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Das Cassandra-Projekt: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Das Cassandra-Projekt: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Jack McDevitt
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Vorbereitung auf den Ruhestand ?, 11. Januar 2014
Jack McDevitt ist seit jeher einer meiner Leib- und Magenautoren, da er, wie ich das vor einigen Jahren schon einmal beschrieb, so wunderschön unaufgeregt SF-Romane schreibt. Unaufgeregt heißt für mich in diesem Fall, dass in seinen SF-Romanen es nicht immer um opulente Raumschlachten geht und dass die Spannung nicht immer über dem Maximum liegt. Das Tempo sowie der Erzählstil sind meist etwas gemächlicher. Das tat den bisherigen Geschichten aber niemals irgendwelchen Abbruch – im Gegenteil.

Im Roman „Das Cassandra Projekt“ hingegen, scheint mir, wurde doch ein wenig viel auf die Bremse gedrückt.

Hört sich doch zunächst die Ausgangslage erstmal ziemlich interessant an: Im Jahre 2019 machen Gerüchte die Runde, dass nicht Apollo 11 mit Neil Armstrong die ersten Menschen auf dem Mond waren, sondern dass es schon vorher zwei Mondmissionen gegeben haben könnte. Niemand kann sich jedoch vorstellen, warum das verschwiegen worden sein sollte, weswegen es gerade von offizieller Seite nur Dementi gibt. Dennoch verdichten sich die Gerüchte weiter…

Zunächst wird hauptsächlich der Fokus auf den NASA-Sprecher Jerry Culpepper gelegt. Es wird erzählt, wie er das erste Mal mit den Gerüchten konfrontiert wird, wie er versucht heraus zu finden, was dahinter steckt, wie er bemerkt, dass die NASA und die Regierung etwas vertuschen will und er schließlich kündigt, um letztlich beim Privatunternehmer Bucky Blackstone zu landen, der einen privaten Mondflug plant.

Die Langsamkeit, mit der Culpepper den Gerüchten nachgeht, ist schon fast enervierend langsam, oftmals werden die Misserfolge sogar mehrfach wiederholt, bis es schon fast an Langeweile grenzt. Ebenso werden Seiten darauf verschwendet, bis Culpepper nach seiner Kündigung endlich bei Blackstone landet, obwohl er a) bereits ganz zu Anfang ein Job-Angebot von diesem bekommt und b) Blackstone sich mehrmals erkundigt, ob Culpepper nicht bei ihm anfangen möchte – nur, als die halbe Welt weiß, dass Culpepper nicht mehr bei der NASA ist und ihm Angebote unterbreitet, da hört man von Blackstone plötzlich nichts mehr.

Ebenso wird die Suche nach der Enthüllung des Geheimnisses, die auf der einen Seite von Blackstone und auf der anderen Seite vom amerikanischen Präsidenten durchgeführt wird, mit genau der gleichen Langsamkeit beschrieben. Oftmals hatte ich das Bedürfnis den beiden Autoren zuzurufen: „Nun kommt doch endlich mal zum Punkt.“

Vielleicht liegt auch genau da das Problem. McDevitt wird hier als erster von zwei Autoren angegeben, der zweite ist der mir bis dahin völlig unbekannte Mike Resnick. Bei solchen Kombinationen besteht ja leider oft die Annahme, dass der bekannte Autor sich zurückziehen will und den Staffelstab an einen jungen Autor seiner Wahl übergeben möchte. Hier entsteht sogar der Eindruck, dass der größte Teil des Buches von Resnick geschrieben wurde, zumal die bisherigen Romane McDevitts weit mehr in der Zukunft spielten als dieser hier.

Lediglich im letzten Viertel des Buches, als man endlich auf dem Mond gelandet ist und die Enthüllung kurz bevor steht, wird das Buch ein wenig besser. Am Ende konnte ich sogar verstehen, warum das Geheimnis verschwiegen wurde.

Dennoch bleibt mir leider nichts anderes übrig, als festzustellen, dass dieses Buch das bisher schlechteste ist, auf dem McDevitt als Autor steht. Schade …


Böser Wolf: Kriminalroman (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 6)
Böser Wolf: Kriminalroman (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 6)
von Nele Neuhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele bösen Menschen im "Bösen Wolf", 3. Januar 2014
„Böser Wolf“ ist der sechste Roman von Nele Neuhaus um die beiden Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Wie immer empfehle ich an dieser Stelle, wer die Geschichten um die beiden Kommissare aus Hofheim erleben möchte, dem sei angeraten die Bücher in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Zwar sind die einzelnen Fälle in sich abgeschlossen, aber die privaten Geschehnisse um die beiden Hauptfiguren sowie die in der Kripo Hofheim bauen aufeinander auf.

