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Rezensionen verfasst von
Lars G.

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Emartbuy® Classic Range Schwarz Luxury Pu-Leder-Dia In Case Tasche Schutzhülle (Größe 5Xl) Mit Magnetic Flap & Pull Tab Mechanism Geeignet Für Wiko Darkside
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Wird angeboten von emartbuyde (Versand aus UK 4-5 Tage)
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell, 7. Oktober 2014
Passt perfekt auch für große 5,7-Zoll Smartphones (z.B. Wiko Darkside). Zudem eine sehr gute und robuste Verarbeitung zu einem unfassbar günstigen Preis. Sensationell gut!


Plemo Laptop Tasche aus Nylon Lykra Gewebe für 38,1-39,6 cm (15-15,6 Zoll) Notebook Computer / MacBook / MacBook..
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Wird angeboten von PLEMO DE

5.0 von 5 Sternen gut verarbeitete, praktische Notebooktasche, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klare Kaufempfehlung für diese Tasche: Das Material wirkt robust und gut verarbeitet, so dass diese schwarze Notebookhülle einen angenehmen optischen Eindruck macht. Die Trageschlaufen wirken hingegen etwas billiger, sind aber problemlos in den Seitentaschen verstaubar. Die Dimensionen sind recht eng bemessen - ein 15,6-Zoll Ultrabook passt genau rein. Mir gefällt es, dass das Notebook wenig Spielraum hat und kaum wackelt, ich könnte mir aber vorstellen, dass man mit dickeren Modellen schon etwas quetschen muss. Das Material sollte aber dehnbar genug sein, da auch die Seitentaschen erstaunlich viel aufnehmen können. Man kann problemlos auch Maus, Netzteil und sonstige Kabel darin verstauen.
Fazit: Ich bin rundum zufrieden und gebe für den Preis eine klare Kaufempfehlung ab.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Sensation!, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als regelmäßiger Party- und Konzertbesucher hatte ich schon öfter ein Problem mit sehr lauten, fast schmerzhaften hohen Frequenzen, die durch ihre Heftigkeit den gesamten Klang in ein undifferenziertes Rauschen verwandelt haben. Außerdem kenne ich natürlich auch die kurzzeitige Schwerhörigkeit nach dem Konzert. Zum Glück hat es sich bisher immer wieder bis zum nächsten Tag normalisiert.
Nachdem ich mich ein wenig mit Leuten unterhalten habe, die wegen zu hohen Lautstärken dauerhaft tinnitusgeschädigt oder schwerhörig sind, ist mir erst so richtig bewusst geworden, welchen Belastungen ich mein Gehör regelmäßig aussetze. Also musste ich mir etwas einfallen lassen.
Lange Zeit habe ich es mit dem klassischen Ohropax versucht. Das hat zwar die Lautstärke gesenkt, aber den Klang insgesamt sehr dumpf gemacht. Auch mit billgen Schaumstoff-Stöpseln habe ich es versucht: Die Belastung war zwar deutlich geringer, aber Konzerte haben wegen des dumpfen Klangs weniger Spaß gemacht.
Dann bekam ich den Tipp, die Partyplugs zu benutzen, weil die den Klang eben nicht dämpfen sollen. Und ich muss sagen, dass meine Erwartungen mehr als übertroffen wurden. Das Einsetzen ist zwar zunächst etwas gewöhnungsbedürftig - man muss die Dinger wirklich sehr fest reindrücken, dafür gibt es zum Glück eine Einsetzhilfe. Wenn sie aber einmal halten, ist das Erlebnis wirklich sensationell. Heftige Bässe fühlt man nach wie vor, weil die Vibration eher über den Körper aufgenommen wird, aber alles was darüber liegt, ist einfach nur etwas leiser. Die Höhen scheppern überhaupt nicht mehr wie anfangs beschrieben, sondern sind klar und transparent, auf einem angenehmen Level, was wiederum den Gesamtklang extrem verbessert.
Kurz: Der Sound ist nämlich richtig schön ausgewogen, wie er es auch auf einer ordentlichen Heimanlage sein sollte, nur dass die Bässe intensiver sind. Plötzlich konnte ich auch subtile Details im Sound wahrnehmen, die ohne Hörschutz im kreischenden Lärm untergegangen sind.
Diese Partyplugs funktionieren fantastisch und haben mich seit dem Kauf auf jedes Konzert und jede Party begleitet. Sie sind nicht nur ein Kompromiss sondern eine Win-Win-Situation: Auf der einen Seite steht der Schutz des Gehörs, auf der anderen Seite steht ein viel besserer differenzierbarer Klang als ohne Schutz. Angenehmer Nebeneffekt ist übrigens wie schon von den anderen Rezensionen erwähnt, dass man sich tatsächlich während des Konzerts viel besser unterhalten kann. Und zu guter Letzt ist der Preis der Dinger wirklich lächerlich niedrig für das Gebotene.


