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Rezensionen verfasst von
G. Wagner "gernot_wagner"
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Zotac ZT-90101-10P GTX 970 Gaming Edition NVIDIA Grafikkarte 4GB (PCI-e GDDR5 1x DP 1.2, 1x DVI-I DL, 1x DVI-D DL, 1x HDMI 1 GPU)
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Wird angeboten von Deliveryshop Sales SL
Preis: EUR 273,00

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Teil!, 25. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe die Karte heute als Ersatz für meine in die Jahre gekommene GTX 560Ti eingebaut und bin hellauf begeistert. Ist natürlich ein Quantensprung was die Leistung angeht. Das von vielen angesprochene Fiepen habe ich bisher nur beim Windows Leistungsindex gehört. Ja es war unangenehm, aber nicht völlig störend.

In Spielen habe ich bisher gar keine Geräuschentwicklung festgestellt was den Sachverhalt durchaus rätselhaft erscheinen lässt, jedenfalls für mich als Laien. Ich habe folgende Spiele auf maximal möglichen Settings jeweils gute 30 Minuten getestet und bin absolut begeistert:

- Alien Isolation
- Dragon Age: Inquisition
- Shadow of Mordor (ohne Highend Texture Pack da das erst ab 6GB Grafikkarten läuft)
- Wolfenstein
- Bioshock Infinite

Ich habe jetzt keine exakten FPS Messungen vorgenommen, so versessen bin ich diesbezüglich nicht. Betrachte mich als normalen Gamer und habe daher einfach gespielt und geschaut was passiert. Alles flüssig wie Butter, auch bei ordentlich Action, Tesselation und PhysX Effekten. Die Karte ist dabei nicht mal lauter geworden als im Desktopbetrieb.

Kann diese Karte nur empfehlen, Hammer Preis für eine absolut geniale Leistung. Ich denke mal da kann man locker 2-3 Jahre Spaß mit haben bevor man überhaupt wieder an ein Upgrade denken muss.
Wer die Karte registriert bekommt zudem 5(!) Jahre Garantie darauf, das ist heute kaum noch zu finden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2015 9:32 PM CET


Thief - [PC]
Thief - [PC]
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 8,99

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Garrett vs. Corvo, 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Thief - [PC] (Computerspiel)
Ich hatte mich sehr gefreut, bin aber leider ziemlich enttäuscht. Wenn die Wahl zwischen Corvo Attano und Garrett anstünde, Corvo gewinnt. Und zwar in allen Belangen. Und ich finde man kann die beiden Titel durchaus vergleichen. Ich setze noch einen drauf und sage Square Enix hätte sich besser ein paar Dinge bei Dishonored für Thief abgeschaut. Letztlich hat ja auch Dishonored mehr oder weniger auf die alten Thief Titel aufgesetzt. Es erwartet niemand dass das Rad neu erfunden wird. Aber dass man das Beste aus allem bereits dagewesenen zu einem tollen Titel vermischt, dass kann man wohl erwarten. Mission failed an dieser Stelle.

Die Steuerung ist abenteuerlich, alleine das man nur springen kann wenn Square das für richtig hält (vorgegebene Stellen) halte ich für mehr als frech. Zudem wird die Steuerung überhaupt nicht erklärt. Ich baumelte erstmal dumm an einem Seil und musste dann im Menü suchen dass das X für Fallenlassen bestimmt wurde. So ein Tooltip beim ersten mal wäre schon cool gewesen. Das selbe gilt für die Waffenhandhabung und das Inventar. Mein Spielfluss in der ersten Stunde war ständig unterbrochen von einem großen Fragezeichen was ich denn jetzt machen muss. Intuitiver und flüssiger Spielverlauf sieht anders aus.

