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Rezensionen verfasst von
Steve

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Skull Moon: Horrorthriller
Skull Moon: Horrorthriller
von Tim Curran
  Broschiert
Preis: EUR 13,50

3.0 von 5 Sternen Mit dem Monster auf Du und Du..., 13. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skull Moon: Horrorthriller (Broschiert)
Vorab: Skull Moon ist nach Skin Medicine und Dead Sea der dritte Roman von Tim Curran, den ich gelesen habe - in chronologisch rückwärtiger Reihenfolge: Skin Medicine war mein erster "Curran", danach Dead Sea und nun Skull Moon, der älteste Roman von diesen dreien.

Interessant ist die Prämisse der Handlung, die ich kurz mit eigenen Worten zusammenfassen möchte: Es ist das Jahr 1878 und Joseph Longtree, ein U.S. Marshall und Halb-Indianer, wird von seinem Vorgesetzten in die Stadt Wolf Creek im Montana Territory geschickt, da sich in dessen Umbegung einige mysteriöse Mordfälle ereignet haben. Dort angekommen, kommt er nach und nach hinter die Geheimnisse des Ortes und die Vorfälle, die sich dort vor Beginn der Mordserie zugetragen haben.

Longtree ist ein Mann, der keine großen Emotionen zeigt. Seine Ermittlungsarbeit ist analytisch und methodisch. Curran lässt keinen Zweifel an seiner Kompetenz aufkommen. Er ist zwar der Held der Geschichte, aber nicht dessen interessantester Charakter. Da gibt es unter den Bewohnern von Wolf Creek viel ambivalentere Figuren: Sheriff Lauters, Leichenbestatterin Spence, der Arzt Dr. Perry oder auch Reverend Claussen - alle vier haben Dinge zu verbergen, die für den Leser nach und nach offengelegt werden. Und dann gibt es da noch den Indianerstamm der Blackfoot, die wohl diejenigen sind, die am meisten zu verbergen haben...

Man merkt Skull Moon an, dass es einer der frühen Romane von Tim Curran ist. Er beginnt sehr spannend und stimmungsvoll, liest sich die erste Hälfte über praktisch von selbst. Es gibt einige Ähnlichkeiten zu Skin Medicine (zeitliches Setting, übernatürliche Elemente), die aber bei weitem nicht so gut ausgearbeitet sind wie in Currans Knaller von 2009, zu dem ich hier ebenfalls eine Rezension geschrieben habe. Die Story stottert hin und wieder etwas, manche Handlungsstränge laufen in's Leere oder werden zunächst sorgfältig aufgebaut, dann aber zu schnell abgehandelt (Jacko Gantz sei an dieser Stelle genannt). Dennoch ist bis dahin alles noch im grünen Bereich und ich war gewillt, mit meiner Bewertung hier großzügig zu sein. Und dann ist da das Monster...

