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Behinderung und Liebe/Sexualität


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1-24 von 24 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.01.2009, 16:35:25 GMT+1
Hallo,
ich bin jetzt 30, seit meiner Geburt schwerbehindert. Nun spüre ich einfach unglaubliche Sehnsucht nach Partnerschaft, Gefühlen und "körperlicher Liebe". Alles, was ich bisher versucht habe, führte nur zu Frustration. Kann mir jemand ein Buch zu dem Thema empfehlen, das auch wirklich praktische Tipps enthält? Ich kann nicht ewig gegen meine Sehnsucht an.
Gruß
Torsten

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2009, 20:19:41 GMT+1
berta meint:
hallo torsten,
deine sehnsucht kann ich gut verstehen.ich empfinde sie auch. ich bin seit jahren allein. nur habe ich den vorteil nicht behindert zu sein was mir aber in dieser hinsicht auch nicht viel hilft. ich habe mich in versch. partnerbörsen angemeldet und versuche so einen kontakt herzustellen. vielleicht wär das auch ein weg für dich? bücher weiß ich leider nicht, es sei denn du interessierst dich für esoterik. dort gibt es unendlich viele die dir helfen deinen eigenen weg zu finden. ganz liebe grüße, gabi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2009, 00:51:55 GMT+1
Jacques meint:
Hallo Torsten,
ich arbeite in einer Einrichtung für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, und meine Mutter ist schwerst behindert, seit ich 7 Jahre alt bin. Kann ich mir gut vorstellen, dass es schwierig ist. Es gibt Parties und Unternehmungen für behinderte Menschen. Vielleicht auch Selbsthilfe Gruppen zu diesem speziellem Thema? So genau habe ich mich damit noch nicht befasst. Wär das nichts für Dich?
Aber zu Deiner Beruhigung, ich bin 35 Jahre alt und Single. Mir fällt es auch echt schwer auf Menschen zuzugehen. Da haben mehr Menschen Probleme mit, als Du denkst. Ob nun behindert oder nicht behindert!
Ich wünsch Dir jedenfalls viel Glück,
Jacqueline

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2009, 15:27:37 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2009, 15:29:27 GMT+1
YES meint:
Hallo Torsten.

Darf ich fragen welche Behinderung vorliegt? Praktische Tipps müssen sich zwangsläufig nach Art und Weise der Behinderung ausrichten. Wie Du lesen kannst trifft es auch Menschen ohne Behinderung, allerdings sind deren Leiden oft psychologisch hausgemacht und weniger körperlich bedingt.

Anstatt eines Buches würde ich eine Therapie in Erwägung ziehen, in Deinem Fall am besten mit einer weiblichen Therapeutin, die Dir Deine Zielgruppe besser spiegeln kann (vorausgesetzt es besteht kein Interesse an gleichgeschlechtlicher Partnerschaft - davon gehe ich jetzt aus, ändert aber nichts am "Konzept"). Die Krankenkasse zahlt in so einer Situation ziemlich sicher.

Auch eine Möglichkeit ist es den Teilaspekt der körperlichen Nähe durch eine einfühlsame Prostituierte zu mildern. Soweit ich weiß gibt es hier spezialisierte Damen. Natürlich wird diese Maßnahme nicht unbedingt die Gefühle nach Partnerschaft etc. ersetzen können, wohl aber kann sie zeigen, dass es Menschen gibt, für die eine Behinderung des Partners nicht das größte Problem im Leben darstellt und es hilft deutlich unverkrampfter an das eigentliche Thema heranzugehen.

Ich hoffe der geneigte Leser wird meinen Tipp nicht in das Schmuddelfach ablegen. Es ist eine Option, keine Pflicht.