Dass ich bereits zum sechsten Roman von Nele Neuhaus‘ Ermittlerteam gegriffen habe, zeigt, dass ich nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch sämtliche anderen Charaktere in den Büchern lieb gewonnen habe. Es ist ein angenehmes Gefühl, wenn man die ersten Seiten des neuen Romans durchliest und sich ganz von selbst plötzlich wieder wie „zu Hause“ fühlt. Man kennt die Personen, die Gegenden, die Beziehungen untereinander.

Da taucht dann plötzlich ein recht unbeliebter Kollege wieder auf, von dem man dachte, man sei ihn bereits losgeworden, während das Team um von Bodenstein und Kirchhoff gleich mehrere scheinbar hoffnungslosen Fälle aufklären müssen. Wochenlang tappt man bei der Kripo in Hofheim völlig im Dunkeln, es kommen neue Fälle hinzu, bei denen man zunächst ebenfalls keinen Anhaltspunkt findet.

Wie sich dann aber plötzlich alle neuen Fälle, die man gerade bearbeitet, zu einem Fall zusammen weben, ist nicht nur spannend, sondern auch sehr geschickt geschrieben. Dass nicht nur nebenbei auch noch das Thema Kindesmisshandlung ausführlich behandelt wird, gibt dem Roman auch noch das zusätzliche Plus mit auf den Weg.

Das, die real existierenden Städte und Gegenden und die immer glaubhaft agierenden Personen lassen die Romane von Frau Neuhaus fast wie reale Geschehnisse wirken, obwohl man gleichzeitig hofft, die Geschichten habe sich die Autorin nur ausgedacht; die Kriminalfälle sicherlich, doch das Thema Kindesmissbrauch ist leider sehr real.

Klare Leseempfehlung für alle, die die alten fünf Romane bereits kennen und ebenfalls für alle, die das noch nicht tun, jedoch nicht ohne Band 1-5 vorher zu genießen.


Nachricht von dir
Nachricht von dir
von Guillaume Musso
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das soll ich lesen?, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nachricht von dir (Broschiert)
„Lies doch mal dieses Buch hier.“

Meine Frau reicht mir Guillaume Musso’s Roman „Nachricht von dir“. Ich schaue mir mehr als skeptisch das Cover an. „Das ist nicht dein Ernst, oder?“ antworte ich ihr spontan. „Doch, das habe ich von deiner Schwester geliehen. Das könnte dir auch gefallen.“ Ich drehe das Buch auf den Rücken und lese, was dort steht. „Zwei vertauschte Handys – zwei verbundene Schicksale“. Ich werde immer skeptischer. „Ein Liebesroman?“ Meine Frau bleibt hartnäckig. „Das ist kein richtiger Liebesroman, eher ein Thriller. Lies es doch einfach mal.“

Immer noch mehr als skeptisch willige ich ein und stellte das Buch erstmal ins Buchregal für ungelesene Bücher. Vor einer Woche holte ich es wieder hervor und beschloss, das Buch als erneutes Experiment anzusehen und mich mal wieder aus meiner Lesewelt in die Welt der vermeintlichen Frauenbücher zu begeben. Meine letzten Ausflüge mit Diana Gabaldon und Stephenie Meyer habe ich schließlich auch nicht bereut.

Am Anfang begann der Roman genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwei Fremde treffen sich zufällig am Flughafen, vertauschen dabei ihre Handys und giften sich zunächst an, als sie danach das erste Mal miteinander kommunizieren. Frei nach dem Motto, was sich neckt, das liebt sich, werden die zwei sich schon bekommen, dachte ich und sah meine Befürchtungen mehr als berechtigt, dass dies keiner der besseren Ausflüge außerhalb meiner Lesewelt werden wird.

Doch merkte ich auch – ganz weit hinten in meinem Kopf - , dass sich das Buch so gut lesen lies, dass man eigentlich immer wissen wollte, wie es denn weitergehe, man kaum aufhören konnte, zu lesen.

Und als die beiden Hauptcharaktere Madeline und Jonathan dann gegenseitig die Geheimnisse des anderen auf den Handys entdeckten, merkte auch ich schnell, dass ich hier nicht dabei war, einen Liebesroman zu lesen.

