trotz geradem Einlegen der Blätter, werden diese oft genug schief eingezogen.
Er druckt, wie er lustig ist. Wenn man Glück hat, geht es ohne Neustart des PCs, meistens jedoch muss man ihn neu starten. Der Tintenverschleiß ist ein schlechter Witz. Manchmal hab ich das Gefühl, als ob der Drucker durstig ist und das Zeugs über Nacht leer trinkt... Die Kosten der Patronen sind dementsprechend eine absolute Frechheit.
Nie, nie, nie, nie, wieder. Ich weiß nicht, wie oft ich den schon aus dem Fenster schmeißen wollte. Bisher konnte ich mich zurück nehmen. Wer weiß wie lange noch...


Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz
Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz
von Kimberly Derting
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Die Macht der Worte, 19. Oktober 2012
Zum Inhalt:

“Unser Gesellschaftssystem ist simpel aufgebaut: Es besteht aus mehreren Klassen, die neben der Amtssprache auch noch die klassenspezifische Sprache sprechen. Dabei müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. So muss man die Augen senken und nicht reagieren, sollte eine Sprache gesprochen werden, die über der der eigenen Klasse steht. Tut man dies nicht, bedeutet das den sicheren Tod.

Über alldem steht die Königin, deren Sicherheit und Wohlergehen oberste Priorität haben. Sie hat kein Erbarmen und bestraft diejenigen, die sich nicht an diese strengen Regeln halten

Was ich damit zu tun habe? Nun, zum einen bin ich Teil dieser Gesellschaft und muss mich somit an diese Regeln halten. Zum anderen habe ich eine bestimmte Fähigkeit, die nicht nur mich, sondern auch meine Familie und Freunde ins Verderben stürzen könnten. Ich heiße Charlie und meine Fähigkeit ermöglicht es mir nicht nur jede Sprache zu verstehen, sondern auch zu sprechen!”

Meine Meinung:

Wie Titel und Cover vermuten lassen, geht es hier dunkel zu. Grund heirfür ist die aktuelle Regentin, deren Herzlosigkeit und Grausamkeit nicht davor zurückschrecken, ihre eigene Tochter für ihr persönliches Wohl zu opfern. Dass sie mit dem Volk nicht weniger brutal verfährt, ist abzusehen.

Die Protagonistin Charlie besitzt die gefährliche Gabe, jede Sprache zu sprechen und zu verstehen. Zuerst habe ich die eigentliche Problemstellung nicht erkannt, was mir erst beim Fortschreiten der Geschichte klar wurde: Wenn man alles versteht, weiß man auch, wenn über einen selbst geredet wird. Dabei still zu halten und keine Reaktion zu zeigen, die vermuten lässt, dass man das Gesprochene verstanden hat, fällt sicherlich nicht immer leicht. Das wird wohl jeder nachvollziehen können. Zum anderen hat sie manchmal Probleme, die Sprachen auseinander halten zu können. Das dies des öfteren zu brenzligen Situationen führt, wundert nicht mehr.

Noch ein großes Problem: Man kann niemandem mehr trauen. Um sich bei der Königin einzuschmeicheln und ihr Wohlwollen zu erschleichen, werden manche sogar von den eigenen Freunden und Verwandten verraten. Auch wenn sich die Anschuldigungen als haltlos erweisen, bedeutet das für die Betroffenen der Galgen.

Für Charlie ist es oft nicht leicht, ihre Fähigkeit vor ihren Freunden geheim zu halten. Trauen kann sie niemandem!
Sie ist auch generell der Typ, der sich lieber im Hintergrund aufhält und so wenig wie möglich auffällt. Daher wird sie neben ihrer extrovertierten, äußerst hübschen und kontaktfreudigen Freundin Brooklynn oft in den Schatten gestellt. Letztere feiert gerne in illegalen Clubs und schmeißt sich mit Herzenslust an jeden Jungen ran, der ihr in die Quere kommt.

