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Rezensionen verfasst von
Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen)
(REAL NAME)   

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Das ferne Leuchten: Das Marsprojekt (1):
Das ferne Leuchten: Das Marsprojekt (1):
von Andreas Eschbach
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

4.0 von 5 Sternen Jugendroman nicht nur für Jugendliche, 23. Juli 2017
Ariana, Carl, Elinn und Ronny sind die ersten und einzigen vier Kinder, die in einer Kolonie auf dem Mars geboren wurden. Als die vier Jugendlichen zufällig eine Konferenz der unbeliebten Administration der Station belauschen, erfahren sie, daß Politiker der Erdregierung beschlossen haben, das Projekt aufzugeben und alle Menschen zur Erde zurückzuholen.

Die vier Freunde sind jedoch fest entschlossen, auf dem Mars zu bleiben, allen voran Elinn, die als einzige in der Lage ist, seltsame Steine auf der Oberfläche zu finden und die an eine alte Zivilisation glaubt. Als dann herauskommt, daß Elinn aus medizinischen Gründen nicht zur Erde kann, spitzt sich die Lage zu und die vier Freunde schmieden einen Plan. Sie erhalten Hilfe von der benachbarten Station der „Asiatischen Allianz“ aber anders, als sie gedacht haben, und plötzlich stellt sich heraus, daß Elinns Theorien keine reine Kinderphantasien sind.

Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um das erste Jugendbuch des Autoren. Auch wenn vier Jugendliche die Hauptrolle spielen, ist das Werk durchaus auch für Erwachsene geeignet. Der Autor beschreibt Charaktere und Atmosphäre gut, so daß man sich leicht in die spannende Handlung einfindet. Der Schluß ist nicht so schlecht gelungen wie in einigen seinen Werken zuvor, läßt aber wie üblich einiges offen, um mit Fortsetzungen anknüpfen zu können.


Qual
Qual
von Richard Bachman
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen spät veröffentlichtes Frühwerk, 22. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: Qual (Taschenbuch)
Clayton Blasedell jr. "Blaze" war nicht gerade eine Glückspilz: Von seinem Vater
mißhandelt, führte dies zu einer Kopfverletzung, die ihn geistig zurückbleiben
ließ. Das Waisenhaus setze mehr auf den Rohrstock als auf sinnvolle Hilfe, so kam
es, wie es kommen mußte: Er geriet auf die schiefe Bahn, wurde immer mal erwischt
und mußte einsitzen. Einen Vorteil hatte er, der ihm in Schule und Knast half:
Obgleich eigentlich sanftmütig, war er groß und stark, und wenn es unbedingt
sein mußte, haute er auch ohne Hemmungen drauf. Er wurde schließlich der Partner
eines gewissen George, eines kleinen Gauners, der Blaze zu seinem Werkzeug machte,
ihm aber dafür durch das Leben half.


Als George erstochen wird, geschieht etwas Merkwürdiges: Blaze hört George immer
noch in seinem Kopf, der ihn auf Fehler hinweist und ihm Tips gibt. Und so
beschließen "sie", daß Blaze alleine das letzte große Ding durchziehen soll, das
die beiden geplant haben: Ein reiches Baby entführen und Lösegeld verlangen.
Blaze ist zwar zunächst erfolgreich, hinterläßt aber massenweise Spuren. Und
plötzlich sind George und Blaze nicht mehr einer Meinung: George will, das Blaze
das Baby tötet - doch Blaze fängt an, eine Bindung zu dem Kind zu entwickeln und
denkt kaum noch an das Lösegeld.


Bei dem Buch handelt es sich um ein frühes Werk des Autors, das er als Richard
Bachmann geschrieben, aber lange Zeit nicht veröffentlicht hat. Es spielt in
zwei Zeitebenen: Eine beginnt nach Georges Tod, die andere beginnt in Blazes
Kindheit. Im Nachwort macht er es selbst schlecht. Ja, es hat einige Defizite:
Es kommt mit einer Hauptperson aus und am Schluß fehlt der Aha-Effekt. Aber
dennoch ist es ein typischer King: Irgendwas hinderte mich daran, das Buch aus
der Hand zu legen, bevor es ausgelesen war!



