Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16
Profil für BaluForKanzler > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von BaluForKanzler
Top-Rezensenten Rang: 894
Hilfreiche Bewertungen: 7223

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
BaluForKanzler
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 1000 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Elysia Edelbitter Schokolade mit 85% Kakao 100g
Elysia Edelbitter Schokolade mit 85% Kakao 100g
Wird angeboten von Flensburger-Handel Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 1,89

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WOW !!! "Saugute" Bitterschokolade !!!, 24. November 2012
Ich hatte das Glück, diese Schokolade im Neukauf bei mir um die Ecke für 0,99€ zu entdecken. Da die Verpackung sehr ansprechend aussah, kaufte ich mir eine Tafel - nichtsahnend, was ich da für ein leckeres Schnäppchen ergattert hatte. Hier zunächst die Fakten:

Zutaten:
Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker. Kakao mindestens 85%.

Nährwertangaben pro 100g:
Brennwert 598kcal / 2468kJ
Eiweiß 8,2g
Kohlenhydrate 14,7g
Fett 53,3g

Positiv:

1)
Niedrigster Kohlenhydratanteil, den ich jemals in einer gezuckerten Schokolade gefunden habe. Also auch bei Low-Carb-Ernährung gut geeignet. Das gibt den ersten Stern.

2)
Nur drei Zutaten. Keine künstlichen Aromen, Emulgatoren, gehärteten Fette oder sonstiges "Zeug". Dafür gebe ich den zweiten Stern.

3)
Die Verpackung ist aus Karton, nicht aus Papier. Dadurch und durch die goldene, reliefartige Schrift macht dieses Produkt einen sehr edlen Eindruck. Deshalb prima als Geschenk geeignet. Hierfür ist der dritte Stern fällig.

4)
Und jetzt das Wichtigste - der Geschmack: Ich habe wirklich schon viele Schokoladen mit einem solch hohen Kakaoanteil von 85% probiert. Und bei allen hatte ich das gleiche Problem: sie schmeckten einfach nicht, egal wie sehr ich auch versuchte, es mir schönzureden. Sie waren so dermaßen herb und bitter, dass sich mir alles zusammenzog. Und eine krümelige, sandige Konsistenz gab mir dann oft noch den Rest. Ich dachte immer, dass das bei so viel Kakao halt nicht besser geht. Aber die Elysia-Schokolade zeigt, dass dem nicht so ist. Ein überraschend zarter Schmelz lässt das feinherbe, intensive Kakaoaroma sehr angenehm zur Geltung kommen. Sie ist super knackig und zergeht trotzdem ganz weich auf der Zunge. Einfach perfekt. Meiner Meinung nach sogar besser als die bekannte Schokoladen-Edelmarke Li..... Der hochwertige Eindruck wird noch dadurch unterstrichen, dass die Tafelform besonders dünn ist. Ich finde, es gibt nichts Unangenehmeres als diese fingerdicken Billigschokoladen vom Discounter, die so dick sind, dass man sie kaum von Hand durchbrechen kann. Für den absolut überzeugenden Geschmack gebe ich den vierten Stern.

Negativ:

1)
An der Schokolade als solches gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Aber an dem Angebot hier bei Amazon bemängele ich die lieblose Produktpräsentation. Man bekommt vom Verkäufer keinerlei Informationen, weder über Inhaltsstoffe oder Nährwerte der Schokolade, noch irgendeine Beschreibung des Geschmacks oder sonstiger Besonderheiten des Produkts. Ich habe mir die Infos im Internet zusammensuchen müssen, bzw. mit Lupe das Kleinstgedruckte auf der Verpackung mühsam entziffert. Das ist nicht besonders kundenfreundlich. Hierfür ziehe ich einen Stern ab.

2)
Der Preis erscheint mir angesichts dessen, was ich im Supermarkt dafür bezahlt habe, ziemlich hoch. Allerdings ist die tolle Qualität durchaus auch den höheren Preis wert. Deshalb ziehe ich wegen des Preises keinen Stern ab.

3)
Das Foto ist unterbelichtet. Es ist überhaupt nicht zu erkennen, wie hübsch die Verpackung tatsächlich ist. Das ist schade, aber ein Stern Abzug wäre dafür dann doch nicht gerechtfertigt.

Fazit:
Sehr leckere Schokolade. Auch geeignet für gesundheitsbewusstes Naschen. Kauftipp mit ganz großer Überzeugung.

Viele Grüsse.


3x Dörrfleisch in DEUTSCHLAND hergestellt! 100 g
3x Dörrfleisch in DEUTSCHLAND hergestellt! 100 g
Wird angeboten von TierCampus e.K.
Preis: EUR 9,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Preis ist ein Witz !!!!!, 22. November 2012
7,50€ muss man für 100 Gramm Rinderschlundfleisch definitiv nicht ausgeben. Das ist Wucher. Mehr als 1,50€ (allenfalls bis maximal 2,00€) braucht man für dieses sehr empfehlenswerte Leckerchen nicht zu investieren. Selbst bei F...napf zahlt man weniger als 2,00€ - und das will schon was heißen.

Mein Rat: Vor dem Kauf Preise vergleichen. In diesem Fall lohnt es sich wirklich. ;-))

Von der Firma Cadocare gibt es zum Beispiel Rinderschlundfleisch, das im Spar-Abo nur knappe 1,30€ kostet (Ach, und gleich für die Kritiker: Nein, ich gehöre nicht zu dieser Firma. Ich empfehle sie lediglich aus Überzeugung).

Cadocare 50004 SnackMax Schlundfleisch 900 g

Viele Grüsse.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2012 1:45 PM CET


iProtect Premium Cover / Case / Hülle aus langlebigem Silikon Gel in der "HIPPIE EDITION" in SCHWARZ / PINK / BLAU / ROT / LILA / GELB / GRÜN für Apple iPhone 4 / 4S - PREISHIT!!!
iProtect Premium Cover / Case / Hülle aus langlebigem Silikon Gel in der "HIPPIE EDITION" in SCHWARZ / PINK / BLAU / ROT / LILA / GELB / GRÜN für Apple iPhone 4 / 4S - PREISHIT!!!

4.0 von 5 Sternen Wer es gerne bunt mag, ..., 21. November 2012
... für den ist diese Hülle genau das Richtige. Bunter geht es wirklich kaum. Bisher hatte ich für mein iPhone 4 eine dunkelgraue Hülle - also richtig langweilig. Jetzt dachte ich: Warum nicht mal was Ausgefallenes? Und ich habe meine Wahl nicht bereut. Dieser flippige Farbenmix gefällt mir richtig gut.

Positive Merkmale:

1)
Extrem gute Passgenauigkeit. Nicht zu eng (dass man Angst um sein iPhone hat, wenn man es in die Hülle zwängt) und nicht zu weit (dass es versehentlich rausrutschen und schlimmstenfalls hinfallen kann). Dafür gibt es den ersten Stern.

2)
Alle wichtigen Anschlüsse wie Ladestecker, Kamera, Lautsprecher, Stummschaltehebel und Kopfhörerausgang sind einwandfrei erreichbar. Für die Lautstärke-Knöpfe und den On/Off-Knopf sind keine Aussparungen vorhanden. Einige Rezensenten bemängeln dies und beklagen die schlechte bzw. fehlende Bedienbarkeit. Ich kann das allerdings überhaupt nicht bestätigen. Wenn man weiß, wo sich diese Knöpfe befinden, - und davon sollte man eigentlich ausgehen können - dann genügt ein leichter Druck auf die entsprechende Stelle an der Hülle, um den Knopf zu betätigen. Insgesamt gibt es hierfür den zweiten Stern.

