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The Beatles


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26-50 von 144 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:01:15 GMT+1
Daniel Zynda meint:
Mann, mann, wie kann man in einem Thread der "The Beatles" heißt, nur über den Ursprung von Kraftwerk diskutieren? Ist so, als wenn wir über Kaviar diskutieren und uns gleichzeit fragen, wo der Ursprung von Pommes liegt!

Man kanns doch ganz einfach sagen: 1962 revolutionierten die Beatles die "Pop-Musik" und ebneten den Weg für ALLES weitere. Warum wohl fing fast jede irgendwie berühmte Band in den späten 60ern an? Wo ist das Kraftwerk von 1960? Wo ist Hard Rock von 1962? Ist das wirklich nur ein Zufall, das fast alle weiteren Spielarten des Pop/Rock nach den Beatles kam? Hört euch doch die europäische Musik vor den Beatles an: Seichte Schlager, sonst nichts!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:12:25 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 15.08.2009, 11:51:42 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:15:15 GMT+1
K. Haas meint:
@ Daniel Zynda:

Was regst Du Dich denn so künstlich auf? Ich fand die Diskussion mit Blade Runner eigentlich sehr interessant und sachlich – und schon gar nicht am Thema vorbei, da die Beatles ja doch immer wieder als Bezugsquelle genommen werden.

Es gab übrigens in Europa auch andere Musik als Schlager, und das viele Hundert Jahre lang!

Und der Pommes-Kaviar-Vergleich ist ja so was von daneben. Aber wahrscheinlich bist Du jemand, der sowieso nichts mit Musik anfangen kann, die aus mehr als Bass-Gitarre-Schlagzeug besteht, denn anders ist Deine qualifizierte Äußerung ja wohl nicht zu verstehen …

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:25:26 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 26.02.2008, 16:33:18 GMT+1
Daniel Zynda meint:
"Es gab übrigens in Europa auch andere Musik als Schlager, und das viele Hundert Jahre lang!"

Ja, das ist ja klar. Allerdings nur in der Klassik, und einige recht interessante Sachen aus den 20er, 30er Jahren (Noel Coward z.b. oder diverse französische Chansons). Sonst war da aber in der Welt des "Pop/Rock" nicht viel bemerkenswertes.

"Und der Pommes-Kaviar-Vergleich ist ja so was von daneben."

Aber provozierend! ;))

Aber ich gebs zu, mit der "elektronischen Musik" kann ich halt nicht soviel anfangen, da spricht dann eben oft der Fan in mir.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:33:05 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:32:11 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:48:47 GMT+1
@snooker
Der Rock hieß zu dem Zeitpunkt als die Beatles anfingen Musik zu machen noch Rock And Roll. Daraus entwickelte sich dann der Beat. Als Musikrichtung kam der Rock erst Ende der 60er.

MFG

Woody

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 16:53:15 GMT+1
K. Haas meint:
@ snooker:

Ich hab's ja auch schon ein paarmal gesagt: nicht unbedingt in erster Linie musikalisch, sondern vor allem in der Art und Weise, wie populärmusikalische Phänomene wahrgenommen wurden! ;o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 17:51:06 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 10.03.2009, 02:32:12 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 18:26:08 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 26.02.2008, 18:26:45 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2008, 19:15:20 GMT+1
K. Haas meint:
@ snooker:

Klar, und wenn es nicht die Beatles gewesen wären, dann eben eine andere Band ein halbes Jahr später oder so.

Aber es waren nun mal die Beatles, und sie waren eben nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatten einen schlauen Manager, der sie genau richtig platziert hat, sondern haben dann mit der Zeit auch Songwriterqualitäten entwickelt, die in dieser Form (im Zusammenspiel von Qualität und Quantität) in der Popmusik bis heute noch nicht wieder erreicht wurden.

Wie gesagt: Warum klingen Oasis 25 Jahre später genauso wie die Beatles und warum fährt R. Williams in den letzten Jahren genau diese Schiene – und das auch noch jeweils sehr erfolgreich?

