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Beiträge von Kassandra
Top-Rezensenten Rang: 8.727
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Rezensionen verfasst von
Kassandra

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Praktische Grammatik der neugriechischen Sprache
Praktische Grammatik der neugriechischen Sprache
von Vasileios Militsis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,00

5.0 von 5 Sternen Die beste neugriechische Grammatik ..., 6. Dezember 2016
... die ich bisher in den Händen hatte (ich möchte an der Stelle erwähnen, dass ich die griechische Sprache hobbymäßig in Kursen erlerne, also nicht professionell bzw. im Studium damit beschäftigt bin).

Diese Grammatik ist mal so richtig umfassend: 437 Seiten sprechen für sich. Also nichts für den Schnelldurchlauf. Dabei ist das Werk sehr strukturiert aufgebaut, punktet mit übersichtlichen (farblichen) Darstellungen in Kastenform und mit präzisen Formulierungen ohne viel Firlefanz. Es ist praxisnah hinsichtlich des Vokabulars in den ausgewählten Beispielsätzen, und man kann vor allem immer und an jedem Punkt des Buchs einsteigen und stets neu (nach-)lesen. Wenn man ein ausgesprochener Sprach-/Griechischliebhaber ist, mag man das Buch sogar als Abendlektüre genießen.

Allerdings möchte ich bemerken, dass es eines durchaus routinierteren Umgangs mit den griechischen Lettern und auch eines elementaren Grundverständnisses sprachwissenschaftlicher Fachbegriffe bedarf. In dem einführenden Kapitel 1 fallen bisweilen schon mal eher unbekannte Begriffe wie "Synärese", "Elision" oder "Aphärese" - die jedoch von den Autoren unmittelbar, knapp und sehr verständlich erläutert werden. Begriffe wie "Interjektion", "Schlusskonsonant", "vokalischer Anlaut" etc. werden demgegenüber als bekannt vorausgesetzt. Von all dem sollte man sich aber nicht schrecken lassen, denn ab Kapitel 2 ist die Grammatik eher wie ein Nachschlagewerk aufgebaut, das übersichtlich und einfach zu bedienen ist. So dass viel weniger oder kaum noch Fachvokabular auftaucht.

Im Gegensatz zu kursierenden (Kurz-)Grammatiken, die m.E. nicht immer "gebrauchsfertig" aufgebaut sind und bisweilen auch dem Anspruch auf Vollständigkeit nicht gerecht werden (können !), ist dieses Nachschlagewerk eine einzige Bereicherung!


Meine gesunde Küche
Meine gesunde Küche
von Johanna Maier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 30,00

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schön aufgemachtes Buch, das wenig von dem hält, was es verspricht, 15. November 2016
Rezension bezieht sich auf: Meine gesunde Küche (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist zweifellos schön und edel aufgemacht. Der Titel ("gesunde Küche"), die Intention laut Vorwort ("Weil wir etwas schaffen wollten, dass [...] die Dinge praxisnah und unkompliziert erklärt") und der Intro-Teil auf Seite 8/9 ("Um gesunde Speisen zuzubereiten, muss man nicht stundenlang am Herd stehen") verheißen Gutes.

Was sich aber schnell zeigt: So einfach ist es nicht. Oder besser: So einfach macht es die Autorin dem Leser nicht.

Stichwort "nicht stundenlang am Herd stehen":
Man benötigt für viele der angeblich schnell zuzubereitenden Rezepte eine der Maier'schen "Fünf-Elemente-Suppen". Für deren Herstellung (S. 70, 71) es laut Autorin jedoch wiederum ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeitaufwand bedarf. Zwar kann man - um etwaigen Einwänden vorzubeugen - vorkochen und auf Vorrat einfrieren; aber wer bitte kocht stets drei verschiedene Fünf-Elemente-Suppen in größeren Mengen (laut Autorin jeweils 2 Liter) auf Vorrat? Wer hat den Platz, in größerem Gebinde drei Suppen parallel einzufrieren? Hier wurde offensichtlich vergessen, dass mit diesem Buch nicht die Großküche, sondern der Otto-Normal-Verbraucher im Privathaushalt bedient werden soll. So viel zum Thema "nicht stundenlang am Herd stehen".

