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Tut Amazon genug gegen Fakes?


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1-25 von 526 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.06.2014, 10:41:50 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2015, 13:22:33 GMT+2
Argus meint:
Meine Frage hat einen konkreten Anlass. Und zwar diese Antwort des Supports:

„Bitte haben Sie Verständnis, daß wir keine Auskünfte und Begründungen für unsere Handlungen geben können, da auch wir uns an den Datenschutz halten müssen.“

Was war passiert?

Ich hatte nach einem Produkt gesucht und dieses auch gefunden. Die erstplatzierte Rezension war überschwänglich und wurde nicht müde, einen Detailaspekt hervorzuloben, der aber für den erwarteten Produktnutzen völlig irrelevant war. Ich hielt das in einem Kommentar zur Rezension fest, worauf sich eine intensive Diskussion entspann. Die Art und Weise dieses Gedankenaustausches ließ mich aber hellhörig werden und ich schaute mir das Userprofil der Rezensentin an: Rund 1.800 – teils mehrsprachige - Rezensionen in nur zwei Jahren, das sind fast drei im Tagesschnitt. Rund 92 Prozent mit 4 oder 5 Sternen. Aus diesen und weiteren Beobachtungen schloss ich, dass es sich bei der Rezensentin um einen Fake handeln müsse und konstatierte dies im Kommentar als Tatsachenbehauptung.
Die Rezensentin selbst bestritt die Richtigkeit meiner Einschätzung in ihren weiteren Antworten an keiner Stelle!

Was geschah dann?

Tags darauf war mein Kommentar von Amazon gelöscht. Obwohl dieser mit Sicherheit keinerlei gegen die Regeln verstoßenden Formulierungen enthielt. Darauf hatte ich sehr bewusst geachtet.

Ergo bat ich in einer Mail an den Support um:
a) Wiedereinstellung meines Kommentars
b) Begründung dafür, warum er gelöscht worden war und
c) Auskunft darüber, was Amazon gegen offensichtliche Fakes unternimmt.

Die Antwort findet sich am Anfang dieses Postings und macht überdeutlich, wofür heute das „Argument Datenschutz“ alles herhalten muss; schließlich waren ja von meinem Ansinnen keinerlei sensible eigene oder gar Daten Dritter betroffen. Eine Ausrede halt.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Es geht mir primär nicht um die Durchsetzung von Sanktionen gegen diese (oder andere) RezensentInnen. Aber Rezensionen sind für viele Kunden wichtige, oft wohl sogar ausschlaggebende Hilfestellungen bei der Kaufentscheidung. Mit gutem Grund halten die Amazon-Richtlinien deshalb recht detailliert fest, aus welchen Quellen Rezensionen unzulässig sind.

Nur: Amazon scheint nichts für die Einhaltung der selbst erstellten Richtlinien zu unternehmen. Im Gegenteil: „Bestraft“ wird durch ankündigungs-, mitteilungs- und erklärungslose Löschung, wer einen möglichen Regelverstoß aufzeigt.

• Was halten Sie davon? Haben Sie ähnliche – oder auch konträre – Erfahrungen gemacht?
• Auf welchem Punkt der Skala von 1 (überhaupt nicht vertrauenswürdig) bis 10 (absolut vertrauenswürdig) schätzen sie vor dem dargestellten Hintergrund generell das Vertrauensniveau von Rezensionen auf Amazon.de ein?
• Von welchem Prozentsatz an Fake-Rezensionen auf Amazon gehen Sie aus?
• Beurteilen Sie das Antwortverhalten des Kundensupports (siehe oben) als angemessen?
• Denken Sie, dass Amazon genügend zum Schutz seiner Kunden vor irreführenden, weil beauftragten Rezensionen tut?

Um Beantwortung dieser fünf Fragen ersuche ich, über die Erwähnung weiterer themenrelevanter Aspekte freue ich mich.

