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Rezensionen verfasst von
Friedrich Dominicus
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Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Preis: EUR 11,99

47 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen polemisch, teilweise mit großen Fehlern, 11. Dezember 2012
Ich arbeite mich derzeit durch dieses Buch. Habe aber zumindest schon einen eklatanten Fehler entdeckt und nehme hier Vorschläge auseinander, die unfreiwillig komisch/merkwürdig sind. Diese Rezension habe ich auf meinem Blog verfasst. Es wird aber hier wahrscheinlich auf ein breiteres Interesse stossen: (da das Buch ziemlich polemisch ist, habe ich mir wenig Mühe gegeben weniger sarkastisch zu kommentieren)

Ich zitiere jeweils und hänge dann einen Abschnitt Kommentar an:
ca an der Position 2500 im e-book liest man:
"- ein Verbot von komplexen und schwer durchschaubaren Finanzprodukten."

Kommentar: Warum? Nur weil es die Autoren offenbar nicht verstehen soll etwas verboten werden? Frage ist auch wer legt fest was komplex und schwer durchschaubar ist? Erste Grundfehler in dem Buch: Mehr Regulierung = bessere Sicherheit. Das ist schlicht Blödsinn.

"Banker und Aufsichtsräte müssen für den von Ihnen angerichteten Schaden mit ihrem Privatvermögen haften".

Kommentar: Das kann man ruhig so fordern, denn eines der Problem von Banken sind nun mal Manager und nicht Eigentümer. Es handelt sich hier um eine Grundforderung der "Österrreicher". Oder auch von Erhardt. Das alles ist aber wertlos ohne eine Geld als Wert.

"Einführung einer Finanztransaktionssteuer"

Kommentar: Also Diebstahl soll etwas besser machen. Mit welchem Recht fordern die Autoren diese Steuer? Nur weil es Ihnen so gefällt? Warum sollte man dem größten Verschwender weltweit mehr Geld zu gestehen. Es läuft doch wohl darauf hinaus, daß Staaten doch "retten" sollen/müssen/dürfen. Es geht aber noch schlimmer:

"eine Steuer, die mit der Größe der Bank steigt. Dies fördert kleine Banken"

Kommentar: Also Enteignung für die großen Banken, Eigentum ist wohl nicht so wichtig. Warum sollen dann die Banker selber noch haften? Die Autoren meinen also auch, jeder Eingriff der ein Ihnen vorschwebendes Zielt erreicht ist zulässig. Wo ist der Unterschied zur aktuellen Politik?

"Konsequentes Vorgehen gegen Finanzinstitute, die Eigenkapital-Auflagen umgehen"

Kommentar: Und wieder der Glaube an die Regulierung. Wenn alles nur gut genug reguliert ist, wird alles gut.. Schlicht Blödsinn. Fakt ist Staaten haben ja die EK-Regeln aufgestellt und eine Mindestreservesystem zugelassen/gefördert. Banken können mit soviel oder wenig EK wie Sie meinen wirtschaften, aber haben die Finger von den Einlagen der Kunden zu lassen. Und vor allem, die Konsequenzen Ihres tuns selber auszubaden. Hier kann man schon fast einen Widerspruch zur der Haftung sehen. Wer selber haftet wird den Teufel tun hier beliebig Hebel aufeinander los zu lassen.

Die nächsten Punkte sind aufgeteilt in 2 Unterpunkte die aber dasgleiche "Fordern"

"Verbot von Leerverkäufen".

Kommentar: Man darf nicht etwas verkaufen was man noch nicht hat. Nun vergleichen wir das mit einem Geschäft. Im Katalog wird etwas beworben auf das man zugreifen kann, es aber noch nicht selber hat. Also darf man es im Katalog nicht aufführen? Bauern die Ihre Ernte für das nächste Jahr zu einem heute festgelegten Preis verkaufen wollen, das ist auch verboten.

Es geht immer in die gleiche Richtung, verbieten regulieren und zwar ohne viel wirtschaftlichen Sachverstand.

Es geht auch munter mit den Verboten weiter:
"Verbot, lang laufende Kredite mit kurzfristig rückzahlbarem Geld zu finanzieren."

