Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16
Profil für et > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von et
Top-Rezensenten Rang: 5.157
Hilfreiche Bewertungen: 1279

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
et (Zürich)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
pixel
Lizenz zum Essen: Stressfrei essen, Gewichtssorgen vergessen
Lizenz zum Essen: Stressfrei essen, Gewichtssorgen vergessen
von Gunter Frank
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider den Mainstream - erfrischend!, 17. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Thema Essen beschäftigt die Menschen. Rezepte und Ernährungsratgeber gibt es wie Sand am Meer, und die Vielfalt an Diätformen und Ratschlägen, was man unbedingt bzw. keinesfalls Essen soll sind unübersehbar. Die meisten Bücher werden dabei der Komplexität des menschlichen Metabolismus nicht gerecht. Viele betrachten den menschlichen Körper wie eine Dampfmaschine: Essen ist Energielieferant, Bewegung ist Energieverbrauch, die Differenz bestimmt die Zu- oder Abnahme des Gewichts. Soweit, so banal - und falsch.

Gunter Frank dröselt zwar die ganze Komplexität der Ernährungs- und Stoffwechselvorgänge ebenso wenig auf, wie die meisten übrigen Autoren. Aber im erfrischenden Gegensatz zum Mainstream behauptet er auch nicht, wirklich zu verstehen, was da im Intestinalkanal so alles abgeht. Doch sein Ansatz erfordert diese detaillierte Kenntnis auch nicht. Da die Menschen ohnehin alle (biologisch) sehr verschieden sind lehnt er generelle Richtlinien und Vorschriften grundsätzlich (und, wie ich meine, zur Recht!) ab. Jeder fühle in sich hinein und tue, wonach ihm ist.

Diese Gegenposition zu den gängigen Ratschlägen trägt ihm natürlich erhebliche Kritik und Vorwürfe ein. Ich kann nicht beurteilen, wie wasserdicht seine Quellen sind. Aber die Feststellung, dass das ständige Rumgezerre an den Menschen diesen ja wohl auch nicht wirklich gut tun kann, ist sicher richtig. Ebenso richtig ist sicher, dass mehr Vertrauen auf das eigene Gefühl (worauf habe ich wirklich Lust?) statt auf Tabellen und Listen mehr Lebensfreude bringen wird.

Das Buch liest sich leicht, spannend, unkompliziert - obwohl der Autor keineswegs oberflächlich bleibt, sondern durchaus in die Details einsteigt.

Meine Empfehlung - Lesen! Und sei es nur als Antithese zum (arroganten und übergriffigen) Mainstream.


Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise
Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise
von Yanis Varoufakis
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,00

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkonventionell aber nicht sehr realistisch, 16. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was Yanis Varoufakis, inzwischen wohl der (zweit-) bekannteste Finanzminister (gleich hinter seiner Excellenz Dr. Oberpriester Schäuble), hier darstellt, ist ein durchaus vernünftiger, rationaler, d.h. unpolitischer und damit leider unrealisierbarer Vorschlag, wie man die Euro-Länder aus dem durch das EUR-Korsett selbst-verursachten Elend befreien könnte, ohne die Eckwerte der politisch gesetzten Randbedingungen (egal wie unsinnig diese sind) zu verletzen.

Dafür alleine gebührt ihm und seinen Co-Autoren ein kräftiges Lob.

Natürlich wird das nichts nützen. Die EU-Politik ist getrieben von Eitelkeiten (Merkel), Rechthaberei (Schäuble), Dummheit (Schulz) und Arroganz (Junker). Scheitert der Euro, scheitert Merkel.

