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Rezensionen verfasst von
StefanB
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The Killing - Staffel 3 [Blu-ray]
The Killing - Staffel 3 [Blu-ray]
DVD ~ Joel Kinnaman
Preis: EUR 14,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erneut beeindruckende Bilder, sehr gute Schauspieler und wieder ein an den Haaren herbeigezogenes Ende, 14. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Killing - Staffel 3 [Blu-ray] (Blu-ray)
Benötigte man für die Aufklärung des Mordes in den ersten beiden Staffeln 26 Episoden, so sind es diesmal nur zwölf, bis der Täter gefunden wird. Ein Serienkiller geht um. Er entführt und tötet junge, noch nicht volljährige Frauen, die von Zuhause weggelaufen sind, nun auf der Straße leben und sich prostituieren, um zu überleben.

Das Leben dieser Jugendlichen ist daher auch ein Hauptthema dieser Staffel, wobei es hier etwas tiefgründiger hätte sein dürfen, denn manches wird zu oberflächlich gezeigt.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Polizeiarbeit von Linden und Holder. Linden hatte drei Jahre zuvor ihren Dienst quittiert, lebt auf einer Insel und arbeitet für eine Fähre. Doch der aktuelle Mordfall erinnert sie an das letzte Verbrechen, welches sie aufklärte, denn es gibt Parallelen. Und so beginnt sie sich für den neuen Fall zu interessieren und es dauert nicht lange bis sie wieder den Dienst im Seattle Police Department aufnimmt.

Ein weiteres Thema ist die Todesstrafe. Der Mörder des letzten Falls von Linden wurde zum Tode verurteilt, sitzt bereits im Todestrakt und die Hinrichtung steht kurz bevor. Doch es gibt Zweifel, ob er wirklich der Mörder ist.

Somit ist für reichlich Spannung gesorgt und Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Dafür sorgen auch einmal mehr die Darsteller, insbesondere die noch jungen Schauspieler. Hervorzuheben ist insbesondere Bex Taylor-Klaus, die den Tomboy Bullet spielt und um ihre Freundin Kelli bangt, die entführt wurde. Sie mischt sich in die Polizeiarbeit ein und freundet sich mit Holder an.

Auch die gezeigten Bilder sind vielfach beeindruckend. Vor allem das Bild am Ende der zweiten Episode wird man so schnell nicht vergessen.

Trotz des hohen Unterhaltungswertes gibt es zwei Punkte zu kritisieren. Einmal mehr das Ende, das erneut wie an den Haaren herbeigezogen wirkt. Zwar ist der Täter eine gelungene Überraschung. Doch genau deswegen entstehen zu viele Fragen, was zum zweiten Kritikpunkt führt, denn in dieser Staffel ist nicht alles nachvollziehbar. Das gilt vor allem für die letzte Episode und die ganz und gar nicht nachvollziehbare letzte Szene. Hinzu kommen Nebenhandlungen, die nicht vollständig zu Ende erzählt werden oder nicht wirklich in die Geschichte hineinpassen.

Sieht man von diesen Schwachpunkten ab, ist die dritte Staffel kurzweilig und sehr unterhaltsam.

Das Bild der Blu-ray ist nicht immer klar und hat immer mal wieder ein leichtes Rauschen. Dafür ist der Ton hervorragend.


Wild Beasts [Blu-ray]
Wild Beasts [Blu-ray]
DVD ~ Madeline Zima
Preis: EUR 5,19

3.0 von 5 Sternen Interessante Geschichte, die teils überzogen und nicht ganz glaubwürdig erzählt wird, 2. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Wild Beasts [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt Filme wie THE BODY – DIE LEICHE oder TALL MAN, wo der Zuschauer über weite Strecken glaubt, die Geschichte zu kennen. Doch dann gibt es gegen Ende eine Wendung, die alles auf den Kopf stellt und der Zuschauer die Geschichte nun aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht, weil besagte Wendung sehr glaubwürdig vermittelt wird. Auch WILD BEASTS (Originaltitel: BREAKING THE GIRLS) versucht mit einer solchen Wendung zu punkten, was jedoch nicht ganz überzeugend gelingt. Und das die Regisseurin Jamie Babbit auf Hitchcock’s Spuren wandelt, wie auf der Rückseite des Covers zu lesen ist, ist schon mal komplett übertrieben.