VARTA B18 Blue Dynamic / Autobatterie / Batterie 44Ah
VARTA B18 Blue Dynamic / Autobatterie / Batterie 44Ah
Wird angeboten von online-batterien
Preis: EUR 61,85

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfacher Einbau, läuft stabil, super Preis!, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin wahrlich kein Mechanikertalent und habe keine Erfahrungen mit Batteriewechseln, aber der Einbau der Batterie in meinen 99er Polo lief absolut problemlos und war in weniger als fünf Minuten erledigt. Seitdem springt das Auto immer extrem schnell an und macht überhaupt keine Probleme mehr. Für den echt günstigen Preis wurden meine Erwartungen nochmal klar übertroffen!


The Sham Mirrors
The Sham Mirrors
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft heißt ARCTURUS!, 6. November 2003
Rezension bezieht sich auf: The Sham Mirrors (Audio CD)
Was die Norweger auf ihrem neuesten Album zelebrieren, ist seiner Zeit meilenweit voraus, bizarr und anziehend, mit einer Menge Liebe zum Detail. Arcturus begannen 1991 als kleines, aber ambitioniertes Projekt der Herren Garm (Ulver), Samoth (Emperor), und Hellhammer (Mayhem u.v.m.). Nach verschiedenen Besetzungswechseln boten bereits die Vorgängerscheiben guten avantgardistischen Black Metal von einem sehr interessantem Ansatz aus, allerdings gelang es den Norwegern noch nicht, die guten Ideen auch wirklich schlüssig in Songs zu verpacken. Und nun? Ich habe wirklich nicht mehr damit gerechnet, dass dies ihnen jemals gelingen würde, und jetzt knallen sie der Welt ein Meisterwerk hin, das wahrhaft süchtig macht.
Dass Arcturus ihr Potential nahezu vollständig ausgeschöpft haben, machen sie auf jeder, aber wirklich jeder Sekunde dieser CD deutlich. Jeder der Songs geht irgendwie sofort ins Ohr dank toller Melodieläufe, aber auch unter die Haut aufgrund spaciger Synths und meisterlichen Gesanges. Doch nach mehrmaligem Hören wird die Detailverliebtheit und Vertracktheit der Musik deutlich. Die Norweger lassen wirklich kein Genre aus, und fügen dennoch alles zu einem genialen Ganzen zusammen, das man eigentlich, wenn überhaupt nur als „Avantgarde Metal" bezeichnen könnte.
Black Metal ist das hier gewiß keiner mehr, auch wenn der vorletzte Track „Radical Cut" mit Gastvocals von Ihsahn (Emperor) aufwarten kann, und zu Beginn ordentlich losprügelt. Abseits davon sind die rauen Vocals komplett gewichen, was aber beim besten Willen keinen Schaden anrichtet. Seid ihr auf der Suche nach „truem" Black Metal, finger Weg! Alle anderen sollten sich unbedingt einmal an die wohl innovativste Band dieser Zeit wagen. Hält das nächste Album dieses Qualitätslevel, kann man es sich wohl erlauben, Arcturus die „Yes" des neuen Jahrhunderts zu nennen.