Im Laufe der Geschichte entwickelt sich die Protagonistin immer weiter. Ich konnte ihre Entscheidungen allerdings nicht immer nachvollziehen. Oftmals war ich versucht, sie zurecht zu weisen und ihr zu sagen „Tu das bloß nicht!!!“, was daraus schlussfolgern lässt, dass ich definitiv zu ängstlich und nicht tough genug bin ;-)
Ebenso wie sie, schwankten meine Gefühle und Ansichten gegenüber der anderen Personen. Eine Zeitlang waren gewisse Charaktere sympathisch, was sich jedoch ein paar Seiten später wieder ändern konnte.

Sprachlich ist das Buch in der Jugendsparte einzuordnen. Durch den leicht lesbaren Schreibstil wird der Lesefluss aufrecht erhalten, was einen kontinuierlichen Spannungsaufbau ermöglicht.
Generell bin ich kein Fan von unnötigem Ausschmückens der Geschichte drumherum. Deshalb war ich umso erfreuter, dass die Autorin sich auf das Wesentliche beschränkt und sich nicht in ewig langen Beschreibungen verliert, die die Spannung abflachen und einen aus dem Geschehen reißen. Trotzdem bleibt die Bildhaftigkeit erhalten.

Fazit: Für mich gehört das Buch zu dem Bereich “Positive Überraschung”. Es hält für den Leser viele Wendungen bereit, die man so nicht erwartet hätte. Band 2 wird definitiv weiter gelesen, was in der heutigen Fülle der Trilogien nicht mehr selbstverständlich ist!


Das Land der verlorenen Träume: Roman
Das Land der verlorenen Träume: Roman
von Caragh O'Brien
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Veränderungen sind nicht immer positiv, 18. Mai 2012
Zum Inhalt:

Mit ihrer kürzlich geborenen Schwester Maya flüchtet die 17-jährige Hebamme Gaia auf der Suche nach dem geheimnisvollen 'Alten Wald' ins Ödland. Am Ende ihrer Kräfte angekommen, werden beide von einem jungen Reiter aufgelesen, der sie tatsächlich an den gesuchten Ort bringt.Dort angekommen, muss Gaia schnell erkennen, dass das Leben fernab der Enklave nicht unbedingt besser ist. Auch an diesem Ort werden Menschen unterdrückt, genauer gesagt: Die Frauen unterdrücken die Männer.
Weibliche Nachkommen sind sehr rar und sogar fast vor dem Aussterben. Ohne weiblichen Nachwuchs ist der Fortbestand der Bewohner in Gefahr. Deshalb genießen Frauen in Sylum einen hohen Stellenwert und haben die Macht das andere Geschlecht zu unterdrücken.
Gaia steht eigentlich auf der besseren Seite, doch die dort herrschende sogenannte Matrarch hat das Sagen und möchte Gaia auf ihrer Seite wissen. Diesen Wunsch versucht sie mit allen Mitteln zu erzwingen, sehr zum Leidwesen der jungen Hebamme.
Flucht bleibt für Gaia ausgeschlossen. Sie muss einen anderen Weg finden, dieser Schreckensherrschaft zu entgehen.

Meine Meinung:

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Deshalb hatte ich zuerst Bedenken, ob ich mich noch an die Geschehnisse erinnern kann und die Zusammenhänge verstehe. Zum Glück war das absolut kein Problem. Das Buch beginnt genau dort, wo 'Die Stadt der verschwundene Kinder' aufgehört hat. Passagen, die sich auf den Vorgängerband beziehen, werden teilweise kurz erklärt, bzw. verständlicher dargestellt um einige Wissenslücken aufzufrischen. Dabei hat die Autorin auf die trockenen Kurzzusammenfassungen verzichtet sondern hat die Rückblicke geschickt in die Geschichte mit einfließen lassen. Gaia denkt z.B. immer mal wieder über Teile ihrer Vergangenheit nach oder erzählt anderen Personen etwas darüber.