Sara (Agnes Bruckner) hat ein Stipendium, studiert Jura und arbeitet als Kellnerin in einer Bar, um das Studium und ihr Leben zu finanzieren. Sie ist mit Eric (Shawn Ashmore) befreundet, jedoch nicht seine feste Freundin, denn Eric ist mit Brooke (Shanna Collins) zusammen. Brooke glaubt, das Sara ihr Eric ausspannen möchte und dank guter Beziehungen schafft sie es, dass Sara innerhalb kürzester Zeit ihr Stipendium, ihren Job und ihr Zimmer auf dem Campus verliert.

All das wirkt bereits völlig überzogen, polarisiert und dient lediglich als Voraussetzung, für eine bestimmte Handlung, in der Alex (Madeline Zima, CALIFORNICATION, hier mit einer anderen Synchronstimme) eine wichtige Rolle spielt. Alex und Sara lernen sich in der Bar kennen, in der Sara arbeitet. Schnell freunden sie sich an und verbringen auch die Nacht miteinander. Alex hat einen sehr vermögenden Stiefvater, der mit der wesentlich jüngeren Nina (Kate Levering) verheiratet ist. Alex mag Nina überhaupt nicht, weshalb sie nun einen Plan entwickelt, mit dem sowohl Brooke als auch Nina beseitigt werden sollen. Sara gefällt dieser Plan überhaupt nicht, doch kann sie nicht verhindern, dass Brooke ermordet aufgefunden wird und sie nun mit einem Male mit dem Rücken zur Wand steht…

Sieht man von den Intrigen von Brooke ab, ist die erste halbe Stunde äußerst bescheiden. Dem Zuschauer werden die Charaktere ausführlich vorgestellt und schnell wird klar, dass Alex in gewisser Weise eine Femme Fatale ist, während Sara eher das liebe, brave Mädchen zu sein scheint. Erst mit der Zeit nimmt die Geschichte an Fahrt auf und erlebt mit der Ermordung von Brooke seinen ersten Höhepunkt. Von diesem Zeitpunkt an, wird die Geschichte sehr abwechslungsreich erzählt, da es mehrere Wendungen gibt, ehe man am Ende erfährt, welches Spiel wirklich gespielt wurde.

Einerseits ist das Ende eine gelungene Überraschung, andererseits wirft es Fragen auf. So starb in der Vergangenheit eine Frau, wobei die Todesursache unbekannt sein soll, doch sieht man in einer Rückblende jemanden mit einem Hammer in der Hand und der Schlag eines Hammers hinterlässt Spuren. Auch wirkt das Ende ziemlich konstruiert. Hier fehlt eine längere Rückblende, in der dem Zuschauer Ereignisse in der Vergangenheit gezeigt werden und wie der eigentliche Plan entstand und auch ausgeführt wurde, denn jahrelang blieb es ruhig, ehe sich aus heiterem Himmel die Ereignisse überschlagen.

Die Dialoge und schauspielerischen Leistungen sind Durchschnitt, wobei Madeline Zima, die in CALIFORNICATION eine ähnliche Rolle spielt, ihren Charakter hier leicht überdreht und nicht immer glaubwürdig spielt.

In der Summe ist WILD BEASTS in der zweiten Hälfte unterhaltsam, die Geschichte jedoch nicht vollständig nachvollziehbar.

Bild und Ton der Blu-ray sind ausgezeichnet.

3 von 5 Sternen


TFA Dostmann Bingo Funk-Wecker, weiß/grün
TFA Dostmann Bingo Funk-Wecker, weiß/grün
Preis: EUR 20,83

4.0 von 5 Sternen Einfach zu bedienen, jedoch nur mit 3-minütigen Alarmtönen, 28. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An einen Wecker stelle ich keine hohen Ansprüche. Die Weckzeit ist einfach einstellbar, ebenso das Einschalten des Weckers und man wird von einem grässlichen Ton aus dem Schlaf gerissen. Genau diese Eigenschaften erfüllt dieser batteriebetriebene Funkwecker, wenn auch die Bedienungsanleitung für das initiale Einstellen von Datum, Uhrzeit und Weckzeit benötigt wird. Zudem besitzt dieser Wecker ein Thermometer, so dass man die Raumtemperatur ablesen kann.

