Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip longss17
Kunden diskutieren > klassik Diskussionsforum

Bayreuther Festspiele


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
51-75 von 122 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 05.09.2013, 23:31:32 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 05.09.2013, 23:31:42 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013, 09:49:58 GMT+2
Isolina Mart meint:
Guten Morgen allerseits,

.......hätte Matthias Koch,wie es sich höflichkeitshalber gehört,-nach so langer Zeit-,wenigstens @Brasier geschrieben,wären diese Missverständnisse überhaupt nicht entstanden!

Viele Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013, 14:58:50 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 06.09.2013, 14:59:35 GMT+2
Liebe Frau Mart,

der Sachverhalt ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Missverständnisse und Irrtümer möglich sind und sich fortbilden. Kein Mensch ist davor gefeit. Dies reflektiert die lateinische Phrase: „Errare humanum est, in errore perserverare stultum“. Anstelle eines trockenen Fehlerhinweises habe ich mir erlaubt, den Vorgang ein bisschen zu persiflieren, nachdem die Diskussionen sowieso lahmten. Im Hinblick auf die Harmlosigkeit der Ursache brauchte niemand über den kleinen Spaß beleidigt zu sein. Ich wollte auch niemandem zu nahetreten oder gar verletzen, zumal ich ohnehin schon genug Gegner in diesem Forum habe. Dennoch waren die Reaktionen ganz interessant. Über die säuerliche Reaktion von gemi-b habe ich mich köstlich amüsiert. Ich trage ihm das nicht nach und habe auch davon abgesehen, darauf glossierend einzugehen, obwohl mir das – was ich gern zugestehe – schwergefallen
war.

Ich wünsche Ihnen und gemi-b sowie allen anderen besonnen Mitlesern, mögen sie mir gewogen sein oder auch nicht, eine schöne Zeit.

Herzliche Grüße

W.K.
Klugscheißer und Intrigant

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013, 16:47:16 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 06.09.2013, 17:02:49 GMT+2
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Kaiser,

.....Ihren besagten Beitrag habe ich als nichts anderes als eine Glosse empfunden,-musste sehr schmunzeln beim Lesen, so witzig fand ich sie!

Sie haben dabei gewiss niemanden beleidigt oder gekränkt! Die beiden Worte von gemi sind so absurd,-sicher wollte er Ihre Persiflage noch toppen.

Wir,die wir hier schon lange mitschreiben,haben allesamt nicht nur Freunde gewonnen,-dazu sind die Meinungen,die oft vehement verteidigt wurden doch zu verschieden. Meine nicht-Freunde scheinen allerdings alle gerade im Urlaub zu sein!

Mit Freuden lese ich,dass Sie so eine entzückende Enkelin haben,-das ist ein wundervolles Geschenk!
Gehen Sie mit Kelly noch fleissig spazieren? Ich hoffe der Hündin geht es gut?!

Ich wünsche auch Ihnen eine gute Zeit und einen angenehmen Abend!

Mit herzlichen lieben Grüssen
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013, 22:08:36 GMT+2
Jakob Balde meint:
Was für gelungene Persiflage. Und natürlich habe ich mich gefreut, dass Sie eine intelligente Enkelin haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2013, 22:45:36 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 07.09.2013, 06:22:09 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2013, 08:18:24 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 07.09.2013, 16:09:23 GMT+2
Liebe Frau Mart,
lieber Herr Balde,

ich hatte gestern Abend ein auswärtiges Treffen, so dass ich erst jetzt antworten kann. Die jüngste Enkeltochter hatte ich nur wegen ihres Bezugs zur modernen Medienwelt erwähnt, aber ich habe noch zwei weitere Enkeltöchter, die allesamt und bei aller Unterschiedlichkeit Engel sind.