Der Modigliani-Skandal: Roman
Der Modigliani-Skandal: Roman
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

3.0 von 5 Sternen Der schwächste Follett-Roman, 22. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: Der Modigliani-Skandal: Roman (Taschenbuch)
Die Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stolpern in Paris
über eine Spur eines möglicherweise verschwundenen Meisterwerkes - eines nie
entdeckten Gemälde des Malers Amedeo Modigliani. Sie begeben sich nach
Italien und suchen das Dorf auf, in dem der Künstler gelebt hatte. Doch bald
stellen sie fest, daß noch andere Jagd auf die kostbare Beute machen: Diebe,
Betrüger und möglicherweise Mörder. Dabei ist nicht klar, ob es dieses Gemälde
wirklich gibt, und wenn ja, ob es echt ist.


In einer Parallelhandlung haben zwei junge und eher erfolglose Künstler
die Idee, nicht existierene Werke und von bekannten Malern herzustellen
und diese teuer zu verkaufen. Zunächst scheint der Plan auch zu funktionieren -
doch der Plan hat eine Schwachstelle in Form eines dritten Mannes, den
sie in ihr Vorhaben einweihen mußten. Und der möchte plötzlich ein paar Bilder
für sich.


Der Modigliani-Skandal (auf dem Cover fehlt leider der Bindestrich) ist der
Debutroman Ken Folletts. Sein späterer Stil, den Leser auch dann an die
Handlung zu fesseln, wenn eigentlich nichts passiert, ist hier schon in
Ansätzen vorhanden, ebenso der gut recherchierte Hintergrund. Dennoch fällt
auf, daß die Handlungsstränge völlig getrennt voneinander bleiben und nicht
zusammen geführt werden. Unterm Strich meiner Meinung nach der mit Abstand
schwächste Follett.



Thérèse oder Wenn die Kastanienbäume blühen. Bild Erotik-Bibliothek Band 8
Thérèse oder Wenn die Kastanienbäume blühen. Bild Erotik-Bibliothek Band 8
von José Pierre
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Den Höhepunkt vorweggenommen, 10. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der 16-jährige Francis wird Zeuge, wie sein älterer Bruder Philipep die 3 Jahre ältere
Therese zu Hause vorstellt und ihre Verlobung verkündet - und ist sofort verliebt
in sie. Therese hat konkrete Vorstellungen von ihrem Sexualleben, und als Philippe
anfangs nicht so mitzieht, lädt sie Francis zu sich in und weiht ihn in die Freuden
der körperlichen Beziehung ein. Später sucht Therese, die sowohl im Bett als auch
außerhalb das Heft immer fest in der Hand hat, eine Freundin für Francis aus - die
gleichaltrige Florence, die er aber vor einer geheimnisvollen Veranstaltung zu
Pfingsten nicht berühren darf.


Diese Veranstaltung entpuppt sich dann zu einer von Therese choreographierten
Sexorgie, in der sie alle ihre Phantasien ausleben kann, die aber auch Francis'
Erfahrungsspektrum erweitern. Ihr Konzept "Jeder darf mit Jedem" erfährt aber einen
Dämpfer, als sie Florence mit Philippe im Bett erwischt - irgendwie scheint das für
Therese und Francis nicht in Ordnung, obgleich die beiden ja auch immer wieder
Begegnungen hatten. In dem etwas flauer werdenden Schluß spielen dann Analverkehr
und Inzest die Hauptrolle, hier geht der rote Faden etwas verloren.


Zu Anfang fand ich den Roman richtig gelungen: Er bietet viel Erotik, die Sprache
ist gleichermaßen blumenreich wie direkt, ohne derb oder lächerlich zu wirken.
Einen Fehler begeht der Autor jedoch meines Erachtens damit, die Orgie in die Mitte
des Romans zu legen, da sie spannungstechnisch den Höhepunkt bildet. Außerdem scheint
danach ein Stilbruch einzusetzen, die Sprache wird derber, vulgärer und teilweise
sogar geschmacklos. Unter dem Strich bleibt dann letztenendes dasselbe realitätsferne
Fazit übrig, das uns alle in Männerphantasien entstandenen Pornos vermitteln: Jede
Frau möchte jederzeit mit jedem Mann Sex haben. Etwas mehr als vier Sterne für den
Anfang des Romans, maximal drei für den Schluß.



