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Rezensionen verfasst von
Lexi

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Elantris: Roman
Elantris: Roman
von Brandon Sanderson
  Taschenbuch

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 29. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Elantris: Roman (Taschenbuch)
Elantris, die Stadt der Götter, ist vor zehn Jahren gefallen. Einst bewohnt von mächtigen Magiern (oder sowas in der Art), ist sie nun der Heimatort der Verdammten. Die Magie der Welt ist verschwunden, Arelon wird von einem unfähigen König regiert und ruiniert, und die einzige Hoffnung, Kronprinz Raoden, wird von der "Shaod" ereilt, dem Fluch, der einen Menschen zu einem Elantrier macht und der einst ein Segen war.
Eingesperrt in der verrotteten Stadt Elantris, versucht er, das Beste aus seinem Los zu machen.
Derweil kommt Prinzessin Sarene aus Teod in Arelon an, die seine Verlobte war. Sie beginnt die Politik des Landes durcheinanderzuwirbeln wie ein Sturm. Sie versucht, die Pläne Hrathens zu durchkreuzen, einem skrupellosen religiösen Fanatiker, der Arelon zur derethischen Religion bekehren will, um den Machtbereich seines Heimatlandes Fjorden auszuweiten.
Mit der Zeit gerät die Situation außer Kontrolle, und ein furchtbarer Krieg bahnt sich an. Und Raoden scheint den Schlüssel zu Elantris' Wiedergeburt und somit der Rettung seines Landes in der Hand zu halten.

Nachdem mich die "Mistborn Trilogy" von Sanderson vollkommen verzaubert hat, hatte ich große Erwartungen in "Elantris", die keineswegs enntäuscht wurden. Die Geschichte fesselt beinahe vom ersten Augenblick an, die Charaktere sind sympathisch (insbesondere Galladon - ich liebe Figuren wie ihn), die Handlung erinnert stark an real existierende Probleme - religiöser Fanatismus in der Form, wie er hier beschrieben wird, gibt es auch in unserer Welt zur Genüge.
Ich bin kein gläubiger Mensch, aber die religiöse Botschaft in den Büchern war für mich keineswegs störend. Das Ende ist spannend und wartet mit einigen erstaunlichen Enthüllungen auf, die Sinn ergeben.
Es bleiben Fragen offen, die durchaus Potential für eine Fortsetzung bieten würden.
Volle fünf Punkte für eines der besten Bücher der High Fantasy-Welt


Herrscher des Lichts: Roman (Die Nebelgeborenen, Band 3)
Herrscher des Lichts: Roman (Die Nebelgeborenen, Band 3)
von Brandon Sanderson
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial, 20. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es sind Spoiler zum ersten und zweiten Band enthalten!
Was sich schon im ersten Band andeutete, im Zweiten fortgesetzt wurde, erreicht hier seinen Höhepunkt: Es ist praktisch nichts vorhersehbar. Immer wieder gelingt es dem Autor, die Situation innerhalb weniger Sätze von Grund auf zu verändern.
Im ersten Band wurde der Oberste Herrscher gestürzt. Schon da ahnt man als Leser, dass er vielleicht das kleinere Übel war. Im zweiten Band stehen Vin und die Mitglieder der Bande vor einem viel schwerwiegenderen Problem: Das Letzte Reich zerfällt, eine Menge Feinde marschieren auf Luthadel zu, Elant stellt fest, dass es nicht so einfach ist, König zu sein und Vin fragt sich, ob die Welt untergeht und ob der "Dunkelgrund", den der Oberste Herrscher besiegt haben soll, zurückgekehrt sei. Am Ende befreit sie im Glauben, das Richtige zu tun, Ruin, den Vernichter.
Ein Jahr später setzt die Handlung des dritten Buches ein. Der Nebel tötet zahlreiche Menschen, die Asche fällt immer dichter, begräbt das Land unter sich und Scharen von Kolossen fallen über die Bevölkerung her.
Jedes Mitglied der Mannschaft hat seine Aufgabe, seine Probleme und spielt eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge der Trilogie. Aber egal was man tut, Ruin scheint immer einen Schritt voraus zu sein. Die Hoffnung schwindet.

Je weiter die Handlung fortschreitet, umso deutlicher wird, dass jedes einzelne Detail wichtig ist. Winzige Hinweise, die im ersten Band vollkommen nebensächlich erscheinen, stellen auf einmal ein entscheidendes Element dar. Stück für Stück erfährt der Leser die Wahrheit, und als die Auflösung kam, konnte ich nur noch staunen. Alles passt zusammen. Nichts ist zufällig, nichts wie es schien.
Die Charaktere sind unglaublich ausgefeilt, stimmig und vielschichtig. Niemand ist perfekt, niemand (auch Ruin nicht) von Grund auf Böse.