Gespannt auf Ihre Antworten grüßt
Argus

======================================================================
Aktualisierung am 20. 10. 2015
Leider ist das eigentliche Thema dieser Diskussion in deren Verlauf verloren gegangen bzw. in die üblichen Scharmützel zwischen einzelnen Diskussions"teilnehmern" ausgeartet. Deshalb an dieser Stelle die Information, dass Amazon endlich aufgewacht zu sein scheint und Schritte gegen die Fake-Rezensionisten/innen einleitet.
Nachzulesen unter http://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon--onlinehaendler-verklagt-tausend-fake-rezensenten-wegen-manipulierter-bewertungen-6508270.html

Das wird wohl nicht jeden der Diskutanden hier freuen ... mich schon.:-)

Veröffentlicht am 04.06.2014, 11:23:16 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 09.06.2014, 12:36:30 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 11:29:29 GMT+2
Argus meint:
@ star dust

Sie befinden sich sachlich im Irrtum. Wenn dort steht "Kommentar von Amazon gelöscht", wird dies wohl zutreffend sein. Man lernt eben nie aus und muss mit dieser Erkenntnis leben :-).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 12:31:53 GMT+2
Martin meint:
Dann entsprach der Kommentar nicht den Amazon-Richtlinien (z.B.: Beleidungen, etc.)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 12:35:20 GMT+2
Argus meint:
@ Gonzo Gurkenheimer

Siehe oben: ..."Obwohl dieser mit Sicherheit keinerlei gegen die Regeln verstoßenden Formulierungen enthielt. Darauf hatte ich sehr bewusst geachtet." ...

WENN dem aber dennoch so gewesen wäre, was hielte Amazon davon ab, dies auch als Begründung anzugeben? Schon wieder der "Datenschutz"? :-)

Veröffentlicht am 04.06.2014, 13:04:40 GMT+2
Martin meint:
Wie gesagt, der Kommentar wird nicht den Amazon-Richtlinien entsprochen haben. Ob Beleidigungen, Datenschutz, oder andere Dinge spielt doch keine Rolle. Wenn Amazon jede Rezensions- oder Kommentarlöschung begründen würde, dann hätte der Support viel zu tun.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 13:11:15 GMT+2
"offensichtliche Fakes"

Aus Ihrer Beschreibung geht die "Offensichtlichkeit" noch nicht wirklich hervor...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 13:12:36 GMT+2
Argus meint:
@ Gong Gurkenheimer!

"...wird nicht ... entsprochen haben". Das ist eine Mutmaßung. Und es interessiert mich auch überhaupt nicht, ob die Löschung zu Recht oder zu Unrecht erfolgte, das war und ist nicht mein primäres Thema. Zur Erinnerung: Dieses lautet "Tut Amazon genug gegen Fakes?". Darauf habe ich bislang noch keine Antwort erhalten. Bin gespannt, ob sich das noch ändert ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 13:16:21 GMT+2
Argus meint:
@ Tabàro e baùta:

Wenn jemand im Tagesschnitt 3 Rezensionen (mehrsprachig) schreibt, diese sich gut bestimmten Herstellern und Produkten zuordnen lassen, für jedes Modell eines Produktes per Copy & Paste eine eigene Rezension angelegt hat, weil es das Produkt halt in verschiedenen Farben gibt etc. etc. - dann ist das für mich ein starkes Indiz.

Und, wie gesagt: Die Rezensentin hat meiner Behauptung auch gar nicht widersprochen. Gelegenheit dazu hätte bestanden.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 13:42:24 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2014, 14:44:18 GMT+2
Er meint:
„Bitte haben Sie Verständnis, daß wir generell keine Auskünfte und Begründungen für unsere Handlungen geben wollen. Meistens könnten wir es auch nicht."

Der Satz wäre sicherlich ehrlicher.

Der Begriff "Fake" ist nicht klar definiert, es gibt nur ein Sammelsurium an Interpretationen und Erklärungsansätzen.
Es ist nicht einmal abschließend geklärt, ob Nicknames nicht ebenfalls in die Kategorie "Fake" fallen, denn immerhin entsprechen Nicks sicher nicht dem Realnamen.
Wenn also "Nicks" angeblichen "Fakes" vorwerfen, "Fakes" zu sein, "troll" ich mich ganz schnell...