3)
Das Silikonmaterial der Hülle macht einen sehr stabilen Eindruck. Ich glaube nicht, dass es bei längerem Gebrauch zum Ausleiern neigt (falls doch, werde ich das hier mitteilen). Trotzdem trägt die Hülle nicht so dick auf, dass die eigentliche Form des iPhones zu einem Klumpen entstellt wird. Das gefällt mir sehr gut und bringt den dritten Stern.

4)
Der Preis ist einfach unschlagbar. Auch die Versandkosten sind absolut fair. Der Artikel wird per Brief versendet, so dass man nicht auf den Paketboten warten muss. Da kann man sich sogar den Spaß erlauben, mehrere Hüllen zu besitzen: Zum Beispiel passend zur Garderobe, oder eine für sonntags und eine für werktags, oder je nach Anlass eine etwas seriösere (Beerdigung, Gericht, Kirche) oder eben flippigere Farbe (Disko, Party, Kirmes, Fasching). Für den Schnäppchen-Preis gibt es den vierten Stern.

Einziges negatives Merkmal:

Das Silikon scheint nicht durchgefärbt zu sein, sondern die Farbe ist nur in einer Art dünner Beschichtung aufgetragen. Leider löst sich an einer Stelle diese "Haut" schon etwas und wenn man ein bisschen daran rubbelt, legt man die darunter liegende schwarze Hülle frei. Ich befürchte, dass das im Laufe der Zeit zunimmt. An der Funktionalität und Stabilität wird das aber vermutlich nichts ändern. Schlimmstenfalls hat man irgendwann eine schwarze Hülle. Aber der Spaßfaktor leidet natürlich darunter. Deswegen kann ich den fünften Stern leider nicht vergeben.

Fazit:
Kauftipp für alle, die Abwechslung mögen. Bei dem Preis kann man eigentlich nicht viel falsch machen.

Viele Grüsse.


3 Wetter taft Powder Volumen Sofort Volumen Powder, 2er Pack (2 x 10 g)
3 Wetter taft Powder Volumen Sofort Volumen Powder, 2er Pack (2 x 10 g)
Wird angeboten von Zama4Zingo-SHOP//"Preis inkl. Mwst."//
Preis: EUR 14,75

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein klares "J - E I N", 15. November 2012
Ich finde es immer besonders spannend, Produkte auszuprobieren, die von anderen Kunden so ganz unterschiedlich bewertet werden. Die Spanne der Rezensionen bei dem Taft Powder ist wirklich sehr groß. Ich möchte zunächst meine eigenen Erfahrungen mit dem Puder schildern und dann noch auf einige der anderen Rezensionen eingehen.

Ich habe kurze und ziemlich dünne Haare. Ohne diverse Stylingprodukte geht bei mir gar nichts. Normalerweise benutze ich einen Stylingschaum, der im feuchten Haar angewendet wird. Nach dem Föhnen gebe ich dann eine kleine Menge Frisiercreme ins trockene Haar und anschließend eine Ladung Haarspray. So hält die Frisur zwei bis drei Tage. Mit dem Taft-Puder habe ich es nun so gemacht, dass ich die Haare zwar weiterhin mit Stylingschaum geföhnt, aber die anschließende Behandlung mit Frisiercreme und Haarspray weggelassen habe. Stattdessen habe ich das Puder benutzt. Die Handhabung dieses Puders ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man eine kleine Menge (eine wirklich kleine Menge!!) auf die Hand gibt und dann versucht, es wie angegeben zu verreiben, fühlt sich das sehr merkwürdig an. So als ob das Pulver einen kurzen Moment leicht feucht wird, um sich dann irgendwie in Nichts aufzulösen. Was bleibt, ist ein klebriges und stumpfes Gefühl der Handflächen. Wenn man dann aber mit diesem Nichts an den Händen durch die Haare fährt, - am besten gegen den Strich - scheint doch etwas von dem Puder an den Haaren haften zu bleiben. Sie haben tatsächlich mehr Volumen, das sich auch nicht mehr einfach so wie Haarspray ausbürsten lässt. Man könnte dann noch einen Hauch Haarspray darüber geben, ist aber eigentlich nicht erforderlich. Der Vorteil ist, dass die Frisur nicht so betoniert wirkt, sondern man kommt mit den Händen immer noch gut durch, die Haare fallen locker und haben noch eine gewisse Elastizität. Nach dem Schlafen reicht es, mit den Händen einmal kurz durch die Haare zu fahren und schon ist die ursprüngliche Frisur wieder hergestellt. Das funktioniert etwa drei Tage lang so. Man kann zum Auffrischen das Puder auch einfach nochmal anwenden.

Nun noch zu einigen Kundenmeinungen:

1)
Die Haare sind so stark verklebt, dass man weder mit den Händen noch mit einer Bürste durchkommt.

Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich vermute, dass bei solchen Problemen einfach zu viel von dem Puder genommen wurde.

2)
Das Pulver lässt sich nur mit Mühe wieder auswaschen.

Auch hier vermute ich, dass dieses Problem nur auftritt, wenn man zu viel Puder verwendet. Bei sparsamer Anwendung war es bei mir mit einer ganz normalen Haarwäsche rückstandslos auswaschbar.

3)
Das Pulver ist reine Chemie.

Ja, das ist es. Aber nicht mehr oder weniger als andere Haarstyling-Produkte. Alles ist Chemie. Ohne geht es nun mal leider nicht.

4)
Die Haare waren nach der Anwendung ganz weiß.

Man soll ja auch nicht den ganzen Doseninhalt auf einmal auf den Kopf schütten!!! Die Betonung liegt auf "kleine Menge". Lieber etwas zu wenig nehmen und dann noch etwas nachdosieren.

5)
Das Puder riecht unangenehm.

Meiner Meinung nach hat das Puder einen leichten Geruch, den ich nicht einordnen kann. Aber sobald man es in den Händen verrieben und in die Haare einmassiert hat, ist davon nichts mehr zu merken.

Mein Fazit:
Als alleiniges Stylingprodukt eher nicht geeignet. Aber als Ersatz für Haarspray oder Frisiercreme im trockenen Haar durchaus eine Alternative. Die Handhabung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit ein bisschen Übung sollte es gelingen. Der Preis des Puders ist recht hoch. Man muss sich überlegen, ob es einem das Wert ist.

Viele Grüsse.


Haribo Stevi-Lakritz
Haribo Stevi-Lakritz
Wird angeboten von MATRIKS
Preis: EUR 4,38

151 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein, nein und nochmals N E I N !!!!!, 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Haribo Stevi-Lakritz (Misc.)
WARNUNG!!!
Wer keine langen Rezensionen mag, sollte hier bitte nicht weiter lesen. Das ist mir lieber, als hinterher einen schlechten Kommentar abzugeben und über die Länge zu meckern. ;-))

Da ich grundsätzlich möglichst wenig Zucker zu mir nehme, bin ich immer auf der Suche nach Lebensmitteln, die nicht mit Zucker gesüßt sind. Und so bin ich auf die Stevia-Lakritz von Haribo gestoßen.