Star WarsTM  - Rogue One: Der Roman zum Film (Filmbücher 4)
Star WarsTM - Rogue One: Der Roman zum Film (Filmbücher 4)
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen gelungene Vorgeschichte mit leichtem Detailfehler, 7. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Buch handelt es sich um den Roman zum gleichnamigen Film, die Handlung
liegt unmittelbar vor der Episode IV: Die Rebellenallianz befreit Jyn Erso, Tochter
des Wissenschaftlers Galen Erso, sowie den imperialen Piloten Bodhi Rook aus den Händen
von Radikalen. Der Pilot berichtet, daß das Imperium gerade dabei ist, eine neue
Superwaffe fertig zu stellen, die zunächst "Planetenkiller" genannt wird. Jyn wird
zusammen mit dem Rebellenhaudegen Andor Cassian und dem umprogrammierten Droiden
K2-SO auf eine Mission geschickt, um Galen Erso zu suchen. Dabei lesen sie unterwegs
den blinden, mit Jedikräften ausgestatteten Chirrut und dessen schießwütigen Freund
Baze Malbus auf.


Es stellt sich heraus, daß Galen Erso nachträglich eine Schwachstelle in die
Superwaffe eingebaut hat, nachdem er erkannt hatte, was er da wirklich baute - ein
einziger Treffer am Reaktor würde eine Kettenreaktion auslösen, die die komplette
Raumstation zerstören würde. Alles, was dazu noch fehlt, sind die Pläne der Station.
Diese befinden sich in einer schwer bewachten Zitadelle auf dem Tropenplaneten Scarif,
der zudem noch durch einen planetaren Schild geschützt wird. Als die Führung der
Rebellenallianz beschließt, nichts zu unternehmen, macht sich die Truppe mit einem
Dutzend Freiwilligen auf eigene Faust auf dem Weg - schlecht vorbereitet und mit
einem allenfalls lausigen Plan, aber dem unbändigen Willen, für die Freiheit der
Galaxis zu kämpfen.


Der Roman ist spannend und actionreich und erzählt eine überaus passende Vorgeschichte
zur wohlbekannten Episode IV. Dabei wird auf bewährte Mittel gesetzt: Ein
zusammengewürfelte Truppe, bestehend aus einer jungen, hübschen Rebellin, einem
Haudegen als Piloten, einem Droiden, einem Jedi und einem Kämpfer, stellt sich
gegen das organisierte, feindliche Imperium. An bekannten Charakteren sind Wilhuff
Tarkin, Prinzessin Leia, Bail Organa und Mon Mothma mit von der Partie. Insgesamt
sehr gelungen, da kann auch ein fehlerhaftes Detail nicht trüben: Daß diese Vorgeschichte,
wie die Rebellen an die Todessternpläne kamen, schon ein mal völlig anders erzählt wurde.



Der Zorn des Drachen: Roman
Der Zorn des Drachen: Roman
von Margaret Weis
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Alles, was ein Fantasyroman braucht, 5. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Zorn des Drachen: Roman (Taschenbuch)
Diese Geschichte schließt unmittelbar an "Die Zauberprüfung" an: Caramon und der
nunmehr rote Zauberer Raistlin ziehen durch die Lande auf der Suche nach einer
Anstellung. Zusammen mit dem Halbkender Tauscher, den sie unterwegs auflesen,
schließen sie sich dem "irren" Baron Langbaum als Söldner an: Caramon als Kämpfer,
Raistlin als Kriegszauberer und Tauscher erhält Sonderaufgaben, wenn es etwas
zu "beschaffen" gibt. Ihre Schwester Kitiara unterdessen heuert bei General
Ariakas an, der für die Göttin Takhisis arbeitet. Sie bekommt eine hohe
Führungsposition in seinem Heer angeboten, wenn sie zuvor einen Auftrag erledigt:
Sie soll einen gewissen Immolatus zu Ariakas bringen.


