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Rezensionen verfasst von
Ethelwen

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Footull Hallux Valgus Fußpflege Großen Zeh Hallux Valgus Nachtschiene Haarglätter Schmerzlinderung
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Wird angeboten von Lance Home
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drückt am großen Zeh, 20. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider werde ich mit dem Produkt nicht wirklich warm. Grundsätzlich ist die Schiene einfach anzulegen und auch angemessen gut verarbeitet. Ich wollte sie nachts tragen, habe das nach 3 Nächten aber wieder aufgegeben, weil der Teil, der um den großen Zeh gelegt wird, für meinen großen Zeh viel zu eng ist und große Druckschmerzen erzeugt. Da ich mit Schuhgröße 41 zwar für eine Frau relativ große aber trotzdem schmale Füße habe, finde ich das ungewöhnlich. Aber vielleicht habe ich einfach überdurchschnittlich dicke Zehen ;-)


Garmin vivoactive Sport GPS-Smartwatch - 3 Wochen Batterielaufzeit, Sport Apps (Laufen, Radfahren, Schwimmen, Golfen)
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Preis: EUR 169,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert gut, 10. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die vivoactive habe ich nun seit einigen Wochen in Gebrauch und bin damit zufrieden. Auch wenn sie optisch nicht der Knaller ist (wirkt an meinem Handgelenk doch recht klobig), tut sie, was sie soll.

Akkulaufzeit: ca. 2 Wochen (GPS ausgeschaltet, keine Smartwatch-Funktionen aktiviert)
Schrittzähler: Nachvollziehbar. Ich habe nun noch nicht einen Tag komplett mitgezählt, aber die Werte erscheinen mir sinnvoll. Im Zug oder Auto kommen z. B. keine Schritte dazu. Schön finde ich die "Erinnerungsfunktion", wenn man zulange still gesessen hat. Ist zwar in Besprechungen etwas nervig, da kann ich ja schlecht immer rund um den Besprechungstisch joggen, aber im normalen Büroalltag legt man dann halt nen Gang in die Kaffeeküche oder zum Drucker oder sonst wohin zurück. Um den Inaktivitätsbalken zu löschen, reicht das aber meistens nicht, dafür muss man dann schon ein paar Schritte mehr zurücklegen.
Schwimmfunktion: Dafür habe ich die Uhr eigentlich gekauft. Sie erkennt die Bahnwechsel bei Brustschwimmen auf einer 50m Bahn sicher.
Schlafanalyse: Da kein Pulsmesser an der Uhr selbst integriert ist, wird die Schlafanalyse über den Bewegungssensor gesteuert. Daher glaube ich, dass die Einteilung in Leicht- und Tiefschlafphasen mit Vorsicht zu genießen ist. Auch nächtliches Aufstehen wird nicht immer zuverlässig erkannt, sondern als Leichtschlafphase interpretiert. Man kann (und muss) die Schlafzeiten nachträglich am Handy noch bearbeiten, vor allem das abendliche ruhig auf dem Sofasitzen wird von der Uhr gerne mal als Schlaf interpretiert.
Wecker: Da die Uhr wie oben beschrieben nur über Bewegungen zwischen Leicht- und Tiefschlaf unterscheidet, funktioniert der Wecker auch nicht so richtig als Schlafphasenwecker. Bei mir vibriert die Uhr zumindest jeden Morgen stur um Punkt 5:30 Uhr. Das aber immerhin stark genug, dass ich davon auch wach werde und mein Partner nicht.
Synchronisation mit Handy-App: Muss manchmal angestoßen werden: Bluetooth am Handy kurz aus und wieder einschalten. Ansonsten funktioniert es gut.

Fazit: Natürlich ist das eine Spielerei, die man nicht wirklich braucht. Aber ich finde die Uhr nett und verstehe sie als kleines "Teufelchen" auf der Schulter, das einem dazu rät, sich doch endlich mal wieder etwas mehr zu bewegen. Und beim Schwimmen funktioniert sie auch noch. Im nächsten Wanderurlaub werde ich dann noch die GPS-Funktion testen, wenn das einigermaßen funktioniert, dann bin ich mehr als zufrieden.