Im Gegensatz zum ersten Teil, hat mich Gaia hier oft einfach nur genervt. Ihr Prinzipiendenken empfand ich als zu aufgesetzt und unreal. Es gab einige Passagen, da wäre ich am liebsten in das Buch gesprungen, um sie einfach mal durchzuschütteln und ihr das Offensichtliche aufzuzeigen. Sie ist ja regelrecht blind vor lauter 'auf den eigenen Prinzipien beharren', dass sie ihr eigentliches Ziel oft aus den Augen verliert. Es hatte was von diesem nervigen 'Um eine Sekunde verpasst' oder diesen Verwechslungen in Filmen (Grrrr..). Als Leser/Zuschauer ärgert man sich, bis zur Auflösung. Dieses Gefühl hatte ich hier oft beim Lesen. Dann wiederum zeigte Gaia wieder etwas von ihrem Scharfsinn und ihrer Charakterstärke. Ein nervenaufreibendes hin und her.
Zum Sprachstil gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Er ist einem Jugendbuch entsprechend klar verständlich und leicht zu lesen.

Auch wenn es bis Oktober nicht mehr so lange hin ist, bin ich doch recht froh, dass das Buch, anders wie Band 1, nicht mit einem gemeinen Cliffhanger endet ;-)


Es war einmal - Mein erstes grosses Märchenbuch (Bücher für die Kleinsten)
Es war einmal - Mein erstes grosses Märchenbuch (Bücher für die Kleinsten)
von Kerstin M Schuld
  Pappbilderbuch
Preis: EUR 18,50

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 15. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange habe ich nach dem perfekten Märchenbuch gesucht. Es sollte kindgerechte Texte und Bilder beinhalten, nicht zu schwer sein (damit man gemütlich im Bett liegend vorlesen kann, ohne Angst haben zu müssen erschlagen zu werden) und lange überleben ;-).

Märchenbuch heißt nicht gleich Kinderbuch. Ich habe auch schon zu Märchenbücher gegriffen, die hauptsächlich für erwachsene Nostalgiker geeignet sind.
Dieses Märchenbuch hingegen ist absolut für Kinder gemacht.
Zum einen sind die Ecken abgerundet (können keinen Schaden anrichten) und zum anderen bestehen die Seiten aus stabiler Pappe, sehr passend für die kleine Kinderhand. Daher macht es auch nichts aus, wenn ein kleines Kind das Buch mit etwas Essbarem verwechselt. Auch die immer klebrigen Kinderhände verursachen keinen Schaden, da die Seiten beschichtet und somit abwaschbar sind.
Es wurde wirklich viel daran gesetzt, diesem Buch die bestmöglichste Überlebensdauer angedeihen zu lassen ;-)

Die Aufmachung ist wirklich gelungen. Es macht sogar mir unheimlichen Spaß, durch dieses Buch zu blättern.
Die Texte sind sehr leicht verständlich, nicht unnötig brutal und auch von der Länge her optimal zum Vorlesen.
Als Erwachsener hat man oftmals bedenken, aufgrund des teilweise grausamen Inhaltes der Märchen. Denkt man jedoch an seine eigene Kindheit zurück, kommt einem die Handlung nicht brutal, sondern nur gerecht vor.
Trotz allem ist es mir wichtig, dass meine Tochter es in einer verständlichen Art und Weise vermittelt bekommt, dabei jedoch nicht unnötig brutal ist.
Das ist noch ein Grund mehr, weshalb ich so begeistert von diesem Märchenbuch bin. Es wird an den richtigen Stellen abgewandelt ohne geschichtlich viel abändern zu müssen. So schneiden sich die Schwestern aus "Aschenputtel" weder Zehen noch Ferse ab, sondern zwängen sich einfach so in den Schuh hinein.

Illustrationen dürfen in einem Kinder-Märchenbuch natürlich nicht fehlen. Diese hier gefallen mir besonders gut. Die Bilder sind farblich sehr kräftig und schön gestaltet. Mir sagt vor allem die Detailverliebtheit zu. Auf jeder Doppelseite hat sich z.B. die kleine Maus versteckt.

Fazit: Ich bin wirklich begeistert von diesem Märchenbuch und kann es uneingeschränkt empfehlen. Ein wahrer "Märchenbuch-Schatz", der in jedem Kinder-Bücherregal zu finden sein sollte.
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Kein Titel verfügbar

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Badewanne!, 9. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir sind absolut begeistert von dieser Babywanne!

