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Beiträge von Faith Fraser
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Rezensionen verfasst von
Faith Fraser "Habent sua fata libelli" (Wolfsburg)

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Trinkflasche Campus Pop-up 275 ml mit Namen und Wunschmotiv (pink)
Trinkflasche Campus Pop-up 275 ml mit Namen und Wunschmotiv (pink)
Wird angeboten von Livingstyle & Wanddesign
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Optisch top, Innen flop, 2. November 2016
Ich habe diese Trinkflasche für meinen Sohn bestellt. Natürlich in einem anderem Design.
Bei der Abwicklung und Bestellung verlief alles reibungslos, der Kundenkontakt war sehr nett. Dafür gibt es einen der zwei Sterne. Der andere Stern ist für die doch hochwertige Verarbeitung, das Motiv ist klar und sauber aufgedruckt, die Flasche sieht wertig und stabil aus und ist es auch.

Jetzt kommt allerdings mein großes Manko... Den Flaschenverschluss kann man komplett auseinander bauen, was natürlich gut ist. Auch gut ist, dass diese Teile in die Spülmaschine dürfen. Allerdings bringt das überhaupt nichts. Die Teile sind zu klein, zu eng, haben zu viele Ritzen/Rillen, etc. als dass das Wasser in der Spülmaschine dort gut alles rauswaschen kann. Die Folge ist, wenn die Flasche mit einer Saftschorle befüllt war und 2 Tage in der Spülmaschine bis zum nächsten Spülgang ausharren muss, dass sich in diesen ganzen Ritzen Schimmel bildet, was die Spülmaschine nicht schafft rauszuwaschen. Folglich stehe ich hinterher mit einem Zahnstocher in der Küche und versuche alles an Schimmel dort rauszupulen. Das nervt ganz schön!

Insofern: Wer die Flasche sofort komplett abwäscht oder ausschließlich mit Wasser befüllt, kann sie ruhigen Gewissens kaufen. Wessen Kind aber wie meines am liebsten Saftschorlen trinkt, dem rate ich eher davon ab...


Retter in dunkler Nacht
Retter in dunkler Nacht
von Laurin Wittig
  Broschiert

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oh!, 22. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Retter in dunkler Nacht (Broschiert)
Also... ich hatte gedacht, ich müsse verrückt sein, mir einen Roman zu kaufen, dessen Cover schon auf die minderwertige Qualität anspielt!

Warum ich mir dieses Buch überhaupt gekauft habe? Nun, ich hatte einen Gutschein und war zu geizig einen Betrag über 6 Euro ungenutzt zu lassen, der noch nach zwei bereits ausgewählten Büchern übrig blieb.

Aber nun zur eigentlichen Rezension.

Das Cover lässt weniger auf eine gut fundierte Geschichte schließen, eher auf einen kitschigen Liebesroman, in dem es nicht schnell genug gehen kann, dass die Protagonisten sich in irgendeiner Weise näher kommen.
Überraschenderweise hat Frau Wittig sich genügend Zeit damit gelassen und gab den Protagonisten somit genügend Freiraum, damit auch der Leser sich erst einmal gut in die Geschichte einlesen kann.
Auch die Wahl der Protagonisten hat mir einstweilen gefallen, obschon es mir irgendwie missfallen hat, dass der Protagonist einen Schnurrbart hat (ich bin echt kein Fan von so etwas beim Mann :-) )- aber das ist ja auch nebensächlich. Von der Charakteristik her hat die Autorin es nicht schlecht gemeistert, einen Mann gut darzustellen.
Ein wenig anders verhält es sich mit der Protagonistin. Im Grunde hat auch diese mir gefallen, allerdings hat sie sich im Laufe des Buches wenig gewandelt und so fand ich sie mit de Zeit etwas eintönig in immer gleich währendem Gezänke.

Der Inhalt an sich ist recht flach, damit aber auch einfach. Man darf nunmal keine großen Ansprüche an einen Liebesroman stellen, aber etwas mehr Einfallsreichtum was Intrigen, politische Gegebenheiten oder oder oder... beträfe hätte Frau Wittig sich ruhig leisten können. Vielleicht bin auch einfach nur verwöhnt durch die Romane, die ich sonst so im historischen Kontext lese.