Doch Immolatus ist nicht irgendwer, sondern ein roter Drache, einer der mächstigsten
Wesen auf Krynn. Mit List und Überzeugung gelingt es ihr, das jähzornige Wesen
dazu zu bewegen, sie zu begleiten. Schließlich ergibt es sich, daß der irre Baron
und Arriakas dieselbe Stadt belagern, ohne daß die Geschwister voneinander wissen.
Der Baron deshalb, weil die Stadt andere Vorstellungen von Steuerzahlungen hat,
Arriakas, weil er in Wirklichkeit hinter Dracheneiern her ist, die dort verborgen
liegen sollen. Baron Langbaum muß erfahren, daß, wenn zwei Heere einen gemeinsamen
Feind haben, das noch lange nicht bedeutet, daß sie auch auf der selben Seite
stehen. Und auch der Drache verfolgt seinen eigenen Pläne.


Die Geschichte hat alles, was ein Fantasyroman braucht: Ein Dutzend Charaktere,
ohne daß es unübersichtlich wird, Magie, Fabelwesen und eine spannende Geschichte.
Zwar wird viel auf frühere Abenteuer hingewiesen, dennoch kann man die Geschichte
für sich als abgeschlossen betrachten und ohne Vorwissen des Drachenlanzenuniversums
lesen. Insgesamt ein gelungener Fantasyroman.



Star WarsTM - Der Auslöser: Ein Rogue-One-Roman
Star WarsTM - Der Auslöser: Ein Rogue-One-Roman
von James Luceno
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

3.0 von 5 Sternen überlange und langweilige Einleitung der Vorgeschichte, 23. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Roman spielt zur Zeit der Episode III: Kurz vor Ende des Klonkrieges gerät der
Planet Vallt zwischen die Fronten von Separatisten und Republik. Der Wissenschaftler
Galen Erso und seine Frau Lyra werden gefangen genommen und von Orson Krennic wieder
befreit. Krennic erkennt Galens unglaubliches Potential - die geplante Raumstation
des Imperators benötigt nämlich noch eine Superwaffe, und Galen ist der einzige,
der genug über Kyberkristalle weiß, um die benötigte Energie freisetzen zu können.
Doch Galen ist Pazifist und nicht bestechlich und würde nie an der Herstellung einer
Waffe arbeiten.


Krennic ersinnt eine Intrige: Galen soll vermeintlich an einem Projekt zur
Energiegewinnung mithelfen, um hilfsbedürftige Planeten wieder aufbauen zu können.
Dazu experimentiert Galen mit den Kyberkristallen, die die Jedi für Lichtschwerter
benutzt haben, doch was immer sie über die Kristalle wußten, haben sie mit in ihr
Grab genommen. Schließlich ist es Galens Frau, die allmählich dahinter kommt, daß
irgend etwas nicht stimmt - aus dem Projekt versetze Personen verschwinden spurlos,
ein Forschungszentrum wird angeblich von Rebellen zerstört, dann noch ein zweites ...
viel zu spät erkennen die Ersos, daß sie die ganze Zeit manipuliert wurden und
gegen ihren Willen einen wichtigen Beitrag zur neuen Superwaffe des Imperator
geleistet haben, dem Todesstern!


Der Roman paßt sowohl ins klassische als auch ins neue, kanonische Star-Wars-Universum,
doch da die Handlung der Geschichte eindeutig auf den Kinofilm "Rogue One" hinsteuert,
ist er wohl in letzterem anzusiedeln. Luceno hat bereits zahlreiche, passable Romane
für das erweiterte Universum geschrieben, doch hier enttäuscht der Autor eher. Zum
einen gilt das für die Beschreibung der Hauptpersonen - nicht ein einziger Mensch
optisch beschrieben. Aber, noch schlimmer, bei all der Bemühung, eine Vorgeschichte
zu spinnen und eine physikalische Abhandlung über Festkörperlaser zu schreiben, vergißt
der Autor zwei wesentlich Bestandteile: Spannung und Überraschung. Die (Vor-)Geschichte
plätschert ohne Höhen und Tiefen vor sich hin und ist somit nur eine Überlange
Einleitung zu "Rogue One".