Mit diesem Funkwecker kann man zwei Weckzeiten einstellen. Allerdings ist zu beachten, dass beide Alarmtöne nur 3 Minuten andauern und das kann u.U. auch mal zu kurz sein, wenn man noch sehr schlaftrunken ist.


The Killing - Staffel 2 [Blu-ray]
The Killing - Staffel 2 [Blu-ray]
DVD ~ Joel Kinnaman
Preis: EUR 14,97

4.0 von 5 Sternen Beeindruckende Schauspieler und Bilder, aber ein an den Haaren herbeigezogenes Ende, 26. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Killing - Staffel 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Während der Aufklärung eines Mordfalls sagt die Polizei sehr gerne 'Wir ermitteln in alle Richtungen.'. Das galt auch für die erste Staffel von THE KILLING, an deren Ende man glaubte, den Mörder von Rosie Larsen gefunden zu haben, was sich jedoch als großer Irrtum herausstellte. Und so geht die Suche in der zweiten Staffel ereignisreich weiter.

Auch in dieser Staffel bekommt der Zuschauer wieder grandiose, schauspielerische Leistungen zu sehen. Insbesondere Mireille Enos als Inspektor Sarah Linden spielt ganz groß auf. Aber auch Joel Kinnaman als Stephen Holder überzeugt auf der ganzen Linie. Dazu der geniale Soundtrack und beeindruckende Bilder. Gut gemacht ist auch das Ende vieler Episoden, denn es gibt Cliffhanger, die Spannung erzeugen. All das sind weiterhin die Stärken dieser Serie.

Das Problem jedoch ist die Handlung, insbesondere die Polizeiarbeit, die an manchen Stellen fragwürdig ist. So erfährt die Polizei erst Mitte der zweiten Staffel durch die Überprüfung eines Handys, dass Rosie kurz vor ihrem Tod jemanden anrief, was ein wichtiger Hinweis ist. Als Zuschauer fragt man sich, warum Linden und Holder nicht direkt zu Beginn die Mobilfunknummer von Rosie überprüft haben, wie es sich für eine gute Polizeiarbeit gehört. Genauso schlimm, dass man sich ein wichtiges Beweisstück nicht von der betroffenen Firma direkt hat zukommen lassen, sondern über eine Drittperson, was sich schnell als fataler Fehler herausstellt und Linden und Holder in Bedrängnis bringt.
Dass man während eines Wahlkampfs dem Gegner natürlich schaden möchte, ist verständlich, doch hier wird ein so dermaßen schmutziger Wahlkampf geführt, der einfach nur völlig überzogen und unglaubwürdig ist.

Wenn die Aufklärung eines Mordfalls schon als 26-teilige Serie gezeigt wird, sollte der Mord Teil einer sehr gut ausgedachten Geschichte sein. Wer es zudem liebt, dass am Ende Mosaiksteine zusammengesetzt werden und sich daraus ein Gesamtbild ergibt, wodurch der Zuschauer versteht, warum Rosie Larsen sterben musste, wird hier enttäuscht sein. Sicherlich ist es für den Zuschauer eine große Überraschung, wer Rosie`s Mörder ist, doch letztlich ist es für die Dauer der Serie langweilig, denn es ist ein sehr primitives Motiv, wodurch man erreichen möchte, dass der Zuschauer entsetzt ist. Das mag durchaus gelingen, doch eine Nacht drüber geschlafen und der Zuschauer schüttelt den Kopf, weil das Ende wie an den Haaren herbeigezogen wirkt.

