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Beiträge von S., A. Eugen
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Rezensionen verfasst von
S., A. Eugen

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Angela Bos Herren Armbanduhr, mechanisch phosphoreszierende Zeiger, Skelettdesign mit schwarzem Zifferblatt, Stainless Steel Schwarz
Angela Bos Herren Armbanduhr, mechanisch phosphoreszierende Zeiger, Skelettdesign mit schwarzem Zifferblatt, Stainless Steel Schwarz
Wird angeboten von CareMore
Preis: EUR 159,00

1.0 von 5 Sternen Nicht ganz so gut, wie nach dem Bild erwartet, baldiger Funktionsausfall, Verkäufer bzw. Service nicht erreichbar, 12. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Uhr ist an sich ganz ansprechend und die Materialanmutung durchaus positiv. Das sichtbare Skelettwerk ist immer ein Hingucker und auch sauber verarbeitet, lediglich das Metallband hat zwischen den Gliedern etwas viel Spiel, so dass es klapprig wirkt.
Das mitgelieferte Band-Kürzungswerkzeug ist von sehr mäßiger Qualität, doch für ein ein- oder zweimaliges Ändern der Bandlänge dürfte es reichen.

Nach einigen Wochen aber gab die Uhr den Geist auf. Obwohl die Feder etwa halb aufgezogen ist, bewegt sich die Unruhe nicht mehr.

Ein Aufruf der auf der beiliegenden Produktkarte angegebenen Homepage führte zu einen 404- bzw. 403-Fehler, eine Kontaktaufnahme war so nicht möglich.

Eine Emailanfrage blieb bislang unbeantwortet. Ein Email-Reminder wurde als nicht zustellbar retourniert.

Fazit soweit: Wenn sie funktioniert, dann ist die Uhr ganz nett. Wenn sie nicht funktioniert, darf man sie als Totalschaden betrachten, Gewährleistung ist mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten.

Ich jedenfalls werde von künftigen Käufen dieser Marke Abstand nehmen.


Balladen
Balladen
von Norbert Müllemann
  Musiknoten
Preis: EUR 28,00

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Ausgabe - herausragend klares Notenbild, wertige Aufmachung, 1. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Balladen (Musiknoten)
Eigentlich bin ich es von Henle ja schon gewohnt: Das herausragend klare, auch auf Distanz und mit leichter Sehschwäche gut lesbare Notenbild. Und auch hier wieder ein sauberer, gestochen scharfer Druck und beste Lesbarkeit.
Das Papier ist ansprechend, nicht völlig glatt und ausreichend stark, so dass auch bei häufigem und hastigem Umblättern nicht so schnell die üblichen "Abriebschäden" zu erwarten sind und eine sehr gute Greifbarkeit in den Ecken gewährleistet ist. Die leicht matte Papieroberfläche verhindert zudem unerwünschte Reflexionen, die die Lesbarkeit bei ungünstigem Lichteinfall beinträchtigen können.
Dieser (in Leinen gebundene) Band bleibt völlig problemlos auf dem Notenständer stehen und die Seiten klappen nicht ungewollt zurück.
Sehr hilfreich sind die Anmerkungen zum Notentext sowohl im Vorwort wie auch in den Bemerkungen zur Urtext-Ausgabe, die sich im Anhang finden und auch online abrufbar sind. Direkte Anmerkungen zu möglichen Abweichungen zu früheren/anderen Ausgaben oder Quellendifferenzen finden sich, wo nötig, direkt im Notentext als Fußnoten, so dass unmittelbar beim Erarbeiten der Stücke Varianten probiert werden können.
Nicht ganz billig, aber in jedem Fall seinen Preis wert. So mag ich Notenausgaben.


Play It Again: An Amateur Against The Impossible
Play It Again: An Amateur Against The Impossible
von Alan Rusbridger
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,49

5.0 von 5 Sternen Ein brillantes Werk, 20. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rusbridger nimmt - als, wie er selber meint, eher kläglich gescheiterter Pianist - aus Spaß an der Freud an einem regelmäßigen Amateur-Klavierzirkel im französischen Lot-Tal teil, um dort vermeintlich vergessene Klavierfertigkeiten mit Gleichgesinnten aufzufrischen.
Bei einem dieser Treffen begegnet ihm Gary: Etwas linkisch, verschlossen, scheu. Doch am letzten Abend dieses Treffens spielt dieser so leicht zu übersehende Gary besagte g-moll-Ballade op. 23, dieses Stück pianistisch-virtuoser Doppeldeutigkeit, das selbst in Berufspianisten so etwas wie Verzweiflungsgefühle hervorrufen kann. Er spielt, und atemlos lauschen alle anderen. Er spielt es zu Ende, scheitert nicht wie Tage zuvor an einem Liszt, er ist gewissermaßen ein anderer Mensch, völlig absorbiert von dieser Musik, die streng genommen um viele Klassen über seinen Fertigkeiten liegt.

