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Rezensionen verfasst von
Frank Hegermann "bytemania" (Rheinhessen)
(REAL NAME)   

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Star Wars: Ahsoka
Star Wars: Ahsoka
von E. K. Johnston
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsam, aber nicht spannend, 8. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: Ahsoka (Taschenbuch)
Der Roman spielt etwa ein Jahr nach Episode III: Ahsoka Tano hatte dem Jedi-Orden
den Rücken gekehrt und ist somit der Order 66 entgangen. Sie hat sich auf
Thabeska im Outer Rim niederglassen, wo sie Werkzeuge und Maschinen für die
dort lebenden Farmer repariert. Ihre Lichtschwerter hat sie abgelegt, und auch
die Macht nutzt sie nur noch, wenn es unbedingt sein muß. Und dennoch taucht
trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen eines Tages ein imperialer Kreuzer über dem
Planeten auf und setzt Bodentruppen ab. Ahsoka kann sich zunächst in nahe
gelegenen Höhlen verstecken.


Sie findet heraus, daß der Besuch nicht ihr gilt, das Imperium will die Farmer
nur für ihre eigenen Zwecke einspannen. Ahsoka verläßt den Planeten. Doch mit
der Zeit muß sie feststellen, daß dieses Davonlaufen sie nicht zufrieden stellt -
schon gar nicht, da sie damit ihre Freunde im Stich läßt. Sie kehrt zurück,
um sich dem Gegner zu stellen - und zu ihrer Überraschung handelt es sich bei
dem Gegner um einen Sith, wenn auch einen schlecht ausgebildeten.


Schon lange fragte ich mich, was aus Ahsoka geworden ist, die ja schon in
Episode III nicht mehr erwähnt wird - doch auch dieses Buch beantwortet es
nicht vollständig, da es erst ein Jahr danach einsetzt und die Rückblicke eher
spärlich sind. Auch wenn die Geschichte recht unterhaltsam ist - spannend
ist sie auf weite Strecken nicht. Dies mag daran liegen, daß man mittlerweile
mehr als genug "letzte Jedi"-Geschichten gelesen hat. Auch hat mich gestört,
daß Palpatine einen namenlosen Sith aus dem Hut zaubert, der sonst nirgendwo
erwähnt ist. Insgesamt ganz nett, aber nicht mehr.



Todesmärchen: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 3 - Thriller
Todesmärchen: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 3 - Thriller
von Andreas Gruber
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Katz-und-Maus-Spiel auf verschiedenen (Zeit-)Ebenen, 5. Mai 2017
Ein Serienmörder geht um in Mitteleuropa. Eine Eigenart der Morde ist, daß alle
Opfer ein Zeichen in die Haut eingeritzt bekommen - eine Zahl? Ein Buchstabe?
Und außerdem nimmt der Täter viel Mühe auf sich, die Opfer auf eine bestimmte
Art und Weise zu arrangieren. Der Profiler Rudolf Horowitz fühlt sich dadurch
an eine ähnliche Serie von vor fünf Jahren erinnert, daher engagiert er den
unsympathischen Martin S. Sneijder vom BKA Wiesbaden. Dieser trifft mit seiner
jungen Kollegin Sabine Nemez in Bern ein und nimmt die Ermittlungen auf. Auch
ihn erinnern die Morde an den ebenso intelligenten wie grausamen Serienmörder
Piet van Loom, den er vor fünf Jahren zur Strecke brachte. Doch dieser sitzt
in Sicherheitsverwahrung auf einer kleinen Insel in der Flensburger Förde. Oder
etwa nicht?