Insgesamt ist die Serie zu lang geraten. Mit der Zeit lernt der Zuschauer, dass Linden und Holden immer wieder Hinweise erhalten, denen sie natürlich nachgehen, um letztlich einmal mehr vor die Wand zu rennen, weil alles Mögliche zu einem Motiv gemacht wird. Hier fehlt einfach das ruhige Suchen nach dem Gesamtbild. Genügend Anhaltspunkte gibt es dafür. Deutlich wird dies auch, weil gegen Ende ein weiterer Mord geschieht, der durchaus im Zusammenhang mit Rosie stehen könnte, doch für diesen Mord scheint sich keiner bei der Polizei zu interessieren, denn es werden keinerlei Ermittlungen durchgeführt.

Fazit:
Überzeugend ist die Geschichte der alleinerziehenden Mutter, die einen Mordfall aufzuklären hat und damit immer mehr überfordert ist. Auch die Geschichte der Larsens, die Wut des Vaters, der Ausbruch der Mutter und das Verhalten der Söhne sind realistisch. Doch der eigentliche Mordfall wirkt viel zu konstruiert, wie auch der gezeigte Wahlkampf. Hier wird zu sehr auf Dramaturgie gesetzt, denn dem Zuschauer einen gut ausgedachten Mordfall zu zeigen.
So sind es die grandiosen schauspielerischen Leistungen aller Charaktere und die beeindruckenden Bilder, die die ersten beiden Staffeln dieser Serie ausmachen.


The Killing - Staffel 1 [Blu-ray]
The Killing - Staffel 1 [Blu-ray]
DVD ~ Mireille Enos
Preis: EUR 14,97

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein themenreicher, kurzweiliger und unterhaltsamer Krimi, 15. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Killing - Staffel 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Aufklärung eines Mordfalls als 26-teilige Serie ist eher ungewöhnlich. Doch genau dadurch kann man dem Zuschauer die ganzen Auswirkungen eines Mordes zeigen und so steht in THE KILLING nicht nur die Polizeiarbeit im Vordergrund.

Rosie Larsen wird, an Händen und Füßen gefesselt, ertrunken im Kofferraum eines Autos auf dem Grund eines kleinen Sees in der Nähe von Seattle gefunden. Das pikante, das Auto gehört zur Wahlkampagne des Bürgermeisterkandidaten Darren Richmond und in paar Wochen findet die Wahl statt. Allerdings wurde das Auto als gestohlen gemeldet. Und so ist die erste heiße Spur für die Ermittler Sarah Linden und Stephen Holder keine mehr.

Damit beginnt eine aufwändige Suche nach dem Mörder. Obwohl es nur wenige Hinweise gibt, werden im Verlauf immer wieder Menschen aus Rosie's Umfeld in Verdacht geraten. Dabei nimmt sich die Serie die Zeit, diese Personen ausführlich vorzustellen, so dass der Zuschauer sich zwangsläufig fragt, ob dieser Mensch einen Mord begehen kann und dabei so manch eine Überraschung erlebt.

Erschwert werden die Ermittlungsarbeiten auch, weil mit Linden und Holder zwei völlig konträre Charaktere aufeinanderprallen und Holder neu in der Mordkommission ist, da er zuvor Undercover für ein Drogendezernat tätig war.

Nicht unwichtig ist auch das Privatleben von Linden. Sie ist geschieden und alleinerziehende Mutter. Zudem ist sie verlobt und möchte mit ihrem Lebensgefährten nach Kalifornien ziehen. So wäre der Tag, an dem Rosie's Leiche gefunden wurde, eigentlich ihr letzter Arbeitstag in Seattle. Doch ihr Vorgesetzter zwingt sie dazu, den Mord aufzuklären, erst dann darf sie Seattle verlassen.

Das Familienleben des Opfers ist ein weiterer Schwerpunkt der Serie. Wie gehen sie mit dem Tod der Tochter bzw. Schwester um. Wie schnell schaffen sie es, in den Alltag zurückzukehren? Gerade Szenen aus diesem Alltag in der ersten Hälfte dieser Staffel sind für den Zuschauer sehr emotional, denn dieser wird sehr authentisch gezeigt.

Nicht nur die unterschiedlichen Geschichten der Protagonisten bestimmen den Film, es werden auch verschiedenste Themen angesprochen, sei es ein schmutziger Wahlkampf, Selbstjustiz, Machtgier, die heutige Medienwelt, Terrorangst und auch Rassismus. Und zudem scheint fast jeder Protagonist eine Leiche im Keller zu haben.