Stichwort "praxisnah und unkomliziert":
Weitaus häufiger als eine der Fünf-Elemente-Suppen (gefühlt nämlich in fast jedem zweiten Rezept) benötigt man eine der "Maier'schen Gewürzmischungen" (nur auszugsweise: mein Bauerngartensalz, mein Fischgewürz, mein Grillparty-Gewürz, mein bunter Bergpfeffer, mein mediterranes Gewürz, meine süße Küche etc. etc.). Zwar schreibt die Autorin: "Da meine Gewürzmischungen ein wesentlicher Teil meiner Geschmackserlebnisse sind und in den nachfolgenden Rezepten immer wieder vorkommen, will ich Ihnen die Zutaten meiner LIeblingsgewürze aufschlüsseln. Vielleicht wollen Sie die Zutaten ja einzeln kaufen und lieber selbst mischen. Zudem gibt es auch viele vergleichbare Gewürzmischungen von anderen Anbietern oder Marken zu kaufen". Das hört sich ehrenvoll an - hilft aber leider nicht: Denn der Leser erfährt keine Mengenverhältnisse, lediglich Bestandteile. Home-made mixen/zusammenstellen ist also nicht gerade einfach. Und wenn ich von den bekannen Markenfirmen Grillgewürze, mediterrane Gewürze o.Ä. kaufe, kann ich nicht sicher sein, dass es so schmeckt, wie es beabsichtigt ist. Fazit: Um authentisch die Rezepte nachkochen zu können, muss man im Shop der Autorin die Mischungen bestellen. Internet-Shoppen vor dem eigentlichen Kocherlebnis klingt für mich nach Kommerz. Nicht aber nach unkompliziert. Und erst recht nicht nach praxisnah. Unkompliziert und praxisnah heißt für mich nämlich: Auf den Markt gehen, frisch einkaufen (dann auch nicht getrocknet und abgepackt) und direkt weiterverarbeiten.

Stichwort "gesunde Küche":
Ja, die Rezepte kommen überwiegend gesund daher. Bis auf Zutaten wie Mayonnaise (z.B. Seite 137, 155), fertiges Vanillepuddingpulver (z.B. Seite 109, 213), Gelatine (z.B. S. 205) und Ähnliches. Gesund und naturbelassen? Hm.
Dann: Während die Autorin sich von den Trends der "neuen Wunderlebensmittel" abzuheben versucht (S. 8), erklärt/propagiert sie demgegenüber auf S. 47 die Chia-Samen. Die es vor 10 Jahren auf dem deutschen Markt noch nicht gab, die heute aber wiederum eindeutig als "Wundermittel" und "Superfood" überall erhältlich sind. Auch problematisch in diesem Zusammenhang: Diese vermeintlichen Superfoods sind laut Ökotest (Ausgabe April 4/2016) überwiegend stark mit Schadstoffen belastet (betrifft leider auch Bio-Qualität, die ich sehr gerne kaufe). Das Buch von Frau Maier wiederum ist im Oktober 2016 erschienen. Hätte man derartige Test-Ergebnisse nicht vor Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum berücksichtigen können? Und vor allem müssen? Von wegen "Gesunde Küche"? Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren.

Last but not least: Die Einteilung der Rezepte in die Kapitel (Klassiker, Alltag, Zusammen, Romantik, Gäste, VItales, Morgens) erscheint willkürlich und zusammenhanglos. Die Kapitel "Gutes zur guten Nacht", "Menüs für Festtage" und "Meine Küche zum Gesundbleiben und -werden" hatten im Inhaltsverzeichnis linksseitig (S. 4) wohl keinen Platz mehr. Und sind stattdessen rechts in weißer Schrift auf der S. 5 neben dem farbigen Abbild der Autorin abgedruckt worden. Geht gar nicht. Kunterbunter Mix. Da schaut keiner mehr hin. Sorry, das geht nicht auf das Konto der Autorin - dafür ist vermutlich vielmehr der Verlag verantworlich.

