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Beiträge von Jens J.
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Rezensionen verfasst von
Jens J. (Hessen)
(TOP 500 REZENSENT)   

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pixel
BC Master-USB-C 4 Port USB 3.0 Hub für USB-Typ-C-Geräte, einschließlich der neuen MacBook, Chromebook Pixel und mehr
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Wird angeboten von reachone
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen Bin nicht überzeugt, nicht alle Typ C Geräte sind kompatibel, 18. März 2017
Ich besitze drei USB Typ C Geräte und habe versucht, diese mit diesem Hub zu verwenden. Ich hätte dabei nicht erwartet, dass sich alle drei Geräte gänzlich anders verhalten. Erstmal, es handelt sich bei diesen Geräten um ein Asus Zenbook UX330UA (Modell 2016 mit Kaby Lake i7-7500U), ein Asus ZenPad S 8.0 (64 GB Version) und ein Sony Xperia XZ. Test-weise habe ich versucht erstmal nur den Hub mit den Geräten zu verwenden und einmal zusätzlich mit meiner externen SSD (Samsung T3 500 GB).

Da die Samsung T3 explizit auch mit Smartphones und Tablets funktionieren soll, hätte ich vom Hub erwartet, dass ich diese darüber an all meinen Geräten betreiben kann. Genauso wie es mit einem einfachen Kabel + Adapter möglich ist. Leider ist dem aber nicht so.

Mit dem Sony Xperia XZ (welches USB OTG unterstützt, wichtige Voraussetzung!) funktioniert der Hub überhaupt nicht. Die LED leuchtet nicht, nichts funktioniert. Insofern kann man auch nichts anschließen.
Mit dem Asus ZenPad S 8.0 leuchtet die LED des Hubs, sollte also funktionieren. Schließt man aber beispielsweise die genannte SSD an, flackert die LED und die SSD (und der Hub augenscheinlich) bekommen nicht genug Strom, um zu funktionieren. Dabei sei angemerkt, dass die SSD laut meinem Messgerät nur 0,3A beim Starten und danach so um 0,1A - bis runter auf 0,01A im Idle - zieht. Wenn man bedenkt, dass ein USB 3.0 Port 0,9A liefern können sollte, ist das an einem Typ C Port schon echt seltsam!
Am Zenbook funktioniert der Hub immerhin erwartungsgemäß. Da bekomme ich nur beim Anschließen unter Windows 10 jedes Mal eine Fehlermeldung weil mein Gerät an dem Typ C Port PD Charge ja nicht unterstützt. Das hindert an der Funktionsweise ja zum Glück nichts.

Ansonsten ist der Hub ziemlich solide. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wirkt für den Preis aber recht wertig. Die grüne LED ist gut gelöst, weil sie recht dezent ist und nicht blendet, wie es leider bei den meisten günstigen Produkten der Fall ist. An der Unterseite sind Gummifüße angebracht, weshalb der Hub rutschfest steht.

Der USB Hub ist gerade für MacBooks interessant, da er preiswert ist, zusätzliche USB Typ A Ports bietet und durch die PD Charge Funktion das Gerät über den Hub geladen werden kann. Ich denke da kann man ohne bedenken zuschlagen. Da bei mir aber nicht alle Geräte kompatibel sind und der Hub meine Erwartungen nicht entsprechen konnte, bin ich aber nicht gänzlich zufrieden damit. Am Zenbook wird das Teil praktisch sein, das war es dann leider auch schon.


Nintendo Switch-Tasche & -Schutzfolie
Nintendo Switch-Tasche & -Schutzfolie
Preis: EUR 19,40

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Kombination für die neue Switch, 3. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorsicht, die Produktbilder weichen vom tatsächlichen Produkt ab! Vermutlich handelt es sich dabei um Bilder einer Vorabversion. Die gelieferte Tasche hat kein Gummiband, um die Switch zusätzlich zu sichern (durch die perfekte Passform aber auch nicht wirklich notwendig imho). Stattdessen gibt es einen herausklappbaren Ständer mit Tasche für die Handgelenksschlaufen sowie 5 Game Cards. Finde die Funktion als Ständer hervorragend, gefällt mir schon mal besser als mit dem Kickstand der Switch selbst - und die Tasche hat man ja eh dabei.

Die Tasche sieht angenehm schlicht aus und bietet Platz fürs Nötigste. Es findet die Haupteinheit der Switch zusammen mit den beiden angebrachten Joy-Cons Platz. darüber hinaus ist im Inneren wie gesagt die Tasche, die Platz für etwas Zubehör sowie einige Game Cartridges bietet. Darüber hinaus schützt die Lasche mit der weichen Unterseite auch das Display der Konsole. Legt man die Handgelenksschlaufen bei, beult sich die Tasche etwas aus. Das ist aber so gewollt und kein Problem. Persönlich benutze ich die Teile aber sowieso nicht und trage sie daher auch nicht mit mir herum.

Die beiliegende Schutzfolie hat eine gute Qualität. Ihr sind zwei Klebestreifen beigelegt, mit welchen man den Bildschirm der Konsole vorher von Staub und Fingerabdrücken bereinigen kann. Die Methode gefällt mir besser als mit einem Mikrofasertuch, da man durch wiederholtes Anbringen und Abziehen wirklich alle Schmutzpartikel und bspw. Fettreste durch Fingerabdrücke erwischt und verlässlich entfernt. Mit dem Set konnte ich die Folie ohne großartige Mühe vollkommen blasenfrei anbringen! Eine Anleitung zum Anbringen ist auf der Verpackung aufgedruckt.

Ich habe mir die Tasche gekauft, damit ich die Switch auch mal ohne Bedenken in meinen Rucksack packen und mitnehmen kann. Der erste Eindruck ist gut und ich denke, sie wird die Konsole dabei auch ausreichend vor Schmutz und Kratzern bewahren können. Für den Preis könnte ich mir wirklich nicht mehr wünschen.


Nintendo Switch Pro Controller
Nintendo Switch Pro Controller
Preis: EUR 64,05

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert sogar am PC (nur über Bluetooth), 3. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nintendo Switch Pro Controller (Videospiel)
Was soll man sagen, ich habe mir den Controller mit der Konsole und Zelda Breath of the Wild sicherheitshalber vorbestellt, um im TV Modus nicht von den kleinen Tasten der Joy-Cons enttäuscht zu werden. Und jetzt wo ich beide Varianten mal ausprobieren konnte, bin ich auf jeden Fall froh den Pro Controller zu haben. Die Tasten sind ein gutes Stück größer und die Sticks nicht so flach.

Darüber hinaus habe ich den Controller auch mal testweise mit dem PC verbunden, um zu schauen, ob dies funktioniert. Über das beiliegende USB Typ C Kabel geht es nicht. Über Bluetooth kann man aber direkt eine Verbindung herstellen und den Controller verwenden. Es werden keine Treiber vorausgesetzt, Plug and Play. Nur für manche Games wird man den Controller erst einmal über den Steam Big Picture Modus oder Software wie Xpadder einrichten müssen. Sicherlich ist der Pro Controller dadurch sekundär aber auch beispielsweise für Emulatoren eine super Lösung. Man braucht eben nur einen günstigen Bluetooth Dongle. Bislang habe ich einen Xbox One Controller über Bluetooth zum Spielen an meinem PC verwendet, dieser wurde vor Kurzem, und das nach wirklich kurzer Nutzungszeit, aber praktisch unbrauchbar (Analog Stick Drift Problem). Da freut es mich zu sehen, dass ich diesen mit dem Pro Controller also auch ersetzen kann.

Fazit: Klar, die Anschaffungskosten sind noch etwas hoch, aktuell auch etwas teurer als Controller anderer Marken, was man hier mit dem Pro Controller geboten bekommt ist aber auch sehr gut. Der Controller fühlt sich im Handling zwar anders an als ein Xbox One Controller, ich würde aber sagen, dass sich beide etwa gleich wertig anfühlen. Dazu kommt der Pro Controller mit einem eingebauten Akku und verspricht eine sehr lange Akkulaufzeit. Wenn man im Vergleich zum Xbox One Controller solches Zubehör einrechnet, zahlt man sogar mehr.