Die Liebesgeschichte selbst ist herzlich und einfach... süß. Ich will nicht sagen kitschig, denn ein ''Oh holdes Weib, wie sehr ich dich verehre'' gibt es nicht.

Ich habe zwei Tage gebraucht das Buch durchzulesen, was natürlich a) an der einfachen Schreibweise und b) an der Seitenzahl (rund 350) liegt. Insofern ist es ein wirklich netter Strandschmöker der zum Träumen einläd.

Vier Amazon-Sterne.


Fliegen wie ein Vogel
Fliegen wie ein Vogel
von Deana Zinßmeister
  Taschenbuch

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen O weia..., 4. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Fliegen wie ein Vogel (Taschenbuch)
Ich hatte mir viel von diesem Buch erhofft, da es mir aufgrund dessen, dass ich Sarah Larks Neuseelandreihe gelesen hatte, empfohlen worden war.
Im Übrigen hat mich dieser Faktor 'Australien' ziemlich gereizt, denn im Kontrast zu meinen sonstigen Vorlieben der britischen Geschichte, war es mal etwas Neues.

Viel erhofft und arg enttäuscht. Wer seichte Soap-Unterhaltung a lá GZSZ mag, der sollte dieses Buch lesen. Wer nicht groß mitdenken möchte, sollte dieses Buch lesen. Wer sich selbst als anspruchsvollen Leser sieht, sollte die Finger von diesem Roman lassen.
Ich habe schon einige historische Romane jedweder Epoche gelesen und selten war ich so enttäuscht. Alles war so oberflächlich, die Handlung durchschaubar, der Sprachstil schlecht. Natürlich gibt es in jedem Roman die Guten und die Bösen. Aber ein guter Autor sollte die Guten nicht nur gut sein lassen, die Bösen nicht nur böse. Es nützt keinem, wenn man aus dem Bösen den Teufel in Persona macht und die Guten zu irgendwelchen Märtyern, die ach so hübsche Engelslocken haben und fast ausschließlich selbstlos handeln. Solche Sachen verderben den Lesespaß.
Die Autorin hat sich vergeblich bemüht, die Geschichte interessant zu gestalten. Ein Tipp wäre es zum Beispiel, der jungen, ach so hübschen, aber nicht zu hübschen, Protagonistin ein paar weniger Verehrer zu geben. Auf Dauer liest es sich etwas seltsam, wenn auf einmal JEDER Mann, irgendwelche lüsternen Gedanken ihr gegenüber hegt. Ein anderer Tipp wäre es, wenn die Bösen vielleicht nicht gleichzeitig fett, hässlich, dermaßen unattraktiv sind, dass einem übel wird. Und ein Tipp wäre es, sich Literatur heranzuziehen, die tatsächlich im 18. / 19. Jahrhundert geschrieben wurde, damit man seinen eigenen Sprachstil etwas realistischer gestalten kann.

Nichtsdestotrotz habe ich das Buch durchgelesen- zwar wurden einige Seiten dabei übersprungen (natürlich ohne Wesentliches zu verpassen), aber ich habe es bis zur letzten Seite in der Hand gehabt. Dementsprechend einen Stern. Was die Fortsetzung betrifft.... nun, vielleicht les ich mir mal 30 Seiten vor Ort in der Bücherecke der Buchhandlung durch. Dann weiß ich auch, was ich alles (nicht) verpasst habe.