Summa summarum: Leider(!) keine Kaufempfehlung, obwohl ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 22, 2016 4:53 AM CET


ThermoPro TP04 Digital Bratenthermometer Ofenthermometer mit integriertem Count Down Timer
ThermoPro TP04 Digital Bratenthermometer Ofenthermometer mit integriertem Count Down Timer
Wird angeboten von My iTronics
Preis: EUR 21,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine verlässlichen Messwerte - mindere Qualität oder ausnahmsweise nur ein "Montagsgerät" ???, 18. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann ich die vielen positiven Kritiken nicht teilen, da das Thermometer an keiner Stelle verlässliche Ergebnisse lieferte.
Gemessen wurde mehrfach: Erstens die Innentemperatur im Backofen, zweitens die langsam steigende Wassertemperatur in einem sich aufheizenden Weck-Kochtopf und drittens bereits siedendes Wasser in einem Wasserkocher. Kein einziges Mal wurde eine langsam ansteigende bzw. konstante Temperatur angezeigt. Vielmehr spang die Thermometer-Anzeige wild zwischen Werten hin und her, und schwankte um bis zu 9 (!!!) Grad binnen weniger Sekunden. Selbst in siedendem Wasser hopsten die Werte wie verrückt und es wurde eine Maximal-Temperatur von knapp 94 Grad gemessen.
Wer weiß, vielleicht war das Gerät nur eine "Montags-Ausgabe". Für eine punktgenaue Fleischzubereitung (z.B. Garen bei Niedrigtemperatur, wofür wir es gekauft hatten) konnten wir es jedenfalls nicht verwenden. Das Thermometer musste leider wieder die Rückreise antreten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2016 9:04 AM MEST


Rosenstein & Söhne Joghurt-Maker für 1 Liter frischen Joghurt
Rosenstein & Söhne Joghurt-Maker für 1 Liter frischen Joghurt
Wird angeboten von PEARL Versandhaus
Preis: EUR 24,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Joghurt-Maker? Maker ja, Joghurt eher nicht., 12. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund der vielen 5-Sterne-Rezensionen haben wir uns den Joghurt-Maker zugelegt. Seiner Bestimmung wird das Gerät insofern gerecht, als es als "Maker" - wörtlich genommen - tatsächlich was macht. Dafür gibt's dann auch 2 Sterne. Es macht also etwas - nur leider keinen durchgängig guten Joghurt. Deswegen wiederum gibt's dann auch keinen einzigen Stern zusätzlich.

Die Resultate des Joghurt-Maker: Sie sind weit von dem entfernt, was man gemeinhin als sensorisches Highlight bezeichnet. Mal gelingt ein schön fester Joghurt, ein anderes Mal bleibt die Milch dünnflüssig wie Kefir. Wieder ein anderes Mal setzt sich auf der Oberfläche extrem viel Molke ab. Und/oder der Joghurt wird - trotz hygienischer Zubereitung - nach kurzer Zeit unappetitlich schmierig-schleimig (spätestens, wenn er schon ein oder zwei Tage im 1-Liter-Topf im Kühlschrank steht). Die Resultate sind (charmant und wohlwollend ausgedrückt) äußerst vielfältig.

Wir finden das schon sehr ärgerlich. Nicht nur wegen des Elektroschrotts, den man einmal mehr mit seinem Fehlkauf (mit-)verursacht hat. Sondern auch und vor allem, weil wir Joghurt selbst herstellen möchten, um eine überzeugendere/bessere Qualität zu bekommen als im Laden. Und genau die kriegt "der Rosenstein" nicht hin. Erst probiert man noch euphorisch, dann mit nachlassender Begeisterung hin und her, verändert zum x-ten Mal die Bebrütungsdauer, auch den Milchtyp (Frischmilch fettarm, Frischmilch vollfett, H-Milch fettarm, H-Vollmilch), die Zutaten (mit oder ohne Milchpulver), die Starterkultur (frischer Joghurt oder Joghurtkultur in Pulverform) - um danach einigermaßen genervt das Gerät in den Schrank zurückzustellen und um sich dann wieder aus der Kühltheke im Supermarkt zu bedienen.

Nach ein wenig Recherche liegt der Verdacht nahe, dass das Gerät wahlweise zu heiß wird und/oder keine konstante Temperatur hält. Spätestens bei Überhitzung treten Milchsäurebakterien nämlich in Streik und verweigern ihren Job. Daran denkt man jedoch in der Regel zunächst nicht, sondern sucht den Produktionsfehler bei sich.

