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Rezensionen verfasst von
G. Freund "Buchfreund" (Wien)
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Johannes Peregrinus: historischer Roman  (Mika Waltaris historische Romane)
Johannes Peregrinus: historischer Roman (Mika Waltaris historische Romane)
von Mika Waltari
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorgeschichte zu Waltaris Roman "Der dunkle Engel" erstmalig ins Deutsche übersetzt, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einer der bekanntesten und beliebtesten Romane Mika Waltaris ist "Der dunkle Engel", der die Eroberung Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453 schildert. Das vorliegende Werk "Johannes Peregrinus"bildet die Vorgeschichte dazu: Wir begleiten den jungen Johannes auf seinen Wanderungen durch Europa und werden Zeugen seines Ringens um das Unerreichbare auf zwischenmenschlichem und geistigem Gebiet. Wie Thomas Mann in seiner Josephs-Tetralogie, mit der Waltaris Roman in seinem literarischen Rang durchaus vergleichbar ist, hat der Autor die Form eines Entwicklungs-oder Bildungsromanes gewählt, der es ihm erlaubt, die ganze Fülle seines erstaunlichen historischen, theologischen und philosophischen Wissens vor dem Leser auszubreiten. Dabei gelingt es Waltari, auch komplizierte Probleme der Theologie und Philosophie auf vollkommene Weise in die Handlung zu integrieren und darüber hinaus auch noch auf gut fassliche Weise in natürlich wirkenden Dialogen darzubieten. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der durch die Türkengefahr veranlassten Unionsbestrebungen der Katholiken und der Byzantinisch-Orthodoxen auf den Konzilien von Basel, Ferrara und Florenz. Da unsere letzten Päpste neuerlich Versuche zur Wiedervereinigung der beiden Kirchen eingeleitet haben, ist es ganz besonders interessant und aktuell, sich mit den historischen Wurzeln dieser Bestrebungen vertraut zu machen.
Wie stets bei Waltari begegnen wir vielen äusserst lebendig, oft mit feiner Ironie geschilderten Charakteren und stehen im Bann einer von höchster Spannung erfüllten Handlung. Fast unbegreiflich, dass dieses Meisterwerk erst jetzt erstmalig ins Deutsche übersetzt worden ist, das aber nun in optimaler Form, ungekürzt und in glanzvoller Sprache.Wer Unterhaltung auf hohem Niveau sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient.


Michael, der Finne: oder des Michael Pelzfuß Jugend und merkwürdige Abenteuer, die er bis zum Jahre 1527 in vielen Ländern erlebt hat, von ihm selbst in zehn Büchern wahrheitsgemäß aufgezeichnet
Michael, der Finne: oder des Michael Pelzfuß Jugend und merkwürdige Abenteuer, die er bis zum Jahre 1527 in vielen Ländern erlebt hat, von ihm selbst in zehn Büchern wahrheitsgemäß aufgezeichnet
von Mika Waltari
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mika Waltari Michael der Finne - mitreißender historischer Roman, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mika Waltari hat neben seinem berühmten Sinuhe noch einige andere historische Romane verfasst, die ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter dieses Genres machen. Michael der Finne spielt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Der Titelheld und sein treuer Freund Antti verlassen ihre Heimat Finnland und reisen quer durch Europa, wo sie entscheidende historische Ereignisse miterleben und verschiedenen Persönlichkeiten wie etwa Karl V., Paracelsus, Thomas Müntzer und Martin Luther begegnen. Das von dem Wittenberger Reformator gezeichnete lebensvolle Portrait sowie die kurzgefasste Darlegung seiner Lehre sind in höchstem Maße überzeugend und müssten alle an der Geschichte der reformatorischen Bewegungen interessierten Leser ganz besonders ansprechen. Waltari profitiert hier von seinen profunden historischen Kenntnissen und seinem eingehenden Studium der Theologie und Philosophie.

Das Buch ist sehr umfangreich, aber von atemloser, nie nachlassender Spannung erfüllt. Deutschen Lesern war es bislang nur in einer brutal gekürzten und bearbeiteten Fassung zugänglich. Nunmehr wurde es aber von Andreas Ludden erstmals direkt aus dem Finnischen übersetzt, und zwar in klarer, eleganter Sprache, die das Werk wie ein deutsches Original wirken lässt.
Das Buch ist vom Verlag schön ausgestattet und auf besserem Papier gedruckt als dies heutzutage üblich ist. Wer niveauvolle, historisch und psychologisch bestens fundierte Unterhaltung sucht und nicht nur über die dargestellten Charaktere, sondern darüber hinaus auch über sich selbst neue Erkenntnisse gewinnen will, möge dieses Buch bestellen- er wird es nicht bereuen !