Diabolus: Thriller
Diabolus: Thriller
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,00

4.0 von 5 Sternen spannend und actionreich, aber leider voller Fehler, 20. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Diabolus: Thriller (Taschenbuch)
Die NSA hat für viel Geld einen Computer gebaut, der wirklich jeden kryptischen
Text in Minutenschnelle entschlüsseln kann, den TRANSLTR. Da versetzte der frühere
Mitarbeiter Ensei Tankado das Internet in Aufruhr, indem er behauptet, er habe einen
Code entwickelt, der absolut unknackbar ist. Als Herausforderung stellt er seinen
Quellcode, mit seinem eigenen Algorithmus verschlüsselt, frei zur Verfügung. Doch
bevor die Auktion zu Ende ist, wird Tankado ermordet - und den Dechiffrierungscode
hat er, auf einem Ring eingraviert, weiter gegeben.


An einem Samstag wird Susan Fletcher, führende Kryptographin der NSA, von ihrem
Chef Trevor Strathmore an ihren Arbeitsplatz gerufen. Strathmore hat Tankados Programm
an den Virenscannern vorbei geschleust und dem TRANSLTR zum Knacken gegeben, doch
der Supercomputer scheint seit mehr als einem halben Tag in einer Programmschleife
festzuhängen. Susans verlobter David Becker wurde inzwischen nach Spanien geschickt,
um sich Tankados Ring zu beschaffen. Ein paar Mal scheint sich die Spur zu verlieren,
doch kann er sie immer wieder aufnehmen. Kompliziert wird die Sache dadurch, daß ein
Profikiller hinter ihm her ist. Sowohl Susan als auch David müssen im Laufe der
Handlung feststellen, daß sie nicht wissen, wem sie trauen können und wer auf
wessen Seite steht.


Der Roman legt ein ordentliches Tempo vor. Obgleich die Zahl der agierenden
Personen gering ist, schafft es der Autor, den Leser lange im Unklaren zu lassen,
wer auf welcher Seite steht und worum es wem eigentlich geht. Zwar merkt man, daß
Brown versucht hat, sich im Bereich Kryptographie Fachwissen anzueignen, das aber
leider über ein ungesundes Halbwissen nicht herausgekommen ist. So werden ständig
Daten und ausführbarer Programmcode verwechselt - und leider zieht sich dieses Manko
den ganzen Roman hin bis hin zur Auflösung durch. Wer dies jedoch nicht so ernst
nimmt und sich unterhalten lassen will, kommt voll auf seine Kosten.



Machthunger - Star Trek
Machthunger - Star Trek
von Howard Weinstein
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen schon ein Dutzend Mal da gewesen, 8. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Machthunger - Star Trek (Broschiert)
Der Planet Thiopa liegt zwischen den Regionen der Ferengi und der Föderation.
Als dort eine Nahrungsmittelknappheit ausbricht, bittet man die Föderation um
Hilfe. Die Enterprise macht sich in Begleitung mehrerer Frachtschiffe auf den Weg,
um die Bevölkerung mit Nahrung und Medizin zu versorgen. Doch auf Thiopa liegen
mehrere Parteien im Wettstreit, so wird eins der Frachtschiffe direkt nach Ankunft
der Enterprise durch einen Angriff zerstört. Nachdem Picard und seine Leute zu
einem üppigen Festmahl eingeladen werden, ist er plötzlich unsicher, ob seine
Güter wirklich die richtigen Empfänger erreichen würden - nämlich die
Hilfsbedürftigen Menschen und nicht etwas den Adel.