Tomorrow & Tomorrow: Roman - diezukunft.de - Edition
Tomorrow & Tomorrow: Roman - diezukunft.de - Edition
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Düsterer Kriminalroman, 4. Mai 2015
Zunächst der Hinweis, dass ich dieses eBook kostenlos bei einer Leserunde bei lesen.net erhalten habe.

Der Roman Tomorrow & Tomorrow spielt in einem zukünftigen Amerika. Es hat in einer große amerikanische Stadt eine zunächst nicht näher definierte Katastrophe gegeben und die Hauptperson, ein männlicher Ermittler, kämpft seit dem mit den Folgen davon.

Es fällt mir schwer zu sagen, dass mir das Setting gefällt. Das tut es nämlich nicht. Die Art und Weise, in der die Zukunft dargestellt wird, erscheint mir wenig erstrebenswert, eher abstoßend. Der Hauptcharakter hat sich allerdings damit nicht nur arrangiert, sondern lebt im Wesentlichen völlig kritiklos in einer von Werbung und Firmen dominierten Welt. Allerdings kommt dieses Setting absolut glaubhaft rüber und ist im Prinzip nur eine logische Extrapolation der Welt, in der wir aktuell leben. Hoffentlich wird es nicht wirklich einmal so!

Die Story lässt mich allerdings ein wenig ratlos zurück. Anfangs wusste ich nicht, wo mich der Autor hinführen wollte: Dystopie, Gesellschaftskritik? Im Endeffekt ist es dann "bloß" ein Thriller/Krimi vor Zukunftskulisse geworden. Nicht schlecht, aber doch recht schnell vorhersehbar. Allerdings gefällt mir der Hauptcharakter sehr gut, der doch glaubhaft agiert und nicht plötzlich "Superkräfte" entwickelt oder sonst wie zum unglaubwürdigen Helden mutiert. Man muss es allerdings als Leser ertragen können, dass der Hauptcharakter (und Erzähler der Geschichte) relativ depressiv unterwegs ist. Auch die Nebencharaktere sind interessant.

Insgesamt - und vor allem aufgrund des überzeugenden Settings - ist dies aber ein lohnender Thriller mit einem soliden, nicht sehr innovativem, Spannungsaufbau.


Der Ozean am Ende der Straße: Roman
Der Ozean am Ende der Straße: Roman
von Neil Gaiman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

4.0 von 5 Sternen Märchen für Erwachsene, 24. November 2014
Vorneweg möchte ich erwähnen, dass ich diesen Roman kostenlos für eine Leserunde auf lesen.net zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Inhalt:
Ein erwachsener Mann kehrt wegen einer Beerdigung in das Dorf zurück, in dem er aufgewachsen ist. Während seiner Fahrt durch das Dorf fallen ihm plötzlich längst vergessene Szenen aus seiner Kindheit wieder ein. Er fährt bis zum Ende der Straße zu einem Bauernhof, den er plötzlich wiedererkennt und setzt sich dort an einen Ententeich. Die Erinnerungen an eine bestimmte Episode aus seiner Kindheit stürzen nun förmlich auf ihn ein und der Leser wird auf eine merkwürdige Reise mitgenommen.

Sprache:
Meiner Meinung nach ist der Sprachstil zu 100% treffend gewählt. Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass da ein erwachsener Mann seine Kindheitserinnerungen rekonstruiert. Der Spagat zwischen der "erwachsenen" Sichtweise des Ich-Erzählers und der naiveren Sichtweise seines kindlichen Ichs gelingt problemlos. Der Erinnerungsbericht ist flüssig zu lesen und kommt ohne viel Pathos aus. Trotzdem (oder gerade deswegen?) rührt die Geschichte an. Ich habe das Buch doch mit einer gewissen Melancholie am Ende (virtuell) zugeschlagen.