Da Merkel aber die Machtpolitikerin per Se ist, kann, wird, darf und soll das mit dem Scheitern nicht passieren. Also wir Griechenland für die Fehler und die Gier der EURorkaten abgestraft. Das nennt sich dann "Europäische Solidarität". Im Hintergrund lachen sich die US-Kriminellen der WallStreet in ihre diversen Fäustchen, und kaufen sich den nächsten Präsident/in/en.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2015 12:50 AM MEST


Wasser - viel mehr als H2O: Bahnbrechende Entdeckung: Das bisher unbekannte Potenzial unseres Lebenselements
Wasser - viel mehr als H2O: Bahnbrechende Entdeckung: Das bisher unbekannte Potenzial unseres Lebenselements
von Dr. Gerald H. Pollack
  Taschenbuch
Preis: EUR 28,80

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut verständliche, umfassende Darstellung des Wunderstoffs des Lebens, 4. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unser Leben auf diesem Planeten wäre ohne Wasser und seine speziellen Eigenschaften nicht denkbar. Pollack beschreibt anschaulich, leicht fasslich und mit vielen Bildern und Zeichnungen die Besonderheiten dieses speziellen Stoffes. Insbesondere erklärt er eine den meisten Lesern wohl unbekannte Eigenschaft des Moleküls H2O: In geeigneter Situation bildet es statt der frei flottierenden "Dreiecke" hexagonale Ringe (ähnlich wie Benzol etc.). Wegen der chemisch-quantenmechanischen Eigenheiten dieser Ringe verhält sich das Wasser so "anomal", wie zB dass es bei 4 Grad die grösste Dichte hat oder dass es in Bäumen in den Gefässen weit über die maximale Steighöhe der Kapillarwirkung hinauf steigen kann.

Eine umfassende Darstellung der neuesten Entwicklungen im Bereich der Wasserforschung, leicht lesbar und instruktiv aufbereitet. Sollte auch in Gymnasien im Physik/Chemie-Unterricht verwendet werden! Sehr empfohlen!!


Schlechte Medizin: Ein Wutbuch
Schlechte Medizin: Ein Wutbuch
von Dr. med. Gunter Frank
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend, wie der Bürger und Patient von der Medizinmafia betrogen wird., 4. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlechte Medizin: Ein Wutbuch (Broschiert)
Trotzdem der Untertitel lautet "Ein Wutbuch" bleibt der Autor trotz der erschreckenden und bedrohlichen Zusammenhänge, die er aufdeckt, und die jeden Menschen direkt oder indirekt betreffen, eher nüchtern und beherrscht. Wütend wird eher der Leser, wenn er erkennt, wie er seit Jahrzehnten vom Klüngel aus Phamafia, Universitätskliniken und -Professoren, Journalisten und halbseidenen "Ernährungsberatern" verar***t, finanziell ausgenommen, belogen, in die Irre geführt und abgezockt wird.

Kaum eine der gängigen "Wahrheiten", sei es zu Übergewicht, Bewegung, Diabetes, Bluthochdruck oder ähnlichem ist auch nur halbwegs wissenschaftlich belegt. Glaubenssätze, Behauptungen, Betrug und Lüge wohin man schaut.

Dr. Frank deckt die Betrügereien schonungslos auf und zeigt dem Leser, und viel wichtiger noch, der Leserin (die als Mutter viel mehr Einfluss auf die (Fehl-)Erziehung der Kinder hat), was an dem ganzen Gedöns von "gesundem" Verhalten dran ist: Nichts.

Unbedingt lesen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2015 10:08 AM MEST


Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller
Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller
von Joachim Mutter
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das schwierige und komplexe Thema aus einseitiger Sicht, 15. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es kurz zu machen: Mutter empfiehlt nicht nur vegane Rohkost, sondern auch noch primär grüne, d.h. Chlorophyll-reiche. Alle tierischen Produkte, Mehl/Zucker, Gekochtes ist strikte zu vermeiden. Immerhin erlaubt seine Theorie diese Askese-Diät auf etwa die Hälfte des Essens zu beschränken.

Ernährung und Metabolismus des Menschen sind ausserordentlich komplexe und schwierige Themen. Für den Durchschnittskonsumenten wird es auch nicht besser, dass Pharmalobby und Nahrungsmittelindustrie immer ungehemmter Einfluss auf staatliche Stellen und deren Ernährungsempfehlungen nehmen. Die klassische Ernährungspyramide ist ja offensichtlich ein von der Lobby getürktes Konstrukt, das keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhält. Beten Sie besser drei Vaterunser und langen Sie herzhaft zu!

Mit seiner sehr alternativen Sichtweise trägt Mutter zwar zur Verbreiterung des Horizontes und zu weiteren Aspekten in dem ohnehin schon komplexen Themengebiet bei, doch ist es eben nur eine Komponente, eine Perspektive. Leider kein Gesamtbild.