Kelly geht es, liebe Frau Mart, nach wie vor recht gut, obwohl sie mittlerweile ins elfte Jahr gekommen ist. Nur bei großer Hitze macht ihr diese zu schaffen. Rund um Wiesbaden sind viele herrliche Wälder vorhanden, die reichlich Schatten bieten. Auch die zahlreichen Wasserläufe sind noch gut gefüllt. (bedingt durch die Taunusberge). Kelly verfügt über einen enormen Spürsinn, über den man immer wieder nur staunen kann (z.B. war sie vorgestern, nach einem kurzen Schnuppern in der Luft, plötzlich zu einer weit entfernten Dickung gelaufen, um von dort dann einen riesigen blutverschmierten Knochen anzuschleppen). Sie hat ein kräftiges, aber vergrößertes Herz, und muss deshalb Tabletten einnehmen. Gegenüber Menschen ist sie freundlich, egal ob sie wandern, radeln oder joggen, so dass ich sie frei herumlaufen lassen kann. Nur bei anderen Hunden muss ich höllisch achtgeben, wenn diese unreflektiert auf sie zulaufen und sich ihr Fell sträubt.

Ich wünsche Ihnen und allen anderen der Runde ein schönes Wochenende

Herzliche Grüße

W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2013, 10:01:29 GMT+2
Jakob Balde meint:
Honi soit qui mal y pense! Da kringelt sich ja wirklich mein Hosenband!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2013, 11:06:49 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 07.09.2013, 17:33:02 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2013, 01:50:08 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2013, 12:47:26 GMT+2
Fidelio meint:
Bayreuth = "Weltstadt für 5 Wochen"?

Das "zweckmäßig" entworfene Festspielhaus jetzt doch mit "schmückender" Gerüst-Konstruktion während der Spielzeit. Ein betrüblicher baulicher Zustand - sämtliche Provinztheater haben mehr Flair. Hier gilt's der Kunst - mit Trittleiter.

Die Villa, antiquiertes Museum plus historisches Wohnhaus, seit zwei Spielzeiten "verrammelte Baugrube". Naheliegend wäre gewesen: Möglichst viel Ausstellung dauerhaft raus und das "historische" Wohnhaus wiederherstellen. Zerren die verschiedenen künstlerischen und/oder finanziellen Interessen am Vorhaben? Warum nicht eine historische Villa UND noch ein Richard-Wagner-Museum wo auch immer (in einem anderen Gebäude)? Für die nur einmal kommenden Festspielbesucher hätte es aktuell klein und fein gereicht (die alte Ausstellung zu Bühnen und Kostümen). Stattdessen die Null-Lösung.

Das weiße Opern-Restaurant neben dem Festspielhaus = Mix aus Campus-Baracke und (auch preislich) Steigenberger(Plus). Man konnte sich wohl nicht trennen vom Luxus-Catering, aber auch nicht vom Moos auf Balkonen und Markisen. Luxus und Mensa - die Diskrepanz von Anspruch und Wirklichkeit. Ach ja, versucht man außerhalb des engen Stadtzentrums nach einer Vorstellung etwas zu trinken (oder gar was "Kaltes" zu essen) wird das Licht ausgeknipst - Festspiele, ja wo denn? Dann doch lieber vorbestellen in der Baracke-Plus neben der Baustelle.

Schwarz-weiße Mäuse auf der Bühne, allenfalls rote (nichts neues) in den Finanzen. Wer leitet am Ende (Stiftung, Stadt, Land, Bürgermeisterin, GmbH, ...)?