Wem der verlangte Preis zu hoch ist, sollte Drittanbieterversionen abwarten oder sich mit dem Joy-Con Grip anfreunden. Für mich ist der Pro Controller jedenfalls jeden Cent wert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2017 4:41 PM CET


Nintendo Switch Konsole Grau
Nintendo Switch Konsole Grau
Wird angeboten von OK INFORMATICA
Preis: EUR 359,00

22 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene, innovative Konsole, 3. März 2017
Rezension bezieht sich auf: Nintendo Switch Konsole Grau (Spiel)
Im folgenden meine Rezension zur Nintendo Switch, welche ich leider nicht mehr hier auf Amazon ergattern konnte und deshalb auf einen anderen Händler ausweichen musste. Ich schreibe diese Rezension am Tag der Veröffentlichung, insofern spiegelt sie auch erstmal nur meinen Ersteindruck wieder. Ich hoffe aber auch genug Hintergrundwissen einzupflegen, um einen leserlichen Mehrwert bieten zu können.

Für eine bessere Übersicht habe ich die Rezension in Teilbereiche gegliedert, sodass ihr gerne zu dem Punkt springen könnt, der euch am meisten interessiert. Fangen wir mal an.

Lieferumfang:
Die Konsole kommt mit der Hauteinheit, den beiden Hauptcontrollern, den so genannten Joy-Cons, die sich im Design und der Ausführung leicht unterscheiden, weshalb man zwischen einer L- und einer R-Version spricht. Mehr dazu weiter unten. Für diese Joy-Cons liegen jeweils noch zwei Handgelenkschlaufen bei, die sich für ein besseres Handling auf die Controller aufschieben lassen. Darüber hinaus noch eine Halterung, mit der man die Joy-Cons zu einem klassischen Controller verbinden kann und ein HDMI Kabel sowie Auflade Kabel mit Netzteil und natürlich der Dock, womit man die Konsole binnen Sekunden am TV nutzen kann. Wissenswert ist, dass letzteres fest am Netzteil verbaut ist. Wer für unterwegs ein Aufladekabel sucht, um die Konsole mit einer Powerbank oder eines Smartphone Netzteils aufzuladen, wird also ein zusätzliches USB Typ C Kabel benötigen.

Technische Ausstattung und Display:
Die Nintendo Switch basiert auf einem Tegra Prozessor, der allerdings in zusammenarbeit mit Nvidia speziell auf die Nintendo Switch angepasst wurde. Dadurch, dass die einzelnen Komponenten der Konsole auf chinesischen Seiten publik gemacht wurden, weiß man sehr genau über das Innenleben bescheid. Wen das interessiert, wird im Internet schnell fündig. Ich werde hier nur die wichtigsten Merkmale hervorheben. So ist das Display 6,2" groß (selbe Größe wie das Wii U Gamepad) und löst mit 720p auf. Gedockt sind am TV bis zu 1080p sprich FullHD möglich. Dabei laufen Spiele mit bis zu 60 FPS. Bei Breath of the Wild wird man aber schon Kompromisse eingehen, denn dieses läuft am TV nur mit 900p und 30 FPS mit eventuellen Framedrops. Dies könnte der schwachen Hardware der Switch geschuldet sein, aber auch daran liegen, dass das Spiel eben für die noch schwächere Wii U entwickelt wurde und praktisch nur ein Port ist, der nicht vollständig für die Switch optimiert wurde. Wer plant, eine Nintendo Switch zu kaufen, sollte definitiv mit der richtigen Erwartungshaltung herangehen. Denn Nintendo plant nicht mit einer Xbox oder Playstation zu konkurrieren, aber es kommt auch auf die Perspektive an. Denn während die Switch sicherlich nicht die leistungsstärkste Heimkonsole ist, ist sie durch das innovative Design immerhin der leistungsstärkste Handheld und damit eine Konsole, die man nicht nur am TV, sondern wirklich überall nutzen kann.

Der Dock verfügt über 2 USB 2.0 Anschlüsse an der Seite, sowie einem HDMI Anschluss, einem USB 3.0 Anschluss und einem USB Typ C Anschluss für das Netzteil hinter einer Klappe an der Rückseite. Das Wechseln zwischen TV und Handheld Modus ist tatsächlich so einfach, wie das Gerät in den Dock zu stellen. Es geschieht binnen Sekunden und sorgt so selbst mitten im Spiel kaum für eine Unterbrechung. Wirklich ein nettes Konzept.

Wem die WiFi Anbindung nicht reicht, der kann einen USB zu LAN Adapter erwerben. Diese Möglichkeit gab es schon zu Zeiten der Wii und wer von damals noch so ein Teil haben sollte, dürfte das auch ohne Probleme an den Switch Dock anschließen und verwenden können. Andernfalls wird man auch Ausführungen von Drittanbietern nehmen können, die sollten genauso gut kompatibel sein. Der Preis vom Nintendo Original ist schon etwas happig.

Zur Hardware:
Das besondere an den beiliegenden Joy-Cons ist, dass sie sich entweder einzeln als zwei unabhängige Controller verwenden lassen (wodurch man Out-of-the-Box direkt in vielen Spielen einen Coop oder Mehrspieler-Modus nutzen kann, viele Indie Spiele werden genau darauf ausgelegt sein) oder sich auch bei Einzelspieler-Spielen wie The Legend of Zelda - Breath of the Wild auch zu einem Kontroller kombinieren lassen. Wie man spielt ist dabei völlig dem Spieler überlassen. Man kann die Controller jeweils in einer Hand halten oder man nutzt die beiliegende Halterung, um die beiden Teile zu einem praktisch vollwertigen klassischen Controller zusammenzufügen. Natürlich kann man diese aber auch an die Tablet ähnliche Haupteinheit der Konsole anschließen und hält einen Handheld in der Hand.

Wie gesagt unterscheiden sich der linke und rechte Joy-Con dabei zum einen etwas durch die Positionierung der Buttons und Sticks, zum anderen beinhalten beide Joy-Cons zum Teil aber auch unterschiedliche Features. Während beide über einen Gyrosensor verfügen, ist im rechten Joy-Con der NFC Reader zum Verbinden der Amiibos enthalten, daneben aber auch die IR Motion Camera. Interessant ist vor allem auch die verbaute "HD Rumble"-Funktion, die ein neues Erlebnis bieten soll. Angeblich ist sie so präzise, dass man fühlen können soll, wie viele Murmeln sich in einer imaginären Box bewegen oder beispielsweise wie ein Glas mit Eiswürfeln oder Wasser gefüllt wird. Wie das ganze in Spiele eingebaut werden wird, wird sich erst zeigen müssen. In Breath of the Wild ist diese Funktion beispielsweise nicht vorhanden. Erste Eindrücke erhält man da zurzeit nur durch 1-2 Switch. Die Joy-Cons haben laut Nintendo eine Akkulaufzeit von 20 Stunden und lassen sich entweder direkt an der Konsole oder durch eine separat im Handel erhältliche Aufladehalterung (Kostenpunkt etwa 30€), dem so genannten Charging Grip, aufladen.

Eine Alternative zu den Joy-Cons stellt der Pro Controller dar, der vergleichbar ist mit einem Xbox One Controller. Er bietet gegenüber den Joy-Cons etwas größere Tasten und generell ein bisschen stimmigeres Bediengefühl, kostet dafür aber ebenfalls nochmal stolze 60-70€ extra. Ich habe ihn mir für Breath of the Wild mal mitbestellt und würde ihn auch weiterempfehlen, ein "Muss" ist er aber nicht. Die beiden Joy-Cons mit der beiliegenden Halterung sind schon ein praktikabler Kompromiss. Wer aber nach etwas mehr sucht, sollte sich den Pro Controller mal anschauen.