Selten hat eine Trilogie mich in einer Art und Weise gefesselt, beschäftigt und überrascht wie diese. Es ist eines der Bücher, die man nicht vergisst.


The Hunger Games 2. Catching Fire (Hunger Games Trilogy)
The Hunger Games 2. Catching Fire (Hunger Games Trilogy)
von Suzanne Collins
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Atemberaubend und aufrührend, 13. April 2010
Meine Rezension kann Spoiler enthalten für den ersten Band!

Schon den ersten Band habe ich mit Begeisterung verschlungen, konnte meine Augen kaum noch davon abwenden und war völlig von der Handlung mitgerissen.
Der zweite Band setzt dem noch einen drauf. Von der ersten Seite an fesselt das Buch. Ich habe selten so viele Emotionen beim Lesen verspürt. Was das Capitol Katniss, Gale oder Peeta antut ist grausam. Ich hasste es leidenschaftlich, regte mich furchtbar auf über das affektierte Gehabe der Bewohner von dort auf und freute mich diebisch über jeden noch so kleinen Schlag gegen das Capitol.
Ich habe bereits im ersten Band mehr als eine Träne vergossen, aber hier habe ich bei jeder zweiten Szene geweint - vor Wut oder weil einfach alles so entsetzlich scheint.
Die Charaktere sind einfach wundervoll. Besonders der geborene Rebell Gale, der verschrobene Haymitch oder auch Cinna, der für einen faszinierenden Gänsehautmoment auf Seiten des Lesers sorgt.
Der letzte Satz des Buches, den ich nun zwecks Spoilern nicht zitieren werde, ist ein grausamer Cliffhanger. Ich kann es kaum mehr erwarten, dass es endlich August wird.


Götterfunkeln
Götterfunkeln
von Andrea Schacht
  Taschenbuch

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert und unterhaltsam, 11. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Götterfunkeln (Taschenbuch)
Helena, 31, hat vor zwei Jahren ihren geliebten Ehemann verloren und hat nicht mehr viel Freude am Leben. Durch einen verrückten Zufall wird sie von ihrer Freundin zu einem Treffen einer Gruppe mitgenommen, die an das Ende der Welt und die Errettung durch Außerirdische glaubt. Prompt landet ein Ufo am Treffpunkt und nimmt die 21 "Auserwählten" inklusive Helena mit.
Am Zielort angekommen stellt sich heraus, dass die Götter das Jenseits renoviert haben und nun an den Auserwählten testen wollen. Eine abenteuerliche Reise durch sämtliche himmlischen Orte, von Himmelreich bis Nirwana beginnt, und Helena macht sich auf die verzweifelte Suche nach ihrem Mann.

Das Buch ist eine entspannende Lektüre mit einer großen Menge Lacher - Merkur der Götterbote auf Inline-Skates, Jesus als kiffender Hippie, Märtyrer mit Dartpfeilen beschießen oder Kreuzeschleppen als Attraktion im Himmelreich, Beachpartys und heiße Nächte mit Luzifer in der Hölle, Freibier, Met und Richard Wagner in Walhall oder Kunstrasen im Garten Eden.
Gegen Ende wird der Ton ein wenig ernsthafter, aber die Auflösung, wie es mit Helena weitergeht und die Wahrheit über die Götter sind wunderschön und machen nachdenklich.

Kritik wären zahlreiche Rechtschreibfehler und ein nicht immer perfekter Schreibstil, und wer sich mit den antiken Religionen auskennt, wird den ein oder anderen Fehler entdecken.
Nichtsdestotrotz erhält das Buch von mir vier Sterne.


Der Weg in die Schatten: Roman - [Die Schatten-Trilogie 1] (Schatten-Trilogie (Night Angel), Band 1)
Der Weg in die Schatten: Roman - [Die Schatten-Trilogie 1] (Schatten-Trilogie (Night Angel), Band 1)
von Brent Weeks
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tragisch, packend, dramatisch, 2. April 2010
Wer Fantasy mag, auf supertiefe Charaktere steht, eine Welt, in der nichts schwarz oder weiß ist, bzw alles ein bisschen von beidem vereint ist hier genau richtig.
Das Buch ist eines von der Sorte, wo man sich fragt, wie die Story je gut ausgehen könnte, und man weiß, dass sie es nicht tun wird - nicht für jeden. Man ahnt schon früh, dass manch einer einen grausamen, ungerechten Tod stirbt, der ein oder andere alles verliert und manche wider Erwarten doch ihren Frieden finden - auf die ein oder andere Weise.
Die Grundstimmung ist recht düster, aber nicht ohne Hoffnung. Der Stil gefällt mir total, und der Humor der Bücher ist perfekt: Rabenschwarz, bissig mit einem starken Hauch von Sarkasmus. Man fängt in den traurigsten Momenten an zu lachen.