In Bayreuth schaut man sich etwas außerhalb die wunderschöne Eremitage (s. bei Google Bilder) und in der Stadt das markgräfliche Theater (während der vorletzten Spielzeit auch geschlossen) der Wilhelmine an, die "angeödet" von der Provinz mit Unterstützung von Friedrich II die Schönen Künste etablierte. Aber mit Regensburg, Würzburg oder Bamberg (64km entfernt) ist es nicht vergleichbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2013, 02:14:52 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2013, 03:24:42 GMT+2
Fidelio meint:
Als integrativer künstlerischer Leiter war Giuseppe Sinopoli auserkoren, jedoch nach einer einzigen Ring-Spielzeit 2000 (danach im April 2001) verstorben. Er wollte hier und da etwas machen, eine Dissertation in Archäologie. Ein Mitschnitt ist somit in der Tat etwas Besonderes, damals nur auf Band in Ermangelung einfachen digitalen Streamings möglich. Giuseppe Sinopoli und (davor) James Levine waren Magneten, als Wagner-Kapazitäten vielleicht vergleichbar Daniel Barenboim gemessen an dem was ich in Berlin hören konnte, d.h. 20 Jahre nach (!) seinen nicht immer überzeugenden CD-Produktionen.
Ádám Fischer, der Haydn-Dirigent, sprang ab 2001 für Sinopoli ein und war besser als sein Ruf, wurde für den Bayreuther Ring von "Opernwelt" immerhin zum Dirigenten des Jahres gewählt.
Kirill Petrenko war mir 2013 zu "unpathetisch". Nichts gegen "Entmischung" der Instrumentengruppen und Analytik, aber nicht wenn am Ende (hier und da) der Eindruck "emotionalen Buchstabierens" entsteht. Womöglich trotzdem entscheidende, weil "neue" Akzente...

Veröffentlicht am 08.09.2013, 08:35:02 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 23.01.2014, 18:52:10 GMT+1]

Veröffentlicht am 08.09.2013, 12:42:11 GMT+2
Fidelio meint:
Edit: Das markgräfliche Opernhaus bleibt auch bis 2017 geschlossen, hier steht's:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/richard-wagner-und-bayreuth-sind-die-irre-die-wagnerianer/8531600.html

Veröffentlicht am 08.09.2013, 16:17:14 GMT+2
Jakob Balde meint:
Wenn ich das richtig sehe war vor allem auch Wagner selbst von der Provinzialität Bayreuths enttäuscht, so dass er die langen Italienreisen unternahm um der fränkischen Heimeligkeit zu entkommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2013, 20:10:47 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2013, 20:33:44 GMT+2
Fidelio meint:
Aber Jakob Balde, Sie selbst haben angedeutet, dass die Größe der Stadt, die zur Wagner-Zeit nur 1/4 der Einwohner hatte, kein Problem ist. In Zeiten des Städterückbaus werden wir uns an kleinere Zahlen gewöhnen müssen.
Als Kaff könnte man vielleicht einige (historisch bedeutende) Städtchen und Dörfer in Ost-/Mitteldeutschland bezeichnen, die ein klägliches Bild ohne Aussicht auf Aufschwung abliefern, leider.
Ein "irres" Baustellenunwesen ist angesichts Berlin mit > 180 Baustellen nicht unbedingt Zeichen von Provinzialität. Eine Metropole bietet aber auch dann noch was. Aber hätte Wagners Vorhaben dort besser funktioniert? Sollte bei den Millionensummen das Festspielgelände doch anderweitig genutzt werden? Vielleicht wird der Wirtschaftsfaktor Kultur von uns überschätzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2013, 23:35:41 GMT+2
Auch Rudolf Schock hat dort in den Meistersingern eine Glanzleistung dargeboten, weil er von Herrn Wagner darum als der beste Tenor seiner Zeit für dies Rolle angesehen worden war. Der Erfolg hat beiden rechtgegeben und diese Aufführung wurde sogar im Fernsehen übertragen. Mit der politischen Vergangenheit dieser Spielstätte hat dieser einmalige Startenor nichts zu tun, dem der 2. Weltkrieg beinahe seine Karriere gekostet hätte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2013, 23:44:45 GMT+2
Es freut mich, wie gut Sie über Einzelheiten des von Ihnen verterufelten Sängers Rudolf Schock Bescheid wissen. Ihm hätte der von Judenhassern angezettelte 2. Weltkrieg beinahe seine Karriere geraubt und wir hätten eine der schönsten Tenorstimmen verloren, die es je gegeben hat.