Hier ein hilfreicher Link:

http://www.familienratgeber.de/de/familienratgeber/jugendliche_und_erwachsene/familie___partnerschaft/sexualitaet_und_behinderung/Sexualitaet___Behinderung.html

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2009, 11:56:15 GMT+1
Hallo Profiler,
erst einmal herzlichen Dank für deine Antwort. Der Dank gilt aber auch allen anderen, die hier geantwortet haben. Jede Antwort bringt mich weiter. Natürlich darfst du fragen, was für eine Behinderung vorliegt. Ich würde die Bezeichnung öffentlich posten, für mehr gib mir bitte die Möglichkeit per Mail zu antworten. Es ist eine sogenannte Tetraspastik, d.h. es besteht Spastik in allen vier Gliedmaßen. Unterschiedlich stark. Aber, ich habe, so seltsam das klingen mag, volles Körpergespür. Ich kann sogar zum Teil die Spastiken selbst lösen. Alles weitere würde ich gern nicht öffentlich halten. Allerdings würde ich mich wirklich freuen, wenn wir uns schreiben könnten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2009, 16:22:16 GMT+1
Rini meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2009, 11:11:09 GMT+1
Schmetterling meint:
Hallo Pferdenarr,
ich habe gestern ein Schnuppertraining mit Pferden gemacht. Es ging dabei um Führung, aber eigentlich ging es darum, daß das Pferd meine Empfindung gespiegelt hat. Ich hatte gar keine Ahnung von Pferden und habe mir das Pferd ausgesucht, daß meine Krankheit Hashimoto (Entzündung der Schilddrüse) und Neurodermitis hat. Obwohl ich das vorher nicht wußte. Wäre das nicht etwas für Dich? Therapie mit Pferden? Denn wenn Du einige Spastiken kontrollieren kannst, wirst Du es schaffen irgendwann auch den Rest zu kontrollieren. Ich selbst bin auch wieder gesund geworden und helfe kranken Menschen jetzt dabei auch diesen Weg zu gehen. Unter http://www.schilddruesenguide.de/erfahrungsbericht_susanne.pdf kannst Du meine Leidensgeschichte lesen. Was da allerdings noch nicht steht ist, das ich wieder gesund geworden bin. Es würde mich freuen, von Dir zu hören. Du schaffst das. Ich weiß das! Die Lösung liegt in Dir! Viel Glück, Susanne

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2009, 19:02:41 GMT+1
Hallo Susanne,

herzlichen Dank füre deinen Beitrag. Ich bin bereits mit Pferden in der Therapie. Ich genieße das unendlich. Leider kann ich das schon lange nicht mehr machen, aber ich möchte zurück zu den Pferden. Ich bin gerade dabei, meine Rückkehr auf den Pferderücken zu organisieren. Vielleicht magst mir mal mailen, die Adresse müsste im Profil angegeben sein, dsann schreib ich dir mehr zur emotionalen Bedeutung der Pferde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2009, 17:26:04 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2009, 18:53:45 GMT+1
M. Tomaschek meint:
Hallo torsten ich glaube ich habe eine idee für dich und deine sehnsüchte es gibt in oberösterreich den
verein "SENIA" in dem ich auch bin der beschäftigt sich mit der sexualität von behinderten Menschen melde dich einfach einmal !!!! ciao mario

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2009, 17:02:24 GMT+1
GM meint:
Hallo Torsten,
es gibt doch "handicap.de" - ein Partnerschaftsportal für behinderte Menschen.
Vielleicht findest Du dort Deine Liebe :-)
Gruß
Gaby

Veröffentlicht am 02.11.2009, 09:29:57 GMT+1
lieber torsten,
ich lese gerade deinen beitrag. und ich verstehe dich sehr gut. egal, ob behindert oder nicht, viele menschen haben mit diesem thema probleme.
ich bin jetzt 3 1/2 jahre den weg gegangen - ich wurde nach der 2.ehe regelrecht dahinein gestoßen, mich meinen tiefsten verletzungen zu stellen und diese zu heilen. ein mühsamer, aber auch sehr lohnender weg. und selbst helfe ich inzwischen menschen mit gleichen/ähnlichen problemen, arbeite in sehr positiver weise für diese.
wenn du also mit mir reden möchtest: www.mariveaux.de
ich habe im oktober auch eine (spirituelle) partner-börse gegründet - vielleicht kann ich dir da auch helfen.
egal, was wir durchs leben tragen, wichtig ist, dass wir uns mit unseren seelischen verletzungen auseinander setzen - und glaube bitte nicht, es gäbe menschen, die nicht damit zu tun haben. die steigende zahl der singles spricht eine andere sprache.
ich wünsche dir alles gute
stefan