Und jede Boygroup funktioniert heute auch noch ein Stück weit nach dem Prinzip der (frühen) Beatles – wenn auch in der Regel nicht musikalisch! ;o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 07:14:29 GMT+1
Thomas.S. meint:
Also Leute da habt ihr sicher alle irgentwo Recht. Können wir uns nun darauf einigen das die Beatles die Musik zwar nicht neu erfunden haben, aber überschätzt sind sie keines Falls. Die waren schon gut und auch richtungs(mit)weisend.
Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 11:30:57 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 15.08.2009, 11:51:39 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 12:17:20 GMT+1
Thomas.S. meint:
Hallo Bladie,

wir werden uns sicher zu diesem Thema nicht mehr einig werden, aber das macht ja auch nichts. Stell Dir vor jeder hät dieselbe Meinung und selben Geschmack, wäre denke ich ganz schön langweilig.
Aber zumindest in Punkto Kraftwerk muss und kann ich Dir recht geben, obwohl die auch etwas Zeit brauchten bis sie sich in ihrem musikalischem Schaffen ausgerichtet haben. Die ersten beiden Platten waren da doch noch etwas rockiger und hatten mit den späteren Sachen nicht so viel gemein...

Aber was soll's ist jedenfalls eine nette und sehr interessante Diskussion.

Gruß Thomas

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 12:28:43 GMT+1
Der Ursel meint:
"Hier waren Leute am Werk die versuchten einer Nation eine neue musikalische Identität zu geben."

Hey, Leute laßt uns der Nation eine neue musikalische Indentität verpassen. Klar, kein Problem, machen wir. :-)))

Hier überschätzt du eindeutig die Motivation der Kraftwerker Musik zu machen.
Aber der war gut, Bladie. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 12:57:03 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 15.08.2009, 11:51:39 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 13:19:22 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2008, 15:10:17 GMT+1
Der Ursel meint:
Die Aussagen eines Künstlers bezogen auf seine Größe und künstlerischer Motivation sind nachdem er "Kult" geworden ist mit Vorsicht zu genießen. ;-)

Einer Nation eine neue musikalische Identität geben. Oh mann... Du wirkst sonst nicht so naiv. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2008, 14:17:53 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2008, 14:18:27 GMT+1
K. Haas meint:
Na ja, dann nimm mal Laibach, die haben ihrer musikalischen Identität sogar eine Nation (NSK) gegeben … ;o)

Und um mal wieder zurück zum eigentlichen Threadthema Beatles zu kommen: Laibach haben ja auch mal das komplette Beatles-Album Let It Be gecovert (bis auf den Titeltrack, stattdessen gab's dann "Auf der Lüneburger Heide"). Für weltoffene Beatles-Fans durchaus eine spannende Sache!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2008, 01:00:47 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 11.10.2008, 23:16:39 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2008, 13:03:54 GMT+1
Rainer meint:
lasst uns doch mal wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren: den Beatles.

