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Rezensionen verfasst von
Bergwolf "morpheustreimer" (Lübeck)

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Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.)
Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.)
Preis: EUR 15,77

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 2. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Requiem-Mezzo Forte (Ltd.ed.) (Audio CD)
Sonne macht Albern und in Australien sowieso, anders lassen sich die gewagten Ideen von Virgin Black nicht erklären. Virgin Black bestachen bereits in der Vergangenheit mit sehr außergewöhnlichen Alben der düsteren Musik.

Das Werk „Requiem – Mezzo Forte“ liegt mir nun vor und man sollte vorher erwähnen das es sich hierbei um ein Konzeptalbum einer Trilogie handelt. Diese wurde auf „Requiem“ betitelt und enthält 3 Alben, Pianissimo (Komplett Orchester), Mezzo Forte (Orchester/ Metal) und Fortissimo (Death/Doom).

Aber gehen wir zunächst auf „Mezzo Forte“ ein das aus einer Mischung zwischen Metal und Orchester besteht.

Bei „Requiem Kyrie“ hört man schon heraus das sich Virgin Black auf die Details eingeschossen haben, der fast 8 Minütige Opener strahlt unterlegt von traurigen Violinen und dem Adelaide Symphony Orchestra eine derart melancholische Stimmung aus, dass man schon denkt hierbei handelt es sich um den Soundtrack eines Dramas. Der Song ist zwar unmetallisch, aber verursacht so manches frösteln.

„In Death“ agiert das erste Mal die Gitarrenfraktion, gemischt mit den epischen Orchestersound, dem sehr gemischten Gesang von London, Grayh und Frauenchören schafft man hier die perfekte Atmosphäre zum gegenseitigen depressiv sein.

„Midnights Hym“ folgt diesem Weg, lässt die Gitarren bis zum Ende des Songs aber komplett weg, was bei diesem Song auch nicht wirklich schlimm ist. Die Harten Riffs in den letzten 20sek lassen erraten das es sich hierbei noch um Metal handelt.

Das diese Anfangsriffs aber mehr einen Übergang zum metallischen „...and I Am Suffering“ sind merkt man erst bei diesem Song.

Und der ist mehr als erhaben, fröstelnder Gesang der Marke „Frau/Man trifft Nightwish“ wechselt sich mit treibenden Riffs ab und düstere Gitarrenmelodien ab. Dieser 10 Minütige Song wird über die Zeit verteilt immer komplexer und wird in den letzten 3 Minuten von orchestralen Sound, gemischt mit Chorgesang zum Ende geführt.

„Domine“ haut da etwas mehr in die metallischen Fugen, düsterer Doom Metal steht hier auf dem Hauptprogramm und anstatt Frauengesang wechselt sich hier Gegrunze mit Chorgesang ab. „Rest Eternal“ bildet dann den Abspann dieses Werkes, der Frauengesang setzt wieder ein und findet mit Gitarren und Chor einen wahrlich würdigen Abschluss.

Wow mehr bleibt mir bei dieser Cd nicht zu sagen. Zwischen all den 0815 Gruft Bands mal wieder eine Band die das Gothic Gefühl auch einmal wirklich ernst aufgreift und auch so wiedergibt.


Wir Sind Gold-Limited Edition
Wir Sind Gold-Limited Edition
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 13,10

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letzte Instanz halt ..., 20. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Wir Sind Gold-Limited Edition (Audio CD)
Nun ist es also draußen, dass neue Album von einer der außergewöhnlichsten Deutschen Rock- Bands, die Rede ist hier von dem Album „Wir Sind Gold“ der Letzten Instanz. Die Cd wurde von Sven Peks und Gitarrist Oli gemischt, des weiteren wollte die Band bei diesem Album deutlich mehr in der Hand haben als zuvor. Und so bekommt Wir Sind Gold eine etwas andere Note.

Bereits die ersten beiden Songs zeigen die Marschrichtung dieses Albums an, zwar ist es im musikalischen Stil der „Ins Licht“, aber das Album ist deutlich intensiver, nachdenklicher und auch wärmer ausgefallen. Bereits der 4 Song „Wir Sind Allein“ entwickelt sich schnell zum Ohrwurm, erstens wegen der schönen Melodie und zweitens wegen dem Refrain.