Zum Speicher:
Dieser ist mit 32 GB leider etwas knapp bemessen, dadurch dass die Spiele aber auf Cartridges daher kommen und insofern nur Speicherdaten, Updates und vielleicht DLCs auf der Konsole installiert werden müssen, sollte der Speicher nicht allzu schnell zur Neige gehen. Anders sieht das natürlich aus, wenn man sich die Spiele digital kaufen möchte. Da nimmt Zelda Breath of the Wild beispielsweise gleich mal 13 GB des Speichers in Anspruch. Allerdings lässt sich der Speicher durch Micro SD Karten erweitern. Und ich wähle hier bewusst den Plural, denn es ist möglich, die Daten auf mehrere Karten aufzuteilen. Momentan sind kleinere Micro SD Karten ja noch erschwinglicher. Theoretisch würde Switch aber sogar SD Karten bis zu 2 TB unterstützen. Persönlich verzichte ich erstmal auf eine Micro SD Karte, weil ich mir die Spiele vorwiegend physisch kaufen werde. Sobald aber die ersten Download-Titel dazu kommen, werde ich mir da wohl eine kaufen müssen. Zu Beachten ist, dass man eine ausreichend schnelles Modell nimmt. Class 10 und UHS I sollten drin sein. Von Micro SD Karten weit unter 45€ sollte man die Finger lassen.

Akkulaufzeit:
Je nach Software und Einstellungen wie Helligkeit, WLAN etc. soll die Konsole laut Nintendo mobil 3-6 Stunden durchhalten. Bei höchsten Helligkeitseinstellungen und Breath of the Wild schafft die Konsole auch nachvollziehbar etwas unter 3 Stunden. Das ist meiner Meinung nach durchaus vertretbar und unterscheidet sich nicht zu stark von anderen Handhelds oder gar Smartphones, würde man diese so lange am Stück mit einem aufwendigen Spiel belasten. Abhilfe schaffen können immerhin Powerbanks. Dadurch dass Nintendo mit dem USB Typ C Anschluss erstmals einen frei verfügbaren Standard-Anschluss gewählt hat, sollte eine hohe Kompatibilität gegeben sein. Ich kann mir nicht vorstellen, die Konsole länger als drei Stunden am Stück benutzen zu wollen. Zwischendrin kann man sie ja wie gesagt aufladen.

Software:
Die Nintendo Switch ist von der Software Seite noch sehr bare-bones und kommt mit einem minimalistischen Design daher. Dieses sieht zwar erfrischend gut aus, insbesondere auch im Vergleich zur eher verspielten Optik der Vorgänger. Man hat sich aber sehr aufs Gaming fokussiert, weshalb Zusatzsoftware wie Apps für Online Dienste wie Youtube oder Netflix, aber auch ein Browser bislang (noch) fehlen. Ich vermute aber mal, dass dies noch nachgeliefert wird mit der Zeit. Notfalls für Drittanbieter, in der Vergangenheit wurde ja auch beispielsweise mal ein Opera Browser als Cartridge für den Nintendo DS veröffentlicht. Etwas schade ist auch, dass das Miiverse weggefallen ist. Aber auch hier könnte Nintendo in Zukunft, eventuell über Smartphone Apps, noch etwas nachlegen. Mir gefällt sehr, dass man in den Einstellungen auch ein dunkles Design wählen kann. Was die Konsole aber kann ist mit einer speziellen Taste auf dem linken Joy-Con Screenshots anzufertigen. Mit einem späteren Update soll man darüber hinaus auch Gameplay Aufnahmen in Video Form auf der Konsole speichern können. Das würde jedenfalls schon angekündigt.

Dazu muss man sagen, dass viele Funktionen der Konsole auf eine Smartphone App ausgelagert werden sollen. Beispielsweise Spiel Lobbies für Online Features und ein Voice Chat. Für diese Entscheidung stand Nintendo schon in der Kritik, aber ich muss sagen, dass es doch das einzig sinnvolle ist. Gerade dadurch, dass man die Konsole in den Dock stellen kann, wäre ein angeschlossenes Headset doch echt umständlich, müsste man doch direkt vor der Konsole sitzen. Aber ich werde auf die Umsetzung warten und das ganze hier noch ausführlicher behandeln.

Spiele:
Persönlich kaufe ich Nintendo Konsolen zugegebenermaßen nur für die First-Party Spiele, sprich die Nintendo Serien wie Zelda, Metroid und natürlich Mario. Für alles andere habe ich einen leistungsstarken PC. Entsprechend wenig sorge ich mich persönlich um die Grafikleistung der Switch.

Etwas unklar ist aber leider noch, wie gut die Nintendo Switch von Drittanbietern unterstützt wird, was für einige Käufer sicherlich ein Grund zur Sorge sein dürfte. Denn die Vergangenheit zeigte, dass nach den schlechten Verkäufen der Wii U Platzhirsche wie Ubisoft und EA sich schnell von der Plattform abgewendet haben. Viel mehr außer Assassins Creed 3 und 4 und ein Fifa 13 hat die Wii U daher nicht gesehen. Leider muss man auch der Switch in dem Punkt noch kritisch gegenüberstehen, da die Publisher aufgrund der geringeren Grafikleistung mit der Portierung einen höheren Aufwand haben, wenn sie für die Switch neben den anderen Konsolen entwicklen wollen. Wer mit der Nintendo Switch also eine Konsole für alles haben möchte, sollte erstmal abwarten und sich anschauen wie sich das entwickelt. Eine Playstation 4 Pro oder die kommende Xbox Scorpio werden für Käufer mit dieser Erwartungshaltung die bessere Wahl sein.

Worin die Switch aber definitiv glänzen wird, sind Indie Spiele. Die Konsole ist wirklich für Indie Spiele gemacht! Diese haben in der Regel sowieso geringere grafische Anforderungen und können vor allem durch die Portabilität und dem Bedienkonzept der Switch glänzen. Gerade auch Multiplayer Spiele werden sofort funktionieren und machen durch die abnehmbaren Controller sogar unterwegs Sinn.

Ein Tipp meinerseits ist das kommende Yooka-Laylee, welches von ehemaligen Rare Entwicklern aus N64 Zeiten stammt, die damals an Banjo-Tooie beteiligt waren. Das Spiel wird der geistige Nachfolger sein und sieht in den Trailern schon mal sehr vielversprechend aus.

Fazit:
Mir gefällt an der Konsole vor allem die Modularität und die Freiheiten, die einem dieses System erlauben. Egal ob am TV der als Handheld, die Switch macht einfach Spaß. Die Negativpunkte, die ich angeführt habe (Unsichere Lage bzgl. Drittanbieter, magere Software, Grafikleistung), könnten für manche K.O.-Kriterien für eine Konsole sein. Das ist verständlich und nachvollziehbar. Für mich persönlich hat Nintendo aber ein ziemlich rundes Produkt auf den Markt gebracht, welches durch innovative Eigenschaft frischen Wind in die Konsolen Welt bringen könnte. Ich bin gespannt, wie sich die Konsole entwickeln wird und bin soweit erstmal eine Weile mit Breath of the Wild beschäftigt!

Ich werde die Rezension in Zukunft noch erweitern, wenn ich die Konsole häufiger benutzt und mit weiteren Spielen testen konnte und wenn Dinge wie der kommende bezahlte Online Dienst Form annehmen. Ein paar Bilder liefere ich auch noch nach, sobald ich diese aufgenommen habe. Ich hoffe euch mit dieser Rezension bei der Kaufentscheidung geholfen zu haben.


Stereo Wireless Bluetooth 4.0 Lautsprecher UMIDIGI 24W Dual-Treiber Subwoofer für erweiterten Bass mit Freisprecheinrichtung, 16 Stunden Spielzeit, tragbarer Bluetooth-Lautsprecher für iPhone Samsung Smartphone Tablet / Laptops
Stereo Wireless Bluetooth 4.0 Lautsprecher UMIDIGI 24W Dual-Treiber Subwoofer für erweiterten Bass mit Freisprecheinrichtung, 16 Stunden Spielzeit, tragbarer Bluetooth-Lautsprecher für iPhone Samsung Smartphone Tablet / Laptops
Wird angeboten von UMI DIGI
Preis: EUR 69,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger Bluetooth Lautsprecher, 8. Januar 2017
Das Hauptmerkmal des Lautsprechers sind die zwei 12 W Treiber. Die meisten vergleichbaren Bluetooth Lautsprecher haben nur 5 W oder günstige gar 3 W Treiber verbaut und einige dazu auch keinen Subwoofer, und sind dadurch wesentlich leiser und klanglich unauffälliger. Das Modell von UMi spielt da in einer ganz anderen Liga und besitzt bessere Eigenschaften. Guten Sound garantiert auch der sehr geringe Klirrfaktor, weshalb das Klangbild auch bei hoher Lautstärke auf einem guten Niveau bleibt. Den meisten wird auch der Bass zusagen.

