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Rezensionen verfasst von
gaby@gahnstrom.com (Helsinki, Finnland)

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Seite: 1
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Alberta empfängt einen Liebhaber: Roman
Alberta empfängt einen Liebhaber: Roman
von Birgit Vanderbeke
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UNTERSCHIEDLICHE WELTEN, 5. April 2000
Die Idee, die hinter der Komposition dieser Erzählung von Birgit Vanderbeke steckt, ist äusserst intelligent und hervorragend durchgeführt. Zwei verschiedene fiktive Ebenen laufen teils nebeneinander-, teils übereinander her und engagieren den Leser, ohne ihn zu überfordern. Eines der Hauptthemen dieser Erzählung gilt der Beschreibung der unterschiedlichen Erlebniswelten von Mann und Frau. Souverän und mit unübertreffbarer ironischer Distanz wird die Sicht der Erzählerin zu diesem komplexen Thema wiedergegeben. Doch trotz des beherrschten Erzähltons erfährt der Leser zwischen den Zeilen etwas von der verborgenen Fähigkeit zur Leidenschaftlichkeit der Heldin Alberta, einer Hingabefähigkeit, die ihrem blutleeren Gegenspieler Nadan so ganz zu fehlen scheint. Geschickt gestaltet sind auch die jeweiligen Berufe der beiden Protagonisten: Alberta übersetzt beruflich schwierige Texte während sie privat versucht, verbale und emotionale Äusserungen der Männer in ihrem Leben in ihre eigene Sprache zu übersetzen. Nadan wiederum scheint die Bewegungen der Sterne am Himmel besser deuten zu können als die Schachzüge seiner Mitmenschen. Offen bleibt jedoch die Frage, wie die Liebe in dieser Erzählung zu verstehen ist. Als das ewige Missverständnis zwischen Mann und Frau? Als individuelles Missverständnis? Gilt die Liebe, von der hier die Rede ist, wirklich dem jeweiligen Gegenüber oder ist die Liebe hier (und im Leben) nur ein Verliebtsein in die Liebe?


Timbuktu
Timbuktu
von Peter Torberg
  Gebundene Ausgabe

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Missglückter Versuch, 3. April 2000
Rezension bezieht sich auf: Timbuktu (Gebundene Ausgabe)
Paul Austers Timbuktu ist gleichzeitig gut und schlecht. Die vom Erzähler gewählte Hundeperspektive bietet geniale Möglichkeiten, die Welt neu zu betrachten. Leider gelingt es dem Autor weder, diese Perspektive konsequent einzuhalten, noch deren Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Auch Austers Karaktäre verbleiben recht blass und selbst innerhalb des Erzählrahmens unglaubwürdig. Der krampfhafte Versuch, dem Antihelden Willy durch die Beschreibung seines jüdischen Familienhintergrunds mehr Tiefe zu verleihen, misslingt. Ebenso schwierig ist es für den Leser, sich voll und ganz für die nach aussen hin heile amerikanische Familie zu erwärmen, die Mister Bones schliesslich bei sich aufnimmt. Austers Geschichte wäre glaubwürdiger und hinterliesse einen tieferen Eindruck beim Leser, wenn sich der Autor die Mühe gemacht hätte, seine im Ansatz durchaus guten Ideen weiter auszubauen. So aber wird dem Leser alle Arbeit überlassen.


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