Diese Begegnung war der Auslöser für Rusbridgers Bemühungen, dieses Werk ebenfalls zu erarbeiten. Innerhalb nur eines Jahres, mit nur 20 Minuten Übungszeit täglich.
Und auf diese so brillant erzählte Reise nimmt uns der Autor mit. Immer schonungslos und ehrlich, aber stets mit Witz und Zuneigung geschrieben, berichtet Rusbridger von seinen Bemühungen, von seinem immer wieder so offensichtlichen Scheitern, von den neuen Anläufen, von kleinen Erfolgen, von größeren, illustriert die technischen Schwierigkeiten und den musikalischen Gehalt. Von neuen Methoden und wieder anderen Fingersätzen, von ganz neuem Verstehen dieser oder anderer Passagen, von der Ambiguität und Mehrdeutigkeit, der Vielschichtigkeit dieses Werkes, die er mit so glänzenden Pianisten wie Alfred Brendel oder Murray Perahia oder Daniel Barenboim diskutiert (was für ein Glück, als Chefredakteur des Guardian all diese faszinierenden Menschen zu kennen!).
Er erzählt, wie WikiLeaks und andere spannende politische Begebenheiten seine musikalischen Ambitionen immer wieder unterbrechen, gewährt Einblicke in die pianistischen Fähigkeiten von Condoleezza Rice und anderen Größen der Zeit, und nimmt den Leser mit auf atemlose Höhenflüge, denen so oft die fingersatztechnische Ernüchterung folgt.
Viele Notenauszüge erläutern den Text vorzüglich, immer wieder sind Bilder seiner Begegnungen eingestreut. Im Anhang findet sich ein Faksimile des Arbeitsexemplars von op. 23, mit all den Anmerkungen, die zum Ziel führen sollen. Die technischen Finessen und Höchstschwierigkeiten des Werkes werden als musikalische Ausdrucksform, ja: Notwendigkeit erkennbar, sie sind nicht nur bloßes eitles Schauwerk, l'art pour l'art. Für jeden musikalisch Interessierten ein Genuß.

Ein herrliches Buch.


Play it again: Ein Jahr zwischen Noten und Nachrichten
Play it again: Ein Jahr zwischen Noten und Nachrichten
von Alan Rusbridger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,00

3.0 von 5 Sternen Wäre doch nur die Übersetzung besser..., 20. Februar 2017
Vorab: Ich besitze die englische Taschenbuchausgabe (https://www.amazon.de/Play-Again-Amateur-Against-Impossible/dp/0099554747/ref=pd_cp_14_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=B2J2SKDWCJZP81CAEY4R) - sprachlich für den non-native-speaker durchaus eine gewisse Herausforderung - wie man es ja durchaus vom ehemaligen Chefredakteur des Guardian erwartet, nicht nur brillante, sondern vor allem auch witzige Sätze mit einem geradezu enormen Wortschatz auch entlegenerer Vokabeln zustande zu bringen.

Das Werk selbst ist herausragend: Schonungslos und doch stets mit Witz und Humor geschrieben, zeigt es den langen, steinigen Weg, wie sich der Ich-Erzähler diese g-moll-Ballade erarbeitet, immer wieder mit herrlichen Einblicken in Meinungen und Stimmungen anderer, die ihm mehr oder weniger professionell auf diesem Weg begegnen.
Nur vom Kauf der deutschen Übersetzung habe ich Abstand genommen, obwohl der Wunsch, dieses herrliche Werk einmal etwas flüssiger (weil in meiner Muttersprache) zu lesen, gewissermaßen in einem Atemzug, doch recht stark war. Aber bereits die ersten Blicke in die Textauszüge, die zur Verfügung gestellt werden, ernüchterten mich: Die deutsche Übersetzung kommt nicht einmal annähernd an den Sprachwitz des englischen Originals heran.
Nur ein Beispiel: Als der etwas linkische Gary (der Auslöser der Bemühungen des Autors) im Lot-Tal seine beeindruckende Darbietung der g-moll-Ballade beendet hatte, heißt es im Original: "Gary turned round and looked a little sheepishly at us". Ins Deutsche wurde das übersetzt mit "Gary drehte sich um und sah uns verlegen an". Klar - man kann das so übersetzen. Muss man aber nicht. Denn diese Buch ist über Musik, über Rhythmus (die rhythmischen Finessen von op. 23 sind legendär) - und der Rhythmus der Originalsprache geht in dieser Übersetzung leider wohl verloren. Mit der Folge, dass der deutsche Text nicht annähernd so "absorbing" ist wie das Original. Die deutsche Übersetzung wirkt zu akademisch, zu streng, vielleicht auch etwas bemüht.