Gut, die Liebe spielte natürlich auch eine Rolle, wurde aber eigentlich immer zweitrangiger. Während das Geheimnis um Jonathan nicht ganz so interessant daher kam, entwickelte sich das von Madeleine sehr schnell zu einem interessanten – ja tatsächlich – Thriller, in dem auch Jonathan hineingezogen wird, da er mit einer Person aus Madelines Vergangenheit bereits Kontakt hatte.

Musso versteht es, die Geheimnisse, vor allem Madeleines, so häppchenweise zu enthüllen, dass der Leser miträtselt, wie es wohl dazu nun gekommen sein mochte. So wird man Häppchen für Häppchen in die Handlung mit hereingezogen und kann sich ihr tatsächlich kaum noch entziehen. Obwohl ich im Laufe des Tages nicht wirklich viel Zeit zum Lesen habe, konnte ich das Buch in kürzester Zeit beenden.

Dennoch möchte ich auch nüchtern betrachtet die Kritik am Werk nicht unbeachtet lassen, weswegen ich dem Roman auch nicht die Höchstwertung geben kann.

Zunächst einmal scheint der Verlag auch besonders an sehr kurzsichtige Menschen gedacht zu haben, ist die Schrift doch riesig im Vergleich zu anderen Büchern, so dass man fast unwillkürlich durch die Seiten rauscht. Vermutlich hat man aber eher gedacht, mit großer Schrift kann ich das Buch auf 453 Seiten strecken, wofür man dann auch eben mal unverschämte 14,99 Euro verlangen kann. Das ist eigentlich eine Frechheit, dafür kann der Autor aber nichts.
Kritik an der Geschichte muss ich aber auch üben, denn die Geschichte wäre ganz schnell zu Ende, würde in deren Verlauf nicht immer wieder riesige Zufälle passieren (da hätte der Verlag dann auch nichts strecken können).

Dass zwei fremde Menschen sich am Flughafen treffen und die Handys vertauschen, mag ja noch angehen. Autor Musso gibt im Anhang sogar an, dass ihm das 2007 widerfahren ist, weswegen er zu dieser Story angeregt wurde. Dass sich im Verlauf dergleichen dann aber herausstellt, dass das Mädchen, dass die eine Person fast obsessiv gesucht und nicht gefunden hat, der anderen Person mal das Leben gerettet hat, ist dann aber schon sehr, sehr weit hergeholt.

Im nächsten Abschnitt möchte ich auf Spoiler aufmerksam machen.

Sieht man über den großen Zufall mal hinweg, begegnen dem Leser aber auch immer wieder kleine Zufälle, die die Story am Laufen halten. So erscheint es einem, fast zu zufällig leicht, das Passwort eines seit Jahren verschwundenen Mädchens zu erraten, und damit mal eben ihr Handy zu orten. Und zufällig wankt Madeline in den gleichen Laden, um sich Verbandsmaterial zu kaufen, in dem vor ihr an der Kasse der Entführer zufällig den seit Jahren gleichen Lieblingssnack von Alice kauft. Ach bitteschön! Und natürlich ist im entscheidenden Moment Madelines Waffe leer, aber gerade dann taucht Jonathan auf, der nicht nur einen Irrlauf durch die völlig verschneite Stadt hinter sich hat, sondern auch noch nie in seinem Leben eine Waffe abgefeuert hat und trifft durch die Windschutzscheibe eines anfahrenden Autos den Fahrer. Oweia!

Ende der Spoiler.

Trotz der fast schon schmerzenden Zufälle in der Story ist das Buch weiter zu empfehlen – auch an die männliche Zunft.

Gut, dass meine Frau so hartnäckig war…


Das Lied von Eis und Feuer 06: Die Königin der Drachen
Das Lied von Eis und Feuer 06: Die Königin der Drachen
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mr. Martin holt die Axt heraus, 7. Dezember 2013
Und mit diesem Band 6 sind wir erst mitten drin in der Geschichte vom Lied von Eis und Feuer? Wenn man „Die Königin der Drachen“, so der deutsche Titel von Band 6 bzw. Teil 2 vom Original-Band 3, liest, könnte man meinen, hier wird schon auf das große Finale vorbereitet.