Die Hauptfigur ist Azoth, ein elfjähriger Straßenjunge. In den Armenvierteln, in denen er lebt, werden Kinder und Jugendliche von Banden regiert, den Gilden. Das ist ein ziemlich grausames System und Azoth und seine Freunde werden von Ratte, dem Anführer ihrer Gilde, heftig drangsaliert.
Als Azoth sich mit ihm anlegt, gibt sein bester Freund ihm alles Geld, das er zusammengespart hat, damit Azoth bei dem Blutjungen Durzo Blint in die Lehre gehen kann und von der Straße wegkommt, weil Ratte ihn töten würde.
Es fängt schon alles sehr grausam an. Ratte ist etwa sechzehn und hält sich die jüngeren Kinder als Sexsklaven und misshandelt auch Jarl. (Der Autor sagt selbst, dass das eigentlich der düsterste Punkt der Trilogie ist, weil es nichts Grausameres als Kindesmisshandlung gibt.)
Die ganze Story genauer zu beschreiben würde ewig dauern, weil alles sehr komplex ist und ich nichtmal sicher bin, alles verstanden zu haben^^
Auf jeden Fall wird Azoth Durzos Lehrling, lernt das "Handwerk" eines Blutjungen und wird in alle möglichen Intrigen am Königshof verwickelt, weil sein Meister bis zum Hals drinsteckt.
Der erste Band umfasst einen Zeitraum von ungefähr zehn Jahren. Azoth begeht erste Morde, kämpft mit seinem Gewissen und der recht eigenartigen Philosophie Durzos und versucht nebenher, seine große Liebe nicht aus den Augen zu verlieren.
Es gibt zwar Romantik, aber keinen Funken rosa Plüsch. Alles wirkt hart und niemand, wirklich niemand ist ohne Fehler.
Insbesondere Durzo ist ein Mensch voller Widersprüche, den man einfach nicht hassen kann, Mörder hin oder her.

Zunächst ist es etwas schwierig, in die Handlung hineinzufinden, weil sehr viele Personen und handlungsstränge auf einmal vorgestellt werden und wenig erklärt wird, was das Buch in seiner Gesamtheit aber nicht im Mindesten beeinträchtigt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2013 2:43 PM MEST


Kinder des Nebels: Roman (Die Nebelgeborenen, Band 1)
Kinder des Nebels: Roman (Die Nebelgeborenen, Band 1)
von Brandon Sanderson
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und überraschend, 2. April 2010
Ich war zugegeben zunächst skeptisch, als ich das Buch in der Buchhandlung durch Zufall entdeckte. Das Stichwort "Heldenepos" und der Klappentext klangen mir sehr nach dem klischeehaften "böser Tyrann unterdrückt das Volk, und der durch und durch gute Held vernichtet ihn und wird der neue, gute König".
Ich habe mir das Buch letztlich dennoch gekauft und bereue es nicht.
Nach den ersten Seiten, in denen der Leser zunächst in die Handlung hineinfinden muss, wird er von ihr mitgerissen. Die Charaktere sind grundverschieden, allesamt haben sie ihre Ecken und Kanten, niemand, wirklich niemand ist perfekt.
Kelsier, der den Plan, den Obersten Herrscher zu stürzen, erst ins Leben ruft, vereint den Helden und den Antihelden in sich, schwebt ständig irgendwo zwischen Genie und purem Wahnsinn. Er fasziniert den Leser durch seine Art, stößt ihn aber gleichzeitig durch eine sehr brutale und unnachgiebige Ader ab. Er wird nicht zu Unrecht von einem der anderen Charaktere als "wahnsinniges Genie" bezeichnet.
Die weibliche Protagonistin Vin macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Auf der Straße aufgewachsen, muss sie erst lernen, dass es auch Menschen gibt, die sie nicht verletzen wollen und ihr Vertrauen tatsächlich verdienen.
Es gibt in diesen Büchern kein Gut oder Böse. Auch die beweggründe des Obersten Herrschers bestehen nicht nur aus Machtgier. Das Buch wirft viele Fragen auf, die nur nach und nach beantwortet werden, es gibt ständig unvorhergesehene Wendungen, die die Spannung erhalten und völlig überraschend sind, wenn der Leser schon glaubt, zu wissen, wie es weitergeht.
Alles in Allem nur zu empfehlen für fans von guter Fantasy!


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