Die junge Psychologin Hannah trifft in eben dieser Haftanstalt ein, um eine
Gruppentherapie zu leiten, der auch Piet van Loom angehört. Doch sie stößt auf
Schwierigkeiten, da sowohl der Direktor als auch die leitende Ärztin sie an der
ganz kurzen Leine halten. Als sie entdeckt, daß Gefangene anscheinend mißhandelt
werden, beginnt sie Nachforschungen auf eigene Faust. Außerdem fragt sie sich,
was hinter dem angeblichen Selbstmord einer Angestellten wenige Wochen zuvor
steckt. Und auch Piet van Loom hält noch einige Überraschungen für sie bereit.


Offenbar gehört es bei Kriminalromanen dazu - und genau darum handelt es sich bei
diesem Werk und nicht etwa, wie auf dem Cover zu lesen ist, um einen Thriller -
daß der Chefermittler entweder unsympathisch oder durchgeknallt ist, idealerweise
beides. So wirkt auch Sneijder etwas überzeichnet. Dennoch ist die Zusammenstellung
der Charaktere überaus gelungen, auch wenn sich immer mehr herausststellt, daß
keine zufällig ausgewählt wurden, sondern alles irgendwie zusammenhängt. Etwas
aufpassen muß man beim Lesen damit, daß die beiden Parallelhandlungen etwa eine
Woche versetzt spielen. Auch bei den Rückblenden, die die Ereignisse vor fünf
Jahren beschreiben, darf man nicht mit denen der Gegenwart verwechseln. Insgesamt
ist der Roman spannend und intelligent und beschreibt auf verschiedenen Ebenen
ablaufende Katz-und-Maus-Spiele.



Cave Canem
Cave Canem
von Akif Pirincci
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Nicht gelungene Wiederholung von "Felidae", 25. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cave Canem (Taschenbuch)
Francis, der samtige Klugscheißer auf vier Pfoten, ist etwas in die Jahre gekommen,
so verbringt er ein ruhiges Leben bei seinem Dosenöffner zu Hause, lediglich die
Angorakatze Roxy bringt ihn gelegentlich dazu, das Haus zu verlassen. Doch da
taucht Blaubart auf und berichtet, daß wieder ein mordendes Monster umgeht. Dieses
Mal sind jedoch nicht nur Katzen betroffen, auch auf der Gegenseite unter den
Hunden gibt es Opfer. Da jede Seite die andere verdächtigt, scheint ein Krieg kurz
bevorzustehen. Doch Blaubart schleppt Francis zu einer Versammlung von Hunden und
Katzen und stellt ihn als Meisterdetektiv vor, der das Rätsel lösen kann.
Widerwillig stimmt die Versammlung der Hunde zu - nicht, ohne Francis den
altersschwachen Polizeihund Hektor zur Seite zu stellen.


Natürlich weigert sich Francis, in einem Team zu arbeiten, und zieht alleine los.
Doch Hektor bleibt ihm im Hintergrund auf den Fersen, und als er den Klugscheißer zunächst
vor einigen streunenden Hunden und dann sogar von einem Schwarm Piranhas retten
kann, erkennt Francis allmählich die Vorzüge dieser Partnerschaft. Immer mysteriöser
wird die Suche nach dem Ungeheuer - und irgendwas hat eine Organisation namens
"Cave Canem" etwas damit zu tun und das Experiment, Hunde für den Krieg einzusetzen.
Als der große Konflikt zwischen Hunden und Katzen unausweichlich scheint, muß Francis
zu einem drastischen Mittel greifen - bekanntlich ist das beste, um zwei zerstrittene
Partien zu vereinen, ein gemeinsames Feindbild zu schaffen.


Der Roman wirkt so, als wollte er versuchen, den Erfolg des ersten Bandes zu
wiederholen, was aber nicht ganz gelingt. Dennoch bleibt die Handlung spannend,
mysteriös und etwas unheimlich. Interessant sind wie üblich die wissenschaftlichen
Einschübe, z.B. die gemeinsame Herkunft der Felidae und Caniden. Übertrieben hat
der Autor jedoch damit, daß Francis den Computer bedienen und Google benutzen kann -
die sprichwörtliche Intelligenz der Katzen wird hiermit dann doch ins Absurde
gezogen.



