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Rudolf Schock


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51-75 von 931 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2012 09:10:27 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 28.01.2014 15:48:26 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2012 11:02:37 GMT+01:00
Brasier meint:
Guten Tag, liebe Frau Mart, Bon Dimanche Alsacien

....Ihre freundlichen Worte kreuzen sich vortrefflich mit meiner Meinung.
Jeder Künstler ist zu Respektieren, aber wer in die Öffentlichkeit geht
setzt sich - jeder- Kritik aus, und das ist Normal.

Da ich ja Herrn Schock persönlich kannte, und mit ihm gearbeitet habe
sieht die Sache für eine sehr persönliche Meinung, gewissermaßen intimer aus,
aber wie ich schon sagte, waren es seine Frühe Aufnahmen,
besonders die Strauss Fassungen der Fünfziger/Sechziger die ich nicht missen
möchte. Späteres lieber freundlich beiseite legte.

Es ist wie mit den beiden Französischen Tenören Alain Vanzo und Michel Senechal
beide hatten frühe wunderbare Jahre, die Später nicht daran Anknüpften
aber man auch da Respekt- für das Vorher geleistete hatte.

Mann vergisst, die menschliche Stimme auch Altert.....
Und - dieser - Respekt- sollte sein, genau wie Kritik
leider nur das Aktuelle, bewerten möchte, vergangenes ignoriert

Und die Geschmäcker sollte man auch nicht vergessen
die ebenso Recht haben ihre Präferenzen auszuleben.

Nach der Formel : das Publikum = Gnadenlos.....
Es wird deswegen interessant sein was Herr Rudolf
da uns eröffnen wird.

viele Grüsse
H.B.

Veröffentlicht am 16.01.2012 12:13:20 GMT+01:00
Idamante meint:
Lieber Herr Friedgen,

offenbar sind Sie bei unseren Diskussionen immer weitaus stärker emotional involviert gewesen, als Ihre Einlassungen das vermuten ließen. Das bedauere ich sehr.

Denn 1.) habe ich mich hier stets als Diskutand unter Mitdiskutanden verstanden - und nicht als Experte unter "arme[n] Laien". Wenn ich aus meinem beruflichen Hintergrund heraus Ihnen hier mehrmals Fachwissen aufgetischt habe, so schließlich nicht, um andere Interessenten mundtot zu machen - sondern um bei aller Kritik, die einem Sänger wie Rudolf Schock auch gebührt, dennoch eine gewisse Objektivität zu wahren. Die allerdings wird verlassen, wenn bspw. die Technik eines Sängers mit inhaltlich falschen Argumenten disqualifiziert werden soll. (Es ist sicher unnötig, die leidige Mezza-voce-Debatte noch einmal anzuschieben.)

2.) ist es insofern schade, als daß Sie meine Hinweise vermutlich nicht so ruhig und abgeklärt gelesen haben, wie ich es mir gewünscht hätte.
Mit keiner Silbe nämlich habe ich Ihnen unterstellt, Sie hätten jemals irgendeinen Sänger oder eine Sängerin als "beste(n) Sänger aller Zeiten" klassifiziert. Bezeichnenderweise habe ja auch ICH die rhetorische Frage nach den Namen Sack und Nilsson ins Spiel gebracht. Und dies letztlich nur, um nochmals darauf hinzuweisen, daß eine stimmkünstlerische Beurteilung JENSEITS objektivierbarer Fragen wie Technik oder Diktion sich immer im Bereich des Subjektiven, Persönlichen bewegt und vielmehr persönliche Präferenzen abbildet.

Der Eigen"wert" der Schockschen Stimme stand insofern sehr wohl zur Disposition, als Sie gerade zu Beginn unserer Debatten Anfang November 2011 immer wieder Unverständnis (oder zumindest Irritationen) über die zahlreich geäußerte Verehrung und Begeisterung gegenüber Rudolf Schock gezeigt haben.
DESHALB hatte ich Sie auf das Schock'sche Timbre verwiesen - als potentielle Antwort auf die Frage, " weswegen Rudolf Schock wahrscheinlich immer noch so präsent und beliebt ist."
Meine persönliche Meinung dazu: "Dies muß einem Sänger nicht zum Nachteil gereichen."