Die Ereignisse überschlagen sich hier auf den 780 Seiten (ohne Anhang) so sehr, wie man es seit den ersten beiden Büchern der Saga nicht mehr erlebt hat. Mr. Martin geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Nicht nur zwei der wichtigeren Charaktere (wie in Band 2) sondern gleich unfassbar viele, davon alleine drei der allerwichtigsten Charaktere segnen hier das Zeitliche – und das so unerwartet, dass man noch Tage nach dem Lesen dieser Szenen darüber sinniert, was sich Mr Martin eigentlich dabei gedacht hat, so etwas zu schreiben.

Man denkt sich, dass nun doch der ganze Fluss der Erzählung weg ist, dass doch nun eigentlich nichts mehr Lesenswertes erzählt werden kann. Und hat man das eine Kapitel gerade so verdaut, folgt wenige Seiten später das nächste unfassbare Sterben. Und wieder steht man kopfschüttelnd und fassungslos mit dem Buch in der Hand. Oder besser man sitzt…

Doch gerade diese Szenen sind so unfassbar gut geschrieben, dass man eben noch lange darüber nachdenken muss. Vielleicht hat er es gerade deswegen gemacht. Weil er es konnte.

Und nein, der Fluss der Erzählung hat nicht gelitten – im Gegenteil. Band 6 gehört definitiv zu den besten der Reihe. Vielleicht gerade wegen dieser völlig unerwarteten Wendungen. Vielleicht auch, weil der von Anfang an prognostizierte „Winter“ doch nun mit großen Schritten naht. Womöglich aber auch, weil er am Ende mit einem weiteren völlig unerwarteten Knaller endet.

Es fällt mir schwer, hier irgendetwas von einzelnen Personen oder Handlungssträngen zu schreiben, ohne den ganzen Inhalt zu spoilern. Daher habe ich mich entscheiden, das diesmal nicht zu tun.
Die Freude auf Band 7 ist riesig gewachsen – aber auch die Ratlosigkeit. Wie wird es nun weitergehen? Und lässt Mr. Martin noch mehr wichtige Personen sterben?

Fortsetzung folgt…


Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter
Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der Schwerter
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Epos schreitet voran, 14. November 2013
Band 5 der Saga „Das Lied von Eis und Feuer“ ist eigentlich - ich erwähne es in jeder Rezension dieser Reihe – die ungefähre Hälfte des dritten Romans im Original. Warum auch immer man sich in Deutschland entschieden hat, die Bücher nochmals zu teilen, ist mir unbekannt, macht keinen Sinn und hat vermutlich (wie vieles) einen rein geschäftlichen Hintergrund.

Daher wird der aufmerksame Leser direkt zu Beginn mit der ersten Änderung konfrontiert. Mit Jamie bekommt die Reihe endlich eine Erzählsicht hinzu, die, wie ich noch in meiner Rezension zu Band 4 bemängelte, mir eh von Anfang an gefehlt hat, da Jamie in meinen Augen einer der interessantesten Charaktere ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aus Jamies Sicht schreibt Mr. Martin ebenso brillant ironisch wie, wenn er aus der Sicht seines Bruders Tyrion schreibt. Außerdem gehören die Geschehnisse und Jamie, der zusammen mit Lady Brienne reist, sicher zu den Höhepunkten dieses Bandes.

Während sein eben erwähnter Bruder Tyrion bereits seit Band 1 zu meinen absoluten Highlights zählt – und dass auch in diesem Band nicht anders ist – liest man leider nichts mehr von Theon Graufreud, der für mich in den Bänden 3 und 4 einer der Handlungstreiber war. Das ist recht schade.

Nach wie vor habe ich auch den Eindruck, dass die in Band 1 und 2 so großartig eingeführten Figuren Sansa und Daenerys ihren Drive fast komplett verloren haben, obwohl die Geschehnisse um Daenerys wieder etwas an Fahrt aufzunehmen scheinen. Lediglich mit Sansas Schwester Arya scheint Mr. Martin eine Frauenfigur gefunden zu haben, der er mehr Aktionen zugestehen will. Gefehlt haben mir ebenso Auftritte des Königs Joffrey und seiner Mutter Cersei.

Obwohl, wie ich finde, das sehr hohe Niveau der Bände 1 und 2 mit Band 5 noch nicht erreicht wurde, hat er mir wieder besser gefallen als die vorangegangenen zwei. Das liegt vermutlich auch daran, dass es hier keine ermüdenden Beschreibungen von Schlachten und Bannern gibt, sondern wieder mehr auf Einzelschicksale eingegangen wird.

Band 6 liegt schon bereit.


Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vergessene Zeit, 5. November 2013
Die Geschehnisse in Ken Follett’s „Sturz der Titanen“ beginnen im Jahr 1911 und ziehen sich bis zum Jahr 1924. Der größte Teil der Handlungen finden jedoch in den Jahren des Ersten Weltkrieges 1914-1918 statt.

Obwohl das Thema seit einiger Zeit wieder regelmäßig in den Medien auftaucht (nicht verwunderlich, jährt sich der Kriegsbeginn nächstes Jahr zum 100. Mal) und in einem seiner bekanntesten Abhandlungen als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wird, scheint es mir, als sie diese Zeit und seine Ereignisse irgendwie an mir vorüber gegangen. Im Gegensatz zu manch anderen historischen Begebenheiten, erinnere ich mich kaum noch an den Ersten Weltkrieg als Thema der Geschichtsstunde in der Schule (zugegeben, das ist auch schon etwas länger her). Ich kann mich nicht entsinnen, Filme oder Serien gesehen oder Romane gelesen zu haben, die in dieser Zeit spielten.

Bis plötzlich die Serie „Downtown Abbey“ erschien, die mir diese Zeit etwas näher brachte. Doch so gut sie auch ist, schafft sie nicht das, was Follett’s Roman „Sturz der Titanen“ geschafft hat: Das Interesse daran so zu schüren, dass ich nebenbei über den Ersten Weltkrieg begonnen habe zu recherchieren, welche Ereignisse, sich wie abgespielt haben, welche Figuren real sind (wenn man es nicht schon wusste), was überhaupt sonst zu dieser Zeit in der Welt noch passiert ist. Ja, wie es überhaupt zu dieser Katastrophe kommen konnte.

Letzteres schafft Ken Follett in seiner Geschichte hervorragend. Er lässt seine Figuren die Weltlage aus deren Sicht darstellen, die sei bei Gesprächen kundtun. So erfahren wir durch Earl Fitzherbert und seine Schwester Lady Maud, was für unterschiedliche Auffassungen im englischen Adel zu dieser Zeit herrschen. Die englische Arbeiterklasse wird durch Billy und Ethel Williams vertreten. Auch die deutsche Seite wird durch Walter von Ulrich zu Wort kommen gelassen. Ebenso werden die Verhältnisse in Russland durch Grigori und in den USA durch seinen Bruder Lew Peschkow und den Angestellten im Weißen Haus Gus Dewar näher beleuchtet.

Dabei verwendet Follett den Trick, dass all seine Protagonisten wichtig genug sind, dass sie Einblicke in die wichtigen weltpolitischen Geschehnisse dieser Zeit haben, aber doch nicht so wichtig, dass sie tatsächlich real existierende Figuren sein müssen. Wobei auch diese in diesem Buch durchaus vorkommen. So begegnen wir dem Deutschen Kaiser ebenso, wie Winston Churchill, Lenin oder dem amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson. Das Einstreuen dieser und weiterer historischer Persönlichkeiten verleiht dem Buch eine weitere Prise Glaubhaftigkeit und hat mir persönlich diese Zeit noch etwas näher gebracht.

Natürlich geht es im Roman vordergründig um die Schicksale der Protagonisten. Da diese jedoch in dieser Zeit leben, werden ihre Charaktereigenschaften und ihre Handlungen stark vom weltpolitischen Geschehen beeinflusst. So ist der Konflikt zwischen Earl Fitzherbert und seiner Schwester Lady Maud sicher eine der interessantesten im Buch. Der Adlige Fitzherbert will seine Rechte als Lord natürlich nicht verlieren. Obwohl er kurz vor dem Ersten Weltkrieg noch ein wenig liberaler eingestellt zu sein scheint, wandelt sich im Laufe des Krieges seine Einstellung komplett, als er sich durch die Revolution in Russland seiner Rechte und Besitztümer bedroht fühlt. Ganz anders seine Schwester, die seit jeher davon träumt, dass die Frauen mehr Rechte – unter anderem das Recht zu wählen – bekommen. Sie sieht im Krieg, den sie von Anfang an abgelehnt hat, und das auch, weil sie sich in einen deutschen Adligen verliebt hat, die Chance, für die Frauen mehr Rechte zu erstreiten.

