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David Bowie und seine letzte Manifestation - Der Rentner?


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1-25 von 26 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.08.2008, 13:23:17 GMT+2
buhmann meint:
Das letzte (m. E. sehr mäßige) Studioalbum wurde 2003 veröffentlicht. Da kann ich nur sagen: 'Five Years'! Es ist mir völlig schleierhaft, warum der Meister seine Fans derartig informationslos in der Luft hängen lässt. Den Ruhestand hätte mehr als verdient - ein Hinweis, dass er ihn auch tatsächlich angetreten hat, wäre jedoch ganz nett, oder? Letztendlich hat er sich immer als Marketing-Genie herausgestellt, (fast) egal was er auch gemacht hat. Vierzig Jahre im Geschäft bei permanentem Imagewechsel deuten auf jeden Fall darauf hin. Doch die inzwischen vergangenen fünf Jahre machen mich etwas stutzig. Gesundheitliche Probleme oder einfach keine Lust mehr? Nebenrollen in weder wirtschaftlich noch künstlerisch wertvollen Filmen? Backing Vocals auf Starlett-Gesangs-Versuch-Alben? Die letzte Ruhmreiche Tat ist die Unterstützung für Arcade Fire und selbst die hatten schon bessere Tage. Ehrlich gesagt, die Beschreibung von Bowies Aktivitäten in den letzten fünf Jahren lässt nicht unbedingt auf einen großen Mann im Ruhestand schließen - es könnte sich auch um irgendeinen der zig-tausend wenig erfolgreichen New Yorker Künstler handeln, die versuchen, sich mit Kleinigkeiten über Wasser zu halten und sich dann und wann im Smoking samt Ehefrau bei irgendwelchen Premieren ablichten lassen. Allerdings passt die größe seines Appartments wohl nicht in dieses Bild. Eines solchen Mannes unwürdig! Die vielen Internet-Fan-Pages halten sich mit News über David Bowie Tribute Bands und deren Konzerttermine über Wasser. In Musik Diskussionsforen (inklusive Amazon) wird der Name Bowie schlicht und ergreifend überhaupt nicht mehr erwähnt. Ich möchte betonen, dass ich seit 28 Jahren!!! ein waschechter Bowiefanatiker bin und ich die Sache im Grunde einfach nur traurig finde. Bin ich da alleine mit meiner Meinung?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:30:17 GMT+2
Sabine meint:
Hallo buhmann,

also gerade gestern hat jemand im Thread "Große Stimmen", wenn ich mich nicht irre, geschrieben, daß Bowie doch auch noch zu nennen wäre. Vielleicht ist er ja gerade deshalb forentechnisch so ein wenig untergegangen, weil man gar nichts mehr hört ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:34:51 GMT+2
Der Ursel meint:
Ja und? Was willst du damit sagen? Ist er irgend jemand verpflichtet?
Wahrscheinlich weiß er selbst nicht so genau was und wie. Warten auf die verschollene Inspiration...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:46:00 GMT+2
buhmann meint:
Das ist natürlich eine gute Frage, ob man als Künstler seinen Fans gegenüber verpflichtet ist. Ich kann darauf selbst keine Antwort geben. Im Grunde möchte ich vielleicht nur meiner "etwas diffusen Art von Verlustangst" Ausdruck verleihen, dass Mr. Bowie einfach keinen Bock mehr hat - was ich als Fan natürlich nicht wahr haben möchte, auch wenn mir (ich bin keine vierzehn mehr) vollkommen klar ist, dass er dazu jedes Recht der Welt hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:50:01 GMT+2
Der Ursel meint:
Ja, verstehe. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:51:57 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 15.08.2009, 11:46:32 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:55:32 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:31:50 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 13:55:52 GMT+2
buhmann meint:
Er gibt wohl eher meiner Hoffnung Ausdruck als seiner.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:02:54 GMT+2
Der Ursel meint:
"weil es wohl kaum noch lohnend ist, es wird ja eh alles kopiert."