Veröffentlicht am 12.11.2009, 10:03:21 GMT+1
F. Werner meint:
hallo@all,

ich bin 54 jahre, lebe in wien, bin von geburt an behindert (KFS) und laut amtsärztlichem gutachten zu 100 prozent in meiner erwerbsfähigkeit eingeschränkt. nichtsdestotrotz habe ich 1973 das abitur gemacht (bei uns in wien heisst das matura), bin seither immer voll im berufsleben gestanden und habe vor zehn jahren einen mastergrad in gesundheitsmanagement erworben. heute bin ich in zweiter ehe verheiratet, habe zwei töchter und ich bin rundherum zufrieden. ich kann aber sehr gut nachvollziehen, wie es jenen von euch geht, die gerne einen partner oder eine partnerin hätten, denn nach der scheidung meiner ersten ehe war ich 14 jahre lang (alleinerziehender) junggeselle und ich kann nur sagen, keineswegs freiwillig. auch wenn es während dieser zeit durchaus die eine oder andere bekanntschaft gegeben hat, was ernstes wurde aus verschiedenen gründen nicht daraus.
ich habe die erfahrung gemacht, dass es für den aufbau einer beziehung sehr förderlich ist, wenn man anderen menschen gelegenheit gibt, einen über einen längeren zeitraum sehr gut kennen zu lernen. wichtig dabei ist, dass man selbst in der lage ist, mit der eigenen behinderung entspannt umzugehen, als etwas, das zwar da ist, aber nichts mit der eigenen persönlichkeit zu tun hat: ich bin wie ich bin. erstaunlicherweise reagiert die umwelt darauf ebenfalls nach dem synchronisationsprinzip, dass das was bei den behinderten selbst im hintergund bleibt (nämlich die behinderung und die damit verbundenen individuellen probleme) auch bei den "gesunden" menschen im hintergrund bleibt. ich habe meine gegenwärtige frau (und die soll es auch bleiben bis ich meinen letzten schnaufer tu) in einem sprachkurs kennengelernt, den ich an einer weiner volkshochschule geleitet hatte. das war 1993. am freitag, den 13. jänner 1995 hatten wir unser erstes richtiges date und seither sind wir ein paar. bei unserem zweiten date fragte sie mich nach meinen röntgenbildern. ab da war es für uns kein thema, meine behinderung zwar als präsent, aber nicht relevant für unsere beziehung zu betrachten. wir hatten ohnehin eine menge aufzuarbeiten, weil wir beide keine einfache, unbelastete vergangenheit hatten, auch meine frau nicht. 2001 haben wir geheiratet und sind bis heute sehr glücklich zusammen. Nach den mittlerweile doch schon zahlreichen jährchen der gemeinsamkeit, sind wir uns der tatsache bewusst, dass wir eine ganz besondere beziehung haben.

ich kann nur alle ermutigen, sich wegen ihrer behinderung nicht selbst im weg zu stehen, dann klapptŽs auch mit dem nachbarn oder der nachbarin. ich habe in meiner eigenen familie ein musterbeispiel, wie partnersuche zwangsläufig unglücklich macht. eine meiner cousinen bekam im alter von drei jahren kinderlähmung und ist seither vor allem durch eine unilaterale muskelschwäche und eine sich stetig verschlechternde skoliose beeinträchtigt. Sie sieht sehr sympathisch aus, ist humorvoll, modern und reist gerne. aber sie macht für alles, was nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt, ihre behinderung verantwortlich. dass sie auf ihre behinderung mittlerweile ziemlich böse ist, scheint nachvollziehbar. aber wie kann sie jemals mit ihrer behinderung entspannt umgehen, wenn sie so eine negativ geprägte einstellung dazu hat? die böse behinderung ist immer schuld an allem! mitnichten!
aber was hilft ihr denn in so einem fall? in den meisten fällen hilft ein individuelles coaching recht gut, behinderung und eigenes verhalten voneinander trennen zu lernen. ich habe das zum glück nicht gebraucht, aber ich weiß, dass viele menschen ein belastetes verhältnis zu ihrer behinderung haben, aus dem sie ohne hilfe von außen nicht oder kaum entfliehen können. in manchen fällen scheint auch eine therapie zu helfen, behinderung und persönlichkeit voneinander zu entflechten. ich möchte allen, die sich nach einem partner oder einer partnerin sehnen mut machen, sich professionelle hilfe von jemandem zu holen, der eine externalisierte und notwendigerweise distanzierte sicht auf eure probleme und nöte hat. das ist oft das einzige was hilft, den mut zu entwickeln und sich neu auf ein freudvolles leben einzustellen. nicht in jedem fall kann geholfen werden. wer darauf wartet, dass ihm eines tages die liebe zufliegt, wird sehr viel eher enttäuscht werden, als die, die ihres glückes eigener schmied werden möchten.