Die Stadt sieht auf den ersten Blick toll aus, ist aber für mein Empfinden viel zu verwinkelt und unzugänglich obwohl sie mit der Zeit "wächst", soll heißen neue Gebiete kommen dazu. Die unglaublich repetitiven Abläufe in Form von Klettereinlagen, Fenster aufstemmen (Taste E dauerhämmern für immer die selbe Animation) und sich zwischen Kisten und Gedöns durchquetschen machen all das zunichte. Die Laufwege sind lang, durch die angesprochenen Punkte sehr ermüdend und bremsen auch hier das Spielerlebnis total aus. Hinzu kommt, dass gewisse Stellen überall in der Stadt absolut identisch aussehen, was nicht nur total unrealistisch sondern spätestens nach dem zehnten mal nur noch nervig ist.

Die Soundkulisse ist ebenfalls ein Schwachpunkt. Ich höre ständig Menschen reden als stünden diese direkt vor bzw. neben mir. Da ist aber gar niemand. Mir ist klar dass das wohl mitgehörte Unterhaltungen aus den Wohnungen und Häusern sein sollen auf bzw. in denen ich mich gerade herumtreibe, aber das müsste viel gedämpfter und weiter weg klingen. Dafür ist Garrett selbst mit seinen Kommentaren oft so leise dass er in der Musik und den Umgebungsgeräuschen untergeht obwohl ich SFX und Musik schon entsprechend runtergeregelt habe. Garretts Sprecher macht einen tollen Job, leider wurden für die Stadtbewohner viel zu wenig Leute engagiert, jeder zweite Mensch klingt identisch. Manchmal reden sogar zwei Personen mit der selben Stimme miteinander, das macht viel Atmosphäre kaputt.

Wenn ich Zeitungen, Dokumente oder Briefe finde und diese lese bleibt das Spiel stehen und der gesamte Sound schaltet stumm. Die Atmosphäre ist damit sofort im Eimer. Das ärgert mich mit am meisten. Immerhin möchte ich das Gefühl haben ich stehe gerade als Einbrecher in einer Wohnung und lese Dinge die mich nichts angehen. Draußen bellen Hunde oder das Gewitter tobt. Fehlanzeige. Wer bitte programmiert so etwas dummes zusammen?

Die Minimap ist ein Alptraum weswegen ich sie deaktiviert habe (Taste M). Leider kann ich auch im Questlog keine große Karte aufrufen um mir meine Missionsziele anzuschauen. Ich habe bis auf die Hauptgeschichte bisher extreme Schwierigkeiten meine Nebenmissionsziele zu finden. Es wird zwar eine Entfernung angezeigt, aber durch die extrem suboptimal gebaute Stadt ist fast nichts zu finden und man such sicht den Wolf. Vor allem weil es ständig 4-5 Ebenen gibt auf denen man sich aufhalten kann. Extremes Frustpotenzial auch an dieser Stelle.

Die KI ist selten dämlich und leider auch unberechenbar. Manchmal stehe ich direkt vor einem Gegner mit Lampe und er sieht mich nicht. Wenn ich aber von einem Schatten zum nächsten husche hab ich plötzlich zwei Wachen am Hintern die was gehört haben wollen.

Die Geschichte selbst ist toll und spannend, deswegen werde ich den Titel auch bis zum Ende durchspielen. Letztlich habe ich aber ständig Dishonored mit seiner tollen Atmosphäre und wundervollen Vertonung im Hinterkopf und bin wütend warum hier so viele dumme Fehler gemacht wurden.

Vielleicht wird ja in Form von Patches noch etwas nachgebessert, aber empfehlen kann ich das Spiel in dieser Form beim besten Willen nicht.

Nachtrag: Ich bin mittlerweile auf der Insel mit der Irrenanstalt angekommen. Hier wurde wirklich alles richtig gemacht, ich habe die Bewertung daher nach oben korrigiert.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2014 1:08 AM CET


Batman: Arkham Origins - [PC]
Batman: Arkham Origins - [PC]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 8,49

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade..., 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Batman: Arkham Origins - [PC] (Computerspiel)
Nach dem gigantischen Arkham Asylum und dem ebenbürtigen Arkham City rollt nun auch im Hause Warner die Prequel Welle. Grundsätzlich finde ich das gar nicht verkehrt, bin ich doch kein großer Comicleser und daher mit den Hintergrundgeschichten rund um den dunklen Ritter und seiner Gegner nicht sonderlich vertraut. Umso schwerer wiegt die Enttäuschung nach den nunmehr ca. 15 Stunden die ich für die Hauptstory benötigt habe.

