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Rezensionen verfasst von
Gabriele Steininger (Dresden)

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Das Mädchen: Roman
Das Mädchen: Roman
von Angelika Klüssendorf
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Das Mädchen ohne Namen, 11. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch beschriebt wahrlich vieles - aber keine heile Welt. Obwohl das namenlose Mädchen davon träumt. Nicht nur, wenn sie auf ihren kleinen Bruder aufpasst oder versucht, in der Schule ihr bestes zu geben. Dürr und ohne Rundungen fühlt sie sich nicht nur als Außenseiterin, die meiste Zeit ihrer Jugend ist sie auch eine.

Vier Jahre dürfen wir Leser das Mädchen durch ihre Höhen und Tiefen begleiten und in ihre innere Zerrissenheit schauen. Wir lernen die launenhafte Mutter des Mädchens kennen, erfahren vom übermäßigen Bierkonsum des Vaters und bemitleiden den blondgelockten Bruder, den Liebling der Mutter.

Trotz des tristen Umfelds des Mädchens reißt dieser Roman mit. Dass die Autorin ihr Handwerk beherrscht ist unverkennbar. Zwar spielt das Buch zu Zeiten der DDR, doch nicht nur dort gab es verwahrlost aufwachsende Kinder. Die Geschichte könnte sich in ganz Deutschland abgespielt haben - auch wenn man keinem einzigen Menschen eine solche Kindheit wünscht.

Mit „April“ kam Angelika Klüssendorf 2014 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis. So wurde ich auf sie aufmerksam. Doch bevor ich mich an „April“ machte, wurde mir ans Herz gelegt, erst „Das Mädchen“ zu lesen. Ich habe die Lektüre nicht bereut, auch wenn sie mich sehr oft den Kopf schütteln ließ. Nun bin ich umso neugieriger darauf, wie das Mädchen sein weiteres Leben in den Griff bekommt.


Das Leben Michelangelos - Romain Rolland Ausgewählte Werke in Einzelbänden;Zweite Auflage der Ausgewählten Werke in Einzelbänden 91.-100. Tsd., der deutschen Ausgabe
Das Leben Michelangelos - Romain Rolland Ausgewählte Werke in Einzelbänden;Zweite Auflage der Ausgewählten Werke in Einzelbänden 91.-100. Tsd., der deutschen Ausgabe
von Romain Rolland
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben Michelangelos, 8. März 2016
„Er war die Beute jener an Raserei grenzenden Genialität, die ihm bis zu seinem Tod nicht mehr erlaubte, zu Atem zu kommen.“ (Seite 31)

Michelangelo war Aristokrat des Geistes und hatte alle Vorurteile des Kaste. Er ging so weit zu sagen: „Die Kunst müsste durch die Adeligen ausgeübt werden und nicht durch Plebejer.“ Er sammelte Aufgaben an und nahm mehr Aufträge an, als er ausführen konnte. Er wollte alles selber tun, alles ganz allein. Er war reich, lebte aber wie ein Armer, an seine Arbeit gebunden. Als Folge davon litt er an vielen Krankheiten und wurde frühzeitig alt: bereits mit 42 Jahren litt er an Altersschwäche und großem Misstrauen allen anderen gegenüber. Das machte ihn einsam. Man bewunderte und fürchtete ihn, liebte ihn aber nicht. Melancholie bestimmte sein Leben.

Geboren wurde er am 6. März 1475 in Caprese. Sein Vater war Bürgermeister dieses östlich von Florenz, am Kamm des Apennin gelegenen Ortes. Seine Mutter starb, als er sechs Jahre alt war. Gestillt wurde der zweite von fünf Brüdern von der Frau eines Steinmetzes. Dieser Nahrung schrieb er später im Scherz seine Bildhauerbegabung zu. In der Schule beschäftigte er sich hauptsächlich mit Zeichnen, was dem Vater und den Brüdern nicht gefiel, weil ihnen der Künstlerberuf verhasst war. Doch er war hartnäckig und trat mit 13 Jahren als Lehrling bei Domenico Ghirlandajo ein – dem größten und gesündesten unter den Florentiner Malern. Nach einem Jahr trennten sie sich, weil der Meister angeblich eifersüchtig auf Michelangelos Erfolg war. Michelangelo wollte nicht mehr malen und begann in der Bildhauerschule des Lorenzo die Medici. Er wohnte im Palast und beschäftigte sich mit den Platonikern. Über Venedig kam er später nach Rom.

