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Beiträge von Walter Imlenz
Top-Rezensenten Rang: 358.348
Hilfreiche Bewertungen: 80

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Rezensionen verfasst von
Walter Imlenz

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Ain't That Good News
Ain't That Good News

1.0 von 5 Sternen Üble Geschichte, 15. September 2016
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Rezension bezieht sich auf: Ain't That Good News (MP3-Download)
Was hier als MP3 des Albums verkauft wird, ist nur die Hälfte! - Daher so preiswert. - Vielleicht deuten die Buchstaben LR das an.


7 Classic Albums Plus
7 Classic Albums Plus

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorsicht - "Enhanced Sound Quality", 27. Juli 2015
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Rezension bezieht sich auf: 7 Classic Albums Plus (Audio CD)
"Enhanced Sound Quality" heisst u. a. Pseudostereo und zusätzlicher Hall. - Besonders bei den ältesten Sachen ist deswegen die Geniessbarkeit beeinträchtigt (für mich jedenfalls). - Nichts gegen George Jones, aber das hier kann ich trotz des günstigen Preises nicht empfehlen.


Die Woge
Die Woge
Preis: EUR 1,02

4.0 von 5 Sternen Jugendwerk eines Hochtalentierten, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Woge (Kindle Edition)
Seekriegsgeschichten von einem Autor, der das geschilderte Millieu kennt (sehr empfehlenswert auch sein Erinnerungsbuch "Als Mariner im Krieg"). - Die meisten sind clever um Gegensätze herum konstruiert (Freiwilliger und Gleichgültiger, Soldaten und Zivilisten, schöne reiche Frau und blinder Matrose, usw.) und laufen auf eine - häufig tödliche - Pointe zu. Gelegentlich klingt naiver Patriotismus durch, am Ende Überdruß. - Insgesamt nicht perfekt, mitunter ärgerlich, aber zwei oder drei Geschichten sind Meisterstücke.


Alexander in Babylon
Alexander in Babylon
Preis: EUR 0,00

3.0 von 5 Sternen Nicht genug, 18. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Alexander in Babylon (Kindle Edition)
Beeinflusst durch Flauberts "Salambo" behandelt der Autor die letzte Lebensphase Alexander des Grossen. Die Handlung (sehr kurz gefasst): Umgeben von seinen brutalen und emotional labilen Soldaten erleidet Alexander im verführerisch-giftigen Asien nach dem Tode seines einzigen Freundes eine Sinnkrise, die ihn über zwei wichtige Dinge aufklärt: a) dass er keine Freunde mehr hat und b) dass der Ruhm eines Eroberers nichts gegen seine Sterblichkeit hilft. - Drei Punkte, weil das Buch nicht langweilt.


Spuk
Spuk
Preis: EUR 0,00

5.0 von 5 Sternen Ein "Trip", 18. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Spuk (Kindle Edition)
Vor diesem Buch hatte ich Klabund im Verdacht der Leichtgewichtigkeit, doch "Spuk" erwies sich als positive Überraschung: Ein tuberkulosekranker Dichter, der sich am Tode einer Frau schuldig fühlt, erleidet während einer Kabarett-Vorführung einen Blutsturz. - Die nachfolgenden Ereignisse gestalten sich als surrealer Wirbel, in dem sich Fieberträume, Wahnsinn und Wirklichkeit in expressionistischer Manier vermengen, bis sich der Protagonist im sozialen Elend des Berlins von 1921 wiederfindet. - Abgesehen von einem kurzen Vorspiel in der Unterwelt, das wenig beiträgt, sehr packend.


Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau
Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebensdauer Kindle, 16. Juli 2014
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Ich besitze meinen Kindle 4 seit Anfang Oktober 2011. - Vor einigen Monaten war der Akku gelegentlich etwas schneller leer als erwartet, zur Zeit (Juli 2014) hält er nur noch ca. 2 Tage, weswegen ich mich nach einem Ersatz umsehe. - Ansonsten ist das Gerät noch funktionstüchtig (abgesehen davon, dass die linke Taste zum Vorausblättern etwas schwerer reagiert) und das Display kratzfrei, obwohl ich nie eine ordentliche Hülle hatte.

Ich habe das Gerät oft benutzt, ich denke im Schnitt alle zwei Tage. - Dies alles zur Orientierung, falls sich jemand fragt, wie lange so ein Ding hält.