Das dieses Album im Tourbus entstanden ist mag man beim weiter hören gar nicht glauben, es hört sich einfach zu ausgefeilt an. Beispiel hier ist auch die Ballade „Monument Der Stille“, unterlegt von Streichern entwickelt sich hier ein verdammt melancholischer Song.

Da man bei diesen Album aber nicht depressiv werden soll folgt darauf mit „Meine Innere Stimme I“ ein etwas tempolastiger Song in der tanzbaren Kategorie. Ebenso härter geht es bei „Worte Brennen Gut“ weiter, obwohl mir der Song aufgrund der ständigen Breaks und Tempowechsel nicht so gut gefällt.

„Maskenball“ ist da schon deutlich ein gängigere melodische Kost ebenso wie der in den Heavy Bereich gehende „Sie Kommen“, der wahrscheinlich ein ziemlich geiler Livesongs werden wird.

In der Zusammenfassung muss ich zugeben, dass mir das Album mal zusagt und sehr oft mitreißt. Es steckt voller Emotionen und die Letzte Instanz versucht doch sehr hörbar ihre Lebensfreude an die Fans weiterzugeben.

Manchmal muss ich aber auch verdutzt hören, die Band war schon immer gut darin es niemanden so wirklich recht zu machen. Man sollte es nicht versäumen sich das Album einmal anzuhören, ob es euch gefällt oder nicht liegt hier wirklich ganz bei euch, aber ich kann sagen das jeder sich einen anderen Lieblingssong raus suchen wird.


Enemy Mine
Enemy Mine
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Stern am Gothrockhimmel, 9. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Enemy Mine (Audio CD)
Ich kann mich an eine Frage erinnern, die ich Anfang Februar den Jungs von Fiddlers Green gestellt habe... Was macht euer Ex-Mitglied Peter zur Zeit, sie konnten es mir nicht sagen und so blieb diese Frage offen, bis heute. Sein neue Spielwiese heißt „Beloved Enemy“ und im April wird das Debüt „Enemy Mine“ über Twilight releast werden.

Die Band wandelt im Goth-Rock Bereich, einer Sparte in der in der letzten Zeit hemmunglos von PopGruftbands gewildert wird. Daher erfreut es meine Ohren richtig als die ersten Metallklänge aus den Boxen dröhnen, gefolgt von einem eher unerwarteten Gesang der mich erst einmal staunen läßt.

Dieser Gesang stammt vom Sänger Ski (Ski King) und man könnte The 69 Eyes als Vergleich zu diesem genialen Gesang heranziehen. Aber seine Stimme ist noch um einiges beeindruckender, so erinnern einige Parts eher an einen Opernsänger.

Nach denn ersten beiden Songs „Drowning“ und „Virus Undead“ geht der Mund wieder etwas zu, nur um bei „The Other Side“ wieder nach unten zu klappen.

Virus Undead ist übrigens der Titelsong zu dem gleichnamigen Horrorfilm der im Sommer 07 erscheint. Hierbei handelt es sich um eine deutsche Produktion, in der Sänger Ski sogar selber mitspielt, das Video zu diesem Song ist bereits auf der Cd enthalten kann aber auch auf der MySpace Seite angeschaut werden. Hier findet ihr auch 3 Samples vom neuem Album plus ein unveröffentlichten Song.

Der 4 ½ Minuten Song beeindruckt mit einer melanchonischen Intensivität, die ich zuletzt bei „End Of The Road“ von Sentenced gehört habe. Mit „Lorraine“ folgt ein romantischeres Stück, dass ich mir in die Playlist hinter „The Chair“ (69 Eyes) packen würde, welcher Song sich nun besser anhört wird da schon schwer sein.

„Enemy Mine“ und „Fuck Me Back To Life“ ziehen dannach wieder etwas an Tempo an, auch textlich wird’s deutlich härter. Nach einem kleinen Interlude stampft „The Others“ los und zeigt einmal mehr den starken Metallanteil bei dieser Band, hier baut sich Ski mit einen sehr melodischen Gesang ein.