Jonathan Strange & Mr. Norrell: Roman
Jonathan Strange & Mr. Norrell: Roman
von Susanna Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Hier haben selbst die Fußnoten noch Fußnoten, 21. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seitdem es den Rabenkönig, einen der größten Zauberer Englands, nicht mehr gibt,
scheint die Magie in England verloren gegangen sein. Zwar gibt es eine Gruppe von
Magiern, die sich regelmäßig trifft, um über Zauberei und Geschichten zu diskutieren,
doch wirklich gezaubert wurde seit Jahrhunderten nicht mehr. Da taucht eines
Tages ein gewisser Mr. Norell in ihrem Kreis auf und behauptete, ein wirklicher
Zauberer zu sein. Man einigt sich auf eine Wette: Sollte Mr. Norell wirklich einen
Beweis seiner Zauberkräfte erbringen können, muß sich der Zirkel auflösen.
Mr. Norell gewinnt die Wette und ist fortan nicht nur Englands einziger Zauberer,
sondern auch der Mann mit der größten Sammlung von Büchern über Zauberei.


Mr. Norell beschließt, Jonathan Strange als seinen Schüler aufzunehmen und bildet
ihn aus, um mit seiner Hilfe eine neue Tradition englischer Magie aufzubauen.
Da England wie meistens in dieser Ära mit Frankreich im Krieg liegt, bieten die
Zauberer ihrem Land ihre Hilfe an. Doch da sie nicht wie Feldherren denken können
und Feldherren keine Ahnung von den Möglichkeiten der Magie haben, will eine
fruchtbare Zusammenarbeit nur mühsam zu Stande kommen. Mit der Zeit stellt sich
heraus, daß Strange nicht in allen Punkten mit seinem verschrobenen Meister
einer Meinung ist, und auf Dauer wird aus der Zusammenarbeit Rivalität.


Die tausend Seiten Handlung in drei Absätzen zusammenfassen, ist mir unmöglich,
zumal mir der rote Faden, sofern vorhanden, gut versteckt ist. Die Handlung
zündet einfach nicht und kann nicht fesseln. Erschwert wird das Lesen noch durch
übermäßig viele Fußnoten, die dem Werk den Anschein eines Geschichtsbuches geben
sollen. Auch wenn einige dieser Anmerkungen ganz amüsant sind, stört die Art und
Weise der Einbindung das Lesevergnügen drastisch. Diese Geschichte ist weder
weder wirklich amüsant noch phantastisch noch spannend und somit nicht
empfehlenswert. Warum der Roman in einem Atemzug mit Harry Potter und Herr der
Ringe genannt wird, entzieht sich mir völlig.



Star WarsTM - Schülerin der dunklen Seite
Star WarsTM - Schülerin der dunklen Seite
von Christie Golden
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ungewöhnlicher Auftrag für einen Jedi, 18. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Klonkrieg tobt: Der Rat der Jedi ist davon überzeugt, daß die Führung der
Separatisten zusammenbreche würde, wenn Count Dooku nicht wäre - doch es fehlt
ihnen an Ressourcen, um organisiert gegen den Sith vorzugehen. Da verzweifelte
Situationen außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, entscheidet sich der Rat für
eine für Jedi eher untypische Idee: Einen Kopfgeldjäger anzuheuern! Und wer
sollte für diese Aufgabe besser geeignet sein als Dookus ehemalige Schülerin
und jetzt gleichzeitig einer der besten Kopfgeldjäger der Galaxis: Asajj
Ventress. Dem Jedi Qunilan Voss fällt die Aufgabe zu, mit Ventress Kontakt
aufzunehmen, ihr Vertrauen zu gewinnen und sie auf Dooku anzusetzen, ohne daß
es wie ein offizieller Auftrag aussieht.