Data findet heraus, daß das Leben auf dem Planeten in wenigen Jahrzehnten seiner
völligen Vernichtung entgegen gehen wird, wenn die Thiopaner sich nicht ändern -
der Treibhausgasausstoß ist erheblich, die Atmosphäre vergiftet zusehens. Doch
auf diejenigen, die die Wahrheit kennen, scheint man nicht hören zu wollen. Und
Picard hat natürlich wie üblich die Schwierigkeit, daß er an die oberste Direktive
der Förderation gebunden ist. Die Sache wird komplizierter, als die "Verweiler",
eine Art ausgestoßene Splittergruppe, Commander Riker entführen und Picard
erpressen wollen. Doch die Anführerin der Verweiler wirkt deutlich vernünftiger
als der selbstherrliche Diktator Stross.


Man hat das Gefühl, die Geschichte ist schon ein Dutzend Mal da gewesen:
Ein Notstand, die Föderation könnte helfen, doch ein innerer Konflikt erschwert
diese Hilfe und dazu kommt das der Dilemma der Nichteinmischung. Unübersehbar
sind auch die Seitenhiebe auf aktuelle Themen wie Klimawandel, Treibhausgase und
fossile Brennstoffe. Der Roman plätschert dahin, ganz gut zu lesen, aber ohne
wirkliche Spannung und Überraschung, die Charaktere bleiben eher hölzern.



Star WarsTM - Nachspiel: Lebensschuld
Star WarsTM - Nachspiel: Lebensschuld
von Chuck Wendig
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,00

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4.0 von 5 Sternen etwas besser als der erste Teil, 7. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Imperialen haben Kashyyyk besetzt, Chewbacca wurde bei dem Versuch, seinem
Volk zu helfen, gefangen genommen und versklavt. Hans Solo, der natürlich
versuchte, ihn zu befreien, ist nun verschwunden. Leia macht sich beim Senat dafür
stark, eine Rettungsmission loszuschicken - doch Mon Mothma ist dagegen, angeblich
fehlen die Ressourcen und es gebe wichtigeres zu tun. Also kümmert sich Leia
selbst darum und organisiert auf eigene Faust ein Rettungsteam.


Dieser besteht aus der bunt zusammengewürfelten Truppe, die der Leser schon aus
dem ersten Teil der Nachspieltrilogie kennt: Rebellenpilotin Norra mit Sohn Temmin
und dessen umgebauten Kampfdroiden "Bones", Kopfgeldjägerin Jas Emari und der
ehemalige Imperiale Sinjir Rath Velu. Sie finden Han und können auch Chewie befreien,
doch Norra trifft unerwartet ihren tot geglaubten Mann wieder - sehr zum Leidwesen von
Wedge Antilles, der ein Auge auf Norra geworfen hat. Doch das Wiedersehen ist nur
von kurzer Freude, irgend etwas scheint das Imperium mit ihrem Mann gemacht zu haben,
er ist nicht mehr derselbe wie vorher. Ihre Gegenspielerin ist Großadmiral Rae Sloane,
die alles daran setzt, ihre Position zu festigen und dafür zu sorgen, daß sie im
Falle von Wiedervereinigung der imperialen Splittergruppen an der Spitze steht.


Dieser zweite Band ist etwas besser als der vorangegangen, zumindest wirkt der
Schreibstil nicht mehr so laienhaft. Dennoch merkt man an vielen Stellen, daß der
Autor sich im Star-Wars-Universum nicht richtig auskennt. Irritierend ist, daß der
Verlag versucht, das Buch in die Star-Wars-Chronologie einzuordnen, der Autor aber
alles daran setzt, um diese Chronologie ad absurdum zu führen. So wird zum Beispiel
das Verhältnis zwischen Leia und Mon Mothma völlig falsch dargestellt, und auch die
Eriegnisse passen nicht so recht in den zeitlichen Rahmen. Noch ein Hinweis an
Übersetzer und Lektor: Druiden und Droiden sind nicht dasselbe, und "realisieren"
ist nicht die deutsche Übersetzung von "to realize". Natürlich muß man dem Autor
zu Gute halten, daß er nichts für die zahlreichen Fehler in der Episode VII kann,
er versucht nur die Lücke dahin zu schließen, und dies gelingt ihm ganz leidlich.



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