Die Rose von England
Die Rose von England
von Anne Easter Smith
  Taschenbuch

68 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eigentlich ja nur dreieinhalb Sterne wert..., 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von England (Taschenbuch)
Der Roman "Die Rose von England" von Anne Easter Smith spielt im spätmittelalterlichen England zur Zeit der Rosenkriege. Mit seinen 864 Seiten war der Roman endlich wieder einmal ein Schmöker, den ich länger als zwei Tage genießen konnte.
Wie schon erwähnt ist der Roman in die Zeit der Rosenkriege platziert worden; wer jedoch- genau wie ich- durch Rebecca Gablé inspiriert mehr über eben jene Zeit erfahren möchte und das nebenbei auch noch mit dem Schwerpunkt auf der yorkschen Seite anstatt der von Gablé gewohnten Lacastrianischen, wird wohl ziemlich enttäuscht werden.
Frau Easter Smith sagt selbst im Nachwort, dass "Die Rose von England" ein Buch über das Schicksal einer Frau ist, nicht ein Buch über das Geschehen selbst. Irreführend dann auch der eine Liebesgeschichte versprechende Buchrücken: Die Rede ist von der unsterblichen Liebe zwischen Katherine Haute und Richard of Gloucester, 1483-1485 seineszeichen König Richard III. , welche durch die Krönung Richards von dunklen Wolken überschattet wird; die Liebe soll fatale Folgen erfahren.

Nun, als sehr geschichtsinteressierte Leserin wusste ich von vornherein, dass Richard früher oder später heiratet, auch wer die Glückliche ist, bzw. war. Umso neugieriger machte mich also die Inhaltsangabe, denn ich wusste ebenfalls dass Richard seiner Königin gegenüber als treu galt.
Wer nun erwartet, Richard würde entgegen der historischen Quellen mit zwei Frauen gleichzeitig liebäugeln, den muss ich leider enttäuschen.
Mit seiner Heirat verbietet er sich selbst jegliche intime Beziehung mit seiner früheren Geliebten Kate. So kommt vielleicht die von einigen erhoffte wunderbar tragische Liebesgeschichte zu kurz. Das einzige was von den angepriesenen fatalen Folgen der verbotenen Liebe zurück bleibt ist die Enttäuschung der Leser.
Frau Easter Smith hat es dennoch verstanden, die tiefe und innige Beziehung zwischen Richard und Kate auch nach dem Liebesaus noch wunderbar hervorzuheben.

Zurück zu Kate: Ihre Geschichte fängt bescheiden an und ich muss gestehen, ich hab mich auch noch nach den ersten 250 Seiten gefragt, wann das vom Buchrücken Versprochene endlich anfangen mag. Nichtsdestotrotz ist Kate eine liebenswerte Person, was meines Erachtens nicht zuletzt an dem Umstand liegt, dass sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Der Rest der Personen wurde mir persönlich jedoch zu oberflächlich beschrieben, sie folgten in ihren Handlungsweisen den zu erwartenden Mustern. Genauso oberflächlich wie die Person war die Hintergrundshandlung, aber- wie schon erwähnt es war ja schließlich Kates (zum Teil sehr langatmige) Geschichte; also sehe ich das nicht so tragisch. Frau Easter Smith hat sich immerhin bemüht, das Wichtigste dieser schwierigen Zeit übersichtlich im Roman zu verpacken; mehr oder weniger gelungen.

Was den Wahrheitsgehalt der historischen Ereignisse angeht, kann ich in sofern nur sagen, dass die Autorin sich entschied Aus Richard of Gloucester einen Sympathisanten zu machen, was mir zwar nicht direkt Unglauben einflößte, dafür aber vielmehr Zweifel, ob er wirklich so lammfromm war- was ich aufgrund normalen Allgemeinwissens und diversem historischen Wissen ausschließen möchte. Ein königlicher Bruder und späterer König muss eben zu sehen, wie er überlebt.
Andere historische Daten wurden hingegen nahezu treffend wiedergegeben. Die Auslegung der Autorin in Sachen "Die Prinzen im Tower" kann und werde ich so nicht unterschreiben; es gibt zu viel Widersprüchliches zu diesem Thema, sage dazu aber nur so viel, als dass ich in meinem Kopf eine gänzlich andere Geschichte abgespeichert hatte.