Zunächst zur sensorischen Beurteilung:
Die kleinen blattförmigen schwarzen Dinger sehen aus, riechen und schmecken wie "ganz gewöhnliche" Lakritz. Richtig lecker. Nicht zu scharf, nicht zu süß, kein unangenehmer Nachgeschmack. Meiner Meinung nach geschmacklich eine runde Sache. Die von einigen Rezensenten bemängelte zu weiche und klebrige Konsistenz kann ich zwar bestätigen, aber sie stört mich nicht. Es handelt sich bei dem Produkt eben um sogenannte Weichlakritz - die sind halt so. Durch die softe Konsistenz lassen sich die Lakritz sehr gut lutschen. So bleibt nichts in den Zähnen kleben und man hat viel länger etwas davon. ;-) Es empfiehlt sich sowieso, von diesen Lakritz nicht allzu viele zu essen, weil sie eine doch recht ausgeprägte Tendenz haben, abführend zu wirken (mehr dazu siehe unten).

Warum ich dennoch nur einen Stern gebe:
Es liegt mal wieder an den Inhaltsstoffen bzw. an der Deklaration derselben, sowie an der Produktbeschreibung. Alle diese Informationen sind meiner Ansicht nach so gestaltet, dass der Verbraucher nicht aufgeklärt, sondern über die tatsächlichen Gegebenheiten getäuscht wird.

Die Punkte im einzelnen:

1)
In der Produktbeschreibung von Amazon ist von "ausgesuchten Bergkräutern und einem Hauch Anis-Geschmack" die Rede. Auf der Homepage von Haribo heißt es: "Bergkräuter und freundlich-mildes Anisaroma". Ob es nun "ausgesuchte" Bergkräuter sind oder nicht, will ich nicht weiter diskutieren. Aber ein Blick auf die Zutatenliste machte mich dann doch stutzig. Dort stand nämlich gar nichts von Bergkräutern. Keine "ausgesuchten" und auch sonst keine:

Füllstoff (Polydextrose), Gelatine, Maltitsirup, Stärke, Süßholzextrakt (3%), Aroma, Kochsalz, Überzugsmittel (Bienenwachs weiß und gelb, Carnaubawachs), Süßstoff (Steviolglycoside)

Das wollte ich genauer wissen und fragte per Mail direkt bei Haribo nach, hinter welcher Zutat sich denn die Bergkräuter wohl verbergen. Vier Tage später bekam ich folgende Auskunft:

"Der Bergkräutergeschmack ist im Aroma enthalten. Auf der Zutatenliste also unter dem Begriff "Aromen" zu finden."
Aha!! Auf einmal sind es gar keine Bergkräuter mehr, sondern nur noch "Bergkräutergeschmack". Mag sein, dass diese Angaben rein formaljuristisch noch in Ordnung sind, aber der einfache Verbraucher wird durch solche Wortklaubereien meiner Meinung nach eindeutig in die Irre geführt. Wenn es heißt, "Bergkräuter mit Anis-Aroma", suggeriert das doch, dass nur das Anis in Aromaform vorliegt, die Bergkräuter jedoch tatsächlich enthalten sind. So ging es mir jedenfalls. Ich habe echte Kräuter versetzt mit Anisgeschmack erwartet und war ziemlich enttäuscht angesichts der tatsächlichen Zusammensetzung.

2)
Bei den Zutaten fehlt jeglicher Hinweis darauf, dass dieses Produkt bei übermäßigem Verzehr abführend wirkt. So kann es passieren, dass man sich wegen des leckeren Geschmacks dazu hinreißen lässt, eine ganze Tüte auf einmal zu verputzen - und dann einige Stunden später eine ganz böse Überraschung erlebt. Den Rest des Tages verbringt man auf dem Klo.

In Stevia-Lakritz sind gleich zwei Stoffe enthalten, die die Darmtätigkeit anregen: Polydextrose und Maltitsirup. Letzteres wird in vielen zuckerfreien Produkten zum Süßen verwendet. Es handelt sich um einen Zuckeraustauschstoff aus der Gruppe der Polyole. Polydextrose ist zwar "nur" ein Füllstoff, der jedoch auf den menschlichen Organismus ab einer Einzeldosis von etwa 50 g oder einer Tagesdosis von etwa 90 g ebenfalls abführend wirkt (Wikipedia). Wer also Probleme mit Verstopfung hat, kann die Stevia-Lakritz als perfektes Abführmittel einsetzen. Ein Hurra auf die Lebensmittelchemie!!!

3)
Der Name des Produktes sowie die ausführliche Beschreibung der Substanz Stevia (auf der Rückseite der Tüte) suggeriert, dass diese Lakritz ausschließlich mit Stevia gesüßt sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Wie bei allen zuckerfreien Süßigkeiten wird auch hier einer der am häufigsten verwendeten Zuckeraustauschstoffe, nämlich Maltitsirup, verwendet. Und wiederum habe ich das Gefühl, bewusst getäuscht zu werden. Haribo nutzt die seit der EU-Zulassung zunehmende Bekanntheit von Stevia, um einen besonderen Gesundheitswert dieses Produktes zu erwecken. Sie selber nennen es "Stevia-Trend" - ein Zug, auf den sie offenbar gerne aufspringen.

4)
Durch solche Floskeln wie "Wellness-Lakritz", "Innovation im Lakritzsegment", "40% weniger Kalorien" oder "ohne Zuckerzusatz" wird dem Verbraucher vorgegaukelt, ein besonders gesundes oder gar zum Abnehmen geeignetes Produkt zu erwerben. Dies baut auf der vor 30 Jahren angenommenen - und inzwischen eindeutig widerlegten - These auf, dass man vor allem Kalorien einsparen muss, wenn man abnehmen will. Heute weiß man längst, dass diese Theorie viel zu kurz gedacht war, sondern dass es viel komplexere Vorgänge sind, die darüber entscheiden, ob ein Mensch abnimmt oder nicht (Zusammensetzung der Nährstoffe, Tageszeit der Mahlzeiten, physiologische Besonderheiten des individuellen Organismus usw.). Die Stevia-Lakritz sind zwar lecker, aber nur weil sie weniger Kalorien haben, helfen sie noch lange nicht zur Gewichtsreduktion. Und dass dieser Chemiecocktail - von den 3% Süßholzextrakt vielleicht mal abgesehen - keinen besonderen gesundheitsfördernden Wert haben kann, dürfte auch jedem halbwegs realistisch denkenden Menschen klar sein.

5)
Zum Schluss das Wichtigste: Die irreführenden Aussagen von Haribo nehmen an einem Punkt sogar ein Ausmaß an, das für bestimmte Kunden lebensgefährlich werden kann. Auf der Homepage von Haribo heißt es: "Die neue Süße ist sogar für Diabetiker geeignet und zugleich zahnfreundlich, weil sie eine vorbeugende Wirkung gegenüber Karies aufweist (Quelle: Universität Hohenheim, Wissenschaftler Herr Dr. Kienle)."

Die Raffinesse dieses Satzes ist folgende: Am Anfang heißt es "für Diabetiker geeignet" und am Ende wird noch ein Wissenschaftler Dr. Soundso als Quelle angegeben, um die vermeintliche Seriosität zu unterstreichen. Wenn ein durchschnittlicher Diabetiker (Handwerker, Verkäuferin, Postbote, Lehrer), also ein Nicht-Mediziner, diesen Satz liest und ihn nicht Wort für Wort auseinander tüftelt, muss er fast zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass diese Lakritz für ihn geeignet sind. Nimmt man diesen Satz allerdings mal mit kriminalistischem Gespür genausten unter die Lupe, stellt man fest, dass hier über die Eignung dieses Produktes für Diabetiker überhaupt keine Aussage getroffen wird - sehr wohl wird aber genau dieser Eindruck erweckt. Tatsächlich wird nur gesagt, dass das neue Süßungsmittel für Diabetiker geeignet ist. Ein kleiner, aber schlimmstenfalls lebenswichtiger Unterschied!!! Und hier hört für mich der Spaß definitiv auf. Raffinierte Werbetexte hin oder her - das geht eindeutig zu weit. Fakt ist, dass 100g dieses Produktes 16g Kohlenhydrate (davon 2,5g Zucker) enthalten. Insofern sind diese Lakritz nicht uneingeschränkt für Diabetiker geeignet.