Bewertung:
Der Leser hat keinerlei Wissensvorsprung vor dem Erzähler, dadurch wird Neugier erregt und Spannung aufgebaut. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet (auch die nicht so lieben) und sind zum Glück keine schwarz-weiß-Scherenschnitte. Die Familie des Ich-Erzählers erscheint herrlich normal, inklusive Charakterfehlern, die Familie Hempstock verbleibt bis zum Ende rätselhaft. Aufgrund der Kürze des Romans bleibt für eine echte Charakterentwicklung keine Zeit. Das ist aber alleine deshalb schon zu verschmerzen, weil sich die erzählte Episode nur über ein paar Tage erstreckt. Ich begrüße den Mut des Autors, den Leser "ins kalte Wasser" zu schmeißen und auch vieles unbeantwortet zu lassen. So kann man viel in die Geschichte hinein interpretieren, viel darüber nachdenken und die Geschichte so richtig auf sich wirken lassen, ohne, dass man alles vorgekaut bekommt. Aber eben genau darauf muss man sich auch einlassen wollen: Es gibt viele fantastische Elemente, deren Herkunft/Funktion nicht erläutert werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Mir persönlich hat aber genau das wirklich sehr gut gefallen. Positiv finde ich auch, dass die Geschichte nicht künstlich in die Länge gezogen wurde. Der Roman ist zwar sehr kurz, jedoch glaube ich, dass jedes weitere Aufblähen der Geschichte selbiger geschadet hätte. Die Abbildungen, die vermutlich den Märchencharakter unterstreichen sollen, finde ich aber eher überflüssig. Stören tun sie aber auch nicht.

Fazit: Ein melancholisch, rätselhaftes und anrührendes Märchen für Erwachsene. Wer kein Problem mit fast selbstverständlich wirkenden, fantastischen Elementen hat, die nicht weiter erläutert werden, kann bei diesem Roman bedenkenlos zugreifen.

Edit: Meine Rezension bezieht sich auf die Kindle-Ausgabe. Ich habe offensichtlich nicht aufgepasst, als ich die Rezension eingestellt habe.


Schwarze Engel: Thriller
Schwarze Engel: Thriller
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Solider Krimi, 4. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Engel: Thriller (Kindle Edition)
Vorweg: Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und umsonst zur Verfügung gestellt bekommen. Die vorherigen Romane der Reihe kenne ich nicht.

Zum Inhalt:

Harry Bosch, ein Detective in L.A., bekommt einen unangenehmen Fall zugwiesen: Er soll den Mord an einem schwarzen Anwalt und Bürgerrechtler aufklären, der bevorzugt Verfahren zum Thema Polizeigewalt führte und einen entsprechenden Beliebtheitswert bei der Polizei von L.A. inne hatte. Bosch merkt schnell, dass der Fall gewaltigen politischen Zündstoff bietet: Ermittlung in den eigenen Reihen, Rassismus, Polizeigewalt, Intrigen und drohende Unruhen in einer aufgeheizten, gesellschaftlichen Atmosphäre. Ihm und seinem Team werden bei den Ermittlungen mehr oder weniger subtil immer wieder Steine in den Weg gelegt. Boschs Privatleben ist nicht minder aufregend: Seine Ehe ist quasi am Ende und gute Freunde mit in den Fall verwickelt.

Bewertung:

Handwerklich ist an dem Krimi nicht auszusetzen. Das E-Book erscheint mir weitestgehend fehlerfrei und ist gut programmiert. Zumindest das Aufrufen der einen Fußnote im Roman hat fehlerfrei funktioniert ;-).

Auch sprachlich habe ich nichts auszusetzen: Die Sprache ist für einen Krimi angemessen einfach und klar. Die Geschichte wird linear erzählt, es gibt weder Rückblenden noch größere Zeitsprünge.

Der Leser erlebt den Fall aus der Sicht von Harry Bosch und nimmt gleichzeitig Teil an seiner Gefühl- und Gedankenwelt. Das kann der Autor meiner Meinung nach gut transportieren. Der Charakter von Bosch erscheint mir die ganze Zeit glaubwürdig.
Alle anderen Charaktere bleiben jedoch eher flach und auf eine oder zwei Charaktereigenschaften reduziert. Mir als Leser wurde z. B. nicht klar, woher der anfänglich große Respekt für Boschs Vorgesetzten Irving herkommt, da dieser im Umgang mit Bosch von Anfang an hauptsächlich verbohrt und auf seinen eigenen Vorteil bedacht dargestellt wird. Bei Boschs Mitarbeiterin Kiz versucht der Autor zwischendurch zwar, ihr etwas mehr Tiefe und Hintergrundgeschichte zu geben, aber das beschränkt sich dann doch auf zwei Sätze.Man kann zusammenfassen: Wer einmal sympathisch war, bleibt das auch und umgekehrt. Besonders enttäuscht hat mich das bei den Kollegen, die Bosch zur Seite gestellt werden. Die sind alle entweder arrogant, verlogen oder hinterlistig und bleiben das den ganzen Roman lang auch. Hier hätte ich mir etwas mehr Mut des Autors gewünscht, Charaktere vielleicht auch mal grau, statt schwarz/weiß darzustellen.