+ geräumige Wanne. Das Baby kann sich darin frei bewegen und man hat selbst genug Platz, um das Baby in einer gemütlichen Position halten zu können
+ Die abgerundeten Ränder --> Es schneidet dem "Babyhalter" nirgendwo ein und man kann den Arm perfekt auf den Wannenrand ablegen
+ Die Babywannenform gerade am Kopfende ist optimal. Man muss nicht darauf achten, dass sich das Baby sein Köpfchen anhaut, da die Wanne am Kopfende nicht steil nach oben geht sondern eine leichte Neigung hat. Das Kopfende ist zudem breiter und bietet dem Arm zum Halten mehr Platz
+ Kein Ablaufstöpsel. Zum Abgießen des Wassers muss man zwar die Wanne kippen, dafür hat man jedoch keinen störenden Stöpsel, der womöglich noch harte Kanten hat. Da wir unsere Tochter auf dem Boden baden, müssen wir sowieso die Wanne in die Dusche tragen, ob mit oder ohne Stöpsel
+ Sie ist sehr leicht und fasst viel Wasser. Auch wenig Wasser (falls es sonst zu schwer zum Tragen wäre), reicht bei dieser Wanne durchaus. die Wannenform ermöglicht die optimale Verteilung. Der Boden ist relativ kurz und schmal, so dass sich auch wenig Wasser nach oben verteilt.

+/- Die Klebebilder:
--> + Sie sind wirklich unheimlich niedlich
--> - Da sie einfach nur aufgeklebt sind, fürchte ich um die Lebensdauer

Etwas Negatives (bis auf den negativen Aspekt der Klebebilder) ist mir bisher noch nicht aufgefallen.
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Babylätzchen für Mädchen mit "7 Tage der Woche"-Bauernhoftiermotiven, engl. (7 Stück)
Babylätzchen für Mädchen mit "7 Tage der Woche"-Bauernhoftiermotiven, engl. (7 Stück)

3.0 von 5 Sternen Gutes Produkt für diesen Preis, 9. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lätzchen sind (wie mein Vorgänger schon sagte) sehr dünn, doch das finde ich persönlich wirklich nicht wichtig. Sie haben auf der Rückseite eine Beschichtung, von daher kommt wirklich nichts durch und müssen somit auch nicht dick sein.

Zur schnellen Übersicht, hier zuerst einmal die positiven Aspekte aufgelistet:

+ Beschichtung auf der Rückseite --> Keine Feuchtigkeit kommt auf die Kleidung
+ Klettverschluss
+ wirklich liebe Motive

Sowohl positiv, als auch eventuell negativ:

+/ - Liegen eng an:
--> + Brei, der am Hals herunter läuft, gelangt so nicht auf die Kleidung, falls man nicht schnell genug zum
Wegwischen kommt
--> - Könnte bei manchen Babys eventuell zu eng sein

Die negativen Aspekte:

- Der Klettverschluss-Fläche ist etwas zu klein. Somit hat man nicht wirklich die Möglichkeit, die Größe des Lätzchens anzupassen
-- ein doppeltes Minus gibt es für die Waschmaschinentauglichkeit bzw. die WaschmaschinenUNtauglichkeit. Leider sind die Lätzchen (laut Hersteller) nur bis 30°C waschbar.

Für diesen Preis würde ich sie mir noch einmal kaufen, allerdings nur für die ersten Monate. Da meine Tochter erst 5 Monate alt ist, kann ich nicht beurteilen, wir sie ihr mit 8/9 Monaten passen. Ich befürchte jedoch, dass sie ihr bis dahin zu klein sind.


Zweilicht
Zweilicht
von Nina Blazon
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Unerwartete Wendungen, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Zweilicht (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Jack verbringt nach dem Tod seines Vaters einige Zeit bei dessen Bruder in Amerika. Er möchte sein altes Leben hinter sich lassen und etwas Abstand zu seiner Mutter, deren Beziehung zueinander sehr kompliziert ist, zu bekommen.
In seiner neuen Heimat fügt er sich recht schnell ein. Er lernt neue Freunde auf seiner neuen Schule kennen und wirft ein Auge auf die hübsche Madison. Schnell kommen sich die beiden näher und alles könnte so schön sein, wäre da nicht dieses eigenartige Mädchen, das nur er zu sehen scheint.
Dieses verwilderte geheimnisvolle Mädchen mit dem Namen Ivy, offenbart ihm eine Welt, die ihn fasziniert und schockiert zugleich. Diese Entdeckung geht einher mit einer Entscheidung, von der es kein Zurück mehr gibt. Er muss sich nicht nur zwischen den beiden Mädchen entscheiden, sondern auch für eine Welt und ein Leben'