Die Wohlgesinnten
Die Wohlgesinnten
Preis: EUR 13,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschenkt, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wohlgesinnten (Kindle Edition)
Vielleicht schwebte dem Autor die "Blechtrommel" vor, als er seinen Helden konzipierte (eine monströse Zeit spiegelt sich in den Augen eines Monstrums). Doch das Monstrum Aue - ein inzestuöser, scheinhomosexueller und in seinen Erinnerungen äußerst exhibitionistischer Schöngeist - ist weder originell noch glaubwürdig. - Es hätte ein gutes und psychologisch lehrreiches Buch werden können, wenn diese Figur einfach als gebildeter Durchschnittsdeutscher angelegt worden wäre, der nach und nach in die Rolle des Völkermörders hineinwächst. - Der Tabubruch - die Schilderung aus Tätersicht - war nötig, aber nicht auf diese Weise.

Literarisch m. E. wertlos, verschafft das Buch eine Art Panorama-Überblick über das ungeheuerliche Geschehen. - Der Preis, den man dafür zahlt, ist ein permanenter Wechsel aus Angewidertsein durch die fiktiven Perversionen und "Privatmorde" des Erzählers und Entsetzen über das historisch reale Grauen. - Das Buch ist lesbar, aber wer noch nie ein Buch über die Details des Holocaust gelesen hat, sollte nicht unbedingt mit diesem hier beginnen.


Cow Palace 1986
Cow Palace 1986
Preis: EUR 17,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans, 16. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Cow Palace 1986 (Audio CD)
Die Soundqualität liegt unter der der offiziellen Livealben, aber noch deutlich oberhalb der Schwelle, an der ein Genuss schwierig wird. Einige der gespielten 80ger Songs, die schon als Studioversionen schwach waren, sind es hier ebenfalls. - Ich gebe dennoch vier Punkte, weil vollelektrische und "fetzige" Versionen von "Drive Back", "Mr. Soul" und "Opera Star" enthalten sind, sowie eine Version von "Prisoners", die (jedenfalls für mich) besser rockt als die auf "Year of the Horse". - Und die Versionen von "Cortez" und "Hurricane" sind nicht schlechter gespielt als die bekannten Liveversionen. - Viel Musik für 18 EUR, wenn auch mehr für Fans als für Einsteiger. - Als Fan bin ich sehr dankbar.


Alle Menschen sind sterblich
Alle Menschen sind sterblich
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne, 6. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Alle Menschen sind sterblich (Kindle Edition)
Ich würde mich nicht wundern, wenn der Drehbuchautor von "Highlander I" Beauvoirs Roman gekannt hätte: Das Buch beschreibt die in den 30gern angesiedelte Begegnung zwischen der narzistischen Schauspielerin Regine und dem unsterblichen Fosca, der bereits seit dem 13. Jahrhundert auf der Welt ist. Fasziniert von dem Gedanken, dass sie und ihr künstlerischer Ruhm im Gedächtnis dieses Mannes unendlich fortleben könnten, bemüht sie sich, den über die Jahrhunderte völlig gleichgültig gewordenen Fosca wieder zum Leben zu erwecken und an sich zu binden. - Dieser erzählt ihr seine Geschichte:

Als Fürst eines (fiktiven) mittelalterlichen italienischen Stadtstaates erhält Fosca die Möglichkeit, sich mittels eines mysteriösen Trankes unsterblich zu machen. Begeistert über die Aussicht auf ein politisches Wirken, das nicht wie bei seinen Vorgängern durch ein Attentat abrupt beendet werden kann, trinkt er den Trank und herrscht, mit unbegrenzter körperlicher Selbstheilungskraft ausgestattet, jahrhundertelang. Nachdem er festgestellt hat, dass seine Politik an überregionalen Faktoren scheitert, über die er als italienischer Kleinfürst keine Kontrolle hat, beschließt er ca. 1500 sein Wirkungsfeld zu erweitern und schließt sich dem Ratgeberstab des römisch-deutschen Kaisers Maximilian an, in der Hoffnung, aus dem Hintergrund die gesamte Welt beherrschen zu können. Für dessen Nachfolger, den sympathisch dargestellten Karl V. (Luthers Kaiser) wird er tatsächlich zum Hauptratgeber, muss jedoch in dieser Rolle feststellen, dass seine Weltbeglückungspläne unvorhergesehene Nebenwirkungen haben:

So führt der Import von Edelmetallen aus der Neuen Welt nicht etwas zu einer Besserung der Lage der Bevölkerung in Europa sondern zu Inflation und Staatsverschuldung. Ausserdem kollidiert sein Konzept einer wohltätigen Diktatur unter dem Zeichen der Vernunft mit der religiösen Aufgeputschtheit der Zeit und ihrer Entdeckung des Gewissens der Einzelnen. - Am Ende zieht sich sein Werkzeug Karl, belastet von den in Amerika an der Urbevölkerung verübten Grausamkeiten und der Erfolglosigkeit seiner Politik in Europa (die nur brennende Scheiterhaufen hinterlässt, ohne die von Karl beabsichtigte religiöse Einigung zu bewirken), in die Abgeschiedenheit zurück.