Ich glaube kaum das jemand wie Bowie oder ander große Dinosaurier neue Platten machen damit "es sich lohnt". Hat keiner mehr nötig, das Problem ist eher die fehlende Inspiration und Kreativität die irgendwann auf der Strecke bleibt.

@Blade
"wirst du jetzt zum Verfechter alternder Rockstars????"
Versteh ich nicht? Wie das?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:03:37 GMT+2
Dizrhythmia meint:
David Bowie, ist wahrscheinlich sehr guter Performer, er ist ein ganz gut Brauchbarer Sänger, ein grosser sicher nicht. Bowie hat vielleicht ausser seiner ersten Platte (die dann alss Images Doppelalbum erschienen), nie war eigenes gemaccht, er hat nur immer, den jeweils herrschenden Stil kopiert, dass aber sehr gut. Er hat jetzt nur ein Problem, mit den jetzigen Stilen kann er nix mehr anfangen, also auch nicht kopieren (siehe Drun 'n' Bass auf Changeling). Dass Bowie in Pension geht glaub ich nicht, dafür ist er viel zu sehr Rampensau.....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:05:16 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:31:48 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:07:24 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 07.08.2008, 14:17:22 GMT+2
buhmann meint:
Mit dem CD-Verkauf gebe ich Dir Recht, vor allem was die Singles angeht. Er hat dem ja auch schon Rechnung getragen, indem er ein Jahr lang auf Tour ging, anstatt Singles oder Videoclips zu veröffentlichen. So weit ich informiert bin, hat er damit auch eine Menge Geld gemacht. Das war 2004 und inzwischen suchen viele Künstler ihr finanzielles Heil in Konzerten statt in der Veröffentlichung von Singles. Was sagen die Charts denn schon aus? Ein Deutschland voller Juli und Silbermond Fans? Nein, nein, so schlimm ist das alles gar nicht. Die Realität sieht Gott sei Dank ein bisschen bunter und anspruchsvoller aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:11:38 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:31:48 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:15:47 GMT+2
buhmann meint:
Naja, stilprägend war er sicherlich schon. Die Frage ist, für WEN war er stilprägend war? Es ist eine Sache, die Smashing Pumpkins u.v.a. beeinflusst zu haben und eine andere, Ließchen Müller's erste Eigenkomposition für den Gitarrenkreis maßgeblich zu prägen. Er hat ja nie den Mainstream kopiert (also das nun ganz sicher nicht), sondern immer Strömungen aus dem "Indie-Bereich" (ich finde diesen Ausdruck schrecklich, muss ihn aber trotzdem benutzen), aufgenommen, weiterverarbeitet und einem etwas größeren Publikum zugänglich gemacht. Ich wähle diese Formulierung mit Absicht, denn der Super-Plattenverkäufer war Bowie nie. Und etwas wirklich NEUES macht NIEMAND. Es ist immer nur ein Misch-Masch aus bestehendem Material.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 14:19:56 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:31:48 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 15:56:28 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 07.08.2008, 15:57:23 GMT+2
F. Linder meint:
@ buhmann

Hallo,
vor einiger Zeit hatte ich mal einen Bowie-Thread hier geschaltet- ist aber mittlerweile wohl untergegangen...
Es kann durchaus sein, daß sich David Bowie aufs wohlverdiente "Altenteil" zurückgezogen hat!
Man sollte es ihm gönnen, denn er ist mehrfacher "Multi-Millionär" (wie viele andere seiner Musikergeneration ebenfalls...)!
Letzendlich hat "er", wie auch all die anderen "Kolleginnen- und Kollegen" die Musikbranche "bereichert"- und etliche "Juwelen" in Form von Alben und unvergessenen Konzerten hervorgebracht!
Letzendlich ist das ein "Schatz" aus dessen Reportoire man immer wieder schöpfen kann- damit sollte man sich denn auch zufrieden geben...
Irgendwann gehen wir alle schließlich mal in den Ruhestand (die Wenigsten wohl als "Multi-Millionäre" ;-)))...)- und, dies haben wir uns ja dann auch wohl verdient...

