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Erotische Romane


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1-25 von 30 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.10.2011, 00:07:28 GMT+2
Enzio meint:
Erotische Romane, die deutsche Großverlage veröffentlichen, stammen fast nur von Frauen. Sehr seltsam. Gemeinhin gelten ja Männer als sexbesessen. Ausnahmsweise gibt's Erotik von einer männlichen Position aus im neuen Roman "Alibi Paris" von Michael Kiesen. Alibi Paris Interessant wären weitere Beispiele erotischer Literatur von deutschen Autoren.

Veröffentlicht am 14.10.2011, 13:28:29 GMT+2
Amy meint:
Naja, sexbesessen sind wohl alle. Die Frauen gebens nur oft nicht zu, ist wohl gesellschaftshistorisch bedingt.
Ca. 80-90% der ErotikleserInnen sind Frauen und die spricht im allgemeinen auch eher erotische Literatur an, die von Frauen geschrieben wurde. Manche Verlage wie etwa Plaisir D'Amour gehen sogar so weit, deshalb nur Autorinnen ins Programm aufzunehmen.

Auch schreiben allgemein weitaus mehr Frauen als Männer. Der Anteil an Erotikautorinnen ist weitaus höher als der von Autoren.

Männer sind - vermute ich mal - zum Großteil eher visuell orientiert, sprich Filme. Alle sicher nicht. Es gibt da bestimmt auch Vielleser, nur eben weitaus weniger als bei den Frauen.
Printbücher haben ja außerdem nicht gerade das coolste Image. Mit den E-Books könnte sich da einiges ändern. Derzeit sollen ja ca. zwei Drittel der E-Book-Leser Männer sein.

An deutschen Erotikautoren sagen mir Magnus Molasky (im "Club der Sinne"-E-Book-Verlag) und als Selbstverleger Fred. B. Zwinger und Michael Mirano was. Letzterer Erschaffer des E-Books mit dem imposanten Titel "Die kleine Jennifer und ihr glatzköpfiger Chemielehrer mit dem riesigen Gemächt". Könnte sein, dass das Frauen im allgemeinen nicht so anspricht. ;-)

Veröffentlicht am 14.10.2011, 19:55:15 GMT+2
Maren Frank meint:
Bei den Mann/Mann-Romanen sind einige männliche Autoren bei, ansonsten fällt mir spontan auch keiner ein. Wobei es sicher welche gibt. Dass der Autorinnenanteil so stark überwiegt, liegt aber wohl auch daran, dass die Zielgruppe ja vor allem Frauen sind, viele Erotikromane sind ja Liebesromane und die werden nunmal weitaus mehr von Frauen gelesen (und geschrieben) als von Männern. Jedenfalls wäre das meine Vermutung, wobei ich auf andere Theorien gespannt bin. :-)

Veröffentlicht am 15.10.2011, 17:20:35 GMT+2
J. Walther meint:
Hinter so manchem wohlklingenden Autorinnen-Namen im Bereich Erotik verbirgt sich sicher auch ein Mann, weil die Verlage davon ausgehen, dass es sich so besser an die Leserin bringen lässt. Und gerade hinter den bei Homoerotik so beliebten Chris etc. stecken oft Frauen ...

Veröffentlicht am 15.10.2011, 18:56:01 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 15.10.2011, 19:08:31 GMT+2]

Veröffentlicht am 15.10.2011, 18:58:45 GMT+2
Hummel meint:
Jana, kann dir zustimmen. Männliche Erotikautoren gibt es ein paar beim Verlag Blue Panther Books, zB Henry Nolan und Kim Shatner. Kim ist ja auch ein Männer- und Frauenname, finde ich gut gelöst ;-) Und wenn man sich mal die Leseproben ansieht, wer weiß, hinter welcher Mandy, Kiara, Lisa oder Anna auch ein Mann steckt ;-). Merkt man oft auch an der Wortwahl und wie die "Erotik" beschrieben ist. Männliche Autoren bedienen auch gern das Klischee von der immer willigen Frau.

Veröffentlicht am 21.10.2011, 21:43:24 GMT+2
Erik L. Rot fällt mir als männlicher Erotikautor ein.
Er hat zum Beispiel "Jupitersinfonie" geschrieben.
Sehr sanfte und romantische Erotik.