Der erste Teil gelingt Voss fast schon zu leicht, indem er ihr bei einigen
Aufträgen dazwischenfunkt, ihr aber anschließend hilft, kann er sie mit der
Zeit überzeugen, als Team zu arbeiten. Und ganz allmählich gelingt es ihm,
Ventress dazu zu bringen, gegen Count Dooku vorzugehen. Doch dann geschieht
zweierlei: Zum einen verlieben sich die beiden ineinander - zum anderen
überzeugt Ventress Voss davon, daß sie den Count nur besiegen können, wenn er
sich der dunklen Seite der Macht öffnet. An dieser Stelle verwandelt sich das
amüsante Actionspektakel in ein Verwirrspiel, da weder der Jedirat noch Asajj
wissen, auf welcher Seite Voss gerade steht - und Ventress ist sogar bereit,
mit Kenobi zusammenzuarbeiten, um dies herauszufinden.


Der Roman ist spannend und actionreich, die Geschichte nimmt ein paar
unvorhergesehene Wendungen und ist alles andere als geradlinig. Mehrfach denkt
man, hier müßte sie eigentlich zu Ende sein - doch dann bringt sie eine neue
Wendung wieder in Gang. Leider haben sich auch ein paar unnötige Fehler
eingeschlichen, so wird z.B. die dunkle Seite der Macht als stärker hingestellt -
diesem wird in anderen Büchern immer heftig widersprochen. Und wie bitte kann
ein Raumschiff im Weltall bei einem Kampf "auf dem Kopf" fliegen? Nimmt man
diese Fehler nicht zu ernst, hat einen spannenden, teilweise witzigen und
actionreichen Klonkriegsroman in den Händen.



Leichenblässe: David Hunters 3. Fall
Leichenblässe: David Hunters 3. Fall
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen spannend, aber nicht ganz Ernst zu nehmen, 3. März 2017
David Hunter ist ein englischer Pathologe, der von seinen Freund, einem Forensiker
aus Tennessee, um Hilfe gebeten wird. Eine Leiche wurde in einer Hütte gefunden, die
ihnen Rätsel aufgibt: Der Mann muß als Lebender die Hütte vor fünf Tagen betreten
haben, ist aber seit sieben Tagen tot. Er scheint erdrosselt und erstochen worden
zu sein, aber beides gleichzeitig kann ja nicht sein. Es gibt auch einen Hinweis
auf den Mörder - doch dieser ist seit einem halben Jahr tot. Bei der Exhumierung
der Leiche stellt man fest, daß diese deutlich verwester ist, als sie nach einem
halben Jahr sein dürfte.


Der Serienkiller scheint alles weit im Voraus akribisch genau geplant zu haben und
führt die Ermittler an der Nase herum, er schreckt aber auch vor spontanen Aktionen
nicht zurück, so wird der Profiler, der den Serienmörder despektierlich beurteilt
hat, am nächsten Tag tot aufgefunden. Und auch andere Kollegen von Tom und David
fühlen sich bedroht - und der Mörder scheint sich bestens mit den Methoden der
Forensik auszukennen. Als es ihnen endlich gelingt, den vermeintlichen Killer
einzukreisen, ist dieser der Polizei aber immer noch zwei Schritte voraus.


Zu Anfang ist der Roman spannend geschrieben. Der ganze Fall wird dabei fast
ausschließlich aus der Sicht der Forensik betrachtet, wodurch die restlichen
Ermittler zu Statisten werden. Völlig unglaubwürdig wird es jedoch am Schluß,
als Hunter auf mehrere hundert Meter Entfernung eine Libelle identifiziert und
diese als Spur deutet - und daß er seinen Kollegen nicht sagt, wo er hingeht,
diese ihn aber dennoch gerade noch rechtzeitig finden. Einige Abschnitte sind aus
der Sicht des Serientäters geschrieben, so daß der Leser gelegentlich eine
Nasenlänge Vorsprung vor den Ermittlern erhält und miträtseln kann. Insgesamt
spannende Unterhaltung, die man stellenweise nicht zu Ernst nehmen darf.