Ich habe Herrn Schock also aufgrund seines Timbres weder ein besonderes Qualitätssiegel verliehen, noch behauptet, der Wiedererkennungswert einer Stimme sage etwas über deren objektive Qualität aus.
Worauf Sie hingegen erstaunlicherweise (oder besser gesagt: leider) nicht eingegangen sind, ist meine Frage nach dem Maßstab resp. den Kriterien, nach dem/denen Sie "künstlerische Potenz" bemessen. Jeder einzelne von uns - und das zeigen doch alle Beiträge - versteht in seinem subjektiven Befinden offenbar jeweils etwas ganz anderes unter diesem eher unklaren Etikett.

Auch ist es müßig, schon wieder anhand einzelner Partien, vielleicht sogar einzelner Arien diverse Sänger miteinander vergleichen zu wollen...
(Da Sie aber Hoffmanns Erzählungen als Beispiel brachten: In der Partitur steht an besagter Stelle für die Partie des Hoffmann "mezzof., piu lento". Mit anderen Worten, WEDER Taubers "leuchtendes Piano" NOCH Schocks "gepresste[ ] Forte-Ausbrüche[ ]" stimmen hundertprozentig mit den Vorgaben des Komponisten in der Notation überein. Solche Dinge laufen freilich unter künstlerischer Freiheit der Interpretation. Nur: Man kann annehmen, daß sich sowohl Schock als auch Tauber bei ihrer jeweiligen Fassung etwas gedacht haben.)

Halten wir doch stattdessen besser jene Aspekte fest, die objektiv und faktisch über alle persönlichen Vorlieben und Einstufungen bleiben:
1.) Rudolf Schock war einer der meistbeschäftigten und repertoirereichsten deutschsprachigen Tenöre des 20. Jahrhunderts. Seine Massenwirkung kann dabei nicht (allein) aus dem vermeintlichen Status als "Volkssänger" und "Stimme der Nation" abgeleitet werden. Denn Filmauftritte, Fernsehsendungen und unzählige Einspielungen mit Volks- und Wanderliedern, mit denen Schock dem breiten Publikum in Erinnerung blieb, kamen erst NACH der Etablierung als Opernsänger.

2.) Diese Etablierung war dabei keineswegs auf den deutschen Sprachraum beschränkt, sondern international.
(Die sehr detaillierte Liste aller Engagements Schocks im empfehlenswerten Katalog von Professor Buck (Theaterwissenschaften Uni Köln) weist oft monatelange Verpflichtungen in Wien, Stockholm, Mailand, Venedig, Sydney, London sowie große Tourneen durch Frankreich, die Niederlande und die USA aus.)

3.) Versucht man die "Nachhaltigkeit" seines Ruhms einzuordnen, bleibt zu bedenken:
a) Ein relativ unkompliziertes, vorurteilsbefreites Wirken deutscher Künstler im Ausland war eigentlich erst seit Beginn der 1950er Jahre wieder möglich.
b) Eine Internationalisierung von Engagements begann überhaupt erst umfassend Mitte der 1950er Jahre, nachdem Herbert von Karajan mit dem von ihm betriebenen Wechsel vom Repertoire- zum Stagionesystem die weltweite Aufführungspraxis in Originalsprache und damit auch eine Öffnung des Künstlermarktes forcierte.
c) Vorrangige Engagements in deutschsprachigen Ländern sprechen in keiner Weise gegen betreffende Künstler. Vielmehr sollte man sich in Erinnerung rufen, daß Deutschland (und mit Abstand Österreich) bis heute das Land mit der größten Dichte an Musiktheatern und Opernhäusern ist und unter jungen Nachwuchssängern aus dem Ausland als arriviert gilt, wer ein Engagement in Deutschland erhält.
d) Schocks große Zeit ging mit dem Jahrzehntwechsel 1959/60 bereits zu Ende.

4.) Rudolf Schocks große Erfolge im Opernbereich sind nicht auf ökonomische Überlegungen (bezüglich seines Status' als umsatzsteigernd) oder unterschwelligen Verhandlungsdruck von Produzenten zurückzuführen. Zum "Wirtschaftsfaktor" wurde Rudolf Schock erst Mitte der 50er Jahre mit dem Anlaufen seiner ersten Filme. Da neigte sich seine Opernlaufbahn (auf der Bühne!) bereits dem Ende entgegen. Für die Besetzung(slisten) bei späteren Plattenaufnahmen mag dies hingegen ohne Zweifel zutreffen.