in diesem sinn wünsche ich allen viel glück und erfolg bei der partnersuche und viel freude an diesem leben. lasst es uns in die hand nehmen!

muzzi

Veröffentlicht am 19.01.2010, 13:46:29 GMT+1
Iris Bücker meint:
Tantra-Massage wäre eine Möglichkeit auch für Behinderte zu liebevollem erotischem Körperkontakt zu kommen. Ich habe u.a. darüber geschrieben. TANTRAFEE: Geschichte(n) einer Tantra-Masseurin

Veröffentlicht am 23.01.2010, 09:03:16 GMT+1
Hallo Torsten,

ich habe vor einiger Zeit einen Roman gelesen, in dem es um die Sehnsucht eines Behinderten nach einer Partnerin ging. Allerdings ist der Mann in diesem Buch blind, hat also ein anderes Handicap als du. Das Buch schildert seine Situation, das Kennenlernen und sich Verlieben sehr einfühlsam und spannend. Es ist kein Mitleidsroman, sondern einfach eine schöne Geschichte. Falls du neugierig geworden bist: Aus dem Blick: Roman
Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück für deinen persönlichen Weg,
Anna

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2010, 14:34:51 GMT+2
Dubian Armin meint:
Lieber Torsten,
kennst Du schon intuitive Massagen? Mit einem Gespräch vorher würdest Du Dir auch einen Gefallen tun an Leib, Seele und Geist. Die meisten, die bei mir kamen, sind mit einem anderen Gespür und Gesicht gegangen. Das ist zwar kein Partnerersatz, aber immerhin ein Glücksgefühl mal zwischendrin. Danke.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2010, 19:10:25 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 11.05.2010, 20:40:12 GMT+2
@ profiler
was heißt hier menschen ohne behinderung hätten ihr "leiden hausgemacht"???
gerade psychisch gesunde und verantwortliche menschen gehen eben nicht mit jedem ins bett und nehmen sich auch nicht den nächstbesten als partner. das hat zwangsläufig zur folge, daß auch sie zeiten des singledaseins erleben in denen sie mit völlig normalen und natürlichen Gefühlen der Sehnsucht nach Partnerschaft, Bindung und erfüllter Sexualität "zu kämpfen" haben. vielleicht fällt es manchmal schwer folgendes zu akzeptieren: das ist teil des lebens. für behinderte und nicht behinderte. und davon abgesehen - auch nichtbehinderten menschen würde ich nicht empfehlen wegen ihrer sehnsucht zu einer prostituierten zu gehen...

hallo pferdenarr,
es ist nicht meine absicht, deine gefühle über eine nichtvorhandene partnerschaft herunterzuspielen. mir scheint dein problem nur nicht speziell das eines behinderten zu sein - es gibt viele menschen die ohne partner leben. manche ein leben lang. und das nicht, weil sie irgendwie krank sind, sondern weil sie bisher keinen menschen gefunden haben, mit dem sie eine beziehung eingehen wollen. einen partner zu finden, mit dem man die aussicht hat eine tragfähige beziehung eingehen zu können ist nämlich nicht so einfach, wie das landläufig manchmal den anschein erweckt (und besonders in den medien immer wieder behauptet wird). als therapeutin kann ich nur sagen - das wichtigste in meinen augen ist: nimm das leben in jeder sekunde so an, wie es gerade ist (ich weiß, das ist oft nicht einfach).
und gleichzeitig darfst du natürlich etwas unternehmen um in den bereichen in denen du dir veränderung wünschst, veränderung herbeizuführen.
es braucht zeit.
meiner meinung nach brauchen wir alle: den mut dinge zu ändern, die zu ändern sind
die gelassenheit, dinge anzunehmen, die nicht zu ändern sind
und die weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

in diesem sinne wünsche ich dir alles gute auf deinem weg.