1504 trafen Michelangelo und Leonardo da Vinci aufeinander. Die beiden Männer liebten sich nicht gerade. Dabei hätte die ihnen gemeinsame Vereinsamung sie einander nähern können. Leonardo, 30 Jahre älter als Michelangelo, war laut Biograph der einsamere.

Im März 1505 wurde Michelangelo durch den größenwahnsinnigen Papst Julius II. nach Rom berufen, um ein überdimensionales Grabmahl zu bauen. Nachdem Michelangelo in Carrara dafür Marmor besorgt hatte, ließ der Papst den Plan fallen. Michelangelo blieb auf einem Berg Schulden sitzen und sollte nun eine Bronzestatue gießen, die 1511 von Julius' Feinden zu einer Kanone umgeschmolzen wurde. Während Michelangelo unter großen Schwierigkeiten die Wölbung der Sixtinischen Kapelle bemalte, lebten sein Vater und die ganze Familie auf seine Kosten. Der Biograph schreibt sogar, dass er von drei Brüdern regelrecht ausgebeutet wurde.

Trotz der körperlichen Verbiegungen wurde Michelangelo fast 89 Jahre alt. Bis wenige Monate vor seinem Tod schrieb er noch Gedichte, die ihm seit Kindheit an ein dringendes Bedürfnis waren. Rolland hat einige davon in seiner Biographie aufgenommen, obwohl Michelangelo bereits 1518 die größte Zahl seiner Jugendgedichte verbrennen ließ. Dem Biographen gelingt es, dem Leser Michelangelos Charakter und seine persönliche Entwicklung nahe zu bringen. Der Leser erfährt in der bereits 1905 geschriebenen Abhandlung von der Freundschaft zu Thomaso Cavalieri und der 17 Jahre jüngeren Vittoria Colonna.

Der mit 60 Jahren zum Ersten Architekten, Bildhauer und Maler des apostolischen Papstes ernannte Michelangelo widmete seine letzten Lebensjahre dem Dienste Gottes. „Viele glauben – und ich glaube es auch – dass ich von Gott auf diesen Posten gestellt worden bin“, schrieb er als 70jähriger. Angeblich nahm er keinerlei Bezahlung für die heiligen Aufgaben. Dafür weihte er auch niemanden in seine Pläne ein, was ihm zahlreiche Feinde bescherte, die ihn aus Rom drängen wollten.

Nach der Lektüre dieses Buches bin ich voller Informationen und staune, wie gut sich diese über 100 Jahre alte Biographie doch lesen ließ. Sie gleicht mit ihren 43 Seiten Anmerkungen einer wissenschaftlichen Abhandlung. Der Autor, der 1915 als dritter Franzose den Nobelpreis für Literatur erhielt, war laut Wikipedia Schriftsteller, Musikkritiker und Pazifist.


100 Jahre Leben: Welche Werte wirklich zählen
100 Jahre Leben: Welche Werte wirklich zählen
von Kerstin Schweighöfer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

5.0 von 5 Sternen Tausend Jahre Lebensklugheit, 6. März 2016
„Sei freundlich zu deinen Mitmenschen, warte nicht darauf, dass sie freundlich zu dir sind! Ein Lächeln, ein paar nette Worte sind so entwaffnend und nehmen dem größten Griesgram die schlechte Laune aus den Segeln.“ (Seite 71)

Alt werden wollen alle - doch alt sein? Da rutscht so manchem das Herz in die Hose. Kerstin Schweighöfers Buch mit Kurzbiografien von Menschen, die 100 Jahre auf dem Buckel haben, hat mir Mut gespendet. Hier wurden Behinderungen und Einschränkungen, die man mit dem Alter verbindet, weitgehend ausgespart. Im Vordergrund standen Lebensmut und Weisheiten, die sich die Befragten in den vielen Jahren auf dieser Erde erarbeitet haben.