Um den Datenschutz zu verbessern, sollte mal darüber nachgedacht werden, wie sinnvoll es ist, überhaupt unter Realnamen auftreten zu können. Man hörte bereits von Beleidigungen aufgrund des Namens oder des abgeleiteten Geschlechts. Vermeidbar, würden nur "Nicks" zugelassen, was dem freiheitsliebenden Menschen aber als Bevormundung im Halse steckenbleibt.
Die Voreinstellung bei der Profilerstellung sollte aus meiner Sicht auf die Anlage eines Nicks und nur optional auf den Realnamen ausgelegt sein - für diejenigen, die sich bewusst für den Realnamen entscheiden und sich des Unterschiedes bewusst sind.

Bitte wählen sie ein Pseudonym, das auf Ihrer öffentlichen Seite und bei Kommentaren genutzt wird (Ihr Name bleibt vertraulich):___________________
Ich kenne das Risiko, möchte aber dennoch mit Realname auftreten (nicht empfohlen): Ja/Nein

Nicht jeder Rezensent, der nur 4 oder 5 Sterne vergibt, ist übrigens gleich ein Fake oder Angestellter einer Werbeagentur!
Manche sind einfach nur scharf auf einen besseren Ranglistenplatz und vermeiden es, negative Rezensionen zu verfassen.
Andere haben offenbar das Glück gepachtet und nie Pech beim Einkaufen.
Es soll auch solche geben, die nur dann etwas schreiben, wenn der Artikel "gut" ist.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 13:58:08 GMT+2
Martin meint:
Natürlich ist das Mutmaßung, ich kenne ja auch den Fall nicht.

Tut Amazon genug gegen Fakes? - Das kann ich nicht beurteilen. Es ist mir aber auch relativ egal. Jeder Kunde sollte in der Lage sein, dass er gute von schlechten Rezensionen unterscheiden kann. Wenn ich mich für ein Produkt interessiere, dann schaue ich mir auch nicht nur die 5 Sterne Rezensionen an. Wenn ich feststellen sollte, dass ein Rezensent ausschließlich bestimmte Marken oder Produkte rezensiert, dann kann ich mir auch hiervon ein Bild machen. Das jemand viele Rezensionen schreibt, bedeutet nicht automatisch, dass diese nicht hilfreich sein könnten.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 14:00:08 GMT+2
Argus meint:
@ Er
Da ich ja immer noch vergeblich(?) auf Antworten zu meinen konkreten Fragen warte, möchte ich hier keine Begriffsdiskussion fördern, gleichwohl mein Wörterbuch beschreibt "Fake" so: "Fälschung, Kopie, Nachahmung, versuchter Betrug (kann für eine Sache, aber auch für eine Person und/oder dessen Handlung oder Verhalten verwendet werden)".

Und damit ist ja wohl alles gesagt.

"Nicht jeder Rezensent, der nur 4 oder 5 Sterne vergibt, ist übrigens gleich ein Fake ..." Stimm wohl. Das aber gleich 3 x täglich?
"Es soll auch solche geben, die nur dann etwas schreiben, wenn der Artikel "gut" ist. " Das entspricht eher nicht den Erfahrungen aus vergleichbaren Bereichen: Dort kommen auf eine positive Stimme (etwa Leserbriefe etc.) zwischen acht und zwölf ablehnende, kritische.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 14:43:07 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2014, 14:46:05 GMT+2
Er meint:
Gerade, wenn man auf etwas wartet, könnte man die Pausen ja mit Begriffserklärungen füllen.
Ich hätte mir gewünscht, dass Sie einmal zwischen dem harmlosen Nick Argus und dem bösen Fake differenzieren und begründen, wie Sie von einer Ansammlung positiver Rezensionen nicht nur stillschweigend auf einen "Betrüger" (siehe Ihre Definition des Begriffs Fake) schließen, sondern den betreffenden User in einem öffentlichen Forum als ebensolchen (Fake=Betrüger) bezeichnen.
Vielleicht ist mir die Beweisführung entgangen?
Vielleicht sind Amazon persönliche Vermutungen zu dünn, um eine Verleumdung stehenzulassen?
Denn ohne einen zwingenden Beweis ist Ihre lauthals ausgesprochene Vermutung nichts anderes als das.