In diesem Sinne...

LG Fred

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 16:48:02 GMT+2
buhmann meint:
@ snooker
Ich weiß ja, was du meinst und ich gebe dir sogar recht. Allerdings wird mir bei dem Vergleich doch ein wenig flau in der Magengegend, denn meines Erachtens macht Madonna zwar IM PRINZIP das gleiche - nur ist sie für mich eine ganz fürchterlich kommerzielle Hüpfdohle, die eventuell einen Ehrendoktor im Bereich Marketing verdient hat, mich aber auf dem Musiksektor tierisch nervt. Wie sagte unser allseits geschätzter Altbundeskanzler Helmut (die Birne) Kohl (hust, räusper): Wenn zwei das selbe tun, ist es noch lange nicht das gleiche ;)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2008, 20:22:45 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 07.08.2008, 23:52:08 GMT+2
Steffen Frahm meint:
Lieber Walter Schwarzenfeld!

Ich bin der Meinung, man wird Bowie nicht gerecht, wenn man sagt, er hätte immer nur den "...jeweils herrschenden Stil..." gut kopiert. Die Alben "Low" (1976) und "Heroes" (1977) z.B. griffen sicherlich damalige Avantgarde-Strömungen auf (Brian Eno war ja auch maßgeblich an der Produktion beider Platten beteiligt.), genauso wie neueste Entwicklungen in der Popwelt, in letzter Konsequenz kam ja aber etwas (für jeden halbwegs musikinteressierten Menschen hörbar) höchst Eigenständiges und Zeitloses dabei raus. Wer will denn allen Ernstes sagen, daß Songs wie "Beauty And The Beast", "Always Crashing In The Same Car", "Breaking Glass", Sons Of The Silent Age", letztlich "Heroes", nur clevere Blaupausen der Musik ihrer Zeit sind?! Wobei wir uns in der Hinsicht dann ja auch nochmal schnell einigen müßten, was eigentlich so Sache war, in den späteren 70ern: Im UK explodierte Punk, gleichzeitig gab's diese Disco-Sache, und insgesamt war die Landschaft ja doch recht vielfältig, nicht wahr?

Ich weiß auch nicht, was Du mit "...erste Platte..." meinst - die selbstbetitelte, die im Juni 1967 auf "Deram" erschien und "Love You Til Tuesday", "The Laughing Gnome" und diesen ganzen hochpeinlichen Samstagabend-Blödsinn enthielt? Da befand sich Bowie nach allem, was ich so weiß, voll in seiner Anthony-Newley-Psychose. Anthony Newley war'n englischer Familienprogramm-Entertainer, und Bowie hat über diese Phase gesagt, zeitweilig wäre er mehr Anthony Newley gewesen als Anthony Newley selbst. Es würde mir schwerfallen, angesichts dieses erschütternden Kapitels in Bowies teilweise glänzender, strahlender Karriere v. "Eigenständigkeit" zu reden, abgesehen davon, daß wir's hier (nach meinem Geschmack) mit einem frühen Tiefpunkt in Bowies Entwicklung zu tun haben, einem Tiefpunkt, dem er in späteren Jahren wenig entgegenzusetzen hatte, obwohl z.B. die "Tonight" auch 'ne echte Sch***platte ist. Oder meinst Du die "Space Oddity"? Auf der ist eigentlich nur das Titelstück bemerkenswert, den Rest kann man (wenn man böse sein will) ja tatsächlich als bekifften Folk-Rock IM STIL DER ZEIT abtun...egal. Vermutlich GESCHMACKSSACHE.