All das macht THE KILLING zu einer kurzweiligen und spannenden Serie, die auch teilweise beeindruckende Bilder zeigt, wenn z.B. bei vielen Szenenwechseln bestimmte Stadtteile von Seattle aus der Vogelperspektive gezeigt werden. Begleitet wird THE KILLING von einem gelungenen Soundtrack, durch den auch vielfach Spannung generiert wird.

Alle Schauspieler sind zu loben, da sie ihre Rollen perfekt spielen. Ein Extralob an Mireille Enos, die Sarah Linden spielt. Ihre Körpersprache und wie sie den Verdächtigen mit einem kühlen Blick in die Augen schaut, begeistert.

Nicht immer begeistert die Logik, denn nicht alles ist schlüssig und manches wirkt auch konstruiert, vor allem gegen Ende. Ebenso wird manch ein Charakter klischeehaft dargestellt, vor allem die, die gewollt unsympathisch erscheinen sollen.

Dennoch ist THE KILLING eine unterhaltsame und empfehlenswerte Serie, bei der jede Episode ein Tag in der erzählten Geschichte ist.

Der Ton ist bestens. Das Bild der Blu-ray ist nicht immer klar und hat in dunklen Szenen zumeist ein leichtes bis starkes Rauschen.


Atlantis, Staffel 2 [dt./OV]
Atlantis, Staffel 2 [dt./OV]
Preis: EUR 19,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch unterhaltsamer, noch dramatischer und noch spannender als die 1. Staffel., 27. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atlantis, Staffel 2 [dt./OV] (Amazon Video)
Die zweite Staffel von ATLANTIS steht ganz im Zeichen der Rache von Pasiphae, die am Ende der ersten Staffel aus Atlantis verbannt wurde. Mit Medea hat sie eine sehr gefährliche Frau an ihrer Seite. Es ist das vorrangige Ziel von Pasiphae, Ariadne zu töten, die mittlerweile Königin von Atlantis ist, da ihr Vater verstarb. Und so haben der große Kämpfer Jason, der besonnene Pythagoras und Großmaul Herkules einmal mehr alle Hände voll zu tun, das Leben der Königin zu schützen, was alles andere als einfach für sie sein wird, denn Flüche, Hexen, gegnerische Armeen, Höhlen, die man am besten nicht betreten sollte, und noch einiges mehr, müssen überwunden oder besiegt werden…

Kam der Humor in der ersten Staffel nicht zu kurz, wurde dieser in der zweiten Staffel auf ein Minimum reduziert. Doch das ist einzige, was vielleicht zu kritisieren ist. Denn als Ersatz bekommt der Zuschauer nun eine Staffel zu sehen, die noch unterhaltsamer, noch dramatischer und noch spannender ist, als die erste Staffel. Das ist dem Ideenreichtum der Drehbuchautoren zu verdanken. Weitere Figuren aus der griechischen Mythologie, Schwertkämpfe, blutrünstige Vögel, sehr gelungene Dialoge und Cliffhanger am Ende einiger Episoden, die so heftig sind, dass man sich die nächste Episode sofort anschauen wird/möchte. Auch bauen die Episoden nun aufeinander auf und sind nicht mehr in sich geschlossene Geschichten, wie noch in der ersten Staffel.

Das alles bekommt der Zuschauer erneut in grandiosen Bildern zu sehen. Dabei sind auch diesmal die schauspielerischen Leistungen aller erste Sahne. Jeder, bis in die kleinste Nebenrolle, lebt seinen Charakter, als wäre es sein eigenes Leben.

ATLANTIS ist weiterhin eine sehr gelungene BBC-Produktion.