Eine Ballade gibt es mit „Rain“ zu hören, die Anfangs sehr ruhig beginnt und sich gegen Mitte zu einem Midtemposong weiterentwickelt. Denn vollen Schwung Metal gibt es wieder bei „Finden“ , stark durchsetzt mit Industrialeinflüssen, zeigt Ski das er auch bei so manch anderer Kapelle mitspielen könnte.

„The Ground Beneath Your Feet“ bildet den perfekten Abschluss des Albums. Anfangs wie eine Ballade aufgebaut, setzten nach 2 Minuten die Gitarren ein und ein teils doppelter Gesang führt zusammen zum Höhepunkt des Songs.

Beloved Enemy beläßt es aber nicht nur bei einem Ausnahmesänger, der Sound tut sein übriges. Eigentlich sollte man dem Stempel Goth-Rock in Goth-Metal ändern, denn hier wird nicht nur rumgesäuselt sondern einfach nur feinster Goth-Metal gezockt.

Dieses Album katapultiert Beloved Enemy direkt in die 1. Liga des Goth-Rock/Metal, den da gehören sie auch hin ...


Gegen Den Strom
Gegen Den Strom

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Musik, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Gegen Den Strom (Audio CD)
Ganz überraschend liegt mir heute das neue Solo-Album von Eric Fish vor, sein Album wird den Titel „Gegen Den Strom“ tragen und am 2.3.07 über das eigene Label Escox Music erscheinen.

Der Titel „Gegen Den Strom“ symbolisiert hier wortwörtlich die musikalische Ausrichtung auf diesem Album. Bereits „Steh Auf!“ ist sehr zweideutig geschrieben und mitunter ein kleiner Aufruf zur Auflehnung, freien Meinungsäußerung oder einfach Aufzustehen Dieser Song gehört auf dem Album zu den rockigen Songs, wobei „Reden“ eine romantisch/ melancholische Ballade ist und eigentlich eine Aufforderung darstellt, mehr über etwas zu Reden, um es zu verbessern.

„Willst du wirklich“ erzählt von dem typischen geldgierigen Typen, der immer weiter nach vorne geht, ohne überhaupt einen Rückhalt von Freunden zu haben. Irgendwann in seinem Leben wird er in eine Situation kommen, in der er ohne Freunde nicht weiterkommt und daran zerbrechen. „Geld“ findet direkt an diesen Text Anschluss und behandelt das Motto „Geld Regiert Die Welt“. Der Zwang des Besitzes nach Geld ohne Rücksicht auf Verluste in körperlicher als auch der seelischen Natur wird hier thematisiert.

Melancholisch geht es bei „Der Zocker“ weiter; eine Geschichte eines Straßenmusikanten der sein verdientes Geld in den Glücksautomaten schmeißt in der Hoffnung, irgendwann einmal etwas zu gewinnen. Das geht bis zu seinem eigenen Ende hin.

Aber dies ist nur ein Auszug aus den Songs. Das komplette Album ist mit diesen

melancholischen und nachdenklichen Texten gefüllt. Eric singt gefühlsvoll seine Gedanken in die Welt hinaus und es gelingt dass man sich denkt ... „Wow, so schön kann Akustik sein!“ Natürlich gibt es auch einige lustigere Songs wie „Prinzessin Auf Der Erbse“, die aber dennoch einen nachdenklichen Teil behalten.

Der Refrain „It's a long way to the top, I’ve you want Rock 'n' Roll“ ist hierbei „Ein Langer Weg“: Ein wirklich passender Song, denn er spricht direkt aus der Lebensgeschichte von Eric, wie man von ganz unten nach oben kommt. Auch ist es gleichzeitig eine kleine Ohrenklatsche an alle, die bisher immer gesagt haben, aus ihm würde nie ein guter Sänger werden.

Im Gesamteindruck muss ich von diesem Album sagen, dass ich etwas sprachlos bin. Ich kann zu dem Album zwar nicht tanzen oder einen Pogo veranstalten, aber es ist ein Album voller Gefühl und textlicher Tiefe. Etwas, das man heutzutage immer seltener zu hören bekommt und ich könnte mich dafür verprügeln, dass ich die letzte Tour verpasst habe.