Die Drum-And-Bass-Platte, die Du erwähnst, heißt "Earthling" - wahrscheinlich ist am Ende auch nur wieder alles Geschmackssache (gähn, schnarch), aber ich mochte die Platte immer gern, auch wenn sie sich in all ihrer 90er-Jahre-Aufdringlichkeit wahrscheinlich nicht besonders gut gehalten hat. Kühne Theorie übrigens, daß Bowie mit "...den jetzigen Stilen..." nicht mehr klarkommen würde. Das sind so Aussagen, die kann man sich mal ausdenken und hier reinklatschen, aber wer weiß schon, was Bowie gerade für Probleme hat? Seine letzten regulären Alben, vor allem die "Heathen", wollten ja wieder betont "classic Bowie" sein und orientierten sich (mal mehr, mal weniger gut) also an seinem 70er-Jahre-Output. Ich habe ihn in dieser Zeit, also Ende der 90er, Anfang des neuen Jahrtausends, ein paar mal live gesehen und hatte überhaupt nicht den Eindruck, daß es ihm noch was bedeuten würde, "innovativ" zu sein - was ja auch vollkommen OK wäre, das ist komplett seine Sache, und offensichtlich kann kein Rock- oder Jazzmusiker sein Leben lang bahnbrechend sein. Und Bowie kann man nun wirklich nicht vorwerfen, er hätte nicht genug getan.

2003 oder 2004, auf der "Reality"-Tour, hatte er während seiner Performance auf dem "Hurricane-Open-Air" etwas, das einer Herzattacke ziemlich nahe kam, ich weiß es nicht genau, was es war, vielleicht weiß das ja jemand von Euch da draußen. Seitdem scheint er seine Präsenz in der Öffentlichkeit zurückgefahren zu haben. Jedem, den's interessiert und auch denen, die's nicht interessiert, erzählen, welche Bands er gerade geil findet - ja, DAS hat er offenbar schon immer gern getan, vielleicht, um zu signalisieren, daß er noch vorne mit dabei ist, den Anschluß an die Gegenwart nicht verloren hat...

Ich würde vermuten, er hat in gewissem Umfang gesundheitliche Probleme und gibt sich der Familie hin. Und das ist sein verdammtes gutes Recht, oder?! Auf jüngeren Fotos sieht er etwas grau und aufgedunsen aus...Medikamente, damit die Pumpe nicht durcheinander kommt? Man weiß es nicht. Aber man kann sich fragen, was Bowie eigentlich macht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 00:23:37 GMT+2
Ether meint:
auch bowie wird wieder musik machen, das lässt der sich nicht nehmen und er wird nicht zum ersten mal totgesagt. und so schlecht steht es auch nicht um seine popularität. dennoch sind seine cooperationen besonders mit placebo und nine inch nails(ja ja ist beides auch schon was her) heute bekannter als seine eigenen arbeiten. die letzte großtat war wohl das album heathen oder die coop mit david gilmour an diesem pink floyd song das ist immerhin nur 2 jahre her. im alter dauert sowas halt etwas länger.

