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Rezensionen verfasst von
Pandaemonium

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Until Dawn - Standard Edition - [PlayStation 4]
Until Dawn - Standard Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von Preferito, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 36,80

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Folterporno trifft Spaziergangsimulator, 8. Juli 2017
Nö, sorry. Man muss schon Folterpornos richtig mögen, um sich mit diesem Mist abzugeben. Ich dachte, es wäre subtilerer Horror Marke "Shining", aber nein, es ist ein Irrer-mit-Horrormaske-und-Kreissägen-Machwerk. Wäre das ein Film, wäre er 85 Minuten lang und würde von der Kritik verrissen, es besteht ausschließlich aus Klischees und banalsten Dialogen. Auch als Spiel müsste es nicht viel länger dauern, die meisten "Interaktionen" sind pures Blendwerk und überdies auch noch miserabel gelöst. Die Steuerung ist eine Katastrophe: Man irrt ständig im Schneckentempo durch die Dunkelheit und kann sich dabei nicht einmal richtig umsehen!

Schade, denn die Idee eines interaktiven Films, wo man die weitere Entwicklung beeinflusst, ist natürlich sehr interessant. Aber wenn man keine blasse Ahnung hat, welche Ereignisse man auslöst, ist es pures Rätselraten, und die meisten wichtigen Entscheidungen muss man innerhalb einer Sekunde fällen, wodurch es zum bloßen Zufall wird. Die Veränderungen der Beziehungen der Kids zueinander sind sowieso völlig egal. Alles Beiwerk, um die Spieldauer zu erhöhen.

Ich mochte die Cut Scenes mit einer CGI-Version des Schauspielers Peter Stormare, und natürlich ist das Ganze grafisch und atmosphärisch perfekt gemacht, aber ein Realfilm wäre da trotzdem besser. Nur würde ich mir den nie ansehen, denn für mich sind Fans von "Saw" und Konsorten ehrlich gesagt krank. Ich habe dieses Spiel im Rahmen von Playstation Plus gratis gespielt und bin froh, dafür nichts extra gezahlt zu haben.


WipEout Omega Collection - [PlayStation 4]
WipEout Omega Collection - [PlayStation 4]
Preis: EUR 38,91

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinns-Rennspiel mit ein paar Schönheitsfehlern, 12. Juni 2017
In Wipeout jagt man mit flotten Schwebegleiten über futuristische Rennpisten, begleiten von cooler Club-Musik. Es geht aber nicht nur ums Fahren/Gleiten, sondern auch darum, seine Gegner mit fiesen Waffen anzugreifen, die man von speziellen Feldern vom Boden aufsammelt, ebenso wie kurze Speedkicks. Da gibt es Raketen, Maschinengewehre, Plasmastrahlen, Bomben, Minen, Turbos und etwas sehr Spaßiges, bei dem man die Piste vor sich kurz mal von einer Art Tsunamiwelle erschüttern lässt. Macht echt Laune. Das Spiel wird graduell schwieriger: Die Aufgaben sind immer gleich, aber das Tempo wird mit der Zeit erhöht. Es gibt Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die ersten drei, die wiederum in Punkte umgerechnet werden, die man braucht, um die nächste Etappe freizuschalten. Die drei in dieser Collection enthaltenen Spielvarianten unterscheiden sich deutlich.

Wipeout HD ist am besten: Zusätzlich zu den Einzelrennen gibt es Turniere, Rennen gegen die Uhr und die Aufgabe, eine möglichst schnelle Runde zu schaffen. Außerdem gibt es einen Renntyp namens Zone: In einer grafisch vereinfachten Version einer Strecke musst du versuchen, so lange wie möglich durchzuhalten, bis dein Gleiter Schrott ist, wobei sich das Tempo ständig steigert. Die Strecken in HD sind alle machbar, bis auf Sebenco Climb, einer extrem kurvigen Berg-und-Tal-Fahrt, bei der ich immer auf dem letzten Platz lande. Schön ist: Man muss nicht alle Rennen bewältigen, um weiterzukommen - wenn einem etwas einfach nicht liegt, kratzt man seine Punkte eben woanders zusammen. Perfekt gemacht!