5 von 5 Sternen
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2016 9:43 AM CET


Housebound [Blu-ray]
Housebound [Blu-ray]
DVD ~ Morgana O'Reilly
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man ein Haus kauft, sollte man immer seine Vorgeschichte kennen!, 24. Juni 2015
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Rezension bezieht sich auf: Housebound [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn man sich einen Horrorfilm anschaut, dann erwartet man eine ereignisreiche und vor allem spannende Geschichte zu sehen. Dass es in einem Horrorfilm auch viel Humor gibt, kann man sich zunächst nicht so recht vorstellen, denn das scheint nicht zu diesem Genre zu passen. Doch der australische Film THE LOVED ONES - PRETTY IN BLOOD bewies bereits, dass diese Mischung funktioniert. Und der neuseeländische Film HOUSEBOUND ist ein weiterer Beweis.

Kylie möchte mit einem Freund einen Geldautomaten plündern. Dazu soll zunächst mit einem großen Hammer ein Loch in diesen hinein gehämmert werden, worin dann Sprengstoff gelegt werden soll. Soweit der Plan, denn der Schlag geht im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Der Freund liegt bewusstlos auf dem Boden und Kylie muss alles selbst erledigen, was ihr auch gelingt. Doch dann begeht sie einen dämlichen Fehler und schon steht sie kurze Zeit später mal wieder vor einem Richter. Dieser steckt sie nicht in eine Anstalt (in der Mädchen das Bügeln, Kochen und manches mehr lernen), sondern verurteilt sie zu einem Hausarrest von 8 Monaten. Diese muss Kylie, die Zuhause längst ausgezogen ist, im Hause ihrer redseligen Mutter absitzen und das ist für sie die eigentliche Strafe, denn beide verstehen sich nicht sonderlich gut. Doch es kommt noch schlimmer. Ihre Mutter behauptet, dass es im Hause spukt und sie hätte das Gespenst auch schon mal gesehen, was Kylie natürlich nicht glaubt. Doch dann gibt es merkwürdige Vorfälle…

In Sachen Horror und Grusel erfindet HOUSEBOUND das Rad nicht neu. Merkwürdige Geräusche, knarrende Böden, im Keller geht das Licht plötzlich aus, alles aus genügend Filmen dieses Genres längst bekannt. Doch das alles wurde äußerst gelungen in die Geschichte eingebaut. Zudem gibt es genügend Schockmomente. Aber der Zuschauer bekommt auch reichlich humorvolle Abwechslung geboten in Form von Wortwitz und Situationskomik. Und während man noch schmunzelt oder lacht, kann es in der nächsten Sekunde einen Schockmoment geben.

Die erzählte Geschichte ist ebenfalls nicht neu, doch wird hier mit dem Zuschauer gut gespielt. So glaubt man immer mal wieder die Ursache für den Spuk zu kennen und genau in diesen Momenten gibt es neue Hinweise und die Suche beginnt bei null.

Getragen wird HOUSEBOUND von ausgezeichneten, schauspielerischen Leistungen und einer genauso guten Kameraarbeit. Und weil immer etwas passiert, ist der 107-minütige Film sehr kurzweilig.

Auch HOUSEBOUND zeigt, dass Horror und Humor sehr gut zusammenpassen.

Bild und Ton der Blu-ray sind ausgezeichnet.


5 Zimmer Küche Sarg [Blu-ray]
5 Zimmer Küche Sarg [Blu-ray]
DVD ~ Taika Waititi
Preis: EUR 8,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine mehr als gelungene Mockumentary über eine Vampir-WG mitten in Neuseeland, 21. Juni 2015
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Rezension bezieht sich auf: 5 Zimmer Küche Sarg [Blu-ray] (Blu-ray)
Das sich Wohngemeinschaften bilden, ist nichts ungewöhnliches, dass diese nur aus Männern besteht, auch nicht. Doch die WG, über die in dieser Mocumentary berichtet wird, besteht nur aus Vampiren. In einem Haus in Wellington leben Viago (379 Jahre alt), Deacon (183 Jahre alt), Vladislav (862 Jahre alt) und Petyr (um die 8000 Jahre alt) zusammen. Der Alltag der vier wurde über mehrere Monate von einem neuseeländischen Kamerateam begleitet. Das beeindruckende Ergebnis ist nun in 5 ZIMMER KÜCHE SARG zu sehen.

Zu Beginn werden die Bewohner vorgestellt und alle, mit Ausnahme von Petyr, werden etwas über sich erzählen. Erst danach beginnt der Vorspann.