"As the piece picked up, moving into orgiastic furies of blurred finger-flying magic, Gary kept pace."

The translation did not, I'm afraid.

Vielleicht kann man den Verlag bewegen, die Übersetzung noch einmal zu überarbeiten. Dann wäre dieser Titel eine echte 5-Sterne-Empfehlung auch auf Deutsch. So leider nur im englischen Originaltext.


hedue Tischler-Set, A031
hedue Tischler-Set, A031
Wird angeboten von eva-fix
Preis: EUR 38,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und auch viel Schatten, 7. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: hedue Tischler-Set, A031 (Werkzeug)
Von einigen Rezeszenten wurde gerügt, dass die Winkelgenauigkeit dieses Sets schlecht sei. Dem kann ich nicht zustimmen - bei meiner Ausführung stimmen die Winkel wunderbar. Auch die Verarbeitung ist ausgesprochen ansprechend.

Eine böse Überraschung aber bot nunmehr die mm-Skalierung des Winkels: Die ist derart absurd falsch, dass sie in der Praxis völlig untauglich ist. Auf 15 cm Länge ergab sich eine Abweichung von knapp 2 Millimetern - das ist ein unfassbar schlechter Wert, den ich auch nur deshalb entdeckt habe, weil ich für Lautsprecher-Frontplatten das Zentrum der Chassisausschnitte festlegen musste und zur Sicherheit eine Umschlagsmessung von der gegenüberliegenden Seite der Front gemacht habe. Ein Vergleich mit sieben oder acht anderen, sehr genauen Stahlmaßstäben brachte es an das Licht: Die Hedue-Skalierung ist jenseits von gut und böse - nicht nur, dass der Druck der Skalenstriche für ein halbwegs genaues Ablesen viel zu dick ist, nein, die Skalierung insgesamt ist falsch. Bereits nach wenigen Zentimetern stellen sich auch beim Holzwerken nicht mehr zu tolerierende Abweichungen ein.

Fazit:
Ein nettes Set, mit dem man - wie ich - bei der Verarbeitungsqualität und Winkelgenauigkeit Glück haben kann, mit anderen wesentlichen Dingen - oder in allen Punkten - aber auch Pech. Die Serienstreuung scheint inakzeptabel hoch zu sein, und es empfiehlt sich, das Set unmittelbar nach dem Kauf genau zu prüfen und ggf. zurückzusenden (wenn man sich das Theater mit der Reklamiererei antun will).

Schade. Aber weil die Winkel als solche bei meinem Set stimmen und auch die Verarbeitung recht gut ist, behalte ich es. Mit einem Fehler mehr wäre es umgehend zurückgegangen.


SUN-SNIPER SSN-RB-PRO Rotaball Professionell Gurt für D-SLR
SUN-SNIPER SSN-RB-PRO Rotaball Professionell Gurt für D-SLR
Preis: EUR 88,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Produkt mit etwas eingeschränktem Anwendungsbereich, 15. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war schon länger auf der Suche nach einem sinnvollen Tragegurt, der es mir erlauben sollte, eine (relativ schwere) Kamera mit angesetztem Zoom und Batteriegriff längere Zeit problemlos zu tragen und diese dennoch für sofortigen Zugriff parat zu haben.
Ich habe mir verschiedene Gurtsysteme angesehen und mich dann für diese Version von Sun-Sniper entschieden, das "luxuriöseste" Modell für eine Kamera (es gibt noch Gurte, mit denen man mehrere Kameras tragen kann, aber ich bin ja kein Stadionfotograf... ).