Komme ich zu guter Letzt zu der angewandten Sprache. Frau Easter Smith hat in ihrem Nachwort erwähnt, dass sie das mittelalterliche Englisch mitnichten übernommen hat, da dieses ihrer Meinung nach zu gestelzt wirkt. Sie hat nichtsdestotrotz genügend mittelalterliche Anklänge benutzt, um keine Atmosphäre der Moderne entstehen zu lassen,- eine wunderbare Lösung wie ich finde. Mir ist jedoch aufgefallen, dass sie- oder die Übersetzerin, ich kann nicht sagen wer genau, da ich das englische Original nicht kenne- einige Male falsche Namen verwandt hat, sie hat sie wohl schlichtweg verwechselt oder war mit ihren Gedanken einfach schon ein paar Seiten weiter, sodass sie den Leser einige Male in Verwirrung zurückließ, der sich seine eigenen Gedanken hierzu machen musste.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Roman nach einigen vielen Längen zwar gefallen hat, aber meine Erwartungen wurden nicht getroffen. Ich hoffe, ich konnte den nachfolgenden Lesern insofern behilflich sein, als das sie nicht mit der gleichen Erwartungshaltung wie ich an diesen Roman gehen und ihn dann umso mehr genießen können.
Ich würde diesem Roman gerne dreieinhalb Sterne geben, aber da dies nicht möglich ist und ich mich geneigt sehe, das Buch beizeiten noch einmal zu lesen, runde ich auf 4 Sterne auf.


Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
von Jostein Gaarder
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Getröstet und Traurig zugleich., 22. Oktober 2007
Wie auch bei den anderen Rezensenten und Rezensentinnen erging es auch mir, ich war getröstet, aber auch traurig. Das Buch ist schön, aber gleichzeitig stiegen mir die Tränen am Ende ins Auge.
Momentan geht es mir, zumindest psychisch gesehen, selbst nicht allzu gut, da hat mir das Buch sehr geholfen, meine dunkle blöde Welt auch mal mit etwas anderen Augen zu sehen.
Auf einmal bekommen die Sterne eine andere Bedeutung, man weiß die Landschaft um einen herum mehr zu schätzen und man fragt sich immer und immer wieder warum es eigentlich tatsächlich so seltsam wäre, wenn Engel Haare hätten.
Zu diesem wirklich tollen Inhalt kommt noch die leicht zu verstehende Schriftsprache hinzu. Manchmal muss man schon ein wenig Nachdenken, sich einige Passagen noch mal vor Augen halten, wenn Ariel wieder einmal versucht zu erklären wie es ist als Engel zu ''leben''. Dank einer gleichzeitig tollen Wortgewandtheit Gaarders fällt es allerdings nicht schwer, er findet immer wieder Bilder, die die, für Kinder teils schwierigen, Gedankengänge näher zu erläutern.

Dies ist ein Buch das sowohl für Kinder als auch Erwachsene gut geeignet ist, es tröstet über schwierige Stunden hinweg, birgt für Kinder aber auch die Möglichkeit mal über den Tellerrand der Schule hinweg zu schauen.


Lanze und Rose: Highland-Saga
Lanze und Rose: Highland-Saga
von Sonia Marmen
  Taschenbuch

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel besser als erwartet!, 16. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Lanze und Rose: Highland-Saga (Taschenbuch)
Ich habe befürchtet, dass der zweite Teil genauso abgedroschen wird, wie der erste. Ein kurzer Rückblick: Caitlin in Gefahr- Liam befreit sie. Caitlin in Gefahr- Liam befreit sie... und so weiter...
Der Grund für diesen positiven Wandel sehe ich darin, dass diesmal nicht Caitlin und Liam an erster Stelle stehen, sondern dass sie gleich auf sind mit ihrem Sohn Duncan Coll und seiner (späteren) Frau Marion Campbell. Im Prinzip laufen also zwei Geschichten neben her, irgendwann vereinen die beiden Geschichten sich und die Handlung nimmt ihren Lauf. Diesen Aspekt finde ich in der Tat gelungen, störend war leider nur die Tatsache, dass Liams und Caitlins Geschichte mal wieder aus der Sicht von Caitlin erzählt wurde. Der Wechsel vom Ich-Erzähler zum personalen Erzähler war also nicht gelungen, aber auch nicht weiter störend, da ja der erste Teil bereits in der Ich-Erzählweise verfasst worden ist.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Facetten, mit denen die Figuren geschmückt worden sind. Denn ganz im Gegensatz zum ersten Teil kamen mir Liam und Caitlin diesmal tatsächlich wie echte Personen vor und nicht wie schnöde Romanfiguren. Sie hatten alle ihre Ecken und Kanten und Marion Campbell hat mich desöfteren auch zum Schmunzeln gebracht.
Einen Stern Abzug gebe ich allerdings für die teilweise ein wenig zu flachen Dialoge. Auch die gälische Sprache wollte der Autorin wieder nicht gelingen. Doch sieht man über diesen Makel hinweg, der ja wirklich nur Leute stört, die Gälisch (zumindest etwas) sprechen können, dann finde ich, dass dieses Buch schon seine 4 Sterne redlich verdient hat. Frau Marmen hat die Kurve noch bekommen und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich bin jetzt schon auf die Fortsetzung gespannt!