Dass die Firma Haribo sich dessen durchaus bewusst ist, wird meiner Ansicht nach dadurch deutlich, dass sie auf der Lakritztüte am Ende der Zutatenliste und nach dem Hinweis auf das MHD (also an einer Stelle, die kaum noch jemand liest) folgenden Hinweis einfügen: "Enthält von Natur aus Zucker". Und das ist für mich der eigentliche Skandal: Haribo kennt die ernährungsphysiologischen Fakten des Produktes also ganz genau, präsentiert sie dem Kunden aber so verdreht, dass dieser kaum eine Chance hat, wirklich zu verstehen, was er da zu sich nimmt.

Fazit:
Obwohl die Stevia-Lakritz wirklich gut schmecken, werde ich sie nicht mehr kaufen. Erst wenn Haribo diese lebensgefährdende Augenwischerei bei der Produktwerbung unterlässt und die Verbraucher seriös informiert, greife ich wieder zu.

Tipp: Wer sich die Stevia-Lakritz dennoch kaufen will, bekommt sie im Online-Shop von Haribo für 1,39€ (Stand 27.10.12).
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2016 2:40 PM CET


Dr. Oetker Finesse 2er Orangenfrucht, 33er Pack (33 x 12 g Packung)
Dr. Oetker Finesse 2er Orangenfrucht, 33er Pack (33 x 12 g Packung)
Preis: EUR 15,39

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne mich !!!!!, 22. Oktober 2012
Ich habe mir dieses Produkt gekauft, um meine Quarkspeisen damit leckerer zu machen. Da vorne auf der Packung "Aus frischen Orangen" und "für besonders natürlichen Fruchtgeschmack" steht, dachte ich, hier richtige geriebene Orangenschalen zu bekommen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe machte mich dann aber stutzig, und der Vergleich mit den hier bei Amazon angegebenen Inhaltsstoffen verwirrte mich noch mehr. Dann habe ich beim Einsortieren meines Einkaufs in den Küchenschrank noch ein ganz altes Tütchen Finesse von Dr. Oetker gefunden, das ein Mindesthaltbarkeitsdatum vom Mai 2008 hat. Jetzt war meine Verwunderung komplett. Deswegen möchte ich die drei verschiedenen Inhaltsstoff-Angaben hier mal vorstellen:

1)
Inhaltsstoffe auf der aktuellen Amazonseite (10/2012)
Aromatisierender Bestandteil: natürliches Orangenaroma. Weitere Bestandteile: Dextrose, Citrusschalen (Zitronen- und Grapefruitschalen), Tricalciumphosphat, färbendes Lebensmittel Paprikaextraktpulver, Ascorbinsäure, Sorbinsäure, L-Cysteinhydrochlorid, pflanzliches Öl, Ascorbylpalmitat, alpha-tocophérol.

Eigene Anmerkung:
Tricalciumphosphat entspricht E 341. Es wird zur Konservierung und als Trennmittel verwendet.

2)
Inhaltsstoffe auf der gerade im Supermarkt gekauften Tüte (10/2012)
Traubenzucker, zerkleinerte abgepresste Zitronenschalen, natürliches Orangen Aroma, färbendes Lebensmittel Paprikaextrakt, Antioxidationsmittel (E 300, E 304, E 307), Konservierungsstoff E 200, natürliches Aroma.

Eigene Anmerkung:
Damit man überhaupt vergleichen kann, habe ich die E-Nummern der angegebenen Zusatzstoffe im Internet rausgesucht.
E 200: Sorbinsäure
E 300: L-Ascorbinsäure (Vitamin C)
E 304: Ascorbylpalmitat
E 307: alpha-Tocopherol (Vitamin E)
Es handelt sich bei all diesen Zusatzstoffen um Substanzen, die zur Konservierung eingesetzt werden.

3)
Inhaltsstoffe auf der alten Tüte mit MHD 5/2008
30% brauner Zucker (Zucker, Zuckerrohrsirup), 29% Orangensaft und Orangenzellen getrocknet, 15% Traubenzucker, Maismehl, natürliches Aroma, Zucker, Trennmittel Tricalciumphosphat.

Meine Interpretation:
Auf den ersten Blick wirken die Inhaltsstoffe von Punkt 1 und 2 sehr unterschiedlich. Beim zweiten Punkt werden lediglich mehrere E-Nummern aufgeführt, während dem Kunden beim ersten Punkt mehrere kaum auszusprechende Chemikalien-Bezeichnungen um die Ohren gehauen werden. In beiden Fällen dienen die Angaben für den "durchschnittlichen" Endverbraucher wohl kaum dem besseren Verständnis dessen, was er sich da in seinen Quark rührt. Nachdem ich mich dann - dem Internet sei Dank - durch alle E-Nummern und chemischen Fremdwörter durchgewühlt hatte, stellte ich fest, dass die Angaben doch weitestgehend identisch sind. Einmal wird Dextrose verwendet, einmal Traubenzucker - beides meint das selbe. Bei Punkt 1 wird "Citrusschalen (Zitronen- und Grapefruitschalen)", bei Punkt 2 nur "zerkleinerte abgepresste Zitronenschalen" angegeben. In beiden Fällen ist von den Orangenschalen, die ich eigentlich dachte zu erwerben, NICHTS enthalten. Nicht ein Nanogramm. Dass im ersten Punkt Tricalciumphosphat angegeben ist, wohingegen es im zweiten Punkt fehlt, erscheint mir nicht so bedeutsam.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass bei den Punkten 1 und 2 keinerlei Orangenschalen enthalten sind, obwohl dem Kunden das Gegenteil suggeriert wird. Klar, wenn man genauer hinschaut, merkt man, dass das Produkt "natürliches Orangenschalen Aroma" heißt. Die Betonung muss wohl auf AROMA liegen, denn Orangenschalen sind definitiv keine drin. Geschickt gemacht und sicher keineswegs unabsichtlich. Wieso in einem Orangenschalen-Produkt tatsächlich aber Zitronenschale verwendet wird, erschließt sich mir nicht wirklich. Also bleibt festzuhalten, dass das einzige, was in diesem Produkt aus frischen Orangen gemacht ist, lediglich das Aroma ist. Krass gesagt, habe ich in diesem hübschen, bunten Tütchen eine Mischung aus Konservierungsstoffen gekauft, die lediglich mit Orangen-Aroma angereichert sind. L E C K E R ......