Dazu gehören Sätze wie:

* Liebe muss einem Flügel geben, nicht flügellahm machen

* Trau dich mehr, als du dir zutraust. Dann entdeckst du, dass du immer mehr kannst, als du dir zutraust

* Treue ist wichtig. Doch noch wichtiger sind Respekt und Achtung

* Freiheit heißt nicht, alles tun zu können, was man will. Sondern nicht zu tun, was man nicht will

*Man muss im Leben Erfüllung finden, um zufrieden sein zu können

* Grübeln oder brüten über Fragen, die sich nicht mehr stellen, ist Zeitverschwendung

* Man sollte vom Partner nichts erwarten, wünschen jedoch darf man

Insgesamt hat die Autorin in diesem Buch zehn Menschen ein Denkmal errichtet. Sie stammen aus Deutschland, den Niederlanden und Frankreich. Darunter sind sieben Frauen und drei Männer, alle zwischen 1910 und 1916 geboren. Sie spiegeln ein ganzes Jahrhundert mit all seinen Veränderungen und Entwicklungen.

Mich haben diese Lebensläufe sehr beeindruckt. Vielleicht korrigieren sie sogar ein wenig meinen weiteren Weg? Denn die hier verewigten Menschen haben das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen angenommen und aus dem Erlebten ihre Schlüsse gezogen. So kann ich als Leserin versuchen, ein wenig in die Zukunft zu schauen und zumindest versuchen, das Beste daraus zu machen.

In meinen Augen ist das eine überaus empfehlenswerte Literatur für alle, die wissen wollen, wie man sein Leben meistern kann.


Von Liebe und Einsamkeit
Von Liebe und Einsamkeit
von Elfriede Hammerl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

4.0 von 5 Sternen Von Liebe und Einsamkeit, 6. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Von Liebe und Einsamkeit (Gebundene Ausgabe)
Ebenso wie die beiden Bäume auf dem Cover, die sehr verloren in der Einöde ausharren, behandeln auch die elf Erzählungen die Einsamkeit in der Zweisamkeit. Manchmal gelingt es, die – zumindest oberflächlich – in Liebe zu verwandeln.

Die Autorin hat einen sehr distanzierten Schreibstil, der ausgezeichnet zur Thematik passt. Als Leser betrachtet man die Schicksale von außen und mit Abstand. So fällt es leicht, sich ein Urteil über die einzelnen Verhaltensweisen zu bilden. Man nickt beifällig, weil man schon mal Menschen begegnet ist, die sich ähnlich verhalten haben (während man selbst natürlich alles viel besser macht). In anderen Erzählungen kann man nur verständnislos den Kopf schütteln …

Elfriede Hammerl erzählt von „armen Hascherln“ und von selbstbewussten Frauen, die wissen, wie sie ihre Umwelt manipulieren können. Sie macht auf Sieger und Verlierer aufmerksam, stellt Chaoten und Perfektionisten vor. Manchmal werden ihre Protagonisten auf der Suche nach Liebe zumindest vorübergehend fündig. Doch gibt es keine einzige Geschichte ohne „Haar in der Suppe“.

Wie in allen Erzählbänden gibt es Abschnitte, die im Kopf bleiben und den Leser länger beschäftigen, während andere sofort wieder vergessen oder verdrängt werden. Insgesamt beinhaltet das Buch eine bunte Mischung, die sich gut für zwischendurch eignet.


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Preis: EUR 143,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, 6. März 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
- Die äußere Verpackung war gut verklebt, musste aufgeschnitten werden und kann für die Aufbewahrung der Matratze leider nicht verwendet werden. Die Möglichkeit einer Beschädigung der innen liegenden Matratze war beim vorsichtigen Aufschneiden aber nicht gegeben.

- Für die Aufbewahrung ist ein stabiler Kunststoffsack mit einem Trageriemen vorhanden.