Zu Ihren Fragen:
• Was halten Sie davon? Haben Sie ähnliche – oder auch konträre – Erfahrungen gemacht? Ich habe gemischte Erfahrungen gemacht.
• Auf welchem Punkt der Skala von 1 (überhaupt nicht vertrauenswürdig) bis 10 (absolut vertrauenswürdig) schätzen sie vor dem dargestellten Hintergrund generell das Vertrauensniveau von Rezensionen auf Amazon.de ein? Mein Vetrauen gegenüber Rezensionen: 2; generelles Vertrauensniveau: keine Ahnung.
• Von welchem Prozentsatz an Fake-Rezensionen auf Amazon gehen Sie aus? Keine Ahnung, da ich mich nicht aus jedem Sortiment bediene.
• Beurteilen Sie das Antwortverhalten des Kundensupports (siehe oben) als angemessen? In meinem Sinne nein, im unternehmerischen Sinne scheint es ausreichend zu sein.
• Denken Sie, dass Amazon genügend zum Schutz seiner Kunden vor irreführenden, weil beauftragten Rezensionen tut? Sollte Amazon den Kunden denn schützen und versteht Amazon das als seine Aufgabe? Warum und wie?

- Sollte der Gesetzgeber die Meinungsfreiheit von Rezensenten generell bestätigen oder aufheben? Was bedeutet es für Kundenbewertungen allgemein, wenn Rezensenten aufgrund ihrer Rezension auf Schadenersatz verklagt werden können?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 14:53:44 GMT+2
"Vielleicht ist mir die Beweisführung entgangen?"

Ist doch ganz klar:

Eigene Meinung + kleines Datensample + Anteil an ähnlichen Rezensionen == starkes Indiz
starkes Indiz + kein Widerspruch == offensichtlicher Fake
offensichtlicher Fake + eigene Definition, was bei Amazon erlaubt ist und was nicht == Beweis für Betrug

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 15:25:36 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2014, 15:32:40 GMT+2
Argus meint:
@ Er

Danke für Ihre Stellungnahme zu meinen Fragen. Und sorry dafür, dass ich mich nicht am Definitionsspiel "Fake" vers. "Nick" beteiligen mag. Das ist nicht mein Thema. Ich denke, die Mehrzahl der User versteht - wie auch ich - unter einem Fake eine Person bzw. deren abgegebene Meinung zu einem Produkt, welche für Gegenleistung welcher Art auch immer mit dem Ziel erstellt wurde, eine Ware im positiven oder jene eines Mitbewerbs im negativen Licht erscheinen zu lassen. Unabhängig von dessen realen Vor- oder Nachteilen. Eine gekaufte Meinung einfach. Da bedarf es keiner tiefer gehnden Sprachanalyse.

Was nun Ihre Frage betrifft: Ich bin keinesfalls der Meinung, der Gesetzgeber solle die Freiheit von Rezensenten beschneiden. Denn auch schon jetzt ist der "Rechtsraum Rezension" ja kein rechtsfreier. Bei nachweislich unrichtigen, intentional schädigenden Behauptungen muss jeder Rezensent auch heute schon mit entsprechenden Rechtsfolgen rechnen.

Ich bin aber sehr wohl der Meinung, das Amazon nicht nur Regeln aufstellen, sondern deren Einhaltung - im Interesse der ehrlichen Kunden und der unbestochenen Rezensenten - auch kontrollieren sollte. Mit den zur Verfügung stehenden Algrorithmen wäre das ein Kinderspiel; zur Not langt auch der gesunde Menschenverstand, der sich aber zunehmend zum raren Pflänzchen zu entwickeln scheint (damit ist nicht der Ihre gemeint).