5.) Bis zum Ende der 1950er Jahre verfügte Rudolf Schock über eine technisch fehlerfrei ausgebildete und tragfähige Stimme. Ob freilich die Erweiterung des Rollenfachs in dramatische und Partien jugendlicher Heldentenöre aufgrund seines für einen lyrischen Tenor ungewöhnlich breiten Stimmvolumens angemessen und vertretbar war, unterliegt hingegen persönlichen Präferenzen. Für Puristen ist dies sicher nicht akzeptabel gewesen. Es bleibt festzuhalten, daß viele zeitgenössische Regisseure und Intendanten (Günter Rennert, Rolf Liebermann, Wieland Wagner, August Everding etc.) mit der bewußten Besetzung Schocks die Etablierung eines neuen Rollenverständnisses bzw. eine komplexere Figurenzeichnung ehemals reiner Heldenrollen vorantrieben.

6.) Noch stärker aus der Zeit heraus zu beurteilen als die Besetzungsgründe von Regisseuren und Intendanten sind die stilistischen Mittel Rudolf Schocks. Manierismusnahe Kunstgriffe wie Mezza voce oder Sospiro (die vielfach fehlinterpretierte vermeintliche Kurzatmigkeit) waren bereits zu seinen aktiven Zeiten umstritten, entziehen sich aber objektiver Beurteilung und hängen in ihrer Einschätzung vom Empfinden des Hörers ab.

"Gesang wie er sein soll" ist immer der Gesang, der den Hörer überzeugt. Falls wir überhaupt eine Definition dessen finden sollten, was "künstlerische Potenz" meinen könnte, so treffen wir uns wohl am ehesten hier: In der Beurteilung der (Anziehungs-)KRAFT, die ein Künstler gegenüber seinem Publikum zu entfalten vermag.
Ich glaube, mit dem Blick auf die Gestaltungs- gegenüber reiner Stimmkraft und dem Bewußtsein, wie persönlich die Beantwortung dieser Frage gegenüber jedem Künstler nur ausfallen kann, ist doch der Kern unserer Einsichten ganz passabel umrissen.

In der Hoffnung, nicht auch andere zu armen Laien degradiert zu haben,
grüße ich alle Debattanten herzlich aus Weimar!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 16:23:42 GMT+01:00
Das PS. muß ich leider etwas korrigieren: Der Tenor "Peter Anders" hieß eigentlich "Emil Anders"! Diesen Namen hat er am Anfang seiner Karriere geändert.
Freundliche Grüße
Hans-Peter Kurek

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 17:03:29 GMT+01:00
Lieber mill,
Ihr Beitrag war mit Abstand der Beste. Alle Ihre Argumente kann ich nur unterstreichen. Eines möchte ich doch noch ergänzen: Bei allen diesen furchtbaren Vergleichen und Verrissen fällt mir eines auf: Verglichen wird Rudolf Schock immer mit Sängern wie: Fritz Wunderlich, Richard Tauber, Nicolai Gedda, oder - welcher Irrsinn - mit Caruso, Gigli, Bergonzi, del Monaco, Corelli!!! Fällt hier nicht auf, daß kein Sänger der neueren Zeit mehr auftaucht? Kein Jonas Kaufmann, kein Villazon, nichts!! Gibt es heute keine Sänger mehr, die einem Rudolf Schock das Wasser reichen können? Ich jedenfalls warte seit seinem Tod auf neue Tenöre, die in seine Fußstapfen treten könnten, die auch nur annähernd das leisten können, was ein Rudolf Schock vollbracht hat.

Veröffentlicht am 16.01.2012 18:10:44 GMT+01:00
Brasier meint:
@ Hans-Peter Kurek

Nun machen sie mal nen Punkt.....

Aber einen ganz grossen, Ihre Verehrung in Ehren
aber übertreiben kann mann es auch....

Um etwas zu bestimmen, sollte, muss mann immer vergleichen.
In die Fußtapfen braucht keiner zu treten,

das kann mann schon deswegen nicht, weil Schock
eben ein - individueller - Künstler,

wie die von ihnen genannten Sänger darstellt,

das haben wir ihnen doch, in der ganzen Diskussion
immer wieder Bestätigt.

eben auch deswegen, zum Beispiel,
in deren Fußtapfen nicht treten könnte.

Wenn sie dies Bitte berücksichtigen würden
denn sonst warten sie Vergeblich

sowie es keine zweite Callas geben kann
und wird.

eher kommt der nächste Schwan....