Warum? Nun auf die Installation und deren technische Umsetzung will ich gar nicht weiter eingehen, das haben andere schon zur Genüge getan. Was mich ärgert ist, dass ich einen voll "ausgereiften" und aktionsfähigen Batman zum spielen bekomme. Ich war völlig platt. Wo ist denn der titelgebende Origin aka Ursprung? Wie wurde der junge Bruce Wayne zum Batman? All das bleibt nach wie vor völlig im Dunkeln. Es ist schon alles vorhanden, die Bathöhle, die ganzen Gadgets, die Anzüge. Von Aufbruchstimmung keine Spur. Auch hat Batman schon sämtliche Kampftechniken drauf.
Und nach den 15 Stunden weiß ich genauso wenig wie vorher. Da fehlt was. Mir hätte es viel besser gefallen wenn man als normaler Mensch angefangen hätte und nach und nach in die Rolle gewachsen wäre, vielleicht sogar die Bathöhle Stück für Stück gebaut/freigeschaltet hätte. Einfach die Wandlung vom jungen Mann der durch die Straßen zieht und zusehen muss wie alls immer mehr verkommt. Darauf hatte ich gehofft bzw. das hatte ich erwartet. Schade.

Die zweite große Enttäuschung ist die Spielwelt. Die ist im Vergleich zu Arkham City wirklich nochmal um einiges größer und man erkennt so manche Ecke direkt wieder. Allerdings ist sie leider unglaublich leer und leblos. Das Spiel erklärt dies durch einen tobenden Schneesturm und eine dadurch verhängte Ausgangssperre. Sorry aber das geht gar nicht. In den Metropolen unserer Welt würde es im Leben nicht so leer und ausgestorben sein wie in diesem Spiel. Zudem ist es interessant dass sich teilweise wahre Gegnerhorden in den Gassen tummeln, von normalen Bewohnern aber tatsächlich kein einziger zu sehen ist. Kleinere Zufallsevents sucht man hier vergebens, man darf sich höchstens in Konflikte zwischen Polizei und Gangstern einmischen auf die man vorher per Funküberwachung aufmerksam gemacht wurde.

Die dritte große Enttäuschung sind die weggefallenen Riddler Rätsel. Die haben mir in Asylum und City riesigen Spaß gemacht und haben diese Spiele toll abgerundet wenn man mit der Story fertig war. Hier gilt es nur noch Flugpunkte freizuschalten und Datenpakete einzusammeln. Die Datenpakete sind identisch mit den Riddlertrophäen, die Rätsel sind wie gesagt ganz weggefallen.

Was mir ebenfalls sehr unangenehmn aufgefallen ist waren die Bosskämpfe. Die sind im Vergleich zu den Straßenkämpfen erheblich schwerer und haben ein extrem hohes Frustpotenzial. Freeflow Technik schön und gut, aber wenn ich mir meinen Sieg jedesmal durch +/- 20 Tode verdienen muss da ich jede Taktik durch mühsames x-mal ausprobieren herausfinden muss, dann stört das den ansonsten sehr geschmeidigen Spielablauf ungemein. Gäbe es nicht das Internet und Spieler die schnell mit guten Lösungen parat stehen würde ich mich jetzt noch aufregen. Das geht definitiv besser.

Alles in allem fand ich das Spiel viel zu kurzweilig. Es spielte sich eher wie ein Arkham City Addon als wie ein eigenständiges Spiel. Die Story war in Ordnung, aber wo die Gegner herkommen, also deren Origins, bleibt genauso ungeklärt wie Batmans Wandlung vom jungen Mann zum dunklen Rächer.

Grafisch hat sich für mich nicht allzuviel verändert, ich bin aber auch kein großer Grafikfetischist. Die einzigen Neuerungen scheinen verbesserte PhysX Effekte zu sein (z.B. Papier auf dem Boden fliegt und wellt sich wie echtes Papier).