- Die Bedienanleitung ist ausführlich und in gutem Deutsch, trotz „made in china“. In der Anleitung waren zwei transparente Flicken um evtl. auftretende Beschädigungen zu reparieren. Die wurden (noch?) nicht getestet :-).

- das Aufblasen war eine Sache von Sekunden:
Ausgepackt, Ventil auf - und zugemacht um den Verschlussmechanismus zu sehen, Pumpenkabel aufgerollt, in die Steckdose gesteckt, Pumpe aufs Ventil durch eine 90° Drehung angebracht, Pumpe geht automatisch an, nach 20 Sekunden ist die Matratze aufgeblasen.

- Die Pumpe signalisiert durch höhere Drehzahlen dass die Matratze voll ist, ein Überfüllen, oder eine Beschädigung der Pumpe ist lt. Anleitung nicht möglich (habe ich nicht getestet, klingt aber glaubwürdig).

- das Ablassen der Luft passiert durch das Öffnen des Ventils (ein Fingerdruck auf den Verschlussmechanismus) geht ganz schnell, nach ca. 1 Minute ist die Matratze leer, zum Zusammenlegen muss man etwas „nachdrücken“.

- Die in der Anleitung beschriebenen Universaladapter für andere Produkte zum Aufblasen fehlen leider, trotzdem ist es ein sehr gutes Produkt.


Abus Heim-Videoüberwachungsset, 7 inches, schwarz, TVAC14000A
Abus Heim-Videoüberwachungsset, 7 inches, schwarz, TVAC14000A
Preis: EUR 279,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen naja ..., 6. März 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
gut:

zwei identische Netzteile, Adapter für Steckdose rasten gut ein und aus

Kontakt zwischen Kamera und Display wurde automatisch hergestellt

Verbindung durch eine 40cm Hauswand und zwei massive 18cm Innenwände kein Problem

Bei nur einer verwendeten Kamera ist die Vollbilddarstellung des aufgenommenen Bildes als Ersatz für die Standard 4-geteilte Ansicht möglich

Einstellung der Empfindlichkeit und der Maske für den Bewegungsensor sind gut

neutral:

Online FAQ gibt es praktisch nicht, Fragen per email werden nicht so gut beantwortet, telefonisch gibt es aber einen guten technischen Support
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schlecht:

das Aufnahmeformat *.snx verhindert wirksam die Weiterverwendung der aufgenommenen Videos bzw. deren Umwandlung in gängigere Formate – für mich das KO Argument.

Die Sichtreichweite in der Nacht ist schlechter als erwartet (nach dem Preis gemessen), die angegebenen 5m werden nur durch schlechte Bilder erreicht

Kunststoffeinlage teilweise herausgeschnitten (warum eigentlich?), scharfe kanten, Verletzungsgefahr

Pairing Knopf nicht gut tastbar

Kabellänge des Netzteiles für den Außeneinsatz sehr knapp bemessen (Verlängerung für die 5V Seite?)

Der Steckplatz für die SD Karte ist für das Entnehmen der SD Karte schlecht zugänglich

Die Bedienanleitung ist nicht ausführlich genug, man muss bei der (intuitiven?) Bedienung recht viel herumprobieren

Akku ist relativ schnell leer - in 2 Stunden (mit 5min Stromspareinstellung) ist nur noch die Hälfte der Akkukapazität vorhanden

Der Zeitpunkt der Aufnahme wird im Bild nicht eingeblendet (keine Einstellmöglichkeit gefunden), sondern ist nur am Datum im Dateinamen erkennbar

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Wegen der fehlenden Möglichkeit die aufgenommenen Videos weiterverwenden zu können und die schlechte Nachtsicht Fähigkeit nur einen Stern


Der Pfau: Roman
Der Pfau: Roman
von Isabel Bogdan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der verrückt gewordene Pfau, 1. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Pfau: Roman (Gebundene Ausgabe)
Isabel Bogdan kennt sich aus in den schottischen Highlands, verbringt sie in der dortigen Abgelegenheit doch gerne Zeit. Wer glaubt, dass das Leben auf dem Land langweilig ist, wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.