St. Anger (CD + DVD)
St. Anger (CD + DVD)
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 19,86

3.0 von 5 Sternen durchwachsen, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Gleich im Voraus ein Geständnis: Metallica habe ich vor diesem Album bereits, wie viele andere Fans der ersten Stunde dies ebenfalls taten, in Anbetracht der furchtbaren Abkassier-Alben „Load" und „Reload", abgeschrieben. Entsprechend belächelte ich Metallicas Ankündigung, wieder „Back to the Roots" zu gehen, als heiße Luft. Zumindest ein wenig Unrecht tat ich den Herren Ulrich, Hetfield und Co, denn auf „St. Anger" zeigen sich Metallica von einer ungeahnt brutalen Seite. Ob es den Amis auch gelingt, Aggressivität mit Intelligenz zu kombinieren?
Der erste Schritt, vor dem Anhören dieses Albums, war für mich das nochmalige zu-Gemüte-Führen der Klassiker „Master Of Puppets" und „Ride The Lightning", doch auch die angesprochenen „Load" und „Reload" mussten noch einmal zwecks Vergleichmöglichkeit durchgecheckt werden, wobei sich bei Meiner Meinung nichts geändert hat: Die beiden erstgenannten - genial, die letzteren... darüber schweige ich lieber. Nach der Ankündigung, dass „St. Anger" das bisher heftigste Album der Bandgeschichte werden sollte, kam auch gleich ein neuer Mann ins Boot, namentlich Rob Trujillo, der frühere Bassist der Suicidal Tendencies.
Und dann rotiert auch schon „St. Anger" im Player, zugegeben war ich ziemlich aufgeregt, auch wenn meine Erwartungen eigentlich recht niedrig waren. „Frantic" brettert mit aggressivem Thrash-Riffing aber tatsächlich gleich flott drauflos. Dem ersten Eindruck nach ist der Sound ziemlich druckvoll geraten, auch wenn die Snare wirklich extrem scheppert. Doch was soll's, man hört ja auch alte Sodom- und Kreator-Scheiben, da wird man wohl mit diesem kleinen (beabsichtigten ?) Schönheitsfehler zurechtkommen. Zurück zum Song, denn der verfällt immer wieder in einen ruhigeren, langsamen Part mit akustischen Gitarren, bevor er wieder zur Thrashattacke wird. Absolut nicht das, was ich erwartet habe, aber für meine Ohren keinesfalls schlimm. „St. Anger" ist dann die Video- und Singleauskopplung, und ist eigentlich recht charakteristisch für dieses Album geworden. Hier führen die Amis den Weg konsequent fort, verfallen teilweise sogar nahezu in Blastbeat-Regionen, und mich freut es, dass Metallica wieder einen Zacken zugelegt haben, doch genau an dieser Stelle wird leider eine gewisse Einfallslosigkeit deutlich. Songs wie „Master Of Puppets" (wahlweise jeden Master of Puppets- und Ride The Lightning- Song einsetzen) waren einfach viel genialer arrangiert, hatten packendere Riffs, und lieferten Spannung über ihre gesamte Spieldauer. Lars Ulrich und Co. werden sich wohl gedacht haben: ‚hey, das machen wir noch mal, das ist „back to the roots"!' und streckten viele der Songs des neues Albums unnötig in die Länge. Das mehr als 7-minütige „St. Anger" hätte man ohne Probleme in einen Vierminüter packen können, es hätte der Intensität dieses Songs nur gut getan, zumal der Chorus gar nicht mal schlecht ist.
Kommen wir zum zweiten Unterschied zwischen „Metallica alt" und „Metallica ganz neu": Blastbeats hatten die „Puppenmeister" damals noch nicht nötig, und vor allem lebten die Songs von wahnsinnig geilen Riffs. Und jetzt? Die Devise heißt oft Death-Thrash-Riffing von der Stange, mit ein paar Akustikgitarren-Einsprengseln. Dabei zeigen Metallica sehr wohl durch Songs wie „Sweet Amber" und (stellenweise) „Dirty Window", wie man einen ordentlich rockenden Song, der Live oder auf Parties bestimmt 3 mal so gut wird, schreibt. „Some Kind Of Monster" ist der offensichtlichste Schritt in Richtung der alten Alben, leider ist hier trotzdem die Enttäuschung recht groß, denn der Song kann nicht einmal annähernd das Niveau der Klassiker erreichen. Richtig ärgerlich sind für mich aber erst die Songs Nummer 7, 9 und 10 geworden. „Shoot Me Again" könnte in einer ähnlichen Version Durchaus auch von Bands wie System Of A Down stammen - das spricht für mich nur für eine gewisse Einfallslosigkeit. Dann bietet das schleppende „The Unnamed Feeling" nicht eine Sekunde Spannung, sondern wird zu einem „Einmal-und-nie-wieder"-Song; der Nachfolger „Purify" ist ebenfalls mit viel gutem Willen als Müllberg zu bezeichnen. Das abschließende „All within my Hands" gefällt mir gar nicht so schlecht, hier ist durchaus eine gewisse Originalität zu spüren.
Hätte dieses Album eine andere Band aufgenommen, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass dieses Album von Metallica stammen könnte. Während „Sweet Amber" und der Titeltrack noch ordentlich rocken und einen gewissen Druck erzeugen, ist der Rest doch arg durchwachsen. Zu langweilig sind die Songstrukturen, Gitarrensoli fehlen völlig, es wurden vollkommen unnötige Nu Metal-Elemente integriert, und das Riffing ist für Metallica-Verhältnisse arm, für ordentliche Thrash-Songs reicht es bei einigen Songs aber durchaus. Anstatt jetzt stundenlang über Kreativitätsverlust zu meckern, sollte man einfach ein paar der Songs zum gepflegten Headbangen nutzen. Dafür taugt ein Teil des neuen Materials nämlich allemal, auch wenn es auf grund genannter Schwächen nicht mehr als 3 knappe Sterne geben kann.