Beginn eventueller Spoiler

Tja, das Monster. Curran tut hier etwas, das ich sehr merkwürdig und enttäuschend fand. In der zweiten Hälfte der Geschichte lässt Curran den Leser quasi in die Haut des Monsters schlüpfen. Ganze Kapitel werden aus der Sicht des Ungetüms erzählt, wir erfahren Gedankengänge und Erinnerungen der Bestie, was sie möchte und antreibt. Curran gibt "Skullhead" eine Persönlichkeit. Das klingt zuerst nach einem coolen erzählerischen Kniff für einen Monsterroman, nach einer Herangehensweise wie man sie normalerweise vielleicht von Krimiromanen kennt, wenn man in den Kopf des Bösewichts schauen darf. Hier passt das aber irgendwie nicht und ab diesem Zeitpunkt hat Skull Moon für mich an Fahrt und Spannung dramatisch verloren. Rückblenden in die Vergangenheit des Bösewichts gibt es in Skin Medicine auch, jedoch ist man ihm dort nie so nah gekommen wie hier in Skull Moon. Hier ist man dabei, wenn Skullhead gerade genüsslich eine Leiche verspeist, während er darüber nachdenkt, wie süß doch Babyfleisch schmeckt und ob er nun lieber die "Dunkelhäutigen" (womit die Indianer gemeint sind) oder die "Weißen" zu seinen Dienern/Sklaven machen soll. Das ist zum Teil geradezu abstoßend und hat mit Spannung und Horror für meinen Geschmack nichts mehr zu tun. Der Grund, warum ich die Xenomorphs aus der Alien-Reihe für so tolle Monster halte, ist der, dass sie als Antagonisten klar charakterisiert sind: das eigene Überleben und das der eigenen Rasse steht über allem anderen. Es sind schlaue und gnadenlose Jäger ohne Furcht oder Gewissen, die fremden Lebewesen gegenüber grundsätzlich feindselig eingestellt sind. Sie haben trotz zahlreicher Filme und Romane nie so etwas wie Gefühle oder Persönlichkeiten bekommen, Versuche dahingehend (das erbärmliche Ende von Alien: Resurrection sei da genannt) wurden schnell wieder sein gelassen. Das alles macht sie zu perfekten, angsteinflößenden Monstern. Currans Skullhead ist davon weit entfernt, er hat Schmerzen und denkt über seine Vergangenheit und Zukunft nach, entfernt sich somit in gewisser Weise charakterlich von der "reißenden Bestie", die für einen Horrorthriller wie diesen unerlässlich ist. Je mehr Kapitel ich aus seiner Sicht gelesen habe, desto mehr Spannung hat der Roman für mich verloren.

Ende eventueller Spoiler

Während ich Skin Medicine beinahe schon für Pflichtlektüre im Horrorgenre halte, muss ich über Skull Moon sagen: kann man lesen, muss man aber nicht. Der Verlust an Spannung und Horror durch Tim Currans Erzählweise belastet die gesamte Geschichte des Romans zu stark, als dass ich dafür ernsthaft mehr als drei Sterne geben kann. Und das ist sehr schade, hatte ich mich doch richtig auf Skull Moon gefreut.

Bevor Kommentare kommen wie "Skull Moon ist nicht der älteste Roman von Tim Curran! Der ist doch gerade erst erschienen", kurz zur Aufklärung: Skull Moon ist im Original bereits 2004 erschienen, jedoch erst jetzt in's Deutsche übersetzt worden.


Skin Medicine - Die letzte Grenze: Horror-Thriller: Abenteuer, Spannung, Western
Skin Medicine - Die letzte Grenze: Horror-Thriller: Abenteuer, Spannung, Western
von Tim Curran
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet! Mehr als ein Geheimtipp!, 13. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich werde versuchen, diese Rezension möglichst spoilerfrei zu halten, kann aber nichts garantieren.

Skin Medicine hat mich absolut überrascht und praktisch aus dem Nichts umgehauen.

Ich war auf der Suche nach einem spannenden Horror-Roman, der auch wirklich übersinnliche Elemente beinhaltet und nicht nur von einem Serienkiller handelt, der ekelhafte Morde verübt. Gerade Letzteres bestimmt das Horrorgenre in letzter Zeit viel zu sehr. Man muss nur hier bei Amazon nach "Horror" filtern und bekommt haufenweise Thriller serviert, die gar nichts Übernatürliches enthalten. Bei Phantastik-Couch bin ich dann auf Skin Medicine gestoßen und die dortige Rezension hat mich sofort angesprochen. Gekauft (Kindle-Version ist dabei für 4,99 € ein echtes Schnäppchen) und praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Auf der Arbeit ständig der nächsten Pause oder dem Feierabend entgegen gefiebert, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

