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Rezensionen verfasst von
Perceptron (Hamburg)

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Standard Issue-Ltd.Edition
Standard Issue-Ltd.Edition
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich eingängig und abwechslungsreich, 19. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Standard Issue-Ltd.Edition (Audio CD)
Im Unterschied zu den beiden Vorgängeralben präsentiert Gary Zon alias Dismantled auf diesem Album weitaus kompaktere Tracks, die schneller Zugang zum Hörer finden. Hier mischen sich die düsteren Industrialelemente der alten Dismantled in FLA-Manier mit Future Pop a la VNV Nation, teils NIN-typischem Gesang und (auf einem Track) Hip Hop a la Stromkern.

Einige alt eingesessene Dismantled-Fans werden wohl zunächst etwas enttäuscht sein, doch das Album ist definitiv tanzflächentauglicher, dreht sich seit gestern ununterbrochen in meinem Player und wird trotz teils bekannter Sound- und Songelemente nicht langweilig. Den Songtexten ist zudem zu entnehmen, dass der "neue" Stil ironisch gemeint ist, und das gibt dem Album eine sehr originelle Note.

Wer nicht ein Sammlertyp und Fan von Limited Editions ist, für den lohnt sich auch die normale CD-Ausgabe raten; die Bonus CD birgt keine großartigen Überraschungen.


Dreamweb
Dreamweb
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 13,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht so gut wie das Debut, 2. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Dreamweb (Audio CD)
Mit Spannung habe ich auf "Dreamweb" gewartet, da das Debut "Lost Alone" der Österreicher die mit Abstand großartigste Scheibe der letzten 5 Jahre gewesen ist. Die Musik und das Konzept knüpft an ihr Erstlingswerk an (mit Effekten belegte hohe bzw. tiefe Stimme, elektronisch atmosphärische Klänge, die damals ihre Nische als eigenen Stil gefunden hat). Die Tracks, die musikalisch dem Vorgänger am Nächsten kommen (z.B.: "Certainty", "The Dream") sind diejenigen, bei denen man am ehesten den Verstand abschalten kann und einfach nur wegdriftet.
Was mich davon abgehalten hat, volle 5 Punkte zu vergeben, sind einige Kleinigkeiten. So finden sich z.B. in ein paar Tracks Gitarrensamples und Breakbeats a la Prodigy, die meiner Meinung nach nicht ganz in die ansonsten große, kühle, melancholische und doch eingängige Atmosphäre der Band passen. "Machine Run" beispielsweise erinnert durch die Gitarrensamples weniger an einen grandiosen Track, sondern leider mehr an die Untermalung des Hauptmenüs von einem Computer-Autorennen. Einige Tracks wirken auch weniger vielschichtig als die von "Lost Alone", enthalten teils einfache Melodien, wirken eingängiger und somit schneller langeweilig und manchmal sogar fast "nervig" (monotoner Synthie bei "Sun and Storm"). Die Spannung, die bei Tracks wie "Questions", "Leave" oder "You will see" geradezu einzigartig ist, fehlt bei "Dreamweb" ein wenig. Es wirkt so, als hätten Mind-In-A-Box nach dem Erfolg ihres Debuts schnell einen nachlegen müssen.
Nichts desto Trotz bereue ich den Kauf keineswegs - "Dreamweb" gehört definitiv zu den guten Alben, und Tracks wie "Out of Time", "The Dream" oder "Certainty" wiegen eigentlich alle Kritikpunkte auf. Ich hoffe nur, dass sich Mind-In-A-Box beim nächsten Mal, wenn sie vor der Entscheidung stehen, schnell ein Album nachzulegen oder noch ein paar Monate herumzutüfteln, den letzteren Weg gehen und weiterhin ihren ungewohnten Sound finden.