Dass das nicht immer so war, zeigt mein abgelaufenes Produkt. Gesüßt wurde vor etwa 5 Jahren nicht einfach nur mit einer großen Ladung Traubenzucker, sondern es kamen drei verschiedene Zucker zum Einsatz (brauner Zucker, Dextrose und "normaler" Haushaltszucker), was ein kompletteres und volleres Süßspektrum vermuten lässt. Und dann das wichtigste: Knapp ein Drittel des Produktes stammte tatsächlich aus "echten" Orangen. Na also, es geht doch!!! Oder genauer gesagt: es ging doch. Denn diese natürlichen Bestandteile hat Oetker inzwischen völlig entfernt. Ja tatsächlich, komplett und ersatzlos gestrichen!!! Scheinbar reicht ein Chemiecocktail auch, um die Kunden zufrieden zu stellen. Ist ja auch viel einfacher und billiger, als sich noch mit echten und verderblichen Lebensmitteln abzumühen. Unsere Geschmacksrezeptoren sind inzwischen durch das ganze künstliche Essen so sehr abgestumpft (die Bezeichnung L E B E N S-mittel verdienen diese Produkte nicht mehr), dass wir sowieso kaum noch in der Lage sind, ein natürliches und gutes Lebensmittel heraus zu schmecken.

Fazit:
Diese zufällige Entdeckung ist ein schockierendes Beispiel für die Entwicklung der letzten Jahre, in denen die essende Bevölkerung gezielt und systematisch getäuscht und von Kunstprodukten zunehmend abhängig gemacht wird. Wenn wir frische Orangenschalen nicht mehr von einem Chemiecocktail unterscheiden können, weil unsere Sinnesorgane so abgetötet sind, dann haben die Lebensmittelchemiker ein leichtes Spiel und können uns ihren ganzen künstlichen Mist andrehen. Aber ich mache bei diesem Spiel nicht mit. Solche Produkte kaufe ich nicht. Das ist die einzige Möglichkeit, sich als Endverbraucher gegen diese geschmacklichen Manipulationen zu wehren.

Hier habe ich eine gute Alternative gefunden, die zu 100% natürliche Zutaten enthält (97% geriebene Orangenschalen, 3% Orangenöl): Biovita Orangenschalen, gerieben 1 Packg. Keine Konservierungsstoffe, keine Rieselhilfen, keine Trennmittel, keine Farbstoffe, keine Emulgatoren, keine künstlichen Aromen - einfach nichts. Nur Orangenschalen. Also geht es ja doch!!!

Wer sich noch ein wenig ausführlicher mit der Frage befassen möchte, wie wir manipuliert werden, Dinge zu essen, die uns nicht gut tun, für den habe ich zwei Buchtipps:
1) Das Ende des großen Fressens: · Wie die Nahrungsmittelindustrie Sie zu übermäßigem Essen verleitet - · Was Sie dagegen tun können: Wie die Nahrungsmittelindustrie ... verleitet und was Sie dagegen tun können
2) Die Kohlenhydrat-Lüge: Was an den gängigen Ernährungslehren falsch ist

In diesem Sinne: Guten Appetit und viele Grüsse.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2013 5:10 PM MEST


Soehnle 65085 Küchenwaage FOOD CONTROL PLUS silber digital
Soehnle 65085 Küchenwaage FOOD CONTROL PLUS silber digital

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein einziges Ärgernis!!!, 4. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Anliegen war es, mein Ernährungsverhalten mal eine Zeit lang sozusagen "schwarz auf weiß" zu verfolgen, um zu sehen, ob ich irgendwelche Änderungen vornehmen sollte. Also entschied ich mich, eine Nährwertwaage anzuschaffen. Nach gründlichen Internetrecherchen fiel meine Wahl auf die Soehnle 65085. Kaufargument waren unter anderem die positiven Rezensionen, die umfangreiche Datenbank der Waage mit der Möglichkeit, eigene Artikel einzuspeichern und die abnehmbare Bedienkonsole (bei Soehnle "Terminal" genannt). Auch die Möglichkeit, die ermittelten Werte im Speicher abzulegen und zu summieren, um sich am Ende des Tages, der Woche oder auch einfach nur nach einer Mahlzeit die verputzten Nährwerte einzeln anzeigen zu lassen, klang praktisch und sinnvoll. Als letztes gab die schöne Optik der Waage dann den Ausschlag zum Haben-Wollen.

Soweit die Theorie. Leider sah die Realität dann aber ganz anders aus. Ich bin zwar kein totaler Technik-Freak, aber ganz doof nun auch wieder nicht. Also sollte es für eine Küchenwaage wohl noch reichen. Dachte ich jedenfalls. Ich habe zwei Nachmittage damit verbracht, die (wirklich gute und bebilderte) Bedienungsanleitung zu lesen und am Gerät umzusetzen. Ich machte etliche Testwiegungen, protokollierte die Daten, rechnete per Hand nach - und gab am dritten Tag schliesslich entnervt auf. Dies sind die Gründe:

1)
Um eine Messung vorzunehmen, muss man die Waage einschalten, indem man mit einem Druck von mehr als 300 Gramm länger als eine Sekunde auf den Glasteller drückt. Die Waage kann nicht manuell abgeschaltet werden. Außerdem muss man das Terminal einschalten, indem man es aufklappt. Wenn man dann ein Lebensmittel wiegt und danach ein zweites wiegen will, hat man genau 30 (!!!) Sekunden Zeit dafür, denn danach schaltet die Waage automatisch ab. Kein Witz!!! Was hier in der Werbung so angepriesen wird, ist ganz großer Mist. Dreht man sich nur einmal um, um die nächste Zutat oder einen Löffel oder sonst etwas aus dem Schrank zu holen, hat die wunderbare Abschaltautomatik schon wieder ihren Dienst geleistet - die Waage ist aus. Und man muss wieder von vorne anfangen: Mit einem Druck von mehr als 300 Gramm .... Sie merken an meiner Ironie, wie sehr mich dieses Wunderwerk der Technik schon genervt hat. Ich frage mich, wer so was konstruiert??!! Einschränkend muss ich erwähnen, dass diese 30-sekündige Zeitspanne nur bei unbelasteter Waage gilt. Ist die Waage belastet, also beim Zuwiegen (auch Tarawiegen genannt), gibt sie einem wenigstens 4 Minuten bis zum Abschalten. Das mag für einen einfachen Rührkuchen vielleicht noch reichen, aber ein komplexerer Koch- oder Backvorgang kann da schnell in Hektik ausarten. Ich will aber so schnell oder langsam kochen, wie es mir angenehm ist. Ich lasse mich doch von so einem Teil nicht hetzen. Warum kann dieses Gerät nicht einen ganz normalen An/Aus-Schalter haben??!! Von mir aus mit einer Batterie schonenden Abschaltautomatik nach einer halben Stunde, für den Fall, dass man einfach gar nicht mehr dran denkt.

2)
Das Terminal ist aus billigstem Plastik. Obwohl ich das Gerät vorsichtig ausgepackt habe, hatte ich kurz darauf schon einen dicken, tiefen Kratzer direkt auf der Vorderseite. Also, ein Qualitätsprodukt stelle ich mir anders vor. Ich kann mir lebhaft ausmalen, wie das Teil nach einigen Monaten im harten und schonungslosen Küchenalltag aussieht. Zumal man sich ja wegen der Abschaltautomatik dauernd beeilen muss und durch allzu sanften Umgang wertvolle Sekunden verliert. ;-((