Der Lautsprecher bietet drei Tasten zur Steuerung, welche an der Oberseite platziert sind. Zusätzlich gibt es auch ein Mikrofon, wodurch sich der Lautsprecher bei Bedarf auch als Freisprechanlage verwenden lässt. Die Qualität des Mikrofons habe ich bislang nicht getestet. Zum Koppeln des Lautsprechers mit einem Gerät muss man die Powertaste gedrückt halten, bis die LED anfängt zu blinken.

Was mir nicht so gut gefällt ist die Positionierung der Anschlüsse des Klinkenkabels und des Ladeports. Denn diese befinden sich jeweils links und rechts an den Seiten des Geräts. Hat man da beide Kabel verbunden - ich nutze die Lautsprecher so nämlich auch als PC Lautsprecher - nimmt das unnötig Platz weg. Die Anschlüsse hätte man wie bei den meisten Bluetooth Lautsprechern auch an die Rückseite packen können. Wer den Lautsprecher aber primär mit seiner Bluetooth Funktion nutzt, wird sich daran aber nicht stören.

Das gebürstete Aluminium des Lautsprechers sieht sehr wertig aus. An der Vorderseite gibt es eine kleine rote Lasche auf der der Markenname steht. Die Form fand ich zugegebenermaßen anfangs etwas ungewöhnlich, wo die meisten Bluetooth Lautsprecher doch eher rechteckig sind, mittlerweile sagt es mir aber zu. Verbaut ist laut Produktbeschreibung ein 4400 mAh Akku, der auf über 10 Stunden Betriebszeit kommt. Mit einer Akkuladung kommt man also selbst bei intensiver Nutzung gut über ein oder zwei Tage.

Fazit: Mit dem Bluetooth Lautsprecher von UMi erhält man ein leistungsstarkes und ausdauerndes Produkt für den Alltagsgebrauch, welches sich insbesondere im Punkt der Klangqualität durch die verbauten Treiber und Subwoofer doch etwas von anderen Modellen in der preislichen Region abheben kann. Außer der Positionierung der Anschlüsse habe ich nichts zu bemängeln und dieser Punkt ist bei einem Bluetooth Lautsprecher wohl eher zweitrangig und kann den Gesamteindruck nicht trüben. Ich würde den Lautsprecher definitiv weiterempfehlen!


Tombow WS-BH Brush Pen Fudenosuke, harte Spitze, schreibfarbe schwarz
Tombow WS-BH Brush Pen Fudenosuke, harte Spitze, schreibfarbe schwarz
Preis: EUR 2,73

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super zum Schreiben von chinesischen Schriftzeichen, 20. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wurde bei mir auch direkt am nächsten Tag geliefert. Erwartungsgemäß - denn ich habe ihn als Amazon Plus Produkt und somit mit Prime Versand bestellt. Bei anderen Anbietern kann der Versand länger dauern, da es sein kann, dass dieser Stift dann von einem Händler in Japan verschickt wird. Gehört eigentlich nicht in die Rezension, da in einer anderen Rezension aber die lange Versandzeit bemängelt wurde, wollte ich hier mal kurz darauf eingehen, dass dies an dem jeweiligen Händler liegt und nicht an dem Produkt selbst.

Ich verwende den Stift zum Schreiben chinesischer Schriftzeichen. Momentan vor allem, um diese Schreiben zu Üben, da ich die Sprache lerne. Laut Beschreibung auf der Amazon Produktseite eignet sich der harte Stift (dieser) eher für kleine Zeichen und der Weiche wiederum für Große. Zum Üben schreibe ich aber generell schon relativ groß. Mir sagt der Stift definitiv zu, tatsächlich so sehr, dass ich mir nun auch noch den Stift mit weicher Spitze (Bezeichnung WS-BS) bestellen möchte, vielleicht ist dieser für meine Zwecke erstmal ja noch ein bisschen besser - wird sich dann ja zeigen.

Persönlich habe ich kein Problem, für einen wirklich sehr guten Stift auch mal 4€ auszugeben, das geht noch klar. Jedenfalls möchte ich aber zum Schreiben von Schriftzeichen keinen Kugelschreiber mehr verwenden wollen. Das geht nämlich auch nicht ganz so gut, da diese in der Regel nicht so gut auf dem Papier gleiten und viel wichtiger: da die Strichbreite nicht variabel ist, wie bei einem solchen Brush Pen!

Ich habe auch etwas teurere Tuschen Stifte von Faber-Castell ausprobiert. Diese sind sehr ähnlich, allerdings haben bei diesen nur die dickeren Stifte eine variable Strichbreite. Die anderen Variaten, die sich aufgrund der Strichstärke eher zum Schreiben anbieten würden, sind eher punktuell. Daher eignen sich diese zum Schreiben von Schriftzeichen nicht so gut wie die Tombow Stifte, eventuell aber fürs Hand Lettering oder Kalligrafie, bezogen auf lateinische Buchstaben. Insofern kann ich den Tombow Brush Pen nur weiterempfehlen!


Canon DCC-CP2 Tragetasche für SELPHY Drucker grau
Canon DCC-CP2 Tragetasche für SELPHY Drucker grau
Preis: EUR 24,88

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Tragetasche für den Canon Selphy CP1200, 20. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In die Tasche passt ein Selphy CP1200 Drucker mitsamt der bei diesem mitgelieferten Kassette, Netzteil und darüber hinaus auch 2-3 Ersatz Kartuschen sowie Fotopapier Päckchen. Der Stauraum reicht also perfekt für das, was man so braucht. Einen Akku wird man im Inneren der Tasche auch noch unterbringen können, viel mehr aber nicht.

Die Optik ist ganz nett, zusätzlich zur Trageschlaufe an der Oberseite gibt es auch noch einen Umhänge-gurt, der auf den Amazon Fotos gar nicht abgebildet wird. Für eine Original Tasche von Canon finde ich den Preis schon sehr günstig. Am Material oder der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen. Ich kann die Tasche nur empfehlen, lohnt sich meiner Meinung nach sehr. Sei es, um den Drucker zu transportieren oder einfach nur um diesen zu verstauen, damit er nicht zu viel Staub ansetzt und man das Zubehör parat hat.


Samyang 85mm F1.4 Objektiv für Anschluss Canon EOS
Samyang 85mm F1.4 Objektiv für Anschluss Canon EOS
Wird angeboten von Photospecialist
Preis: EUR 290,95

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preisleistungsverhältnis ist unschlagbar, 20. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Variante mit EOS EF Mount gewählt und verwende das Objektiv an einer Canon EOS 70D sowie einer Canon EOS M mit dem EOS EF zu EF-M Mount Adapter. Wirklich gut lässt sich das Objektiv an diesen Kameras aber erst durch Magic Lantern verwenden, wegen des hinzuschaltbaren Fokus Peakings, was das manuelle Fokussieren nicht nur erleichtert, sondern auf den Punkt genau präzise ermöglicht. Wer das Objektiv für DSLM Kameras wie die Sony E-Mount Kameras kauft, wird damit wohl noch etwas mehr Spaß haben, dank des Focus Peakings im Sucher.

Die mit dem Samyang Objektiv erzielbaren Ergebnisse sind aufgrund der geringen Tiefenschärfe bei Offenblende einfach nur traumhaft. Blendet man geringfügig ab, bis etwa f/2-2.8, ist auch die Schärfe und Vignettierung auf einem brauchbaren Niveau. Aber ehrlich gesagt, hat mich die Abbildungsleistung, die dieses Objektiv erreicht, selbst bei Offenblende positiv überrascht. Das Bokeh ist absolut weich und sieht recht gut aus. Ich denke an Vollformat Kameras ist es noch ein bisschen besser, als an meinen zwei APS-C Modellen. Durch den Cropfaktor ist es an denen leider schon stark im Telebereich. Man kann aber eben wesentlich besser freistellen, als mit einem EF 50mm f/1.8 STM.