Meine Meinung:

Das Cover ist ja zwar total hübsch, jedoch bin ich kein Fan solcher Cover mehr. Ungeachtet dessen, finde ich es leider total unpassend und richtiggehend schade, dass hier nicht ein anderes Motiv gewählt wurde.
Warum diese zweigeteilte Meinung? Ganz einfach: Es geht hier in erster Linie um einen Jungen. Ganz recht, der Protagonist ist männlich. Eine richtig angenehme und erfrischende Abwechslung, da ich (zumindest in der letzten Zeit) nur Bücher gelesen habe, in denen es entweder hauptsächlich um weibliche Charaktere geht, oder aber der männliche Part über eine größere Nebenrolle nicht hinaus kommt.
Erfrischend fand ich auch Jacks Rolle. Er ist ein ganz einfacher Junge ohne besondere Fähigkeiten oder sonst etwas in diese Richtung. Daher konnte ich mich, ungeachtet seines Geschlechtes, recht leicht mit ihm identifizieren und auseinandersetzen. Er ist sympatisch, nett und authentisch. Dabei ist er jedoch nicht aufgesetzt perfekt und aalglatt, sondern einfach ein Durchschnittstyp, sprich schlicht und ergreifend menschlich, mit all seinen Fehlern und Macken.

Der Plot ist zu Beginn leicht verständlich aufgebaut und bringt einem allmählich Jacks Situation und seine Lebensumstände näher. Es wird nicht alles gleich explizit erklärt und vieles bleibt somit offen. Im Laufe der Geschichte werden die offenen Fragen bei passender Gelegenheit erklärt.
Auf den ersten Seiten gleitet die Geschichte gemächlich dahin, zwischendurch gewürzt mit etwas Spannung, jedoch eher etwas nüchtern im Abgang.
Urplötzlich ändert sich das und es baut sich mit einem Knall ein unerwartet hoher Spannungsbogen auf. Zuerst war ich etwas verwirrt und verunsichert, doch genau dieses Abrupte hat mich wachgerüttelt. Das lag vermutlich auch daran, dass ich der Geschichte nicht mehr folgen konnte und konzentrierter weiter lesen musste, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Meine Erwartungen an das Buch wurden definitiv übertroffen. Die Wendungen in der Geschichte habe ich wirklich so nicht erwartet und wurde positiv überrascht. 'Zweilicht' ist ein wirklich verwirrendes und doch zugleich schönes und unterhaltsames Buch für Zwischendurch. Vor allem, wenn man mal zur Abwechslung KEINE Reihe lesen möchte ;-)


Mozarts letzte Arie: Roman
Mozarts letzte Arie: Roman
von Matt Beynon Rees
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt zu empfehlen, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Mozarts letzte Arie: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Mozart ist tot, Frieselfieber lautet die offizielle Todesursache. Er selbst behauptete jedoch zu seinen Lebzeiten, vergiftet worden zu sein. Aufgrund dieser Behauptung macht sich seine Schwester Maria Anna, genannt 'Nannerl' auf den Weiten weg von St.Gilgen bei Salzburg in die Reichshauptstadt Wien. Dort hofft sie die wahren Umstände von Wolfgangs Tod lüften zu können.
Ihr wird schnell klar, dass weit mehr hinter dem Dahinscheiden des musikalischen Wunderkindes steckt, als vorerst angenommen. Er hatte nicht nur Feinde, die sich öffentlich gegen ihn stellten, sondern auch welche in den eigenen Reihen. Einige Spuren führen direkt zur Bruderschaft der Freimaurer, denen auch Mozart angehörte.