Star Trek - Deep Space Nine 8.01: Offenbarung - Buch 1
Star Trek - Deep Space Nine 8.01: Offenbarung - Buch 1
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Auftakt einer Fortsetzungsserie, 27. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)

Die Autorin hat schon einige Kinoserien weitergeschrieben, z.B. Alien vs. Predator
und Resident Evil. Hier versucht sie sich an einer der größten Space-Operas,
der inoffiziellen achten Staffel der Fernsehserie Star Trek - Deep Space Nine.
Es ist drei Monate nach dem Kriegsende mit dem Dominion, die Station sowie die
Defiant werden gerade repariert, als zweierlei geschieht: Bei einem Anschlag vor
dem "Quark's" wird eine Bajoranerin und alte Freundin von Kira Nerys getötet.
Außerdem tauchen drei Angriffsjäger der Jem'Haddar aus dem Wurmloch auf und greifen
die Station an. Zwei Jäger kann die Defiant abwehen, bevor sie außer Gefecht
gesetzt und die neue stellvertretende Kommandantin von DS9 getötet wird. Da taucht
ein viertes Jem'Haddar-Schiff auf und rettet die Station. Der Pilot beamt sich
getarnt auf DS9, wird aber von einem Andorianer entdeckt und inhaftiert.</p>

Ro Laren ist die neue Sicherheitschefin von DS9. Sie versucht, den Mord an der
Bajoranerin aufzuklären und findet dabei ein uraltes Buch mit Prophezeiungen -
und alle sind bisher wahr geworden. Nun sagt eine Prophezeiung die Geburt des
zweiten Kindes des Abgesandetn voraus - und damit verbunden den Tod von 10.000
Bajoranern. Inzwischen kehrt Jake von einer Ausgrabung auf Bajor zurück und kauft
sich von Quark ein Shuttle, angeblich, um seinen Großvater auf der Erde zu besuchen.
Was er keinem verrät, ist, daß er eigentlich plant, in das Wurmloch zu fliegen und
seinen Vater zu suchen. In einer Parallelhandlung findet die Enterprise unter
Captain Picard in den einen uralten, cardassianischen Frachter, der in den Badlands
in einem Energiewirbel gefangen ist. Das Außenteam kann einen vermißten Drehkörper
bergen und Picard beschließt, diesen nach DS9 zu bringen.</p>

Es handelt sich hierbei um keinen abgeschlossenen Roman, sondern eher um den Auftakt
zu einer Serie, so werden sehr viele Handlungsstränge begonnen, aber nicht
abgeschlossen. Die Handlung ist spannend, aber auch stellenweise unglaubwürdig,
z.B. daß Ro Laren bei ihrer Vergangenheit so einfach Sicherheitschefin wird und daß
Jadzia Dax Unmengen von Latinum an Captain Sisko beim Wrestling verloren haben soll.
Mit Kira Nerys, Ro Laren, der neuen stellvertretenden Kommandatin, Ezri Dax und
Kassidy Yates wirkt das Ganze sehr von Frauen dominiert, denen lediglich Quark, Nog,
Jake und Dr. Bashir als männliche Protagonisten gegenüberstehen, zumal diese mit
Ausnahme von Jake nur als Randfiguren auftreten. Manches wirkt unverständlich - zum
Beispiel gibt sich die Autorin ein Kapitel lang Mühe, die Brückencrew der "Aldebaran"
vorzustellen - und im nächsten wird das Schiff völlig zerstört. Aber die offenen
Handlungsstränge haben auf jeden Fall die Neugierde geweckt, die Serie weiter zu lesen.
Der Star-Trek-Fan darf sich auf jeden Fall auf eine interessante Erweiterung des
von Gene Roddenberry geschaffene Universum freuen.</p>