Dass der Joghurtbereiter angesichts des Anschaffungspreises qualitativ nicht in der Oberliga mitspielt, ist völlig ok. Man kann aber zumindest eine konstante (d.h. konstant gute, konstant mittelmäßige) Qualität erwarten. Dem ist aber leider nicht so. Stattdessen decken die Ergebnisse die gesamte Skala zwischen "akzeptabel" und "miserabel" ab. Ein Vabanquespiel. Die Betonung liegt eben doch eher auf "Maker" als auf "Joghurt".

Aufgrund dessen habe ich uns über Amazon einen anderen Joghurtbereiter bestellt, der ausschließich positive und sehr hilfreiche/ausführliche Kritiken bekommen hat (Dank an die Rezensenten!). Und die Ergebnisse sind hervorragend. Kein wildes Experimentieren mehr und keine nervigen Testphasen. Stattdessen einfach nur Joghurt, wie wir ihn mögen. Da wir das neue Gerät allerdings noch nicht lange in Gebrauch haben, möchten wir erst einmal weitertesten, bevor wir später eine Rezension einstellen.
Für "den Rosenstein" jedenfalls können wir - leider - keine Kaufempfehlung aussprechen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2016 6:06 PM CET


Das Unbehagen der Elsa Brandt: Roman (Solibro Literatur)
Das Unbehagen der Elsa Brandt: Roman (Solibro Literatur)
von Bettina Steinbauer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Ein Stern am Literaturhimmel: Intelligent, böse, zärtlich, 6. September 2015
War bereits der 2008 erschienene Steinbauer'sche Debüt-Roman ein fulminantes Leseerlebnis, so hat sich die Autorin mit dem 'Unbehagen der Elsa Brandt' in schwindelerregende Höhen geschrieben. In konsequenter stofflicher Ausweitung ihres ersten Romans bringt Steinbauer noch schärfer formuliert und noch eindringlicher die Kardinalfragen menschlicher Existenz auf den Punkt, durchdringt die Fragen nach dem Sinn des Seins, wenn der Tod stets am Rande unseres Lebens steht und höhnisch in es hineinblickt. Mit Elsa Brandt schafft die Autorin eine Figur, die sich in dem Bewusstsein um die eigene Endlichkeit und in dem verzweifelten Sich-Verzehren nach Fassbarkeit und Intensität kompromisslos jeglicher Mittelmäßigkeit zornig widersetzt. Durch ihren unverstellten Blick auf die menschlichen Unzulänglichkeiten ist es dem Leser – Gott sei Dank! – auf keiner Seite des Buchs vergönnt, teilnahmslos auszuharren. Dank der schonungslosen Beobachtungsgabe der Autorin und dank ihrer geistreichen und spitzzüngigen Dialoge wird der Leser auf eine literarische Reise mitgenommen, während derer er sich mehr als nur einmal peinlich ertappt fühlt, während derer ihm das Lachen im Halse stecken bleibt, aber auch der Kloß am Schlucken hindert.
Mehr noch als 'Zwei im Sinn' wird der Roman polarisieren, denn er ist unbequemer, aufsässiger und radikaler. Steinbauer schreibt intelligent wie Daniel Kehlmann, böse wie Thomas Bernhard und zärtlich wie Zeruyah Shalev. Das möge ihr einer nachmachen. Chapeau!


Tajine & Co.: 100 Rezepte aus dem orientalischen Lehmtopf - Ein Kochbuch mit zahlreichen Rezepten rund um den marokkanischen Eintopf und den danach benannten Topf (Cook & Style)
Tajine & Co.: 100 Rezepte aus dem orientalischen Lehmtopf - Ein Kochbuch mit zahlreichen Rezepten rund um den marokkanischen Eintopf und den danach benannten Topf (Cook & Style)
von Jochen Walter
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hier passt leider wenig zusammen, 29. Mai 2015
Nach Kauf einer großen Tajine suchte ich - völlig unerfahren im Umgang damit - ein schönes Rezeptbuch. Inspiriert von den wunderbaren Fotos entschloss ich mich voreilig für jenes von Herrn Walter. Leider bleibt am Ende nur 1 Stern übrig:

