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generation-kick.de - Jugendsubkulturen heute (Beck'sche Reihe , Band 1407) Taschenbuch – Illustriert, 2001

5.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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"Generation kick" -- das ist für Klaus Farin, den Leiter des Berliner "Archivs der Jugendkulturen", das einzige Etikett, das man heutigen Jugendlichen noch verbindend aufkleben kann. Junge Menschen sind demnach stets "auf der Suche nach dem nächsten Kick", um ihrem "ärgsten Feind, der Langeweile" zu entkommen. Kick, das ist die extreme Herausforderung, der Wunsch, das zu tun, was andere nicht tun, zu provozieren, aufzufallen, anders zu sein, Spaß zu haben. Die Folge: Immer neue Trends und Lebensstile folgen aufeinander und bestehen parallel. Jugendliche wollen sich nicht mehr auf eine einzige Rolle festlegen lassen, sie springen von Szene zu Szene. "Die Jugend" gibt es nicht mehr, ebenso wenig eine alle verbindende "Jugendkultur".

Klaus Farin arbeitet daher mit dem Begriff der "Subkulturen" bei seinem Versuch, die Lebenswelten junger Menschen heute zu analysieren. So verschieden diese Subkulturen sind -- gemeinsam ist ihnen die Funktion, ein Gefühl der Sicherheit und Zusammengehörigkeit nach innen zu schaffen und sich nach außen, von der verwirrenden Welt der Erwachsenen abzugrenzen, durch eigene Musik, Kleidung, Körpersprache.

Im ersten Teil des Buches beschreibt der Autor die Geschichte der Jugendkulturen, beginnend mit der "Wandervogel"-Bewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts über die 50er-Jahre, als deutsche Jugendliche begeistert Musik und Mode aus den USA übernahmen, bis zu den späteren Rockern und Hippies.

In einem zweiten Teil gibt Farin einen Überblick über heutige Szenen und Stile, der angesichts der "unüberschaubaren Artenvielfalt oft widersprüchlichster Kulturen" naturgemäß nur Ausschnitte wiedergeben kann. Rapper, Skinheads, Punker, Gothics, Hooligans, christliche "Jesus Freaks" -- sie alle beschreibt Farin mit großer Sachkenntnis. Er ist stets nah bei seinem Gegenstand, berichtet nicht als Theoretiker, sondern als einer, der die Szenen von innen kennt. Und er ergreift Partei für den Wunsch der Jugendlichen, anders zu sein -- ein Wunsch, den die erwachsene Gesellschaft oft nicht verstehen kann und will. --Christoph Peerenboom

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Klaus Farin ist Leiter des Archivs der Jugendkulturen, Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen. In der Beck'schen Reihe ist von ihm erschienen (zus. mit Eberhard Seidel-Pielen): "Skinheads" (1997)


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 1. März 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch von Farin ist wirklich super. Es ist vielfältig und sehr gut recherchiert! Bereits mit 24 fehlt mit zu einigen Jugendgruppen total der Bezug, aber dieses Buch gibt einen tollen Einblick, denn wenn man die Jugendlichen nicht versteht, dann breitet sich immer so ein unangenehmes Gefühl aus, man ist eher ängstlich und fängt irgendwann an auf "die Jugend heutzutage" zu schimpfen. Was mich auch noch fasziniert hat ist, daß mir das Buch über mich selber etwas erklärt hat. Jetzt weiß ich warum ich mich genau zu einer bestimmten Szene hingezogen fühle. Das war mir vorher nicht so klar, aber jetzt verstehe ich es! Also das Buch ist echt ein Geheimtipp!!
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Format: Taschenbuch
Der gemeine Pädagoge mag resignieren, wenn er sich der ständig wachsenden Zahl jugendlicher Lebensstile gegenübergestellt sieht. Da sich Jugendliche bei genauerer Betrachtung nicht einfach so in die Gruppe der Hooligans, Gothics, Hip-Hopper oder Skinheads einordnen lassen, sondern in ihren Stilen immer wieder neue Subkulturen bilden, darf davon ausgegangen werden, dass es in Deutschland mittlerweile mehr als 600 lebende Jugendkulturen gibt.

Jugendliche durchlaufen zwischen ihrem 11. und 19. Lebensjahr im Schnitt mindestens sechs bis acht dieser Kulturen oder gehören gleichzeitig mehreren an. Diese Vielfalt mag verwirren, aber andererseits auch all diejenigen, die sich berufl ich mit Jugendlichen beschäftigen, dazu herausfordern, ihr Wissen über Jugendkulturen zu erweitern. Wie sollen sie sich darauf einstellen? Wie den verschiedenen Interessen begegnen? Verschließt sich ein möglicher Zugang hinter einem unübersichtlichen Chaos oder gibt es doch so etwas wie eine gemeinsame Ordnung und Struktur in der Entwicklung jugendlicher Subkulturen? Klaus Farin, Journalist und Leiter des Jugendkulturarchivs, legt mit dem Buch generation-kick.de" eine lesenswerte Analyse der jugendlichen Subkulturen in Deutschland vor. Bemerkenswert ist dabei der - aus wissenschaftlicher Sicht - unkonventionelle Zugang, denn Farin liefert Informationen, die den Ductus der so genannten ersten Hand" für sich beanspruchen können. Er ging bei seinen Recherchen dort hin, wo sich die Jugendkulturen ausdifferenzieren, und er lässt die Jugendlichen auch selbst zu Wort kommen.
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Format: Taschenbuch
die jugend (wahrscheinlich nicht nur heute) ist für viele erwachsene ein schwer fassbares phänomen: da tummeln sich verschiedenste subkulturen mit eigener kleiderordnung, teilweise strengen verhaltensregeln, eigener musik. der journalist klaus farin versucht mit seinem buch "generation kick.de" eine annäherung an diese jugend, die scheinbar vor allem eins will: den totalen kick. doch farin sieht hinter die fassaden. er erkennt die ernsthaftigkeit an, mit der jugendliche (heute) versuchen eine eigene identität zu finden - möglichst abseits des anonymen einheitsbreis. dieses spannungsfeld zwischen konsumverweigerung und vereinnahmung der jugendlichen subkulturen wird von klaus farin beleuchtet. warum wird ein jugendlicher zum punk, warum zum skinhead? sind grufties alle satanisten und skins ausnahmslos rechtsradikal? farin hat sein wissen nicht angelesen, das merkt man. er ist auf die straße gegangen und hat in den verschiedenen szenen recherchiert. das ergebnis kann sich sehen lassen: das porträt einer jugend in ihrem ganzen facettenreichtum und ihrer ganzen widersprüchlichkeit. vorurteile werden von farin nicht bedient, im gegenteil. er räumt mit vielen falschen thesen auf, die emsige journalisten und theoriebegeisterte sozial- und gesellschaftswissenschaftler entworfen haben, um das phänomen jugend in den griff und aufs papier zu bringen. farin berichtet differenziert, er schildert eigene eindrücke und läßt szeneangehörige zu wort kommen. endlich einmal ein buch über jugendliche subkulturen, daß ohne väterliche arroganz, ohne erhobenen zeigefinger und ohne theoretische einheitsschemata daherkommt.Lesen Sie weiter... ›
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