St. Anger (CD + DVD)
St. Anger (CD + DVD)
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 19,86

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen durchwachsen, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Gleich im Voraus ein Geständnis: Metallica habe ich vor diesem Album bereits, wie viele andere Fans der ersten Stunde dies ebenfalls taten, in Anbetracht der furchtbaren Abkassier-Alben „Load" und „Reload", abgeschrieben. Entsprechend belächelte ich Metallicas Ankündigung, wieder „Back to the Roots" zu gehen, als heiße Luft. Zumindest ein wenig Unrecht tat ich den Herren Ulrich, Hetfield und Co, denn auf „St. Anger" zeigen sich Metallica von einer ungeahnt brutalen Seite. Ob es den Amis auch gelingt, Aggressivität mit Intelligenz zu kombinieren?
Der erste Schritt, vor dem Anhören dieses Albums, war für mich das nochmalige zu-Gemüte-Führen der Klassiker „Master Of Puppets" und „Ride The Lightning", doch auch die angesprochenen „Load" und „Reload" mussten noch einmal zwecks Vergleichmöglichkeit durchgecheckt werden, wobei sich bei Meiner Meinung nichts geändert hat: Die beiden erstgenannten - genial, die letzteren... darüber schweige ich lieber. Nach der Ankündigung, dass „St. Anger" das bisher heftigste Album der Bandgeschichte werden sollte, kam auch gleich ein neuer Mann ins Boot, namentlich Rob Trujillo, der frühere Bassist der Suicidal Tendencies.
Und dann rotiert auch schon „St. Anger" im Player, zugegeben war ich ziemlich aufgeregt, auch wenn meine Erwartungen eigentlich recht niedrig waren. „Frantic" brettert mit aggressivem Thrash-Riffing aber tatsächlich gleich flott drauflos. Dem ersten Eindruck nach ist der Sound ziemlich druckvoll geraten, auch wenn die Snare wirklich extrem scheppert. Doch was soll's, man hört ja auch alte Sodom- und Kreator-Scheiben, da wird man wohl mit diesem kleinen (beabsichtigten ?) Schönheitsfehler zurechtkommen. Zurück zum Song, denn der verfällt immer wieder in einen ruhigeren, langsamen Part mit akustischen Gitarren, bevor er wieder zur Thrashattacke wird. Absolut nicht das, was ich erwartet habe, aber für meine Ohren keinesfalls schlimm. „St. Anger" ist dann die Video- und Singleauskopplung, und ist eigentlich recht charakteristisch für dieses Album geworden. Hier führen die Amis den Weg konsequent fort, verfallen teilweise sogar nahezu in Blastbeat-Regionen, und mich freut es, dass Metallica wieder einen Zacken zugelegt haben, doch genau an dieser Stelle wird leider eine gewisse Einfallslosigkeit deutlich. Songs wie „Master Of Puppets" (wahlweise jeden Master of Puppets- und Ride The Lightning- Song einsetzen) waren einfach viel genialer arrangiert, hatten packendere Riffs, und lieferten Spannung über ihre gesamte Spieldauer. Lars Ulrich und Co. werden sich wohl gedacht haben: ‚hey, das machen wir noch mal, das ist „back to the roots"!' und streckten viele der Songs des neues Albums unnötig in die Länge. Das mehr als 7-minütige „St. Anger" hätte man ohne Probleme in einen Vierminüter packen können, es hätte der Intensität dieses Songs nur gut getan, zumal der Chorus gar nicht mal schlecht ist.
Kommen wir zum zweiten Unterschied zwischen „Metallica alt" und „Metallica ganz neu": Blastbeats hatten die „Puppenmeister" damals noch nicht nötig, und vor allem lebten die Songs von wahnsinnig geilen Riffs. Und jetzt? Die Devise heißt oft Death-Thrash-Riffing von der Stange, mit ein paar Akustikgitarren-Einsprengseln. Dabei zeigen Metallica sehr wohl durch Songs wie „Sweet Amber" und (stellenweise) „Dirty Window", wie man einen ordentlich rockenden Song, der Live oder auf Parties bestimmt 3 mal so gut wird, schreibt. „Some Kind Of Monster" ist der offensichtlichste Schritt in Richtung der alten Alben, leider ist hier trotzdem die Enttäuschung recht groß, denn der Song kann nicht einmal annähernd das Niveau der Klassiker erreichen. Richtig ärgerlich sind für mich aber erst die Songs Nummer 7, 9 und 10 geworden. „Shoot Me Again" könnte in einer ähnlichen Version Durchaus auch von Bands wie System Of A Down stammen - das spricht für mich nur für eine gewisse Einfallslosigkeit. Dann bietet das schleppende „The Unnamed Feeling" nicht eine Sekunde Spannung, sondern wird zu einem „Einmal-und-nie-wieder"-Song; der Nachfolger „Purify" ist ebenfalls mit viel gutem Willen als Müllberg zu bezeichnen. Das abschließende „All within my Hands" gefällt mir gar nicht so schlecht, hier ist durchaus eine gewisse Originalität zu spüren.
Hätte dieses Album eine andere Band aufgenommen, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass dieses Album von Metallica stammen könnte. Während „Sweet Amber" und der Titeltrack noch ordentlich rocken und einen gewissen Druck erzeugen, ist der Rest doch arg durchwachsen. Zu langweilig sind die Songstrukturen, Gitarrensoli fehlen völlig, es wurden vollkommen unnötige Nu Metal-Elemente integriert, und das Riffing ist für Metallica-Verhältnisse arm, für ordentliche Thrash-Songs reicht es bei einigen Songs aber durchaus. Anstatt jetzt stundenlang über Kreativitätsverlust zu meckern, sollte man einfach ein paar der Songs zum gepflegten Headbangen nutzen. Dafür taugt ein Teil des neuen Materials nämlich allemal, auch wenn es auf grund genannter Schwächen nicht mehr als 3 knappe Sterne geben kann.