Wipeout Fury hat all das auch, legt aber den Fokus verstärkt auf zusätzliche Kampfmodi, die mir nicht so behagen. Ein normales Rennen hat für mich Kampf genug, wer braucht da noch solche aufs reine Abballern ausgelegten Runden, wo man schon nach kurzer Zeit jeden Überblick verliert und sogar gewinnen kann, nachdem man eliminiert wurde? Wegen der ambitionierten Zielpunktzahlen dauern diese Eliminator-Rennen zuweilen EWIG, ich war schon in einem mit 12 Runden dabei. Dann gibt es noch die Aufgabe, Bomben abzuschießen (eher langweilig) und eine Obskurität namens Zonenkampf, bei dem die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts immer noch versuchen herauszufinden, was das überhaupt ist und was man da tun soll. Fury bietet viel Spaß, aber man kann auch ZU kreativ sein.

Was Wipeout 2048 angeht, bin ich noch nicht sehr weit gekommen, aber ich kann schon verstehen, warum viele diesen Teil nicht mögen. Die Strecken sehen nicht mehr richtig nach Wipeout aus, die Speed- und Waffenfelder heben sich oft kaum vom Boden ab und sind kaum zu erkennen, man bleibt zuweilen hängen und es ist schon auf der ersten Stufe sehr schwer, sich durchzusetzen (Schwierigkeit ist nicht einstellbar). Aber worum es langfristig wirklich geht, ist natürlich der Online-Modus. Der ist zu dem Zeitpunkt dieser Rezension noch nicht sehr gut besucht, sicher wird das aber noch besser. Wenn man drin ist, flutscht das Rennen prima, und mir wird von miesen Säcken aller Herren Länder die Hucke vollgehauen. Aber keine Sorge - wenn man nicht gerade irgendwelche Über-Cracks vor der Nase hat, kann jeder mal gewinnen. Vieles hängt ja auch vom Glück ab.

Einige beschweren sich, dass es keine neuen Pisten gibt, aber ich frage mich: wozu? Was soll man denn da noch verbessern oder für neue Ideen haben? Wipeout's Designer haben einen perfekten Job gemacht, und Perfektion lässt sich nicht steigern. Mein Hirn ist auch so genug damit beschäftigt, die bereits bestehenden Strecken auswendig zu lernen, da will ich nicht noch mehr. Wipeout ist mein zweitliebstes Rennspiel gleich nach BLUR. Von diesem tollen Action-Racer hätte ich auch wahnsinnig gerne eine HD-Version. Wird wohl ein Wunschtraum bleiben.


Prey [Play Station 4]
Prey [Play Station 4]
Wird angeboten von mySWOOOP® GmbH
Preis: EUR 26,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dishonored im Weltall, 22. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Prey [Play Station 4] (Videospiel)
"Prey" ist nicht gerade ein Picknick, und man braucht sich gar nicht zu genieren, es zumindest im ersten Durchgang auf Leicht zu spielen. Da stürzt einfach so viel auf den Spieler ein, dass man alles tut, um es ruhiger angehen zu lassen.

