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Beiträge von Johannes Marian
Top-Rezensenten Rang: 128.740
Hilfreiche Bewertungen: 624

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Rezensionen verfasst von
Johannes Marian

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Good Old Boys
Good Old Boys

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Halbes Konzeptalbum, 22. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good Old Boys (Audio CD)
Eigentlich hätte Newman wohl ein richtiges großes Konzeptalbum machen wollen, aber letztlich entstand "nur" dieses Songwriter-Kleinod, das sich vornehmlich auf die eine oder andere Weise mit den Rednecks ("We don't know our ass from a hole in the ground") befaßt. Die Texte sind wie üblich brillant und voller Subtilität - daß die naive Hymne "Every man a king" gar nicht von Newman stammt, fällt kaum auf. Der amerikanische Traum wird zugleich zelebriert und ironisch bis sarkastisch hinterfragt. Musikalisch ist Newman gewöhnungsbedürftig; viele finden seine näselnde Stimme unangenehm. Ich nicht. Die Songs sind im Schnitt nicht ganz so gut wie auf "Sail Away" oder "Little Criminals", dennoch ist kein echter Aussetzer dabei. Höhepunkte sind "Louisiana 1927", "Marie", "Rednecks" und "Rollin'". Newman macht eine eher altertümlich anmutende, vom Blues beeinflußte Musik; in allen Stücken spielt das Klavier eine prominente Rolle. Hinzu kommen die professionellen Orchesterarrangements - vieles ist so schön, daß man die bissigen Texte zunächst gar nicht bemerkt. Kurzum, ein typisches Newman-Album - der Mann ist in eingeweihten Kreisen nicht umsonst eine lebende Legende.


Geschichte der römischen Republik
Geschichte der römischen Republik
von Klaus Bringmann
  Gebundene Ausgabe

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inhaltlich sehr solide und überwiegend gut lesbar, 21. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klaus Bringmann, ausgewiesener Kenner der römischen Geschichte, hat hier ein Handbuch vorgelegt, das gewiß bald gleichrangig neben den seit langem zu Standardwerken avancierten Büchern von Christ (Kaiserzeit) und Demandt (Spätantike) stehen wird, die in derselben Reihe erschienen sind und denen wohl fast jeder Student der (Alten) Geschichte früher oder später begegnen dürfte. Bringmann behandelt die römische Geschichte von der Frühzeit bis zur Errichtung des Prinzipats unter Augustus, und während gerade die ersten Kapitel meines Erachtens noch ein erhebliches Vorwissen des Lesers (gerade in Hinblick auf die Chronologie) voraussetzen, ist der größte Teil des Buches doch sehr klar gegliedert und verständlich geschrieben, ohne daß dies zu Lasten der wissenschaftlichen Zuverlässigkeit geht.
Bringmann legt erkennbar Wert darauf, die historischen Prozesse, die zur Errichtung des römischen Imperiums und zum schließlichen Zusammenbruch der republikanisch-aristokratischen Ordnung führten, aufzuzeigen und Erklärungsansätze zu liefern. Auch das politische System der Republik wird näher beleuchtet, und immer wieder zitiert Bringmann auch längere Passagen aus (übersetzten!) antiken Quellen - aber stets so, daß es nicht ermüdend, sondern erhellend wirkt. Insgesamt ist dem Autor hier also ein Werk gelungen, das sich zwar gewiß vornehmlich an Studenten, Althistoriker und andere Leser mit Vorwissen richtet, das aber aufgrund der guten Lesbarkeit auch interessierten Anfängern oder historischen Laien fast uneingeschränkt empfohlen werden kann.