Die einführenden Seiten 11-15 sind wirklich prima aufgemacht. Sie geben dem Leser Infos zur Herkunft und praktische Tipps rund um den Gebrauch einer Tajine. Macht Sinn. Zumindest für einen Neuling in Sachen "orientalischer Lehmtopf".
Dann widmen sich die Seiten 18-21 dem Thema "Land und Leute". Macht auch richtig Spaß zu lesen, ist nämlich flott geschrieben, toll bebildert und weckt somit noch mehr Interesse an marokkanischer (Koch-)Kultur.
Die Seiten 22-29 nähern sich nochmal mehr dem Thema Küche und bieten Einblick in traditionelle Produkte (z.B. Arganöl, Couscous) und geben Anleitungen zur Herstellung marokkanischer Beilagen (z.B. Couscous-Salat, Granatapfel-Taboulé, Schlangenbrot) sowie Zutaten und Gewürzen (Ras el Hanout, Chermoula, eingelegte Zitronen etc.).
Diese Seiten sind wahrlich Appetizer: Sie machen Lust auf Marokko, Lust auf landestypisches Essen. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen und man freut sich auf das, was danach kommt. Bis dahin ist die Welt bzw. das Buch noch in Ordnung. Sehr sogar.

Und dann? Dann folgen in epischer Breite Rezepte wie "fränkischer Bauerntopf", "Tajine Thai-Art", "Maultaschen mit Sellerie", "Altweibersommer", "Apfel-Rotkohl mit Backpflaumen" usw. usw. Was hat sich der Autor nur dabei gedacht? Wozu der anregende, wunderbar gestaltete Intro-Teil, wenn er mit dem Hauptteil inhaltlich kaum noch Berührungspunkte hat? Wozu über knapp 30 Seiten auf die marokkanische (Koch-)Kultur eingehen, wenn der Leser über weitere fast 170 Seiten dann zum großen Teil deutsche, italienische oder andere zusammengewürfelte Gerichte serviert bekommt?
Wenn ich mich für die marrokanische (Koch-)Kultur interessiere, mir - im Sinne größtmöglicher Authentizität - extra eine Tajine zulege, dann möchte ich in einem gleichnamigen Buch doch bitte auch authentische, d.h. landestypische Gerichte vorfinden. (Original-)Tajines eben. Davon aber keine Spur. Oder bestenfalls eine ganz dünne. Stattdessen Rezepte, die die Freunde des Autors "kreiert" haben (z.B. S. 36, S. 57 oder S. 75). Oder völlig abwegige Kombinationen, die mit einer Tajine nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Weil sie originär nicht in einem Lehmtopf zubereitet werden, weil es sich dabei schon gar nicht um Schmorgerichte handelt und weil sie erst recht keinen orientalischen Ursprung haben.

Vielleicht bin ich ja einfach nur uncool, aber ich bereite Weißwürste schließlich auch nicht im Wok zu, trinke französischen Chablis nicht aus einem bayerischen Bierhumpen und verzehre meine Spagehtti agio e olio auch nicht mit Stäbchen vom Asiaten.
Und zu guter Letzt sind die Gerichte dann noch nicht einmal besonders raffiniert oder besonders schmackhaft. Offensichtlich sind sie nur deshalb für das Buch ausgewählt worden, weil sie in einer Tajine unaufwändig und bequem zubereitet werden können. Das verwundert einen aber auch nicht wirklich - betitelt der Autor einen Link auf seiner Homepage gegenwärtig doch mit "Talentfrei kochen mit Lehm". Da kann man nur sagen: Der Name (des Links) ist Programm (des Buchs).

Am Ende bleibt der fade Eindruck zurück, dass in diesem Buch nicht wirklich etwas zueinander passt:
- Der Lehmtopf hat mit Marokko und mit landestypischem Kochen kaum etwas gemein.
- Die wunderbaren Fotos Marokkos wirken neben den internationalen/europäischen Rezepten so ziemlich kontextlos (z.B. S. 118 links ganzseitige marrokanische Landschaft, S. 119 rechts ganzseitiges Rezept für den guten deutschen Sauerbraten). Das reizt fast schon wieder zum Lachen...
- Und der schöne Einführungsteil kann den Hauptteil dann auch nicht mehr retten, weil inhaltlich wenig kompatibel. Es sei denn, es ist die Haute Cuisine von morgen, original orientalischen "Couscous-Salat" (S. 27) mit deutschen "Rinderrouladen" (S. 122) zu kombinieren. Und eine "Granatapfel-Taboulé"-Beilage (S. 27) zu "Frutti di mare aglio e olio" (S. 161) zu reichen.