Die Winterrose: Roman
Die Winterrose: Roman
von Jennifer Donnelly
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es hält was es verspricht!, 9. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Winterrose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach einem wundervollen ersten Teil (man erinnere sich: die Teerose...), konnte ich es gar nicht erwarten den zweiten Teil in den Händen zu halten. Normalerweise warte ich lieber, bis es das Buch als TB-Ausgabe gibt, aber ich konnte nicht mehr an mich halten, als ich letztens in der Buchhandlung stand.
Ich hab mir also das Buch genommen und das erste Kapitel in der Leseecke verschlungen. Das Buch war gekauft.

Wie auch schon im ersten Teil findet man sich sofort wieder in der Londoner Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Armut Whitechapel's wird wieder genauso kontrastreich und detailiert wieder gegeben, wie wir es vom ersten Teil schon kennen. Man wird dort in eine Realität geworfen, die man sich in unserer heutigen Zeit nur schwer vorstellen kann, aber durch die facettenreichen Darstellungen von Frau Donnelly keineswegs unrealistisch ist.
Doch in diesem Buch wird man nicht nur mit der ''Unterwelt'' Londons konfrontiert, sondern auch mit der Welt der Reichen, deren Geldsorgen und anderen relativ unwichtigen Problemen, wie: Wie komme ich am Besten an die hohe Mitgift?

Mittendrin die junge Doktorin India Selwyn-Jones, die erst überhaupt nicht verstehen kann, wie groß die Armut ist und sich dann an Sid Malones Seite wieder findet, um besser verstehen zu lernen. An diesem Punkt beginnt eine leidenschaftliche Liebe, ohne jeglichen Kitsch. Sie beginnt zaghaft, sie wird feuriger, sie verlieren sich aus den Augen und kommen letzten Endes, aber leider auch sehr spät, wieder zusammen.

Auch gibt es ein Wiedersehen mit Fiona und Joe Bristow aus dem ersten Teil. Die beiden Charaktere haben nichts an ihrem fröhlichen, sympathischen Wesen verloren, haben aber trotzdem, wie alle Menschen auf dieser Welt, ihre Ecken und Kanten.
Sogar Seamie, Fionas und Sids kleiner Bruder bekommt in diesem Buch eine kleine Rolle und man erfährt endlich auch etwas über ihn, wie er lebt und was für eine Person er ist.

Der Sprachstil ist wie auch im ersten Teil schlicht, aber nicht zu schlicht, verfasst. Bei einigen politischen Diskussionen muss der eine oder andere einen Satz vielleicht zwei- oder dreimal lesen, weil sie an Länge evtl. unübertroffen sind, aber das stört geübte Leser, denke ich mal, eher weniger.

Noch mal zum Inhalt: Was ich noch gut fand, war, dass die Bösen nicht unbedingt nur Böse waren, da der ''Böse'' in diesem Buch eine Menge Seiten beansprucht hat, und die ''Guten'' nicht unbedingt nur gut. Dadurch, dass das Buch ja eben schon seine 800 Seiten hat, bekommt man eine Menge Einblicke in beide Seiten. Drum finde ich es auch ein wenig schade, dass der Bösewicht ein solch abruptes und tragisches Ende zugeschrieben bekommen hatte, aber da das Buch wie gesagt schon seine 800 Seiten hat- man kann ja nicht jedes Winzdetail aufnehmen.

