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Rezensionen verfasst von
"urappenglueck"

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Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman
Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman
von Haruki Murakami
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Naoko lächelt selten, 20. März 2006
Gratulation an Haruki Murakami!
Sein geschmeidiger Schreibstil ermöglicht ein sofortiges Einsteigen in die Welt dieses Buches.
Anfangs -eigentlich sehr lange- fand ich den Inhalt sehr spannungslos und die Personen sehr leer.
Toru, die männliche Hauptperson, lässt sich primär passiv von den drei Frauen, die ihm begegnen in emotionale Bindungen verstricken.
Die drei Frauen verlieben sich alle in ihn, weil er nichts von ihnen erwartet. Sie sind selbst verloren in der Welt der sogenannten "normalen" Menschen. Aber schließlich entwickeln sich alle Charaktere weiter und fällen jeder für sich schwerwiegende Entscheidungen.
Plötzlich ist das Buch aus und die Personen sind mir schleichend und klammheimlich doch ans Herz gewachsen.
"Naokos Lächeln" ist ein Buch, das nicht mit oberflächlichen spannungsgeladenen Höhepunkten besticht, sondern in der Tiefe nachwirkt.


Extrem laut und unglaublich nah: Roman
Extrem laut und unglaublich nah: Roman
von Jonathan Safran Foer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schwieriges Thema, 8. März 2006
Der neunjährige Oskar hat seinen Vater bei den Terroranschlägen am 11. September verloren. Er klammert sich nun an einen Schlüssel seines Vaters und sucht in NY das dazu passende Schloß.
Es ist eine verzweifelte Suche, die dazu dient, seinen Vater nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Die Perspektive eines Kindes einzunehmen, erschien mir zuerst schwierig, aber Oskar hat eine so wunderschöne und traurige Gedankenwelt, in die es ein leichtes ist einzutauchen.
(...die Tränen aller NY-er Menschen, die sich in den Schlaf weinten, würden an denselben Ort fließen und am nächsten Tag würde man im Wetterbericht den Pegelstand des Reservoirs erfahren...)
Foer erzählt in diesem Buch aber nicht nur die Geschichte Oskars, sondern auch die Geschichte von seinen Großeltern.
Der wundersame Großvater verliert nach und nach seine Wörter, bis er schließlich gar nicht mehr sprechen kann.
Es gibt in diesem Buch weitere merkwürdige und wundervolle Begebenheiten von diversen Menschen, denen Oskar bei seiner
"Schloßsuche" begegnet.
Foer gelingt es ausgezeichnet das Thema Verlust von Menschen und das schmerzvolle Weiterleben zu beschreiben. Er überrascht nicht nur mit der einfühlsamen Geschichte, sondern visualisiert die Stimmung in Bildern, die das Buch durchziehen.
Absolut empfehlenswert.


Bullshit Nights. Die Geschichte mit meinem Vater
Bullshit Nights. Die Geschichte mit meinem Vater
von Nick Flynn
  Gebundene Ausgabe

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 18. Januar 2006
Ein trinkender Obdachloser und sein Sohn Nick, der versucht mit dieser Situation klar zu kommen, sind die Hauptdarsteller des Buches.
Nick Flynn beschreibt seine Arbeit im Obdachlosenheim, seine Mutter, die sich irgendwie durchs Leben schlägt und seinen, dem Alkohol verfallenen Vater.
Es gelingt ihm diese traurige Geschichte ohne Selbstmitleid aber doch sehr anrührend zu erzählen.
"...und sich wieder eine Sohle unter einen seiner Schuhe genagelt hat, denn er versucht jede Nacht, beide gleich hoch zu machen und wankt inzwischen auf zehn Zentimeter hohen Plateausohlen durch die Gegend..."
Genau wie dieser Obdachloser wanken die Personen des Buches durch ihr Leben, im Kampf gegen die Kälte im Winter, gegen den Alkohol, gegen die Trauer der unerfüllten Wünsche.
"...Ich will jeden Finger/zurückbiegen, bis die Flasche/fällt,
bis der Knochen bricht, zu seiner Rettung, ihm die Hände zertrümmern..."
Ein wunderbar einfühlsames, trauriges und doch positives Buch.
Absolut empfehlenswert!


Leben, um davon zu erzählen
Leben, um davon zu erzählen
von Gabriel García Márquez
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht!, 10. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Leben, um davon zu erzählen (Taschenbuch)
Ich halte die Bücher von Marquez für sehr gut, deshalb verschlug es mich auch zu seiner Biographie.
Einen Einblick in sein Leben gewährt dieses Buch. Allerdings muss man bereit sein sich durch eine viel zu hoch dosierte Ansammlung von Namen zu quälen.
Laureano Gomez, Alberto Lleras, Ospina Perez,Guillermo Leon Valencia, Dario Echandia und Gaitan sind zum Beispiel Namen die nur auf einer Seite (S.360) aufgeführt werden. Dieser Namenswahnsinn durchzieht das ganze Buch.
Die meisten erwähnten Menschen sind literarisch oder politisch sicherlich bedeutsam, ich kannte den Großteil jedoch nicht.
Marquezs Fähigkeit so wunderbare Geschichten zu erzählen taucht in diesem Buch in verschiedenen Episoden immer wieder auf, ist aber für 604 Seiten viel zu knapp ausgefallen.
So ist dieses Buch leider keines, das ich verschenken oder gar noch mal lesen werde.


Das kurze Leben. SZ-Bibliothek Band 11
Das kurze Leben. SZ-Bibliothek Band 11
von Juan C. Onetti
  Gebundene Ausgabe

16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 30. November 2005
Die kurze Inhaltsangabe des Buches erschien vielversprechend.
Hochmotiviert und voller Lesefreude konzentrierte ich mich immer
wieder aufs Neue auf den Inhalt der komplizierten und langen
Sätze.
Am Ende der Sätze angelangt, mußte ich jedesmal feststellen, dass es sich wirklich nicht der Mühe lohnt.
So wurde das Buch langsam aber sicher zur Qual.
Es war mir nicht möglich, mich mit irgendeiner der Figuren zu
identifizieren, ja noch nicht mal sie im Ansatz zu verstehen.
Ich verlor permanent den Faden und konnte der Handlung nur äußerst mühsam folgen.
Aber etwas Gutes hat dieses Buch, es hat mich so genervt, dass ich darüber nun meine erste Rezension schreibe.


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