Die römischen Kaiser: 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian
Die römischen Kaiser: 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian
von Manfred Clauss
  Taschenbuch

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein Exemplar ist schon ziemlich zerlesen, 20. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für jeden an der Antike Interessierten ist dieser Sammelband nahezu unverzichtbar, für jeden Althistoriker ohnehin - sei es als spannende Bettlektüre, sei es auch als Nachschlagewerk. Es sei denn, man lehnt an Büchern wie diesem bereits das Konzept als zu oberflächlich ab, wofür es natürlich auch überlegenswerte Gründe gibt. Zielgruppe des Bandes ist augenscheinlich weniger das Fachpublikum. 55 Autoren schreiben hier überwiegend kompetent und spannend über ebensoviele römische Herrscher - wobei Caesar natürlich noch kein Kaiser im eigentlichen Sinne war und manch ein Imperator der Spätzeit kaum je selbst geherrscht haben wird. Die Reihe endet mit Justinian, dem letzten bedeutenden antiken Herrscher, der noch einmal mit einigem (vorübergehenden) Erfolg eine renovatio imperii versuchte. Ihm wie anderen besonders bedeutenden Gestalten ist natürlich mehr Raum gewidmet als vergleichsweise unwichtigen Herrschern. Hinsichtlich der Auswahl der Porträts und also der Unterscheidung von legitimen Herrschern und Usurpatoren hat sich Clauss augenscheinlich insgesamt an die auf Theodor Mommsen zurückgehende Konvention gehalten. Wer das Buch mittendrin aufschlagen möchte, sollte vielleicht mit Commodus beginnen, dessen negativer Ruf hier auf interessante Weise relativiert wird. Alles in allem ist darauf geachtet worden, daß ein gewisser roter Faden erkennbar bleibt, wenn man das Buch von Anfang bis Ende durchliest; dennoch ist jedem interessierten Laien zu empfehlen, sich über die allgemeinen Entwicklungen in den einschlägigen Handbüchern (Christ oder Dahlheim zum Prinzipat, Demandt oder Martin zur Spätantike) zu informieren, um den Überblick zu behalten. Nützlich sind ferner die (allerdings sehr knappen) Hinweise auf weitere Forschungsliteratur zu den einzelnen Herrschern.


Große Gestalten der griechischen Antike: 58 historische Portraits von Homer bis Kleopatra
Große Gestalten der griechischen Antike: 58 historische Portraits von Homer bis Kleopatra
von Kai Brodersen
  Gebundene Ausgabe

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Zusammenstellung, 20. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fast jeder große griechische Name, der einem in der Schule oder im Geschichtsstudium begegnet, findet sich in dieser lesenswerten Sammlung, die nach Epochen sowie "Berufsgruppen" (Politiker, Dichter...) gegliedert ist. Manch ein Leser wird dann und wann gewiß überrascht sein, wenn er Näheres über diese (fast ausschließlich männlichen) großen Gestalten liest: Besonders erwähnt sei hier der recht provokante Beitrag von M.Clauss, der eine ziemlich vollständige Perikles-Demontage vornimmt. Bedauerlich (wenn auch vermutlich dem begrenzten Umfang geschuldet) ist allerdings die Beschränkung auf die vorchristliche Zeit - als habe die griechische Antike mit der makedonischen Pharaonin Kleopatra ihr Ende gefunden. Denn so bleiben interessante Gestalten der Kaiserzeit (Plutarch, Plotin) oder Spätantike (Zosimos, Prokop) unerwähnt - einzig, weil die griechische Welt nun römisch beherrscht war? Aber insgesamt lohnt es sich wie gesagt, einen Blick in dieses vielseitige Buch zu werfen!


Von Romulus zu Augustus: Große Gestalten der römischen Republik
Von Romulus zu Augustus: Große Gestalten der römischen Republik
von Karl-Joachim Hölkeskamp
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insgesamt gelungene Sammlung, 20. Januar 2003
Dieses Buch ist den beiden analog konzipierten Werken "Große Gestalten der Griechischen Antike" und "Die römischen Kaiser" in jeder Hinsicht vergleichbar; die von mehr oder weniger bekannten Althistorikern verfaßten Porträts sind gut bis sehr gut gelungen (wobei mindestens zwei der behandelten Gestalten keine historischen, sondern eher mythische Figuren sind). Besonders hervorgehoben werden soll aber die Einleitung des Herausgebers - selten liest man eine so gelungene Kurzübersicht der Geschichte der römischen Republik, wie sie Hölkeskamp hier auf wenigen Seiten gelungen ist!