Zunächst einmal: Der Gurt erfüllt seine Aufgabe sehr gut. Auch über lange Zeit kann man die Kamera (auch mit einem schweren / langen Objektiv) ermüdungsfrei und ohne Schulter- oder Nackenschmerzen herumtragen. Und die Kamera ist tatsächlich jederzeit sofort für ein schnelles Foto griffbereit, ohne dass man in irgend einer Weise vom Gurt behindert wird oder daran fummeln müsste - man zieht die Kamera ganz einfach ans Auge und drückt ab, der Gurt selber bleibt im wesentlichen, wo er ist, da die Kamera entlang des Gurts in einer Gurtöse geführt wird. Der Bequemlichkeit sehr zuträglich ist auch das "Federelement" im vorderen Schulterbereich, das unangenehme Stöße oder Schwingungen der Kamera beim Gehen oder Laufen abfängt, so dass diese nicht auf die Schulter übertragen werden.
Mit langen Objektiven muss man sich daran gewöhnen, dass die Kamera eine Art Eigenleben an der Hüfte entwickelt, weil sie sich beständig austarieren will. Das ist aber bei dieser Art der "Einpunkt-Kopfüber-Befestigung" normal und nach kurzer Gewöhnungszeit kommt man gut damit zurecht.
Auch der Achsel-Hilfsgurt ist sehr hilftreich, weil er ein unerwünscht weites Ausschwingen des Gurtes zuverlässig verhindert, die gesamte Schulterpartie, auf der ja die Last der Kamera ruht, sitzt wie angegossen.
Die von manchen Rezeszenten erwähnten Schwierigkeiten bei der erstmaligen Anpassung und Einstellung des Gurtsystems konnte ich nicht nachvollziehen, das gelang mir auf Anhieb völlig problemlos und ohne eine Anleitung bemühen zu müssen.

Nachteilig an dieser Version ist die relativ klobige Schraubbefestigung an der Kamera (sehr hoch bauender Schraubenkopf für das Einschrauben in das Stativgewinde) und in gewisser Weise auch der "Blocker", der unbefugtes Aufschrauben verhindern soll. Das tut er sicherlich - weil er zuverlässig verhindert, dass eine Kraft- bzw. Momentübertragung von einer Hand (wem auch immer die gehören mag, dem Fotografen oder einem "unbefugten Interessenten") auf den profilierten Schraubenkopf ausgeübt wird. Das bewirkt der "Blocker" recht primitiv dadurch, dass er als Kunststoffteil mit geringem Überdurchmesser auf das Zylinderprofil des Schraubenkopfes aufgeschoben wird, wobei der Umfang durch den einzuschiebenden "Hebel", der am Kameragehäuse als Drehverhinderer anliegen soll, festgelegt wird, man kann also den Kunststoffring nicht zusammendrücken, um den Schraubenkopf zu drehen, er liegt einfach nicht eng genug an, damit eine Momentübertragung stattfinden kann. Die Idee ist grundsätzlich gut und sehr wirksam. Leider eben auch dann, wenn der Fotograf selber den Gurt von der Kamera lösen will - man muss erst den "Blocker" auseinanderbauen und vom Schraubenkopf abziehen (was durch die unmittelbar per Kugelgelenk benachbarte Gurtöse nur schwer gelingt). Aber auch bei entferntem "Blocker" ist die einmal vorgenommene Verschraubung nur schwer zu lösen, weil ein Gummielement (in der Art eines Dichtringes) eine blockierende Spannung und Reibung zwischen Kameragehäuse und Schraube aufrechterhält. Vom Einsatz von Werkzeug möchte ich abraten, denn der Schraubenkopf dürfte aus (recht weichem) Aluminium sein und den Einsatz einer Zange o.ä. schnell übelnehmen. Immerhin: Der Abschraub-/Diebstahlschutz ist offensichtlich recht wirkungsvoll.