Totem (Ltd.Digipack Book Case)
Totem (Ltd.Digipack Book Case)

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer Perfektionismus, 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Totem (Ltd.Digipack Book Case) (Audio CD)
Düster wird es auf Faun's neuem Meisterstück 'Totem', das Mittelalterensemble gehört nicht zu der Art von Mittelalterbands die nur den Dudelsack betätigen können, sondern setzten ihre Fähigkeiten ganz anders ein. Bereits mit dem Vorgängeralbum 'RENAISSANCE' überraschten sie 2005 so manchen Anhänger, diesen Erfolg könnten sie nun mit 'Totem' noch überragen. Anhänger des Hardwurstsektors sollten spätestens ab hier aufhören zu lesen, dieses Album ist kein Metal!!

Mit ausgefeilten Lyrics widmen sich die Münchener auf diesem Album der Thematik von Überwinden von Abgründen und der Kraft der Visionen und entführen in eine etwas andere Klangwelt.

'Rad' um webt bereits nach den ersten Klängen die Ohren und man fühlt sich etwas in eine Beschwörungszeremonie hinein versetzt, was auch deutlich an den Dreistimmigen Gesang zurückzuführen ist. Beinahe nahtlos folgt mit dem Song '2 Falken' ein Beweis das Computersound verdammt genial sein kann.

Unterlegt von eben diesem Sound singt Sängerin Elisabeth mit Engelsgesang vom grünen Grab und genau dieser Gesang verursacht regelrechte Gänsehaut.

Rhythmisch geht es im Song 'Sieben' zu, auch im gesangstechnischen Aspekt, der zweisprachige Gesang mit Sänger S.Tyr im Duett wird hier zur absoluten Perfektion getrieben. Das alles wird treibend unterlegt von fast allen Facetten aus dem Faunschen Musikrepertoire.

'Tinta' wäre auf diesem Album textlich eigentlich etwas für alle Pärchen, aber entwickelt sich doch zu einem leichten Mitschunkelsong, komplett ohne Pc-Einflüsse ein ganz netter Song

Gänsehautfeeling gibt es wieder beim französischen 'Unicorne', zu dem sanften Harfengeklimper gesellt sich ein atemberaubender Gesang von Elisabeth der mehr ins Blut geht als bei Nightwish's 'Sleeping Sun'.

Das sich Faun nicht nur den europäischen Mittelalterklängen verschrieben haben, zeigen sie mit 'Gaia' der im orientalischen Klang daherkommt, sowohl Gesangs technisch als auch im Bereich der Instrumente. An Ideen scheint es Faun auf diesem Album nicht zu fehlen, dafür fehlt es mir jetzt einfach an weiteren Worten um dieses Album zu beschreiben. Ungewöhnliches Meisterwerk der modernen Mittelalterlichen Musik wäre wohl die bester Bezeichnung. Jedem Anhänger dieser Art von Musik wärmsten zu empfehlen.


Drive Me Mad
Drive Me Mad
Preis: EUR 15,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück, 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Drive Me Mad (Audio CD)
„Fiddlers Green“ Wer diesen Namen noch nicht gehört hat sollte dies sicherlich einmal schnell nachholen, denn „Fiddlers Green“ gehören mit ihren 17 Jahren Bandbestehen bereits lange zu den Folklegenden im deutschsprachigem Raum.

2003 erschien mit NU FOLK deren letztes richtiges Studioalbum und seit dem hat sich eine Menge getan, Anfang 2006 verließ Gründungsmitglied Peter Pathos die Band und wurde nun von Pat Prziwara ersetzt. Am 12.1.07 wird deren neues Album „Drive Me Mad“ nun erscheinen und scheinbar hat sich in den 3 Jahren eine Menge Material angesammelt, anders lässt es sich nicht erklären das „Drive Me Mad“ gleich mit 20 Songs auffährt, aber kommen wir nun zum Album.

Der Neuzugang Pat kann wohl auch mit dafür verantwortlich gemacht werden, das Fiddlers Green von dem bisherigen 5. Gang nun in den 6 Gang geschaltet haben. Bereits Irish Air zeigt auf dem Tacho was auf diesem Album noch alles folgen wird. Mit Folks Not Dead folgt ein leicht punkiger angehauchter Song, wobei sie bei diesem Titel sogar mehr als recht haben.