Meine Meinung:
Zuerst muss ich das überaus schöne und passende Cover loben. Die Frau mit dem wunderschönen Kleid, hat mich in die Stimmung des 18. Jahrhunderts versetzt. Während des Lesens hatte ich es immer vor Augen und konnte mir Nannerl vorstellen, wie sie in solch hübschen Kleidern durch die Straßen Wiens läuft.
In 'Mozarts letzte Arie' dreht sich in erster Linie natürlich alles um Mozart, sein Leben, seine Werke und sein Ende, das viele Fragen aufwirft. Zwischen Nannerl und Mozart gab es aufgrund einiger Ereignisse, die im Buch näher erläutert werden, zuletzt nur eisiges Schweigen. Die letzten Jahre hatten sie keinen Kontakt mehr. Mir kam es daher so vor, als ob sie sich nur um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, nach Wien aufmacht, um die näheren Umstände seines Todes zu untersuchen. Fragwürdig ist allerdings, ob dieses Unterfangen einer Frau in dieser Zeit und von ihrem Stand wirklich möglich gewesen wäre, geschweige denn ob ihr dortiges Auftreten dem Frauenbild der damaligen Zeit entspricht.
Nannerl kam mir oft sehr naiv vor. Sie vertraut sich beinahe jedem an, redet teils offen über ihre Bedenken und berichtet Personen, die sie erst seit Kurzem kennt, den Vortschritt ihrer Ermittlungen. Gerade, wenn es um Verschwörungen, Intrigen und einem möglichen Giftanschlag handelt, geht man etwas besonnener vor.
Die Charaktere allgemein haben mir sehr gut gefallen und werden auch in die Geschichte fließend eingeführt. Wenn eine Person selten vorkommt, habe ich oft das Problem sie nicht sofort zuordnen zu können, das war hier nicht der Fall.
Der Plot an sich ist schön ausgedacht, mit historischen Fakten belegt und auch dank des Schreistils leicht nachzuvollziehen. Mozart kennt nun wirklich jeder, doch hab ich hier zum ersten Mal von einer möglichen Verschwörung gegen ihn, was schließlich den Tod zur Folge hatte, gehört. Oft hört und liest man von Mozart als Wunderkind und seinen Werken, sieht ihn allerdings weniger als reale Person an, sondern eher als ein Komponist, der schon lange tot ist. Hier wird Mozart richtig lebendig und real, ein Mann, der beispielsweise Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen in seinem Leben treffen musste und eine Familie zu ernähren hatte. Nach diesem Buch habe ich ein komplett anderes Bild von ihm bekommen.
Schwierig wird es hier allerdings, wenn man wenig bis keine Kenntnisse im musikalischen Bereich hat. Die Charaktere singen oft bestimmte Arien aus Wolfgangs Sinfonien und Opern, oder spielen/summen Musikstücke aus seinen Kompositionen. Das wird schnell langweilig, wenn man mit Begriffen oder auch seiner Musik nichts anfangen kann. Daher nur zu empfehlen, wenn man sich für klassische Musik interessiert und mit musikalsichen Grundbegriffen was anfangen kann. Im Allgemeinen hat mir das Buch relativ gut gefallen.
Leider nur 'relativ', da ich mit dem Ende nichts anfangen konnte. Es kam mir etwas zu weit hergeholt vor und oft fehlte es während der Geschichte an Spannung. Im Gegensatz dazu, gefiel mir, dass hier die Geschichte einer sehr bekannten Person erzählt wird und die Umstände von Mozarts möglichen Tod nicht unrealistisch sind.


Die Insel der besonderen Kinder: Roman
Die Insel der besonderen Kinder: Roman
von Ransom Riggs
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Das Buch der besonderen Aufmachung, 25. April 2012
Zum Inhalt:

Als Jacob noch klein war, hat ihm sein Großvater Abraham wundersame Geschichten über Kinder erzählt, die auf einer Insel leben und besondere Fähigkeiten besitzen. Doch je älter er wird, desto absurder findet er die Geschichten, bis zu dem einen Tag im Wald.
Sein Großvater liegt übel zugerichtet und dem Sterben nah im Wald und flüstert ihm letzte Worte ins Ohr. Demnach soll er sich auf die Insel und die Suche nach den Kindern begeben. Im Schein der Taschenlampe kann er noch kurz einen kurzen Blick auf eine grauenhafte Gestalt erhaschen.
Ist womöglich doch etwas an den Geschichten seines Großvaters wahr? Gibt es tatsächlich diese Insel mit den besondere Kindern? Und was war das für ein Monster, das seinen Großvater umgebracht hat?