Bezüglich der Verarbeitung habe ich Samyang Objektive bereits in der Vergangenheit lieben gelernt. Sie sind wirklich solide und wertig gebaut, dadurch aber schwerer als beispielsweise die gängigen Canon Objektive, fühlen sich aber auch umso besser an. Ich habe im Übrigen noch die alte Version des Samyang 85mm mit dem goldenen Ring. Optisch sollten sich diese aber nicht unterscheiden, ich denke man hat nur das Branding geändert. Walimex Objektive sind übrigens auch baugleich und die Samyang Objektive werden darüber hinaus auch unter diversen weiteren Namen vertrieben (Rokinon, Vivitar, Prakticar, Rokinon, Bower, Opteka etc.), bei Walimex handelt es sich eben nur um ein Branding des Importeurs, der Firma Walser. Hier empfiehlt es sich die Preise zu vergleichen und zum günstigsten Angebot zu greifen. Persönlich gefällt mir aber ohnehin die optische Note der Samyang Objektive besser, weshalb ich diese alleine aus diesem Grund den sonst eben gleichen Walimex Objektiven vorziehen würde. Für die anderen Marken gilt dasselbe, diese werden aber sowieso nicht im deutschen Raum vertrieben und sind somit höchstens in Online Artikeln anzutreffen. Wenn Sie einen solchen Markennamen lesen, wissen Sie, dass es um dasselbe geht.

Fazit: Vor allem zu dem Preis ist die Leistung dieses Objektivs einfach fantastisch. Zumindest beim Canon Anschluss gibt es in dieser Preisklasse einzig das bereits sehr in die Jahre gekommene Canon EF 85mm 1,8 USM, und das kommt meiner Meinung nach nicht an das Samyang heran. Einziger Nachteil ist eben, dass man manuell fokussieren MUSS und dass keine Daten an die Kamera übertragen werden. Soll heißen: Die Bilder werden in Lightroom auch nicht mit den Daten zum Objektiv getaggt. Da ich diese Brennweite aber ohnehin nur für Portraitfotos verwende, kann ich persönlich über den fehlenden Autofokus hinwegsehen, da ich mir die Zeit zum fokussieren nehmen kann und im Gegenzug stets die Ergebnisse erhalte, wie ich sie haben möchte. Ich könnte mit dem Objektiv insofern nicht glücklicher sein. Merklich besser wäre meiner Meinung nach höchstens ein Tamron SP 85mm F/1,8 Di VC USD, Sigma 85mm F1,4 DG HSM Art oder Canon EF 85mm 1:1,2 L II USM. Das günstigste dieser drei kostet allerdings schon nahezu vier mal so viel wie das Samyang.


Wacom CTH-690CK-S Intuos Tablett (Touch M Studio Paint PRO & Anime Studio)
Wacom CTH-690CK-S Intuos Tablett (Touch M Studio Paint PRO & Anime Studio)
Preis: EUR 177,99

55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leistungsstarkes Grafiktablett, 23. November 2016
Ich komme persönlich von einem Grafiktablet von Medion, hatte die Wacom Produkte aber schon seit einiger Zeit im Auge. Da besagtes Grafiktablet von Medion schon erste Auflösungserscheinungen aufzeigt (Risse im Stift, Verlust der Gummifüße am Tablett sowie inkompatible Treiber seit Windows 8), wollte ich den nächsten Schritt wagen und mir für die Zukunft ein wertigeres Produkt anschaffen. Wacom hat da ja schon ein wenig Vorreiterstellung. Im direkten Vergleich mit anderen Produkten hat mich das Intuos Tablett aber auch am besten angesprochen, warum erfahrt ihr im Folgenden.

Ich habe die Rezensionen ein wenig FAQ-artig aufgebaut, weil ich denke, dass Leser damit am besten einen Überblick darüber erhalten können. Die Fragen habe ich mir selbst vor dem Kauf auch gestellt. Ich hoffe, dass euch dieser Stil zusagt und ihr meiner Rezension etwas abgewinnen könnt.

Wie ist das Tablet im direkten Vergleich mit meinem Vorherigen?

Was einem direkt auffällt, ist die bessere Verarbeitung und Optik. Mir gefällt das Design des Intuos Tabletts sehr gut. Es macht auf jeden Fall einen Ausdauernden Eindruck. Beim Medion Tablett haben sich leider die Gummifüße schon nach kurzer Zeit abgelöst, weshalb es in der Haptik schon nicht mehr optimal war. Das Intuos M steht gut und fest. Ein weiterer großer Pluspunkt gegenüber dem Medion Tablett ist definitiv die Treiber Software. Die vier belegbaren Tasten lassen sich einfach konfigurieren und auch zu komplexeren Menüs zusammenstellen. Sie bieten einen klaren Mehrwert. Das Medion Tablett hatte ebenfalls Tasten, die sich mit dem Stift ansteuern ließen. Unter Windows 7 konnte ich diese auch mit einem spärlichen Programm halbwegs befriedigend programmieren. Als ich meinen PC auf neuere Windows Versionen geupgradet habe, ging aber nichts mehr. Und da Medion sich die Teile ja nur irgendwo einkauft und auf den Markt schmeißt, gibt es eben auch keinen Support. Eine Stärke des Wacom Tabletts ist auf jeden Fall die Konfigurierbarkeit und Flexibilität. Außerdem verfügen die Wacom Produkte über ein patentiertes elektromagnetisches Resonanzverfahren (welches meines Erachtens nach nur von Wacom eingesetzt wird), wodurch sich der Stift ohne Batterie betreiben lässt. Das ist sehr praktisch und wirkt einfach hochwertiger, auch wenn der Stift dadurch sehr leicht ist. Einen kleinen Vorteil hatte das Medion Tablett auf dem Papier aber, denn, wenn ich mich recht entsinne, hatte dies 2048 Druckstufen. Das Intuos verfügt über 1024. Ich bin mir aber nicht einmal sicher, weil ich in der Praxis keinen Unterschied merken kann. Außer, dass das Wacom Tablett Striche generell sauberer und ohne Ausrisse umsetzt. Und beim Wacom kommt noch die Multi-Touch Funktion sowie die optionale Wireless Funktion (mit dem zusätzlich erhältlichen Kit) dazu. Zum Reinschnuppern mag ein preiswertes China Tablett okay sein, aber Spaß macht es nicht damit zu arbeiten. Da ist das Intuos einfach eine gänzlich andere Welt. Mir ist all das das den hohen Aufpreis jedenfalls wert.

Worin unterscheidet sich das Intuos 2015 von der alten Intuos Serie, dem „Intuos Pro“?

Die vorherige Serie, Intuos Pro, ist nicht ohne Grund noch separat im Handel erhältlich. Denn tatsächlich verfügen diese Tabletts über mehr Funktionen. So gibt es mehr Bedienelemente (8 frei belegbare Tasten und ein Clickpad), eine Radierfunktion am Ende des Stifts (lässt sich beim Intuos 2015 aber auch mit den Tasten realisieren) sowie mehr Druckstufen (2048 statt 1024). Außerdem verfügt der Stift des Intuos Pro über eine Neigungserkennung und das Tablett kommt im Bundle mit dem Wireless Kit. Da muss man eben selbst entscheiden, ob man diese Funktionalitäten benötigt. Für das hier rezensierte Intuos 2015 sprechen jedenfalls der geringere Preis und die kompakten Maße. Das Intuos Pro raubt einem einfach mehr Platz auf dem Schreibtisch und ist nicht so portabel wie das neue Intuos Tablett. Funktionen wie Multi-Touch haben beide an Board.

Welche Größe sollte ich nehmen – S oder M?

Darüber habe ich lange nachgedacht, vor allem, weil M gut doppelt so teuer ist. Ein Blitzangebot hat mir die Entscheidung ein wenig abgenommen, da ich die M Variante damit gut 40% günstiger erstehen konnte. Als ich es ausgepackt habe, fand ich das M Tablett aber auch so erstmal sehr klein! Was ich an der Stelle auch durchaus positiv hervorheben möchte. Die Maße sind sehr komfortabel, es ist schmal und kompakt. Vom tatsächlichen Zeichen- bzw. Arbeitsbereich finde ich die M Variante persönlich optimal. Bei S wäre es schon schwieriger. Solltest du dir unsicher sein und dein Geldbeutel es erlauben, nimm lieber die größere Variante. Dann bist du auf der sicheren Seite und wie gesagt immer noch ausgesprochen kompakt unterwegs.

3D, Art, Comic, Draw oder Photo – welche Variante passt zu mir?