Als absolut spannend fand ich ebenfalls die Ereignisse in Russland. Hier wollte das Volk weg vom despotischen Zar, und plant eine Revolution durch das Volk, die durch die bolschewistische Partei Lenins Aufschwung bekommt. Am Charakter von Grigori Peschkow sieht man sehr schön, wie diese Revolution damals möglich war. Als einfacher Arbeiter und Soldat hatte man kaum Rechte, ja, man bekam, obwohl man das Vaterland verteidigte, nicht mal etwas Ordentliches zu essen. Er begehrte mit vielen anderen Gleichgesinnten dagegen auf und kletterte rasch die Karriereleiter in der bolschewistischen Partei hoch. Nicht nur einmal hat Grigori gegen Ende seine eigenen Ideale verraten, um sie dem Ziel der Bolschewiken unterzuordnen. Was letztlich daraus wurde, wissen wir alle. In diesem Roman erleben wir ganz nebenbei die Geburtsstunde der Sowjetunion.

Der Titel des Buches verrät es schon: Sturz der Titanen („Fall of Giants“ im Original). Die Protagonisten des Buches werden hier von Follett als Vermittler der Geschehnisse einer – zumindest für mich – fast vergessenen Zeit eingesetzt.

Und das gelingt ihm in meinen Augen mal wieder hervorragend, so dass ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung „Winter der Welt“ freue.


Im Netz des Teufels: Thriller
Im Netz des Teufels: Thriller
von Richard Montanari
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Im Netz der Durchschnittlichkeit, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Netz des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Als durchaus begeisterter Leser der Romane um das Polizistenduo Jessica Balzano und Kevin Byrne hatte ich natürlich auch zunächst erwartet, dass sich dieses Buch um die beiden Mordermittler dreht, die man in Romanen wie Mefisto oder Lunatic lieb gewonnen hat.

Wie sich schnell herausstellen sollte, ist dem leider nicht so. In diesem Roman geht es um die Familie Roman bestehend aus Vater Michael, ein erfolgreicher Staatsanwalt und Migrant aus Estland, Mutter Abby und deren beiden Töchter Charlotte und Emily, die adoptiert sind und ursprünglich ebenfalls aus Estland stammen.

Diese beiden Kinder waren Produkt einer Vergewaltigung, bei dem ein etwas schizophrener Ex-Soldat eine minderjährige Hellseherin zum Sex gezwungen hatte. Außerdem glaubt er noch, er sei ein Unsterblicher und würde durch das Blut seiner Töchter - ja was eigentlich?- noch unsterblicher werden? Egal, er will sie auf alle Fälle zurück haben. Als eine Art Mafia-Boss in seiner Heimat macht er dabei natürlich vor keiner Greueltat halt.

Nun spricht diese Ausgangsposition an sich ja schon nicht für einen bodenständigen Kriminalroman. Die alten Geistergeschichten aus Estland helfen in meinen Augen dem Roman auch nicht wirklich auf die Sprünge. Eben so wenig wie die immer angedeuteten hellseherischen Fähigkeiten der beiden Mädchen. Dass die beiden Mädchen sogar noch eine dritte Schwester hatten, die bei der Geburt gestorben ist, scheinen sie zwar intuitiv zu ahnen, wie immer wieder angedeutet wird, doch hat diese Tatsache überhaupt nichts mit dem Fortgang der Geschichte zu tun.
So funktioniert diese Geschichte auch immer, wenn sie aus Sicht von Michael oder Abby Roman erzählt wird, die beide ihre Familie in Gefahr sehen und entsprechend handeln, um diese zu schützen – sicher nicht immer klug, aber doch nachvollziehbar.

Wechselt die Story zum Ex-Soldat Aleks wird es oft wirr und wenig nachvollziehbar – was meist auch mit einem Abfallen des Spannungsbogens einher geht.

Schade eigentlich, hätte doch auch ein leiblicher Vater mit einem normaleren Hintergrund für mindestens ebenso viel Spannung gesorgt.

Fazit: Ein solider Thriller, mehr aber auch nicht. Leider nicht zu vergleichen mit den Balzano/Byrne-Romanen.


Unter aller Sau: Kriminalroman (Ein Fall für Karl Lederer und Gisela Wegmeyer)
Unter aller Sau: Kriminalroman (Ein Fall für Karl Lederer und Gisela Wegmeyer)
von Christian Limmer
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Der Titel ist nicht unbedingt die Qualitätsbeschreibung, 29. September 2013
Manchmal komm man zu einem Buch wie die Maria zum Kinde. Diesen Roman hätte ich mir selber sicher niemals gekauft. Meine Schwester übrigens auch nicht. Diese hatte ihn aber gewonnen, liest aber keine Krimis und hat ihn mir geschenkt. Und so bin ich zu ihm gekommen.