Meine Meinung:

Um es vorweg zu nehmen, es ist eines der besten Fantasy-Bücher, die ich dieses Jahr (2011)gelesen habe. Nachdem ich seit Erscheinen des Herbst/Winter-Kataloges diesem Buch entgegen gefiebert habe, wurde ich zum Glück nicht enttäuscht. Allein das Cover repräsentiert die Stimmung der Geschichte: düster, mystisch, geheimnisvoll, paranormal.
Während dem Lesen tauchen immer wieder alte schwarz-weiß Fotografien auf. Zuerst nahm ich an, es wären willkürlich ausgewählte Bilder, die irgendwie zur Stimmung beitragen sollten, doch der Autor hat sich dabei etwas gedacht. Diese Bilder wurden extra so ausgesucht und arrangiert, dass sie genau zum momentan Erzählten passen und somit dem Ganzen eine realitätsnahe und authentische Note verleihen. Sie unterstützen wirklich optimal die Stimmung im Buch und man bekommt nicht selten allein dadurch eine Gänsehaut.
Aber trotz der vielen Abbildungen wird man nicht mit ihnen bombardiert und es bleibt auch noch viel Raum für die eigene Fantasie, die auch gerade durch diese Bilder angeregt wird.

Auch die Charaktere entwickeln sich im Lauf der Geschichte weiter. Jacob beispielsweise war gerade zu Beginn etwas willensschwach, wird jedoch mit dem Erlebten stärker und zielbewusster.
Das Einzige was mich allerdings stört ist, dass es wieder keine abgeschlossene Geschichte, sondern Teil einer Reihe ist.

Fazit: Alles in allem ein wirklich gelungener Fantasyroman, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Tolles Gesamtpacket aus Ideenreichtum, Umsetzung, ansprechendem Schreibstil und tollem Stimmungsaufbau. Unbedingt lesen :)


Die Comtessa: Roman
Die Comtessa: Roman
von Ulf Schiewe
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mittelalter hautnah, 25. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Comtessa: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhaltsangabe:

1142 in Narbona: Die 15-jährige Ermengarda sollte eigentlich die reiche Vizegrafschaft erben. Doch sie hat nicht mir ihrer ehrgeizigen Stiefmutter Ermessenda gerechnet, die vorläufig noch als Regentin für die Waise über die Stadt herrscht. Hinzu kommt noch der Erzbischof und der Graf von Tolosa, der einen Teil Narbonas besetzt hält und sie zu einer Heirat zwingen will. Doch Ermengarda gelingt das Unmögliche: Sie flieht am Tag ihrer Trauung. An ihrer Seite befinden sich nur eine Hand voll junger, weitestgehend unerfahrener Männer, die jedoch alles auf sich nehmen würden, um der jungen, hübschen Ermengarda zu helfen. Auch die Liebe bleibt nicht fern. Zusammen mit ihren Gefährten begibt sie sich auf eine unsichere Reise, deren Ausgang ungewiss ist'

Meine Meinung:

Ulf Schiewe entführt den Leser mit diesem Roman ins Mittelalter. Ein richtig schöner gelungener historischer Roman, der auch wirklich diese Bezeichnung verdient hat.
Mir hat die Einführung sehr gut gefallen. Ohne die Zeichnungen wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen, vor allem die Darstellung der Stadt hat mir sehr geholfen .
In dem Buch ist man oft mit diversen anderssprachigen Ausdrücken konfrontiert, aber auch die werden zum Glück im hinteren Teil aufgelistet. Zuerst etwas nervig, doch genau diese Ausdrücke tragen richtig zum 'Feeling' und der Stimmung bei.
Die Charaktere sind sehr schön und fein herausgearbeitet und bekommen eine richtig 'fühlbare' Persönlichkeit. So sorgfältig wie den Charakteren widmet sich der Autor auch der Landschaft und den bereisten Städten.
Es liest sich wirklich total schön und leicht, fast so als wäre man mittendrin.

'Die Comtessa' hat mir sehr gut gefallen und ich kann sie jedem Fan der historischen Romane nur ans Herz legen.


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