3)
Das Terminal ist per Magnethalterung an der Waage befestigt. Man kann es abnehmen und zum Beispiel für längere Programmierarbeiten an einen bequemen Platz mitnehmen. Was auf den ersten Blick ganz praktisch klingt, erweist sich im Alltag dann aber schnell als ziemlich ungünstig. Mehr als einmal ist es mir passiert, dass sich das Terminal entweder beim Aufklappen oder beim Verschieben der Waage von dieser gelöst hat und beinahe runtergefallen wäre. Wenn man es dann auffangen will und schnell hinterher greift und gleichzeitig in der anderen Hand z. B. einen Topf mit heißem Öl hält - na dann ... Prost Mahlzeit. Um einigermaßen sicher zu hantieren, braucht man also beide Hände, was im normalen Kochbetrieb äußerst hinderlich ist. Wieso kann man das Terminal nicht mit einer Klick-Halterung oder einem Schnappverschluss o.ä. an der Waage befestigen??!! Selbst ein stinknormaler Klettverschluss wäre wahrscheinlich noch besser als diese schwache Haftung per Magnet.
Und noch ein weiterer Nachteil resultiert aus der abnehmbaren Bedieneinheit. Zumindest für diejenigen, die hin und wieder schon mal ein kleines bisschen vergesslich sind - so wie ich. Mir ist es mehrmals passiert, dass ich in die Küche ging, um etwas aus dem Kühlschrank zu holen und beim Anblick der Waage auf die Idee kam, das Produkt mal eben schnell zu wiegen. Das Terminal lag aber noch vom letzten Gebrauch im Wohnzimmer!!! Na klar, das ist meine eigene Blödheit, aber ich glaube nicht, das ich die einzige bin, der so ein Lapsus unterläuft. Und ohne das Terminal kann man mit der Waage tatsächlich absolut nichts anfangen. Nicht einmal einfaches Wiegen ist möglich. Ich fände es sinnvoller, wenn man an der Basis wenigstens ganz simpel wiegen könnte und das Terminal nur für die zusätzlichen Funktionen bräuchte. Aber Soehnle sieht das anscheinend anders.

4)
Das Abrufen von Lebensmitteln aus dem Speicher ist - selbst nach einiger Übung - zu zeitaufwendig. Es gibt zwei Möglichkeiten: Man kann entweder über die leicht antiquarisch wirkende Tastatur einfach auf gut Glück suchen, oder aber man sucht sich das Produkt zuerst aus dem beiliegenden Faltblatt (im handlichen DinA3-Format) raus und gibt es dann ins Gerät ein. Das ist angesichts mühevollen Bedienung der Tasten tatsächlich der schnellere Weg. Denn woher soll man wissen, ob das Frühstücksei unter E wie Ei oder doch eher unter H wie Hühnerei zu suchen ist? Oder ist das Glas Milch am Morgen unter M wie Milch zu finden, bei V wie Vollmilch, oder doch lieber unter K wie Kuhmilch? Auf dem Faltblatt finde ich das schneller als über die Tastatur. Bis ich am ersten Tag mein Mittagessen endlich eingegeben hatte, war es dann fast schon wieder Zeit fürs Abendessen. Aber das Grauen davor, mich erneut mit dem Terminal auseinandersetzen zu müssen, hielt mich von weiterem Essen zurück. Ob das damit gemeint ist, wenn es heißt, dass diese Waage beim Abnehmen hilft??!!

5)
Eine der Funktionen, die mich an dieser Waage gereizt haben, ist die Anzeige der Nährwerte pro Lebensmittel sowie das Summieren einer ganzen Tagesmenge. Leider funktioniert auch dies nicht wie erhofft. Dass die Nährwerte nur einzeln nacheinander und nicht in einer Gesamtübersicht angezeigt werden, kann man notfalls noch verschmerzen, auch wenn es natürlich nicht sehr übersichtlich ist. Aber was wirklich gar nicht geht, ist die Anzeige der summierten Werte. Man bekommt immer nur die aktuelle Summe für den jeweiligen Nährwert angezeigt, ohne die dazugehörigen eingetragenen Lebensmittel. Konkret heißt das, dass mir am Ende des Tages angezeigt wird, dass ich z.B. 100g Fett zu mir genommen habe, ohne dass ich sehen kann, welche Lebensmittel zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Das bringt im praktischen Alltag Probleme mit sich. Beispiel: Ich frühstücke Brot, Butter, Marmelade, Schinken, ein Ei und Kaffee mit Zucker. Die Daten speichere ich sofort ab. Dann an der Arbeit esse ich nur schnell ein paar Kekse und einen Schokoriegel. Weil ich keine Zeit habe, verschiebe ich das Eintragen ins Terminal auf später. Zum Mittagessen in der Kantine gibt es Knödel, Rotkraut und Fleisch. Den Eintrag in die Datenbank fange ich an, werde aber dabei gestört und muss unterbrechen. Und so weiter. Irgendwann am Abend sitze ich dann mit dem Terminal auf dem Sofa und will die Daten des Tages nachtragen. Aber wie war das nochmal? Frühstück hatte ich notiert, den eiligen Keks nicht, oder doch andersrum? Und beim unterbrochenen Eintrag des Mittagessens - wie weit war ich da gekommen? Um es abzukürzen: Alle diese Fragen lassen sich nicht beantworten, weil es nicht möglich ist, eine Übersicht der bereits eingetragenen Lebensmittel zu bekommen. Man tappt im Dunkeln. Es wird nur die Summe X der Nährstoffe angezeigt, aber man kann in keinster Weise nachvollziehen, aus welchen Produkten sich diese Summe zusammensetzt bzw. welche Produkte man schon eingegeben hat oder nicht. Das bedeutet, dass man dann doch immer noch nebenher eine handschriftliche Dokumentation führen muss, um nicht gänzlich den Überblick zu verlieren. Aber das kann ja nicht der Sinn einer solchen Hightech-Waage sein. Mit Zettel und Stift kann ich es wirklich günstiger haben.

6)
Soehnle preist die Datenbank mit 950 bereits gespeicherten Lebensmitteln sowie 50 freien Plätzen für eigene Eintragungen an. In meiner Naivität hielt ich das für ausreichend. Beim Eingeben meiner ersten drei Mahlzeiten fand ich dann außer Butter und Quark aber so ziemlich nichts und merkte, dass 950 Lebensmittel wohl doch nicht so arg viel sind. Schließlich fand ich im Internet eine Datenbank mit ca. 120000 Lebensmitteln .... Das ist VIEL!!!

7)
Und als letztes das entscheidende K.O.-Kriterium: Einige der angezeigten Werte schienen mir so wenig plausibel, dass ich per Taschenrechner nachrechnete. Dabei kam heraus, dass die Waage beim Errechnen der Tagessummen durchschnittlich 10-20% zu wenig anzeigt. Für eine solche Leistung braucht man nicht mal Zettel und Stift. Das kann man auch im Kopf überschlagen - und wird wahrscheinlich sogar noch genauere Werte bekommen. Das darf nicht sein. Im Falle von Diabetikern kann eine solche Ungenauigkeit schnell lebensbedrohlich werden.

Fazit:
Einen Stern gebe ich für die Optik der Waage. Sie sieht wirklich toll aus. Also, wer nur einen Hingucker in seiner Küche braucht, wird mit diesem Gerät viel Freude haben. Allen anderen rate ich von dieser Waage ab. Ich benutze sie jetzt nur noch zum ganz normalen Wiegen. Die Zuwiegefunktion ist ganz praktisch, aber das hätte ich auch für weniger Geld haben können. Zur Dokumentation, wie ich sie mir vorgestellt hatte, nutze ich jetzt die Seite von fddb. Die habe ich intuitiv in einem Bruchteil der Zeit verstanden, und sie liefert mir genau die Ergebnisse, die ich mir gewünscht habe.