Alles in Allem ist es ein perfekt gelungenes Buch und auch wenn meine Ausführungen hier vielleicht ein wenig wirr erscheinen, so hoffe ich doch, dass sie bei euch ebenfalls Interesse erweckt haben.
Ich vergebe also die 5 Sterne, weil es nur 5 gibt. Es hat defintiv mehr verdient.


Berenike
Berenike
von Tessa Korber
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft!, 21. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Berenike (Taschenbuch)
Ich habe noch nie so viele Seiten übersprungen, wie in diesem Buch!
Wenn das Buch schon Berenike heißt, warum handelt dann so ungefähr die Hälfte des Buches von anderen Personen? Sicherlich ist es richtig, dass man dadurch verschiedene Perspektiven der Geschichte gewinnt, aber wenn ich ein Buch lese, dass als historischer Roman über eine junge selbstbewusste Frau gekennzeichnet ist, warum finde ich von diesen Aspekten nur zu wenige? Berenike mag selbstbewusst gewesen sein, aber herausfinden tut man das erst so im letzten Drittel des Buches.
Am Anfang habe ich mich nur gefragt, wie man bloß so naiv sein kann. Wo ist die stolze, selbstbewusste junge Frau? Weg. Da war nur ein kleines naives Mädchen, das sich aufgrund einer einzigen Liebesnacht im Dunkeln in diesen geheimnisvollen Offizier, der sie verführte, verliebt hatte und ihm schließlich irgendwie nach Ägypten folgte.
Ein weiteres Manko... Auf dem Buchrücken steht in etwa Folgendes:
Berenike macht sich auf den Weg, um am Hof Alexanders des Großen Ruhm als Dichterin zu erlangen.
Das hört sich für mich viel versprechend an, ich wollte schon immer mal was über diesen Alexander lesen, nur leider ist er schon tot, bevor die Geschichte so richtig anfängt. Danach kommen nur die großen Wirren um die Aufteilung des Reiches, verziert mit blutrünstigen, verrückten und intriganten ''Königinnen'', schnöden Gedankengängen, die einem erfahrenen und anspruchsvollen Leser wie billige Prosatexte vorkommen, die vorgeben einen tieferen Sinn zu haben, dann doch aber total oberflächlich und durchsichtig sind und Berenike eben. So ungefähr alle 20 Seiten liest man etwas von ihr und ich habe die Seiten dazwischen problemlos überspringen können, da dass, was dazwischen stattfand nicht sonderlich wichtig für den Verlauf der Geschichte war.
Zum historischem Aspekt kann ich leider wenig sagen, da ich noch nicht viel über diese Zeit in Erfahrung brachte. Ich weiß allerdings, dass über diese Berenike nicht viel erhalten geblieben ist, als dass sie erst die Geliebte und dann die Ehefrau von Ptolemaios I. war. Daher kann man der Autorin keinen Stern dafür abziehen, da sie ja tatsächlich eine Menge Freiraum hatte, was das Leben der Berenike anging.
Was den Sprachstil betrifft schließe ich mich einem Vorrezensenten an, oft wird eine derbe und moderne Sprache angeschlagen, die zum Rest des Buches überhaupt nicht passt und auch alles andere als erwünschenswert ist.

Abgesehen von einem anderen Buch, dass es nicht mal wert war es zu Ende zu lesen, ist dies das schlechteste Buch, dass ich je gelesen habe.
Ich vergebe einen Stern und zwar nur, weil ich die Beschreibungen Babylons und Alexandrias so schön fand...


Das Feuer der Highlands: Roman
Das Feuer der Highlands: Roman
von Kathleen Givens
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin ich zu anspruchsvoll?, 22. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Feuer der Highlands: Roman (Taschenbuch)
Ich lese gerne historische Romane, ich liebe sie sogar, wenn sie auf den britischen Inseln spielen und ich verschlinge diese Bücher, wenn sie dann auch noch in Schottland ihre Haupthandlung haben.

