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Beiträge von flo_s16
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Rezensionen verfasst von
"flo_s16"

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Brave New World
Brave New World
Preis: EUR 7,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark. Fear-of-the-Dark-stark!!!, 28. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
So sehr mir auch die Blaze-Maiden-Ära gefällt, muss ich doch sagen: Dieses Album frisst die beiden letzten Werke zum Frühstück, und kommt sogar an meinen persöhnlichen Liebling Fear of the Dark heran, ebenso wie es mit den legendären Alben Powerslave und sogar Number of the Beast durchaus mithalten kann. Das liegt vor allem an nicht weniger als sieben Kracher-Liedern, die zusammen schon auf eine respektable Spielzeit kommen.
Zuerst kommt der noch während Dickinsons Solo-Karriere verfasste und von Smith und Harris mit umgeschriebene Opener The Wickerman. Stark, schnell, sehr Maidenisch, ein guter Opener, der mit etwas mehr Länge ( ein bis zwei weitere Passagen)und etwas weniger Refrain-Wiederholung zu den besten Maiden-Titeln überhaupt gehören würde - ein Kracher bleibt er auch so noch, wnn auch ein kurzer. Es folgt mit "Ghost of the Navigator" ein deutlich längerer Track, der zudem zu den härtesten von Maiden gehört. Noch ein Kracher, mit klasse Intro, starkem und langem Refrain und überwältigendem Solo. Das Titellied kann mich sogar noch mehr als die vorangegangenen überzeugen, der Sound ist hier noch besser und der Refrain eingehender. Mit Blood Brothers folgt eine Ballade allererster Klasse, die selbst Wasting Love alt aussehen lässt und der seitens Maiden eigentlich nur die atemberaubenden Titel Como Estas Amigos und Face in the Sand das Wasser halten können. The Mercenary ist ein rasanter, klassischerer Maiden-Titel, eingängig und doch dauerhaft gut. Jetzt folgt leider das schwache Zwischenspiel. Dream of Mirrors hätte ein sehr gutes Lied werden können - wäre es nicht so hinausgezogen und langatmig. Genauer gesagt, hätte man es ziemlich genau in seiner langen und weiligen Mitte auf die Hälfte seiner Länge beschnitten, fände ich es richtig gut. SO ist es insgesamt nur ordentlich, doch allemal besser als das, was jetzt folgt. Mit The Fallen Angel kann ich mich nicht im geringsten anfreunden, sowohl melodie als auch Gesang gefallen mir hier überhaupt nicht. Das gleiche gilt für meinen persönlichen Tiefpunkt dieses Albums, The Nomad. Tempo, Melodie, Gesang und besonders die Vereinigung selbiger im nervigsten Refrain seit Seventh Son of a Seventh Son wollen mir von Anfang bis Ende nicht gefallen.
Danach jedoch geht es nicht einfach aufwärts, vielmehr schießt das Album qualitativ um viele Meilen nach oben. Out of The Silent Planet ist ebenso originell und kaum mit früheren Maiden-Liedern zu vergleichen wie auch absolut hochwertig, mit klasse Intro folgen sechseinhalb Minuten von Maiden in Höchstform, in jeder beziehung, bei Strophen Refrain, Solo, Outro usw - Neben Blood Brothers mein persönliches Highlight unter den vielen Krachern. Leicht schwächer, aber noch immer auf Spitzenniveau folgt der letzte Titel, The Thin Line Between Love and Hate - mit achteinhalb Minuten lang, doch gerechtfertigt lang, denn bis zum Ende wird er nicht langweilig - Geasng wie auch Instrumentalisierung hlaten den Zuhörer durch und durch bei der Stange.
Schlussendlich eines der besten Alben, die Maiden Je pruduziert haben, insgesamt vergleichbar mit ihrem früheren Sound von 1982-84, mit ein bisschen von dem, was in den späten Achtzigern gut war, zwischendrin, und auch einem bisschen neueren Klang. Bei aller Bekenntnis zu ihrer Frühphase findet zudem keinerlei Wiederholung statt - dafür gebührt es ein Extra-Lob, wenn auch die Originalität von The X-Factor und das, was bei Virtual XI noch davon übrig war, nicht erreicht wird.
Schlusspunkt: Eines der besten fünf Maiden Alben, und auch Mitglied meiner persöhnlichen Top Ten Metalalben. Ach ja, bei all der Musik hätt ich's fast vergessen: Das Cover ist wahnwitzig gut, und das gleichnamige Buch absolut lesenswert.


