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Beiträge von Aeneas[New]
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Rezensionen verfasst von
Aeneas[New]

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Hieroglyphen - entziffern, lesen, verstehen
Hieroglyphen - entziffern, lesen, verstehen
von Mark Collier
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein must-have für Ägyptologie-Studenten, 6. April 2005
Im Gegensatz zu manch anderem erhältlichen semi-professionellen Lehrbuch ist dieses formal darauf ausgelegt, den Leser zum Übersetzen von Stelen, kleineren Inschriften oder Museumsobjekten zu befähigen. Dass einem nebenher auch noch die wichtigsten grammatikalischen Grundzüge des Mittelägyptischen in klar verständlicher, nahezu fachterminifreier Sprache nahegebracht werden, ist ein großer Bonus.

Das Buch hat nur 177 Seiten und ist damit auch zum Mitnehmen und immer wieder reinschmökern gut geeignet. Im Anhang befindet sich eine komprimierte Zeichenliste auf der Grundlage von Gardiners "Egyptian Grammar" und ein Wörterverzeichnis Ägyptisch-Deutsch sowie die Lösungen für die zahlreichen Übungen. Einige Tabellen zu Verbalklassen und Zeitstufen runden den Anhang ab.

Fazit:

Da dieses kleine Büchlein nicht den Anspruch erhebt, eine vollständige Erfassung der Grammatik des Mittelägyptischen zu sein und damit den Leser sowohl vor ethymologischen Wortrekonstruktionen (hallo Herr Schenkel!), fragwürdiger Umschrift (hallo Herr Graefe!) und KONTEXTLOSEN ÜBUNGEN (hallo Herr Allen!) bewahrt, lassen sich schnell hervorragende Übersetzungserfolge erzielen. Darüber hinaus ist es bebildert und sinnvoll gegliedert.

Und, Trommelwirbel, was dieses Buch letztendlich so ganz und gar hervorragend und genial macht: es macht S-p-a-ß!

Sowohl davon, als auch von den enthaltenen Übungen könnten sich einige gestandene Ägyptologen noch eine dicke Scheibe abschneiden, weswegen sich dieses Buch auch für diese vorzüglich eignet.


Egyptian Grammar (Egyptology: Griffith Institute)
Egyptian Grammar (Egyptology: Griffith Institute)
von Alan H. Gardiner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 66,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Standard-Werk, 8. Oktober 2004
Die "Egyptian Grammar" von A. H. Gardiner ist das Standardwerk zum Erlernen des Mittelägyptischen am Institut für Ägyptologie der Freien Universität Berlin.
Die Lektionen und Übungsstücke werden als Hausaufgaben und Anhaltslektüre für die Kurse Mittelägyptisch I und II verwendet.
Zur Rezension:
Das Buch ist VOLLKOMMEN veraltet und steht weit hinter bedeutend aktuelleren Publikationen, sowohl grammatikalisch, als auch in der Deutung einzelner Begriffe und ganzer zusammenhängender Sätze.
DIDAKTISCH ist es ebenfalls eine Katastrophe, selbst Studenten der Ägyptologie sind gut beraten, zusätzlich zu dieser "Pflichtlektüre" noch ein "Laien"-Übungsbuch hinzuzuziehen, wie zum Beispiel das "Hieroglyphen - Entziffern - Lesen - Verstehen" von Mark Collier und Bill Manley. Hier bauen die Übungen und der Lernfortschritt sinnvoll (!) aufeinander auf, abgesehen davon ist es auf Deutsch.


Götter, Gräber und Gelehrte: Roman der Archäologie
Götter, Gräber und Gelehrte: Roman der Archäologie
von C. W. Ceram
  Gebundene Ausgabe

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eine Gabe!, 28. Dezember 2002
Dieses Buch besitze ich in einer Originalausgabe aus dem Jahre 1945, ich hatte es bei meinem Großvater auf dem Speicher gefunden. Mit sechs Jahren habe ich es zum ersten Mal gelesen und seitdem bin ich wirklich und wahrhaftig vom "Fluch des Pharao" heimgesucht worden.
Die Lektüre ist so etwas von einnehmend, dass man sich dagegen kaum mehr erwehren kann. Grammatikalisch und stilistisch auf absoluter Spitze, allein die Einteilung in:
"das Buch der Statuen"
oder auch:
"das Buch der Pyramiden"
besitzt eine sehr pathetische, ja nicht zu sagen ergreifende Ausstrahlung. Nach grundlegender Recherche stellt sich heraus, dass alle darin offenbarten Informationen auf dem nach wie vor aktuellen Stand heutiger Forschung sind, als Beispiel sei hierzu allein die Formulierung genannt, "dass mit der elenden Zahlenmystik der Cheops-Pyramide nun endlich einmal aufgeräumt werden muss".
Dies entspricht einer sehr naturwissenschaftlichen Grundeinstellung gegenüber der alten Historik, die sich heutzutage in so manchem "neo"-wissenschaftlichen Werk nicht mehr auffinden lässt, liest man zum Beispiel die Machwerke des ägyptischen Hauptarchäologen Hawass.
Das Buch ist nicht nur als durchaus intellektuelle Unterhaltungsliteratur, sondern auch als ein Einstieg in das Studium alter Philologie und Geschichte allerwärmstens ans Herz zu legen.


J.R.R. Tolkien: Eine Biographie
J.R.R. Tolkien: Eine Biographie
von Humphrey Carpenter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,00

31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen dürre Worte, 19. Februar 2002
Dürre Worte zu Humphrey Carpenters Werk
„J.R.R. Tolkien – Eine Biographie –„
Zum Inhalt:
Von Kindheit an wird das Leben von John Ronald Reuel Tolkien erzählt. Seine frühe Jugend in Südafrika, seine ersten Lebenseindrücke. Der Umzug in das kalte, nasse England, an dem der kleine und seine Mutter abgöttisch liebende Junge Gefallen findet.
Im Groben lässt sich das Buch in mehrere große Hauptabschnitte unterteilen, als da wären:
I. ein Besuch des Autors bei Tolkien
II. Tolkiens Werdegang und Leben
III. Die Entstehung und Hintergründe seiner Mythologie
IV. Photos von Tolkien und einigen seiner Freunde
Das Leben Tolkiens war bei genauerer Betrachtung nicht sonderlich interessant, doch Carpenter lässt mit seiner wohlrecherchierten Biographie einen flüchtigen Blick in die Gedankenwelt des Oxforder Professors zu, ermöglicht es dem Leser, sich ein Bild der Hintergründe zu schaffen, aus denen sich auf wunderbare Weise die großen Werke des Silmarillions, des Herrn der Ringe, des Hobbits und noch vielen kleinen weiteren entwickelten.
Dieser Biographie fehlt jedoch etwas, das die meisten anderen ihrer Art nur allzu oft unausstehlich macht:
Es ist festellbar, dass Humphrey Carpenter "seinen" Tolkien über alles geliebt haben muss, doch nimmt seine Schreibweise nie diesen verklärten und von der Vergangenheit nostalgisch getrübten Stil an, der doch so vielen Biographien besonders berühmter Personen anhaftet. Der Stil ist klar, nüchtern, sachlich. Tolkien wird nicht als Erschaffer des Fantasy-Genres hochstilisiert, nicht einmal mit anderen Autoren verglichen. Und das trifft auch genau dessen Geschmack, sagte er doch einst:
„Ich verabscheue Biographien, besonders, wenn sie als Mittel der nachträglichen Literaturkritik dienen [...]“
Tolkien hätte seine Freude an seiner eigenen Biographie gehabt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2012 12:07 AM CET


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