Die meisten Kriminalromane, die ich bevorzuge, sind amerikanische. Mittlerweile habe ich auch ein paar richtig gute deutsche gelesen. Aber noch niemals einen, der in der bayrischen Provinz spielt. Das war schon mal eine Premiere.

Eine, so viel sei schon mal gesagt, die ich nicht unbedingt bereue, entwickelt sich doch im Laufe der Geschehnisse eine durchaus interessante bis teilweise recht skurrile Geschichte.

Sind da doch die drei, nennen wir sie ruhig so, Dorfpolizisten Richie, Erwin und Schorsch, bei denen man sich wirklich fragt, wie sie eigentlich die Prüfung zum Polizisten geschafft haben. So will Richie direkt am Anfang des Romans mal eben eine Leiche ein paar Meter wegbewegen, damit sie nicht mehr in seine Zuständigkeit fällt. Und unter der Anweisung den Tatort zu sichern, verstehen die beiden, die Leiche mit einer Plane zuzudecken und sich vom Tatort zu entfernen.

Ihre Chefin Gisela ist da schon pflichtbewusster, obgleich auch sie hier und da das Gesetz sehr großzügig auslegt. Der schönste Polizist Bayerns, Hauptkommissar Lederer aus Straubing, vervollständigt das Gesamtbild dann noch genau so, wie die restlichen Einwohner Niedernussdorfs, die als pöbelnde Bürgerwehr auch schon mal Gesetz in die eigene Hand nehmen, oder die sämtlich aus Rumänien stammenden Mädchen, die von ebenfalls aus Rumänien stammenden bösen Zuhältern, als Prostituierte gehalten werden.

Von nahezu göttlichem Humor sind so manche Unterhaltungen zwischen den drei von der Tankstelle, sorry, von der Polizeistation meine ich, natürlich in bayerischer Mundart. Nicht verpassen sollte man auch die Autoverfolgungsjagd quer durchs ländliche Bayern – eine Jagd, die sich fast schon zu einem Formel 1-Rennen entwickelt, nur halt mit teils eigentümlichen „Rennwagen“.

All dieser Spaß kann aber leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Story wirklich schon ziemlich dünn und bereits Millionen Mal erzählt wurde. Es gibt keine geheimnisvollen Entwicklungen, der Täter ist schnell klar, Überraschungen in der Story an sich fehlen. So wird die Story lediglich durch die durchaus schön geschriebenen Charaktere am Leben erhalten, die genau diesen Schuss Skurrilität in die Geschichte einfließen lassen, damit sie interessant wird.

Ich bezweifle allerdings, dass das auf Dauer funktionieren kann.


Erebos
Erebos
von Ursula Poznanski
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sucht, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Erebos (Taschenbuch)
Sucht.

Das ist das Hauptthema des Buches „Erebos“.

Sucht.

Das ist aber auch das, was sich mir beim Lesen des größten Teiles des Buches einstellte.

Das Buch wird aus der Sicht des Schülers Nick erzählt. Zunächst fiebern wir mit ihm, warum viele seiner Mitschüler sich plötzlich so merkwürdig verhalten. Zusammen mit Nick finden wir als Leser heraus, dass das Spiel Erebos der Grund ist. Mit ihm zusammen werden wir auch in die spannende Welt von Erebos hineingezogen.
Überhaupt sind die Schilderungen der Geschehnisse im Spiel das spannendste, was das Buch zu bieten hat. Wie Nick wollte ich immer wissen, was als Nächstes passiert, wie man sich Punkte holen kann, welcher Charakter wer in wirklichem Leben ist, was das Ziel des Spieles ist.

Dass gerade das durchaus etwas mit der realen Welt zu tun hat, findet Nick – und mit ihm wir – sehr schnell heraus, wirkt sich das Computerspiel doch sehr auf das reale Leben aus. Und das mehr, als es normale Computerspiele vermögen.

Leider liegt in meinen Augen jedoch hier die Schwäche des Romans. Die Spannung und mit ihr die Erwartungshaltung wird während der Spiel-Szenen so in die Höhe geschraubt, dass die Auflösung der Story im realen Leben nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern im Großen und Ganzen auch noch recht uninteressant daher kommt.