Veröffentlicht am 05.12.2010, 16:37:20 GMT+1
Engelchen meint:
Hallo lieber Torsten,

ich weiß nicht, ob du an Gott glaubst, aber ich habe für dich gebetet, dass er dir die für dich richtige Partnerin bald zur Seite stellt. Gott hat für jeden Menschen einen anderen liebenden Menschen. Vielleicht könntest du ihn auch noch um eine liebe, verständnisvolle Partnerin bitten. Er würde dich sicher erhören.

Liebe Grüße und Gottes Segen für dich.

Kerstin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2010, 09:15:02 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 07.12.2010, 09:19:36 GMT+1
M. Stehle meint:
Hallo Pferdenarr, ich freue mich über deine Frage. Meine Gehfähigkeit ist stark eingeschränkt und ich besitze einen Schwerbehindertenausweis. Ich bin also in einer ähnlichen Situation wie du.

Die gute Nachricht ist, dass eine körperliche Beeinträchtigung kein Grund ist, keinen Partner kennen zu lernen. Auch meine bisherige Annahme, die Gruppe der Frauen, die mit meinen Beeinträchtigungen umgehen können, sei recht klein, kann ich nicht immer bestätigt sehen - zum Glück. Wenn eine Frau das nicht kann, ist sie keine Partnerin für mich und ich suche wieder und weiter. Und ich finde wunderbare Partnerinnen. Dass ich eine Besonderheit habe, nutze ich, um größeres Interesse an meiner Person zu wecken. Wenn ich mit einer körperlichen Beeinträchtigung eine Frau humorvoll anspreche, erscheine ich oft interessanter für die Frau - da traut sich jemand trotz eines Handicaps, und das wirkt attraktiv.

Bedürftigkeit - du nennst Sehnsucht - ist allerdings eine ungünstige Voraussetzung für die erste Kontaktanbahnung. Mut und Selbstbewusstsein kommen einfach besser an. Zur Lektüre empfehle ich dir folgende zwei Ratgeber, die mir geholfen haben:
Der Weg des wahren Mannes: Ein Leitfaden für Meisterschaft in Beziehungen, Beruf und Sexualität und
Lob des Sexismus: Frauen verstehen, verführen und behalten (als Ratgeber für längere Partnerschaften eignet sich das Buch nicht, aber für die Situationen des Flirts).

Ich empfehle dir auch die erotische Partner-Community www.joyclub.de. Man weiß um die sexuelle Absicht der Mitglieder, und wird unter anderem in offener und respektvoller Weise über Sexualität und Behinderungen diskutiert.

Viel Erfolg!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2013, 08:48:14 GMT+1
philomena meint:
Hallo Susanne ich hatte gestern den Artikel von dir weiter gelesen wie du es geschafft hast das es dir wieder besser geht und welche Bücher und Autoren dir dabei geholfen haben. Leider finde ich diese Erg#nzung zu deiner PDF Datei nicht , Kannst du mir da helfen, wäre toll, und Danke Elke

Veröffentlicht am 10.04.2013, 00:46:48 GMT+2
Hallo Pferdenarr, ich weiß ja nicht ob du diesen Thread noch verfolgst... doch kann ich dir empfehlen, dich wenn Du bereits einen Körperfokus hast, dich auch weiterhin damit zu befassen. Ich habe viele Krankheiten (nach Unfällen) - aufgelöst. Ich spreche von wirklich bodenständiger Arbeit mit Visualisierung und Gespür für dich selbst! Wir alle sind doch mit irgendetwas geboren. Der eine hat ein kürzeres Bein, der nächste was mit dem Rücken, etc... - ich habe Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Behinderungen, da ich auch in einer Integrationsschule war. Ich würde fast keinen Menschen als "normal" bezeichnen, denn es gibt für mich keine "Normierung"... jeder ist etwas Besonderes. Wenn Du das Gefühl hast, du möchtest etwas verändern, willst Dich mehr spüren, dich mehr annehmen und auch die Sexualität und Eigenliebe annehmen, dann solltest Du PLATZ SCHAFFEN - da ist vielleicht noch Selbstabwehr, Angst und unwillkommen sein in dir gespeichert... - das haben viele Menschen, auch jene die sich für "normal" halten ;-) - das funktioniert nur durch Annehmen und Loslassen. Sehnsucht entsteht aus dem MANGEL an etwas... - wir wollen etwas haben, wir brauchen etwas und so entsteht die Motivation etwas für uns zu tun!!!! - aber alles im Leben passiert in einem selbst - im Inneren! nicht im Äusseren - der Körper spiegelt also deinen geistigen Zustand wieder - deine Zellen und Gene kannst du mit innerer Arbeit verändern! - da du sehr offen bist, wie mir scheint, wird dir das auch gelingen! am 10. und 11.4. findest du eines meiner Bücher hier gratis! probiers aus und sag mir, wie es dir so damit geht, du findest ja alle Daten von mir im Buch wieder! - mentale Stärke aufbauen und sich kreativ schöpferisch mit sich selbst zu befassen steht für jeden Menschen an der Tagesordnung, da wir alle definitiv "nicht unterlegen" sind ;-) DAILY DETOX IS FUN