Ich bin relativ hart im Nehmen. Ich habe schon mehrmals gefastet, und auch mal mehrere Monate nur von Lichtnahrung gelebt. Mein Körper existiert immer noch. Auf Anraten eines Chiropraktikers habe ich mir dieses Buch bestellt. Das relativ dünnen Büchlein besteht aus 50% Warnung vor Zucker, Mehl, Designerfood, künstlichen Zusatzstoffen, Fleisch, Milch, Eiern, Käse, Teigwaren, Kartoffeln, Knäckebrot etc. etc. Etwa 30% sind Beschreibungen von gesunden Pflanzen wie Löwenzahn und Kohl. Dann gibt es noch ein paar Rezepte, wie man sich z.B. eine Salatsauce ohne Öl und Essig zubereitet.

Lecker? Leider nicht!

Die drei Sterne gibt es für die Denkanstösse, dass deutlich mehr Salat/Gemüse auf dem Speisezettel Platz hätte.

Eigentlich kann ich das Buch nur für völlig Verzweifelte (Mutter behandelt offenbar Menschen mit massivsten Darmproblemen oder "medizinischen" Behandlungen, die das Intestinalsystem völlig ruinieren wie zB eine Chemotherapie) empfehlen, und für Menschen, die dem Glaubenssatz verfallen sind "No pain, no gain".


verheimlicht vertuscht vergessen: Was 2014 nicht in der Zeitung stand
verheimlicht vertuscht vergessen: Was 2014 nicht in der Zeitung stand
von Gerhard Wisnewski
  Taschenbuch

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wisniewski - unbeirrt wie immer, 15. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einmal mehr sammelt Wisniewski hier die grossen Rätsel des Jahres (zB das Verschwinden von ganzen Flugzeugen) und bringt eine zumindest einigermassen plausible Erklärung.
Man wird wohl nicht alle seine Theorien glauben mögen - zB dass Michelle Obama in Wirklichkeit Micheal heisst und ein Mann ist. Seine Erklärung zum MH370-Verschwinden (in aller Kürze: Die CIA wollte einen Anschlag auf die Petronas-Towers simulieren, hat dem Captain suggeriert, sein Flugzeug solle abgeschossen werden, weshalb die Crew den Transponder etc. abschaltete und dann auf dem US-Geheimstützpunkt Diego Garcia landet) ist das bisher überzeugendste zu den verfügbaren Daten, das ich kenne.

Dass uns Regierungen (alle!, auch Mutti!) routinemässig belügen ist ja nicht neu. Ich kann daher die Wisniewski-Version nicht a priori als unsinnig ausschliessen. Auch wenn wir (die Öffentlichkeit) nicht wissen, WAS genau bei 9/11 passiert ist, eines ist klar: Die offizielle Version ist ebenso falsch, wie die offizielle Version vom Kennedy-Mord. Da wird gelogen und betrogen wohin man schaut.

Also: Kaufen (ist relativ preiswert), lesen, nachdenken, und nie mehr so naiv sein, wie früher.


Moral Origins: The Evolution of Virtue, Altruism, and Shame
Moral Origins: The Evolution of Virtue, Altruism, and Shame
von Christopher Boehm
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Analyse und Begründung für die Entstehung von Moral, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Christopher Boehm befasst sich hier aus einer evolutionstheoretischen Perspektive mit der Frage, warum wir Menschen so seltsame Dinge wie Scham (Erröten), Altruismus und ein tiefgehendes Bedürfnis nach Fairness und Ehrlichkeit haben. Nach der rein biologischen Theorie der "egoistischen Gene" (Dawkins), gibt es ja keinerlei vernünftige Erklärung dafür, unbekannten Menschen in fernen Ländern zB nach einem Erdbeben oder bei einer Hungersnot Geld zu spenden. Und doch tun wir Menschen das immer wieder und fühlen uns gut dabei! Warum?