Grob lassen sich die 5 im Handel erhältlichen Versionen des Tabletts anhand der Größe unterschieden. Die meisten sind allerdings auch in S sowie M erhältlich. Daneben unterschieden sie sich im Punkt Multi-Touch Support. Dieses Feature ist nämlich im einfachen und günstigen Draw S Tablett nicht integriert. Sonst liegt der Hauptunterschied nur in der beigelegten Software. Das eigentliche Tablett unterscheidet sich sonst nicht.

Zum 3D Tablett bekommt man ZBrushCore (eine vereinfachte Version der ZBrush Software zum Modellieren und Skulpturieren)
Zum Art Tablett gibt es Corel Painter Essentials 5 (ebenfalls eine limitierte Basis Version)
Zum Comic Tablett gibt es gleich zwei Programme: Studio Paint PRO & Anime Studio
Zum Photo gibt es Macphun Pro Package Corel AfterShot Pro 2 und/oder Paintshop Pro X8 (je nach Betriebsystem)
Beim Draw Tablett gibt es ArtRage Lite (gleiche Geschichte wie beim Rest)

Der einzige Grund für die unterschiedlichen Preise scheint also die beiliegende Software zu sein. Wenn einem diese Programme interessieren und man in diese ein wenig hineinschnuppern möchte, kann man sich diese auch gerne mal anschauen und sich die entsprechend bezeichnete Version des Tabletts anschaffen. Sonst würde ich persönlich aber eher dazu raten, sich die günstigste Variante des Tabletts zu kaufen, ungeachtet was da nun für ein Label draufsteht. Wie erwähnt – technisch unterscheidet sich nur das Draw Tablett von den anderen. Und die Programme sind schon ganz gut, aber eben um interessante Funktionen beschnitten damit man vielleicht doch noch Geld in das volle Paket steckt. Das muss nicht sein.

Ich verwende das Tablett vor allem mit Photoshop und Lightroom, um Bilder zu retuschieren und zu entwickeln. Das ist nochmal eine andere Kategorie. Man benötigt aber nicht zwingend solch teure Software, um das Tablett auszureizen, auch wenn ich speziell Lightroom für Fotografie Interessierte nur empfehlen kann (Als Einzelversion auch preislich noch vertretbar).

Es gibt aber auch genug kostenlose Software, die mit vielen professionellen Werkzeugen ausgestattet sind und die auch locker mit den beigelegten Programmen konkurrieren können. Und dabei eben auch garantiert nicht um Funktionen beschnitten sind. Gute Beispiele, nach denen man mal suchen kann, wären da beispielsweise GIMP (Bildbearbeitung und Zeichnen / als Photoshop Ersatz) als auch Krita (Umfangreiches Zeichen-Tool, mehr so in Richtung Illustrator), Blender (wenn man sich Richtung 3D Modelling bewegen will).

Sollte ich non-Touch oder Touch nehmen?

Persönlich verwende ich die Touch Gesten eher weniger und finde, dass man definitiv darauf verzichten kann. In manchen Programmen kann es ganz praktisch sein, um die Arbeitsfläche mal eben zu drehen, rein oder raus zu zoomen oder vielleicht darin hin- und her zuschalten. Tatsächlich lassen sich diese Dinge aber auch über die Tastatur erledigen, wenn man geübt darin ist wahrscheinlich noch schneller als am Tablet (und muss den Stift nicht weglegen, sondern kann direkt weiterzeichnen). Aber im Endeffekt hat jeder einen anderen Workflow und somit Vorlieben. Aber alleine auf dem Desktop oder Abseits, beispielsweise um PDF Dateien zu lesen, finde ich es schon angenehm durch Wischen mit zwei Fingern durchs Dokument zu gleiten. So oder so – der Mehrwert ist definitiv da. Wem die Multi-Touch Funktion stört – das ist auch kein Problem. Diese Funktion lässt sich durch einen Schalter am Tablett nach Belieben an- und ausschalten und steht dadurch jedenfalls nicht im Wege.

Wie kommt man an die Software? – Produktregistrierung

Um die Software in Anspruch nehmen zu können, muss man das Tablett bei Wacom registrieren. Das geht auf der Wacom Webseite, man sollte nur sicherstellen, dass man auf der offiziellen europäischen Seite ist! Im Lieferumfang gibt es ein Stück Papier, auf dem ein Link aufgedruckt ist. Dabei handelt es sich seltsamerweise aber nur um eine Registrierungsseite für Kunden aus Russland. Auf selbiger Seite gibt es aber auch einen Link zur richtigen Webseite, diesen solltet ihr in diesem Fall wählen oder ihr besucht die Registrierungsseite über die Wacom Website. Leider kann ich an dieser Stelle keinen Link posten. Zur Registrierung benötigt man zwei Schlüssel die sich jeweils auf der schwarzen Umverpackung befinden, die man aus dem Schuber herausnimmt. Dabei ist auf der Vorderseite rechts der Schlüssel für die Programme zu finden und auf der Rückseite die Seriennummer, die man zur Produktregistrierung eben benötigt. Weitere Hinweise dazu gibt es auch auf der Registrierungsseite (ebenfalls genaue Bildbeispiele wie diese beiden Sticker aussehen). Die Registrierung geht schnell von der Hand. Die Programme und den separaten Aktivierungsschlüssel, den man dann bekommt, sollte man sich aber irgendwo sicher aufbewahren, da man sich die Programme nur 2x herunterladen darf.

Aber auch an dieser Stelle kann ich nur empfehlen, sich auch die kostenlos verfügbaren Programme GIMP und Krita anzuschauen. Diese lohnen sich meiner Meinung nach mehr.

Mein persönliches Fazit:

Die Bedienfläche ist meiner Meinung nach gut bemessen, der gut konfigurierbare Treiber und die kompakten Maße des Tablets sind einfach genial gelöst. Dass der Stift ohne Batterie auskommt und es ein optionales Wireless Kit gibt, rundet die Sache für mich ab. Mehr braucht es meiner Meinung nach nicht. Da kann ich aber nur für mich sprechen, der das Tablett insbesondere zur Bildbearbeitung mit Lightroom und Photoshop einsetzt. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Intuos Comic M, auch wenn ich die Version wie gesagt nur aufgrund des Blitzangebots gewählt habe – die Hardware ist aber ohnehin dieselbe und die passende Software hatte ich in meinem Fall ja schon! :) Merklich besser sind wahrscheinlich nur Interactive Pen Displays wie das Cintiq, wo man ein Display ins Zeichentablett integriert hat. Das ist aber auch nochmal preislich nochmal eine ganz andere Liga…
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2016 8:15 PM CET


Sony Xperia XZ Smartphone (13,2 cm (5,2 Zoll), 32 GB Speicher, Android 6.0) Platinum
Sony Xperia XZ Smartphone (13,2 cm (5,2 Zoll), 32 GB Speicher, Android 6.0) Platinum
Wird angeboten von INOLINE
Preis: EUR 444,00

620 von 651 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich zum Xperia Z3 (Update 20.12.16), 12. Oktober 2016
Nachdem ich das Xperia XZ seit Samstag auch endlich in den Händen halten kann und seitdem bereits sehr gründlich getestet und dieses auf mich wirken lassen habe, möchte ich hiermit noch Unentschlossenen ein wenig auf die Sprünge helfen. Im folgenden also meine Rezension zum Xpera XZ mit möglichst ausführlichem Vergleich zum Sony Xpera Z3, das ich davor mehrere Jahre verwendet habe. Macht euch auf viel Text gefasst und springt notfalls zu dem Bereich, der euch interessiert. Ich werde mir mit der Formatierung Mühe geben ;)

