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Beiträge von Sebastian Blättner
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Rezensionen verfasst von
Sebastian Blättner (Kottweiler, Pfalz)
(REAL NAME)   

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Damages - Im Netz der Macht, Die komplette erste Season [3 DVDs]
Damages - Im Netz der Macht, Die komplette erste Season [3 DVDs]
DVD ~ Glenn Close

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Serie mit fantastischen Darstellern, 13. Juli 2008
Es ist schon mal wieder ein Armutszeugniss für die deutsche Fernsehkultur, dass mit Damages eine Serie auf Kabel 1 kam, die von Kritikern gefeiert wurde, die exzellente Darsteller hat und mit Emmys prämiert wurde, die dann so komplett ignoriert wurde.

Die Leute wissen garnicht was sie verpasst haben. Es gibt wahrlich nicht viele Serien in der jetzigen Zeit, die in Sachen Spannung, Storyaufbau, Qualität der Schauspieler und Optik mit "Damages" mithalten können.

Glenn Close verkörpert in meisterhafter Manier die diabolische und doch meistens undurchsichtige Staranwältin Patty Hughes die für das große Geld einen gefährlichen Weg zu gehen bereit ist. Ihr gegenüber steht eines der hoffnungsvollsten jungen Gesichter Hollywoods: Rose Byrne. Sie muss sich wahrlich nicht verstecken und mimt Patty Gegenspielerin ganz ausgezeichnet.

Die Serie ist jedem Fan spannender Serien nur ans Herz zu legen und ich persönlich kann die zweite Staffel kaum erwarten.


Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7)
Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter 7)
von J.K. Rowling
  Gebundene Ausgabe

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Ende..., 24. Juli 2007
*SPOILER ENTHALTEN*

bietet das siebte der Potter-Bücher. Es schließt einen Kreis, der eigentlich immer, seitdem damals Harrys Eltern getötet wurden, gestört war. Hin zu dem was hätte sein sollen, was für Harry aber nie der Fall war. Es mag viele geben, die den Epilog kitschig oder auch ganz und gar unnötig finden, selbst mir gefallen einige Dinge nicht, allen voran die beiden Paare an sich, und ja, dass Harry seine Kinder sowohl nach den Eltern benennt ist kitschig, aber wieso darf eine Geschichte, die so quietschbunt und vor allem märchenhaft begann nicht ihren Weg zurück finden, wenn auch nur für 10 Seiten, wie Harry es für sich selbst getan hat?

Zudem empfinde ich den Epilog als zum einen höchst amüsant (in Form der Kinder, die sich necken) zum anderen aber auch würdigend. Würdigend gegenüber Personen, die Harry über Jahre begleitet haben und vllt nicht immer im Besten Licht standen. Allen voran die Tatsache, dass Harry Snape als den mutigsten Mann bezeichnet, den er je getroffen hat. Einen besseren Ausklang hätte ich mir nicht träumen lassen.

Das Buch selbst ist trotz kleinerer Mängel, die aber in jedem Buch vorhanden sind wenn man nur nach ihnen sucht, und das haben hier wie bei jedem Finale, wie bei jeder liebgewonnenen Serie, wie bei allem was so im Auge der Öffentlichkeit ruht wie die Romane um Harry Potter besonders viele getan, vorhanden sind, wundervoll zu lesen und wirklich spannend bis zum Ende.
Es ist immer schwierig, für sich selbst zu entscheiden, nachdem so viel diskutiert wurde, nachdem man bereits soviele Meinungen im Vorfeld gehört hat, nachdem soviel gemutmaßt wurde, ob nun etwas so wurde wie man sich es selbst gewünscht hat. Man kommt nicht umhin die Statements der anderen zu sehen und ihre Kritikpunkte zu lesen. Und genau das denke ich ist bei vielen der Fall, denen das Buch nicht gefallen will. Die gesamte Stimmung, die im Vorfeld herrschte und die Meldungen über die Toten, die in dem Buch angeblich zu beklagen sein würden haben bei vielen bereits einen fahlen Geschmack im Mund entstehen lassen. Einen Geschmack, der sich nicht wieder legte und der es manchen unmöglich machte ihn nicht zu beachten.

Das Buch macht eine Entwicklung mit, die bereits seit dem dritten Buch begonnen hat und zeigt gleich zu Beginn, wohin der weitere Weg geht. Die ersten Kapitel sind sehr gut und machen sofort Lust darauf, das Buch garnichtmehr wegzulegen.
Die etwas schwächere Phase die folgt ist nicht weiter verwunderlich. Eine zu schnelle Entwicklung hätte wohl eher noch mehr geschadet als die die genommen wurde. Und es dauert auch zum Glück nicht lange bis Man wieder den Stab aufnimmt und weiterrennt. Apropos Stab. Den Aspekt muss man tatsächlich wohl als schwächsten im Buch ansehen, die Stab-Theorien sind nur ganz schwer nachzuvollziehen und tuen auch nicht wirklich viel zur Sache.

Die letzten 200 Seiten haben mich schlicht atemlos zurückgelassen. Die Entwicklung geht so schnell, dass man Angst haben muss nicht nachzukommen. Umso besser, dass Rowling es verstanden hat dies durch zwei Subkapitel bzw Kapitel zu unterbrechen und zwar auf eine sehr emotionale Art, so dass wichtige Wegbegleiter noch einmal gewürdigt wurden.

Was ich ebenfalls nicht wirklich verstehen kann sind die Meinungen, dass einige Personen zu kurz gekommen sind. Diese Personen um die es geht wurden 6 Bücher lang behandelt, es war wirklich Zeit andere Dinge ins Auge zu fassen. Orte und Personen, über die man nur so kurz etwas gehört hat und die nun endlich behandelt wurden. Godric`s Hollow, Grindelwald, der Umhang, Harrys Familie, ja sogar Snape und vor allem natürlich Dumbledore. Hat man ihn vor diesem Buch wirklich gekannt? Wohl eher nicht!

Und auch die Tode hatten ihren Platz. Einfach zu sagen, es wäre Krieg und dass da eben Leute sterben ist mir allerdings zu platt. Vielmehr ist es eine Abkehr von der Gefahr vorhersehbar zu sein. Es ist stets gefährlich eine unsterbliche Gestalt zu kreiren, davor zurückzuschrecken ein Licht zu löschen. Rowling hat das überwunden. Ja, sie hat Harry und seine engsten Freunde nicht angerührt, konnte wir das aber wirklich wissen? Manch ein Zyniker würde Ja sagen, Rowling war aber immer darum bemüht, uns auch um unser Selbst willen vor dieser Gewissheit zu bewahren. Das "Töten" hat weniger erzählerische Gründe als phädagogische. Man sollte nie übersehen, dass Rowling Lehrerin ist. Und man sollte auch nie darüber hinweg sehen, was die Aussage aller Romane ist. Die Liebe zu verstehen und ein Opfer, in diesem Fall sich selbst, zu geben wenn nötig.

Ich habe auf jeden Fall meinen "Lieblings-Potter" gefunden und dieser siebte Band ist genau das was ich mit erhofft hatte.


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