So ein großes schottisches Anwesen zu erhalten, ist nicht einfach. Das wissen Lord und Lady McIntosh aus eigener Erfahrung. Deshalb vermieten sie Zimmer an Erholungssuchende, die sich allerdings nicht alle mit den zum Haus gehörenden Tieren verstehen. Vor allem ein verrückt gewordener Pfau sorgt für Aufregung …

Leider konnte mich der Roman, der in einem wunderschön glänzenden Kleid daherkommt, nicht überzeugen. Zwar enthält er viele Szenen, die zum Schmunzeln einladen, aber die Geschichte an sich ist nicht bis zu mir vorgedrungen. Vielleicht habe ich ihn mit der falschen Einstellung gelesen? Geholfen hätte vielleicht, mir die ganzen Verwicklungen auf einer Bühne vorzustellen – aber auf die Idee brachte mich eine Mitleserin erst, als ich die letzte Seite schon gelesen hatte.

So bleibt zum Schluss nur das Gefühl, dass mir nichts gefehlt hätte, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte.


Israel Trail mit Herz
Israel Trail mit Herz
von Christian Seebauer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise zu sich selbst, 26. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Israel Trail mit Herz (Gebundene Ausgabe)
„Nur darum geht es: sich im Leben für etwas begeistern, dem eigenen Leben >Leben < einhauchen“ (Seite 177)

Sieben Wochen lang (von Februar bis April 2014) ist Christian Seebauer durch Israel gewandert, um einer Depression zu entkommen. Er hatte nur einen Rucksack mit den nötigsten Utensilien (vor allem Wasser) dabei und kein Geld. Seine Erlebnisse hat er in diesem Buch festgehalten. Er nimmt den Leser mit in ein Land, das ganz anders ist, als man es sich als Nachrichtenverfolger vorstellt.

Das Cover zeigt zwar eine Marslandschaft, aber zu Beginn führt uns der Autor durch – dank neu aufgeforsteter Wälder – fruchtbare Gegenden. Selbst die Wüste beschreibt er mit einer Begeisterung, die den Leser an Gottes Wunder heranführt. Anders als „normale“ Touristen besucht er nicht die Sehenswürdigkeiten des Landes, sondern nimmt Kontakt zu den Menschen auf. Dabei erlebt er von fast allen Seiten eine unvorstellbare Hilfsbereitschaft.

Auf Seite 109 schreibt Seebauer: „Ich sehe das Land und ich sehe die Herzen“. Wir Leser erfahren, wie der hungrige Wanderer unmittelbar Gottes Gegenwart spürt. Immer wieder hat man das Gefühl, dass Christians Gebete erhört werden, wenn er nicht nur einmal an den Rand seiner Kräfte gerät.

Erst nach vier Wochen hat er das Bedürfnis nach einem Begleiter, den er übers Internet findet. Bis dahin hat er seine Etappen allein zurückgelegt. „Es ist wichtig, dass du dir selbst nahe kommst. Nur wenn du dich selbst gefunden hast, kannst du anderen Menschen deine Kraft und deine Hilfe geben“ (Seite 202)

Für ihn bedeutete das Gehen des Weges immer wieder loslassen. Loslassen von Menschen, die einem nahe kommen, loslassen von Gedanken, von schönen Anblicken, „um wieder völlig offen zu sein, für den nächsten schönen Moment“ (Seite 75)

Es sind wahrlich atemberaubende Momente, die Seebauer in seinem Buch beschreibt. Einige davon hat er im Bilderteil eingearbeitet. Und am Ende des Buches gibt es eine Übersichtskarte des über 1000 Kilometer langen Weges, sowie eine Zusammenstellung der einzelnen Etappen, so dass derjenige, der sich selbst auf den Weg machen will, Anregungen dafür holen kann. Doch auch für diejenigen, die nur von diesem Weg träumen wollen, lohnt sich die Lektüre.

Ich vergebe begeisterte fünf Sterne.