Im Prinzip könnte ich hier schon meine Empfehlung aussprechen und die Rezension beenden, denn der letzte Satz des vorherigen Absatzes spricht eigentlich für sich. So eine Wirkung entfaltet sicherlich nicht jeder Roman. Aber ich möchte noch etwas zu den Charakteren und den klasse ineinander vermischten Story-Ebenen sagen. Skin Medicine beinhaltet Elemente aus Wild-West, Amerikanischem Bürgerkrieg, Religionskonflikten, Indianerbräuchen, klassischem Serienkiller-Plot, Hexenkult, Kannibalismus und sogar eine Prise Werwolf-Horror. In diesem Setting bewegen sich die handelnden Personen, die mit ordentlich ausgearbeiteten Hintergründen auch eine für Trivialliteratur beachtenswerte Charaktertiefe erreichen. Deren Handlungen und ihr von Tim Curran beschriebenes Innenleben bringen dann nochmals Dinge wie alte Feindschaften, Moral, Kameradschaft, Pflichtbewusstsein, Respekt, Vergebung und sogar ein bisschen Liebe mit in den Story-Cocktail. Jetzt hört sich das alles vielleicht ein wenig überladen an für einen 450-Seiten-Roman, aber Curran versteht es meiner Meinung nach sehr gut, für jedes Element die richtige Dosis zu finden und sich mit keinem Thema zu knapp oder zu detailliert aufzuhalten.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass manche Beschreibungen doch ziemlich drastisch ausfallen und für schwache Nerven/Mägen eher nichts sind. So etwas mag manch einen abschrecken, kann aber auch zur Vertiefung der Immersion beitragen.

Abschließend kann ich sagen, dass mir nach der Lektüre von Skin Medicine momentan einfach kein anderer Roman über den Weg laufen will, der ähnlich spannend, story- und charaktertechnisch vergleichbar gut ausgearbeitet und derart überzeugend - was das Lesevergnügen angeht - daherkommt. Klasse!


Der Herr der Tränen (Die Saga von Rostigan und Tarzi, Band 1)
Der Herr der Tränen (Die Saga von Rostigan und Tarzi, Band 1)
von Sam Bowring
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mich hat es nicht gepackt.., 23. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte gar nicht groß auf den Inhalt eingehen, sondern eher das beschreiben, was ich gut und was ich schlecht fand. Den einen oder anderen Spoiler kann ich vielleicht dann doch nicht vermeiden, daher sei vorab davor gewarnt.

Gefallen hat mir das Magiesystem, das auf den Fäden beruht, die die Welt quasi zusammenhalten. Die Magier werden konsequenterweise nicht als solche, sondern als Fadenwirker" bezeichnet. Das ist innovativ und führt zu so mancher interessanter Beschreibung beim Fadenwirken. Auch sind die speziellen Kräfte der Wächter interessant, die alle sehr unterschiedlich sind und sich so voneinander abheben.
Bei den Charakteren ist mein Eindruck zwiegespalten: Yalenna und Braston, zwei von den durch und durch Guten, blieben mir merkwürdig fremd. Ihnen fehlt irgendwie die Tiefe, weswegen mir ihre Schicksale auch relativ egal waren. Rostigan und Salarkis sind noch am besten gezeichnet, da ihnen eine gewisse Ambivalenz innewohnt, die sie interessant macht. Tarzi, Rostigans Gefährtin, ist blass, eindimensional und in meinen Augen nicht der Rede wert. Forger und Lopollo sind vielleicht noch erwähnenswert, da sie die Geschichte in der einen oder anderen Richtung vorantreiben und auch für Überraschungen sorgen. Womit ich dann auch schon bei der Geschichte selbst wäre: insgesamt ist sie ganz gut aufgebaut und gegen Ende auch leidlich spannend. Wirklich mitgerissen hat sie mich aber nicht. Die Kampfszenen und Beschreibungen von Feindkreaturen fand ich sogar teilweise ein bißchen unfreiwillig komisch. Die Seidenrachen - lebende Drachenskelette, die von Seidentüchern zusammengehalten werden? Ich weiß nicht, was es ist, aber ich konnte mich mit diesem Gedanken irgendwie nicht anfreunden. Genauso wie die sogenannten Entflochtenen - was sollen die darstellen? Sind das Menschen, die keinen eigenen Willen mehr haben? Sind sie einfach nur auf böse" umgepolt? Oder sind sie gar eine Art Zombies? So wirklich erklärt wurde das irgendwie nicht. Vielleicht hab ich's auch vergessen, was aber kein gutes Zeichen für den Roman wäre, wenn einem so etwas nicht im Gedächtnis bleibt.