Diese Frage beantwortet Boehm umfassend, und zwar ausgehend von den frühen Jäger/Sammler-Gesellschaften. Solche "ursprüngliche" Stammesgesellschaften gibt es weltweit noch etwa 300, davon noch etwa 150 in einem "unverfälschten", d.h. noch nicht durch intensive Kontakte mit Industriegesellschaften beeinflusste. Diese noch "unentwickelten", d.h. noch nicht durch Ackerbau/Viehzucht, Zivilisation und Industrie veränderten Gesellschaften zeigen, wie alle unsere Homo-Sapiens-Vorfahren während Tausenden von Generationen gelebt haben.

Während wenigstens 150'000 Jahren haben sich Mechanismen und Verhaltensmuster in unseren Genen und Gebräuchen abgebildet, die auf das Leben als jagende und sammelnde Nomaden, ohne Hierachie, ohne Besitz und Eigentum zugeschnitten sind. Diese Verhaltensmuster wurden auch durch die knapp 10'000 Jahre "Zivilisation" seit der Erfindung von Ackerbau, Viehzucht und Schrift nur übertüncht, aber nicht grundlegend geändert. Sie wirken im unbewussten Hintergrund noch beinahe genauso stark, wie bei unseren Vorfahren - und unseren noch "ursprünglich" lebenden Mitmenschen im Busch, Dschungel und Steppen.

Für mich brachte die Lektüre eine überraschend aktuelle Einsicht - zum Thema NSA, CIA und andere Geheimdienste. Es hat mich immer etwas verblüfft, dass diese Geheimorganisationen offenbar keinerlei Hemmungen haben, mit ihren entsprechenden ausländischen Diensten zu kooperieren, aber sich mit Händen und Füssen wehren, wenn die eigenen Bürger gerne wissen möchten, was eigentlich läuft. Ebenso ist die sichtbare Abneigung aller Regierungen, der Deutschen genauso wie der Schweizerischen, gegen die NSA-Ausspähungen wirklich energisch und aktiv vorzugehen. Es scheint ja, als ob die Regierungen gar nichts gegen das Ausspionieren ihrer eigenen Bürger durch die NSA hat.

Boehm bringt indirekt die Lösung dieses Rätsels: Die regierenden Personen, die Machtfiguren haben tatsächlich eine tiefsitzende Angst vor dem Bürger! Diese geht auf die Zeiten der Jäger/Sammlergesellschaften zurück. Diese waren, wie Boehm an Beispielen und mit harten Daten zeigt, ausserordentlich egalitär orientiert. Jeder Versuch, sich aufzuspielen, Trittbrett zu fahren, andere zu drangsalieren, nur schon mit den eigenen Fähigkeiten (zB als Jäger) zu prahlen, wird von der eigenen Horde rasch und unerbittlich geahndet. Da wird auch sehr rasch zum ultimativen "Heilmittel" gegriffen und der Abweichler wird eliminiert. Auch wer "bloss" ausgestossen wird, muss damit rechnen, die nächste Woche nicht zu überleben.

Jede Machtfigur, Mutti Merkel genaus wie alle Regierungsmitglieder, die Brüsseler Bürokraten, die Staatshierarchien etc. haben tatsächlich alle Angst vor dem Volk. Mehr Angst vor dem eigenen Volk als vor fremden Kräften. Daher missbrauchen diese Figuren die Geheimdienste und ihr kriminelles Potential gerne und ungehemmt, um das eigene Volk gefügig zu halten, Kritik zu unterdrücken und Rebellen zu eliminieren. Alles Nachwirkungen unserer egalitär geprägten Entwicklungsgeschichte.

Ich empfehle dieses erhellende, fundierte und umfassende Werk jedem, der sich dafür interessiert, wie und warum wir Menschen uns so benehmen, wie wir uns eben benehmen.


How We Do It: The Evolution and Future of Human Reproduction
How We Do It: The Evolution and Future of Human Reproduction
von Robert Martin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,69

4.0 von 5 Sternen Umfassende, detaillierte Darstellung von allem was biologisch mit Sex und seinen Folgen zu tun hat, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses wissenschaftlich fundierte Darstellung zeigt an eine Fülle von Beispielen und Vergleichen mit anderen Tieren auf, wie sich die menschliche Art der Reproduktion, von Sex, Befruchtung, Embryonalentwicklung zu Geburt und Ernährung des Babys im Laufe der Evolution entwickelt hat.