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2013, 00:40:46 GMT+2
Annette Raul meint:
Hallo Pferdenarr, Deine Sehnsucht kann ich verstehen. Vor 5 Jahren war ich in derselben Situation. Ich bin nicht von Geburt an behindert (auch wenn es "vorprogrammiert" war). Ich trennte mich damals von meinem 2. Ehemann und nach etwa 7 oder 8 Jahren ohne Sex hatte ich da schon Bedürfnisse. Zu dem Zeitpunkt war ich auf Suche nach einer Freundschaft mit Sex...(ich wollte nicht gleich wieder eine Partnerschaft - davon hatte ich erstmal die Nase voll). Folglich trieb ich mich dort rum, wo sich noch andere befanden, die dasselbe suchten...Es gab mehrere Kontakt aufnahmen, wovon einer dann übrig blieb. Das lief dann auch kurze Zeit und hätte auch noch länger laufen können, wenn ich es nicht beendet hätte. Zu dem Zeitpunkt kam es öfteren ein Bekannter vorbei...ich hatte dessen Wohnung übernommen, als der zu seiner Freundin zog...kannte ihn also schon länger...und wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, mit dem was anzufangen und bin davon ausgegangen, dass der auch nie was mit mir anfangen würde (wir kommen echt aus unterschiedlichen Welten und außerdem ist er 16 Jahre jünger als ich). Wir hatten einige interessante Gespräche geführt und mich hatte seine Offenheit fasziniert. Er hatte sich gerade von seiner Freundin getrennt (die Beziehung bestand überwiegend aus Eifersuchtsszenen ihrerseits..). Jedenfalls fragte ich mich: warum Zuneigung nicht körperlich ausdrücken? "ER" sah das ebenso...und seit dem Zeitpunkt sind wir zusammen. Anfangs war es interessant, weil wir aus verschiedenen Welten kommen und jeder den anderen mit seiner Welt bekannt machte...wir kamen überein, wir lassen es laufen, solange es läuft...(wenn wir zusammen unterwegs sind -er zu Fuß und ich mit Rolli- werden wir meistens für Mutter und Sohn gehalten)...inzwischen sind wir 4 Jahre zusammen und es sieht nicht danach aus, als wenn einer von uns das beenden würde. Wir habe beide so unsere "Handicaps", wie andere Leute auch...manche sind sichtbarer als andere, aber die sichtbaren Handicaps sind nicht unbedingt die größeren. Wenn mein Freund sich eine "Traumfrau" zusammen basteln könnte, dann hätte sie sicherlich nicht mein Alter und wäre auch nicht behindert (und hätte auch sicher die eine oder andere Macke von mir nicht) - aber solche "Traumfrauen" (und "Traummänner") gibt es nicht! EIN KÖRPERLICHES HANDICAP IST NUR EINES UNTER VIELEN - und die meisten Handicaps von "Otto-Normalverbraucher" sind gravierender! Unsere Gesellschaft krankt daran, dass jeder etwas haben möchte, aber nur wenige etwas geben wollen (außerdem ist es noch verpönt, Gefühle körperlich auszudrücken, es sei denn zwischen Paaren). Obwohl ich viel lese, fällt mir kein Buch ein, was speziell für Dich hilfreich sein könnte. Ich denke aber, Dein Handicap ist nur eines von vielen und ich halte es auch nicht für gravierend. Es gibt andere Handicaps, wie Eifersucht oder Geltungsbedürfnis, die zwar nicht so augenfällig sind, die aber sehr wohl ein Hinderungsgrund für eine längere und glückliche Partnerschaft sind. Ein körperliches Handicap mag wohl die Menge der Bekanntschaften einschränken, bzw. diese erschweren, weil viele Menschen erstmal unsicher sind, da sie nicht wissen, wie sie mit Dir und Deiner Behinderung umgehen sollen. Du kannst ihnen diese Unsicherheit nehmen, wenn Du darüber redest. Warte nicht, bis andere auf Dich zugehen, sondern gehe selber auf andere zu. Gib anderen die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die Du für Dich selber möchtest und bei dem einen oder anderen wird dann auch etwas zurück kommen (allerdings solltest Du das nicht erwarten - gib also nur das und soviel, dass Du keine "Gegenleistung" erwartest und wenn Du eine Gegenleistung erwartest, kläre das VORHER - das erspart viele Ent-täuschungen). In unterschiedlichen Lebensphasen habe ich mit unterschiedlichen Handicaps gelebt (z.B. 10 Jahre allein erziehend mit mehreren Kindern). Der Andere kann einen nur bis vor den Kopf gucken- man muss schon sagen, was man möchte...(dass nicht alle ehrlich sind, ist ein anderes Problem). Und keiner holt sich gerne einen "Korb". Was heißt: selbst wenn Du Frauen gefällst, heißt dies nicht, dass sie Dich auch darauf hin ansprechen - und wenn Du sie nicht ansprichst, wird kein Kontakt zustande kommen (aber nicht jede Frau, die Du ansprichst, wird Interesse an Dir haben - wie war das: no risk, no fun). Jeder Mensch hat Handicaps und Stärken. Was sind Deine Stärken? Zeige Deine Stärken (nicht jeder hat die Geduld, lange danach zu suchen), dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen...viel Glück wünscht Dir Annette