Abschließend kann ich sagen, dass man Der Herr der Tränen" durchaus lesen kann. Man kann es aber auch genauso gut lassen. Abgesehen von dem Magiesystem und ein paar gut angelegten Charakteren gibt es eigentlich nichts, was man besonders positiv hervor heben müsste. Es gibt einen zweiten Teil, Wächter der Lüge". Den habe ich nicht gelesen, weil ich nach dem ersten Band jetzt nicht unbedingt wissen muss, wie es weiter geht.


Die ganze Wahrheit - Todesflug MH 370
Die ganze Wahrheit - Todesflug MH 370
von Ed Winter
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

24 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die ganze Wahrheit - Über die Phantasie des Autors..., 21. Juli 2014
Wie kann dieses Buch fast durchgehend so gute Bewertungen bekommen? Ein Schlag in's Gesicht der Hinterbliebenen ist es, mit dem der Autor Geld machen möchte - nicht mehr! Aber der Reihe nach, und ich werde nicht mit Spoilern sparen!

Ed Winter beginnt mit einer an den Haaren herbei gezogenen Aneinanderreihung der Zahl 37 und wie oft sie mit dem Flug MH370 auftauchen würde. Und schon hier stimmen einige Dinge ganz einfach nicht. Das Unglück wäre angeblich genau 37 Monate nach dem Atomunfall in Fukushima passiert. Vom 11.03.2011 bis zum 08.03.2014 sind es exakt 37 Monate? Rechnet selbst nach.

Es folgen ASCII-Code-Übersetzungen und der Vergleich mit dem seit Jahren als Hoax aufgedeckten 9/11-Windings-Mysterium. Was der Autor hier in die MH370-Windings-Übersetzung (oder Webdings, weil's hier besser passt) reininterpretriert, kann einen beim Lesen nur zum Kopfschütteln bringen. Die Boeing 777 könnte also in einem Vulkan auf Island geparkt worden sein? Eine Aktion, die Island gemeinsam mit den USA unter Zuhilfenahme des Philadelphia-Experiments durchgezogen hat, um den Russen eins auszuwischen? Lächerlich.

Überhaupt, die Sache mit dem Philadelphia-Experiment: praktisch alles, was Winter hier dazu aufführt, wurde quasi 1:1 von Wikipedia abgeschrieben. Investigativer Journalismus sieht anders aus. Winter scheint sich wenig bis keine Mühe gemacht zu haben, eigene Nachforschungen anzustellen. Stattdessen gibt er sogar die Bild-Zeitung bei den Quellenangaben an. Ohne Worte.

Aber es geht weiter: das Flugzeugmodell der Boeing 777 wird laut Ed Winter "seit vielen Jahren nicht mehr gebaut". Aha. Eine kurze Recherche meinerseits hat ergeben, dass die 777 seit 1994 durchgehend in Serienproduktion ist. Aktuelle Bestellungen sind noch nicht mal vollständig ausgeliefert. Von einem Produktionsende dieses Modells kann keine Rede sein. Übrigens: die Boeing 767 wird ebenfalls nach wie vor gebaut.

Laut dem Autor wird wenige Wochen nach Erscheinen seines Buches das Wrack - oder zumindest Wrackteile - der Maschine gefunden werden. Oder eine nachgebaute Maschine, da das Original ja in Island steht. Währenddessen rufen die angeblich beim Absturz umgekommenen Passagiere aus dem Tschagos-Archipel (was im Indischen Ozean liegt) ihre Verwandten an, weil, ja warum eigentlich? Ach richtig, weil das Flugzeug ja auch nach Diego Garcia geflogen worden sein könnte. Mann oh Mann, ich krieg zu viel! Na jedenfalls: das Flugzeug wurde bis heute nicht gefunden, womit dieses Buch zumindest die Wahrheit gezeigt hat, dass Ed Winters prophetische Begabung etwas zu wünschen übrig lässt.