Robert Martin, ein ausgewiesener Evolutionsbiologe und Anthropologe trägt in diesem Buch die Ergebnisse aus 20 Jahren Forschung zusammen. Mit wissenschaftlicher Direktheit befasst er sich ungehemmt auch mit Tabuzonen (Warum macht die Nutzung von Laptops Männer impotent? Warum ist Verhütung nach der Zeit-Methode unzuverlässig und erhöht das Risiko geschädigter Embryos?) und er erspart dem Leser auch Themen nicht, die man eher unappetitlich finden wird (Wie kommen die notwendigen Bakterien in den ursprünglich sterilen Darm des Babys?).

Das Buch umfasst auch ein Glossar sowie den üblichen wissenschaftlichen Apparat. Es ist trotzdem für das breite Publikum geschrieben und auch leicht lesbar. Das in englischer Sprache verfasst Buch (eine deutsche Übersetzung liegt zur Zeit nicht vor) ist auch für jene Leser gut verständlich, deren Muttersprache nicht englisch ist. Aufgrund der Gründlichkeit der Abhandlungen zu den einzelnen Themen wirken gewisse Kapitel manchmal etwas langfädig und repetitiv. Insgesamt aber ein gutes, empfehlenswertes Werk zu einem an sich immer interessanten Thema.


Warum Gott nicht würfelt: Geist, Kosmos und Physik
Warum Gott nicht würfelt: Geist, Kosmos und Physik
von Bernard Haisch
  Broschiert
Preis: EUR 17,95

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, verständlich, erhellend, klar - wissenschaftliche Spiritualität vom Feinsten, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bernard Haisch ist ein beinharter Naturwissenschafter mit einem eindrücklichen Leistungsausweis als Astro- und Quantenphysiker. Dabei ist es ihm gelungen, geistig offen und neugierig zu bleiben. "Unphysikalische" Phänomene sind für Ihn Ansporn und Herausforderung für weitere Forschungen und Hinweise darauf, dass wir die Welt noch nicht vollständig verstanden haben. Aus dieser Perspektive befasst sich Haisch mit der Frage nach der Schöpfung, nach Gott.

Warum?

Aus der Quantenphysik ist klar (Schrödinger-Gleichung), dass sich physikalisch nicht erklären lässt, warum Materie, wie wir sie kennen, existiert. Alle Materie besteht ausschliesslich nur aus Quantenobjekten (Atombausteinen), welche nur als Wahrscheinlichkeitswolke "existieren", solange "niemand" misst oder beobachtet, wo das Quantenobjekt sich jetzt gerade befindet. Der Beobachter kann aber selber nicht aus solchen Quantenobjekten bestehen, sondern muss zwingend ein nicht-materielles Bewusstsein sein. Das Bewusstsein kann ein menschliches sein, aber da es bewusste Menschen erst seit sehr kurzer (in kosmischen Masstäben) Zeit gibt, die Materie aber schon länger materiell existiert, muss irgendwo ein universumsweites Bewusstsein existieren. Ein solches umfassendes, universelles Bewusstsein, das alle Materie (und damit wegen E=mc^2 auch Energie und damit auch Raum und Zeit) erschafft, nennt man üblicherweise "Gott".

Haisch findet diesen "Gott" im Nullpunktfeld, einem von der Quantenphysik postulierten und inzwischen durch messbare physikalische Phänomene nachgewiesenen, alles durchdringenden Energiefeld. Haisch hat eine Theorie entwickelt, welches die Trägheit der Masse (den Widerstand materieller Objekte gegen jede Beschleunigung) damit erklärt, dass das Nullpunktfeld den Quantenobjekten bei der Beschleunigung Widerstand leistet.