Viele Grüsse.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2013 8:56 PM MEST


Das Ende des großen Fressens: · Wie die Nahrungsmittelindustrie Sie zu übermäßigem Essen verleitet - · Was Sie dagegen tun können
Das Ende des großen Fressens: · Wie die Nahrungsmittelindustrie Sie zu übermäßigem Essen verleitet - · Was Sie dagegen tun können
Preis: EUR 8,99

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben. Unfassbar. Skandalös. Erschütternd., 24. September 2012
Auf das Buch von Herrn Kessler bin ich eher zufällig gestoßen. Wegen des spannenden Titels habe ich sofort zugegriffen. Ich dachte, dass mich so einer der "üblichen" Ernährungsratgeber erwartet, in dem genau aufgeführt ist, welche Lebensmittel zu meiden sind und welche nicht - mit einem abschließenden Rezept-Teil, der dem Leser helfen soll, das neue Konzept schmackhaft in die Tat umzusetzen. Viele Bücher dieser Art habe ich schon gelesen, und sie scheitern meiner Meinung nach alle daran, dass es nicht wirklich klar ist, welche Ernährung tatsächlich gesund ist. Da gibt es so dermaßen viele unterschiedliche und sich widersprechende Meinungen, dass ich bei solcher Literatur inzwischen sehr vorsichtig bin.

Doch das vorliegende Buch hat mich angenehm überrascht, weil es einen ganz anderen Ansatz hat. Der Autor entlarvt die Methoden der Lebensmittelindustrie, mit denen Kunden dazu verführt werden, mehr zu essen als sie benötigen. Er zeigt in akribischer Kleinarbeit anhand unzähliger Studien auf, dass die heutige Ernährung sich immer weiter von Naturprodukten und naturbelassener Nahrung entfernt hat. Stattdessen werden den Menschen Lebensmittel vorgesetzt, die diesen Namen eigentlich gar nicht verdienen. Sie sind eher Produkte der Chemieküche, bei denen es gar nicht darum geht, uns halbwegs vernünftig zu ernähren - was auch immer das genau heißen mag. Vielmehr sollen wir durch raffinierte Kombinationen verschiedener Substanzen dazu gebracht werden, immer mehr und immer öfter zu bestimmten Produkten zu greifen. Hierzu ist den Machern laut Kessler jedes Mittel recht. Die Lebensmittelindustrie macht uns gezielt abhängig, indem sie uns Kunstprodukte mit suchterzeugenden Inhaltsstoffen vorsetzt. So wird die Menschheit ganz bewusst abhängig gemacht und - wie bei jeder Sucht - sukzessive zerstört. Die wirtschaftlichen Interessen stehen dabei im Vordergrund. Der Kunde soll kaufen, essen, kaufen, essen, kaufen, essen. Die Gesundheit bleibt dabei auf der Strecke bzw. wird in einem schleichenden Prozess dem schnöden Mammon geopfert. Das Gemeine daran ist, dass der essenden Bevölkerung dies oft erst klar wird, wenn es (fast) schon zu spät ist und nach jahrzehntelanger Chemienahrung der Organismus schon sehr gelitten hat. Sind wir doch mal ehrlich: Wer kann heutzutage noch einen diffusen Appetit auf alles Essbare von echtem Hunger unterscheiden, und wer kann bei einem bestimmten Sättigungsgefühl aufhören zu essen? Kaum jemand. Die natürlichen Sinne sind schon lange zum Schweigen gebracht. Sie geben uns keine verlässlichen Signale mehr, anhand derer wir wissen, was wir brauchen und was nicht und vor allem, wann wir genug haben.

An diesem Punkt setzt Herr Kessler mit seinem Buch an. In großer Ausführlichkeit erklärt er die Mechanismen, die uns in diesem ungleichen Kampf zum Opfer werden lassen. Es sind zunächst einmal ganz banale verhaltenspsychologische Grundlagen, die man in jedem Lehrbuch der Psychologie nachlesen kann. Außerdem macht er einen Ausflug in die Neurophysiologie, indem er Studien zitiert, die sich damit befasst haben, den Einfluss bestimmter suchterzeugender Substanzen auf den Gehirnstoffwechsel (und damit auch auf unser Verhalten) zu untersuchen. Keine Angst, das Buch ist trotzdem leicht verständlich geschrieben. Man muss nicht studiert haben. Herr Kessler hat also nichts wirklich Neues entdeckt, sondern er hat das bekannte Wissen unter einem bisher wenig beachteten Gesichtspunkt zusammengetragen. Deshalb gibt es an dieser Stelle auch gar keinen Diskussionsspielraum, es sei denn, man stellt die gesamte Verhaltenspsychologie incl. Neurophysiologie in Frage. Diejenigen Leser, die sich vielleicht verunsichert fragen, ob man den Theorien des Autors Glauben schenken darf, können also ganz beruhigt sein. Hier verbreitet nicht irgendein Spinner seine schrulligen Ideen, sondern es ist solides Basiswissen - angewendet auf den Bereich der Ernährung. Das wiederum ist eher ungewöhnlich. Und sehr mutig von Herrn Kessler.

Die Lebensmittelindustrie, die die Vorgänge des Hirnstoffwechsels schamlos für ihre eigenen Interessen ausnutzt, kann man (zunächst einmal) nicht ändern. Deshalb ist die logische Konsequenz, dass der Autor die Lösung dieses Dilemmas bei der Psychologie sucht. Genauer gesagt bei der Verhaltenstherapie. Dies sind leicht zu verstehende (aber schwer umzusetzende) Tipps, mit denen der Autor jedem Einzelnen Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Insofern erschreckt das Buch zwar, aber es hinterlässt nicht einfach nur einen ohnmächtigen Ärger über "die da oben", sondern es zeigt auch einen Weg auf, aus all dem rauszukommen. Und wie der Verhaltenstherapeut so schön sagt: Bewusstmachung ist der erste Schritt zur Veränderung. Und: Verändern kann man sowieso nur sich selbst. Wer dieses Buch gelesen hat, kann sich später nicht darüber beschweren, von all dem nichts gewusst zu haben.

Fazit:
Harter Tobak, aufrüttelnd, erschütternd, desillusionierend. Empfehlenswert für alle, die den Tatsachen gerne ins Gesicht sehen wollen. Allen anderen rate ich von diesem Buch unbedingt ab.

Viele Grüsse.

P.S. Achtung!!! Dieses Buch enthält KEINE Rezepte. ;-)))
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 23, 2016 2:41 PM CET


Cavalier Haselnuss-Creme mit Malitol (blaues Sortiment) - 200g Glas
Cavalier Haselnuss-Creme mit Malitol (blaues Sortiment) - 200g Glas
Wird angeboten von stevia-trade
Preis: EUR 4,95

36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn ich die Wahl hätte, würde ich das Original vorziehen, 18. September 2012
Ich habe diesen Schoko-Nuss-Brotaufstrich nicht bei Amazon gekauft (hatte ein günstigeres Angebot gefunden), aber ich möchte hier für Interessierte trotzdem meine Meinung zu dem Produkt mitteilen.

Zunächst einmal die Inhaltsstoffe, die der Anbieter den Amazonkunden leider vorenthält:
Süßstoff Maltit, pflanzliches Öl, Haselnüsse 13% , Magerkakaopulver, Magermilchpulver, Molkenpulver (Milch), Emulgator: Sojalecithin, Aroma. Bei der Zusammensetzung habe ich gleich den ersten Kritikpunkt: Der Hersteller süßt diesen Brotaufstrich mit Maltit. Dieses gehört chemisch betrachtet zur Gruppe der Polyole. Es ist vom menschlichen Organismus meistens nicht ohne Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall zu verstoffwechseln. Außerdem hat es mit einem Wert von 35 von allen Polyolen den höchsten glykämischen Index (GI). Der gilt zwar offiziell immer noch als niedrig, aber ich frage mich trotzdem, wieso diese Schokocreme nicht z.B. mit Xylit oder Erythrit gesüßt wird. Letzteres hat einen GI von 0 (!!!), außerdem 0 kcal und wird sogar in größeren Mengen in den allermeisten Fällen problemlos vertragen. Ich ziehe hierfür noch keinen Stern ab, aber leichter Unmut kommt dennoch auf.