Weiter geht's: Ed Winter fragt, wieso es eigentlich keine Foto-Aufnahmen der Maschine gibt, während sie in Kuala Lumpur zum Unglücksflug gestartet ist? Ähm, hallo? Weil es mitten in der Nacht und deshalb stockdunkel war, als das Flugzeug gestartet ist. Aber das verschweigt der Autor und verkauft seine Leser lieber für dumm. Als nächstes möchte er wissen, wieso es keine Fotos von "jubelnden Angehörigen" gibt, die ihre Lieben beim Boarding der Maschine fotografiert haben. Also bitte! Jeder, der schon mal mit einem Passagierflugzeug geflogen ist, weiß, dass Personen, die keine Bordkarte haben, keinen Zutritt in den Terminalbereich eines Flughafens erhalten. Somit können auch keine Fotos von den an Bord gehenden Passagieren existieren. Desweiteren war dieser Flug mit über zwei Dritteln Chinesen besetzt, deren Angehörige sich dann wohl eher am Ankunftsflughafen in Peking aufhalten würden als in Kuala Lumpur. Außerdem: wie viele Fotos von diversen Flugzeugen existieren denn generell? Wird wirklich jede Maschine hunderte Male in ihrer Dienstzeit von allen möglichen Leuten und Passagieren fotografiert? Wohl eher nicht.
Zahlenspiele a la "auf jedes Flugzeug der Welt kommen 280000 Menschen und da kann es doch gar nicht sein, dass eins spurlos verschwindet" sind argumentativ überhaupt nicht haltbar. Mit so einem Käse wird hier Geld gemacht.

Ich gebe zu, dass die Sache mit den beiden gestohlenen Pässen, mit denen zwei iranische Personen an Bord gegangen sein sollen, Fragen offen lässt. Aber dahinter zu vermuten, wie Ed Winter es hier tut, dass der iranische Geheimdienst mit den USA hier gemeinsame Sache gemacht hätte, um ein künftiges "Anschlagflugzeug" gegen Russland in seinen Besitz zu bringen, ist abenteuerlich und absolut lachhaft. Iran und die USA, na klar...

Mir ist klar, dass das ungelöste Rätsel dieses Fluges viele Fragen aufwirft, und die Leute Antworten haben möchten. Fakt ist aber, in diesem Buch werden sie diese Antworten nicht finden. Tatsächlich sollte jeder, der sich für diesen mysteriösen Fall interessiert, weit weg von diesem Schund auf 200 Seiten bleiben! Und alle anderen am besten auch.

Eins noch: Der Autor empfiehlt seinen Lesern am Anfang, das Büchlein nicht in einem Rutsch durchzulesen, sondern zwischendurch Pausen zu machen, damit man sich eigene Gedanken zu dem Geschriebenen machen kann. Tja, danke für den guten Rat! Ohne Pausen wäre das Ding nämlich kaum zu ertragen gewesen. :-)
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2014 2:28 PM CET


Xbox-360-Kinect- und PS3-Eye-Cam-Halterung für TV- und Wandmontage
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Preis: EUR 12,03

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Halterung wurde konzipiert für TV-Geräte, die hinten absolut senkrecht sind. Ist das nicht der Fall, macht man sich schnell Kratzer in das teure Gerät. Obendrein ist das Ding dann auch gar nicht stabil. Plastikschrott trifft es am Besten. Finger weg!


Corsair CM2X2048-6400C5 XMS2 2GB (1x2GB) DDR2 800 Mhz CL5 Performance Desktop Memory
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Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 32,11

5.0 von 5 Sternen Noch nie schlechte Erfahrungen mit Corsair-RAM, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon oft Arbeitsspeicher von Corsair verbaut. Ob nun ValueSelect, XMS2 oder XMS3 - mit Corsair-RAM gab es noch nie Probleme. So auch dieses Mal. Absolute Kaufempfehlung!