In seinem Buch erklärt er aus persönlicher und wissenschaftlicher Perspektive,
- was "Gott" ist
- wie unser Bewusstsein entsteht
- wie man sich das Nullpunktfeld vorstellen kann und wie es wirkt
- warum die Viele-Welten-Theorie Schwachsinn ist
- warum das mechanisch-materialistische Weltbild der meisten Physiker unsinnig ist
- warum "Intelligent Design" und Kreationismus blind und dogmatisch sind
- wie das Verhältnis zwischen Mensch (oder Pflanze, Tier, ...) und Gott ist
- warum das Bewusstsein primär ist und sich die Materie schafft, statt umgekehrt
- dass die heute wissenschaftlich abgestützten Erkenntnisse über das Universum und Gott bereits in vielen alten überlieferten Schriften sinngemäss postuliert wurden.

Das Buch kommt ohne Bilder und ohne mathematische Formeln aus. Durch geschickte Metaphern und Analogien führt Haisch auch den phyikalisch nicht vorbelasteten Leser in die Phänomene der Quantenwelt und Astrophysik ein. Ausschnitte aus seiner Lebensgeschichte sind zwischen die Erklärungen geflochten. Der Schreibstil ist klar, verständlich, direkt und humorvoll. Das Lesen ist ein Genuss! Ich habe das gut 160 Textseiten schmale Büchlein in einem Nachmittag in einem Zug durchgelesen. Mir selber scheint allerdings, dass man besser mit dem Kapitel 6 (Das Nullpunktfeld) einsteigt, und den Anfang bis Kapitel 5 erst am Schluss liest.

Seit Herbst 2014 liegt das ursprünglich in 2006 in englischer Sprache erschienene Buch (The God Theory: Universes, Zero-Point Fields and What's Behind It All) in hochwertiger deutscher Übersetzung vor. Dem Übersetzer ist es gelungen, die Leichtigkeit, den Humor, die Analogien und die Gedankenführung des englischen Originals sinngemäss in gutes Deutsch zu übersetzen. Sehr erfreulich.

Fazit:
Ein sehr lesenswertes, erhellendes Buch über die "letzten Fragen" aus der Feder eines erstklassigen Wissenschafters.


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Bedrückende und ermutigende Einsichten - mit kleinen Lücken, 10. September 2014
Mit diesem Buch möchte Rebecca Costa uns aufrütteln. Ihr Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass alte Hochkulturen wie zB die Maya, während Jahrtausenden blühten, und dann innert weniger Jahrzehnte untergingen. Da sie fürchtet, dass dies auch mit unserer "westlichen" Zivilisation passieren wird - die Anzeichen sind unübersehbar - versucht sie uns zu warnen und die Mechanismen offenzulegen, welche in den Untergang führen.

Kurz zusammengefasst: Wenn die Probleme zu komplex werden (ihr Lieblingsbeispiel: Die Wasserknappheit in Kalifornien), haben wir Menschen keine Lösungsideen mehr. Dann hört das vernünftige Denken auf, und es werden Glaubenssätze heruntergebetet. Die Maya litten damals ebenfalls unter einer Wasserknappheit, welche sich klimabedingt über die Jahrhunderte verschärfte. Die Maya waren hervorragende Baumeister, die unterirdische Zisternen, Kanäle und Wasserfassungen bauten. Ab einem bestimmten Punkt wurden die trockengefallenen Reservoirs aber nur noch für Menschenopfer (das Anflehen des Regengottes) benutzt, und zerfielen schliesslich.

Der Anfang vom Elend ist jeweils erreicht, wenn nur noch Schadensminderung betrieben, aber keine grundlegende Problemlösung mehr versucht wird. Costa weist zurecht darauf hin, dass sowohl bei den Maya, wie bei ihr Zuhause in Kalifornien zwar alle möglichen Wassersparmassnahmen ergriffen werden, dass dadurch aber kein einziger Liter *zusätzliches* Wasser verfügbar wird.

Obwohl es brauchbare Lösungsansätze gibt (zuvorderst für Kalifornien steht das Thema Meerwasserentsalzung), sogar geniale Ansätze, die sich in der Praxis bereits bewährt haben, konnte in den letzten 20 Jahren in den USA kein einziger konkreter Schritt gemacht werden.