Die Soundeffekte sind toll gelungen und der Soundtrack selbst ist eine Glanzleistung. Weihnachtsmelodien eingewoben in orchestrale Stücke, man fühlt sich direkt an Danny Elfmans Meisterwerke zu den Burton Filmen erinnert. Die deutschen Sprecher sind unverändert geblieben, in der amerikanischen Originalversion wurden wohl jüngere Sprecher engangiert um dem Titel gerecht zu werden. Da das Spiel seinem eigenen Namen allerdings nicht gerecht wird ist die deutsche Vertonung für mich die passendere.

Es ist wirklich schade, wie andere schon geschrieben haben waren die Erwartungen nach den zwei tollen Vorgängern wohl wirklich kaum zu erfüllen. Dann hätte ich aber immerhin ein Spiel auf dem gleichen Niveau erwartet. Warner hat aber für mich an den falschen Dingen gespart, nämlich Inhalt und Spielwelt. Die Welt hätte viel kleiner geraten können. Rechnet man die Orte die handlungsrelevant sind zusammen, kommt man höchstens auf ein Drittel der vohandenen Fläche. Wäre die dann wenigstens mit ordentlich Leben und Action gefüllt gewesen hätte ich das viel besser gefunden.

Insgesamt noch gut gemeinte 3 Sterne.

Nachtrag 03.11.2013: Ich muss meine Vergabe nach einer weiteren Woche Bugfrust leider nach unten korrigieren. Was sich Warner hier geleistet hat lässt sich selbst mit viel gutem Willen nicht schönreden. Aktuell ist das Spiel für mich gar nicht mehr spielbar, denn mein letzter Checkpoint wurde leider mitten in einer verbuggten Stelle gesetzt. Die Hauptstory wurde (trotz ebenfalls zahlreicher Bugs) mittlerweile spielbar gefixt, die Nebenmissionen zeigen allerdings wie unfertig das ganze tatsächlich noch ist. Warum man mit der Veröffentlichung nicht einfach noch gewartet hat - Weihnachten ist ja noch hin - ist mir ein Rätsel. Für einen großen Publisher wie Warner ist das ein echtes Armutszeugnis und die Verantwortlichen sollten sich schämen. Warum das Steelbook für die PC Version nur 2 Halterungen hat, das Spiel aber 3 Discs besitzt konnte mir nach über einer Woche auch noch keiner sagen, natürlich auch nicht ob man das getauscht bekommt. Es ist einfach eine Unart ein so unfertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Es werden schließlich auch keine Autos verkauft die nur 3 Räder haben und das vierte Rad wird dann 2 Monate später geliefert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 31, 2013 3:58 PM CET


Star Trek - Next Generation/Season 1 [Blu-ray]
Star Trek - Next Generation/Season 1 [Blu-ray]
DVD ~ Patrick Stewart
Preis: EUR 33,33

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let's see what's out there..., 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Es werde Licht", und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Entgegen vieler Unkenrufe die es hier und im ganzen Internet zu lesen gibt bin ich einfach nur begeistert. Die Bildqualität ist phänomenal im Vergleich zu den bisherigen Auflagen in SD Qualität. Ich bin jetzt kein Experte was Bildformate und ähnliches angeht, aber ich bin rundum zufrieden mit dem Ergebnis das abgeliefert wurde. Vielleicht hätte es hier und da noch andere Möglichkeiten gegeben, aber ganz ehrlich: Wen interessiert das?

Man muss Paramount und CBS auch Anerkennung zollen das sie das Projekt überhaupt in Angriff genommen haben. Klar, es gibt mit Star Trek ja auch noch eine Menge Geld zu verdienen, aber so funktioniert nunmal ein gesunder Markt: die Nachfrage bedient das Angebot. Zudem muss man einfach sagen das gerade TNG eine absolut zeitlose Produktion ist. Das Design (man schaue sich nur aktuelle Smartphones an), die Themen (kulturelle Unterschiede, Rassismus, Politik etc.) und die Werte (allen voran Toleranz) die vermittelt werden haben gerade heute mehr Bedeutung denn je. Aber auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten werden sie diese Bedeutung nicht verlieren, im Gegenteil, wenn man sich die aktuelle weltpolitische Lage vor Augen führt. Mit dieser also geradezu visionären Serie wurde etwas wirklich Nachhaltiges geschaffen, ein Begriff der dieser Tage ja geradezu inflationär gebraucht wird.