Foscas Optimismus ist gleichfalls beschädigt, und er hat gemerkt, dass er sich als Unsterblicher den normalen Menschen (die er leben und sterben sieht) immer weiter entfremdet. Ausserdem zeigt sich, dass gerade die Menschen, die er liebt, ihr Leben durch die Tatsache entwertet fühlen, dass es von einem Unsterblichen gesehen wird. - Diese Desillusionierung setzt sich über eine Reihe weiterer historischer Stationen fort, bis Fosca in einen Zustand totaler Antriebslosigkeit geraten ist. Die hundert Jahre vor der Begegnung mit Regine hat er größtenteils schlafend oder in einer Irrenanstalt verbracht ...

Wenn man diese Handlungsbeschreibung liest, sollte man annehmen, dass es sich um ein sehr lesbares Buch handelt. - Leider ist das nicht der Fall. Der ganze erste Teil, in dem das Verhältnis von Regine und Fosca beschrieben wird, wird von einem aufdringlich wiederholten (philosophisch bedeutsamen) Motiv des Anblickens und Angeblicktwerdens ruiniert, ausserdem erscheint Regine als unrealistisch übertriebene Karikatur einer selbstverliebten Frau (der man aus diesem Grunde auch ihre Unwiderstehlichkeit nicht glaubt). - Mit dem Beginn von Foscas Erzählung wird das Buch etwas fesselnder, doch auch hier bleiben die meisten Figuren blass und schemenhaft. Die politischen Verwicklungen werden zu summarisch wiedergegeben, insbesondere die Kleinkriege zwischen den italienischen Stadtstaaten, und Beauvor hält es selten für nötig Jahreszahlen zu nennen. Zu viel historisches Wissen wird beim Leser vorausgesetzt. Zeitliche Sprünge und Rückblenden erfolgen unvermittelt und für den Leser verwirrend. - Vielleicht hätte das Werk durch größere Länge gewonnen.

Ich liebe Beauvoirs autobiographische Schriften und kann sie jedem empfehlen. Hier jedoch war ich erleichtert, als ich das Buch abgeschlossen hatte.


Hypatia
Hypatia
Preis: EUR 0,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mord in Alexandria, 27. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hypatia (Kindle Edition)
Kaiser Konstantin machte das Christentum zur Staatsreligion des Römischen Reiches, und ab da waren alle Römer eben Christen! - So war es natürlich nicht. Tatsächlich dauerte es nach Konstantin noch mehr als hundert Jahre, bis Jupiter und seinesgleichen endgültig in die Kunst verbannt waren. Mauthners Roman dreht sich um historische Ereignisse dieser Übergangszeit: Im Zuge von Reibereien zwischen dem örtlichen Bischof und der weltlichen Gewalt kam es im ägyptischen Alexandria zu Pogromen gegen Juden und Heiden und eine u. a. wegen ihrer Schönheit bekannte heidnische Philosophin namens Hypatia wurde vom christlichen Pöbel, womöglich auf Betreiben der Kirche gelyncht.

Mauthners Roman von 1892 behandelt Hypatias Leben und Sterben mit grosser dichterischer Freiheit. Da das kirchliche Christentum dabei nicht besonders gut wegkommt, schaffte es der Roman, dass von den katholischen Kanzeln gegen ihn gepredigt wurde (wie aus einem Jahrzehnte später angefügten Nachwort Mauthners hervorgeht), wobei man sich besonders an einer drastisch überzogenen Schilderung des Eremitenwesens in der ägyptischen Wüste störte, die zu den stärksten Passagen des Buches gehört.

Das Buch ist nichts weniger als ein Meisterwerk - letztendlich bleibt die Bedeutung Hypatias für den Leser zweideutig, wobei man den Eindruck gewinnt, dass Mauthner wirklich nicht genau wusste, was er mit der Figur anfangen soll: Steht sie positiv für Philosophie und freies Denken? Oder negativ für eine lebensfeindliche Verdrängung der eigenen Sexualität (letzteren Aspekt hat sie mit Flauberts Salambo gemein, wie auch eine halbbewußte Sehnsucht nach einem kräftig gebauten Barbaren)? - Gelegentlich stören auch Anachronismen und ein etwas aufdringlicher Vogel (ein zahmer Marabu), der Hypatia als eine Art Genius durch ihr Leben begleitet und mit ihr stirbt.

Dennoch empfehle ich dieses Buch. Es ist spannend, besonders in der zweiten Hälfte, wenn die Ereignisse auf die Katastrophe zusteuern, und es vermittelt ein lebendiges Bild der frühbyzantinischen Zeit und ihrer Konflikte. - Trotz gelegentlicher Irritationen ein Lesevergnügen.


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