Edit: Typo

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 15:32:10 GMT+2
Argus meint:
@ Tabàro e baùta

Ich finde, das haben sie sehr schön dargestellt - wenngleich dies wohl nicht unbedingt Ihre Absicht war. Es stimmen nur die Variablen "kleines Datesample" nicht (wenn 1.800 Rezensionen ein kleines Datensample wären, was ist dann in großes?) und "eigene Definition, was bei Amazon erlaubt ist und was nicht" trifft gleichfalls nicht. Ich habe keine Definitionsversuch unternommen, sondern erwarte von Amazon nur, dass es die selbst aufgestellten Regeln auch auf Einhaltung kontrolliert. Defniert sind diese an vielen Stellen hier, ich brauche sie nicht zu wiederholen.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 15:50:59 GMT+2
Er meint:
Ich weiß nicht, was die Mehrheit der User denkt oder versteht. Ich steck da nicht drin.
Ich gehe allerdings davon aus, dass zu viele Personen einerseits zu sorglos mit Ihren Daten, Aussagen und Kommentaren umgehen und andererseits erwarten, dass sie von Seitenbetreibern vollständig geschützt werden. Geschützt vor getarnter Werbung, abgesichert durch ein Rückgaberecht, natürlich mit der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung aber bitteschön ohne Gegenwind durch Andersdenkende. Das rundum-Sorglospaket quasi.

Mal angenommen: von 3 Millionen User beschweren sich nur 1% über andere User und denunzieren sie als Fake. Das wären 30.000 zu prüfende User.
Wie sähe die Prüfung aus?
Wie die "Bestrafung"?
Wird Amazon jemanden bestrafen, der mit seinen Rezensionen den Umsatz fördert?

Angenommen, Sie würden von einem anderen User als Fake bezeichnet und bei Amazon als solcher angezeigt.
Welche Prüfungsmethoden würden Sie sich wünschen, damit Sie nicht zu unrecht bestraft würden?
Getätigte Einkäufe? Jahresvolumen? Vergebene Sterne? Spartenübergreifende Bestellungen? Verlags-/Hersteller-Treue?

Am einfachsten wäre es sicherlich, jeder würde einmal jeden bezichtigen und Amazon würde uns alle rausschmeißen, dann hätte sich das Problem zur Gänze erledigt.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 16:10:43 GMT+2
Argus meint:
@ Er

Jetzt möchte ich schon einmal festhalten, dass ICH niemanden denunziere und ersuche Sie, diese Unterstellung fallen zu lassen: In meinen Postings kommt kein Name vor, nicht einmal der von Ihnen offenbar so kritisch beäugte "Nickname" (wobei mir nicht ganz klar ist, warum Sie dann selbst einen solchen verwenden ...). Auch geht es mir nicht einmal um das Verhalten der bezahlten RezensentInnen - diese sind mit der Art der Tätigkeit, die sie ausüben (müssen?) ohnehin schon genug gestraft. Ich wollte nicht tauschen müssen.

Mir geht es um die Rolle von Amazon (ggf. bitte nochmals im Eingangsposting nachlesen) und den Schutz gutgläubiger Kunden, die durch bezahlte Rezensionen hinters Licht geführt werden.

Andererseits steht es Ihnen natürlich völlig frei anzunehmen: Es ist die normalste Sacher der Welt, dass jemand über Jahre täglich 3 Rezensionen aus reinem Spaß an der Freud' verfasst. Es mag Glückliche geben, die sich den damit häufig verbunden Erwerb der Waren auch leisten können. Und es gibt selbstverständlich Meister des Time- und Reisemanagements, die die unzähligen, von ihnen rezensierten Reiseführer allesamt und höchstpersönlich "vor Ort auf Herz und Niere geprüft" haben. All das mag es geben - in IHRER Einschätzung.