Veröffentlicht am 22.10.2011, 13:24:57 GMT+2
R. Kehr meint:
Erotische Romane und Geschichten von männlichen Autoren sind in der Tat sehr selten. Dies aber nun genau herauszufinden, ist auf Grund der Pseudonyme recht schwierig.
Hier ist das Ratespiel beim Lesen interessant: "Ist der Autor nun eine Frau oder ein Mann?"

Als männlicher Autor Geschichten aus der Sicht einer Frau zu schreiben, ist auch nicht ganz ohne. Ein Buch mit mehreren Geschichten und wechselndem Geschlecht zu schreiben, sich immer wieder in neue Charaktere hineinzuversetzen, das ist richtig Arbeit.
Hier bewundere ich die Autoren (innen) der "Sex" Reihe von Schwarzkopf & Schwarzkopf.

Zu diesem Thema möchte ich auf dieses Buch hinweisen: ISBN 978-3-00-024968-6

Veröffentlicht am 23.10.2011, 08:56:56 GMT+2
Knud the Dude meint:
Ich glube ja auch, dass viele Erotik Romane unter weiblichem Pseudonym verkauft werden, weils einfach besser geht. Manchmal aber findet man doch etwas, was der weiblichen Sicht der Pornographie bzw. Erotik entspricht. Merkt man schon am Stil. Ich hab über Twitter eine guten Tip bekommen und auch bereits eine Rezension geschrieben.
Safranlippen: Yasemins Tagebuch

Veröffentlicht am 25.10.2011, 12:37:55 GMT+2
Maren Frank meint:
Hier sind männliche Autoren mit dabei:
Süßer die Glocken: erotische Weihnachtsgeschichten

Veröffentlicht am 26.10.2011, 21:10:32 GMT+2
Mike Orca meint:
Im Vergleich zu einem großen Teil der vielen erotischen Texten, die von männlichen Hobbyautoren in diversen Internetforen veröffentlicht werden, sind die meisten erotischen Bücher von Großverlagen sehr soft. Auch wenn es wahrscheinlich nur ein Vorurteil ist - ich würde von männlichen Autoren eher explizite Sexszenen oder detaillierte Darstellungen von Szenen aus den Bereichen BDSM und Fetish erwarten und von Autorinnen eher romantische, umschreibende Darstellungen. Ich gehe davon aus, daß die meisten Großverlage keinen großen Wert auf eindeutig pornographische Beschreibungen legen, womit viele Texte von Männern (und für Männer) nicht ins Programm kommen. Die Autoren, deren Werke nicht dem oben stehenden Klischee entsprechen, verkaufen sich möglicherweise wirklich unter weiblichem Pseudonym besser; abwegig finde ich die Hypothese jedenfalls nicht.

Veröffentlicht am 27.10.2011, 08:56:11 GMT+2
MediaPro meint:
Ich glaube auch, dass man am Schreibstil das Geschlecht des Autors erkennen kann. Irgendwo habe ich gelesen, dass aber tatsächlich die meisten Erotikautoren Frauen sind. Die haben dann auch ein Pseudonym, aber meist auch weiblich. Ich kenne nur Robert B. Black als deutschen Erotik-Autor, aber der schreibt mehr psychologische Romane, z.B. Der Sex-Therapeut - Erotische Geheimnisse und Der Frauenschwarm - Die Tricks eines erfolgreichen Verführers (Edition Edelste Erotik). Bei den Büchern von Valerie Nilon, Sandrine Jopaire oder Eva Maria Lamia erkenne ich sofort, dass sie weiblich sind. Ich mag deren Wortwahl bei den Sexszenen sehr. Ich glaube, Männer tendieren zu den platteren, brutaleren Begriffen, die nur wenige Frauen gerne im Bett hören wollen...

Veröffentlicht am 27.10.2011, 10:30:53 GMT+2
R. Kehr meint:
Als alter Mann habe ich aus einer Notsituation heraus ein Buch mit erotischen Geschichten geschrieben, um dem Trend auf dem Buchmarkt folgend eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen. Zur Gewinnmaximierung habe ich es selbst verlegt, gar nicht erst bei den Verlagen gebettelt. Das Schreiben war nicht einfach für mich, normalerweise würde ich mir nie ein Sexbuch kaufen. So war mir auch nicht klar, wie weit gehen die Schilderungen der Sexszenen. Aus meiner Sicht sind meine Geschichten grenzwertig, obwohl es soft um Liebe und Zärtlichkeit, aber auch Heiterkeit geht. Es gibt keine vulgären Worte oder primitive Sexualaktschilderungen. Trotzdem wurde das Buch einmal hier im Forum als "Pornoschinken" bezeichnet.