Einbaurahmen 2,5" Festplatte SSD auf 3,5" Adapter Festplatten Einbau Rahmen (kompatibel mit bis zu 2x 2,5" Festplatten HDD oder SSD) Wechselrahmen Halterung
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Wird angeboten von *MEMORYKING*
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Perfektes Teil, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Einbaurahmen passte bei mir perfekt in mein PC-Gehäuse und hält dort eine 2,5 Zoll Festplatte. Letztere passte ebenfalls absolut perfekt in den Rahmen hinein. Zubehör war auch noch reichlich dabei (Kabel, Adapter, Schrauben), so dass ich diesen Einbaurahmen absolut empfehlen kann!


Der Hobbit: Smaugs Einöde [Blu-ray] ultraviolett
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Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 8,42

1.262 von 1.616 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Au weia! Der arme Herr Beutlin.., 22. Dezember 2013
Rezension enthält Spoiler, also seit gewarnt ^^

Ich habe es von Anfang an sehr skeptisch gesehen, dass aus dem vergleichsweise kurzen Buch eine ganze 9-stündige Filmtrilogie gemacht werden sollte. Mit dem zweiten Teil Smaugs Einöde kristallisiert sich noch mehr als beim ersten Film heraus, dass dies einfach nicht wirklich gut funktioniert.

Ich bin Tolkien-Fan und kenne nicht nur den Hobbit und den Herrn der Ringe, sondern habe auch das Silmarillion und die Anhänge und Register gelesen, außerdem die Kinder Hurins. Ich liebe den Stoff und Jacksons Ring-Trilogie, ich liebe Fantasy und ich habe mit wirklich großer Neugier und Vorfreude die Hobbit-Filme erwartet. Optisch und atmosphärisch sind sie der erwartete Knaller. Kitschig, detailreich und mit großem Aufwand realisiert - genau so habe ich es nach der Ring-Trilogie erwartet und wurde nicht enttäuscht. Das Problem ist der Inhalt. Nicht nur ist dieser einfach nicht auf drei Filme ausgelegt, es wurde bei vielen Dingen enorm viel geändert, hinzugedichtet oder unnötig aufgeblasen, wohingegen andere Dinge zu kurz kommen. Beorn beispielsweise wird in etwa zwei Minuten abgehandelt, dafür gibt es aber später im Erebor eine unglaublich lange und ermüdende Verfolgungsjagd zwischen Smaug und den Zwergen (+Bilbo), inklusive Schubkarren-Flüssiggoldsurfen und Drachenschnauzen-Balancieren. Diese Szenen sind, genauso wie die total mit Slapstick überfrachtete Fässerfahrt im Fluss, eine reine Anbiederung an das Popcorn-Action-Kino. Ganz offensichtlich traut man dem heutigen Filmgucker nicht zu, Gefallen an einer Fantasygeschichte wie dem Hobbit zu finden, wenn darin nicht irgendwelche völlig abgedrehten, selbst der Logik eines Fantasyuniversums spottenden Szenen vorkommen.