In meiner halt nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 18:22:39 GMT+2
Haiko meint:
Aufgrund Ihrer Beschreibung ist es relativ einfach die (erwähnte) Diskussion zu ermitteln.

1. Nennen Sie die Dinge beim Namen. Ich vermute Sie beziehen sich auf diesen Beitrag[1] (ca. 6-klicks).
2. Stellen Sie keine unbewiesenen Behauptungen als Tatsachen hin.
3. Nicht jeder Vielschreiber muß gleich ein Fake sein. Die Motivation viele Rezensionen zu schreiben kann sehr unterschiedlich sein. Duplikate kann man kritisieren, muß man aber erstmal so hinnehmen.
4. Lassen Sie sich nicht in rechthaberische Debatten ein. Dafür gibt es den nicht hilfreich Knopf (auch wenn viele diesen wegdiskutieren wollen).
5. Jeder hat seine Sicht der Dinge auf die (für ihn) hervorzuhebenden Produkteigenschaften, es muß ja nicht jeder der gleichen Meinung sein. Kein Grund bei einem "Nahrungs-Ergänzer" irgendwelche Studien heranzuziehen und eine wissenschaftliche Abhandlung zu schreiben.
6. Auf welche Richtlinien seitens Amazon berufen Sie sich und was sollte Ihrer Meinung nach geschehen?

Soweit mir bekannt ist gibt es noch keine maschinellen Fakes, könnten aber kommen. Diese würden sich jedoch nicht in eine Diskussion einlassen. Alle anderen sog. "Fakes" sind Menschen und die können sich irren. Wollen Sie die jetzt alle verurteilen? Ich will keinesfalls jedes Verhalten von Rezensenten und auch Kommentatoren gutheißen. Die Forderung nach Maßnahmen und/oder die implizite Aufforderung (siehe Themenüberschrift) an Amazon gegen undefinierbare Fakes vorzugehen geht hier eindeutig zu weit.

Stellen Sie sich vor "alle hier" würden Ihnen recht geben - was dann? Tabula rasa? Machen wir bei der Fernsehwerbung weiter, die war mir schon immer ein Dorn im Auge (was fällt Ihnen auf?).

Einen Vorschlag zur Güte:
* Kaufen Sie das Produkt (6Euro sollte nun niemendem wehtun)
* Schreiben Sie eine vernichtende Kritik (Rezension)
* Diskutieren Sie mit Kommentatoren über Ihre Meinung
vielleicht geht es Ihnen dann besser.

[1] top-rezensenten seite 21 / #221 / alle Bewertungen / neueste Kommentare / 6er Eintrag (20 Kommentare) seite 2 / 7er von oben (Von Amazon gelöscht am 22.04.2014 14:49:29 GMT+02:00)

Veröffentlicht am 04.06.2014, 18:59:50 GMT+2
Martin meint:
Also bei dieser Rezensentin handelt es sich mit Sicherheit um keinen Fake. So wie ich das beurteilen und einschätzen kann, schreibt sie einfach nur gerne Rezensionen.
Solche Typen die sich hier als Rezensionspolizei aufspielen habe ich dick. Solche sind wahrscheinlich einfach nur mit sich selbst und ihrem Leben unzufrieden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 19:35:56 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2014, 20:19:46 GMT+2
ipou meint:
@Argus,

Sie schreiben, das Sie gegen keine Richtlinie verstoßen hätten. Vier Sätze vorher schreiben Sie, sie hätten die Rezensentin (ich hatte übrigens richtig geraten...) als Fake bezeichnet. Nummer zwei der Richtlinien...?

Die Rezensentin hat 1.800 Bewertungen in zwei Jahren geschrieben. So what? Sie gehört anscheinend zu den Rezensenten, die alle Produkte auch bewerten, die sie kaufen, lesen, in der Hand halten. Und damit kommt man schnell auf diese Quote.

Der Zufriedenheitsgrad ist recht hoch, aber für mich noch erklärlich. Und 76 Ein-Sterne-Rezensionen sind ja auch nicht ganz ohne.