Der Preis ist vollkommen in Ordnung. Es geht ja nicht nur um das Produkt selbst, sondern vor allem auch um die Gefühle die damit verbunden sind. Über 90% der Käufer werden Fans sein und ich bin mir sicher, dass durch diese Neuauflage sogar eine ganze Menge neuer und junger Fans dazu kommen werden. Und somit werden alle diese Werte weiter vermittelt an unsere eigene "next Generation" und wer weiß, vielleicht gibt einmal genau das den Ausschlag was unsere eigene Zukunft angeht. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen.


Nip/Tuck - Die finale sechste Staffel [5 DVDs]
Nip/Tuck - Die finale sechste Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Dylan Walsh
Wird angeboten von Hamburger Junge
Preis: EUR 15,99

24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende..., 15. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...und eigentlich auch wieder der Anfang, zumindest bei mir bleibt dieser Eindruck nach der letzten Folge. Die Staffel an sich konnte sich nach der eher durchgeknallten fünften Season wieder sehen lassen, letztendlich muss ich aber gestehen das ich froh bin das es jetzt vorbei ist. Ehrlich gesagt war ich es am Ende dann auch wirklich leid mir den Kreislauf aus Elend, falscher freundschaftlicher Verpflichtung, dem Festhalten an alten Gewohnheiten, dem nicht loslassen können und auch irgendwie absoluter Verzweiflung in todschicker Verpackung, anzusehen.

Nicht falsch verstehen, mit Nip/Tuck verabschiedet sich eine der besten Serien der letzten Jahre vom Markt, aber man muss auch einfach einsehen das man das Rad hier nicht neu erfindet und auch nicht erfinden kann. Den Protagonisten geht es dementsprechend auch allesamt an den Kragen. Was sich für manchen wie ein Happy End für alle anfühlen mag hinterlässt bei mir eher den schalen Beigeschmack einer sich endlos hängenden Platte. Auch wenn man vordergründig das Gefühl hat die Charaktere hätten sich weiterentwickelt so ist das eigentlich nicht der Fall. Alle Fehler die seit der ersten Folge gemacht wurden, wurden endlos wiederholt und selbst jetzt mutet es an, dass man durch Ortswechsel und Trennung aller Beziehungen untereinander zwar einen Neuanfang versuchen will, dies aber schon von vornherein unmöglich scheint da sich keiner wirklich geändert hat und jeder dazu prädestiniert ist, seine Fehler auch weiterhin endlos zu wiederholen. Ich möchte hier nicht einzeln auf Charaktere eingehen um den Leuten die es noch nicht gesehen haben nicht vorzugreifen.

Einzig Kimber hätte ich ein Happy End gewünscht, von allen Protagonisten scheint sie die einzige zu sein die nicht nur ein furchtbarer Egoist war, und sie zerbricht letztendlich am Egoismus und der Gefühlskälte aller anderen. Und auch diese haben im Endeffekt genau das bekommen was sie verdient haben. Das Ende selbst mutet etwas unkoordiniert an, bereits in der vorletzten Folge wartet eine alte Bekannte mit neuen Problemen auf und das Finale an sich erinnert eher an das Finale einer vorherigen (meiner Meinung nach der besten) Staffel der Serie. Denn wie ich bereits eingeleitet habe ist das Ende gleichzeitig der Anfang und es bleibt eine unschöne Leere mit bitterem Beigeschmack zurück. Als könnte man einfach wieder von vorne anfangen und es ändert sich nichts. Aber vielleicht ist genau das die Botschaft: Die Menschen ändern sich nicht wirklich, nur wenn man sie dazu zwingt und selbst dann nicht unbedingt. Eine Katharsis erfahren wohl nur die wenigsten Menschen in ihrem Leben, und genau das reflektiert Nip/Tuck und hält uns in diesem Moment unschön den Spiegel vor. Tell me what you don't like about yourself...