Der Mann, der kein Mörder war (Ein Fall für Sebastian Bergman, Band 1)
Der Mann, der kein Mörder war (Ein Fall für Sebastian Bergman, Band 1)
von Michael Hjorth
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Intelligenter, spannender und glaubhafter Krimi, 22. Februar 2017
Sascha Bergmann ist Polizeipsychologe, der bei einem Unglück Frau und Tochter
verloren hat. Dies brachte ihn dazu, seinen Job an den Nagel zu hängen, Geld hatte
er durch die Versicherung seiner Frau genügend. Sein Lebensinhalt besteht darin,
Frauen für einen One-Night-Stand zu erobern - danach verliert er das Interesse
an ihnen. Er kehrt in seine Heimatstadt Västeras zurück, um sein Elternhaus zu
verkaufen. Dabei findet er Briefe, die ihm nie zugestellt wurden und aus denen
hervorgeht, daß er eine Tochter einer Frau hat, an die er sich kaum erinnert.
Västeras wurde gerade von einem schrecklichen Mord an einem sechzehnjährigen
Jungen heimgesucht. Bergmann beschließt, seinen früheren Kollegen seine Hilfe
anzubieten, um in Wirklichkeit Nachforschungen bezüglich seiner Tochter anstellen
zu können.


Polizeichef Torkel ist ein früherer Freund von Bergmann und der Meinung, daß
die Ermittlungen einen intelligenten und fähigen Psychologen gebrauchen können.
Bei den Kollegen stößt diese Entscheidung auf Ablehnung, da Sascha aufgrund
seiner überheblichen Besserwissereien im Kollegenkreis unbeliebt ist. Was
die Sache auch nicht besser macht, ist, daß er mit gleich zwei Frauen ins Bett,
steigt, die sich später als wichtige Zeugen entpuppen. Ansonsten verläuft die
Suche nach dem Mörder mit den in Kriminalromanen typischen Wendungen: Den ersten
Verdächtigen muß man laufen lassen, den zweiten kann man zwar wegen anderer
Vergehen festnehmen, hat aber wohl nichts mit dem Mord zu tun. Als man beim
dritten glaubt, den Täter gefunden zu haben, wird dieser selbst ermordet. Aber
die Spur führt immer wieder zur Privatschule des Opfers.


Etwas klischeehaft ist, daß wirklich jede Person außerhalb des Polizeikreises
Dreck am Stecken hat: Eine vorgetäuschte Freundin, ein Vergewaltiger, ein
wegen Abgabe von Alkohol an Minderjährigen gefeuerter Schulangestellter, ein
schwuler Lehrkörper, eine Lehrerin, die Minderjährige verführt ... kein Zeuge ist
von Anfang an ehrlich. Natürlich macht genau das die Aufklärung schwierig und
interessant. Gelungen ist jedoch die Zusammensetzung der Polizeitruppe, es gibt
keinen Superbullen, jeder hat seine Stärken und Schwächen und trägt seinen Teil
zur Lösung des Falles bei. Da gibt es die heimliche Affäre unter Kollegen, den
Computerspezialisten und den Erfolglosen, der sich profilieren möchte und mit
seinen Alleingängen die Ermittlungen erschwert. Hauptperson aber bleibt der
vermeintlich an dem Fall desinteressierte Bergmann, der seine eigenen Ziele
verfolgt und dessen hauptsächliche Beiträge daraus bestehen, alle Erklärungen
seiner Kollegen über den möglichen Tathergang zu demontieren. Die zahlreichen
Wendungen sind stets überraschend, aber keinesfalls übertrieben. Der Leser
kann zwar miträtseln, hat aber allenfalls eine Nasenlänge Vorsprung vor den
Ermittlern. Ein intelligente, spannende und glaubhaft präsentierte
Kriminalgeschichte.