Mein Buch wurde gut verkauft, mein wirtschaftliches Ziel hatte ich erreicht. Ja ich bekam sogar eine Lizenzanfrage von einem großen Verlag, die ich ablehnte.

Nun mache ich aus Spaß weiter, es erscheinen im Laufe der nächsten Monate drei Bücher einer Serie: "Schatz - ich kann nicht, wenn der Hund zuschaut!" "Schatz - ich habe dabei nur an dich gedacht!" und "Schatz - du willst es doch auch!" Ersteres soll noch dieses Jahr auf den Markt.

Den Mut dazu haben mir viele Leserbriefe gemacht. Aber - ich habe hier nochmals deutlich die ausführlichen sexuellen Schilderungen zurück genommen und mehr Wert auf heitere Unterhaltung gelegt. Mit Pornographie hat das nichts mehr zu tun. Aber Erotik ist immer noch in einem gerüttelten Maß vorhanden. Dazu gibt es zwischen jeder Geschichte ein erotisches Foto eines Fotokünstlers. Es sind keine Sexfotos und stehen auch nicht im direkten Zusammenhang zu den Geschichten.

Wenn ich wieder Glück habe, weil es dem Leser gefällt, dann würde ich mich sehr freuen.

Allerdings würde ich behaupten, dass der Leser hier nicht auf einen männlichen Autor schließen würde, wüsste man dies nicht.

Veröffentlicht am 28.10.2011, 02:23:19 GMT+2
Sex in Zeiten der "freien Liebe" war wahrlich nicht alles. Aber in diesem ironisch-distanzierten Rückblick auf die 70er und 80er spielt er doch eine teilweise grobe Rolle. Wer wissen will, wie es wirklich war - hier ein heisser Tip für wärmste Gedanken: "Hippie High - Eine Badische Revolution".

Veröffentlicht am 28.10.2011, 09:23:44 GMT+2
J. Walther meint:
Wer authentische erotische Texte möchte, bei denen das Geschlecht der AutorInnen nicht verschleiert wird, dem kann ich Mein heimliches Auge 26: Das Jahrbuch der Erotik 2011/2012 empfehlen. Von der Meinung, das Frauen nur soft, romantisch und umschreibend über Sex schreiben, verabschiedet man sich da sehr schnell!

Veröffentlicht am 28.10.2011, 18:36:54 GMT+2
Tante Li meint:
Die Mandel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2011, 08:20:50 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 01.11.2011, 08:26:00 GMT+1
@ Mike
Es ist tatsächlich so, dass es doch vergleichsweise viele Autoren gibt, die unter einem weiblichen Pseudonym Erotik veröffentlichen. Trotzdem ist deren Anteil im Vergleich zu den weiblichen Autoren recht gering; ich schätze 10 %. Aber das ist in der gesamten Erotik-Industrie der Fall, sofern man die Identität vortäuschen kann.

Auch auf Sex-Hotlines arbeiten Männer als Frauen. Von meiner Arbeit kenne ich einen äußerst schwulen Autoren, der unter einem weiblichen Pseudonym seine Fantasien veröffentlicht, wobei er sich eben vorstellt, er sei eine Frau (es ist aber nicht transsexuell).

Ganz nett fand ich die Geschichten von Robert von Oz; der schreibt zwar "Homoerotik", also nicht ganz mein persönliches Gebiet, aber das ganz witzig, ein Stück weit experimentell (aber nicht zu sehr, er erzählt schon eine Geschichte) und sensibel. Das hat mich umso mehr beeindruckt, als der junge Mann erst 19 ist.

Ansonsten verweise ich auf die Debatte um Günter Grass' "Die Blechtrommel". Dieser Roman wurde auch wegen seiner pornographischen Elemente in den fünfziger Jahren stark debattiert. Ich denke, es kommt nicht darauf an, ob etwas pornographisch ist oder nicht, sondern wie diese Pornographie eingebunden wird. Auch Jelineks "Lust", der im Untertitel "Ein Anti-Porno" heißt, strotzt ja nur so vor sehr gewalttätigen Darstellungen des Geschlechtsverkehrs. Beide Romane sind allerdings mehr als pure Pornographie.