Die Story braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen. Trotzdem habe ich gespannt weitergelesen, denn der Autor hat es geschafft, dass ich wissen wollte, wie es weiter geht. Es hat Spaß gemacht, den Schlussfolgerungen von Bosch zu folgen. Zwar muss sich der Autor zwischendurch mal am "richtigen Riecher" seines Hauptcharakters bedienen, um selbigen auf die richtige Fährte zu lenken, aber insgesamt finde ich den Weg zur Auflösung des Falls storytechnisch schon logisch. Ob mich das Ende als Leser allerdings zufrieden stellt, weiß ich noch nicht so genau. Mein erster Gedanke war, dass es sich der Autor da doch sehr einfach gemacht hat. Ohne zu spoilern kann ich das allerdings nicht näher ausführen.

Die vermittelten Moralvorstellungen finde ich etwas bieder (Sichtwort SM-Homepage und Darstellung der Domina; Umgang der weiblichen Kollegin mit doch relativ harmlosen Sprüchen der männlichen Kollegen) und durch den Alter des Romans (Originalausgabe von 1998) wirkt auch die Technik etwas antiquiert. Aber das ist natürlich dem Autor nicht anzulasten, nur aus heutiger Perspektive eben auffällig.

Mein Fazit:

Solider Krimi. Langweile kam bei mir nicht auf, aber ich bin auch nicht so angefixt, dass ich mir nun den Rest der Reihe besorgen muss.


Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Preis: EUR 8,99

36 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pubertätsfantasien, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin ja einiges gewohnt und brauche bestimmt alles andere als hochtrabende Literatur, um mich gut unterhalten zu fühlen. Und ja, ich weiß, dass ich hier ein Buch vorliegen habe, das man der "klassischen" Fantasy (Rollenspielähnlich) zuordnen kann. Ich habe mich nur zur Hälfte durchquälen können, dann habe ich es guten Gewissens als zu schlecht zum Weiterlesen zur Seite gelegt. Man merkt es vielleicht: Ich finde dieses Buch schlecht. Jetzt also zu den Details:

Inhalt: Ein eingeschneites Wirtshaus, einander fremde Reisegruppen und einzelne Reisende sind für längere Zeit auf engen Raum eingesperrt. Ein merkwürdiger Todesfall geschieht. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Havald (Ich-Erzähler), einem ehemaligen Krieger.

Sprache: Grundsätzlich ist das Buch solide geschrieben, wie bereits erwähnt aus der Perspektive des Kriegers Havald in Ich-Erzähler-Form. Allerdings erschien mir die Sprache gezwungen altertümlich, was dazu führt, dass das Buch irgendwie sperrig wirkt. Das fiel mir insbesondere bei den Dialogen auf - die ich unfassbar schlecht fand. Die Leute sprechen sehr gestelzt miteinander und wirken damit wenig glaubhaft auf mich. Dieser Aspekt ist natürlich Geschmackssache, mir gefiel es eben nicht. Aber auch inhaltlich wirken die Dialoge stellenweise regelrecht absurd. Manchmal schweifen die Figuren völlig unmotiviert vom eigentlichen Thema ab. Da ist gerade ein Mord passiert, aber man redet lieber erstmal über was ganz anderes.

Figuren: Scherenschnitt. Da wird eben eine Rollenspielerkampfgruppe zusammengestellt, mit altbekannten Klischees. Soweit ja in Ordnung, das kriegt man ja im Prinzip im Klappentext des Buches schon angedroht. Allerdings konnte mir der Autor die Handlungsmotivationen der Figuren in keinster Weise glaubhaft darstellen. Ich habe es ihm schlicht und einfach nicht geglaubt, dass Figuren so handeln würden, wie sie es in der Geschichte dann taten.