Kommentar: Das versteht sich eigentlich von selbst, dafür braucht es aber sicher kein Verbot sondern einfach die Option, den Schaden eben selber begleichen zu müssen. Wofür braucht man Verboten wenn man doch die Banker mit Ihrem ganzen Vermögen belangen könnte. Auch lustig diejenigen die diese Regel nicht berücksichtigten hatten Politiker im Aufsichtsrat....

Weiter geht es mit Verboten:
"Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln"

Kommentar: Siehe Beispiel mit dem Bauern. Es braucht für ein Geschäft 2. Wenn der Bauer mit einer festen Einnahme pro Tonne Getreide rechnen möchte, wird ihm das mit einem solchen Verbot untersagt. Die Autoren zeigen eine bemerkenswerte Ignoranz über Eigentumsfragen.

Jetzt wird es fast satirisch:
"Konsequente strafrechtliche Verfolgung von kriminellen Bankern und Politikern - keine Verjährung"

Kommentar: Ha ha ha. Das würde unser Parlamente auf einen Schlag um eine Menge von "Regulierern" reduzieren. Ganz bestimmt wäre ein gewisser Herr Steinbrück wohl kaum noch dabei. Auch hier stellt sich die "nebensächliche" Frage. Was ist kriminell? Wenn Die Banken den Rahmen der Ihnen vorgegeben ist ausschöpfen kann man kaum von Kriminalität sprechen.

"Begrenzung des Boniwahnsinns und der exorbitanten Grundgehälter"

Kommentar: Polemik pur. Alles erreichbar mit "Eigentümern" und Haftung der Manager. Nirgendwo ein Wort über die Aktionäre und deren Eigentumsrechte. Warum bin ich nicht überrascht?

Und nun kommt der negative Höhepunkt:
"Kompetente Politiker zumindest auf relevanten Positionen. Schluss mit Amtsanmassung."

Kommentar: Erübrigt sich einfach. In dem Buch selber wird der Wahnsinn der Landesbanken detailliert aufgeführt. Dort hatten speziell Politiker das Sagen und wollten die große Nummer drehen. Der letzte Satz ist an Lächerlichkeit schwerlich zu überbieten.. Also Politiker, ohne Risiko, staatlich alimentiert und DIE GRÖSSTEN SCHULDENMACHER überhaupt sollen bei Banken auf einmal kompetent sein?

Alleine diese paar "Vorschläge", zeigen, diese Autoren haben keine Ahnung wollen aber auf einer Empörungswelle mitreiten und dabei ein wenig "abkassieren"

Die Rezepte sind mehr Regulierung und weniger Eigentumsrechte. Da fragt man sich warum fordern die Autoren ein Endes des leichten Geldes? Ihre Lösung für Bankeprobleme sind doch genau dasgleiche. Mehr Regulierung soll etwas "beheben" was durch falsche Regulierung erst entstand....

Extra Kommentar: Es steht den Autoren selbstverständlich frei Ihre Meinung zu äußern. Es wirft aber ein ganz schlechtes Licht auf Sie wenn Sie einerseits fordern etwas sein zu lassen was beweisbar nicht funktioniert (Im Buch: Probleme mit "billigem" Geld mit noch mehr billigem Geld zu beheben: dazu auch der Kommentar für Kapitel 17: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Die Lösung der Autoren sind mehr "Regulierung", "mehr Aufsicht", "mehr Politiker". Man lese dazu auch die Kapitel 12 - 15.

Der eklatante Fehler befindet sich auf S 187, wo Futures falsch erklärt werden.

Ich bin noch nicht durch mit dem Buch, aber alleine dies oben genannten Vorschläge reichen aus diese Buch als Ritt auf der Empörungswelle zu beschreiben. Der Titel legt auch nahe um was es geht, um die "Erbsünde" Reichtum

Selbstverständlich sind einige Punkte korrekt aufgeführt, die Lösung des Problems ist aber einer Fortschreibung der Probleme die in diese Krise geführt haben. Die FED wird als Problem dargestellt aber es wird darauf abgehoben, daß die FED eine "private" Institution ist (mit Hoheitsaufgaben). Die Konsequenz die FED aufzulösen wird von den Autoren nicht gezogen. Also bleibt das Problem der Fiat-Währung bestehen....