Gourmet Gold Katzenfutter Souffle mit Huhn, 12er Pack (12 x 85 g) Dosen
Gourmet Gold Katzenfutter Souffle mit Huhn, 12er Pack (12 x 85 g) Dosen
Preis: EUR 4,99

2.0 von 5 Sternen Es sieht einfach grauenvoll aus, 21. Februar 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als ich die erste Dose dieses Futters öffnete, erschrak ich richtig: es sah aus, wie schon einmal gegessen. Diese goldgelbe Farbe und die Konsistenz dazu - allein bei der Vorstellung schüttelt es mich. Allerdings bin ich keine Katze. Die würde wahrscheinlich ganz anders urteilen. Der Geruch ist gut und appetitlich. Es sind sogar kleine, weiche Stückchen drin, die vielleicht sogar aus Huhn bestehen, das zu 13% enthalten ist. Die Katze ist begeistert und frisst, als wäre sie kurz vorm Verhungern. Aber das tut sie eigentlich immer. Ihr Leben besteht halt hauptsächlich aus Schlafen und Fressen. Schwanzfangen und Schnurren kann sie auch, wenn sie glücklich ist ...

Was mir bei diesen kleinen Dosen überhaupt nicht gefällt: die Inhaltsstoffe sind so winzig geschrieben, dass man sie nur mit der Lupe entziffern kann. Also: zwischendurch mal so ein Leckerli für den felligen Liebling ist ganz okay. Aber sie nur hiermit füttern würde ich mich nicht trauen. Da hätte ich Angst vor Zahnstein.


Endlich zu fünft: Roman einer fast perfekten Familie (insel taschenbuch)
Endlich zu fünft: Roman einer fast perfekten Familie (insel taschenbuch)
von Miina Supinen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Für alle, die finnischen Humor mögen, 21. Februar 2016
Mit wohligem Aufseufzen habe ich dieses Buch geschlossen. „Endlich fertig“, dachte ich, obwohl ich nach nur wenigen Tage durch war. Das Buch war nicht für mich geeignet. Aber da es ein Rezensionsexemplar war, musste ich mich bis zum Ende durchkämpfen. Erstaunlicherweise fiel mir das aber leichter als bei manch anderer Lektüre.

Die junge finnische Autorin (Jahrgang 1976) legt mit diesem Buch ihren zweiten Roman vor. Sie beschreibt darin eine extravagante Familie. Vater Launo, ein berühmter Dirigent und Komponist, lebt nur für die Musik. Zuhause bekommt er so gut wie nichts mit, da er sich in seine eigene Welt zurückzieht. Mutter Katriina kennt es nicht anders. Auch sie hat sich außerhalb der Familie ein Leben aufgebaut: sie berät andere Leute, wie sie sich am stilvollsten einrichten. Wer sich ein Bild davon machen will, braucht nur in ihr durchgestyltes Zuhause sehen. Allerdings sollte niemand hinter die Fassade blicken. Denn dort regiert – aus gutem Grund - der Alkohol. Astra, die 22jährige Tochter, wohnt nicht mehr zu Hause. Sie studiert und versetzt ihren Verstand gegen Sex. Ab und zu spielt sie mit ihrer vierjährigen Schwester Pelagia, die das Manipulieren ihrer Umwelt schon perfekt beherrscht. Sie liebt ihren Schmusetierezoo, was zu so mancher humorvollen Situation führt. Bruder Silmu ist 18 und wegen zu vieler Marmeladenbrote etwas stämmig geraten. Er entschließt sich, etwas für seinen Körper zu tun und schießt dabei – welch Wunder ? - über das Ziel hinaus.

In dieser Familie konnte mich kein einziger Charakter anziehen. Alle lebten in einer Welt, in die ich mich nicht hineindenken wollte. Oberflächlichkeit mag ich nicht. Wobei der Schluss zeigte, dass doch alle wussten, was sie aneinander haben.

Dass ich trotz meiner Ablehnung diesem Roman drei Sterne gebe, liegt am Können der Autorin (und dem Übersetzer Stefan Moster). Sie schreibt launisch, humorvoll und kurzweilig. Die vier Teile des Buches sind in relativ kurze Kapitel unterteilt, in denen jeweils eine Person im Mittelpunkt steht. Was ich wirklich bewundere, ist die gelungene Charakterisierung jedes einzelnen.


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