Laut Costa liegt das daran, dass wegen der Komplexität des Problems das vernünftige Denken völlig ausgeschaltet ist und die relevanten Beteiligten (Industrie, Landwirtschaft, Politik etc.) nur noch Glaubensartikel runterbeten. Costa identifiziert in ihrer kalifornischen (und unserer) Gesellschaft fünf solche zentrale Glaubenssätze, welche eine rationale Lösungssuche verhindern:

(1) Irrationale Opposition: Wir finden sehr schnell, Einigkeit was wir NICHT wollen (den Euro, Umweltzerstörung, Rassismus,...) finden aber keine Gemeinsamkeiten, was wir statt dessen wollen.
(2) Personalisierung von Schuld: Statt ein Problem als eine gemeinsam zu lösende Aufgabe anzusehen, werden Sündenböcke gesucht - und verurteilt.
(3) Pseudo-Korrelationen: Durch pseudowissenschaftliche Erklärungen von Zusammenhängen, werden vermeintliche Wirkungsmechanismen suggeriert, welche real gar nicht existieren. Das vernebelt den Blick auf tatsächlich mögliche Lösungen.
(4) Silodenken: Parteien, Abteilungen in Unternehmen, Verbände etc. denken nur an ihre eigenen Interessen, bekommen einen Tunnelblick, der alle Zusammenhänge ausblendet und eine rationale Lösungssuche blockiert.
(5) Extreme Monetarisierung: Nur noch das Geld zählt. Was sich nicht in Geld umwandeln lässt, wird nicht berücksichtigt.

Die Prognose zur Zukunft unserer (westlichen) Kultur ist vor diesem Hintergrund extrem düster. So wie die Kalifornier unfähig sind, ihr Wasserproblem zu lösen, sind die Europäischen Politiker unfähig, das Euro-Problem zu lösen, die Griechen unfähig ihr Korruptionsproblem zu lösen, die Schweizer unfähig, ihr Zuwanderungs-, Asyl und Übervölkerungsproblem zu lösen.

Das Buch endet allerdings nicht ganz so düster. Anhand von Beispielen und Untersuchungen zeigt, sie, dass der Mensch über die geistigen Fähigkeiten verfügt, hochkomplexe Probleme zu bewältigen. Ihre These: Wenn die rechtshirnige Analyse und die linkshirnige Synthese keine Lösungen brigngen, muss man das übergeordnete Gehirn (den Präfrontalen Cortex) aktivieren, der zu "Heureka!" Lösungen führt.

Insgesamt zeigt das Buch eine fundierte, kluge, scharfsinnige und schonungslose Analyse der aktuellen Situation und ihrer Hintergründe. Weniger überzeugt das Werk im Bereich "Lösungsansätze". Letztlich appelliert auch Costa an die Einsicht der Politiker, jene Einsicht jener Politiker, welche laut ihrer richtigen Analyse eben gerade unfähig sind, rationale Lösungen zu akzeptieren, geschweige denn umzusetzen. Im Gegenteil, gerade die Politik (sekundiert von den Mainstream-Medien und dem Militärisch-industriellen Komplex und der Gesundheitsmafia) unterdrückt AKTIV viele erfolgsversprechende Lösungsideen.

Das grösste Handicap aus meiner Sicht ist aber, dass sie die Rolle der kulturellen Evolution verkennt. Sie schreibt zu Recht, dass die (biologische) Evolution sehr sehr langsam arbeitet, und wir immer noch die Hardware-Ausstattung des frühen Cro-Magnon als Gehirn benutzen. Doch die Art und Weise, WIE wir mit dieser Hardware arbeiten, hat sich durch die Kulturelle Evolution von den Jäger/Sammler-Gesellschaften über die frühen Ackerbau/Viehzucht-Kulturen bis zu unserer Maschinenkultur massiv verändert, und lässt sich innert weniger Jahrzehnte auch weiter verändern.

Dieser Aspekt - was können wir am Denken auch kurzfristig wie ändern - kommt meines Erachtens etwas zu kurz.

Abgesehen von diesem kleinlichen Genörgel meinerseits bleibt das Buch aber ein ausgezeichneter, eigenständiger Beitrag zur Entwicklung von Mensch und Gesellschaft. Wie viele amerikanische Autoren schreibt Rebecca Costa flüssig, leicht verständlich, unterhaltsam und zeitweise erheiternd.

Fazit: Unbedingt lesen (auch wenn es nur 4 Sterne hat...)!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10