Was mir ebenfalls etwas bitter aufstößt ist das mehr als magere Bonusmaterial. Eine einzige Dokumentation ist auf Disc 5 enthalten, und in der dreht es sich nicht um die Serie sondern um psychologische Hintergründe, auch kommt keiner der Darsteller zu Wort. Sehr sehr schade. Ich hätte mir schon Interviews mit Cast & Crew gewünscht, Reflektionen und Gedanken zur Geschichte ihrer Figuren und zum Ende. Für diesen Preis könnte man das durchaus erwarten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2011 1:45 PM CET


Head First
Head First
Preis: EUR 7,00

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterwegs nach Felt Mountain..., 24. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Head First (Audio CD)
Ich kann es nicht mehr hören wie sich manche nach nun fast 10 Jahren immer noch an Felt Mountain aufhängen.
Das kann doch nicht sein. Umgekehrt müsste man Goldfrapp damit soviel Genialität zuschreiben, dass sie ihr eigenes Debutalbum nicht mehr toppen können. Es ist einfach lächerlich. Jedes Album war bisher absolut hörbar und hatte seinen ganz eigenen Stil, Reiz und Charme. Wenn ihr nicht wollt das sich Künstler weiterentwickeln, dann haben wir ein echtes Problem.

Ich persönlich konnte mit Black Cherry zu Anfang überhaupt nichts anfangen. Auch ich war gefangen im Felt Mountain Fieber und konnte nicht fassen was mir da vor die Ohren gesetzt wird. Mittlerweile finde ich Black Cherry und sämtliche Nachfolger aber mindestens genauso gut. Goldfrapp Alben sind wie Wein, manchmal muss er noch ein Weilchen im Regal stehen und reifen. Und selbst wenn man ihn anbricht, dann erstmal dekantieren und langsam in die neue Klangwelt eintauchen ohne sofort jeden Track durchzugehen und nach etwas zu suchen das auch nur annähernd nach Felt Mountain klingt.

Ich verstehe die Enttäuschung nicht. Das Album ist wieder komplett anders als alle anderen bisher. Ich finde es teilweise auch einen Tacken zu überladen mit Synthiesounds und habe manchmal sogar Angst das mir der Glitter aus den Boxen entgegenfliegt.

Ich bin mir sicher das Goldfrapp die letzten 9 Jahre auch einen Felt Mountain Klon nach dem anderen hätten produzieren können. Aber ich finde es auch sehr mutig vielleicht einfach nicht mehr ganz so gut sein zu wollen, dafür aber etwas zu tun an dem man Spaß hat. Und das hört man dem Album definitv auch an.

Persönliche Highlights: Dreaming, Believer, Alive, Hunt


BUG [Special Edition]
BUG [Special Edition]
DVD ~ Linn Collins
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 1,38

59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Falsches Marketing kann viel zerstören, 26. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: BUG [Special Edition] (DVD)
Dieser Film wurde komplett falsch beworben. Der Trailer vermittelt den Eindruck eines Horrorfilms, die DVD-Box spricht vom verstörendsten Film den man sich vorstellen kann und das William Friedkin auch bei "Der Exorzist" Regie geführt hat kann auch nicht oft genug erwähnt werden.
Was drängt sich mir also auf? Ein netter Horrorfilm.

Nun, man kann ihn sogar als solchen bezeichnen, allerdings habe ich 90 Minuten lang darauf gewartet das endlich etwas passiert. Es ist dann auch etwas passiert, der Film war nämlich zu Ende und ich war stinksauer.

Das kann man jedoch weder dem Film noch den Darstellern ankreiden, hier wird grundsolides Charakterdrama auf höchstem Niveau geboten. Ashley Judd verdient einen Oscar, hätte jemand diesen Film bemerkt. Leider ist er eher in der Versenkung verschwunden was ich erneut dem mehr als schlechten Marketing zuschreibe.