Mein Fuß will nicht so recht still halten, denn positiv und tanzbar geht es die nächsten 3 Songs weiter. Mit „When Will We Be Married“ wird es etwas ruhiger, auch wird hier ein kleiner Ausflug in den Reggae gemacht.

Melanchonisch wird es nun mit „Another Spring Song“, die erste Ballade auf dem Album, wer „Kalte Spuren“ von Schandmaul kennt wird hier einen Song vorfinden der ähnlich ins Blut geht. Man belässt es bei diesem einem Song und geht direkt darauf wieder zum wichtigsten im Folk über, dem Spaß. Diesen wird auch auch mancher mit der darauf folgenden Instrumental Nummer haben, einfach nur tanzen ist hier wohl das Stichwort schlechthin.

Will ich mal weitermachen mit meinem persönlichen Favorit auf diesem Album, „All This Feelings“ ein Song der nicht nur mit Eingängigkeit und Rhythmus glänzt, sondern auch Gesangstechnisch unter die Haut geht.

Etwas anders ist da der Titelsong „(You) Drive Me Mad“ hier geht es wieder etwas schneller zu und obwohl er nur gerade einmal knapp 3 Minuten lang ist ein netter Partysong ohne viel Text. Eine weitere Instrumental Nummer folgt mit „Shamrock Tunes“, aber was für eine. Fiddlers Green spielen hierbei die Geige voll aus, einzig etwas unterlegt von den Drums und der Gitarre, dominiert hier die Geige und man denkt irgendwie an den Sound von Lord Of The Dance bloß ohne Stepptänzer.

So dann will ich zum Abschluss kommen, nachdem das Album nun schon zum 5 mal durch die Rotation lief und nicht langweilig wurde. Es ist kein Metal, aber es ist schnell, geil und es rockt wie Schmidts Katze, ich für meinen Teil werde das Album erst einmal in meine Folk Top 5 erheben. 9/10 sind hier sicherlich mehr als angebracht.


Bloodangel's Cry
Bloodangel's Cry
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 7,95

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Album, 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Bloodangel's Cry (Audio CD)
Man kann Krypteria als eine Art Nightwish oder Within Temptation Clon ansehen, mag man sich vielleicht auf den ersten Höreindruck fragen... Ehrlich gesagt Nein! Krypteria schlagen hier genau in der Mitte auf und gehen deutlich härter als Within Temptation zu Werke. Deren Musik ich mir selber wegen kompletter Verpoppung nicht mehr antun kann.

Krypteria setzt neben bombastischen Chören und Ji-In's Gesang im Gegensatz zu Within Temptation auch deutlich mehr Gitarrenkünste ein und so werden relativ oft ein paar nette Solos gezaubert. Das mag auch sicherlich daran liegen das die Bandmitglieder fast alle eine sehr lange Musikerfahrung vorzuweisen haben, sowohl als Studiomusiker als auch Produzenten.

Diese Erfahrung hört man auch deutlich heraus, sei es bei den teils perfekten Gitarren-Melodien oder bei den bombastischen Chorgesang. Bestes Beispiel ist hier sicherlich der Song „Sweet Revenge“ .

Die Band will mit ihrem Debüt sicherlich punkten, anders läßt es sich nicht erklären warum man die Anstrengung eine 12 Song starkes Topalbum zu produzieren sichtlich heraushört. Tiefpunkte gibt es hier keine, man versucht den Spannungsbogen durchgehend bis zur 10 Minütiger Endhymne oben zu halten.

Krypteria mag zwar nicht an Nightwish herankommen, was teils vielleicht noch an der geringen Erfahrung von Ji-In liegen mag oder einfach daran das mir hier noch ein Hauch finnischer Melanchonie und Metal fehlt. Aber ansonsten ein Topalbum das ich allen Anhängern vom Gothic Metal mit Klassischen Gesang empfehlen kann.