Dance of Death
Dance of Death
Preis: EUR 5,79

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches , aber enttäuschendes Experiment, 28. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Dance of Death (Audio CD)
Hmm, hmmm, hmmm, was liefern Maiden hier ab? Nun, um ehrlich zu sein, ihr schwächstes Album in den letzten 15 Jahren trifft's wohl am besten. Nach dem grandiosen Brave New World, dass definitiv zu meinen Top 5 Maiden Alben gehört, bin ich vom neuesten Werk dann doch etwas enttäuscht. Genau gesagt, gefielen mir alle Alben seit (inklusive!) No Prayer for the Dying besser als dieses.
Den Einstieg liefert Wildest Dreams. Ordentlicher Track, leicht verdaulich, aber weder lyrisch noch musikalisch kann er sich länger als ein paar Hörgänge halten - zu unbeeindruckend, zu unspektakulär. Danach folgt Rainmaker, das immerhin mit starkem Intro-Riff kommt, auch musikalisch besser ist, doch auch nur unteres Mittelmaß, für Maiden und auch generell kein tolles Lied. Und der Text will mir auch hier nicht gefallen.
Weiter mit No More Lies, der erste starke Track vom Album, von Intro über Refrain und Solo bis zuum Outro ein starkes Lied, auch für Maiden in der Oberklasse. Dann jedoch kommt mit Montsegur das mir unliebste Lied vom Album, dass an Dunkelheit mit den düstersten X-Factor-Titeln miteifert, ohne jedoch deren Qualität oder Tiefgang zu erreichen - vielmehr ist es einfach nervig. Dance of Death ist ein guter Titeltrack, ein Epos mit Intro und Outro, jedoch ganz klar nicht der stärkste Track des Albums. Gates of Tomorrow und New Frontier kann man in einem beschreiben: Frappierend ähnlich, anfangs nett und zugänglich, auf Dauer aber noch unspektakulärer und eintöniger als das erste Lied des Albums. Mit Paschendale kommt ein massiger Antikriegs-Epos, den man entweder hassen oder lieben wird. Technisch gibt es nichts daran auszusetzten, lyrisch ist es selbst den stärksten Antikrieg-Titeln von The X-Factor ebenbürtig - aber auch enorme Geschmacks- und Gefühlssache, mal lieb ich es, mal kann ich es keine Minute ertragen.
Dann kommt mit Face in the Sand mein persönliches Highlight des Albums, ein langsamer Hybrid aus Ballade und düsterem Metal. Emotional einer der stärksten Maiden-Titel überhaupt, sehr tiefgehend auch musikalisch, langsam, und mit einem der gefühlvollsten Solos in der Geschichte des Metal - als wohl einziges Lied dieses Albums gehört er in meine Maiden-Hall of Fame.Age of Innocence knüpft emotional wie musikalisch an ihn an, - wenn auch es durch mehr Härte und einem positiveren Refrain auf eigenen Füßen steht -, ist ordentlich und zählt zu den besseren Titeln dieses Albums, doch kommt es nicht ansatzweise an Face in the Sand heran. Zuletzt kommt der Abschlusstitel Journeyman, ein weiterer starker, balladischer Track, der mehr durch Emotion und Tiefgang als durch Eingängigkeit oder Ohrwurm-Qualitäten punktet.
Also, wir haben 11 Lieder, unter denen ich auf fünf ruhig hätte verzichten können. Was bleibt, sind zwei gute Lieder ( Dance of Death, Age of Innocence), ein lieb-es-oder-hass-es Lied ( Paschendale), Zwei starke Lieder ( No More Lies, Jouneyman) und Ein Kracher ( Face in the Sand) - schlicht und einfach zu wenig. Bemerkenswert ist, dass allein die Hälfte der mir gefallenden Lieder auf diesem Album sehr balladisch sind - eine Überraschung von den Eisernen Jungfrauen. Dennoch, mehr Qualität und weniger überflüssige Füller hätte ich schon erwartet, wo doch Brave New World mit gleich Sieben Krachern kam, und auch in der Blaze-Ära von solcher Füll-Masse ( mit Ausnahme des Füllers aller Füller, The Angel and the Gambler) noch keine Spur war. Bleibt ein durchschnittliches Album im allgemeinen und für Maiden unterer Durchschnitt insgesamt - aus einem Grund gebe ich jedoch doch die 3 Sterne ( ansonsten hätte ich mir zweieinhalb als Option gewünscht). Seit The X-Factor haben wir hier das unkonventionellste, originellste Maiden-Album vor uns, dass bei allen Füllern doch sehr eigenständig ist und sich kaum mit den anderen vergleichen lässt ( bis auf das sehr X-Factorige Paschendale). Schade, dass da nicht mehr draus geworden ist und so viel verschenkt wurde.