Entwicklung der Geschichte (Spoiler!): Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der meiner Rezension den Titel gegeben hat. Die ganze Story kommt mir so vor, wie von einem 15-jährigen ersonnen, der gerade mitten in der Pubertät steckt. Allein der Aufmacher, wie Halvard und Leandra "zusammenfinden": Oh. mein. Gott. Es gibt kein freies Zimmer mehr im Wirtshaus, also stellt man in Halvards Zimmer in Doppelbett, das natürlich nur eine Decke hat. Und es ist selbstverständlich kalt, da muss man sich als junge Frau schonmal nachts an den alten Knacker anschmiegen. Und verfällt ihm natürlich bedingungslos, auch wenn er sie niederschlägt. Vielleicht aber auch gerade deswegen? Frauen wollen es ja so. Jedesmal, wenn Leandra sich bewegt, fallen Halvard ihre geschmeidigen Bewegungen auf. Wenn sie trinkt, führt sie ihren Becher an die vollen Lippen. Irgendwann fiel tatsächlich sogar mal der Halbsatz "sanft, aber bestimmt". Neben dieser Pseudo-Jungentraum-Erotik schwebt die ganze Zeit das Damoklesschwert einer möglichen Vergewaltigung über dem Haupt der (fast) unschuldigen Wirtstochter. Denn natürlich ist auch eine Bande schwerer Jungs mit im Wirtshaus eingesperrt, die nichts anderes tun als saufen, gröhlen und besagte Wirtstochter angrabbeln. Halvard - als notorischer Klugscheißer und Alleswisser - schnallt natürlich sofort, dass sich die Situation nur entspannen lässt, wenn sich die Wirtstochter den Rüpeln hingibt. Klar, ne andere Lösung gibt es nicht. Also flugs mal den Rat gegeben, sie solle sich möglichst nicht wehren, egal, was die Kerle mit ihr auch anstellen mögen. Hat sie auch gleich eingesehen. Weil so nämlich ihre jüngeren Schwestern geschützt werden. Ja ne is klar. Dieses "Bedrohungsszenario" ging mir so dermaßen auf die Nerven, weil es so unnötig ausgewalzt worden ist. Überhaupt ist Geschlechtsverkehr irgendwie ein zentrales Anliegen des Autors. Ob nun Leandra und der alte Halvard (der übrigens auch schon vergewaltigt hat, aber ganz zärtlich dabei war) oder die Sado-Maso-Dunkelelfe, die Halvard eine Weintraube zur Behandlung seiner durchbohrten Lunge gibt. Als Bezahlung will sie mit dem Typen schlafen, der an Halvards Verletzung Schuld war. Völlig naheliegend. Und so geht es weiter. In einer Tour wird irgendwie erzählt, wo man welches Dekollete, welche Lippen oder welche Bewegungen sehen kann. Alles aus Halvards Sicht, der immer wieder zum Schluss kommt: "Männer sind halt so.". Natürlich kann man sich als Autor herrlich hinter seinem Ich-Erzähler verstecken. Diese Figur sieht das halt so. Mag sein, nur wird mir der Ich-Erzähler dadurch nicht sympathischer.

Das ist wiederum Geschmackssache: Ich ertrage einfach keine Bücher in denen die Charaktere unglaubwürdig handeln und dabei auch noch unsympathisch sind. Ich habe Halvard und seine Weltsicht schlichtweg nicht weiter ertragen können und daher das Buch dann auch abgebrochen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 11, 2016 6:37 AM CET


Lace stricken für Einsteiger: Hauchzarte Schmuckstücke (kreativ.kompakt.)
Lace stricken für Einsteiger: Hauchzarte Schmuckstücke (kreativ.kompakt.)
von Monika Eckert
  Broschiert
Preis: EUR 7,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Tücher, gute Erläuterungen, 3. April 2014
Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich drei oder vier Sterne geben soll und mich dann doch für die bessere Benotung entschieden.

Zunächst enthält das Büchlein viele schöne Tuchmodelle (nicht nur, aber hauptsächlich), die meiner Meinung nach auch abwechlsungsreich sind: Gerade Tücher, Dreieckstücher, groß und klein. Für das Geld erhält man also viel Gegenwert, die Zusammenstellung gefällt mir sehr gut.

Prinzipiell gefallen mir auch die Anleitungen und die Aufmachung des Heftchens. Allerdings sollte man sich die Korrekturblätter von der Verlagsseite besorgen, da die Strickschriften einiger Muster fehlerhaft sind. Gott sei Dank war das bei den beiden Modellen, die ich bisher nachgestrickt habe, nicht der Fall. Da der Verlag die Korrekturen kostenlos nachliefert, sehe ich hier davon ab, Sterne abzuziehen.