Auf Deinen Schwingen (Premium)
Auf Deinen Schwingen (Premium)
Wird angeboten von Good Buy Music
Preis: EUR 17,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bitter entäuscht, 25. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Auf Deinen Schwingen (Premium) (Audio CD)
Die Österreicher L`ÂME IMMORTELLE sind für mich schon immer eine aussergewöhnliche Band gewesen. Zwischen verträumten Liedern, die einem in die Seele flossen, bis zu rasanten Tanzsongs zum zweisamen ähm na ihr wißt schon ... Nach dem das „Gezeiten“-Album allein mit der Umstellung auf einen stärkeren Gitarrensound doch relativ stark war, sollten besonders Fans der älteren Alben sich dieses Album genauer anhören.

Bereits die ersten beiden Songs erschrecken mich doch schon mit der Radiokompatiblität, ist das L`ÂME IMMORTELLE oder Rosenstolz? Naja 80% der Texte handeln von Liebe, ähm Liebe und ach ja Liebe. Bei „Nur Du“ wird mir doch etwas fade im Bauch, langweiliger Text, extrem popiger Refrain und natürlich radiotauglich wie Musik à la Silbermond.

Es gibt auf diesem Album zwar noch einige Ausnahmen mit „Phönix, Du Siehst Mich Nicht, die noch den Status Gothic verdient haben, aber dies ist nur ein Bruchteil der auf diesem Album vorhandenen Songs. Diese Songs stechen größtenteils mit dem stark vorhandenen Gesang von Thomas hervor. Aber auf etwas Positives kann auch mal etwas Schlechtes folgen „Sometimes Love Is Not Enough“ könnte teils schon fast als Filmmusik von James Bond durchgehen. Warum gibt es auf diesem Album keine anständigen Duos mehr zwischen Sonja und Thomas?

Es mag zwar schöne Orchesteranteile geben auf diesem Album, auch singt Sonja engelsgleich wie immer, aber auf der anderen Seite stehen poppige Refrains, zu eingängige Songs, relativ einfallslose Lyrics und immerhin noch so ca. 40% Gothicfaktor. Wenn L`ÂME IMMORTELLE ihre alten Fans nicht verschrecken will, sollte man sich wirklich mal über die momentane Musikausrichtung Gedanken machen und vielleicht auch mal die Charts ignorieren. Viele verkaufte Cds heissen nicht undbedingt bessere Qualität, denn in den Clubs wird dieses Album sicherlich nicht gespielt.


Prima Nocte
Prima Nocte
Preis: EUR 10,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geile Haufen ist doch glatt ganz geil, 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Prima Nocte (Audio CD)
Mit der „Prima Nocte“ von Feuerschwanz liegt mir eine relativ ungewöhnliche Mittelalterscheibe vor. Den der „Hauptmans Geiler Haufen“ haben es sich zur Aufgabe gemacht mit ihrer Musik so manche feuchtfröhliche Mittelaltergaudi aufzumischen. Auch haben sie nach eigenen Angaben keine Lust mehr auf die zu ernsten Mittelaltertexte und erzählen von einem „etwas“ anderen Inhalt. Dieses eine „Etwas“ erkennt man wohl schon an den Musikernamen wie „Hauptmann Feuerschwanz, Walther von der Vögelweide, Sir Richard Hodenherz und Sir Lanzeflott“.

2004 stand Feuerschwanz kurz vor der Auflösung da einige Ex-Bandmitglieder den Inhalt doch etwas zu schlüpfrig fanden. Aber bereits kurze Zeit später fand man mit Bastian Brenner und Jan Schindler Ersatz und begann im Vorprogramm von Fiedlers Green Deutschland zu erobern.

Neben der schönsten Sache der Welt (neben Metal) beziehen sich die Texte eigentlich nur noch auf das Saufen, Furzen und einige andere Dinge die man als lustiger Ritter damals wohl tat. Zwar meist nicht sehr inteligent die Texte, aber als Partymusik durchaus sehr tauglich, besonders zu später Abendstunde nach dem Genuss einiger Metkrüge... Diese müssen die Jungs sicherlich auch bei dem Cover zu Schandmauls „Herren Der Winde“ zuviel genossen haben, bei dem Refrain „Wir sind die Herren der Winde stinken weit zum Horizont“ fällt mir nicht mehr viel ein.