Der Autor schürt mit seinen ersten Seiten Erwartungen, die er nicht erfüllen kann, er baut einen positiven Spannungsbogen auf, der nach knapp 30 Seiten ins Bodenlose fällt. Er ist weder begnadeter Koch noch will er offensichtlich dem abendländischen Gaumen die traditionsreiche orientalische Küche schmackhaft machen. Ja, so stellte ich mir im Nachgang die Frage, was soll dieses Buch denn dann eigentlich?


PREMIUM DE LUXE - Daunendecke - SOMMER - 135x200cm - 100% Gänseflaum - 220 gr. - Deutsches Qualitätsprodukt - 975.98.003
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Preis: EUR 109,94

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein 1A-Plumeau. Aber Einschränkung wegen der (Öko- und Umwelt-)Produktbeschreibung des Herstellers., 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dieser Sommer-Daunen-Decke bin ich höchst zufrieden.
Zunächst: Die Verpackung war bei Zustellung perfekt (das Plumeau war nicht etwa auf kleinem Raum zusammengeknautscht, sondern luftig verstaut in einer hygienischen Hülle und wurde in einem entsprechend großen Paket angeliefert. Also Daunen-Bruch ausgeschlossen). Auch waren keine unangenehmen (Neu-)Gerüche nach Auspacken wahrnehmbar.

Ganz toll: Die Decke ist im wahrsten Sinne des Wortes federleicht, anschmiegsam und hält auch noch im kühleren deutschen Spätsommer (jetzt September 2014 mit 9 Grad Nachttemperatur) schön warm. Das in einer anderen Rezension zu Recht bemerkte "Rascheln" trifft zu - allerdings nur während der ersten Zeit der Ingebrauchnahme. Nach wenigen Tagen verliert sich dies vollständig. Auch kann ich derzeit die Ansicht nicht teilen, dass die Decke in dem Bettbezug verrutscht. Ich denke, dass das eher eine Frage des Materials des Bettbezugs ist. In Satin (optimal für den Hochsommer) rutscht naturgemäß alles sehr viel mehr als in Baumwolle oder Jersey (eher für den Herbst geeignet).

Unter'm Strich: Ein wirklich phantastisches Oberbett, das nicht ganz günstig ist, das aber in punkto Qualität überzeugt.

Weshalb ich nur 3 Sterne vergebe:
Der Hersteller formuliert seine Produktbeschreibung wie folgt:
"Unsere Daunendecken werden von der Rohware bis zum fertigen Produkt komplett in unserer Manufaktur in Deutschland verarbeitet. Dabei verwenden wir nur Daunen und Federn aus artgerechter Tierhaltung von eigens geprüften Lieferanten. Die ‚grüne Feder‘ steht für ein reines Naturprodukt, das recycelfähig, ökologisch und umweltfreundlich ist."
Meine - subjektiven - Bedenken dabei (die sich zu meiner Schande leider erst nach Kauf der Decke eingestellt haben): Die "grüne Feder" (auch als Logo/Bild in der Produktbeschreibung zu finden) suggeriert dem potenziellen Käufer auf den ersten Blick, dass es sich dabei um ein offizielles oder zertifiziertes Gütesiegel handelt. Erst bei genauerem Hinsehen nimmt man dann auf dem eingestellten "Grüne-Feder"-Logo/Bild wahr, das darunter in kleiner Schrift "by HansKruchen" steht. Auch hat meine Internet-Recherche bestätigt (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!), dass es ein offizielles Siegel/Zertifizierung mit dieser Bezeichnung nicht gibt. Die Beschreibung und das Logo/Bild scheinen also nichts anderes als eine zum Kauf ermunternde, den Endverbraucher blendende Strategie von HansKruchen zu sein. Und mal wieder bleibt der Öko- und Umwelt-Aspekt reine Vertrauenssache. Vielleicht zu Recht, vielleicht aber auch zu Unrecht. Das weiß letztlich nur der Hersteller selbst - der Konsument kann das an dieser Stelle nicht mit- oder zurückverfolgen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 4, 2017 9:16 AM CET


Zenker 3786 12er Pizza Piccolo Backblech 38x26 cm Teflon® Prima
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Wird angeboten von Relaxdays
Preis: EUR 4,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Piccolo-Idee ist prima, das Blech in der Anwendung leider nicht überzeugend, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Idee, 12 Mini-Pizzen als Häppchen für einen Brunch/als Fingerfood unterschiedlich belegen und geschwind backen zu können, ist durchaus reizvoll (wenn auch nichts Neues). Die Qualität des Blechs ist - wie man es von Zenker kennt - prima (bzgl. Beschichtung, Stabilität etc.).