Kämpfe und Verfolgungsjagden werden hier kaum bedrohlich und angsteinflößend dargestellt, sondern eher klamaukhaft und comicartig. Die Orks sind keine ernstzunehmenden Gegner mehr (wie noch in der Ring-Trilogie), die man fürchten und respektieren muss, sondern Kanonenfutter für jeden nur erdenklichen Slapstick. Soll ich das als Fan der Tolkien-Welt interessant finden? Und was ist mit diesem Kratos-Ork, der soll seit Neuestem Saurons Armee anführen? Da ist ja die Niederlage vorprogrammiert..
Und warum wird aus Radagast, wenn er denn schon entgegen der Vorlage im Film dabei sein soll, eine absolute Witzfigur gemacht, die ein Vogelnest auf dem Kopf und Vogelkacka im Gesicht hat?
In der Seestadt Esgaroth werden ein Dutzend Orks in einer 10 m2-Wohnung gekillt. Dort müsste es also wimmeln vor Leichen. Aber schon fünf Sekunden später ist dort nichts mehr zu sehen von einem Kampf, wenn die Elbin Tauriel den Zwerg Kili heilt, der übrigens auch noch verliebt in sie ist...
Und dann ist da natürlich noch Smaug, der ungeschickteste Drache aller Zeiten mit dem kältesten Feueratem aller Zeiten, das nicht mal dazu in der Lage ist, einem Zwerg die Barthaare anzusengen. Sein Bauch ist hier nicht mit Gold und Edelsteinen überzogen. Nein, hier hat man ihn während der Eroberung des Erebors eine Schuppe am Bauch verlieren lassen, die nicht nachgewachsen ist und deshalb eine verwundbare Stelle hinterlässt. Na Prost! Nach all dem übertriebenen Special-Effects-Klamauk wählt man ausgerechnet hier eine so unspektakuläre - wenn auch nachvollziehbare - Lösung.
Enttäuschend ist außerdem, dass etwas anderes enorm wichtiges unter all dem begraben wird: die Charaktere. Bilbo hat nur noch wenige Szenen, und noch viel weniger wirklich gute. Thorin ist nicht annähernd so ambivalent dargestellt wie er sein müsste bzw. Tolkien ihn ausgearbeitet hat. Die meisten anderen Zwerge bleiben dem Zuschauer völlig fremd, sind halt der Vollständigkeit halber dabei. Legolas wurde im Vergleich zu Jacksons HdR-Trilogie komplett verändert. Dort war er intelligent und vorausschauend, hier ist er verbittert und fast schon bösartig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Film durchaus Unterhaltung bietet, vor allem optischer Natur. Inhaltlich fehlt mir der Respekt zu dem Material der Vorlage, denn selbige wurde äußerst frei adaptiert, auch unter Berücksichtigung der Zusatzinhalte aus dem Silmarillion. Smaugs Einöde ist nicht spannend. Smaugs Einöde ist in sich nicht logisch. Smaugs Einöde ist kein Film für Fans anspruchsvoller Fantasy. Im Grunde genommen ist er lediglich ein Zeitvertreib für einen Nachmittag/Abend, an dem einem sonst nichts anderes einfällt, was man tun könnte. Und das ist ein trauriges Urteil. Man spürt beim Schauen nicht mehr die Magie, wie sie noch bei der Ring-Trilogie allgegenwärtig war. Hier hat man eher das schwer zu erklärende Gefühl, sich über die Dauer des Films "hindurcharbeiten" zu müssen. Irgendwie beschlich mich der Gedanke, dass die Produktion auch für Jackson und seine Crew viel mühsamer und schwerfälliger als beim Herrn der Ringe war. Optisch ist alles da, aber es fehlt die Seele.