Rom und das Perserreich: Zwei Weltmächte zwischen Konfrontation und Koexistenz (Studienbücher Geschichte und Kultur der Alten Welt)
Rom und das Perserreich: Zwei Weltmächte zwischen Konfrontation und Koexistenz (Studienbücher Geschichte und Kultur der Alten Welt)
von Engelbert Winter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nützlich - aber vor allem für Experten, 19. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das persische Großreich der Sasaniden - das letzte der vorislamischen altorientalischen Reiche - bestand über vier Jahrhunderte (226 bis 642/51 n.Chr.) und erstreckte sich von Vorderindien bis zum Euphrat. Die ganze Spätantike hindurch stellte dieses neupersische Reich den wichtigsten und mächtigsten Nachbarn, Partner und Gegner des (ost-)römischen Reiches dar. Während das 3./4. und das 6./7.Jhd. vornehmlich durch Kämpfe geprägt waren (zeitweilig standen persische Truppen sogar in Ägypten), war das 5. Jhd. überwiegend eine Phase der Kooperation der beiden Großmächte - verallgemeinernd gesprochen. Winter und Dignas sammeln Quellen aus 4 Jahrhunderten, die vor allem die diplomatischen und militärischen Beziehungen der beiden Mächte zum Gegenstand haben. Dabei überwiegen die (übersetzten) Schriftquellen und unter diesen wiederum die spätantiken abendländischen Autoren (Ammian, Prokop), was aber auch daran liegt, daß die erhaltene iranische schriftliche Überlieferung insgesamt nicht so umfangreich wie die westliche und überdies zumeist nur durch arabische Vermittlung bekannt ist. Zu den Quellen finden sich auch erläuternde Anmerkungen der Herausgeber. Alles in allem ist dieses Buch - auch wenn man in einigen Details anderer Meinung sein kann und vielleicht eine andere Auswahl getroffen hätte - ein nützliches Instrument für jeden, der sich näher mit dem Thema beschäftigt. Ihm sei auch die ebenfalls recht neue englische Quellensammlung von Greatrex/Lieu ans Herz gelegt. Alle anderen Leser seien zunächst an die Überblickswerke von Wiesehöfer und Schippmann (Sasaniden) oder Demandt (römische Spätantike) verwiesen.


Der ferne Spiegel. Das dramatische 14. Jahrhundert
Der ferne Spiegel. Das dramatische 14. Jahrhundert
von Barbara Wertheim Tuchman
  Taschenbuch

62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselndes Buch mit Fehlern, 19. Januar 2003
Nein, ein historischer Roman ist dieses mittlerweile klassische Buch natürlich nicht. Das Leben des (echten) letzten Herren de Coucy in der zweiten Hälfte des bewegten 14.Jahrhunderts dient mehr als gliederndes Element und steht nicht im Mittelpunkt. Stattdessen wird die Zeit der großen spätmittelalterlichen Krisen - Krieg, Pest, Schisma - in einem fesselnden, eher journalistischen als wissenschaftlichen Stil dargestellt. Dabei arbeitet die Autorin auch ausführlich mit zeitgenössischen Quellen - und genau da liegt mitunter das Problem, denn mittelalterliche Texte bedürfen einer besonderen Methode der Interpretation: Hier aber werden manchmal offenkundig falsche Angaben unreflektiert als Tatsachen wiedergegeben. Beispielsweise sind manche Quellenpassagen in für die Zeit typischer Weise eher an (zumeist biblischen) Vorbildern als an den Fakten orientiert, doch Tuchman nimmt sie für bare Münze.
Den interessierten Laien wird diese kleine Einschränkung aber gewiß nicht stören, denn alles in allem wird hier Geschichte in bewundernswerter Weise für eine breite Leserschaft interessant gemacht. Wer das Buch am Ende zuschlägt, hat viel gelernt, ohne sich durch ein Fachbuch gekämpft zu haben - auch über den Menschen allgemein, denn so ist der Titel zu verstehen: Wir erkennen uns in den Zeitgenossen einer anderen Epoche wie in einem Spiegel wieder.
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Die griechische Frühzeit 2000 bis 500 v. Chr. (Beck'sche Reihe)
Die griechische Frühzeit 2000 bis 500 v. Chr. (Beck'sche Reihe)
von Karl-Wilhelm Welwei
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Kurzdarstellung, 19. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dem Althistoriker K.-W.Welwei ist mit diesem kleinen Büchlein eine sinnvoller Ergänzung zu D.Lotzes lesenswerter Kurzdarstellung der Griechischen Geschichte (ebenfalls bei BeckWissen) gelungen. Minoische, mykenische und archaische Epoche werden übersichtlich und kompetent erläutert, Athen und Sparta in ihren Besonderheiten gewürdigt, und auch das Phänomen der Älteren Tyrannis wird näher beleuchtet. Jedem althistorisch Interessierten ist dieses handliche kleine Buch daher nur zu empfehlen.