Wer auf krabbelndes Viehzeug und splatterigen Horror wartet der ist hier mehr als fehl am Platz. Wer einem düsteren Kammerspiel und eindrucksvollen Darstellern nicht abgeneigt ist kann getrost zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht.


28 Weeks Later
28 Weeks Later
DVD ~ Jeremy Renner
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 9,99

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apokalypse häppchenweise, 10. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 28 Weeks Later (DVD)
28 Days Later setzte Maßstäbe für den modernen Zombieschocker und wo andere erst jetzt nachgezogen haben wird die Messlatte mit diesem Film erneut höher gehängt.

In einem vom Wutvirus entvölkerten Großbritannien versucht die NATO eine Wiederbesiedlung. Die Infizierten sind nach 28 Wochen alle verhungert und somit muss das Land nur noch "gesäubert" werden. Glücklicherweise konnte das Virus nicht von der Insel entkommen und somit wurde der Rest der Welt verschont.

Die bedrückenden Bilder eines total entvölkerten London sind diesmal irgendwie noch trostloser als im ersten Teil und man fragt sich automatisch ob so etwas jemals wirklich passieren könnte.
Auch der erneute Ausbruch des Virus ist packend in Szene gesetzt, handelt es sich doch nicht einfach um einen überlebenden Zombie sondern um eine Infizierte die das Virus zwar trägt, aber nicht daran erkrankt ist. Intelligent wird hier mit dem Überlebenswillen des Virus als auch der Menschen gespielt. Außerdem wird die Parallele zu echten Viren wie HIV gezogen, auch hier gibt es mittlerweile Menschen die nur noch als Wirt fungieren.

Das Militär verhält sich in der ersten Hälfte des Films Hollywood-untypisch und damit beinahe sympathisch. Es fordert die Exekution der Gefahrenquelle und nicht die Ausbeutung des Virus zum Nutzen militärischer Zwecke. Doch bevor der Befehl ausgeführt werden kann ist es natürlich schon zu spät sonst hätten wir ja keinen Film zu sehen.

Über die Handlung und vor allem die zufällig anmutende persönliche Beziehung der Hauptfiguren (eine Familie) mag man sich streiten, ich persönlich halte sie für einen passenden Rahmen um die Geschichte weiter zu erzählen. Wie sonst sollte man eine so große Story herunterbrechen um sie dem Publikum näher zu bringen?

Der Soundtrack ist einer der besten der letzten Jahre, ich würde behaupten die Musik macht hier mindestens 50% des Filmerlebnisses aus. John Murphy hat etwas geschaffen das unglaublich trostlos und atmosphärisch zugleich ist. Wenn man wie ich einen Hang zu surrealen Bildern hat wird ein wunderschönes Meisterwerk daraus.
Leider ist er zur Zeit nicht auf CD zu bekommen sondern nur über I-Tunes.

Ich würde mich auf einen dritten Teil freuen. Von mir aus kann es auch gern noch ein paar Jahre dauern wenn dafür das Ergebnis so beeindruckend wird wie hier.


Elizabeth: The Golden Age
Elizabeth: The Golden Age
Preis: EUR 70,10

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisch, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Elizabeth: The Golden Age (Audio CD)
Setzte man im ersten Film bis auf das Finale noch auf die leiseren Töne wird diesmal richtig rangeklotzt. Es herrscht nunmal auch Krieg zwischen England und Spanien. Soundtrack-Legende Craig Armstrong wird diesem Motiv sowie seinem Namen wieder einmal voll gerecht. Spätestens bei "Storm" wird einem das unvergessliche Bild der in wallende Gewänder gehüllten Elizabeth in den Kopf schießen. Wie sie triumphierend in einem gewaltigen Gewittersturm an den Klippen ihres geliebten Englands steht und den Untergang der spanischen Flotte verfolgt. Einfach gigantisch...

Ein weiteres kleines Detail (aber für den Liebhaber und Kenner deswegen umso schöner) sind die wiederkehrenden Themen aus dem ersten Film. So ist es die gleiche Volta in "Bess & Raleigh Dance" die uns an Elizabeth's Tänze mit ihrem geliebten Robert Dudley erinnert. Auch das "Love Theme" ist ein dem ersten Film entliehenes wunderschönes Stück und kommt in den Erinnerungsszenen voll zur Geltung.