Veröffentlicht am 09.09.2013, 00:16:31 GMT+2
Brasier meint:
Ich komme öfters mal vorbei
und kann in diesem einerlei, von Meinungen
den Stillstand spüren, und lüfte ...

Von Worten ich Euch dann verschonte
Bedauernd, es öffnen sich wenig weitere Türen.

In Bayreuth ist die Kirch im Sommer
mehr auf dem Hügel, als im Dorfe

dort schmeckt schon lang
die Mess nicht mehr....

So wie die Erben Kleiber,
auf fette Beute harren...
Tuns wohl die Sinopolis gleich
warte man weiter,
der Tag mag kommen.

H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.09.2013, 01:15:51 GMT+2
[Von Amazon gelöscht am 18.05.2016, 09:06:40 GMT+2]

Veröffentlicht am 09.09.2013, 15:08:14 GMT+2
Brasier meint:
Keiner behauptet verstört,
das die charmante Stadt Bayreuth
zum Weltkulturerbe gehört.
Wagners Musik gehört sicherlich dazu...
So lasse man ihn in Ruh

Veröffentlicht am 09.09.2013, 15:12:47 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 09.09.2013, 15:13:22 GMT+2
Der Beitrag von Sapa-2K hat sich als schnoddriger Charme aus der Fäkaliengrube selbst karikiert – trotz der im Kern richtigen Aussagen (ohne die weitergehenden Verzerrungen). Auch in den Religionen wird Kunst ausgeübt. Soweit es sich um Musik handelt, beschränkt sich diese nicht auf unmittelbare Gebrauchsmusik. Wagner hat sich auf ein brisantes Terrain begeben, indem er religiöse Motive und Gedanken in seine Kunst überführte. „Wahn“ bezieht sich bei ihm auf „Wähnen“, indem man sich auf einer Weihe- und Pilgerstätte der Kunst wähnen soll. Ihm ging es nach meinem Verständnis nicht um eine Verherrlichung der schweren Verbrechen (Blutschande, Mord, Freiheitsberaubung usw.), die der Wagner-Gegner Ernst von Pidde in seiner Abrechnung „Ring des Nibelungen im Lichte des deutschen Strafrechtes“ nicht nur für Juristen kenntnisreich und kurzweilig beleuchtete und worüber auch der Wagner-Freund Loriot eine amüsante Erzählung veröffentlichte, sondern um Erlösungsmotive bzw. um den erlösten Menschen (Parsifal). Der kunstvolle Rückgriff auf die mittelalterliche Mythologie mit der zeitlosen Möglichkeit von Parallelwertungen mit nachfolgenden gesellschaftlichen Verhältnissen, mag es sich um Monarchien, Diktaturen (auch mit dem verhängnisvollen Konfliktpotenzial und Fundus an Fehldeutungen im Zusammenhang mit dem braunen Dreck der Nazivergangenheit und dessen falschem Erlösers) oder um Auswüchse im Rahmen anderer politischer Strukturen handeln. Daraus sollte sich quasi von selbst ergeben, dass eine kunstvolle Inszenierung mit modernen Elementen gefordert ist. Kunst kommt natürlich von Können, und die andere Frage ist es, ob man diesem Anspruch gerecht wird. Eine verständige Provokation gehört dazu. In der heutigen Zeit kommt verschärfend hinzu, dass die Menschen vermehrt den Kirchen den Rücken zukehren. Was wollte Wagner, eine Ersatzreligion oder eine Zuflucht mittels der Kunst, oder ging es ihm nur um eine säkulare Fiktion in der Kunst wenn auch mittels religiöser Motive?

Sie, lieber Herr Brasier haben mit Appell völlig recht. Die „Bayreuther Festspiele“ befinden sich momentan in einer Umbruchphase und dem negativen Resümee von Fidelio kann ich nicht uneingeschränkt beipflichten. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen verschlingen enorme Gelder und fordern wirtschaftliche Vernunft. Das gilt auch bezüglich bestimmter Interimslösungen, die nicht umsonst zu haben sind und wiederum Gelder verschlingen würden, die anderswo gebraucht werden. Bedauerlich ist allerdings der erhebliche Zeitaufwand. Man wird und sollte abwarten, ob die Wagner-Sisters zu einem akzeptablen Kurs finden mit den notwendigen Veränderungen. Die Internetportale bieten umfangreiche Möglichkeiten zur ausgiebigen Information (im Guten wie im Schlechten).

