Rezension aus Deutschland vom 2. Juni 2012
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894 bis 1972)
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894 bis 1972) gründete 1922 die Paneuropa-Union, der unter anderem Albert-Einstein, Otto von Habsburg, Winston Churchill, Konrad Adenauer und Thomas Mann angehörten. Nach dem Zweiten Weltkrieg trieb er mit Hilfe nicht nur dieser Persönlichkeiten die europäische Einigung voran, deren vorläufiges Ergebnis wir heute in Gestalt der Europäischen Union genießen dürfen.
Herrn Coudenhove-Kalergi wurde 1950 als Erstem der Karlspreis der Stadt Aachen verliehen, noch vor Winston Churchill, der diesen Preis ja etwas später für seine Bombenleistungen rund um die Menschlichkeit bekam.
Helmut Kohl ist Träger des Coudenhove-Kalergi-Preises.
Die vorliegende Abhandlung aus dem Jahre 1922 schildert die Ansichten dieses großen Europäers zum Thema Eliten, hier Adel genannt. Die Schrift besteht aus zwei Teilen:
1. Teil: Vom rustikalen und urbanen Menschen
2. Teil: Krise des Adels
Im ersten Teil stellt Coudenhove-Kalergi die Unterschiede in Bezug auf Charakter und Fähigkeiten von Land- und Stadtmenschen gegenüber, außerdem Vor- und Nachteile von Kreuzung und Inzucht, und er erläutert das Wesen christlicher und heidnischer Mentalität.
Im zweiten Teil befaßt sich der Autor mit der zunehmenden Bedeutung des von ihm sogenannten Hirnadels gegenüber dem Blutadel, mit der Demokratie, der Plutokratie und der von ihm angestrebten Führungsrolle der Juden über die restliche Menschheit.
Es steht mir nicht zu, diesen großen Europäer zu kritisieren, daher möchte ich hier nur einige besonders interessante Passagen zitieren:
"Blüte des Rustikalmenschen ist der Landadelige, der Junker. Blüte des Urbanmenschen ist der Intellektuelle, der Literat. Land und Stadt haben beide ihren spezifischen Adelstypus gezeugt: Willensadel steht gegen Geistesadel, Blutadel gegen Hirnadel. Der typische Junker verbindet ein Maximum an Charakter mit einem Minimum an Intellekt - der typische Literat ein Maximum an Intellekt mit einem Minimum an Charakter."
"Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen."
"Der theokratischen Idee der Identifikation von Politik und Ethik ist das Judentum im Wandel der Jahrtausende treu geblieben: Christentum und Bolschewismus sind beides Versuche, ein Gottesreich zu errichten. Vor zwei Jahrtausenden waren die Urchristen, nicht die Pharisäer und Sadduzäer, Erben und Erneuerer mosaischer Tradition; heute sind es weder die Zionisten noch die Christen, sondern die jüdischen Führer des Sozialismus: denn auch sie wollen, mit höchster Selbstverleugnung, die Erbsünde des Kapitalismus tilgen, die Menschen aus Unrecht, Gewalt und Knechtschaft erlösen und die entsühnte Welt in ein irdisches Paradies wandeln.
Diesen jüdischen Propheten der Gegenwart, die eine neue Weltepoche vorbereiten, ist in allem das Ethische primär..."
"Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel zwischen zwei großen aristokratischen Epochen: der feudalen Aristokratie des Schwertes und der sozialen Aristokratie des Geistes. Die Feudalaristokratie ist im Verfall, die Geistesaristokratie im Werden. Die Zwischenzeit nennt sich demokratisch, wird aber in Wahrheit beherrscht von der Pseudo-Aristokratie des Geldes."
"Demokratie beruht auf der optimistischen Voraussetzung, ein geistiger Adel könne durch die Volksmehrheit erkannt und gewählt werden.
Nun stehen wir an der Schwelle der dritten Epoche der Neuzeit: des Sozialismus."
"Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels: Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum."
"Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister."
"Als es noch wahren Blutadel gab, war das System der Geburtsaristokratie gerechter als heute das der Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur, Tradition - während die Klasse, die heute herrscht, alles Verantwortungsgefühles, aller Kultur und Tradition bar ist. vereinzelte Ausnahmen ändern nichts an dieser Tatsache."
"Von der europäischen Quantitätsmenschheit, die nur an die Zahl, die Masse glaubt, heben sich zwei Qualitätsrassen ab: Blutadel und Judentum. Voneinander geschieden, halten sie beide fest am Glauben an ihre höhere Mission, an ihr besseres Blut, an menschliche Rangunterschiede."
"Hauptträger des korrupten wie des integeren Hirnadels: des Kapitalismus, Journalismus und Literatentums, sind Juden. Die Überlegenheit ihres Geistes prädestiniert sie zu einem Hauptfaktor zukünftigen Adels."
"Nicht: das Judentum ist der neue Adel; sondern: das Judentum ist der Schoß, aus dem ein neuer, geistiger Adel Europas hervorgeht. Eine geistig-urbane Herrenrasse ist in Bildung..."
"Tausendjährige Sklaverei hat den Juden, mit seltenen Ausnahmen, die Geste des Herrenmenschen genommen."
"Der Sozialismus, der mit der Abschaffung des Adels, mit der Nivellierung der Menschheit begann, wird in der Züchtung des Adels, in der Differenzierung der Menschheit gipfeln. Hier, in der sozialen Eugenik, liegt seine höchste historische Mission, die er heute noch nicht erkennt: aus ungerechter Ungleichheit über Gleichheit zu gerechter Ungleichheit zu führen, über die Trümmer aller Pseudo-Aristokratie zu echtem, neuem Adel."
Ich empfehle zum Zionismus und Talmud ferner das Buch:
Jewish History, Jewish Religion: The Weight of Three Thousand Years, Pluto Press, London, 1994
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi
Pan-Europa. 1923, Neuauflage 1982.
Praktischer Idealismus. 1925.
Der Vater Europas - Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi
und dessen Gedanken, Ideen, Visionen zur Zukunft Europas anhand von Zitaten aus seinen Werken:
Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen."
Praktischer Idealismus, Seite 23.
In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizonts verbinden."
Praktischer Idealismus, Seite 21.
Dann wird die erotische Lebensform der Minderwertigen und Mittelmäßigen Freie Liebe sein, der Auserwählten: Freie Ehe. So wird der neue Zuchtadel der Zukunft nicht hervorgehen aus den künstlichen Normen menschlicher Kastenbildung, sondern aus den göttlichen Gesetzen erotischer Eugenik.
Die natürliche Rangordnung menschlicher Vollkommenheit wird an die Stelle der künstlichen Rangordnung: des Feudalismus und Kapitalismus treten.
Der Sozialismus, der mit der Abschaffung des Adels, mit der Nivellierung der Menschheit begann, wird in der Züchtung des Adels, in der Differenzierung der Menschheit gipfeln. Hier, in der sozialen Eugenik, liegt seine höchste historische Mission, die er heute noch nicht erkennt: aus ungerechter Ungleichheit über Gleichheit zu gerechter Ungleichheit zu führen, über die Trümmer aller Pseudo-Aristokratie zu echtem neuem Adel."
Praktischer Idealismus, Seite 56/57.
Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi gilt als der Begründer der PanEuropa-Bewegung und damit als der Vater des modernen Europas, repräsentiert damit als Vordenker die heutige EU und das noch zu Vollendende.