Ein großer Teil der Spielmechanik ist sehr stark an "Dishonored" angelehnt; statt Runen hat man hier "Neuromods", die uns praktische Fähigkeiten wie das Hacken von Maschinen und Schlössern oder mehr Schadensresistenz und mehr Waffenpower verleihen. Später kann man sogar die Alien-Fähigkeiten für sich selbst nutzen. Ich selber habe nur sehr wenige dieser sogenannten Psi-Fähigkeiten eingesetzt, was ich etwas bedaure, denn im Nachhinein habe ich das Gefühl, mir das Spiel dadurch unnötig schwer gemacht zu haben. Aber der Wiederspielwert ist enorm, denn ich habe zwar das Ende erreicht, aber etwa ein halbes Dutzend Nebenmissionen liegen lassen - aber auch so habe ich 40 Spielstunden gebraucht, man kriegt also wirklich viel für sein Geld. Statt einer "Maske" mit Zoom haben wir jetzt ein "Psychoskop", das uns hilft, Alien-Fähigkeiten zu erlangen, und noch andere Details kommen dem "Dishonored"-Spieler sehr bekannt vor. Grafisch sind die Unterschiede größer, abgesehen von den Menschen, die ebenfalls im Arkane-typischen Gemälde-Stil daherkommen. Talos I ist aber wirklich sehr schön, und wenn manche an der Grafik meckern, geht das über mein Verständnis. Das Spiel sieht fantastisch aus.

Eine weitere Ähnlichkeit zu "Dishonored" ist die Möglichkeit, bestimmte Orte auf unterschiedliche Weise zu erreichen und unterschiedliche Strategien auszuprobieren, friedliche und gewalttätige. Es ist zwar unmöglich, keine Typhon zu töten, aber es gibt wohl eine Trophäe, wenn man keine Menschen killt, was mit etwas Vorsicht und der Disruptor-Kanone im Anschlag durchaus schaffbar ist. "Prey" ist schwerer als "Dishonored", aber vor allem auch gruseliger. Sich vor Wächtern zu verstecken ist eben nicht so nervenaufreibend wie vor schwarzen Monstern. Ich warne vor Albträumen, und damit meine ich nicht nur die gleichnamigen Riesenviecher, die einem immer wieder auflauern.

Diese Albträume waren eine unnötige Schikane, muss ich sagen, und wenn man sie nicht auch hätte besiegen können, indem man sich einfach drei Minuten lang vor ihnen versteckt (was in der Regel nicht schwer ist), hätte ich das Spiel vielleicht gar nicht zu Ende gespielt. Wenn mich davon abgesehen etwas wirklich gestört hat, dann der Umstand, dass man ständig unnötig ZUGESÜLZT wird. Sogar inmitten verzweifelter Kämpfe muss irgendein Vollhorst mich mit einem zumeist völlig überflüssigen Monolog per Funk nerven. Ich bin mehrfach draufgegangen, weil ich mich wegen des eingeblendeten Transcribes nicht auf die Gegner konzentrieren konnte. Außerdem hätte ich auf die Weltraumspaziergänge rund um die Station gut verzichten können. So cool das auch ist, die Steuerung ist ziemlich schwerfällig, außerdem ist es stockdunkel und man braucht ziemlich lange, bis man da ist, wo man hin will.

Zum Ende hin, wenn man endlich eine wirklich fette Schrotflinte hat, mit der man alle Aliens niedermähen kann, wird das Spiel plötzlich nochmal schwerer, weil auf einmal nicht nur die Typhon auf einen Jagd machen, sondern eine ganze Armee von Operators, die einen binnen Sekunden töten können. Das lässt sich aber lösen: Verschafft euch den Typhon-Neuromod "Maschinenkontrolle" (bekommt man durch Scannen des Technopath) und macht euch damit die Militär-Operators untertan, dann kämpfen sie sogar auf eurer Seite. Dasselbe klappt, wenn ihr sie ausknockt und dann hackt. Das war echt ein Lebensretter!

Das Ende ist nicht so clever, wie die Designer wahrscheinlich gedacht haben, aber ich fand es befriedigend, denn ähnlich wie bei "Dishonored" bekommt man eine Art Bilanz präsentiert, ob man sich ethisch korrekt verhalten hat. Ich persönlich war brav.