Es ging mir meist tatsächlich wie Nick. Immer, wenn er aus dem Spiel heraus musste, war er ärgerlich oder enttäuscht. Beim Lesen ging mir das auch so. Ich hätte mir tatsächlich noch mehr Szenen im Spiel Erebos gewünscht. Doch vielleicht hätte gerade das, dem Buch unter dem Strich noch mehr geschadet, wäre es dann vermutlich noch schwerer geworden, die Story aus der digitalen in die echte Welt zu führen.

Nichtsdestotrotz, an alle Leser – auch die Erwachsenen, handelt es sich hierbei doch eigentlich um einen Jugendroman – eine klare Leseempfehlung.


Das Lied von Eis und Feuer 04: Die Saat des goldenen Löwen
Das Lied von Eis und Feuer 04: Die Saat des goldenen Löwen
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 16,00

4.0 von 5 Sternen Es wird unübersichtlicher ..., 6. September 2013
Diese Rezension bezieht sich auf die Teile drei und vier der Bücherreihe von George R.R. Martin, da im Original die deutschen Teile drei und vier lediglich Band zwei sind.

Der Schreibstil von Mr. Martin hat sich gegenüber den ersten beiden (deutschen) Teilen dieser Reihe natürlich nicht verändert, dennoch muss ich diesmal ein paar Einschränkungen vornehmen, die mich nicht mehr so vorbehaltlos jubeln lassen, wie nach dem Genuss der Bände eins und zwei.

Zunächst einmal fällt auf, dass mit dem Charakter „Davos“ ein neuer Erzähler hinzugekommen ist, der die Geschehnisse rund um Stannis Baratheon beschreibt, der einer der vier Könige ist, die sich in den vorliegenden zwei Bänden um die Königskrone in Westeros streiten.

Hiermit beginnen meiner Ansicht nach aber auch schon die Probleme dieser Fortsetzung. Das vorherrschende Thema ist der Krieg um die Krone, der sich nicht nur in einer, sondern gleich in unüberschaubar vielen Schlachten manifestiert. Was an sich ja erstmal nicht so arg schlimm wäre, würden nicht viel zu viele Schlachten viel zu detailverliebt beschrieben. Die Taktiken der einzelnen Parteien sind schon recht ermüdend, sind aber noch gar nichts im Vergleich zu den nun in völlig unüberschaubarer Zahl auftretenden Lords und Ritter, von denen man oft gar nicht mehr weiß, auf wessen Seite sie stehen, was durch den Umstand, dass diese auch hin und wieder gewechselt werden, noch undurchsichtiger wird. Was mich aber am allermeisten gestört hat, ist die offensichtliche Liebe von Mr. Martin zu seinen Bannern. Jedes noch so kleine Haus und Geschlecht auf Westeros hat sein eigenes Banner. Und gefühlsmäßig jedes wird mindestens drei Mal im Buch detailliert beschrieben, bis es mich wirklich so gelangweilt hat, dass ich anfing, diese Stellen zu überfliegen.

Auch andere Handlungsstränge haben mich nicht hundertprozentig überzeugt. Habe ich doch noch in meiner Rezension zum deutschen Teil zwei meiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass ich handlungstechnisch große Hoffnung in die Damen Sansa und Daenerys setze, so haben mich ihre beiden Geschichten auch ein wenig enttäuscht. Hat Sansa wenigstens die ein oder andere gute Szene, so kommt mir die Handling um Daenerys scheinbar gar nicht von der Stelle. Auch die Geschichte von Jon kommt nur gemächlich voran, während man von Catelyn nicht mehr wirklich viel zu lesen bekommt – und damit auch fast nichts über Robb und Jamie, zwei der interessantesten Charaktere des Buches.

Sehr positiv entwickelt hingegen haben sich meiner Ansicht nach die Storys von Bran und Theon, während der Star der ersten beiden Bände Tyrion sich nun endgültig zum unverzichtbarsten Charakter gemausert hat.

Alles in allem habe ich den Eindruck gewonnen, dass Mr. Martin (noch?) nicht gewusst hat, wohin er mit allen Charakteren will, weswegen meines Erachtens im originalen Band zwei der Reihe doch einige Längen entstanden sind.

Das scheinen auch die Produzenten der Serie „Game of Thrones“ so gesehen zu haben, denn im Unterschied zur ersten Staffel, die die Geschehnisse der deutschen Bände eins und zwei umfasst, hat man für die Staffel zwei doch im Gegensatz zur Romanvorlage einige deutliche Veränderungen vorgenommen, was der Serie in meinen Augen doch recht gut getan hat.

Leseempfehlung also durchaus, doch nicht mehr mit fünf Sternen.


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