dabei fällt mir ein das peter murphy, der ja mehr oder minder als bowie-klon verschrien war/ist auch schon seit 04 nix neues solo gemacht hat und darauf wär ich noch eher scharf als auf ne neue bowie platte, am liebsten mit reznor, nach der radio session warte ich darauf dass die was auf platte bringen und unbedingt mit dieser geilen bela lugosis dead nummer drin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 01:25:02 GMT+2
Mir reichte es schon, würde Bowie nochmal auf Tour kommen. Habe ihn 03 auf der Reality-Tour gesehen. Es war unglaublich gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 01:55:20 GMT+2
Dizrhythmia meint:
...höchst eigenständig und innovativ, die letzten vier platten von Bowie kann man kübeln. Ich weiss nicht was an den letzten platten innovativ gewesen sein, die letzte wirkich gute Soloplatt war "1.Outside" und da drin sind die ganzen achziger "verwurstet". Nicht missverstehen ich mag die Platte, und ich mag auch David Bowie. Und bei Low (die mir sehr gut gefällt) und Heroes (die ich für sehr schwach halte) sind das nicht Brian Eno-Platten ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 06:41:41 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.08.2008, 06:46:48 GMT+2
Steffen Frahm meint:
Nee, "innovativ" würde ich die letzten 4 Bowie-Alben auch nicht unbedingt nennen, habe ich auch nicht behauptet; wie gesagt, besonders die "Heathen" aber auch die "Hours" z.B. fand ich eher "altmodisch" & konventionell (v. der "Earthling" muß man da wohl'n bißchen absehen...) - und gut bis sehr gut. "Low" und "Heroes" sind Bowie-Platten, Eno ist stark beteiligt und insofern gut raushörbar, also kann man (behaupte ich jetzt mal) vielleicht von "Kollaborationen" sprechen, aber: Steht Bowie drauf und ist auch Bowie drin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 11:23:36 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.08.2008, 11:26:01 GMT+2
buhmann meint:
Komisch, dass Bowie immer wieder vorgeworfen wird, dass er mit guten Leuten arbeitet. Wenn Stanley Kubrick mit dem besten Kameramann, Beleuchter, Cutter, und Jack Nicholson zusammengearbeitet hat, hieß es ja auch nicht, "dass ist jetzt ein Jack Nicholson Film". Ein Teil der künstlerischen Leistung besteht eben darin, mit den jeweils besten Leuten zusammenzuarbeiten. Bowie hätte ohne Mick Ronson von den Spiders vielleicht nicht den Erfolg gehabt. Wer weiß? Er hat sich aber für ihn entschieden und hat damit richtig gelegen. Wenn es so einfach wäre, gute Leute dazu zu bewegen, Kollaborationen einzugehen, wäre ich (und eine Menge anderer Leute) auch schon Rockstar ;))) Zu dem Album Outside habe ich übrigens schon sehr viele (unterschiedliche) Meinungen gehört. Das dort jedoch die 80er verwurstet werden, geht mir beim besten Willen nicht in den Schädel. Das es das bisher letzte Bowiealbum war, das mit dem Prädikat "innovativ" (was immer das auch heißen mag) versehen werden kann, sehe ich auch so. Break-Beat und Industrialpuristen haben über das Album zwar die Nase gerümpft, aber über was meckern die nicht ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 17:28:25 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.08.2008, 17:30:09 GMT+2
Steffen Frahm meint:
Die "Outside" ist so innovativ wie 'ne Kühltruhe. Sie ist aufgeblasen, überladen und geriert sich furchtbar bedeutungsschwanger. Trotzdem sind'n paar sehr geile Songs drauf. Aber dieser ganze Konzeptalbum-Quatsch...was soll daran innovativ sein? Naja, das sind Meinungen, Meinungen, Meinungen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.08.2008, 17:48:27 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.08.2008, 17:49:28 GMT+2
Pegasus50 meint:
Ich finde es passend, daß auch Randy Newman (Pop,Rock, Song-Writer.... your boring me),
sich nach NEUN Jahren wieder an den Flügel gesetzt hat. Das soll kein Vergleich sein, aber zeugt zumindest davon, soviel Wert auf Qualität zu legen, daß man als Künstler von vertraglichen und ökonomischen Zwängen befreift zu sein scheint.

Maler haben es da schwerer!

Auch auf ein neue Tom Waits Album werden wir lange warten müssen!

Darum finde ich es ganz gut, was "buhmann" mit seinem Vergleich zu Stanley Kubrick einwirft... von 2001-Odyssee, zu "Barry Lindon" bis "Shining" musste man sehr lange warten, und bei Federico Fellini war es auch nicht anders. Dieser Vergleich Regisseure und geniale Musiker hat etwas Gemeinsames, das unsere Kultur prägt.

Und wer sich richtig erinnern mag, der sei an P.F. erinnert, von der "Meddle" bis zur "Dark Side.." dauerte es auch sechs Jahre.

Mir ist es allemal lieber, als wenn "Künstler" einmal jährlich, vertragsgebunden, den Markt versorgen müssen.

Und deshalb, darf man auf die "neue Bowie" sehr gespannt sein!

BeSt/OA
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