Den Gurt zu lösen ist leider notwendig, sobald man die Kamera auf ein Stativ setzen will oder wenn man beabsichtigt, fortdauernd von einem Hochformatauslöser Gebrauch zu machen (wenn die Kamera einen solchen hat - viele Profikameras haben ihn, und Semi-Profikameras bekommen ihn durch den Batteriegriff). Denn auch nach vielen Versuchen mit verschiedensten Arca-Swiss-kompatiblen Schnellwechselplatten mit unterschiedlichster Geometrie und "Hilfsgewindebohrungen" an unterschiedlichsten Stellen ist es mir nicht gelungen, die Kamera zuverlässig mit angesetztem Gurt auf einem Stativ zu befestigen (vom Versuch, eine viele Zentimeter über die Kamera hinausstehende Platte zu verwenden, habe ich dann doch Abstand genommen, das könnte jedoch bei billigender Inkaufnahme der dann recht absurden Geometrie der Konstruktion gelingen).
Und, wie erwähnt, der Hochformatauslöser ist bei montiertem Gurt praktisch nutzlos, wenn der Fotograf nicht Bärenpranken hat, so dass er die Kamera und den sehr (!) hoch bauenden Verschraubungsteil des Sun-Sniper mit "Blocker" umfassen kann (die per Kugelgelenk befestigte Gurtöse drückt mit der turmartigen Verschraubung recht unangenehm genau in die Mittelhand, wenn die Kamera im Hochformat so gehalten wird, dass man den Hochformatauslöser bedienen könnte).
Auch ist an der hoch bauenden Verschraubung nachteilig, dass viele übliche Kamerataschen und -rucksäcke für so hoch bauende Kameragehäuse nicht oder nur eingeschränkl geeignet sind. Mit einem meiner Kamerarucksäcke geht es, mit zwei anderen nicht.

Das Gelungenste an diesem Gurt ist die Marketingkonzeption. Hier hat jemand tatsächlich richtig Arbeit und Hirnschmalz investiert und auch aus Banalitäten jeweils Großtaten gemacht. Auch die Wertschöpfung ist recht erheblich, wobei, wenn man die Ersatzteilpreise für die meist eher mickrigen Originalkameragurte vergleicht, der Preis durchaus angemessen ist - aber das ist eben eine Markterscheinung.

Wie gesagt, ein klares Fazit:

PRO:
Der Gurt ist für seinen Einsatzbereich, genau eine (schwere) Kamera mit genau einem Objektiv relativ bequem und sehr zuverlässig tragbar zu machen und sie dabei in stetiger Zugriffsbereitschaft zu halten, optimal geeignet. Auch ein 5 kg schweres Equipment lässt sich ermüdungsfrei über einen ganzen Tag herumtragen.

CONTRA:
Extrem hoch (fast turmartig) aufbauende Verschraubung, die eine bequeme Hochformat-Kamerahaltung in der üblichen Hochformatauslöser-Griffweise (Mittelhand an der Unterseite des Kameragehäuses) praktisch unmöglich macht.
Der Gurt muss für die Verwendung der Kamera auf einem Stativ abgeschraubt werden. Sinnvolle (zusätzliche) Befestigungsmöglichkeiten sind kaum machbar.
Durch extrem hohen Aufbau der Verschraubung kann das Verstauen der Kamera in vielen gebräuchlichen Kamerataschen und -rucksäcken nur eingeschränkt oder gar nicht erfolgen, solange der Gurt angeschraubt ist.
Das Ab- und Wiederanschrauben ist aufgrund der tatsächlich recht wirksamen Diebstahlsicherung ziemlich lästig.

NACHTRAG / AKTUALISIERUNG vom 08.02.2017:

Mit einer zusätzlichen, "verlängerten" Stativ-Schnellwechselplatte ist auch eine Stativbenutzung mit montiertem Gurt möglich, allerdings unter Inkaufnahme der großen Stativplatte. Ich habe hierzu folgendes Modell verwendet (ähnliche tun es sicherlich genau so gut): https://www.amazon.de/gp/product/B01DKA7N2O/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1

Die Stativplatte ist eine Arca-Swiss-kompatibles Modell und hat einen "Ausleger", in dem recht weit außen eine Gewindebohrung für die übliche Stativschraube eingebracht ist und in die folglich die Verschraubung des Sun-Sniper Gurts passt.
Die Kamera hängt damit etwas außerhalb des üblichen Schwerpunktes, aber daran gewöhnt man sich schnell, zumal es nicht wirklich stört.
Mit etwas Nachsicht ist auch die Verwendung des Hochformatauslösers wieder möglich, wenn man die Verschraubung rückseitig der Kamera anbringt (oder vorderseitig, wenn einen das nicht bei der Objektivhandhabung stört), also so, dass die Gurtverschraubung nicht unterhalb des Gehäuses, aber parallel versetzt liegt, sondern tatsächlich der Stativplattenausleger rückseitig über das Gehäuse hinausragt.