Veröffentlicht am 17.01.2012 10:48:05 GMT+01:00
Claustro meint:
Als Laie mute ich es mir gar nicht zu, Rudolf Schock mit subjektiven Maßstäben, Abwägungen und Vergleichen zu analysieren.

Doch daß noch 30 Jahre nach seinem Tod Rudolf Schock unter Musikinteressierten solche Emotionen erzeugen kann, ist für mich der einzige und beste Beweis für sein musikalisches Talent. Meine Musik ist dann gut, wenn sie die Zuhörer zu Tränen rührt. Diese emotionale Aussage stammt schon von Rossini, gilt aber auch für die Hinterlassenschaft von Rudolf Schock, der mit seinen Tonträgern heute noch viele Menschen musikalisch und emotionell anspricht. Außerdem bricht Rudolf Schock berechtigterweise die subjektiv gezogenen Grenzen zwischen E-Musik und U-Musik auf. In der heutigen Musikwelt werden solche Toleranz und Liberalismus leider kaum noch zu finden sein-ein schwerer Werteverfall.

Veröffentlicht am 17.01.2012 11:27:45 GMT+01:00
Brasier meint:
@ Claustro

Ohne Grenzen, verflacht alles, zur so schlichten beliebigkeit
Schock war ein Handwerker der Gesangskunst. Denn auch der Gesang
ist ein erlernbares Handwerk mit seinen strikten Regeln.

In der U Musik ist Ausbildung, oft ein Fremdwort, dort viele
Fremdeinsteiger werkeln, die Technik der TECHNIK
überlassen - ohne die sie verloren währen..... Sie Bringen ihre Stimme
besser Gesagt nur ihr Timbre (Das ist wichtig) ein.

Das es dort auch Persönlichkeiten gibt, ist gewiss
Aber die E Musik lebt gerade durch die so diffizile Interpretation
die sich die U Musik oft gerne erspart.
Mag sie auch Massen Erfreuen
die schließlich auch ein Recht dazu haben...

Eine Bratwurst schmeckt ebenso wie das diffizil gekochte
es ist immer im Auge, und Geschmack, des Betrachters....

Veröffentlicht am 17.01.2012 19:13:53 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 19.01.2012 13:02:31 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2012 19:25:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2012 22:15:13 GMT+01:00
Wenn Rudolf Schock dies alles lesen könnte er wäre sehr sauer auf viele. Hört euch mal die Schüchter aufnahmen an oder mal mit Rebroff und Prey die Carmen an,super. Aber für die Zeit war er schon groß und wenn er nicht singen könnte, hätte er das damals nicht Erreicht. „Ich hätte dich gern mal live gehört schade ,das du Tod bist“. 
Ich kenne viele alte Sänger wie Tauber, Erb , Gigli und und und weil ich eine große Schalleckplattensammlung habe, aber Tauber und Schock gehören für mich zu den ganz großen aus Deutschland und das waren sie auch damals und wir können froh sein das es sie gab und das wir sie auch noch heute hören können sonst gebe es nicht diese Diskussion und überlegt was ihr schreibt,es ist leicht einen Toten in den Schmutz zu ziehen, er kann sich ja nicht verteidigen.

Veröffentlicht am 17.01.2012 19:26:50 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 17.01.2012 21:56:09 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2012 20:20:41 GMT+01:00
Brasier meint:
@ Frank Schöbel
Könnte es sein, das die Leseschwäche, ausgebrochen ist?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2012 20:27:52 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Lieber Brasier,

...... leider nicht nur die Leseschwäche, die Rechtschreibschwäche ist noch viel schlimmer!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2012 22:01:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2012 22:04:37 GMT+01:00
man kann auch die Leute verärgern sondern auch die Toten beleidigen

Veröffentlicht am 17.01.2012 22:59:22 GMT+01:00
Warum, Herr Schöbel, schlagen Sie mit einem falschen Satzbau und einem Kommafehler zurück? Warum wollen Sie nicht nur die Leute verärgern, sondern auch die Toten beleidigen? Um wen handelt es sich bei den Leuten und den Toten?

Veröffentlicht am 18.01.2012 00:50:36 GMT+01:00
Brasier meint:
Die Diskussion gleitet ins Lächerliche, Kindische ab,
hier scheinen, einige nicht fähig zu sein, die Meinung anderer
zu ertragen, dies gilt besonders für diese Schock Adepten,
die bisher verblendet, viel - geduldiges - Entgegenkommen
gebührend, überlasen, Laut schluchzend ihr grösstes Taschentuch
nun der Bösen Welt vorhalten....