Und wo wir gerade dabei sind, klassische Literatur anzuführen. Grimmelshausen "Simplicissimus Teutsch" (1668) und Boccaccios "Dekamerone" sind teilweise sehr derb. Oder man lese die Szene in der Hexenküche aus dem Faust I. Dass die Erotik so unter Verschluss gehalten wurde, ist wohl ein Phänomen des 19. Jahrhunderts. Im 20. Jahrhundert hat sich das schon wieder ein gutes Stück aufgelöst, wenn auch mit relativ vielen aufgeheizten Debatten dazu.

Veröffentlicht am 03.11.2011, 15:41:31 GMT+1
Breumel meint:
Wer sich die derzeit sehr beliebten Vampir/Werwesen/Engel etc. Romane für Erwachsene anschaut, z.B. J.R.Ward, Lara Adrian, Nalini Singh, wird schnell feststellen, daß Frauen nicht nur Erotik schreiben, sondern auch lesen... In den Büchern ist kein Blümchensex beschrieben, es sind zwar echte Stories drumherum, aber in den Bettszenen wird Klartext geredet.
In den romantischen Liebesgeschichten mit deutlicher Erotik sieht's oft ähnlich aus. Ich denke, Frauen haben schmutzigere Gedanken, als Männer glauben wollen. Bücher sind eben auch unauffälliger als Pornos und die Hauptdarsteller sehen besser aus ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2011, 14:36:33 GMT+1
Hallo Enzio und alle die sich hier beteiligt haben.

Constantin und die Frauen ist von einen Mann, ein Lesevergnügen für Jung und Alt aber nichts für Moralaposteln.

der Autor

Veröffentlicht am 12.12.2011, 10:59:04 GMT+1
Johann meint:
Ebenfalls von Erik L. Rot: Liebeslied
Der Autorenname lässt natürlich einen Decknamen vermuten;
Es könnte also auch eine Frau dahinter stecken.

Veröffentlicht am 12.12.2011, 13:08:49 GMT+1
Tumbleweed meint:
Nun, ich bin über dieses EBook gestollpert:

Marie von Batten - Das Land der Nationen

Veröffentlicht am 12.12.2011, 18:15:22 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 12.12.2011, 18:16:00 GMT+1
dark swan meint:
ist thommy bayer schon genannt worden? sein Aquarium ist jedenfalls schön erotisch. =)

und auch tim sodermanns schreibt erotisch (bdsm), z.b. VERSKLAVT: Die Aufzeichnungen des Francis Drayke.

willi heinrich ist ja schon etwas älter und hat einen ganzen schwung erotika geschrieben, u.a. Die Verführung und Herzbube und Mädchen und viele, viele mehr.

gerhard mensching hat ebenfalls erotische bücher geschrieben, z.b. Löwe in Aspik und andere mehr.

sven holms Mutter, Helene, Aja und ich ist ebenfalls ziemlich erotisch.

liebe grüße, dark swan

Veröffentlicht am 25.12.2011, 12:11:42 GMT+1
G.R. meint:
Leider gibt es tatsächlich viele Verlage, die an Büchern männlicher Autoren nicht interessiert sind, gerade im Bereich Erotik. In der Tat ist es so, dass viele Leser weiblich sind. Aber das wäre eigentlich kein Grund, männliche Autoren abzulehnen. Deren Sicht auf die Sexualität mag sich von der weiblichen unterscheiden, aber uninteressant ist sie deshalb mit Sicherheit nicht.
Und dass männlich Autoren qualitativ schlechter schrieben oder wesentlich andere Schwerpunkte setzten... ist schlicht ein Märchen.

Schade eigentlich.

Veröffentlicht am 25.12.2011, 16:27:56 GMT+1
Babsi meint:
erotische Romane, die auch stilistisch einen gewissen Anspruch haben, werden selten verlegt, sei es von weiblichen oder männlichen Autoren. Ausnahme, seltsamer Weise männlich, Willi Heinrich und David H. Lawrence (Lady Chatterly). Ich denke das Problem liegt daran, dass viele erotische Romane, sowohl sprachlich als auch inhaltlich , ich hoffe man möge mir verzeihen, einfach "Schund" sind und deshalb zu Recht nicht verlegt werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.12.2011, 17:26:39 GMT+1
G.R. meint:
'Schund', aha. Könnten Sie vielleicht ein paar Kriterien dazu nennen?
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