Nachdem ich mich auch durch den Rest des Buches gearbeitet habe. Kann ich in einigen Kapiteln etwas Besseres finden. Die Kapitel 25 - 31 sind lesenswert (daher auch meine Verbesserung auf 2 Sterne) Nur müssen Sie sich mit der angeblichen Besserwisserei der Autoren abfinden. Der eklatanteste Fehler im ganzen Buch befindet sich im Kapitel EUREX, die Autoren zeigen, daß Sie Termingeschäfte nicht verstanden haben. Dafür aber eine feste Meinung wie schlecht diese doch sind.

Die Autoren wollen im Großen und Ganzen im Endeffekt die Banken bashen, wahrscheinlich weil das höhere Verkaufszahlen verspricht.
Den zweiten Teil meiner Besprechung erspare ich Ihnen hier. Wenn Sie möchten können Sie sie auf <a href=[...]>nachlesen </a>

Wer gerne liest wie über Banken hergezogen wird, wird mit diesem Buch nicht entäuscht. Wer den Charakter unseres Zahlungsmittels versteht, wird in diesem Buch zwar die Fehler aufgezeigt bekommen aber nicht die daraus folgenden Konsequenzen, nämlich der Abschaffung des Fiat-Geldes. Liberale/Libertäre werden diesem Buch nichts Gutes abgewinnen können. Die Lösungen hier sind "mehr Regulierung", "mehr Politker" was in gewisser Weise wieder mehr als ironisch ist. Den es sind ja gerade diese Akteure die sich auf "dem größten Raubzug der Geschichte befinden"
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2016 3:17 PM MEST


Human Action: A Treatise on Economics
Human Action: A Treatise on Economics
von Ludwig Von Mises
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,18

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden der sich mit Ökonomie beschäftigt, 4. Dezember 2012
Es gibt m.E. keine Entschuldigung dieses Buch nicht zu lesen. Speziell auch als Kontrapunkt zu den gängigen VWL Lehrbüchern und auch im Gegensatz zu Büchern von Marx, Keynes etc.

Es ist beschämend zu erklären, daß an unseren Unis jemand VWL studieren kann, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Das zeigt vielleicht wie "wertlos" unser derzeitiges VWL Studium ist.

Im Buch wird die Unmöglichkeit beschrieben einen Staat zentralplanerisch aufzubauen oder zu führen. Es wird auch überzeugend dargelegt warum z.B. die Bürokraen nicht "rechnen" können, jedenfalls nicht im wirtschaftlichen Sinn. Es wird Ihnen aufgezeigt, es kann keinen dritten Weg zwischen Sozialismus und Freiheit geben. Jede Einschränkung zieht weitere nach sich und landet unweigerlich in einer Planwirtschaft die dann früher oder später zusammenbrechen muss/wird.

Wenn man von Mises auf nur einen Paragraphen reduzieren möchte, wäre folgendes Zitat passend:
"Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem. "

Die Ökonomen der österreichischen Schule haben als einzige eine funktionierende Idee für den derzeitigen Schlamassel in der Eurozone. Sie waren eine er wenigen Gruppen, die die Unmöglichkeit des Wirtschaftens für Sozialisten aber auch Nationalsozialisten ausführten. Human action hat einen Vorgänger "Nationalökonomie" der vor dem "Siegeszug" der Sozialisten dies schon ausführte. In Human Action wird das ganze "nur" noch beeindruckender formuliert.

Sollten Sie das Ganze in kürzere Form lesen wollen, sollten Sie nach Büchern von Roland Baader Ausschau halten.

Dieses Buch ist eines der wichtigsten über Ökonomie. Oder noch extremer: Es könnte bis heute das wichtigste Buch aus diesem Bereich sein.


Power: Die 48 Gesetze der Macht
Power: Die 48 Gesetze der Macht
von Robert Greene
  Taschenbuch

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte man trotzdem lesen, 2. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Power: Die 48 Gesetze der Macht (Taschenbuch)
Ich habe mir die Rezensionen der 1-Punkte Fraktion durchgelesen dort schreibt Maschinenkanone:
"Ein Buch menschlicher Armseligkeit. "

Und damit trifft er es leider genau. Die Welt in der wir derzeit leben ist eben "menschlich" armselig. Und die Armseligkeit wird durch eben die Aktionen der derzeitig Regierenden kultiviert. Im "normalen" Leben von uns geht es nicht so zu, aber da geht es eben auch nicht um Macht, dessen Erhalt oder so. Sondern die Meisten versuchen leidlich anständig durch Ihre Leben zu gehen. Nur sind Sie auch nur Spielbälle in den Fängen der Machtinnehabenden/ausübenden.