Totenruhe gehört erstens nicht in die Diskussion,
da Künstler ewig Leben, es ist nur Frage der Zeit
WIE & WANN!
die Gesellschaft und der Zeitgeist, sich ihrer erinnert.

Es hängen in den Museen, jene denen man das andient,
die anderen sind in der Reserve bis man sich ihrer, neu erfreut...

So ist es, sofern es Tondokumente gibt,oder genaue Überlieferung
durch Dritter, auch mit den Sängern. So Kennen wir, ohne sie gehört zu Haben
die Stimmen (Nicht das Timbre) der Pasta und der Grisi, durch die Partituren die
Ihnen Donizetti, Bellini persönlich widmeten.

Wer über einen Künstler schreiben möchte, tue dies mit gutem Recht,
eine persönliche Zuneigung ist immer mit Respekt zu begegnen.
aber vergesse nicht, das er sich damit in die Öffentlichkeit begibt.

Und diese hat, genauso, wie auch im Forum,
auf eine eigene Meinung genauso zu bestehen.

Wer Kritik als Beleidigung Empfindet,
aber NUR, sofern diese, - Explizit - darauf hinzielt
mag es richtig so sehen. Derartiges Las ich, bisher nicht!

Aber wer andere Meinungen und Kritiken als Beleidigung empfindet,
sollte sich schnell von diesem Holzweg entfernen
weil er sich doch, prächtigste, lächerlich macht....

Heiligsprechungen, finden bisher, nur in Rom statt,
und das dauert....wie sie wissen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2012 18:28:15 GMT+01:00
Alex meint:
Fritz Wunderlich 1930-1966
War also 36 Jahre alt geworden.

Veröffentlicht am 24.01.2012 16:29:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.01.2012 16:53:41 GMT+01:00
günter-rudolf möchte sich noch einmal in die Diskussion über Rudolf Schock einschalten. Nicht nur nach dem 2.Weltkrieg sondern bis heute ist Rudolf Schock der klassische Sänger der Deutschen, der als 0pern-, 0peretten-,Lied- und Volksliedsänger keinen Nachfolkger gefunden hat. Er ist immer noch Wunschkandidat vieler Musikliebhaber im deutschen aber auch ausländischen Sprachraum und seine Aufnahmen auf CD, DVD, Video und Film werden starknachgefragt. Neben dem Star und Künstler lebt diese einmalige Tenorstimme fort mit dem besonderen Timbre und der natülichen Ausdruckskraft, die ihren Gipfel ohne Registerwechsel in der höchsten Kopfstimme erreichen konnte. Davon schwärmen noch heute seine Bühnenpartnerinnen, Dirigenten und Regisseure, für die er z.B. ein Bacchus war, der nie wieder erreicht worden ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 17:19:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 24.01.2012 17:20:00 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 19:16:19 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2014 13:03:53 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.01.2012 18:02:44 GMT+01:00
Zum Glück hat Herr Friedgen seinen letzten Beitrag gelöscht! Es war schon unerträglich, wie dieser "musikalische Laie" (wie er sich selbst nennt) sein Gift verspritzt, was wir ja schon aus etlichen CD-Kritiken kennen. Niemand zwingt ihn, Rudolf Schock zu mögen! Aber warum verschwendet er seine Zeit damit, die unzähligen Verehrer des Sängers davon zu überzeugen,dass sie einem falschen Idol nachtrauern?
Es mag ja sein, dass Schock seine beste Zeit in den 50er Jahren hatte, als Wunderlich und Anders schon tot waren. Aber warum wird immer wieder behauptet, nach 1960 sei alles vorbei gewesen? Wer von den Diskutanten hat R.Schock denn je live erlebt? Für mich war es in den 60er Jahren immer wieder ein grosses Erlebnis, ihn in Lieder-und Arienabenden in ausverkauften Sälen zu erleben.
Und Aufnahmen? Ich möchte weder "Tiefland 1963" noch "Freischütz 1967" vermissen, auch nicht etliche LP's mit Arien oder Liedern.
Ich empfinde es als lächerlich, aus dem so reichhaltigen Repertoir eines grossen Sängers einzelne Aufnahmen herauszupicken, die dem Kritiker nicht gefallen. Wenn man ein "Lied vom Klein-Zack" von einer Arien-oder Querschnittsplatte nicht mag, könnte es doch sein, dass einem die Gesamtaufnahme von "Hoffmanns Erzählungen" mit Eugen Szenkar 1950 gut gefällt. Aber die selbsternannten "Beckmesser" suchen sich nur heraus, was vielleicht zu beanstanden ist und die wirklich hervorragenden Aufnahmen kennen sie nicht einmal, weil man ja Gedda Tauber und Wunderlich lieber hört.
Es gibt nicht viele Tenöre, die noch mit 70 die Concertgebouw-Halle in Amsterdam hätten füllen können. Rudolf Schock konnte es und die Holländer wußten, welchen Meister des Gesangs sie dort bewunderten! Noch 3 Tage vor seinem Tod hat Rudolf Schock sein letztes Konzert gegeben. Ich freue mich auf das Buch, das Herr Rudolf heraus bringen will!