Sie reitet auf einem Aspekt herum, der andere Rezensenten nicht interessiert? Genau darum geht es doch, dass unterschiedliche Rezensenten unterschiedliche Sichtweisen haben. Wenn dieser "Detailaspekt" mich interessiert, schaue ich mir die Rezension an. Wenn der für mich gegenstandslos ist, ist es auch die Rezension. Problem gelöst.

Was die Vertrauenswürdigkeit angeht: Sie waren ja wohl in einer sehr intensiven Diskussion mit der Rezensentin. Das zeigt meistens, dass der Rezensent seine Sache ernst nimmt. "Fake-Rezensenten" tendieren eher dazu, missliebige Kommentare zu ignorieren oder notfalls gleich samt Rezension zu löschen. Allein schon, weil sie mangels Produktkenntnissen gar nicht in der Lage sind, mitzudiskutieren.

Veröffentlicht am 04.06.2014, 20:46:25 GMT+2
Martin meint:
Argus wird sich mit Sicherheit auch über spielende Kinder, zu laute Nachbarn und über zu lange Warteschlangen aufregen.
Und Amazon löscht nicht zum Spaß Kundenkommentare.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 20:51:51 GMT+2
Argus meint:
@ Gonzo Gurkenheimer meint: "Also bei dieser Rezensentin handelt es sich mit Sicherheit um keinen Fake."

Gestatten Sie die Anfrage, welche Art von Glaskugel Sie benutzen, wo diese erhältlich ist und wie diese in der Vergangenheit beurteilt wurde?

Im Übrigen wäre es doch sicher wünschenswert, auf der sachlichen Ebene zu bleiben, isn't it?

Herzlichen Dank schon jetzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 21:10:21 GMT+2
Argus meint:
@ ipou "Sie schreiben, das Sie gegen keine Richtlinie verstoßen hätten. ..."

Dafür, dass Sie (angeblich) noch nie eine Rezension geschrieben haben (wenn ich von Ihrem Profileintrag ausgehe), beweisen Sie erstaunliche Sachkenntnis. Ich bewundere so etwas und verbinde deshalb damit gleich einmal die Bitte, mir die entsprechende Richtlinie zu nennen, derzufolge man auf tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Missbrauch NICHT hinweisen darf.

By the way: Der Eintrag unter Ihrem Nickname ""Scherge des Bösen" ist ja wohl nur als Scherz gemeint. Oder? Klärt mich doch mein Duden darüber auf, was man unter einem Schergen zu verstehen hat:

"Substantiv, maskulin - jemand, der unter Anwendung von Gewalt jemandes (besonders einer politischen Macht) Aufträge vollstreckt; Handlanger".

Und Sie vollstrecken doch keine Aufträge und sind auch kein Handlanger von irgend jemanden, schon gar nicht von Amazon oder anderen "bösen Mächten" :-). Right?

Zu Ihrer Annahme: "Sie gehört anscheinend zu den Rezensenten, die alle Produkte auch bewerten, die sie kaufen, lesen, in der Hand halten. Und damit kommt man schnell auf diese Quote." Nein, leider nicht. Täglich 3 Produkte zu kaufen, um diese anschließend zu rezensieren, überstiege meine Möglichkeiten wie auch meinen Bedarf und mein Zeitbudget.

Aber vielleicht probieren Sie das ja erst einmal selbst aus: Viel Glück mit der ersten Rezension, sofern es eine solche je geben sollte!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014, 21:10:58 GMT+2
Einige von uns haben schon seit längerer Zeit hin und wieder Kontakt mit der Rezensentin, die Haiko und Gonzo ansprechen. Sie dagegen sind zumindest mir neu. Da weiß ich dann schon, wem ich eher glaube - einer diskussions- und meinungsfreudigen, sowohl in den Foren als auch bei den Rezensionen aktiven Teilnehmerin, oder jemand, der als ersten Beitrag in diesem Forum direkt mit "Fake!"-Geschrei auftritt.
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Erster Beitrag:  04.06.2014
Jüngster Beitrag:  22.10.2015

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