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013, 09:34:13 GMT+2
LeSeRaTTe!! meint:
Im stillen Tal der GöhrdeIch empfehle den Göhrderoman: " Im stillen Tal der Göhrde "

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2013, 01:26:54 GMT+2
Andreas Bauer meint:
Grüss dich Kerstin,
da er ja schon ne Zeit zurück liegt dein Eintrag, aber immer noch toppaktuell ist, hat mich dein Kommentar schon be- wegt! Du stehst zu Gott, du betest + gehst auch offen damit um - das finde ich grossartig, gerade in unserer heutigen Zeit! Ja, ich glaube an Gott + hab mit ihm auch schon des oft Zwiesprache gehalten, warum er mir keine passende Frau für´s Leben schenken mag. Affären, Kurzbeziehungen usw. gab´s schon mehrere - aber eine richtige Frau, mit welcher i durch´s Leben gehen will, die hat´s niemals gegeben - nur flüchtige Beziehungen 200 - 300km weit entfernt! Manchmal dachte ich, der liebe Gott stellt wird mir die Richtige schon noch schenken, aber es verge-hen Tage, Wochen, Monate + Jahre und nix passiert! Nun, mit knapp 38 Lenzen, mach ich mir schon ab + an ´mal so meine Gedanken - aber 1.) kann/soll man ja soetwas nicht erzwingen
2.) mit jeder "Freundschaft", die nicht funktioniert, geht ein Stück von mir selbst kaputt

Zur rechten Zeit wird die Richtige kommen, den Glauben daran werd i nie verlieren, und es wird so passieren.

Mein GdB is 100, das dafür Verantwortliche liegt aber schon 20 Jahre zurück, die passende Liebe rückt immer in weitere Ferne - und ich weiss nicht ob sich´s Kämpfen dafür noch lohnt.

Sei ganz lieb gegrüsst von Andreas.

Veröffentlicht am 19.07.2013, 14:55:11 GMT+2
A. Ruhe meint:
Die Zeitschrift "MENSCHEN.das magazin" der Aktion Mensch hatte in der Ausgabe 4/12 ein Spezial Sexualität. Vielleicht ist da noch eine gute Idee dabei?
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