In the Nightside Eclipse
In the Nightside Eclipse

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 5. August 2003
Rezension bezieht sich auf: In the Nightside Eclipse (Audio CD)
Eigentlich muss über dieses Album nicht mehr viel geschrieben werden... Für alle die neu einsteigen in den Black Metal aber gerne noch einmal: Dieses Album ist ein abolutes Meisterwerk, jeder der auch nur ansatzweise etwas mit Black Metal zu tun hat, MUSS diese CD kennen. Hier haben Emperor noch etwas eingängigere Songs gespielt als auf den neueren Alben. Und es hat nicht geschadet. Im Gegenteil - dieser ganze progressive Kram auf dem "Prometheus"-Album mag zwar auch seinen Reiz haben, aber am besten können Emperor nun mal reinen Black Metal spielen. Der war damals sicher noch nicht so vielseitig, aber unglaublich atmosphärisch. Einige meckerten, der Gesang sei hier zu leise. Dabei ist es wahrscheinlich das, was (in Verbindung mit den mehr als perfekt eingesetzten Keyboards) die bedrückende Stimmung dieses Albums ausmacht. Die Produktion ist überhaupt einmalig; eigentlich das beste was einem Black Metal Album passieren kann: Die Schreie kommen wie aus unendlicher Ferne, die Keyboards wirken manchmal wie ein ruhiger Luftzug, oft aber wie ein Sturm, der von den scheppernden Drums nach vorne gepeitscht wird. Und, stellt euch vor, dazu kommen sägende Gitarren, die teils geniale Riffs von sich geben, ansonsten fügt sich der Sechssaiter, wie der Bass, gut ins Gesamtbild ein. Und, vor allem: Das ist keine dumpfe Kellerproduktion, sondern trotz allem ein klarer Sound, bei dem man eine Menge Details raushören kann, wenn man will.
Das Album, was sag ich, die Reise in eine dunkle, kalte, ferne Welt beginnt. Ein düsteres und sehr stimmungsvolles Intro bereitet den Hörer schon einmal darauf vor, dass er hier keine Kuschelrock-CD im Player hat. Und nach 50 Sekunden bricht dann der mehr als 9-minütige Orkan "Into the Infinity Of Thoughts" los. In der Mitte wird der Song dann langsamer und irgendwie majestätisch, bevor er zum Ende wieder das Hauptthema - und damit volle Geschwindigkeit aufnimmt.
Der nächste Song "The Burning Shadows Of Silence" kommt dann mit etwas weniger Keyboardunterstützung daher. Der Song ist ähnlich aufgebaut aber noch etwas düsterer und hat für mich seinen klaren Höhepunkt im langsameren Teil bei 1:30.
Anschließend bekommen wir es mit einem richtig guten Riff in "Cosmic Keys To My Creations&Times" zu tun, der sich aber nicht lange hält, sondern zu einer leicht wirren aber keinesfalls schlechten Keyboard-Gitarren-Kombination wird. Und bei 2:20 beginnt eine Keyboardmelodie die mich an die aus dem Ersten Song erinnert. Irgendwie "kosmisch" und deshalb gut passend zum Songtitel.