Merkwürdig fand ich allerdings die Schwierigkeitseinteilung. Als Lace- (aber nicht Strick-)Anfänger, habe ich zunächst ein Modell ausprobiert, dass als Anfängermodell ausgewiesen war. Allerdings bestand es aus 4 verschiedenen Musterrapporten, die in recht ausgefallener Reihenfolge aneinander gestrickt werden sollte. Bitte versteht mich nicht falsch: Das Endergebnis sieht toll aus, als Anfänger war ich da aber schnell überfordert und habe den Überblick verloren. Ich war vorher eben nicht so komplexe Muster gewohnt. Das zweite Modell war als mittelschwierig eingestuft, bestand jedoch strenggenommen nur aus zwei Musterreihen, die jeweils mehrfach wiederholt wurden. Das empfand ich als viel, viel einfacher! Daher kann ich die Einteilung in Schwierigkeitsgerade nicht ganz nachvollziehen. Beides waren übrigens rechteckige Schals und beinhalteten beide rechte, linke und überzogene Maschen.

Als blutiger Strickanfänger würde ich nicht empfehlen, direkt mit dem Lace-Stricken anzufangen. Dazu werden dann doch auch bei den einfachen Modellen zu viele verschiedene Maschentypen vorausgesetzt. Wenn man aber schon etwas Stricken kann, dann kann man mit diesem Buch schön ins Lace-Stricken einsteigen. Ich habe jedenfalls Blut geleckt und werde mich nun auch an die komplexeren Tücher wagen. Und wer weiß, vielleicht überrascht mich die Schwierigkeitseinteilung ja nochmal, und ein als schwer eingestuftes Tuch hüpft mir ganz leicht von der Nadel ;-)


Die Patentsocke: Socken ohne Ferse stricken (kreativ.kompakt.)
Die Patentsocke: Socken ohne Ferse stricken (kreativ.kompakt.)
von Barbara Sander
  Broschiert
Preis: EUR 8,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Muster, warme Socken, 12. Februar 2014
Ich habe dieses Büchlein schon sehr lange und es mir "damals" als blutiger Strickanfänger zugelegt. Meine Motivation war, dass ich erstmal das Fersenstricken umgehe und trotzdem spannende und warme Socken bekomme.

Die Anleitungen im Heft habe ich als ausreichend empfunden, obwohl sich meine Strickerfahrung auf einen oder zwei Schals und ne Mütze beschränkt hat. Insgesamt habe ich drei der Modelle nachgestrickt (u. a. die Titelsocke) und bei keinem Probleme gehabt.

Die Modelle sind abwechslungsreich und die resultierenden Socken durch das Patentmuster sehr warm und gemütlich. Einen Stern muss ich trotzdem abziehen: Durch das Fehlen der Ferse sitzen die Socken nicht optimal...mittlerweile Stricke ich nur noch Socken mit Fersen, weil die einfach besser sitzen.


Die Fersensocke: Genial gestrickt von der Ferse aus
Die Fersensocke: Genial gestrickt von der Ferse aus
von Veronika Hug
  Broschiert
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anleitung verständlich - Modelle langweilig, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin großer Sockenstrickfan und daher habe ich das Buch gekauft, weil es eben mal was anderes war.

Vorneweg: Der Technik-Teil ist gut verständlich beschrieben. Ich habe sofort kapiert, wie ich stricken musste. Daher gibt es da von meiner Seite aus nichts auszusetzen.

Der Beginn an der Ferse ist ähnlich "fingerbrechend" wie bei Toe-Up Socken. Ab dann geht es aber gefühlt schneller voran, als bei Socken mit "herkömmlicher" Ferse. Gerade Farbverlaufsgarne kommen meiner Meinung nach durch diese Technik besonders gut zur Geltung.

Störend finde ich den kleinen Knubbel an der Ferse, den man aber durch etwas Übung vielleicht noch weg bekommt. Außerdem sind die Größenangaben meiner Meinung nach nicht korrekt. Mir sind die Socken jedenfalls zu klein geraten, obwohl ich mich an alle Angaben gehalten habe.

Außerdem finde ich die gezeigten Modelle etwas einfallslos: Fuß und Ferse sind eigentlich immer gleich gestrickt: glatt rechts. Lediglich am Schaft finden sich dann ein paar Mustervariationen.