Kiwi Parade Gloss Prestige Premium-Wachs - 50ml SCHWARZ
Kiwi Parade Gloss Prestige Premium-Wachs - 50ml SCHWARZ
Wird angeboten von Trend Shoes
Preis: EUR 4,50

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das glänzt geradezu unanständig..., 30. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gute Schuhcremes gibt es viele. Aber schon lange bin ich auf der Suche nach der, die den letzten, ultimativen Glanz verleiht. Und die habe ich hier wohl gefunden.
Auf Terpentinbasis formuliertes Wachs (im Gegensatz zu den mehr pflegenden, leichter einziehenden Produkten/Emulsionen auf Wasserbasis), das sich mit einer dichten, aber sehr leicht auspolierbaren Schicht auf das Leder legt. Nicht zu dick auftragen, antrocknen lassen, nach gut 20 Minuten mit einer Bürste auspolieren (wenn man es eilig hat, auch früher - nur wird der Glanz dann nicht ganz so toll).
Der damit erzielbare Glanz (auch auf nicht mehr ganz taufrischen, zerkratzen) Ledern ist fast schon unanständig.


Dualit-Elemente für Toaster mit 2 Schlitzen, 3 Stück
Dualit-Elemente für Toaster mit 2 Schlitzen, 3 Stück
Wird angeboten von Catersparesuk
Preis: EUR 23,31

5.0 von 5 Sternen Passen perfekt, 30. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das scheinen keine originalen Dualit-Elemente zu sein, aber sie passen perfekt. Sie funktionieren tadellos und heizen (trotz leicht abweichender Leistungsangabe zum Original) so, dass die gewohnten Zeiteinstellungen für das erwünschte Toast-Ergebnis nicht geändert werden müssen. Für angemessenes Geld dem alten Dualit neues Leben eingehaucht.


Milescraft 1316 Cabinet Mate by Milescraft Inc.
Milescraft 1316 Cabinet Mate by Milescraft Inc.
Wird angeboten von Baier-Werkzeuge
Preis: EUR 36,90

5.0 von 5 Sternen Schnelle, saubere Lochreihen ohne großen Aufwand, 30. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Üblicherweise erfordern ordentliche und ansehnliche Lochreihen in Möbeln, insbesondere Regalen und Schränken, einen erheblichen Aufwand. Die übliche Vorgehensweise ist, eine Lochreihenschablone anzusetzen, den korrekten Abstand einzustellen und das ganze festzuzwingen, um dann - am besten mit einem Dübellochbohrer in der Oberfräse, Loch für Loch einzubringen. Diese Methode ist unübertroffen sauber in der Ausführung.
Nur: Manchmal will man einen solchen Aufwand nicht treiben. Und dazu sind die Lochreihenschablonen der "üblichen Verdächtigen", nämlich der bekannten Elektrohandwerkzeughersteller wie etwa Festool oder Bosch, sehr teuer, weil sie in deren System integriert sind und sich üblicherweise an Handwerker richten, die damit ihr Geld verdienen.
Diese kleine, aus Kunststoff gefertigte Lochlehre von Milescraft ist handlich und bringt die notwendigen Abstände gleich mit: Das praktische (wenngleich etwas schwergängige) Aufbewahrungsfach für den mitgelieferten selbstzentrierenden Bohrer (mit Bohrtiefenbegrenzer) und zwei gelbe Arretierbolzen dient, an die Vorderseite der Regalseite angelehnt, als Anschlag und Abstandslehre; die andere Längsseite des CabinetMate bewirkt den richtigen Abstand beim innenseitigen Anlehnen etwa an die Regalrückwand. Die Löcher werden sauber und hinreichend genau, wenn auch nicht ganz so präzise wie mit der Oberfräse. Dafür gelingen mit dem CabinetMate auf die Schnelle solche Bohrungen ohne Aufwand. Werden mehr Löcher benötigt, als der CabinetMate in einer Reihe vorsieht, wird er einfach versetzt und mit den mitgelieferten Bolzen in bereits vorgebohrten Löchern verankert, so stimmt der Abstand auch bei Fortsetzung der Lochreihe immer.
Auch für Topfscharniere etc. sind die entsprechenden Bohrungen / Zentrierungen vorgesehen, so dass auch deren Anbringung nicht schwerfällt.
Aber Achtung: Das Ding gibt es mit metrischen (Art. 1366, 5mm Bit 2312) und imperialen Bohrern (1316, 1/4" Bit 2313). Da ist Amazon nicht immer so ganz genau in der Beschreibung. Mir wurde richtig die metrische Version geliefert, auch wenn der Artikel als 1316 beschrieben war, also imperial (zöllig).
Nicht ganz billig für ein Teil aus ABS-Kunststoff, aber sein Geld wert.