"Beyond The Great Vast Forest" ist die meiste Zeit eher langsam und hört sich ziemlich mystisch an. Ganz plötzlich bricht diese Melodie aber ab und ein neuer, agressiver Rythmus bringt die Wende. Wie öfter auf diesem Album kehrt der Song dann wieder zum ruhigeren Thema zurück. Das ganze passiert zweimal, dann wird es ruhiger und das gewohnt geniale Keyboardspiel unterstützt das Ende.
Auch wenn jeder Song einmalig ist, vergleichbar hört sich "Towards The Pantheon" an. Unterstützt von Akustischen Gitarren und Streichern steigert sich der Song langsam in seiner Agressivität. Die erste Minute des Songs gehört für mich trotzdem zu den besten Stellen dieser CD. Später wird es dann schneller um dann wieder mit dem unvergleichbaren Anfangsthema zu enden.
"The Majesty Of The Nightsky" beginnt extrem brutal, aber als die ersten Keyboards dazukommen, kann man ohne Probleme erkennen, dass es sich um einen Song von "In the Nightside Eclipse" handelt. Dann aber plötzlich ein irres, fast schon fröhlich klingendes Gitarrenspiel, anschließend ein ganz ruhiger Teil mit gesprochenen Vocals. Zum Ende hin wird es kurz wieder mit brutalem Blastbeat wie am Anfang.
Der nächste Song, "I Am The Black Wizards", ist immer einer der beliebtesten der Emperor-Fans gewesen. Er beginnt mit einem unglaublich guten Riff und die Keyboards sind hier etwas mehr im Hintergrund. Zum Ende hin wird es dann langsamer und die gesprochenen Vocals setzen ein, begleitet von Gekreischten.
Eine Sonderrolle nimmt aber sicherlich "Inno A Satana" ein. Die ersten 35 Sekunden verraten noch nicht viel, aber dann... Cleaner Gesang! Die Größte Überraschung dieses Albums. Auch wenn Emperor sich inzwischen aufgelöst haben, dieser Song bleibt unsterblich. Der Cleane zusammen mit dem gekreischten Gesang, dazu diese geniale Keyboardunterstützung, der Rythmus auf einmal sind einfach nur.. perfekt. Und zum Ende hin steigert sich das alles immer weiter. Einmalig!
Ist man im Besitz der neuen Edition, kann man sich über verbessertes Artwork und zwei Bonustracks, nämlich zwei Covers freuen. Das eine ist "A Fine Day To Die" (im Original von Bathory), das andere "Gypsy" (von Mercyful Fate). Beide weichen ziemlich stark vom üblichen Sound auf dem Album ab, besonders "Gypsy" überrascht den Hörer gewaltig.
Sowohl True- als auch Melodic-Black-Metaller zählen es zu ihren Lieblings-CDs. Und für mich ist dies das beste Black Metal-Album aller Zeiten.


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