Isch hab Geisterblitz: Neue Wortschätze vom Schulhof (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Isch hab Geisterblitz: Neue Wortschätze vom Schulhof (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Philipp Möller
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Jahr an der Seite eines Schülers mit Migrationshintergrund, 18. Februar 2017
Es ist nun schon einige Jahre her, daß Philipp Möller Aushilfslehrer an einer
Berliner Schule war (siehe "Isch geh Schulhof"). Nun meldet sich sein früherer
Lieblingskollege "Geierchen" bei ihm: Der Abschluß Karims, eines ehemaligen
Schülers des Autors, steht auf der Kippe - und aus einem geheimnisvollen Topf
ist Geld aufgetaucht - Geld, das Geierchen dazu verwenden will, Karim durch den
Abschluß zu boxen. Was dazu fehlt, ist ein Nachhilfelehrer. Widerstrebend
nimmt Möller diese Aufgabe an Möller - und noch widerstrebender akzeptiert auch
Karim.


Der Unterricht beginnt - und mehr als das. Möller wird nicht nur zum Aushilfslehrer
des Schülers mit Migrationshintergrund, sondern zu dessen Mentor und Freund. Ihr
Training geht weit über trockenen Deutschunterricht hinaus, es umfaßt Literatur,
Kultur und sogar charakterbildende Ausflüge in die Natur - eine neue Erfahrung
für den Jugendlichen, der bisher Berlin nie verlassen hat. Es stellt sich heraus,
daß Karim ein Talent fürs Kochen hat. Möller hilft ihm, eine Praktikumsstelle zu
beschaffen. Dabei erfahren die beiden, daß sein angestrebter Abschluß für eine
Lehre als Koch nicht ausreicht, ein MSA muß her. Das Ziel wird also noch höher
gesteckt, der Autor und sein Schüler nehmen den Kampf gegen Karims Rauschgiftkonsonsum,
die Umstände im Elternhaus, die Hormone eines Pubertierenden und den fiesen
Mathelehrer Schröder auf, um Karim erfolgreich durch die MSA-Klausuren zu bringen.


Wem das erste Buch gefallen hat, der wird auch an diesem seinen Spaß haben. Doch
es geht nicht nur um Spaß, der Autor läßt keine Gelegenheit, unser völlig unpassendes
Bildungssystem, schlechte Lehrmaterialien, die Zustände an den Schulen und Lehrer
zu kritisieren, die mit ihren pädagogischen Fähigkeiten im 19. Jahrhundert
stehen geblieben sind. Absolut empfehlenswert, aber auch ernüchternd für jeden,
der vor hat, sein Kind in die Schule einer Großstadt zu schicken.



Neu - Arkadien.
Neu - Arkadien.
von Lyon Sprague de camp
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Kurzgeschichten über außerirdische Flora, Fauna und Kulturen, 17. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neu - Arkadien. (Broschiert)
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung von sieben Kurzgeschichten aus
dem Bereich des klassischen Science Fiction. Dabei stehen aber weder Weltraum noch
Technik im Vordergrund, sondern ausschließlich Flora, Fauna, fremde Kulturen und
die sich aus den Unterschieden ergebenden ethischen und sozialen Schwierigkeiten
und Mißverständnisse. Sowohl die Geschichten über Kleingärtner, die verbotene
außerirdische Pflanzen im Garten züchten, als auch die über Expeditionen auf andere
Planeten sind ein wenig sozialkritisch und immer mit ein einem Schuß Ironie gewürzt.


Literarisch sind die Geschichten gut geschrieben, was mich jedoch ärgert, ist,
daß dem Cover nicht anzusehen ist, daß es sich keineswegs um einen Roman, sondern
um eine Kurzgeschichtensammlung handelt, dazu muß man schon das Kleingedruckte
auf der Rückseite lesen. Aber Freunde er klassischen SF-Kurzgeschichten werden
hier auf ihre Kosten kommen.



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