Jede Nacht beginnt um 18:00 Uhr, dann nämlich ertönt der Wecker von Viago. Seine Aufgabe ist es, die anderen zu wecken, was nicht einfach ist, wie man in den ersten Szenen zu sehen bekommt. Gefrühstückt wird aus bekannten Gründen nicht. Dafür aber kann es auch mal eine WG-Besprechung, an der Petyr wegen seines hohen Alters nicht teilnehmen muss, geben. Wichtigstes Thema ist aktuell der Zustand der Küche, dass das Geschirr und Besteck, das von Besuchern benutzt wurde, schon seit Monaten dort ungespült und blutverschmiert herumsteht. Deacon, der während der Besprechung strickt, wird diese Aufgabe übernehmen müssen. Dann bereiten sich alle auf das Nachtleben vor, denn man benötigt ja frisches Blut...

Was der Zuschauer nun in den 85 Minuten Laufzeit alles zu sehen bekommt, ist mehr als gelungen. Vieles ist in trockenem, schwarzen Humor verpackt. Dabei lernt man so ziemlich alles über Vampire kennen. Natürlich auch, wie ein Mensch ausgesaugt wird, wobei Viago leider nicht die richtige Stelle am Hals trifft, sondern in die Halsschlagader beißt, was zu einer extrem blutigen Sauerei im Zimmer führt und das, obwohl gerade er so viel Wert auf Sauberkeit legt.
Auch wird man zu sehen bekommen, das ein Mensch in ein Vampir verwandelt wurde und man ihn in das Vampirleben einführt, wobei der neue Vampir erstmal alles falsch macht und deswegen die Prozession der Schande ertragen muss. Durch ihn wird man auch die Nachteile des Vampirlebens kennenlernen. So muss man zum Beispiel auf seine Lieblingsspeise, Pommes, verzichten, ansonsten wird der Magen ganz schön rebellieren.
Ebenso begegnet man Werwölfen, die von sich behaupten, keine Streitwölfe zu sein, aber leicht provozierbar sind.

Das sind nur ein paar Beispiele, um aufzuzeigen, mit welchem Ideenreichtum das Drehbuch zu 5 ZIMMER KÜCHE SARG geschrieben wurde. Alles wurde von den Schauspielern glänzend umgesetzt. Als Zuschauer wird man mehr als einmal herzhaft lachen. Zudem vergehen die 85 Minuten wie im Flug. Längen gibt es keine, denn dafür ist das Vampirleben zu ereignisreich.

Wenn der Abspann beginnt, noch nicht ausschalten, denn danach hat Vladislav noch etwas mit dem Zuschauer vor…

Bild und Ton der Blu-ray sind ausgezeichnet.

5 von 5 Sternen


Wildes Verlangen: Pleasure or Pain [dt./OV]
Wildes Verlangen: Pleasure or Pain [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 3,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pleasure or pain? Pain in the viewer’s brain!, 21. Juni 2015
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Au backe, denn WILDES VERLANGEN: PLEASURE OR PAIN ist nichts anderes als ein abgespeckter Porno, in dem es keine expliziten Szenen zu sehen gibt.

Die Inhaltsbeschreibung mag ein klein wenig an 9 ½ WOCHEN erinnern, doch das ist WILDES VERLANGEN: PLEASURE OR PAIN kein bisschen, denn die Geschichte ist äußerst fad. Victoria lernt Jack kennen und schon schlafen sie miteinander. Weil das so schön war, wird sofort geheiratet. Nun ist nicht mehr alles wunderbar, denn wegen Eifersüchteleien gibt es Probleme, welche zu einem dramatischen Ende führen, was bereits in den ersten Szenen angedeutet wird.

Victoria besucht einen Radiosender. Hier wird sie den Zuhörern ihre Geschichte erzählen, die in langen Rückblenden gezeigt werden. Schon wie in diesen ersten Szenen gesprochen wird, deutet auf Schmuddel Kino hin. Und genau das bekommt der Zuschauer zu sehen. Auch vermutet man, dass die erotischen Spiele ausarten, doch das geschieht nicht. Abgesehen davon, dass zwei Frauen in zwei Szenen ein paar Schläge auf den Allerwertesten bekommen, geschieht nichts in diese Richtung.