Musikalisch kann man Feuerschwanz aber nicht viel vorwerfen, denn dort lassen sie nichts anbrennen, neben den Cover haben sie zum Beispiel mit „Drachentanz“ und der „Teufel“ sehr eingänige, tanzbare Songs geworden. Spaßig ist sicherlich auch das „Sauflied“ was vor allem Live ankommen wird, den gleichen Inhalt behandelt auch „Teufelsgeschenk“ dieser Song ist aber auch größtenteils zum mitgröllen gedacht. Eine Überraschung ist dann noch icherlich der Hidden Track bei „GuteNacht“ bei dem hemmunglos Manowar auf die Schippe genommen wird.

Alles in Allem mal eine nette Idee und wenn man mal etwas spassigere Mittelaltermusik hören will ist hier gut aufgehoben. Solltet ihr zu den fröhlichen Anhängern dieser Musikrichtung gehört, so solltet ihr mal ein Ohr riskieren.7/10 Punkte


World Domination
World Domination
Wird angeboten von SDRC
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr geile Scheibe, 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: World Domination (Audio CD)
Ein neues Stück finnischer Stahl erscheint im Januar 2006 über Spinnefarm in Deutschland, die Rede ist hier von Naildowns „Debüt“ World Domination. Die Band wurde im Osten Finnland gegründet und existierte nun bereits seit 2003 unter dem Namen „Acid Universe“, unter diesem Namen erschienen bereits 2 Demos, bis sich die Jungs in Naildown umbenannten. Naildown haben sich bei dem Albumtitel wohl viel vorgenommen, aber hören wir mal rein...

Beim Keyboardintro des ersten Tracks denkt man sich zuerst, es könnte wieder eine Children Of Bodom Copie wie Imperion etc. sein, dies ändert sich aber schnell nach den die ersten fetten Power Riffs sich in die Gehörgänge drängen. Zersetzt mit einigen Keyboard/Synteffekten, netten Death-Melodien, Solos und den Multivocals von Daniel Freyberg ist dieser 5 Minütige Brecher doch schwere Kost, was auch zum Teil an der extremen Komplexität des Songs liegt.

Der Nächste Brecher folgt mit „Hollow Syndicate“. Hier zerlegen ab Sekunde 1 die ersten heftigen Riffattacken die Gehirnwindungen und wem das nicht reicht kann sich natürlich auch den aggressiven Gesang reinziehen. Bei diesem Song sollte man übrigens die saugeilen Melodischen Strukturen erwähnen, die gebündelt mit den Sythns/Keyboard, den Song zu einer wahren MeloDeath Hymne machen.

Auf die Vocals von Sänger Daniel muss ich übrigens näher eingehen, da man sie nicht gut einordnen kann. Der Herr shoutet mal wie Alexi Laiho, mal wie Anders Frieden, und arbeitet dazwischen auch mit cleanen Gesang. Leider scheint der Gesang auf dem Album etwas zu leise abgemischt zu sein, wobei der starke Gesang doch etwas untergeht.

Track 6 „Eyes Wide Open“ ist ein heftiger Break im Album, den dieser bietet wohl den höchsten Anteil an Elektroeinflüssen auf dem ganze Album und dies nimmt schon fast Pain-ähnliche Auswüchse an. Der Folgetrack „Broken Down“ reißt das Ruder daraufhin wieder rum und zeigt die Band wohl von ihrer aggressivsten Seite, dem heftigen Anfang folgt ein melodischer Abschluss mit 2 netten Solos. Meiner Meinung nach der wohl beste Song auf diesem Album neben „Hollow Syndicate“. Soviel aber erstmal zu den Highlights auf diesem Album, die restlichen Songs reihen sich direkt dahinter ein und schlagen fast genauso ein wie die oben Genannten.

Abschließend muss ich sagen, dass Naildown mit ihrem Debüt nicht nur die Weltherschaft anmaßen sonder auch auf dem guten Weg dahin sind. Für mich ist es wohl die erste MelodicDeath Scheibe für dieses Jahr, die es auf Anhieb unter meine Jahres-Top 10 fallen wird. Wem kompromissloser Melodic Death Metal mit mal einigen neuen Ideen gefällt, ist hier sehr gut aufgehoben.


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