Den Nutzen und Frommen der wieder aufgelebten Diskussion über den Begriff „Kaff“ kann ich angesichts des Themas „Bayreuther Festspiele“ nicht erkennen. Richard Wagner hatte eine abgelegene kleine Stadt gesucht anstatt dafür eine Metropole auszuwählen. Aus wohlerwogenen Gründen hatte er sich letztlich für Bayreuth entschieden. Wenn Bayreuth damals ein „Kaff“ gewesen wäre, blieb seine Entscheidung unerfindlich. Wagner war 1882 mit seiner Familie nach Venedig gereist, wofür gesundheitliche Gründe ausschlaggebend gewesen sein sollen, wo er 1883 auch verstorben war. Meinetwegen mag ihm auch Bayreuth als ganzjähriges Domizil zu einsam gewesen sein oder mögen ihm die Lebensverhältnisse in den fränkischen Regionen nicht gefallen haben. Bei gefestigten Erfahrungen aufgrund weitläufigen Reisen in Europa und längerer Aufenthalte in großen Zentren von Geist und Kultur bedarf es doch keiner besonderen Anstrengungen des Verstandes, um zu erkennen, dass die Begründung einer Heimstatt in einer überwiegend ländlich geprägten Region gut überlegt sein will, auch wenn dort wertvoller Kulturbesitz vorhanden ist und Kultur samt Unterhaltung im weiten Sinn auch praktiziert wird - von kostbaren Idyllen vielfältiger Art ganz abgesehen. Es muss jeder Mensch mit sich selbst ausmachen, warum und aus welchen Gründen er irgendwo hinreist bzw. wo er länger oder dauernd wohnen und leben will. Ich habe, was die fränkischen Regionen anbelangt, längst nicht alle kleinen Orte mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten und allen möglichen Erlebniswerten aufgezählt. Ob ich dort meinen Lebensabend verbringen will, ist doch eine ganz andere Sache. Aufgrund moderner Vernetzung und Mobilität sind die heutigen Verhältnisse im Vergleich zu damals völlig anders. Um die Vorteile einer großen Stadt zu nutzen, muss ich dort nicht unbedingt wohnen.

Veröffentlicht am 09.09.2013, 21:06:11 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 09.09.2013, 21:06:24 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.09.2013, 23:22:32 GMT+2
gemihaus meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.09.2013, 18:08:07 GMT+2
zwilling29 meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.09.2013, 18:46:54 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 23.01.2014, 18:51:50 GMT+1]
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in klassik Diskussionsforum (587 Diskussionen)

  Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
"Charivari"....... 1705 Vor 4 Tagen
Rudolf Schock 944 Vor 6 Tagen
Günter Wand und Anton Bruckner 31 Vor 20 Tagen
WIE sind die Celibidache Remasterings/Boxen? 0 Vor 20 Tagen
Jiri Belohlavek? 4 Vor 23 Tagen
Daniel Barenboim 31 19.05.2017
Symphonien von Antonin Dvorak 18 08.05.2017
Bachs Johannes-Passion 14 06.05.2017
Bachs Matthäus-Passion - aber welche? 90 06.05.2017
Antonin Dvorak - 9.Sinfonie 50 02.05.2017
Jean Sibelius - empfehlenswerte (Gesamt-)Aufnahmen 22 01.05.2017
Karl Böhm - Glanz und Abgrund 243 24.04.2017
 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  17
Beiträge insgesamt:  122
Erster Beitrag:  09.07.2012
Jüngster Beitrag:  04.03.2014

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 3 Kunden verfolgt