Zendium Zahnpasta Complete Protection, 2er Pack (2 x 75 ml)
Zendium Zahnpasta Complete Protection, 2er Pack (2 x 75 ml)
Wird angeboten von Store-Germany
Preis: EUR 8,97

2.0 von 5 Sternen Und doch gibt es Aphten, 19. April 2017
Dass Zendium Aphten verhindert, kann ich leider nicht bestätigen. Nach zwei Wochen Benutzung trat eine auf. Zuvor hatte ich monatelang eine Mundspülung (Perlodent) benutzt, die ich bei Zendium weggelassen hatte. Fazit: Die Mundspülung verhindert Aphten, Zendium nicht.


QuickSteuer Deluxe 2017 (für Steuerjahr 2016 - Frustfreie Verpackung)
QuickSteuer Deluxe 2017 (für Steuerjahr 2016 - Frustfreie Verpackung)
Preis: EUR 24,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zum Aushalten, 26. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaum zu fassen, aber Quicksteuer ist noch frustrierender als WISO Sparbuch. Ständig gibt es Ungereimtheiten, es werden dem Nutzer nur Steine in den Weg gelegt. Bei den GWG-Abschreibungen habe ich aufgegeben. Sie sagen ausdrücklich, dass man bis zu 410 EUR ein Gerät komplett abschreiben kann. Dann gibt man 399 EUR ein und es heißt, es ginge nur bis 150 EUR. Diese Programme sollen einem die Steurerklärung erleichtern, stattdessen machen sie einen wahnsinnig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2017 10:50 AM MEST


hansgrohe Croma 100 Handbrause, 4 Strahlarten, chrom
hansgrohe Croma 100 Handbrause, 4 Strahlarten, chrom
Preis: EUR 23,30

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sanfter Regen, 18. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gibt vor allem einen dicken, sanften Regen ab, sehr angenehm. Die Drüberwisch-Technik erspart einem allzu häufiges Entkalken. Sehr feine Brause.


Yoyo - One von Yoyofactory (inkl. 2. Lager) Yo-Yo für Beginner + Fortgeschrittene / Farbe Schwarz.
Yoyo - One von Yoyofactory (inkl. 2. Lager) Yo-Yo für Beginner + Fortgeschrittene / Farbe Schwarz.
Preis: EUR 12,67

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei in einem, 18. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es scheint ein Missverständnis hier zu geben in Bezug auf das zweite Kugellager: Dieses ist kein Ersatz für das erste, sondern verändert völlig das Verhalten des Yoyos. Wenn man die Kugellager austauscht (am besten mit einer Zange), verwandelt man den Schlingel von einem Responsive (kommt wieder hoch, wenn man zuckt) zu einem Unresponsive (bleibt unten und dreht sich schön lang). Deshalb heißt das Teil wohl so: Es ist zwei Yoyos in einem. Ist also ein gutes Yoyo für jeden, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene.


Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Limited Edition (inkl. Definitive Edition) [PlayStation 4]
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Limited Edition (inkl. Definitive Edition) [PlayStation 4]

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Immerwiederspielen, 22. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den ersten Teil nicht gekannt und hab durch diese Limited Edition gleich alle beide hintereinander durchgespielt. Ich fand den ersten Teil einen Tick besser, obwohl das Gameplay fast identisch ist, aber das liegt eigentlich nur an Kapitel 7, das sich spielerisch deutlich vom regulären Game unterscheidet und das ich HASSE. Ich hätte hier sonst gerne fünf Sterne vergeben, aber dieses Kapitel war eine Zumutung: Plötzlich hat man seine Kräfte nicht mehr und kann nur vage erahnen, was man überhaupt tun soll.

Von diesem Kapitel des Schreckens abgesehen ist Dishonored 2 aber fantastisch. Die Entscheidungsfreiheit des Spielers ist unglaublich - man hat stets verschiedene Lösungswege, kann sich Zeit nehmen und alles auskundschaften, als wäre man tatsächlich dort. Man kann seine Spezialkräfte nach Bedarf anpassen und seine Waffen modifizieren, wie man lustig ist. Und die meisten Kapitel sind so umfangreich und haben so viele Nebenschauplätze, dass man sie beim ersten Mal glatt weglässt, um voran zu kommen. Dadurch und durch die vielen Sammelgegenstände ergibt sich ein enormer Wiederspielwert, obwohl ich schon beim ersten Mal etwa 25 Stunden gebraucht habe. Wahrscheinlich werde ich sehr schnell einen zweiten Durchgang starten. Ich hoffe, es gibt noch ein paar DLC.