Fertig gestrickt sehen die Socken dann etwas merkwürdig aus, angezogen sitzen sie dann aber schon ganz gut (sagte meine Testträgerin, für mich selbst waren die Socken ja wie gesagt zu klein).

Fazit: Wer mit normalen Fersen bisher auf dem Kriegsfuß stand, der holt aus dem Buch vielleicht einen Gewinn. Ansonsten liefern diese Anleitungen recht wenig Inspiration. Muss man nicht haben, ist aber auch kein völliger Fehlkauf.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2014 9:51 PM CET


The Tale Of Findo Gask (English Edition)
The Tale Of Findo Gask (English Edition)
Preis: EUR 3,39

2.0 von 5 Sternen Viel zu aufgeblähte fiktive Biografie, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In The Tale of Findo Gask geht es um die Biografie eines Jungen, der in schlechte Verhältnisse hineingeboren wird und sich zu einem "netten Verbrecher" entwickelt.

Die Geschichte ist linear erzählt und beginnt - abgesehen von einer kurzen Eingangsszene - mit Findos Geburt. Hier liegt der erste Kritikpunkt: Da es sich um eine fiktive Person handelt, hätte ich mir einen anderen Aufbau gewünscht. Eine Rahmenhandlung in der Gegenwart vielleicht, mit Rückblenden, um seine Geschichte zu erzählen. Oder irgendeinen anderen roten Faden. Durch den linearen Aufbau plätschert die Geschichte leider etwas lau vor sich hin, von Episode zu Episode, und man fragt sich als Leser unwillkürlich, was das denn nun alles soll. Meiner Meinung nach kann man eine Biografie so aufbauen, wenn es sich um eine bekannte/echte Person handelt, da diese entweder auf ein bekanntes Resultat hinführt oder aber irgendeine Message zu transportieren hat. Bei einer fiktiven Gestalt finde ich das aber eher witzlos.

Der zweite Punkt, der mir sehr negativ aufgefallen ist, ist die unnötige Bereitsstellung von Informationen. Da kann es einem passieren, dass unser "Held" eine Ruine findet und der Autor das zum Anlass nimmt, mal die komplette Geschichte dieser Ruine seit Erbauung im 12. Jahrhundert zu rekapitulieren. Oder die komplette Lebensgeschichte einer Nebenfigur kurz nach ihrem Auftreten in der Geschichte zu erzählen. Das hat arg an meinen Geduldsnerven gezerrt.

Außerdem schmeißt der Autor nur so mit Wiederholungen um sich. Vielleicht liegt es daran, dass er selbst gemerkt hat, wie unrealistisch sein Hauptcharakter erscheint, jedenfalls wird seitenlang wiederholt erklärt, warum und wie Findo zu seinen moralischen Grundsätzen gefunden hat. Immerhin ist der Junge - seine Geburt wurde nie registriert, niemand weiß also, dass er existiert - fast ohne Erziehung in einem verbrecherischen Millieu groß geworden. Er lebte unter Dieben und Schlägern und anderen Kleinkriminellen, hat aber außerordentliche Moralvorstellungen entwickelt. Außer dem Klauen ist er eigentlich ein netter Kerl und tut niemandem etwas zuleide. Und das Klauen wird vom Autor auch seitenweise gerechtfertigt. Auch das hat mich genervt.

Gerade kurz angesprochen: Der Realismus: Ein kleiner Junge, der sich ausschließlich durch Klauen ernährt, kleidet etc. und nie erwischt wird? Weil er so unglaublich gut ist? Ne, glaube ich nicht. Klar, aus Sicht des Autors durfte der Junge nicht erwischt werden, sonst wäre ja aufgeflogen, dass seine Geburt nicht registriert worden ist und er wäre unvermeidlich dem Jugendamt oder so "in die Hände gefallen". Das hat mich sehr gestört und zieht sich auch durch den Rest der Geschichte: Findo ist einfach zu gut in allem, was er tut.

Eigentlich war ich versucht, nur einen Stern zu geben. Aber immerhin ist der Schreibstil des Autors an sich recht flüssig. Da habe ich schon viel schlechteres gelesen.

Fazit: Nicht kaufen, es sei denn, man hat Schlafstörungen.


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