Junkers sagte: "Manchmal muß man lügen". Oder man liest einfach mal nach wie die EU Gesetze macht und "vorbereitet".
Wie ironisch muss einem das Recht vorkommen, in dem z.B. steht "Keine Land muss für die Schulden eines Anderen einstehen". Wie konnte es auch zum ESM kommen? Herr Rompuy meint, Wahlen in der EU für hohe EU Positionen seien: "Absurd"

Man kann sich außerdem mal anschauen wie Geheimdienste arbeiten. Alle Aktionen die in diesem Buch beschrieben werden, waren und sind in Aktionen. Lesen Sie einmal über die Gesetze des "New Deals", schauen Sie sich die Geschichte der WWK I an und vergleichen es mit den "Rezepten" oder "Merksätzen" in diesem Buch. Lesen Sie über den Aufstieg der Nazis und Sozialisten.

Schauen Sie sich an mit welcher Selbstverständlichkeit betrogen wurde/wird und dann werden Sie erkennen müssen. Dieses Buch listet die "Untaten" fein säuberlich auf. Sie mögen die Augen verschließen, nur damit geht die Armseligkeit nicht weg. Besser man erkennt und benennt Sie als das man so tut als gäbe es das Alles nicht.

Daher stimme ich nicht mit den 1-Punkte Vergebern überein. Sondern bewerte diese Buch als enorm wichtig zu lesen und sei es nur um die Gemeinheiten denen wir täglich ausgesetzt sind zu erkennen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2016 12:26 PM CET


Ender's Game (Ender Wiggin Saga)
Ender's Game (Ender Wiggin Saga)
von Orson Scott Card
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur aufgrund eines Tips gefunden, 30. November 2012
Kleine Exkursion: Sollten Sie einmal auf der Suche nach Büchern mit einem bestimmten Thema sein, fragen Sie hier auf den Foren nach. Ich hätte Ender's Game nie gelesen ohne den Tip in eben so einem Forum.

Ich habe mich auf meinem Blog zu diesem Buch breiter ausgelassen.
Ich fasse das hier nur kurz zusammen:
- Ender wird durch eine durch und durch militarisiertes System man muß schon sagen "gezüchtet"
- Die Erde ist nur scheinbar geeint im Kampf gegen eine außerirdische Spezies
- Die "Helden" sind Kinder. Kinder denen eine normale Kindheit nicht gegönnt wird.
- Ender wird durch das Militär manipuliert und getäuscht.
- Ender' Game ist im Endeffekt eben genau das nicht - ein Spiel

Das ganze Buch ist auf eine eigene Art "brutal ehrlich". Kinder werden in eine virtuelle Realität versetzt, die nur ein Modell der aktuellen Wirklichkeit ist. Die Amerikaner arbeiten schon teilweise ähnlich im Bereich der Drohnen. Soldaten sitzen vor Monitoren und steuern reale Maschinen mit realen Waffen um eben im Endeffekt Menschen zu ermorden.

Ender's Game ist nur etwas fortgeschritten. Es sind nicht einzelne Maschinen die gesteuert werden sondern ganze Flotten. Eine Art Echtzeit Rollenspiel.

Ender ist durchaus clever, aber auch in vielen Situationen einfach nur noch zu Tode verängstigt. Er wehrt sich dann so wie ich es von jedem erwartete, dabei kommt es aber zu Kämpfen auf Leben und Tod. Ender überlebt, es wird Ihm aber immer vorgegaukelt, daß die Gegner nur "verletzt" würden. Was nicht stimmt. Ender wird also von vorne bis hinten manipuliert und erst am Ende wird es ihm klar.

Die Fortsetzung kenne ich noch nicht, werde sie mir aber auf jeden Fall auch holen. Die Fortsetzung ist "Speaker of the Dead".

Kurz diese Buch war auf "brutale Weise" ein Volltreffer. Nochmals ganz herzlichen Dank an die Leser die es mir empfohlen haben.