Aber darf sich ein historischer Roman auch einen historischen Roman nennen, wenn es im Prinzip nur um die ''vor Lust aufstöhnende feurige Lady geht, die voller Inbrunst den Phallus ihres Geliebten umschlingt''? So krass war es in diesem Buch nicht, aber für einen historischen Roman fehlte mir doch dann der geschichtliche Hintergrund. Sicher, das 17. Jahrhundert ist schon treffend dargestellt, aber dafür, dass der Vorgänger bzgl. der geschichtlichen Genauigkeit und der Dramatik um die Jakobiten schon ziemlich etwas vorgelegt hatte, galt es doch eigentlich dieses noch zu übertreffen? Und genau das, hat mir gefehlt im zweiten Teil. Und nicht nur das: In den ersten paar Seiten hat die Autorin es doch tatsächlich geschafft, anstatt ''Jakobiten'', das Wort ''Jakobiner'' zu benutzen. Ein Begriff, der eigentlich erst um die 100 Jahre später auftauchen sollte- und zwar im Zuge der Französischen Revolution. Mag sein, dass das die breite Masse der Leserschaft nicht stört, aber MICH stört es und das macht auch keine schöne Liebesgeschichte wett.

De facto: mit Gabaldon oder Gablé können sich die Bücher von Kathleen Givens nicht messen, aber schön zu lesen sind sie trotzdem.

Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil es schon mal die kalten Abendstunden versüßt, mehr aber auch nicht.


Schwert und Laute: Highland-Saga
Schwert und Laute: Highland-Saga
von Sonia Marmen
  Taschenbuch

40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen HILFEEEE, 30. März 2007
Ich bin so aufgewühlt, dass ich nicht mal richtig weiß, was ich schreiben soll. Geh ich mal kategorisch vor...

Also der Schreibstil ist mal 0815. Da gibt es im Prinzip nichts dran auszusetzen- ist leicht verständlich. Nun gut, die Frau Autorin hat irgendwie ein Faible für die gälische Sprache. Ich habe nichts dagegen an sich- ich liebe diese Sprache auch, aber- gottlob- ich beherrsche sie wenigstens auch ein wenig. Es waren nicht sehr viele Fehler, aber es hat mich schon gestört. Dafür zieh ich jetzt aber kein Stern oder so ab, weil es der Großteil der Leserschaft ohnehin egal ist. Zum Gälischlernen ist das Buch also nicht geeignet *schmunzel* da sollte man sich lieber Gabaldons 'Der magische Steinkreis' anschaffen. Da frage ich mich im Übrigen ehrlich, was das für ein ominöser Gälisch-Korrekturleser war, dem sie im Anhang dankt.

Der Inhalt hat sich leider immer wieder wiederholt, da schließ ich mich meinen Vorrednern an. Caitlin ist immer wieder in Gefahr und wird immer wieder vom ach so tollen Liam gerettet. Ach ja, der Liam. Ist den Gabaldonlesern etwas aufgefallen? Nein? Ich gebe einen Hinweis: Liam, der geschmeidige Kerl, mit den roten, langen Locken, die in der Sonne bronzen schimmern; Liam, mit den stahlharten Muskeln und der gerade, langen, schmalen Nase, die ihm ein aristokratisches Aussehen verlieh; Liam mit den wunderschönen blauen Augen, in denen man versinken kann... Ganz genau, es handelt sich da- rein äußerlich- natürlich um unseren allseitsgeliebten James Fraser.

Ein weiteres Makel, das meinen Lesefluss störte, war wohl die wahnwitzige Idee der Autorin, einfach mitten in die Geschichte noch etwas einzubauen, was ein paar hundert Seiten lang, quasi von Anfang an, gar nicht erwähnt wurde; auf einmal hat Caitlin einen Sohn von Lord Dunning, von dem nicht einmal Caitlin selbst etwas erzählt hat (die Geschichte wurde in der Ich-Erzählweise geschrieben), warum hat sie nicht einmal in ihren Gedanken an ihn gedacht?

Nun gut, wofür gebe ich diese 3 Sterne eigentlich? Im Großen und Ganzen eigentlich dafür, dass ich das Buch trotz aller Makel gerne gelesen habe. Allein der Preis war mir, für das was mir geboten wurde, doch zu teuer. Es war ein netter Zeitvertreib, wie schon gesagt wurde, aber etwas Herrausragendes war dieses Buch nicht.


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