Scott Manson / Die falsche Neun: Thriller
Scott Manson / Die falsche Neun: Thriller
von Philip Kerr
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coole Story mit verblüffendem Ende, 12. November 2016
Von den bisher drei Scott-Manson-Büchern hat mir das zweite, Die Hand Gottes, am besten gefallen, aber auch der dritte "Thriller" macht viel Spaß, freilich auch diesmal wieder ohne echte Hochspannung. Die darf man hier nicht erwarten, auch wenn Manson zumindest an einer Stelle diesmal tatsächlich kurz in Lebensgefahr zu schweben scheint. In dieser Geschichte, die streckenweise eher einem äußerst angenehmen Reisebericht ähnelt, ist unser Held gerade arbeitlos und begibt sich auf die Suche nach einem verschwundenen Spitzenspieler. Diese Mission nimmt geradezu James-Bond-Dimensionen an: Scott düst an wunderschöne und exotische Orte (Paris, Barcelona, die Karibik) und legt scharfe Weiber flach. Zuweilen drängt sich fast der Verdacht auf, der gute Mr. Kerr hat das Buch vor allem geschrieben, um seine Urlausbreisen zu diesen Orten von der Steuer absetzen zu können...

Aber das soll den Leser nicht kratzen. Das Buch ist witzig und interessant (zumindest für Fußballfans), zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar und wartet überdies mit einer äußerst überraschenden Auflösung auf, die den sonderbaren Titel erklärt. Ich muss sagen, das habe ich echt nicht kommen sehen - es ist schön, wenn ein Autor einen noch richtig verblüffen kann. Erstklassige Arbeit von Philip Kerr - da sehe ich auch mal über die politisch unkorrekten Tiraden ab, die Scott Manson so vom Stapel lässt. Man will ja keine Mimose sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 22, 2016 7:54 PM CET


Scott Manson / Die Hand Gottes: Thriller
Scott Manson / Die Hand Gottes: Thriller
von Philip Kerr
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Fortsetzung, 5. November 2016
Der erste Scott Manson war schon gut, aber der zweite ist noch besser. Anders als "Der Wintertransfer" ist "Die Hand Gottes" tatsächlich ein richtiger Krimi ("Thriller" ist freilich nach wie vor etwas dick aufgetragen, lieber Verlag), denn der Todesfall eines Spielers steht tatsächlich im Zentrum der Ereignisse in Griechenland. Natürlich geht es trotzdem sehr viel um Fußball und seine Schattenseiten, und dieses Thema sorgt auch für einen Großteil der Spannung. Scott Mansons Ermittlungen gehen sehr langsam voran, aber das stört beim Lesen nicht, denn anders als so manch anderes Werk von Philip Kerr ist dieses Buch kein ausufernder Wälzer, sondern locker in 3-5 Tagen zu lesen. Langweilig wird es nie, und man lernt sogar einiges über Griechenland und die dortige Wirtschaftserosion. Die Dialoge sind kernig und sehr volksnah, um es milde zu formulieren - aber so reden Männer nun mal (nicht sehr viele weibliche Charaktere hier, die Scott-Manson-Bücher richten sich eher an ein männliches Publikum), vor allem aber verdammt komisch. Die Bernhard-Gunther-Bücher sind naturgemäß düsterer, während diese Serie extrem unterhaltsam ist. Ich persönlich habe mich zwar vom Fußball abgewandt (und die guten Gründe dafür listet Arsenal-Fan Kerr in diesen Büchern penibel auf), aber auch als Fußballmuffel hat man hier seine Freude. Ich mach mich sofort an das dritte Buch.


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