Und jetzt die Nährwertangaben, die man ebenfalls nicht vom Anbieter erfährt. Man muss erst ein Glas kaufen, um darauf dann die Angaben zu erfahren:
Brennwert 499kcal
Eiweiß 6,8g
Kohlenhydrate 50g
Davon Polyole 39,6g
Davon Zucker 8,2g (davon Laktose: 7,7g)
Fett 36,6g

An dieser Stelle mein nächster Kritikpunkt: Nicht nur, dass der Verkäufer die Zusammensetzung und Nährwerte des Produktes dem Kunden nicht mitteilt, was ich schon nervig genug finde. In meinen anderen Rezensionen habe ich das immer wieder bemängelt. Dieser Anbieter aber verwirrt den Kunden dann auch noch mit einer Produktbeschreibung, die eindeutig nicht zu diesem Brotaufstrich gehört. Es geht um Extreme Whey Deluxe Protein, ein hochkonzentriertes Eiweißpulver für Sportler, die ein schnelles Muskelwachstum anstreben.

Wie der Verkäufer, so scheint auch der Hersteller dieser Schokocreme wenig daran interessiert zu sein, den Verbraucher über sein Produkt zu informieren. Die Schrift auf dem Glas ist so dermaßen winzig, dass ich eine Lupe benutzen musste, um überhaupt etwas erkennen zu können. Und selbst dann ist es immer noch anstrengend. So was kann ich einfach nicht ausstehen. Für diese schlechte bzw. fehlende Deklaration ziehe ich einen Stern ab.

Jetzt aber zum Eigentlichen, dem Inhalt des Glases. Beim Öffnen des Deckels und der Versiegelung schwappte mir erstmal eine Ladung Öl entgegen und versaute mein T-Shirt, Hose und Sofa. Auch hier hätte ich mir einen Hinweis vom Hersteller gewünscht, dass sich bei diesem Produkt das Öl oben absetzt. Nun gut, nach einer Stunde putzen und schrubben war ich dann soweit, mich wieder dem Glas zu widmen. Meine Laune war inzwischen etwas gesunken. Der Geruch des Aufstrichs ist sehr lecker, eigentlich wie die bekannte Nusscreme. Dann machte ich mich daran, das abgesetzte Öl wieder unterzurühren. Obwohl ich sehr vorsichtig zu Werke ging, schwappte mir nochmal ein wenig Öl über den Rand. Nach einigen Minuten hatte ich dann endlich eine halbwegs homogene Creme. Allerdings doch nicht so vollständig, wie ich dachte. Je mehr ich mich nämlich dem Boden des Glases näherte, um so trockener wurde die restliche Menge des Inhalts. Offensichtlich hatte ich doch nicht gründlich genug gerührt, obwohl ich mir sehr viel Mühe gegeben hatte, wirklich bis auf den Glasboden hinunter zu kommen. Wegen der Schwierigkeiten im Handling ziehe ich einen weiteren Stern ab.

Zum Geschmack: Ich testete erst mal einen Teelöffel pur. Im ersten Augenblick schmeckte es wie N......a. Doch im zweiten Moment wurden die Unterschiede deutlich. Von dem Maltit (der verwendete Zuckeraustauschstoff) fühlte sich die Creme ein wenig kühl im Mund an. Die Konsistenz ist nicht so klebrig und zäh wie bei dem berühmten Nussaufstrich. Einige Sekunden später fühlte sich das Produkt irgendwie leicht sandig an. Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll. Der Geschmack selbst war dann aber wirklich lecker. Beim nächsten Test auf Brot merkte ich dann fast keinen Unterschied mehr. Auf Eiweißbrot verzehrt kommt auf diese Weise ein leckeres und trotzdem akzeptables Frühstück auf den Tisch.

Fazit:
Für Low-Carbler eine gute Möglichkeit, nicht ganz auf einen süßen Brotaufstrich verzichten zu müssen. Im Großen und Ganzen ist der Geschmack gut, man kann sich dran gewöhnen. Den hohen Preis nimmt man dafür halt notgedrungen in Kauf. Da der Aufstrich einige sensorische Schwächen hat, macht es nicht sehr viel Spaß, das ganze Glas einfach so (ohne Brot) auszulöffeln. Bei N......a geht das besser. Naja, ist ja vielleicht gar nicht so schlecht. Ich wollte ja sowieso mein (Fr)essverhalten ändern und kleinere Mengen bewusster genießen. ;-)))

Viele Grüsse
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2015 7:34 PM CET


Body Attack Vitamin B-Complex, 100 Kapseln, 1er Pack (1 x 45 g)
Body Attack Vitamin B-Complex, 100 Kapseln, 1er Pack (1 x 45 g)
Wird angeboten von Fitness-Treff
Preis: EUR 10,90

20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlende Mengenangabe der Inhaltsstoffe und auch noch zu teuer - das geht gar nicht, 6. September 2012
Ich kann es einfach nicht ausstehen, wenn Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, ohne dass klar angegeben wird, was und vor allem wieviel drin ist. Es kann nicht Aufgabe des einzelnen Kunden oder Rezensenten sein, diese Informationen im Internet zu recherchieren, zusammenzutragen und hier publik zu machen. Das ist meiner Meinung nach der Job des Anbieters - es sei denn er bezahlt den Rezensenten dafür, was aber wohl kaum der Fall sein dürfte.

Über die Inhaltsstoffe erfährt man hier wenigstens noch etwas, aber über die Menge schweigt sich der Anbieter aus. Stattdessen verschwendet er Zeit und Platz damit, in blumigen Texten sein Produkt anzupreisen. Das mag ja auch ganz interessant sein, ist aber nicht das wirklich Relevante.

Wenn man dann über das Internet oder eine entsprechende Rezension die Mengenangaben endlich kennt, wird man schnell zu dem Schluss kommen, dass dieses Präparat ziemlich teuer ist. Eine Alternative sind z.B. die Kapseln von Ratiopharm: VITAMIN B Komplex ratiopharm Kapseln, 60 St Sie liegen preislich in etwa gleich wie die von Body Attack, haben aber bei fast allen Inhaltsstoffen die doppelte bis dreifache Menge pro Kapsel. Oder anders ausgedrückt ist Body Attack mehr als doppelt so teuer - und das bei wesentlich schlechterer Produktdeklaration.

Hier die Daten im einzelnen, Inhaltsstoffe pro Kapsel. In Klammern jeweils der Vergleichswert von Ratiopharm:

Vitamin B1 .......... 3,9mg (15mg)
Vitamin B2 .......... 4,5mg (15mg)
Vitamin B6 .......... 4,5mg (10mg)
Vitamin B12 ........ 3mcg (10mcg)
Pantothensäure ..... 18mg (25mg)
Niacin .................. 51mg (15mg)
Folsäure ........... 0,6mg (0,45mg)
Biotin ............. 0,18mg (0,15mg)

Fazit: Das können andere besser und günstiger. Deswegen meine Empfehlung: Preise vergleichen.

Viele Grüsse.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2013 12:42 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20