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Beiträge von pianomania
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Hilfreiche Bewertungen: 37

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Rezensionen verfasst von
pianomania (Berlin)

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Seite: 1
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Meistens alles sehr schnell: Roman
Meistens alles sehr schnell: Roman
von Christopher Kloeble
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Ampelgrün, 12. Juni 2012
MEISTENS ALLES SEHR SCHNELL hat alle Ingredienzen, die ein gutes Buch ausmachen: Es ist nah an kollektiv nachvollziehbaren Gefühlen, erzählt von Familie, von Gemeinschaft, von Liebe und vom Anderssein (also alles das, was die Welt im Innersten zusammenhält) und ist doch zugleich "exotisch" genug in seiner Thematik und (im positivsten Sinne) "schrullig" genug in der Darstellung seiner Charaktere, um bekannte Erzählschablonen zu sprengen und eine ganz eigene Note zu setzen, die nachhaltige Spuren im Lesergedächtnis zu hinterlassen vermag. (Ich selber ertappte mich jüngst dabei, auf der Straße grüne Autos zu zählen.) Was das Buch mir ans Herz hat wachsen lassen ist sein Humanismus, der hinter allen Untiefen hervorschillert, ohne sich in angestrengter political correctness zu verfangen. Und so bedeutet MEISTENS ALLES SEHR SCHNELL für mich eine wahre Trouvaille, die man dank des Erzähltempos Kloebles zwar schnell verschlingen (und - DANKE, dtv! - aufgrund der mit großzügigen Zeilenabständen und guter Schriftgröße gesetzten Ausgabe auch grafisch angenehm lesen), nicht so schnell aber wird vergessen können.


Franz Liszt: Visionär und Virtuose
Franz Liszt: Visionär und Virtuose
von Jan Jiracek von Arnim
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit im Liszt-Jahr, 1. August 2011
Es überrascht nicht, dass im Liszt-Jahr 2011 (200. Geburtstag...) eine ganze Reihe von Publikationen zum Komponisten auf den Markt geworfen werden - Jubiläen werden ja gerne ausgeschlachtet. Weil mich Liszt persönlich interessiert - sowohl als Komponist als auch als Person (laut eines Artikels, der kürzlich in "Die Welt" stand, immerhin der "Lord Gaga" des 19. Jahrhunderts) - habe ich mich daran gemacht, all die neue Lektüre zu sichten, darunter auch das Buch von Hilmes und die "Lebensreise" von Tötschinger. Aber ich muss sagen, dass "Visionär und Virtuose" mir am besten gefallen hat. Vor einigen Jahren habe ich den Autor bei einem Konzert in der Philharmonie hier in Berlin gehört (ein wirklich unvergesslicher, grandioser Abend!), und ich bin sehr beeindruckt, dass von einem ausübenden Pianisten so eine spannend geschriebene Biographie vorgelegt wurde. Er schreibt flüssig und weiß, wie man ein Buch packend aufbaut (das Buch beginnt z.Bsp. mit dem Tod Liszts und macht dann erst den Schritt zurück zu seinen jungen Jahren). Mir hat besonders gefallen, dass es kein "Klavier-Buch" für Fachleute ist, obwohl hier ein Pianist schreibt - dass aber zu spüren ist, dass sich hier jemand nicht nur geistig gründlich mit der Materie auseinander gesetzt hat, sondern sie auch künstlerisch-sinnlich verinnerlicht hat. Das macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem, wie ich finde, und ich kann es wärmstens als Einstieg in die Lisztwelt empfehlen!


Davidsbündlertänze, Concert sans orchestre
Davidsbündlertänze, Concert sans orchestre
Preis: EUR 14,19

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pollinis Schumann, 17. Januar 2003
Florestan hätte sein Vergnügen gehabt: der etwas ungestümere des von Schumann erfundenen Autorenduos der Davidsbündlertänze hat in Pollini einen Seelenverwandten gefunden. Der nicht mehr ganz so junge Italiener wirbelt mit jugendlicher Frische durch die Tänze, oft mit ungewohnt schnellen Tempi, denen Pollini jedoch immer meisterhaft Herr bleibt.
Bedauerlich ist, daß Pollini mit eben dieser Frische oft auch durch die lyrisch-gesanglichen Passagen von Florestans empfindsamen Gegenbild Eusebius getanzt ist. Oft kommt Pollini hier nicht 'Aus der Ferne", wie es in einem der 18 Tänze verlangt wird, sondern steht schon unmittelbar vor der Tür. Daß ein 'schmelzender, bis ins tierisch gehende Ausdruck der Sinnlichkeit", wie Schiller einmal vom Pathos in der Musik sprach, nicht nur bei Schumann unpassend ist hat weitverbreiteten Zuspruch gefunden. An den Stellen jedoch, an denen Pollini die melodischen Sangesperioden oder Stimmlinien, die etwa in Wilhelm Kempffs Interpretation der Davidsbündlertänze so behutsam ausbalanciert sind, nicht ausreichend zeigt, läuft er Gefahr, daß die Musik etwas von ihrer Intensität einbüßt.
Auch im 'Concerto sans Orchestre" (eine Frühfassung der 3.Sonate) unterdrückt Pollini jegliche Sentimentalität und überzeugt mit technischer Brillanz. Sehr freizügig macht er hier vom Pedal Gebrauch, das manchmal die Klangfarben ein wenig verwischt. Pollini spicht jedoch stets seine eigene Sprache und hat mit dieser Aufnahme eine durchaus überzeugende Interpretation vorgelegt.

Ab und an sind auf der Aufnahme ein paar störende Nebengeräusche zu hören (Klavierhocker?).


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