Erstmal: Warum ist es für mich überhaupt ein Sony Xperia XZ geworden? Die mit dem Xperia Z3 gemachten Erfahrungen waren nicht vollends positiv. So hatte mich damals die als so gut angepriesene Kamera echt enttäuscht, weshalb ich diese auch nie verwendet habe. Ich habe mir immer gesagt, dass dies aber nicht so schlimm ist, weil ich zum Fotografieren sowieso lieber zur Spiegelreflex greife. Aber diese hat man nun mal nicht immer dabei. Darüber hinaus hat sich bei meinem Z3 nach fast 2 Jahren der Kleber vom Display gelöst, weshalb dieses sich langsam aus dem Rahmen erhoben hat. Ein paar gelbe Flecken und nicht mehr schließende Gehäuse-Klappen machten den Eindruck nicht unbedingt besser. Gut war allerdings, dass die Reparatur noch kostenlos über die Garantie abgewickelt wurde (direkt über den Sony Support, inkl. praktisch neuwertigem Austausch Gerät und 2 weiteren Jahren Garantie). Als besonders Positiv hervorzuheben hätte ich auf der anderen Seite die sogenannte "Concept ROM" mit der dahinter stehenden Community. Das ist/war ein Programm worüber Sony eine alternative Android Version angeboten hat, die dem Stock Android bzw. AOSP möglichst nahe steht. Allerdings mit einem netten Touch von Sony und eigens nach und nach ergänzten Features, die von den Nutzern vorgeschlagen und getestet werden. Von einer solchen aktiven Mitbeteiligung der Nutzer an der Entwicklung der Software können sich andere Hersteller gerne etwas abschauen :)

Jedenfalls war ich nach den gemischten Erfahrungen geneigt, eher nach anderen Herstellern zu schauen, habe aber ehrlich gesagt einfach keine Smartphones finden können, die mich auch nur irgendwie angesprochen haben. Zugegeben, das XZ weicht auch nicht allzu stark von dem Standard Flaggschiff eines beliebigen Herstellers ab, als Fotografie Begeisterter Nutzer haben mich aber insbesondere die Kamera Features angesprochen, die das Smartphone augenscheinlich einzigartig dastehen lassen. Zudem finde ich das Design auch sehr gelungen. Zu den einzelnen Punkten später aber noch mehr. Zwischenzeitlich habe ich auch ein paar China Smartphones genutzt (bspw. von UMi), diese waren aber im Vergleich super enttäuschend.

Gut, soviel dazu. Fangen wir mal an.

PROZESSOR & RAM:
Hier hat sich nichts verändert, oder etwa doch? Der Snapdragon 801 des Z3 kommt als Quad-core mit 2.5 GHz Krait 400 pro Kern sowie einem Adreno 330 Grafikchip daher. Der Snapdragon 820 des XZ hat dagegen 2x2.15 GHz Kryo & 2x1.6 GHz Kryo sowie einen Adreno 530 Grafikchip. Beim RAM haben beide Smartphones 3 GB. Hier denke, ich dass 4 GB das XZ nochmal eine gute Ecke interessanter gemacht hätten - aber tatsächlich ausschöpfen wird man schon die 3 GB nicht wirklich(*). Insofern finde ich es ein wenig lächerlich, dass sich die "News Seiten" auf diese wirklich geringen Schwächen stürzen und das Gerät einzig für solche Lappalien abwerten - als würde man dort nur Datenblätter lesen und diese in einen Fließtext umformulieren, ganz tolle Leistung. Lasst euch da nicht verunsichern - das Xperia XZ ist ein hervorragender Performer und erreicht in Benchmarks im direkten Vergleich zum Z3 nahezu drei mal so hohe Punktzahlen. So klein die Änderungen auch zu sein scheinen - in der Praxis sind sie nicht zu verachten. Aber klar: Wer das Maximum an Rechenpower in der Hosentasche haben möchte, sollte sich anderweitig umschauen. Die technischen Kompromisse von Sony sind aber nachvollziehbar und schränken keinesfalls ein.

(*)= Und das obwohl das Speichermanagement von Android so funktioniert, dass es möglichst viele Anwendungen im RAM zu behalten versucht, bevor es beginnt welche automatisch zu schließen. Insofern wirkt es so, als sei stets viel RAM belegt, aber das ist so gewollt und kein Anzeichen dafür, dass man mehr bräuchte. Daher sollte man auch auf Apps wie "Clean Master" verzichten - die bringen nichts. Wirklich gar nichts.

SPEICHER:
An Speicher sind 32 GB verbaut, beim Z3 waren es noch 16 GB. Das ist schon mal eine gute Ecke besser, den gerade wenn man auch ein paar größere Apps (beispielsweise Hearthstone mit rund 2 GB) installiert hat, wurden die 16 GB viel zu schnell knapp. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, diesen Speicher durch eine Micro-SD auch zusätzlich zu erweitern. Bis zu 128 GB große micro-SD Karten sollten problemlos gehen. Das lohnt sich dann aber eher um Musik, Filme, Bilder oder Dokumente mitzunehmen. Beim Kauf unbedingt darauf achten, ein ausreichend schnelle micro-SD Karte zu nehmen! Mindestens eine mit "class 10"-Aufschrift. Definitiv keine "class 6" oder ähnliches - im Idealfall Messwerte vergleichen.

DISPLAY:
Das Display des Sony Xperia XZ wirkt auf den ersten Blick ein wenig überholt, vor allem da sich bezüglich der Auflösung und Pixel-dichte (bei immer noch 5,2" Bildschirmdiagonale) zwischen dem Z3 und dem XZ augenscheinlich einfach nichts geändert zu haben scheint. Der Eindruck täuscht aber. So ist das Display wesentlich heller (und derzeit neben dem iPhone 7 und hinter dem iPhone 7 Plus auch eines der hellsten auf dem Markt!) und fasst sich angenehmer an, speziell auch durch die abgerundeten Display Kanten, die ich schon damals bei meinem Samsung Galaxy S3 sehr geschätzt habe. Durch die Helligkeit kommen die Farben auch gut zur Geltung und die Pixeldichte ist mit ~424 ppi auf einem hervorragenden Niveau. Mehr braucht es bei 5,2" meiner Meinung nach überhaupt nicht. Die meisten Inhalte sind ohnehin nur in Full HD erhältlich und größere Auflösungen verbrauchen beispielsweise mehr Strom, ohne - bei der geringen Bildschirmgröße eben - merklich schärfer zu sein. 4K ist da eher etwas für Fernseher oder Bildschirme meinetwegen, auch wenn mich die ~92 ppi meines 24" Monitors am PC auch nie gestört haben. Dass es sich um ein gutes IPS Panel handelt, sollte klar sein.
Kurzum: Besser kann ein Smartphone Display bis dato kaum sein. Hohe Auflösungen sind überhyped und bringen am Smartphone kaum einen Mehrwert und können sich wie gesagt durch den erhöhten Strombedarf auch gegenteilig auswirken.

Der AKKU:
Von morgens bis in die Nacht habe ich in der vergangenen Woche mit dem Xperia XZ schon so manchen langen Tag ohne Kontakt zu Steckdosen überstehen können. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Z3 in der Hinsicht bessere Leistungen erbringt - dieses hat aber auch sparsamere Spezifikationen und einen geringfügig größeren Akku.

Besonders hervorzuheben ist, dass das XZ den Schnell-Lade Standard "Qualcomm Quick Charge 3.0" unterstützt, sprich es lediglich rund 30 Minuten dauert, bis das Gerät auf einen Akkustand von ~70% geladen ist. Das ist einfach fantastisch und zusammen mit dem USB Type C Stecker zwei nette Features, die das Smartphone abrunden. Klarer Gewinn gegenüber dem Z3. Allerdings gibt es hier anzumerken, dass das mitgelieferte Netzteil (5V 1.5A) die Technologie wiederum nicht(!) unterstützt. Möchte man davon Gebrauch machen, gilt es also ein geeignetes nachzukaufen. Das hätte Sony wirklich beilegen können.

Das DESIGN:
.. ist natürlich Geschmackssache, ist aber meiner Meinung nach echt ansprechend und durchdacht. Man hat das Kantige Design der Z-Serie behalten, durch den abgerundeten Rahmen und dem 2.5D Display liegt das Smartphone aber perfekt in der Hand und fühlt sich lange nicht so kantig an, wie es aussieht. Die Rückseite besteht nicht mehr aus Glas, sondern aus einem wertigen aber sehr leichten Metall. Das XZ wiegt nur rund 10g mehr als das Z3 und ist damit mit rund 160g schön leicht.

Ich habe das Smartphone in Platinum gewählt, weil die schwarze Ausführung zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war. Die Optik ist damit zwar gerade im Sonnenlicht super shiny, aber keinesfalls zu übertrieben.

Hervorzuheben ist hier im Vergleich zum Z3 insbesondere auch, dass der Ladeanschluss nicht hinter einer Abdeckung versteckt ist, welche bei häufiger Nutzung ausleiert und sich deshalb irgendwann nicht mehr schließen lässt, was die IP Zertifizierung des Z3 auf lange Sicht wirklich zu einer Farce machte.