Dignity Rising I - Gefesselte Seelen: Band 1 der dystopischen Space Opera
Dignity Rising I - Gefesselte Seelen: Band 1 der dystopischen Space Opera
Preis: EUR 0,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufgrund eines Tips im Forum, 16. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte nach etwas andere Fantasy/SF gesucht und mir wurde diese Buch empfohlen.

Die Empfehlung war ein Volltreffer.

Persönlich kann ich mich mit den beiden männlichen Hauptakteueren gut "identifizieren". Besser seine Ruhe auf einem "Außenposten" zu haben als am Zentrum der "Mächtigen" zermalmt zu werden. Die Behörden sind für mich zutreffend geschildert und es geht leider auch bei uns in diese Richtung.

Ein implantierter ID-Chip dürfte für viele unsere heutigen Politiker eine Riesenverlockung sein. Die "Demokratie" reduziert sich auf einen Rat in dem es wohl nur 2 Antagonisten gibt. Im Augenblick sind diejenigen am Zug, die für Unterdrückung stehen. Die Helden versuchen sich dem zu Entziehen, wurden aber beide schon ziemlich durch die Mangel genommen.

Was dem Hauptakteure zugestoßen ist, kann man mit Guantanamo gut beschreiben. Was mit seiner Frau passierte passt auch auf faschistische oder sozialistische Regime, die deprimierende Beschreibung was Kinder kriegen angeht, könnte die Autorin von "Lebensborn" extrapoliert haben. Das Kind der beiden wurde den Eltern weggenommen und der Junge hängt nun in einer staatlichen Institution "fest". Die Mutter der Hauptakteurin stirbt nachdem der Junge in eine Schule für Telepathen aufgenommen wurde. Auf diese verlässt sich das Unterdrückungsregime und eines der Ziele ist auch die Züchtung von "besseren" Telepathen.

Ich bin gespannt wie sich bestimmte angedeutete Beziehungen weiter entwickeln werden. Speziell ein andere Mann der in eine der Hauptdarstellerinnen verliebt? ist, könnte noch sehr wichtig werden.

Kurz ich bin neugierig wie es weitergehen wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2014 4:01 PM CET


Der jüngste Tag: Thriller (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Der jüngste Tag: Thriller (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Preis: EUR 7,49

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für mich entäuschend, 11. November 2012
Die Idee mag ja ganz interessant sein, was dann aber daraus wird kann ich nicht gut finden.

Ein paar Fragen die mir so "aufgefallen" sind. Warum wird ein Diktator nur durch einen anderen ersetzt? Warum hauen diejenigen die Sklavenarbeit leisten müssen nicht einfach ab?

Warum auch nach dem Zerfall eines Staates nur reine Gewaltherrschaft übrig bleibt, kann ich ebenfalls nicht erkennen. Es geht insgesamt um irgendwo um 20 - 30 Menschen die auf der ganzen! Erde noch leben und da soll es keine Ausweichmöglichkeiten geben?

Die Sache mit dem Genpool und welche Klimmzüge man da macht, sind mit geschmacklos noch harmlos umschrieben. Das Ende reiht sich nahtlos in meinen schlechten Ausdruck ein, die alten Diktatoren warten auf diejenigen die vorher abgehauen sind.

Insgesamt eines der schlechtesten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. Das Buch finde ich weder spannend noch in irgendeiner Weise überraschend. Es ist für mich ein Aneinanderreihung von Geschmacklosigkeiten. Nur macht das noch lange kein gutes Buch.


Atlas Shrugged
Atlas Shrugged
von Ayn Rand
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im wirtschaftlichen Bereich stark, im persönlichen eher weniger, 18. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Atlas Shrugged (Taschenbuch)
Ich denke dieses Buch ist erschreckend aktuell. Die "Tricks" der Schnorrer, und Gutmenschen kann man derzeit genau beobachten. Alles immer schön in Gutsprech eingekleidet mit dem einen Tenor: "Gibt uns Politikern mehr Macht" Gesetze so idiotisch, daß dagegen unser Steuerrecht noch als gerecht gelten darf. Kurz: "Willkür pur". Kommt es zu Beschreibungen im sexuellen Bereich zwischen den "Guten", ist es einfach nur "ätzend". Das sehe ich als echten Schwachpunkt. Genial aber die GOTs (Gang of Three), Galt, Anconia und der Pirat. Ganz hervorragend das Tal wo sich die Leistungswillingen zurückgezogen haben. Ganz hervorragend Anconia was auch in der Wikipedia noch behandelt wird.