Update (16.01.14):
Aufgrund der vielen bösartigen Kommentare möchte ich doch um eines bitten: Nicht jedes Wort aus dieser Rezension drei Mal umdrehen, analysieren und zu viel hinein- oder falsch interpretieren.
Kommentar Kommentare (390) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2015 9:05 AM CET


Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben
Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Vorgeschichte? Mitnichten..., 9. November 2013
Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben ist ein gutes Buch. Eine Geschichte, die vor den Ereignissen im "Lied von Eis und Feuer" spielt, aber nicht wirklich eine Vorgeschichte im klassischen Sinn ist. So gesehen, ist der Sticker auf dem Buch "Die Vorgeschichte zu Das Lied von Eis und Feuer" mehr oder weniger irreführend. Klar werden Fans des Zyklus auch dieses Buch hier mit Interesse lesen, aber DIE Vorgeschichte ist es beileibe nicht. Die wäre in einem 416-Seiten-Band auch nie und nimmer unterzubringen.

Zum Buch selbst (Spoiler): mir hat am Ende zwar ein bißchen der Schulterschluss gefehlt zu dem, was Dunk und Egg später noch werden (Kommandant der Königsgarde bzw. Aegon V. König von Westeros), aber dennoch ist das Buch absolut zu empfehlen. Man merkt natürlich, dass hier drei ursprüngliche Kurzgeschichten zu einem Buch gemacht wurden, da es Sprünge in der Handlung gibt, aber das stört nicht. Wer schon immer mehr Targaryen wollte, wird hier bestens bedient. Egg, Daeron, Baelor, Maekar, Aerion - sie alle sind in diesem Buch Hauptfiguren (zumindest im ersten Teil).

Fazit: Wenn der gute Herr Martin mit seiner Fantasy-Soap mal irgendwann fertig ist, wird es ja vielleicht noch weitere Bände zu "Dunk & Egg" geben. Das wäre fein..


Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction)
Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction)
von Wolfgang Jeschke
  Taschenbuch

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überbewerteter Schwachsinn, 2. Juni 2013
Ich habe mich blenden lassen. Blenden lassen von den vielen guten Rezensionen und Bewertungen. "Der letzte Tag der Schöpfung" ist kein guter (Zeitreise-)Roman. Im Gegenteil..

Ich möchte vorab auf diverse Spoiler hinweisen!

Es beginnt damit, dass der Fund diverser Artefakte beschrieben wird und wie die mittelalterliche Erdbevölkerung diese Artefakte jahrhundertelang als heilige Reliquien verehrt. Tatsächlich sind diese Artefakte hier jedoch durch die Zeit zurückgeschickte technische Gegenstände, die die Bevölkerung zwischen 300 und 1800 natürlich nicht als solche identifizieren kann. So wird dann aus einem Atemschlauch eines Kampfpiloten das beste Stück des Heiligen Vitus, das sich durch das ihm zur Strafe auferlegte "Bad" in kochendem Öl entsprechend verändert haben soll...
Nach dieser sehr trockenen Einleitung, die etwa 70 Seiten lang ist, kommt der etwas interessantere Teil, in dem die amerikanischen Wissenschaftler und Militärs über das hochgeheime Projekt der Zeitreise - und den damit beabsichtigten Zielen - diskutieren. Leider wird hier bereits ein großes Manko des Romans klar: die Charaktere sind alle sehr eindimensional und starrköpfig ausgearbeitet, eine Identifikation mit egal welchem fällt hier sehr schwer.
Später schicken die USA dann diverse Wissenschafter, Bauarbeiter und Solaten (unter ihnen Steve und Jerome, die zwei Helden des Buchs) durch die Zeit zurück, um in der prähistorischen Epoche eine Pipeline von Arabien nach England zu legen, damit man den Arabern das Erdöl klauen kann, bevor diese es in Besitz nehmen können. Hier stellt sich die Frage, ob das denn überhaupt möglich wäre, denn ich frage mich ob das Erdöl vor 5 Millionen Jahren dort überhaupt schon existiert hat.. Aber egal. Dennoch wird diese eigentlich interessante Geschichte sofort nach der Ankunft in der Urzeit kaputt gemacht, als die Neuankömmlinge von ihren Kameraden per Funk gewarnt werden, auf frische Kamelspuren zu achten. Daraus folgern Steve und Jerome, dass die Araber wohl ebenfalls bereits in der Vergangenheit angekommen sind - und dass sie ihre Kamele mitgebracht haben. An dieser Stelle musste ich laut lachen und hätte das Buch fast endgültig zur Seite gelegt... Der Gipfel der Absurdität kommt allerdings erst im Nachwort von Wolfgang Jeschke persönlich, als er sich wünscht, sein Buch würde verfilmt werden. Nun, vielleicht würde sich Roger Corman dazu überreden lassen..

Ich gebe zwei Sterne für den interessanten Teil, in dem die Wissenschaftler über die Möglichkeiten und Konsequenzen des Zeitreiseprojekts diskutieren. Hier werden einige kluge Aspekte angesprochen (aber längst nicht alle), die den Leser doch über das Konzept nachdenken lassen. Der Rest des Romans ist jedoch schlecht ausgearbeitet, schlecht erzählt und daher nicht mehr als zwei Sterne wert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 21, 2015 7:38 PM MEST


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