Römische Geschichte: Von den Anfängen bis zur Spätantike (Beck'sche Reihe)
Römische Geschichte: Von den Anfängen bis zur Spätantike (Beck'sche Reihe)
von Klaus Bringmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber Bringmann kann es besser, 19. Januar 2003
1000 Jahre römische Geschichte auf 128 Seiten zusammenzufassen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Was D.Lotze in seiner vorzüglichen "Griechischen Geschichte" in derselben Reihe gelingt, ist hier leider nicht ganz so gut geglückt. Natürlich ist das Büchlein weiterhin jedem zu empfehlen, der einen sehr groben Überblick gewinnen möchte, dennoch kann es in Hinblick auf Aufbau und Auswahl des Stoffes und Lesbarkeit nicht restlos überzeugen. Aber vielleicht ist das auch "Geschmackssache". Für die Kaiserzeit greife man besser zu der Zusammenfassung von Christ, für die Spätantike zu jener von Brandt, die beide in derselben Reihe erschienen sind. Für die Republik fehlt dergleichen momentan meines Wissens leider noch - vielleicht wäre Bringmann, dessen große Monographie zu diesem Thema ja durchaus überzeugt, der richtige Autor für eine solche Aufgabe. Einsteigern sei daneben das (teurere, dafür aber reich bebilderte und umfangreichere) Buch "Das römische Weltreich" von W.Schuller empfohlen, das sich inhaltlich allerdings ebenfalls in konventionellen Bahnen bewegt.
Studenten sollten hingegen die Anschaffung des Handbuchs "Geschichte der Antike" von Gehrke/Schneider erwägen, die eine gute Einführung in alle Epochen der Alten Geschichte bietet.


Die Zeit der Völkerwanderung
Die Zeit der Völkerwanderung
von Malcolm Todd
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ, aber etwas trocken, 18. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sobald man dieses Buch aufschlägt, weiß man im Grunde, woran man ist: Hier geht es nicht um Lesbarkeit oder optische Leckerbissen, sondern um ebenso zuverlässige wie ziemlich trockene Informationen. Todds Buch geht zurück auf ein Vorlesungsscript, es richtet sich mithin nicht an Fachfremde, sondern vor allem an Historiker und Archäologen - womit nicht gesagt sein soll, daß nicht jeder interessierte Leser aus der Lektüre Gewinn ziehen kann. Der Autor geht sehr sorgfältig und systematisch vor; er beginnt seine Darstellung - wie inzwischen allgemein üblich - nicht erst in der Spätantike, sondern bereits in den letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt, und schickt einige grundsätzliche Anmerkungen zu "Ethnizität und Identität" und zur Forschungsgeschichte voraus. Wer sich näher mit dem Phänomen der Völkerwanderung befassen will, kommt um dieses Buch kaum herum; ähnlich gut informiert daneben wohl nur Walter Pohl ("Die Völkerwanderung"). Allen anderen sei als knappe Einführung das Büchlein "Die Völkerwanderung" von K.Rosen empfohlen.


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