Möbelbau: Grundlagen, Konstruktionen, Tricks & Kniffe (Werkstattwissen für Holzwerker)
Möbelbau: Grundlagen, Konstruktionen, Tricks & Kniffe (Werkstattwissen für Holzwerker)
von Andy Rae
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 44,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schön gemachtes Buch, das gleichermaßen erklärt und inspiriert - leider schlampig lektoriert, 25. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie fast alle Titel von Vincentz ist dies ein schön aufgemachtes Buch (wenngleich die Bindung bei den ersten paar mal aufschlagen so knarzt, dass ich schon befürchtete, die Bindung könnte vor der Zeit brechen. Doch noch hält sie...).

Viele tatsächlich gut fotografierte (und gut gedruckte) Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Und das ist auch gut so... denn - wie leider auch so oft bei diesem Verlag - ist das Lektorat eher schlampig. Das Buch erschien zuerst auf Englisch und wurde für den hiesigen Markt ins Deutsche übersetzt. Von einem Fachübersetzer, immerhin, das merkt man an der korrekten Bezeichnung der Teile. Aber: All zu viele Anglizismen wurden beibehalten. Nicht so, dass unnötig englische Begriffe verwendet werden, sondern so, dass die Satzstellung und der grammatikalische Aufbau eines Absatzes eben eher dem englischen Original folgt und nicht dem deutschen Sprachgebrauch. Das macht den einen oder anderen Absatz dann doch manchmal eher schwer verständlich, und erst, wenn man sich den Satzbau auf Englisch vorstellt, wird verständlicher, was gemeint ist.
Definitiv ein weiteres Ärgernis sind die sehr zahlreichen Schreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler. Ja, sicher, es handelt sich im weitesten Sinne um ein "Werkstattbuch", und so lange man erkennen kann, was wohl gemeint ist, reicht das doch - das ist die landläufige Antwort auf den Vorwurf zu vieler Fehler im Text. Nein, das reicht nicht. An manchen Stellen wurde all zu sehr mit heißer Nadel gestrickt, und dass beispielsweise "das" und "dass" all zu oft verwechselt werden, ist noch das kleinste Ärgernis. Wenn das Subjekt eines Satzes dann aber mit (s)einem Verb im Plural bedacht wird, dann hätte dieser Fehler dem Lektor auffallen dürfen. Eine gewisse Sorgfalt bei Übersetzung und Lektorat erwarte ich schon bei so einem ja nun nicht gerade ganz billigen Buch.

Eine Neuauflage wäre wünschenswert, bei der endlich einmal ein fachkundiger Lektor des deutschen Verlags tatsächlich den Text Satz für Satz, Wort für Wort liest und nicht nur überfliegt.

Einen Vorwurf, der dem Buch in anderen Rezensionen gemacht wurde, kann ich indes nicht teilen: Den der mangelnden Ausführlichkeit. Sicher, viele Dinge werden nur angerissen oder sehr kurz erläutert. Aber das ist auch kein Schritt-für-Schritt-Anleitungsbuch, sondern eher eines, das im Möbelbau gebräuchliche Methoden, Techniken und Verfahren zeigt. Dem Leser bleibt es überlassen, daraus das für sein jeweiliges Projekt sinnvollste auszusuchen. Hilfreich sind die Angaben zu üblichen Abmessungen und Dimensionierungen (wie hoch ist die übliche Sitzfläche eines Stuhles, wie tief ist sie... usw.). Wesentlich ist, dass viele Dinge gezeigt werden, auf die man nicht so ohne weiteres kommt, wenn man nicht selber laufend Möbel baut.

Alles in allem ein gelungener Ansatz - ich nehme das Buch immer wieder gerne zur Hand, und sei es nur, um zu schmökern und mir Anregungen zu holen. Leider schlampig lektoriert, daher von mir nur 4 statt der ansonsten durchaus verdienten 5 Sternchen.


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