Das XZ ist im Übrigen nach IP68 zertifiziert - also Staub- und Wasserdicht bis 1.5 Meter und 30 Minuten. Dies ist auch ein Ausstattungsmerkmal, was man in der X-Serie (mit Ausnahme des "X Performance") vermisste, die Z-Serie aber seit je her verfügte. Vorsichtig sollte man nur insbesondere mit Salzwasser sein. Für den Strand daher lieber zusätzlich einen Beachbag mitnehmen.

Das Betriebsystem / OS:
Beim Xperia XZ ist Android 6.0.1 vorinstalliert. Das Update für Android 7 (Nougat) soll noch zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Aber auch jetzt wurden schon ein paar optische Details an das kommende Android Update angepasst (beispielsweise dass die Benachrichtigungen die komplette Bildschirmbreite füllen und keine Abstände links und rechts haben). An Bloat-Ware sind ein paar Sony spezifische Apps (wie Playstation App, Wetter und E-Mail Apps etc), die AVG Anti-Vieren App und Spotify vorinstalliert. Diese lassen sich bei Bedarf deinstallieren/deaktivieren. Also weit nicht so nervig wie bei anderen Herstellern.

Als Launcher gibt es eine neuere Version Sony Home Launchers. Dieser ist weitestgehend wie die Version, wie ich sie von meinem Z3 (Concept Beta) kenne, nur noch um ein paar ansprechende Dinge erweitert. So hat man nun auch die Google Now Übersichtsseite als Seite 0 integriert, wo man nun ohne Umwege über die Home-Taste auf relevante Informationen (wie das Wetter, anstehende Veranstaltungen, Interessante Artikel zu Themen wonach man mal gesucht hat) stößt, sofern man das Google Ökosystem verwendet. Besonders chic finde ich auch den Sperrbildschirm und die vorinstallieren Hintergründe.

Man merkt, dass sich Sony vor allem mit Leidenschaft um gute Software kümmert. Das möchte ich an dieser Stelle auch betonen, denn selbstverständlich ist das nicht. Bei den meisten bisherigen Smartphones musste ich Launcher und die meisten Apps ewig austauschen, bis mir das insgesamt gefallen hat. Beim Z3, wie auch dem XZ jetzt, passt das von Anfang sehr gut. Ich verwende zum größten Teil auch die Sony Versionen der Apps (sprich Album, Video, Musik, die Kamera) und habe dort auch noch nie welche gefunden, die mit diesen bezüglich Funktion und Design konkurrieren können. Bei E-Mail und dem Kalender setze ich aufgrund der besseren Integration aber noch auf die Google Varianten.

Was mir nicht gefällt ist, dass SwiftKey als Tastatur vorinstalliert ist. Die finde ich echt grausam in der Bedienung und auch optisch sagt mir die nicht zu. Vielleicht geht es, wenn man diese in den Einstellungen ein wenig konfiguriert, das habe ich aber nicht ausprobiert. Das ist bei Android aber auch kein Problem. Es gibt etliche Tastaturen, die man sich über den Play Store herunterladen und installieren kann. Die Tastatur meiner Wahl ist die Google Tastatur im dunklen Design. Die ist schön schlicht, lässt sich gut bedienen und verfügt über die brauchbarsten Funktionen.

ANDROID 7 UPDATE: Seit kurzem ist auch Android 7 für das Xperia XZ als OTA Update verfügbar. Neue Funktionen sind hierbei vor allen die etwas hübschere und aufgeräumtere Notification Area und der Dual Screen Modi, womit man zwei Apps gleichzeitig auf dem Display anzeigen kann. Sonderlich sinnvoll finde ich das persönlich auf einem derart kleinen Display allerdings nicht. Das ist eher was für Tablets. Höchstens sinnvoll, um während man auf Whatsapp mit jemanden schreibt, ein Video schauen möchte oder ähnliches.

Bei ein paar Apps gab es bezüglich der Performance Probleme, allerdings vermute ich, dass es eher daran liegt, dass diese eben (noch) nicht an Android 7 angepasst wurden. Ich werde das noch eine Weile beobachten.

Das Wichtigste - die KAMERA:
Einfach nur wow. Der Autofokus funktioniert über Phasen AF / Laser AF (wie man ihn auch von Spiegelreflex-Kameras kennt) und ist dementsprechend flott und angenehm zu verwenden. Bilder sind fix gemacht und kurze Belichtungszeiten sind gut möglich. Somit lassen sich auch schnelle Momente gut einfangen, ohne zu verwischen. Mit dem zusätzlich integrierten Farbmesschip funktioniert auch der automatische Weißabgleich überraschend gut.

Im Vergleich zum Z3 ist das eine ganz andere Welt. Ehrlich gesagt habe ich die Kamera im Z3 aber alleine wegen der Geschwindigkeit schon nicht verwendet. Unscharfe oder verwackelte Aufnahmen waren da schon Standard, wenn man sich nicht übermäßig bemüht hat oder extrem viel Licht zur Verfügung hatte. Bezüglich der Geschwindigkeit ist das XZ wie eine Spiegelreflex: Auslöser halb durchdrücken und es nahezu ohne Verzögerung scharf gestellt. Der wichtigste Faktor bezüglich der Bildqualität ist allerdings die Sensor-Größe, deshalb wird man mit einem Smartphone auch bezüglich des Bildlooks nie auf Systemkamera Niveau kommen. Es ist aber schön, ein paar der Features in einem kompakten System zu sehen, welches man eben immer in der Hosentasche dabei hat. Und für "diese Verhältnisse" können sich die Ergebnisse sehen lassen.

Schlecht ist bei der Kamera nur der sehr aggressiv arbeitende Automatik Modus. Der korrigiert das Bild derzeit so stark, dass Bereiche reingezoomt sehr matschig aussehen können. Probiert diesen also bestenfalls gar nicht erst aus und stellt direkt auf Manuell um, ist besser.

Nice to have: Im Gegensatz zum Xperia Z3 unterstützt das Xperia XZ sogar fast alle manuellen Funktionen der Android Camera2 API Schnittelle (sprich Manual Focus, Manual White Balance, Manual ISO, Manual Shutter Speed innerhalb Sony fremder Kamera Apps). Einzig RAW Support ist nicht drin, zwecks Smartphone Workflow aber auch nicht unbedingt erstrebenswert, auch wenn es bereits sehr gute RAW Konverter gibt, die auf Android laufen (bspw. Photo Mate R3 oder Lightroom Mobile).

FAZIT:
Meiner Meinung nach hat Sony mit dem Xperia XZ alles richtig gemacht und endlich einen würdigen Nachfolger des Xperia Z3 geliefert. Alles dazwischen - vom Z4 (Z3+ in Deutschland) bis hin zur X-Serie - war lange nicht so ansprechend. Und auch bei anderen Herstellern habe ich nichts finden können, was mich zu einem Wechsel hätte bewegen können. Auf dem Papier sind die Spezifikationen kaum anders als bei den Vorgängern - der Eindruck täuscht aber. Sony hat konsequent so viele Baustellen verbessert und vorangetrieben, dass diese augenscheinlich geringfügigen Neuerungen zu einem wesentlich besseren Gesamtbild führen. Die Kamera ist das Killer-Feature überhaupt und auch wenn andere Hersteller wie Huawei oder nun auch Apple mit den Doppel Kameras und ähnlichem interessante Ansätze haben, kommt beim Sony Xperia XZ schon ein bisschen Systemkamera Feeling auf. Ich möchte das Smartphone nicht mehr missen, obwohl ich vor dem Kauf stark gezögert habe.

Ich werde auch zu weiteren Kategorien noch etwas nachtragen. Gerne freue ich mich auch über konstruktive Kritik zur Rezension und freue mich, eure Meinung zu hören. Fragen könnt ihr natürlich auch gerne stellen, ich versuche schnellstmöglich darauf zu antworten. Vielen Dank fürs Lesen.

Nachtrag
14.10.16 - Etwas in Bereich "Design" und den Bereich "Betriebssystem / OS" ergänzt
15.10.16 - Bilder hinzugefügt
20.12.16 - Android 7 Bereich
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2017 8:12 PM MEST


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