Interessant, weil so schön abstoßend das Verhalten der Schnorrer und Verlierer. In der Hinsicht ganz groß der Chef des Wissenschaftsinstituts, ganz besonders abschreckend auch die Frau von Hank Rearden. Interessant auch wie es auch "Normalos" unter der Willkür der Politik nicht mehr aushalten und aussteigen.

Zugegeben die Figuren sind absolut einseitig, jedenfalls im Grundsatz. Die Fiesen sind wirklich so fies, daß man weglaufen möchte, die Guten so gut, daß es auch übertrieben wirkt. Aber insgesamt eines der besten Bücher über liberale Werte und ein Augenöffner was das Vokabular auch unsere Politiker ausmacht. Daher trotz seiner Dicke die uneingeschränkte Empfehlung: lesenswert.


Dreaming in Code: Two Dozen Programmers, Three Years, 4,732 Bugs, and One Quest for Transcendent Software
Dreaming in Code: Two Dozen Programmers, Three Years, 4,732 Bugs, and One Quest for Transcendent Software
von Scott Rosenberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,22

3.0 von 5 Sternen Träume?, 15. November 2008
Träumen in code? Das hört sich doch eigentlich "interessant" an. Aber dann erfährt man reichlichst über diverse Egos und lernt typische Fehler kennen die schon im "Mythical Man Month" behandelt wurden. Somit zementiert dieses Buch mehr oder minder die der Softwareerstellung zugewiesenen Probleme. Zu spät, zu teuer, zu viele Fehler.

Ziel war es wohl das Outlook aller outlooks zu schreiben, einen persönlichen "Planer". Wenn man sich das Resultat anschaut, dann fragt man sich schon, was soll das mit dem Träumen und was ist daran "transzendent"?

Es ist aber trotzdem interessant zu lesen, man sieht wie ein Projekt immer mehr in Verzug kommt, "Tag für Tag"....

I


Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.1, Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, 10 Bde., Bd.1, Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik
von Zentrum für Militärgeschichte und
  Gebundene Ausgabe

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Informationen, 13. November 2008
Man muß den Autoren ein dickes Lob zollen. Es wurden eine Vielzahl an Quellen gesichtet und eingeordnet und die Verweise sind extrem umfangreich. Die Art der Informationsmitteilung ist sehr gut gelungen. Und man erschrickt wenn man liest, mit welchen Restriktionen umzugehen war und wie oft Wünsche über reale Dingen stand. Beeindruckend speziell auch die Geldsummen die bewegt wurden. Beängstigend wie geschickt Hitler einzelne Teile gegeneinander ausspielte. Heer vs Marine, Heer vs Luftwaffe, Luftwaffe vs Marine, Behörden gegeneiander, SS gegen SA. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch.

Die Logik die dann zur Katastrophe des zweiten Weltkriegs führte hat einen beklemmend zwingenden Charakter.

Es ist definitiv keine "leichte" Literatur. Man braucht Zeit um die Daten sich setzen zu lassen.


Beautiful Code: Leading Programmers Explain How They Think (Theory in Practice (O'Reilly))
Beautiful Code: Leading Programmers Explain How They Think (Theory in Practice (O'Reilly))
von Andy Oram
  Taschenbuch
Preis: EUR 35,05

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel geschrieben aber relativ wenig Code, 13. November 2008
Ich fand das Buch relativ entäuschend. Es wird über Schönheit geschrieben aber wenig "schöner Code" gezeigt und diskutiert. Dann gibt es in manchen Kapiteln so eine Art Einführung in Programmiersprachen. Wenn man daran interessiert wäre, dann kaufte man sich sicherlich ein Buch mit einem passenderen Titel. Wie z.B. Programming Ruby oder Programming Perl. Gut ist allerdings, daß auch "Non-Mainstream" Sprachen behandelt werden. Das belebt die Bücherwelt schon. Jedenfalls mehr als das 50ste Buch über C# Version 2.x.....


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