Das Problem: Die einzelnen Formen sind im Durchmesser für Piccolini zwar genau richtig, haben aber u.E. eine zu geringe Tiefe (ca. 1 cm), um Appetitliches zaubern zu können. Wir haben den (selbst hergestellten) Pizza-Teig schon so dünn ausgerollt, dass man fast durchschauen konnte. Mit ganz wenig(!) Belag und abschließend ein paar Krümeln Käse obendrauf ging der Teig naturgemäß dennoch so hoch auf, dass die einzelnen Pizzen nicht mehr in der Form blieben, sondern bisweilen ziemlich skurrile Ausmaße annahmen.

Entscheidend war aber, dass wir Probleme mit der Backzeit hatten: Entweder war der geringe Belag noch roh/halb kalt und der superdünn ausgerollte Teig dagegen gerade richtig durchgebacken. Oder der Belag war al dente und der Teig dann zu trocken bzw. richtig dunkel.
In einem richtigen Steinofen wäre das vielleicht kein Problem, in einem einfachen Ober-/Unterhitze- bzw. Umluft-Backofen schon.

Trotz mehrfacher Versuche (mit selbst hergestelltem und auch mit gekauftem Teig), war das Ergebnis immer dasselbe und wenig befriedigend. Mit einer klassischen italienischen Pizza hatten die Piccolini aus diesem Blech wenig gemein. Wir bleiben jetzt lieber dabei, entweder richtig leckere und normal große Pizzen zu backen oder uns (für Brunch/Fingerfood) auf Bruschetta zu beschränken.


TuneUp Utilities 2014 - 3-Platz
TuneUp Utilities 2014 - 3-Platz

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für PC-Laien ohne IT-Kenntnis sehr hilfreich, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: TuneUp Utilities 2014 - 3-Platz (CD-ROM)
Für IT-Affine bzw. PC-Freaks mag dieses Programm möglicherweise nicht oder nur bedingt hilfreich sein (wer entsprechendes Computer-Knowhow, detektivisches Gespür und Zeit mitbringt, vermag eventuell sämtliche Probleme auch ohne Software aufzustöbern und zu lösen).

Für reine PC-Anwender bzw. Laien wie mich, die nicht um die Tiefen und Untiefen eines Rechners wissen, ist das Programm dagegen sehr hilfreich. Die Installation ist im Handumdrehen erledigt, und alle paar Tage arbeitet die TuneUp-1-Klick-Wartung still im Hintergrund (angefangen von der Registrierungsreinigung, über das Prüfen von Verknüpfungen, dem Aufräumen von Programmen, der Bereinigung des Browsers, bis hin zur Optimierung der Startprogramme).

Über die 1-Klick-Wartung hinaus bietet das Programm viele zusätzliche Optionen, die ein Laie vollumfänglich vermutlich gar nicht so recht auszunutzen versteht (oder sich nicht traut). Bei dem Versuch, mich durch diese vielen zusätzlichen PC-Optimierungsmöglichkeiten durchzuarbeiten, ergab sich schnell ein erster Kritikpunkt (und deshalb auch nur 4 Sterne): Der in anderen Rezensionen bemängelte Duplikate-Finder ist tatsächlich nicht unproblematisch. So hat mir das Programm Bild-Dateien, die nach verschiedenen Bearbeitungen an unterschiedlichen Orten unter demselben Namen gespeichert wurden, als Duplikat und damit als Speicherfresser ausgewiesen. Wäre man dem Vorschlag der Software (= Aufräumen durch Löschen) gefolgt, wäre das wenig erfreulich.

Die mehrfach geäußerte Kritik, dass zwischen der 2013- und der 2014-Version kein großer Unterschied zu spüren sei, kann ich nicht beurteilen. Weil: Meine letzte Version datierte nachlässigerweise noch auf 2012 und tat bis vor kurzem (vermutlich nur noch halbwegs aktuell) ihre Arbeit. Als ich dann die 2014-Version auf unsere Rechner lud, war ich perplex, wie viele Probleme die neue Version gefunden (mehr als 2.000 an der Zahl - das ist schon ein Wort) und bereinigt hatte.