Marcus Antonius
Marcus Antonius
von Helmut Halfmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssige Biographie des Marc Anton, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Marcus Antonius (Gebundene Ausgabe)
Bereits im 2. Kapitel enthält Helmut Halfmanns Biographie des Marcus Antonius einen peinlichen Fehler: Hier wird zweimal ( und somit kein Druckfehler) Antaios, der fälschlich als Sohn des Herakles bezeichnet wird, als Stammvater der gens Antonia genannt. Wie jedes Schulkind aus der Lektüre von Schwabs Sagen des klassischen Altertums wissen müsste, war der libysche Riese Antaios ein Sohn des Poseidon, der von Herakles besiegt wurde, und zwar in einem oftmals in der bildenden Kunst dargestellten Kampf. Plutarch nennt Antonos als Namen des Ahnherrn. Eigentlich sollten auch Universitätslehrer wenigstens über Grundkenntnisse der antiken Mythologie verfügen.

Halfmann geht in seiner Arbeit von Hans Volkmanns These aus, die überwiegend negative Beurteilung des Marcus Antonius in den Quellen sei das Ergebnis augusteischer Propaganda. Merkwürdig, dass gerade Volkmanns wegweisende Kleopatra-Biographie, in der diese These entwickelt wird, im Literaturverzeichnis fehlt.
Gegen alle Quellenangaben vertritt Halfmann die Ansicht, Kleopatras intime Beziehung zu Antonius sei "eher ein Teil herrscherlicher Selbstdarstellung von beiden Seiten gewesen, als dass sie eine echte Gefühlswelt widerspiegelte." Diese Ansicht ist wohl eher originell als überzeugend.

Im übrigen ist das in recht schwerfälligem Stil verfasste Buch mit zahlreichen Informationen über minder bedeutende Zeitgenossen des Antonius überfrachtet, sodass es sich teilweise wie eine Sammlung von Exzerpten aus einer Prosographie liest. Dagegen werden dem Leser kulturhistorische Angaben, etwa über die Hofhaltung des Antonius und der Kleopatra, die durch die Familientradition des Plutarch gut bezeugt sind, vorenthalten.

In summa: ein recht trockenes, weitschweifiges Buch, das nicht die Qualität verschiedener anderer Werke über dasselbe Thema erreicht.


Nero: Der römische Kaiser und seine Zeit
Nero: Der römische Kaiser und seine Zeit
von Julian Krüger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bisher umfangreichste Biographie Neros in deutscher Sprache, 18. Februar 2014
Die vorliegende Biographie gibt enzyklopädische Auskunft über Nero und seine Zeit. Das Werk ist gewissenhaft aus allen vorhandenen Quellen gearbeitet, wobei die derzeit modische, maßlos überzogene Quellenkritik vermieden wird, die alle überlieferten Fakten als unglaubwürdig verwirft oder sie sogar nicht einmal erwähnt, wenn sie nicht der Lebenserfahrung eines deutschen Universitätslehrers entsprechen. Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert und obendrein in gutem Stil verfasst, der banale umgangssprachliche Wendungen vermeidet. Jedem, der sich für eine der unheimlichsten Gestalten der Weltgeschichte interessiert, kann diese Lebensbeschreibung, die in eine umfassende Darstellung der frühen Kaiserzeit eingebettet ist, bestens empfohlen werden . Nicht unerwähnt darf bleiben, dass das empfehlende Vorwort aus der Feder von Alexander Demandt, des derzeit führenden deutschen Althistorikers, stammt.


Interpretationen: Theodor Storm. Novellen (Reclams Universal-Bibliothek)
Interpretationen: Theodor Storm. Novellen (Reclams Universal-Bibliothek)
von Christoph Deupmann
  Broschiert
Preis: EUR 4,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nützliche Erläuterungen zu Storms Novellen, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Theodor Storm zählt zu den ganz wenigen deutschen Klassikern, deren Werke noch immer eifrig gelesen werden. Die vorliegenden Interpretationen einiger der bekanntesten Novellen des Dichters sind wohl in erster Linie für den Germanistikunterricht bestimmt, werden aber sicher allen Lesern von Storms Werken, die an einer vertieften Lektüre interessiert sind, reichen Gewinn bringen. Storm hat nichts geschrieben, das nicht von Interesse wäre und ein weiteres Bändchen mit Erläuterungen zu anderen Erzählungen des Dichters wäre durchaus willkommen. Viele von Storms Theman sind völlig zeitlos: Ich denke da etwa an die in dieser Publikation leider nicht interpretierte Novelle "Ein Bekenntnis", die das derzeit hochaktuelle Problem der Euthanasie behandelt.


Du graue Stadt am Meer: Der Dichter Theodor Storm in seinem Jahrhundert. Biographie
Du graue Stadt am Meer: Der Dichter Theodor Storm in seinem Jahrhundert. Biographie
von Jochen Missfeldt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,90