Richtige Schmerzen wird nur der Zuschauer haben. Dafür sorgen über weite Strecken grottenschlechte Dialoge, die teilweise so dermaßen primitiv sind, dass man keine andere Chance hat, als den Film auszulachen, um die eigenen Schmerzen ertragen zu können.

In Erinnerung bleiben bestenfalls attraktive Darstellerinnen, die mal keine übergroße Oberweite haben und zwei halbwegs gut gemachte Szenen. In einer reitet Victoria, was wirklich schön anzusehen ist, doch wird nichts explizit gezeigt, so dass es letztlich an knisternder Erotik mangelt. Die andere Szene spielt in einer bizarren Atmosphäre. Statt diese auszureizen, gibt es ein pornomäßiges Ende, jedoch ohne sichtbaren Geschlechtsverkehr.

WILDES VERLANGEN: PLEASURE OR PAIN ist in der Summe ein Erotikfilm auf unterstem Niveau, der kein bisschen unterhaltsam und erst recht nicht empfehlenswert ist.


Guardians of the Galaxy [Blu-ray]
Guardians of the Galaxy [Blu-ray]
DVD ~ Chris Pratt
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Eine herrliche Science-Fiction-Komödie mit viel Action, Effekten, Wortwitz und einem Waschbären, der zum Knuddeln nicht geeignet, 14. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Guardians of the Galaxy [Blu-ray] (Blu-ray)
GUARDIANS OF THE GALAXY ist die Verfilmung des gleichnamigen Comics aus den Jahren 1969 und 2008. Der herausgebende Verlag Marvel, der mittlerweile zum Disney-Konzern gehört, produzierte auch die Verfilmung und diese gelang richtig gut.

GUARDIANS OF THE GALAXY beginnt sehr traurig, denn der etwa 10-jährige Peter Quill, der einen außerirdischen Vater hat, muss miterleben, wie seine Mutter in einem Krankenhaus stirbt. Eigentlich soll er nun bei Pflegeeltern weiterleben. Doch es kommt ganz anders. Mit der Situation überfordert, läuft er aus dem Krankenhaus raus. Im gleichen Moment landet ein Raumschiff und entführt Peter…

26 Jahre später ist Peter, immer noch in einer ganz anderen Galaxie, auf der Suche nach dem Orb, vergleichbar mit dem Todesstern aus STAR WARS, nur wesentlich kleiner (man kann ihn mit der Hand umgreifen), aber nicht ungefährlicher. Peter findet ihn und fliegt nach Xandar (vergleichbar mit der Erde), um dort die Belohnung einzukassieren. Allerdings ist er nicht der einzige, der hinter dem Orb her ist und so trifft er auf Xandar auf Gamora, dem Waschbären Rocket und dessen Weggefährten Groot, ein Baum und schon gibt es die erst Auseinandersetzung, mit dem Ergebnis, dass alle im Gefängnis landen. Einem Gefängnis, in dem scheinbar nur Bekloppte untergebracht sind. Dort lernen sie Drax kennen. Alle verbünden sie sich und werden mit der Zeit zu den Guardians of the Galaxy, die nach gelungener Flucht aus dem Gefängnis nun von Conan gejagt werden, der mit dem Orb seine eigenen Pläne hat – sehr böse Pläne…

Ich liebe Filme, die den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen lassen und GUARDIANS OF THE GALAXY ist ein solcher. Nur gelegentlich ist es etwas ruhiger, ansonsten geschieht immer etwas. Dabei wird die Geschichte in einem extrem hohen Tempo erzählt, ist zudem sehr spannend und beinhaltet genügend Humor. Letzteres ist auch Rocket, dem Waschbären zu verdanken, der mit coolen Sprüchen immer wieder für Lacher sorgt. Hinzukommen grandiose Effekte, interessante Waffen, gut ausgewählte Musik und hervorragende schauspielerische Leistungen.

Kurzum, GUARDIANS OF THE GALAXY ist allerbestes Popcorn-Kino. Zudem sind Bild und Ton der Blu-ray ausgezeichnet.


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