Virtual XI
Virtual XI
Preis: EUR 5,99

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel zu unterbewertet!!!, 28. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Virtual XI (Audio CD)
Also, dasss dieses album schlechtgeredet wird, ist noch milde gesagt. Was der Sinn dahinter ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, mit zwei Ausnahmen: Ja, Blaze Bayley ist nicht Bruce Dickinson ( Wer hätte das gedacht?), Ja, The Angel and The Gambler ist gnadenlos überzogen und dies Synth-Passagen ( Sollen das ORGELN sein?!?!?) nerven übelst. Aber nun mal Schritt für Schritt durchs Album.
Es fängt an mit Futureal, der wohl einzige Track auf diesem Album, den ich als überbewertet bezeichnen würde. Und auch überflüssig. Nicht dass er schlecht sei, aber er ist unspeltakulär, zu kurz, und Lieder wie dieses haben Maiden schon X-mal gehabt. Weiter zu The Angel und The Gambler. Dies hätte das Potenzial zu einem guten Lied gehabt - aber der Refrain ist gnadenlos überzogen, die Synths nerven. So bleibt für mich nur ein ordentliches, aber viel zu langes und weiliges Lied. Also, nicht der beste Start. Aber danach geht es richtig los: Lightning Strikes Twice ist ein potenzielles Hammerlied, das vom Intro über brilliante Passagen von Mr Bayley's Gesang ( mal wieder ein Beweis für die Kraft und Emotion, die er ausdrücken kann) und klasse riffs, besonders um den refrain herum, bis zu einem 1a Maiden-solo, wie wir es gewohnt sind. Nur: Der Refrain selbst ist enttäuschend, er gibt nicht mal ansatzweise Blaze's Gesangspotenzial wieder und verschenkt zu viel.
Weiter zu The Clansman. Muss man hierzu noch was sagen? Killertitel, frisst die meisten anderen Maidentitel zum Frühstück, von vorne bis hinten klasse - und wie später bewiesen, passt er auch heutzutage perfekt zu Bruce Dickinson.
Two Worlds Collide ist der nächste strake Titel. Absolut nichts daran auszusetzen, von nettem Intro über Hauptpassagen, Refrain und Solos bis hin zum Schluss. Allerdings nicht ganz so stark wie die beiden vorherigen Titel.
Mit The Educated Fool folgt direkt noch ein richtig, richtig starker Track, noch dazu mit intelligentem Text und klasse Refrain, und auch einem schönene Schluss.
Dann, Don't Look to the Eyes of A Stranger. Wieder einmal häufig wiederholter Refrain, aber nicht annähernd so schlimm wie bei TAatG. Und auch keine nervigen Synths, nur starker, moderner aber doch klassisch instrumentalisierter Metal. Im Prinzip passt die Geliche Beschreibung wie auf die beiden vorherigen Tracks, und doch wiederholt sich nichts.
Dann, die Abschluss-Ballade Como Estas Amigos. Diese ist einfach nur wundervoll. Blaze hat werder vorher noch nachher etwas vergleichbar tolles im Balladenfeld gesungen - und ganz ehrlich, selbst die besten Bruce-Ära-Balladen können dieses Lied nicht klar schlagen. Di'Anno's Balladen frisst CEA ohnehin zum Frühstück, doch wenn es Blood Brothers, Face in the Sand und Journeyman nicht gäbe, würden auch Bruce-Maiden hiergegen schwach wirken.
Zum formelleren Aspekt: Die Produktion ist eben Maiden, Weltspitzenklasse.
Nach all diesen guten Worten: Warum doch nicht fünf Sterne? Nun, der schwache Beginn ist der erste Grund. Der Zweite ist, dass nach den beiden ersten Titeln nur noch 40 Minuten Qualitätsmusik bleiben. Der Dritte ist das bei Lightning Strikes Twice verschenkte Potenzial - ein besserer Refrain hätte drin sein MÜSSEN, dann wär das der ultimative Kracher des Albums geworden.
Auch kann dieses Album schlussendlich doch nicht mit Hammerwerken von Maiden wie Fear of The Dark, Number of The Beast, Powerslave oder Brave New World mithalten, bei aller Qualität.
Zuletzt sei noch bemerkt: Dieses Album ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger wieder wirklich Maiden, hat jedoch gleichzeitig sein ganz eigenes Gefühl, Wiederholung oder Ideenlosigkeit kann man ihm nicht vorwerfen. Auch kann man hier spätestens nach den ersten beiden Titeln ( die unspektakulär, aber doch verträglich sind) direkt durchhören - Fear of the Dark wurde seinerzeit alle 3-4 Lieder von den unerträglichen "Fear is the Key" und "The Apparition" zerhackt, auch die meisten anderen Maiden Alben hatten irgendwo in der Mitte mindestens einen Skip-Track - außer The X-Factor, doch das kann ich durch seine enorme Dunkelheit nur ab und an hören.
Ganz ehrlich: Dieses Album verfehlt nur knapp meine Top 5 der Maiden Studio-Alben, die Top 10 erreicht es locker - wenn auch das folgende Brave New World ebenso wie sämtliche B L A Z E Alben mit ihrer Überlegenheit klar zeigen, warum es trotz diesem Album richtig war, dass MAiden Und Bayley getrennte Wege gingen.
Dennoch: Ein starkes Werk, weniger experimentell und längst nicht so drastisch entfernt von den früheren Maiden-Alben wie The X-Factor, und schlicht und einfach genießbar. Maiden-Fans, die sich endlich damit abfinden können, dass eine Bruce-Kopie nicht möglich war und es darum auch gar nicht erst versucht wurde, einen neuen Dickinson als Sänger heranzuschaffen, sondern vielmehr ein vollkommen anderer Sänger gewählt wurde ( der sich auf seine eigene Gesangsart nicht im Geringsten vor Bruce verstecken muss, wie ich finde), müssen eigentlich zugreifen. Und hört endlich auf herumzujammern, versucht erst mal selbst auf Bayley's Niveau zu singen, bevor ihr beklagt was für ein mieser Sänger er doch sei - ich selbst verbeuge mich vor seinem Talent.


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