Fazit:
Wer (wie ich) von seinem Computer bzw. dessen "Innenleben" wenig Ahnung hat, diesen aber soweit wie möglich optimiert haben will, ist mit dem Kauf der Software bestens beraten. Denn mit der 1-Klick-Wartung kann man nicht nur nichts falsch machen, sondern sie verhilft dazu, die wichtigsten Problemfelder zu bereinigen. Die alleinige Nutzung dieses einen Tools wird Erfahrenen bzw. Profis vermutlich nicht genügen. Für alle anderen aber, die Bill Gates nur mit einem Namen verknüpfen, von dessen Produkten aber wenig verstehen, ist TuneUp Utilities eine große Hilfe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2015 8:55 PM CET


Das Kochbuch: mediterran • orientalisch • raffiniert
Das Kochbuch: mediterran • orientalisch • raffiniert
von Yotam Ottolenghi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kochbuch - ein Fest für die Sinne, 19. Oktober 2013
Der eigentliche Anlass für den Kauf dieses Buches war die Biographie Ottolenghis. Ich fragte mich, was für Rezepte wohl entstehen würden, wenn man so unterschiedliche Kulturen erfahren hat wie er (Ottolenghi ist Israeli mit italienischen und deutschen Wurzeln, ist in Jerusalem aufgewachsen, lebt heute in England, hat einen palästinensischen Co-Autor und Geschäftspartner). Ich war schlicht neugierig auf die Gaumenfreuden, die einfach Vielfalt versprachen.

Beim ersten Durchblättern stellten sich allerdings leise Zweifel ein, ob die Rezepte meine abendländisch geprägten Geschmacksnerven nicht doch ein wenig überfordern würden (bzw. die meiner Familie). Wer vermag sich auf Anhieb vorzustellen, wie eine Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Wein, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel und Minze wohl schmecken wird? Oder ein Salat mit Fenchel, Feta, Granatapfelkernen und Sumach? Nach und nach probierten wir die Rezepte aus. Erst die einfacheren, bei denen bei der Zubereitung wirklich nichts schiefgehen konnte und bei denen vor allem die Zutaten in jedem Supermarkt zu kaufen waren. Von den Kochergebnissen waren wir absolut begeistert. Was zunächst als Lebensmittel-Kombinationen schwer vorstellbar erschien, erwies sich dann als Geschmacks-Explosion (allerdings muss man - wie Ottolenghi selbst sagt - Knoblauch und Zitronen mögen). Später erst folgte der Gang zum Gewürzhandel, um das von Ottolenghi häufig eingesetzte Sumach und Za'atar, die eingelegten Zitronen und die Tahini-Paste zu besorgen (wer keinen Gewürzhandel oder türkischen bzw. arabischen Supermarkt in der Nähe hat, kann alles auch über Amazon beziehen). Auch diese Anschaffungen - im Übrigen sämtlich nicht übermäßig teuer - haben sich gelohnt: Es gab nichts, was uns bisher nicht wirklich umwerfend gut geschmeckt hat.

Was an dem Buch besonders ansprechend ist:
- Es ist (bis auf den wattierten, schrill grünen Einband) wunderbar aufgemacht: Inhaltlich klar gegliedert und schön bebildert.
- Die Zubereitung der Rezepte ist schrittweise sehr gut erklärt (und nicht nur deren Herstellung, sondern auch der Umgang mit z.T. widerspenstigen Lebensmitteln wie z.B. dem Granatapfel).
- Der Autor gibt stets alternative Zutaten an (so z.B. empfiehlt er Ziegenfrischkäse, wenn man keinen original Manouri, einen griechischen Frischkäse, parat hat).
- Man benötigt weder High-Tech-Equipment in der Küche noch einen ganzen Tag Einsatz am Herd, um die Rezepte nachkochen zu können.

Das Buch ist für mich mehr als ein Kochbuch. Es ist ein Lesebuch, in dem man stundenlang schmökern kann. Oder - wie ich es in einer Rezension in DIE ZEIT gelesen habe -: "Das Kochbuch ist schön zum Verschenken, aber noch besser zum Behalten." Das trifft es auf den Punkt. Und die Rezepte sind ein Fest für die Sinne.


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