Da ich schon sehr sehr nahe am Sechziger bin möchte ich mich auch mal zu Wort melden:Ich hab die Zeit damals hautnah miterlebt und es gab vor den Beatles leider nur Freddy, Peter Kraus, Ted Herold (einer von den Guten bzw. Schlimmen) Cliff Richard auf Deutsch (Rote Lippen, es war keine so wunderbar...) ansonsten eine unendliche Wüste von Schmalz. Die Beatles - zuerst gehört beim verrauschten Radio Luxemburg im Mittelwellen-Dampfradio - waren wirklich, wirklich in jeder Hinsicht eine Befreiung. Sie haben den ganzen Mief aufgemischt und man kann ihre Wirkung und Bedeutung im deutschsprachigen Raum kaum überschätzen. In England/Amerika sah es sicherlich etwas anders aus, aber die Reaktion auf die British Invasion des Pop in Amerika spricht eigentlich dafür, dass die jungen Amis des Gedudels auch schon recht überdrüssig waren. Zudem haben die Beatles sicherlich die Türe für begabte und ambitionierte Musiker bei den Studios aufgestossen (siehe Dick Rowe von Decca, der die Beatles abgewiesen hatte und der dann sehr schnell die Stones unter Vertrag genommen hatte). Der musikalische Einfluss der Gruppe war enorm. Die Beatles haben ehrlicherweise immer auf ihre Inspirationen hingewiesen und es war ganz klar, dass - vor allen Dingen mann - versucht hat, Platten der von ihnen erwähnten Künstler zu bekommen. Dass hier natürlich - wie schon in einigen Beiträgen angesprochen - viel auf schwarze Musik zurückgegriffen wurde ist Fakt. Wichtiger aber ist, dass durch die musikalische Entwicklung, die die Beatles eingeleitet haben, schwarze Musiker wieder bekannt wurden und den ihnen zustehenden Anteil vom Kuchen und - vielleicht noch wichtiger - ihre Würde wieder bekamen. Bluesmusiker wie B.B. King würden sicherlich heute noch eher Plattenstudios ausmalen als Musik aufnehmen.
Wichtig in dieser Diskussion ist aber auch, dass die Beatles diese Einflüsse kreativ ver- und eingearbeitet haben und eine Serie von makellosen Pop-Platten produzierten die - bis einschließlich "Revolver" - ungeheueren Eínfluss auf die Musikszene hatten und in vieler Hinsicht richtungsweisend waren. Dass heute Musiker Ihre Stücke selbst schreiben und die Songs selbst produzieren war bis dahin nicht möglich. Ab Sgt. Pepper (Zitat: undercomposed and overproduced) warŽs dann ca. 5 Jahren Schluß mit Einfluß und der Vorreiter-Rolle und andere Bands - Hendrix, Who, Traffic, Cream, etc. Stax Volt, der British Blues Boom waren für das inzwischen musikalisch erwachsen gewordene Publikum sehr viel interessanter. Dass das weiße Album und Abbey Road dann doch noch sehr gut gelangen, ist erfreulich, für die weitere Entwicklung des Pop und der Rockmusik aber wohl eher unerheblich.
Wie Lennon einmal - diesmal mit sehr viel Understatement -sagte, die "Beatles waren eine durchschnittliche Band, die es weit gebracht hatten", die aber geniale Songwriter in ihren Reihen hatte, immer nach neuen Sounds suchte und - sicherlich ungewollt - einen Rieseneinfluß auf das Selbstverständnis, das Modebewusstsein, den Musik- und Kunstgeschmack einer ganzen Generation hatte und deren Einfluss auch noch weiterbesteht, den vieles wäre nicht möglich gewesen ohne die Fab Four - und natürlich auch nicht ohne Dylan. Aber das ist sicherlich wieder eine andere Diskussion....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2008, 13:57:23 GMT+1
Der Ursel meint:
Interessantes Statement.

"...nicht ohne Dylan. Aber das ist sicherlich wieder eine andere Diskussion...."

Ja, wohl auch eine sehr Interessante.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2008, 14:59:03 GMT+1
Thomas.S. meint:
@ Rainer Griesser

...dem ist aber sowas von überhaupt nichts mehr hizuzufügen. Danke für dieses erstklassige Statement....

Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2008, 15:56:16 GMT+1
mic meint:
@ Rainer Griesser
Hiermit wäre alles gesagt!
Danke!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2008, 12:23:38 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2008, 12:34:33 GMT+1
@Rainer Griesser

Und im Osten der Republik waren Beatgruppen verboten. Die Alternativen dazu waren Frank Schöbel, Chris Doerk, Nina Lizell, Fred Frohberg.

MFG

Woody

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2008, 13:58:40 GMT+1
[Von Amazon gelöscht am 03.06.2009, 00:11:24 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2008, 14:24:55 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2008, 14:32:12 GMT+1
Thomas.S. meint:
....alles klar Meister Eder, Fehler kannste behalten und Dir sonst wo hinstecken....

...ach ja solltest Dir vielleicht erst mal deinen Beitrag mit dem Du den Treat über Santana/Turner/Cocker eröffnet hast durchlesen.
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