Ein toller Soundtrack für einen tollen Film.


Marie Antoinette
Marie Antoinette
DVD ~ Kirsten Dunst
Wird angeboten von Topbilliger
Preis: EUR 10,65

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langweilig? Ja. Denn genau das war es..., 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Marie Antoinette (DVD)
Mir ist aufgefallen das viele Rezensenten eine ausgearbeitete Storyline erwartet haben. Ehrlich gesagt ging es mir beim ersten Schauen genauso. Das Geheimnis dieses Filmes liegt aber darin, dass man ihn wirken lassen muss. Nach einigen Tagen ist mir klar geworden das es gar keine richtige Storyline geben kann, denn die historische Vorlage gibt gar keine her. Natürlich kann man die Epoche "Marie Antoinette" durch ihre Heirat und ihren Tod zeitlich eingrenzen, ebenso einige wenige signifikante Stationen ihres Lebensweges, die Geburt der Kinder beispielsweise. Den Rest ihres Lebens (und darauf legt dieser Film sein Hauptaugenmerk) verbrachte die Königin in absoluter Ziellosigkeit. Und seien wir ehrlich, uns wäre es in dieser Situation absolut nicht anders gegangen.

Als ich den Film zum ersten mal gesehen habe schien er mir nicht richtig in Fahrt zu kommen. Nachdem ich ihn nun zum dritten mal angeschaut habe muss ich gestehen: er kommt einfach nicht in Fahrt. Aber das ist auch gar nicht die Intention der Regisseurin. Wie bereits gesagt, es geht eher darum die Umstände zu beleuchten die zu ihren (für damalige Verhältnisse) skandalösen Ausschweifungen geführt haben.

Ein Rezensent vor mir hat den Vergleich zu Paris Hilton aufgegriffen und ja, man kommt eigentlich nicht umhin. Mit ihrem Eintreffen in Versailles wird die 14jährige Marie Antoinette in eine gnadenlose Maschinerie katapultiert aus der sie sich nie wieder ganz befreien konnte. Man muss sich vor Augen halten dass das junge Paar wie Tiere gehalten wurde. Zwar luxuriös und materiell überversorgt, aber gänzlich ohne Freiheit. Die Ankleidezeremonie, ein Alptraum. Das Essen vor dutzenden von Augen, keinerlei private Unterhaltung war möglich. Mit wem spreche ich? Mit wem zeige ich mich? Was sage ich zu wem? Das Leben war geprägt von einem Spießrutenlauf auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten. Zerstreuung, persönliche Hobbys, all das war praktisch undenkbar, noch dazu für eine Frau. Deren einzige Beschäftigung war es, den ganzen Tag durch die gigantischen Parkanlagen zu flanieren und mit jedem Tag ein wenig mehr abszustumpfen. Dieses Leben hat aus heutiger Sicht keinerlei Sinn gehabt.

Eine persönliche Entwicklung hat in demnach auch nie wirklich stattgefunden und so flüchtete sich Marie Antoinette in die Welt des Konsums und des Feierns. Die einzigen Methoden um für einige Zeit zu vergessen das sie eine Gefangene ist. In ihrer Zeit im "Petit Trianon" und dem dort eigens für sie erbauten Bauerndorf lernen wir sie dann erst in der Mitte des Films einigermaßen richtig kennen (wenn man das überhaupt so sagen kann). Wir erleben eine junge Frau die sehr gut ohne Pomp und rauschende Feste auskommt, die sich minimalistisch gibt und endlich sein kann wie sie will ohne Etikette und Protokoll und damit sichtlich mehr als zufrieden ist. Umso schwerer fällt dann auch die spätere Rückkehr in eben dieses verhasste System.

Historisch mag der Film seine Lücken und Schwächen haben. Rein menschlich betrachtet halte ich ihn für ein Meisterwerk.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2008 11:19 PM CET


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