Veröffentlicht am 25.01.2012 18:19:23 GMT+01:00
Brasier meint:
Eine Bratwurst, Bleibt eine Bratwurst
Auch für nicht Fans
Aber eine Bratwurst, Bleibt immer die Bratwurst
für Fans

das wird immer so Bleiben
und ist auch legitim - aber wer keine Mag
der darf das doch sagen?

mache man sich nichts draus

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2012 20:41:26 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.01.2012 20:41:42 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 09:12:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2012 09:22:53 GMT+01:00
@ Arner jonathan

Wenn Sie es als "Glück" bezeichnen, dass Herr Friedgen seinen letzten Beitrag wieder gelöscht habe, vermitteln Sie doch indirekt den Eindruck, dass die Argumente von Herrn Friedgen Substanz haben; sonst müssten Sie über die Löschung nicht glücklich sein. Ihre Stigmatisierung von Herrn Friedgen ist in diesem Forum, in dem jeder seine Meinung frei äußern sein kann, schlicht und einfach unerträglich. Glücklich kann man allenfalls über Recht und Möglichkeit der freien Meinungsäußerung sein. Ich hatte mit Herrn Friedgen selbst schon selbst heftig gestritten, und auch heute noch besteht in vielen Dingen kein Konsens zwischen uns, aber auf den Gedanken, über sein Schweigen glücklich zu sein, bin ich noch nicht gekommen. Allerdings habe ich den weiteren Eindruck gewonnen, dass hier die Freunde von Rudolf Schock eine lobhudelnde Gehirnwäsche betreiben, um Herrn Friedgen mundtot zu machen. Einige der Äußerungen von Herrn Friedgen haben auch mich geärgert.

Der größte Tenor nach dem zweiten Weltkrieg hatte einmal erklärt, dass er nur das Publikum als seinen obersten Richter anerkennen würde. Kunst ist nicht allein für eine Gruppe bestimmt, die sich für erlesen hält und glaubt, den guten Geschmack gepachtet zu haben. Kunst verwirklicht sich gegenüber allen Menschen und hat darin ihre eigentliche Aufgabe. Fachliche Kritik hat eine vermittelnde Aufgabe, ist aber gleichwohl schon oft genug selbst durchgefallen (und ist auch nicht immer von uneigennütziger Objektivität). Das gilt nicht zuletzt für einen bestimmten Kritiker, der hier auch schon erwähnt wurde und schon manchen abgehobenen Unsinn von sich gegeben hat. Freilich ist es in unserem Preußenland so, dass die Meinungsbildung durch Fachkritik, auch wenn sie sich selbst nicht immer einig ist, nicht unterschätzt werden kann, so bedauerlich das im Einzelfall sein mag. Was Rudolf Schock angeht, habe ich eine ganz bestimmte eigene Meinung, aber ich erkenne an, dass er in der Vergangenheit bis heute vielen Menschen große Freude bereitet hat. Erzwingen lässt sich das allerdings auch nicht durch eine Gehirnwäsche für die Gesamtheit der Musikfreunde. Und an den Pranger gestellt wird in diesem Forum niemand.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 10:18:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2012 10:20:18 GMT+01:00
Ist doch mal wieder gut feststellen zu können/müssen, dass Musik zu großen Teilen Geschmacksache ist!! Und das gilt auch für Tenorstimmen! Bloß gut, dass das so ist, sonst würden sich die selbst ernannten Propheten beider Seiten ja noch mehr im Recht fühlen!
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