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Missfeldts missgünstige Storm-Biographie, 4. November 2013
"Als Charakter hat er mich verstört und vor den Kopf gestoßen"- so beurteilt ein gewisser Jochen Missfeldt den großen Dichter Theodor Storm. Ein derartiges Vorurteil ist nun wirklich keine günstige Voraussetzung für einen Biographen, der objektiv sein und seine Arbeit sine ira et studio verfassen müsste. Die mangelnde Objektivität ist leider auch der Kardinalfehler dieses Buches. Ständig werden Maßstäbe und Vorstellungen der Gegenwart für die Beurteilung von Storms Handlungen, insbesondere auf dem Gebiet der Erziehung seiner Kinder, herangezogen, was zu krassen Fehlurteilen führen muss und Storm überhaupt nicht gerecht wird, weil man ihn aus seiner Zeit heraus verstehen und nach den damals geltenden Maximen, beispielsweise für die Kindererziehung, beurteilen müsste.
Dazu kommen von Hybris und Beckmesserei erfüllte Urteile Missfeldts über Storms Werke, die verblüffen und zum Kopfschütteln veranlassen. So gilt etwa Storms berühmtes Gedicht "Über die Heide" ganz allgemeinzu Recht als ein Höhepunkt deutscher Lyrik. Nicht so für Missfeldt. Er schreibt doch tatsächlich: "Die Schwachstellen des Gedichts liegen im Abgeschmackten und im Klischee, die Storm hier reden lässt"- ein sprachlich misslungener Satz, der den Leser tatsächlich sprachlos macht. Überhaupt befremdet die Diktion des Buches durch einen für eine Biographie mit wissenschaftlichem Anspruch unangemessenen, angestrengt wirkenden poetisierenden Ton. Misseton versucht sich offenbar selbst (mit wenig Geschick) als Dichter. Es fällt auch auf, dass gerade Storms populärste Schöpfungen Pole Poppenspälerund Schimmelreiter nur sehr kursorisch behandelt werden.

Die vorliegende Biographie ist hauptsächlich aus den Briefen Storms und seiner Korrespondenten gearbeitet. Eigene Forschungen an den Stätten von Storms Wirken hat Missfeldt vermutlich kaum angestellt. Dazu kommt eine geradezu klägliche, lieblose Bebilderung, die den Informationswert des Bandes stark mindert.

Es gibt wesentlich bessere, informativere Arbeiten über Leben und Werk Theodor Storms als Missfeldts misslungenes Buch, dessen Lektüre vielfach verärgert. Wer wohl die positiven, im Stil einander so ähnlichen Rezensionen verfasst hat ?
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 27, 2014 9:31 AM MEST


Die Schöne Müllerin/auf dem Strom
Die Schöne Müllerin/auf dem Strom
Preis: EUR 15,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Junger Tenor am Beginn einer ganz großen Karriere, 8. April 2011
Schuberts "Schöne Müllerin" zählt zum Höchsten und Herrlichsten was wir an Liedliteratur besitzen und es ist daher begreiflich, dass Sänger der verschiedensten Stimmlagen diesen Zyklus interpretieren wollen.Natürlich klingt der Liederkreis am schönsten, wenn er, wie vom Komponisten vorgesehen, von einer Tenorstimme vorgetragen wird.

Der Tenor Daniele Behle, den ich schon mehrfach live auf der Opernbühne gehört habe, ist trotz seiner Jugend bereits ein hervorragender Interpret der tragischen Geschichte des Müllersburschen, der die Liebe einer schönen Müllerin gewinnt, von ihr wegen eines Jägers verlassen wird und seinem Leben im Mühlbach ein Ende macht. Behle verfügt über ein wunderschönes, an Fritz Wunderlich erinnerndes Timbre, eine glänzende, scheinbar mühelos erreichte Höhe und eine hervorragende Atemtechnik. Kein einziger Ton wird im Falsett ohne Stütze vorgetragen. Besonders hervorzuheben ist auch seine vorbildliche Wortdeutlichkeit. Dazu tritt seine tief empfundene Interpretation und wohl überlegte Dramaturgie: Die ersten Lieder werden volksliedhaft frisch dargeboten und nicht, wie es häufig geschieht,bereits von der Tragik des Endes überschattet und auch das letzte, in E-Dur stehende Lied wird nicht mit Pathos getränkt, sondern als schlichtes Wiegenlied interpretiert.Es wirkt dadurch umso ergreifender. Sven Bejelland ist ein Behle ein einfühlsamer Begleiter.

Diese "Schöne Müllerin" kann daher trotz größter Konkurrenz (zuletzt durch Jonas Kaufmann) ohne Einschränkung empfohlen werden. Beigegeben ist als höchst passende Ergänzunmg noch Schuberts wehmütiges, aus seinem Todesjahr stammendes Lied "Auf dem Strom", das im Konzertsaal leider selten anzutreffen ist, wohl weil es neben dem Klavier auch noch die Begleitung durch ein Horn erfordert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2012 7:11 PM CET


Der Sklavenaufstand des Spartakus: Was waren die Ursachen für den Ausbruch? Warum war es den Sklaven möglich, den Aufstand über drei Jahre zu halten und wie funktionierte die Versorgung des Heeres?
Der Sklavenaufstand des Spartakus: Was waren die Ursachen für den Ausbruch? Warum war es den Sklaven möglich, den Aufstand über drei Jahre zu halten und wie funktionierte die Versorgung des Heeres?
von Medea Conrad
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Niederlage, 10. Mai 2010
Schülerhafte Arbeit, die leider über eine Paraphrase der Quellen kaum hinausgeht. Erwartete nach dem pompösen Titel ganz anderes.


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