Yamakawa DVD-375 Multiregion DVD-Player schwarz (MPEG4-kompatibel, HDTV-Auflösung, DVI-Anschluß)
Yamakawa DVD-375 Multiregion DVD-Player schwarz (MPEG4-kompatibel, HDTV-Auflösung, DVI-Anschluß)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schickes Design - Gute Funktionalität, 5. Januar 2005
Über die Features des Yamakawa 375 zu schreiben, lohnt nicht, da sie überall nachzulesen sind. Für mich ausschlaggebend zum Kauf ist die Tatsache, dass Ogg Vorbis - Tracks abgespielt werden können, und das klappt tatsächlich reibungslos. Einige Eigenschaften möchte ich dennoch kurz kommentieren:
- MP3s und OGGs werden (entgegen anderer Bewertungen zu diesem Gerät) von Beginn an abgespielt. Ich dachte zunächst auch, dass der Anfang verschluckt wird, das lag allerdings daran, dass ich nur den digitalen Ausgang genutze habe und mein Verstärker sich erst auf das S/PDIF-Signal synchronisieren musste. Bei analogem Ausgang funktioniert's.
- Vorlauf und Rücklauf bei OGGs funktioniert nicht
- Titel/Artist - Informationen werden bei OGGs nicht angezeigt (vgl. ID3-Tags bei MP3)
- Die Zeitanzeige läuft bei OGGs nicht hundertprozentig synchron
- Drücken auf die Vorspultaste bei MP3 bedeutet einen einzigen Sprung von 10 Sekunden
- Audio-CDs ohne Pause zwischen den Tracks (z.B. bei Live-CDs) werden nahtlos abgespielt! Einige andere DVD-Player-Modelle haken dort kurz
- Vorlauf bei DivX geht schnell, anschließendes Fortsetzen bei normaler Geschwindigkeit dauert allerdings so um die 20 Sekunden
- Meine Frontblende vor dem Display ist (entgegen den Abbildungen, die man im Internet findet) halb verspiegelt, was im Dunkeln nicht weiter stört, allerdings bei Tageslicht zu einer etwas komischen Optik führt.
- Das Laufwerk läuft angenehm leise und hat alle meine Medien lesen können.
- Das Gerät basiert auf dem Sigma Designs EM8500. Freaks, die Informationen im Internet suchen, werden feststellen, dass darauf uCLinux läuft und man somit als Bastler relativ einfach einige Hintergrundbilder der Firmware austauschen können soll, falls man seinen DVD-Player mit einer privaten Note versehen möchte.
- Untertitel bei SVCDs und mehreren Audiokanälen (allerdings nur bei einigen SVCDs) funktionieren nicht.
Fazit: Wen (wie mich) die kleinen Mäkel nicht stören, der kann mit dem schicken Design und dem vielseitig einsetzbaren Gerät definitiv zufrieden sein.


Lost Alone
Lost Alone
Preis: EUR 16,39

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik von fremden Welten, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Lost Alone (Audio CD)
Die beiden Österreicher Stefan Poiss und Markus Hadwiger, die bis zu "Mind in a Box" eher durch die gelungene Musik und Technik des Open-Source Computerspiels "Parsec" bekannt geworden sind, haben mit ihrem Debut einen echten Hammer hingelegt. Beim erstmaligen Hören fällt der nahezu konsequent gepitchte Gesang auf, der manchmal an "And One"s "Heart of Stone", teils etwas an "Daft Punk" oder sogar "Gigi d'Agostino" erinnern mag und der nicht gleich glatt ins Ohr geht. Doch passt er hundertprozentig in die Atmosphäre, die sich spätestens nach dem dritten Hören immer mehr offenbart, denn der Gesang stammt konzeptionell keinem Menschen, sondern eben einem "Mind in a Box". Auf der Webseite der Band wird die Story des Albums treffend beschrieben: Die zunehmende Einsamkeit der Menschen in der heutigen "Ich"-bezogenen Gesellschaft. Musikalisch versucht man stets vergeblich, Vergleiche zu bekannten Bands zu finden: Dance or Die?, Mesh?, Code ("The Architect")?, VNV Nation? Sven Väth ("The Harlequin...")? Oder eben Daft Punk? Keine der Vergleiche trifft das Album, man kann es höchstens als eine gelungene Symbiose aus allen bezeichnen, die den Hörer auf eine musikalische Reise entführt. Auch aus diesem Grund klingt das Album zunächst ungewohnt, hat die Band doch tatsächlich einen eigenen Stil gefunden. Und selbst die paar technoartigen Melodien, die sich hier und da finden lassen, erinnern weniger an Mainstream, sondern passen in das Album wie die Faust aufs Auge. Ein grandioses Werk, das man sich am Besten mit Kopfhörer zu fortgeschrittener Stunde als Ganzes anhören sollte.


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